Dialog

Allgemeines Feedback

Hier können Sie Wünsche, Kritik und Lob an die Adresse der Republik einbringen.



Die Republik ist nur so stark wie ihre Community. Werden Sie ein Teil davon und lassen Sie uns miteinander reden. Kommen Sie jetzt an Bord!

DatenschutzFAQErste-Hilfe-Team: kontakt@republik.ch.



Lob

Mein Sohn studiert Politikwissenschaften. Auf meine Frage nach gutem Journalismus hat er mir die Republik empfohlen. Die Texte seien zwar etwas lang und die Republik sei def. L., aber das würde mir bestimmt gefallen. Recht hat er. Bin nach einem Monat sehr zufrieden. Vielen Dank.

13
/
0
Sonstiges

Ich wünsche der Republik nicht nur tausend, sondern tausende neue Verlegerinnen und Verleger! L. zu verschicken liegt mir nicht, auch wenn ich für die Republik schon mal über meinen Schatten gesprungen bin. Wie wäre es denn, öffentliche Räume für die Republik zu gewinnen, Restaurants, andere Treffpunkte, neue Interessierte, ausserhalb der Bubble? Noch weiss ich nicht, wie sich dies konkret für eine Onlinezeitung bewerkstelligen liesse, ohne sie teilweise zu drucken. Einzelne Artikel weiterzuleiten scheint mir eine gute, bereits bestehende Möglichkeit! Das werde ich gerne, weiterhin und vermehrt tun.

1
/
0
Lucia Herrmann
Community @ Republik
·

Merci für Ihre unterstützenden Worte und fürs Mitdenken. Wir haben tatsächlich gerade eine kleine Printausgabe mit ausgewählten Republik-Beiträgen gedruckt und diese an Cafés und Restaurants in der Schweiz verschickt. Wir machen das ungefähr zweimal pro Jahr, damit mA. D.e Republik (genau wie Sie es vorgeschlagen haben) auch im nicht-digitalen Raum sehen und gleich kennenlernen kann.

Damit wir die tausenden neuen Verlegerinnen und Verleger tatsächlich an Bord holen können, müssen sie uns erst einmal kennenlernen und da hilft es sehr, wenn Sie Republikartikel weiterleiten. Gerne weiter so!

Und dann noch eine Nachfrage: Wenn ich Sie richtig verstehe, dann bereitet Ihnen das Versenden des persönlichen L. Unbehagen. Wir hatten uns überlegt, dass das ein relativ einfacher und unaufwendiger Weg ist, um eigene Bekannte auf die Republik aufmerksam zu machen. Aber vielleicht haben wir etwas übersehen. Darf ich deshalb nachfragen: Was genau liegt Ihnen daran nicht? Oder andersrum: Was müsste anders sein, damit es sich für Sie besser anfühlen würde?
Herzlich, LH

3
/
1

Anderen ungefragt Empfehlungen zu geben, empfinde ich schnell mal als übergriffig. Sind bestimmte Themen im Gespräch, wird die Frage nach Informationsquellen eher mal gestellt, eine Empfehlung naheliegend. Es ist also mehr ein bestimmter „Empfehlungszeitraum“, der mich stört. Also wäre zu überlegen - ich weiss, suboptimal für die Planbarkeit - allgemeine Empfehlungsmodalitäten ohne zeitliche Begrenzung. Die Möglichkeiten habt ihr ja schon geschaffen (einzelne Artikel weiterleiten, begrenzte Anzahl Artikel kostenlos lesen,…). Liesse sich das ausbauen?

2
/
0
Wünsche

Mich würde eine Recherche über Supermärkte/die Migros interessieren. Die Migros scheint mir je länger je profitorientierter und gegreenwashter zu sein (AG, immer krassere Discountpreise etc).
Herzlichen Dank für Eure Arbeit!

0
/
1
Souri Thalong
Community-Support
·

Guten Tag, danke für Ihre Anregung. Vor einiger Zeit veröffentlichten wir diese dreiteilige Recherche-Serie zur Migros-Genossenschaft. Vielleicht finden Sie da ein paar Antworten auf Ihre Fragen!

2
/
0
Kritik

Wenn ich den Namen eines Diskussionsteilnehmers anklicke um deren andere Beiträge zu sehen erscheint statt der Profilseite eine riesige 500 auf dem Bildschirm. Ist da irgendwas kaputt?

1
/
0
Jonas Studach
Community-Support
·

Oha! Scheint tatsächlich, als wär da was kaputtgegangen. Vielen Dank für den Hinweis, wir schauen uns das an.

1
/
0
Jonas Studach
Community-Support
·

War zum Glück wohl nichts gröberes – die Kollegen aus dem Tech-Team haben‘s flugs geflickt.

3
/
0
Kritik

Schon ok, dass ein Politiker nun Platz für eine Kolumne erhält, aber aus der Perspektive von Diversität enttäuscht es mich, dass es nicht jemand anders ist. Die Teilnahme von Frau Rosenwasser ist da schon vielversprechender und macht Lust auf mehr solche verschiedenen Blickwinkel.

5
/
8
Wünsche

Moin moin,

Originell (und politisch hoch-interessant) wäre ja, wenn PräsidentInnen aller national relevanten Parteien Kolumnen schreiben würden. Auch Dettling, allfällige Propaganda würden die KommentatorInnen dann sicher wieder zurechtrücken :-)

3
/
1
Mitverlegerin
·
Wünsche

Mich würde interessieren, wie eine Landwirtschaftspolitik in der Schweiz aussehen könnte, welche klimafreundlicher, nachhaltiger wäre. Da die Bauernlobby im Parlament überwiegt, ist in den nächsten Jahren nichts Vernünftiges von dort zu erwarten. Ich nehme an, das müsste von unabhängigen Fachleuten geschrieben werden, da die Materie doch recht komplex ist, vielleicht auch als eine mehrteilige Artikelserie mit unterschiedlichen Schwerpunkten (z.B. politisch, soziologisch, ökonomisch, ökologisch) und möglicherweise Hinweisen darauf, wA. D.esbezüglich hindert, fördert, angedacht ist oder vorgebracht wird. Eine kurze Übersicht zur Situation in den Niederlanden findet sich z.B. unter kleinbauern.ch/niederlande .

Die Republik ist für mich ein Must, auch wenn ich nicht alle Artikel lese. Mir ist klar, dass ich mich auch in anderen Publikationen umsehen muss, da dieses Magazin nicht umfassend informieren kann, es sei denn, es hätte 100’000 Verleger*innen.

Auf die Kritik der Sparte Justiz muss ich nur sagen: dort habe ich schon einiges gelernt über das Schweizer Justizsystem wie es leibt und lebt.

Ich bedanke mich für all eure Arbeit, eure Transparenz, euer Durchhaltevermögen.

4
/
0
Dennis Bühler
Bundeshaus-Autor
·

Vielen Dank für den interessanten Themeninput, liebe Frau K. Wir werden ihn gerne in der Redaktion besprechen. Vorerst verweise ich auf drei Artikel aus unserem inzwischen ja immerhin sechs Jahre umfassenden Archiv, die zwar allesamt nicht genau einlösen, was Sie sich erhoffen, aber vermutlich zumindest in die von Ihnen gewünschte Richtung weisen:

1.) Ernteausfälle, Verluste, Unsicherheit: Die Klima­krise trifft die Schweizer Land­wirtschaft hart – und viele Bäuerinnen wollen, dass sich etwas ändert. Doch die Agrarpolitik steht still. (Dezember 2021, https://www.republik.ch/2021/12/23/…h-fuck-you)

2.) Weniger Pestizide, klima­neutrale Betriebe und bessere Qualität: Ob bio oder konventionell, viele Bauern schwören auf die sogenannte regenerative Landwirtschaft. Zu Recht? (September 2021, https://www.republik.ch/2021/09/02/…gut-machen)

3.) Die Schweiz wird zu einem mediterranen Land, nur leider ohne Meer. Für die Landwirtschaft ein Glück: Es werden Melonen, Reis und Topweine wachsen. Doch den Bauern fällt die Umstellung schwer, die der Klimawandel verlangt. (September 2018, https://www.republik.ch/2018/09/07/…nen-bluehn)

Beste Grüsse aus Bern, Dennis B.

6
/
0
interessierte Republikleserin
·
Wünsche

Ich lese eure Beiträge sehr gerne. Nicht alles interessiert mich, aber vieles. Ich vermisse jedoch (ehrlich gesagt) auch die Beiträge von Constantin S. Schreibt er noch für die Tepublik?

5
/
3
Lucia Herrmann
Community @ Republik
·

Guten Morgen Frau S.
Danke für Ihre Unterstützung! Zu Ihrer Frage: JA. D.s tut er. Ich verweise Sie gerne auf die Antwort von Co-Chefredaktorin Bettina Hamilton-Irvine.
Beste Grüsse

2
/
3
Wünsche

Navalnis Tod kürzlich in der RU -
Assanges Tod demnächst in den USA (wenn nicht in GB) ?
mir fehlt die Sprache

2
/
0
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Lieber Herr Willi, jA. D.s ist harte Kost. Wir bleiben an beiden Themen auf jeden Fall dran. Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

2
/
1
· editiert
Wünsche

Guten Tag Republik, ich würde gerne wissen, welche Staaten die Nicht-Einhaltung der Anordnungen des internationalen Gerichtshofs an Israel, kritisiert haben. Nach Netanyahu's angebliche Aussage, Israel werde den Krieg zum "absoluten Sieg " fortsetzen, finde ich das wichtig.

4
/
0
Even Meier
(ex | they)
·
· editiert
Wünsche

Das Lamm hält uns mit «Das Jammern der Täter» einen klaren Spiegel vor und findet Worte für Gefühle und Mechanismen, die mir (nicht nur) im Zusammenhang mit «Vorwürfe der sexuellen Belästigung: Bericht des Verwaltungsrats» schwer aufliegen bzw. nachgehen. Was ich hiermit mit Verlegenden, Redaktion und Organen teile.

14
/
1
Even Meier
(ex | they)
·

Diese Woche war in der Republik zu lesen:

Es wurde jeweils erwidert, es gebe doch einen runden Tisch gegen Rassismus, eine App für die Polizei, eine ausgebaute Schulung und klare Regeln in den Dienst­anweisungen, dass Rassismus nicht geduldet werde. Das stimmt alles, und alles ist wichtig. Aber es sind Massnahmen auf der individuellen Ebene, auf der Ebene der Umsetzung. Das ist gut, aber es genügt nicht. Es braucht Anpassungen auf der institutionellen Ebene. Institutioneller Rassismus verlangt nach institutionellen Massnahmen.

Auf das Thema hier übersetzt:

Es wurde jeweils erwidert, es gebe doch einen runden Tisch gegen [sexuelle Belästigung], eine [unabhängige Meldestelle], eine ausgebaute Schulung und klare Regeln in den Dienst­anweisungen, dass [sexuelle Belästigung] nicht geduldet werde. Das stimmt alles, und alles ist wichtig. Aber es sind Massnahmen auf der individuellen Ebene, auf der Ebene der Umsetzung. Das ist gut, aber es genügt nicht. Es braucht Anpassungen auf der institutionellen Ebene. [Das Thema "sexuelle Belästigung"] verlangt nach institutionellen Massnahmen.

Bin grakli baff. GenA. D.s fordern der Artikel im Lamm und der Blog bzw. Leser_innenbrief von Jessica Jurassica.

Nebst ein paar Handvoll Votes und der Ergänzung durch Anonym 57 keine explizite Reaktion insbesondere seitens Redaktion und Organen?

0
/
0
Even Meier
(ex | they)
·

Danke für diese wertvolle Ergänzung!

3
/
2
Even Meier
(ex | they)
·

Nach nochmaligem Lesen wünsche ich mir, dass die Republik diesen Text selber publiziert. Darum von sonstiges auf Wünsche geändert.

10
/
2
· editiert
Wünsche

Bitte probiert doch einmal Artikel zu lancieren welche ein Bild entwerfen für folgende "Drohungen" welche ich sicher wöchentlich in der Zeitungslandschaft kese:

  1. Was bedeutet / kann bedeuten wenn ein Wohlstandsverlust von 10-20 % stattfinden würde über die nächsten 5 Jahre?

2 . Was bedeutet es / kann es bedeuten in den kommenden 5 Jahren, wenn Putins Russland die Schweiz besetzt ohne auf militärische Abwehr zu stossen?

MfG
M. L.

2
/
0
· editiert
Wünsche

Guten Tag liebe Republik. Eine Artikelidee meinerseits: Aufzeigen wieviel Geld die Schweiz in die Entwicklungshilfe steckt (e.g. in % des BIP) und das mit anderen Ländern vergleichen. Die Geschichte mit Geldern für die Ukraine thematisieren und von welchem Topf sie kommen sollten und von welchem nicht (dazu gibt es eine Kampagne einiger NGOs https://www.mehr-solidaritaet-jetzt.ch/). Sowas würde mich noch interessieren. (Im DEZA sind scheinbar auch gewisse Umstrukturierungen im Gange, evtl. liesse sich auch dazu etwas berichten). Vielleicht habt ihr diesbezüglich bereits was publiziert? Dann umso besser ...

5
/
1
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Danke für diesen Input, lieber Herr H. Wir haben 2022 darüber berichtet, wie Cassis dA. D.za und damit die internationale Entwicklungs­zusammenarbeit neu ausrichtet. Und wA. D.s heisst - nämlich, dass die Schweiz zukünftig vor allem dort helfen soll, wo es auch ihren eigenen Interessen hilft: https://www.republik.ch/2022/01/06/…ich-selbst Dazu gab es auch dieses Interview mit der Deza-Direktorin: https://www.republik.ch/2022/01/06/…tan-corona Wir nehmen ihren Input aber gern auf und schauen das an. Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

1
/
1
Sensibilisiert
·
Wünsche

Ich bitte die Republik als Ausweg aus dem steten Krisenmodus es auch einmal mit Humor zu versuchen. Es ist sehr schwierig, aber nicht unmöglich. Wenn auch nicht gleich ein schallendes Gelächter so doch ein gelegentliches Schmunzeln zu vermitteln, sollte doch möglich sein.

10
/
4
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Lieber Herr B., ja! Sie haben absolut recht. Gerade wenn die Welt im Krisenmodus ist, ist Humor wichtig. Es ist uns ein Anliegen, dass Heiteres und Erfreuliches nicht zu K. kommt, aber, ich weiss, es gelingt uns nicht immer gleich gut. Danke, dass Sie uns daran erinnern. Wir brauchen tatsächlich mehr davon. Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

2
/
2
Sensibilisiert
·
Lob

Ich bin froh gibt es die Republik. Ich finde meistens grossartige Beiträge zu mir wichtigen Themen. Die laufende Fixierung auf Trump halte ich aber für völlig übertrieben. Ich halte die amerikanischen Wahlberechtigten nicht für so dumm, dass sie einen Wahnsinnigen zum Präsidenten wählen. Auf eine solche abstruse Idee können vermutlich nur Menschen in Europa kommen. Wirken da noch Prägungen aus den 1930er Jahren nach?
So bitte ich denn darum, nun endlich die aktuelle und die zukünftige Situation nach einem Sieg der Demokraten besser zu beleuchten.

3
/
4
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Lieber Herr B., danke für Ihr Feedback - es ist sehr freundlich, dass Sie Ihre Kritik in ein allgemeines Lob verpacken. Und es freut mich sehr zu lesen, dass Sie generell zufrieden sind mit der Republik und immer wieder Lesenswertes finden. Dass Sie nun die gerade etwas geballte Berichterstattung im Vorfeld der US-Wahlen als ein wenig unangenehm empfinden, nehme ich so zur Kenntnis und kann es auch gut verstehen. Auch mir selber wäre es eigentlich lieber, ich müsste nie wieder etwas über Donald Trump lesen.

Nichtsdestotrotz ist das Thema leider gerade für ein Magazin wie unseres sehr wichtig: Unser Kernthema Nummer 1 ist die Demokratie, und wir befinden uns aktuell in einem Superwahljahr, in dem so viele Menschen weltweit wählen werden wie nie zuvor. Damit steht auch die Demokratie auf dem Prüfstand, weil an verschiedenen Orten Autokraten, Populistinnen und Anti-Demokraten nach der Macht greifen. Donald Trump ist nicht nur einer der grössten Demokratiefeinde, die man sich vorstellen kann, jemand notabene, der einen Putschversuch angezettelt hat und die Demokratie zerstören will. Sondern er hat auch reelle Chancen, sich zum zweiten Mal auf die einflussreichste Position in der ganzen Welt zu hieven. Ob man nun die US-amerikanischen Wahlberechtigten für dumm hält oder nicht: Sie haben diesen Wahnsinnigen bereits einmal zum Präsidenten gewählt. Und obwohl er in seiner letzten Amtsperiode nichts als Chaos angerichtet hat, glauben aktuell 42 Prozent der Bevölkerung, er wäre der bessere Verwalter der US-Wirtschaft als Biden, der tatsächlich viel für die Wirtschaft getan hat (trotzdem sehen ihn nur 31 Prozent als diesbezüglich geeignet an). Auch in den generellen Umfragen führt Trump.

Trotzdem kann ich Sie beruhigen: Es wird nicht in der gleichen Kadenz weitergehen mit Trump-Berichterstattung wie in den letzten zwei Wochen. Aktuell planen wir beispielsweise einen Beitrag zum Zustand der demokratischen Partei. Herzlich! Bettina Hamilton-Irvine

2
/
1
Sensibilisiert
·

Liebe Frau Hamilton-Irvine, Ihre freundlichen Zeilen haben mich überrascht und ich fühle mich zusammen mit möglichen ähnlich Denkenden wohlwollend A. D.r Hand geführt. Und dennoch bin ich entschieden der Meinung, dass die Berichterstattung in den Medien allgemein und in der Republik halt auch, viel zu stark auf einen potentiellen Sieger ausgerichtet ist. Oder ist es einfach die Faszination des Wahnsinns, die vergessen lässt, dass in Amerika auch andere Menschen hausen. Minoritäten, die sich gegen Rassismus, Abtreibungsgesetze und zu large Waffengesetze engagieren. Solchen Leuten wünsche ich mehr Raum in der Berichterstattung! Ein Portrait der aktuellen Vizepräsidentin würde mich auch interessieren. Und wie steht es mit vielen der Demokratie freundlich gesinnten Leuten?
Den Wahlkampf selbst könnte eigentlich eine wöchentliche bissige Karikatur ausreichend illustrieren. Auf den Beitrag zum Zustand der demokratischen Partei freue ich mich. Herzliche Grüsse, H. B.

1
/
0
Lob

Offenbar habe ich die Frist zur Feedback-Einreichung verpasst. Gerne möchte ich dies auf diesem Weg nachholen. Für mich sind die Beiträge der Republik in Kombination mit den Kommentaren unschlagbar. Ich wünsche mir Impulse, Widerspruch, Argumente als Basis meiner Meinungsfindung, also eine Art Denkfabrik und ich finde, dies gelingt ausserordentlich gut. Deshalb schlicht: Go on! :-)

12
/
0
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Liebe Frau S., was für ein schönes Feedback - vielen herzlichen Dank! Das motiviert uns, uns weiterhin dafür einzusetzen, Ihnen ein möglichst lebendiges und inspirierendes Magazin bieten zu können. Danke, dass Sie bei uns dabei sind und dies möglich machen! Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

5
/
0
Wünsche

Liebe Republik,

Ich hätte ein paar kleine Bug-Reports und Feature Requests zum Audio-Player der Android-App:

  • Bug: Ich höre eure Beiträge gerne schnell - 2.5x um genau zu sein. Leider merkt sich die App das nur für eine Weile, und dann ist der Speed wieder 1x.

  • Feature: Ich würde gerne mehr, vor allem aber auch schnellere Speeds zur Auswahl haben. 2.25x, 2.5x, 2.75x, 3.0x, 3.25x, 3.5x, 3.75x, 4.0x. Ich selbst höre nur bis höchstens 3.0x, kenne aber blinde, die bis zu 4.5x hören.

  • Feature: Ganze Playlist löschen, fehlt. Ich muss die Items relativ mühsam einzeln herausputzen.

  • Bug: Abgespielte Playlist Items verschwinden zwar, wenn mehrere drin sind, aber der zuletzt gespielte kommt und bleibt immer in der Playlist, auch wenn er fertig abgespielt ist.

Nach all der Nörgelei muss ich mich nun aber auch noch mal für eure tollen Audios bedanken. Ich möchte mich damit nicht schmücken, trotzdem habt ihr damit einen Feature Request, den ich damals machte, voll erfüllt. Dafür bin ich euch sehr dankbar.

Die durch Menschen gesprochenen Audios sind hervorragend professionell gemacht.

Die synthetische Stimme, für die bislang nicht durch Menschen eingesprochen werden konnte, kommt zwar nicht A. D.e Menschen heran, ist aber verglichen mit anderen Artikelvorlesemaschienen überdurchschnittlich gut. Einzig mit Anglizismen könnte sie noch ein wenig besser umgehen lernen, was aber Nörgelei ist.

LG
Kaspar

3
/
0
Olivier Baumann
Produkt Entwicklung @ Republik
·

Guten Tag Herr V.

Vielen Dank für das ausführliche Feedback zu unserem Audio Player und die Meldung der Bugs. Wir werden uns die Bugs so bald wie möglich anschauen.

Ihre Vorschläge zu mehr schnelleren Speeds und die Möglichkeit die ganze Playlist zu löschen sind super. Wir werden uns dem aber voraussichtlich erst im Frühjahr widmen können.

Freundliche Grüsse

Olivier B.

2
/
0
Gerne Verlegender
·
· editiert
Wünsche

Mit ein Grund für ein Republik-Abo waren die herausragenden Artikel von Constantin S. Mir fällt auf, dass von ihm länger nichts mehr publiziert wurde. Ich vermisse ihn! Muss man sich Sorgen machen, arbeitet er an einer grösseren Sache oder geht es ihm wie einem nach der Pandemie zurückgetretenen Bundesrat, der mal sein Befinden öffentlich in zwei Worten geäussert hat😉? Danke im Voraus.

15
/
2
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Sehr geehrter Herr C. D.nke für Ihre Frage. An fehlender Lust liegt es ganz sicher nicht, dass Sie in letzter Zeit wenig von Constantin S. gelesen haben (ich vermute, Sie haben auf Ueli M. angespielt in ihrer Frage). Er hat in den letzten Monaten vor allem hinter den Kulissen gearbeitet, an Redigaturen, Strategie und Unternehmenskommunikation. Aktuell nimmt er sich eine wohlverdiente Pause, um sich danach wieder voll auf den Journalismus konzentrieren zu können. Sie werden also wieder von ihm hören. Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

4
/
3
Gerne Verlegender
·

Herzlichen Dank, Frau Hamilton-Irvine. Dann freue ich mich auf Weiteres!

6
/
1
Sonstiges

Guten Tag
in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass die Tonqualität der gesprochenen Artikel nicht so gut ist. Die Stimme verzerrt ein ganz kleines bisschen, als wäre die Datenkompression zu stark. Es ist aber deutlich merkbar und schade. Liegt das an meiner Verbindung oder den Kopfhörern oder hA. D.s sonst jemand bemerkt?
Danke!

3
/
0
Sven Gallinelli
Art Director
·

Hallo Valentin v. F.

Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir haben zumindest nichts A. D.n bisher üblichen Produktionsverfahren der Audio-Beiträge verändert, von da her sollt es keine Probleme mit der Tonqualität geben.

Wäre es möglich, dass Sie mir vielleicht ein zwei Beispiele nennen könnten, wo sie die Tonqualität ungenügend fanden? Dann schauen wir uns das mal näher an.

1
/
1

Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich habe gestern den Artikel 'Der Staat als Hacker' gehört und mich mit der Zeit A. D.r beschriebenen Verzerrung gestört. Ich habe es heute nochmal ausprobiert, mit den Bluetooth Kopfhörern (AirPods) ist es für meine Ohren immernoch deutlich zu hören. Zugegebenermassen stört es mich nicht mehr, sobald ich den Beitrag A. D.r Stereoanlage anschliesse. Es liegt wohl vor allem A. D.n Kopfhörern, und an meiner Wahrnehmung.

1
/
0
Kopfüber
·
Wünsche

In der Umfrage war bei der Aufforderung, am Schluss noch etwas mitzuteilen, die Zeichenzahl (verständlicherweise) auf 500 Zeichen begrenzt. Daher hau ich es hier in die Tasten, also: Was sollte man A. D.r Republik ändern?

Meiner Ansicht nach muss die Republik alltagsrelevanter werden – ein Stück weit Tagesaktueller und mehr den Medien-Gewohnheiten der DurchschnittsleserInnen entsprechen, aber unter Wahrung der Qualität und ohne auf Boulevard und Clickbait zu machen.

Zum Beispiel könnten die einzelnen Themen des Briefing aus Bern in je einem handlichen Artikel mit Bild vorne auf die Seite gebracht werden, evtl. mit kleinen tagesaktuellen Updates zur Sache. Bisher presst die Republik so Alltagskost in ein Newsletterformat und gibt den intelektuellen Longreads zu den Grossen Meta-Themen die grosse Bühne. Das ist auch schön, aber man könnte es etwas besser ausbalancieren.

Meine Hoffnung wäre, dass dadurch zwischen den wöchentlichen Erscheinungstagen die Republik mehr die Anmutung einer Tageszeitung hat und damit relevanter für mehr Leute wird. Das ist wichtig, weil wenn in der Schweizer Presselandschaft die Qualität nur bei zwei mittelgrossen Wochenzeitungen stimmt, aber das Gros der auflagenstarken Tageszeitungen abrutscht, ist nichts gewonnen, und das (Rettung der Presselandschaft) war ja eigentlich mit der Grund für die Republikgründung.

Ich könnte mir vorstellen, dass das (mehr Tagesaktualität) keine neues Thema bei der Republik ist und immer wieder intern als auch hier diskutiert wird. Sorry, wenn ich nicht auf dem letzten Stand dieser Fehde zwischen grossformatiger Wochenpublizistik und handlicher Tageszeitung bin, gebt mir bitte gern ein Update zum Spielstand!

5
/
2

Früher war klar, dass in der Republik nur gut fundierte und recherchierte Artikel publiziert werden, als Gegenpool zum oberflächlichen News Feed der meisten Medien. Mittlerweile ist die Qualität vieler Republik Artikel jedoch soweit gesunken (Stichwort NZZ Niveau), dass sie sich tatsächlich wie News Artikel lesen. Bezeichnend für die Entwicklung wA. D.s Republik JournA. D.s glücklicherweise wieder abgeschafft wurde um das Magazin zu stärken. Meines Erachtens mit mässigen Erfolg. Natürlich war auch das wirtschaftliche Umfeld nicht förderlich. Ich hoffe nun aber sehr, dass in Zukunft wieder hauptsächlich in die journalistische Qualität investiert wird.

11
/
3
Sonstiges

Für den neuen Artikel zum Bestand der Armee wurde ein Bild verwendet, welches CC-NC-ND lizenziert ist. Nun steht NC für Non-Commercial, weshalb ich etwas verwundert bin. Ich dachte bisher immer, dass damit die Verwendung in einem kommerziellen, bezahlten Produkt wie der Republik untersagt ist. Habe ich das falsch verstanden und die Hürde ist nur, dass für das Bild kein Geld verlangt werden kann?

1
/
0
Sven Gallinelli
Art Director
·

Hallo Mark Z.

Herzlichen Dank für Ihre Nachfrage.

Die Creative-Commons-Definition für «Non-Commercial»-Bilder ist leider eher vage. Creative Commons schreibt dazu:

Kommerziell ist eine Nutzung dann, wenn sie in erster Linie auf kommerziell relevante Vorteile oder eine Vergütung abzielt.

Ob die Verwendung im redaktionellen Umfeld nicht-kommerziell ist, das wurde bislang nie schlüssig erörtert. In Deutschland zumindest gab es ein Gerichtsurteil im Jahr 2014, dass es keine kommerzielle Verwendung darstellt, wenn ein öffentlicher Radiosender ein solches Bild auf seiner Website in einem Beitrag benutzt. Dies mit der Begründung, dass in den Lizenzbedingungen nicht klar umfasst wird, ob auch redaktionelle Verwendungen dazu gehören. Und im Zweifelsfall muss ein Kläger nachweisen, dass ein Bild widerrechtlich benutzt worden ist.

Weil die Ausdefinierung vage ist, muss man eine Güterabwägung vornehmen. Diese könnte man im Falle der Republik natürlich auf beide Seiten auslegen: Einerseits sind wir kommerziell in dem Sinne, dass wir für unsere Angebot Geld verlangen. Andererseits ist das nicht zwingende Bedingung, um unsere Inhalte zu lesen – unsere Beiträge sind auch ohne Abo verfügbar. Es muss also nicht zwingend Geld fliessen. Auch benutzen wir das Bild nur zur Bebilderung des Beitrages und nicht etwa, um Werbeartikel zu Bedrucken oder ähnliches.

Zu guter Letzt: Das Bild im Beitrag haben wir aus der Bilddatenbank des VBS bezogen. Für den Bilderdownload ist dort einerseits eine Registrierung notwendig. Andererseits muss man beim DownloA. D.n Verwendungszweck angeben, was wir natürlich getan haben («redaktionelle Berichterstattung»). Meines Erachtens dürften wir darum hier mit gutem Glauben davon ausgehen, dass das VBS interveniert hätte, wenn es mit dieser Nutzung nicht einverstanden wäre.

Ganz grundsätzlich nehmen wir Bildrechte sehr E. Wir betreiben viel Aufwand, um Bilder ordnungsgemäss zu lizenzieren. Das ist uns sehr wichtig. Einereits natürlich, weil wir rechtlich sauber arbeiten möchten. Und andererseits auch, weil wir für Fotografinnen und Bildanbieter ein fairer Partner sein wollen.

Das war jetzt etwas ausführlicher – aber nun jA. D.s Thema Bilderechte ist auch oft sehr komplex :)

11
/
0

Danke für die ausführliche Antwort!

Spannend, dass das so unklar ist, rechtlich gesehen. Wieder was gelernt :)

PS: Ich hatte meinen Post extra als Sonstiges, nicht als Kritik gekennzeichnet, weil es wirklich als Verständnisfrage gedacht war, nicht als verkappter Vorwurf.

5
/
0
Kritik

Liebes Republik Team

Erst einmA. D.nke für eure Arbeit! Es stimmt mich traurig, dass ich mich mal wieder mit Kritik melde…immerhin, ich habe über Jahre sehr viele bereichernde Artikel gelesen, auch dA. D.rf gesagt sein :)
Ich wollte euch zurückmelden, dass ich mein Abo auflösen werde. Keine Panik: ich gehöre zu einem Marktsegment, welches so klein ist, dass es sich kaum lohnt, sich um uns zu bemühen.
Ich empfinde die Republik Stand heute als ziemlich langweilig und bürgerlich.
Ich hatte schon immer den Eindruck, dass ich und meinesgleichen uns in der Leserschaft L. unten befinden, doch dieses Gefühl ist über die Jahre immer stärker G.
Inzwischen scheint das Zielpublikum sich am meisten für sogenannte Familienthemen zu interessieren…wo sind eigentlich Stimmen wie Solmaz Khorsand geblieben?
Wahrscheinlich ist es nur normal, dass bei Konflikten in jungen Unternehmen die Leute bleiben, die das grösste Sicherheitsbedürfnis haben, sowie die Konsens- und Kompromissbereitesten, nicht die mit den überraschendsten Thesen; nicht die, die in erster Linie selber etwas lernen wollen. Und dass in Zürich lebende Menschen mit zunehmendem Alter sich politisch einmitten: über Jahre viel Geld zu haben und zu verdienen macht einen vermutlich politisch nicht radikaler…was bedeuten würde, man müsste laufend junge Menschen einstellen, die noch nicht A. D.esem Punkt sind, um dieser Bravheit entgegen zu wirken.
Ich hoffe, ihr könnt mit dieser Kritik etwas anfangen. Ist ja bloss meine Wahrnehmung.
Liebe Grüsse

9
/
5
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Lieber Herr V., danke für Ihre Rückmeldung. Wir bedauern es natürlich, Sie als Verleger zu verlieren. Trotzdem freue ich mich auch, dass Sie uns über längere Zeit begleitet haben, und dass Sie sehr viele bereichernde Artikel gelesen haben. Danke für Ihre Unterstützung in den letzten Jahren!

Zu Ihrer Kritik: Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Sie richtig verstanden habe. Ist der Hauptgrund, dass Sie uns verlassen, dass wir Ihnen zu wenig L., zu wenig radikal sind? Was ich aber auf jeden Fall sagen kann, ist, dass Ihre Vermutung definitiv nicht stimmt, es seien in den letzten Jahren vor allem diejenigen Personen bei der Republik geblieben, die das grösste Sicherheitsbedürfnis haben. Als jemand, der seit bald sechs Jahren bei diesem Abenteuer dabei ist, kann ich sagen: Es war und ist ein wilder Ritt, wir alle haben wahnsinnig viel gelernt, sind viel auf die Schnauze gefallen, haben viel ausprobiert, viel wieder verworfen, viel gelitten, uns viel gefreut - die Republik war ganz vieles, aber wenn sie eines nicht war, dann ist das ein passendes Vehikel für Menschen mit einem grossen Sicherheitsbedürfnis.

Allerdings glaube ich nicht unbedingt, dass das überhaupt eine Rolle spielt für die Art von Journalismus, die man macht. Wir wollen Journalismus machen, der relevant ist, der den Menschen dabei hilft, die Welt besser zu verstehen, der Zusammenhänge herstellt, der Perspektiven eröffnet und Zusammenhänge offenlegt. Wenn die Art, wie wir das tun, Ihnen nicht besonders zusagt, weil Sie etwas politisch Radikaleres suchen, dann können wir das akzeptieren. Ich danke Ihnen auf jeden Fall von Herzen, dass Sie uns in den vergangenen Jahren unterstützt und auf unserem Weg begleitet haben, und wünsche Ihnen alles Gute. Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

3
/
1

Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich meine halt eine Veränderung zu bemerken, kann mich aber natürlich auch täuschen.
Journalismus soll mich in erster Linie informieren, die Analyse bevorzuge ich selber zu machen. Ich mA. D.shalb ‚Was letzte Woche wichtig war‘ (was leider gekürzt wurde), oder die Gerichts- und andere Reportagen mehr als Schreibtischanalysen der aktuellen Hot Topics- was natürlich auch seinen Platz haben darf.
Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: den Trump Artikel habe ich gelesen und weiss jetzt genau gleich viel wie vorher :)
Nicht zu wenig L. oder radikal wäre meine Kritik sondern wenn schon: zu wenig gonzo/ zu wenig ‚bi de Lüüt‘ und manchmal etwas zu vorhersehbar.
Sind ja aber nur meine zwei Rappen, lasst euch nicht anlabern, immerhin seid ihr weiterhin die einzigen von den Grossen, die nicht dem Kapital gehören.
<3

6
/
0
Wünsche

Guten Tag
Ich würde mir wünschen, dass mehr Artikel über die geoplitischen Veränderungen und Positionen, die stattfinden und einen Einfluss auf den aufkommenden Faschismus und Nationalismus in den europäischen Ländern beinhalten, mehr diskutiert würden.
beste Grüsse BR

10
/
0
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Liebe Frau R., da rennen Sie bei uns offene Türen ein! Dieses Jahr wird ja ein Superwahljahr, bei dem so viele Menschen wählen werden wie noch nie. Damit steht natürlich auch die Demokratie auf dem Prüfstand und es steht viel auf dem Spiel. In verschiedenen Ländern drängen Populistinnen und Autokraten A. D.e Macht. Wir werden diese Entwicklungen sehr genau beobachten und begleiten, und haben schon einiges dazu geplant - insbesondere auch zur Gefahr von rechts. Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

2
/
1
Sonstiges

Guten Tag,
ich habe die Republik mehrmals als Probeabo verschenkt und sehe selten, dass dieses auch eingelöst wird. Gestern hat mir ein Beschenkter seine Gründe für sein "Nichteinlösen" mitgeteilt. Zwei Hauptgründe:

  • Erklären des Einverständnisses für diverse Positionen, wie man sie auch von anderen Webseiten her kennt (und in der Regel nicht liest, da zu umfangreich und schwer verständlich), Stichwort: Zu kompliziert.

  • Keine eindeutige Aussage gefunden betreffend weiterlaufender Verpflichtungen nach Ablauf des Probeabonnements (ausser man liest alles aus Argument 1, was ja bekanntlich selten der Fall ist).
    Vielleicht wäre ein einfacherer Zugang besser, um zukünftige Abonnenten anzulocken.

3
/
0
Lucia Herrmann
Community @ Republik
·

Guten Tag!
Vielen Dank dafür, dass Sie Probeabos verteilen, und auch für Ihr weitergeleitetes Feedback – das ist sehr wichtig für uns, weil wir immer wieder anschauen, wie wir die Republik im Rahmen des Probeabos noch besser vorstellen können. Verstehe ich das richtig: Für Ihren Bekannten war nach dem Ablauf des Probeabos nicht klar, ob oder wie er ein Abo abschliessen könnte? Er hätte sich einen bessern Hinweis dazu gewünscht, was für Abo-Möglichkeiten es gibt?
Beste Grüsse, LH

4
/
0

Nein, das verstehen Sie falsch. Mein Bekannter hat sich aufgrund der erwähnten Hürden entschieden, das Probeabo gar nicht einzulösen, ist also nicht so weit gegangen, wie Sie angenommen haben.

2
/
0
Kritik

Schade umfasst die Umfrage "nur" 500 Zeichen, wenn man am Schluss noch was sagen will. Ich konnte gar nicht fertig ausformulieren, was mir wichtig war.

9
/
0
Lucia Herrmann
Community @ Republik
·

Liebe N. A.
Es tut mir leid zu hören, dass Sie nicht genug Platz hatten, um das auszuformulieren, was Ihnen wichtig war. Die Zeichenbegrenzung ist dem Umstand geschuldet, dass wir ja alle Rückmeldungen auch lesen und auswerten wollen und da wollten wir den Rahmen nicht zu gross ansetzen. Aber es ist natürlich ärgerlich, wenn Menschen wie Sie sich dann nicht richtig äussern können. GenA. D.s, also was Ihnen wichtig ist, möchten wir ja von Ihnen und den anderen Verleger:innen hören. Wenn Sie uns Ihr Feedback per Mail schreiben möchten, dann würde ich mich freuen (kontakt@republik.ch) – das ist dann zwar nicht anonym, aber immerhin.
Danke, dass Sie A. D.r Umfrage teilgenommen haben!
Herzliche Grüsse, LH

4
/
1

Liebe Lucia H., danke für Ihre Antwort. Dann werde ich via Mail meine Aussage noch vervollständigen.

4
/
0
Vielleserin
·
· editiert
Sonstiges

Ich habe die Umfrage 2024 irrtümlich verlassen, bevor ich alle Fragen beantwortet habe. Wie komme ich da wieder rein? Ich finde sie nirgends, auch nicht im Feed.

1
/
0

Aber Dr ft

0
/
0
Vielleserin
·

?

0
/
0
Vielleserin
·

Vielen Dank, Herr M.

1
/
0
Wünsche

Heute schreibt der Tages-Anzeiger: «Lasst die Ski-Stars ihre Dosen zeigen». Aber eigentlich stört mich A. D.r Werbung der beliebtesten Sportverbände in der Schweiz (Fussball und Ski) und SRF, wie sich diese prostituieren für Looser-Firmen: Schon über Jahre (Jahrzehnte) hat Credit Suisse Aufmerksamkeit und Sympathien von Roger F., dem Fussballverband und den Spielern der Nationalmannschaft gekauft, um vom eigenen Missmanagement abzulenken.
Genau so scheint es nun aus meiner Sicht Sunrise mit dem Skiverband / SRF (früher ebenfalls mit Roger F.) und den aktuellen Vorzeigeathleten wie Marco O. aus der Nationalmannschaft zu machen.
Kümmert sich eigentlich niemand um die Performance der Firmen dahinter. Meine eigene Erfahrung mit Sunrise auf Trustpilot: https://ch.trustpilot.com/reviews/6…c00104d726
und die aktuell 2'714 Beurteilungen ergeben einen Score von 1.2 (fast 2'500 Kunden sind dermassen unzufrieden, dass sie nur einen Stern von 5 geben: https://ch.trustpilot.com/review/www.sunrise.ch ).

Sind sich Marco O., Michelle Gisin etc.; die Verbandsoberen Urs L., oder im Fussball Murat Yakin klA. D.rüber, dass sie sich mit ihrem guten Namen kaufen lassen von - im geringsten Fall - unfähigen Firmen - oder möglicherweise Menschen, die sich gebärden wie betrügerische Hochstapler, die es dann darauf abzielen, vom Bund gerettet zu werden, wenn's dann in die Hosen geht? Die gleiche Frage gilt natürlich für das SRF: wenn Geld reinkommt, dann zeigen wir den Werbetreibenden im besten Licht, auch wenn deren Kunden oder Geldgeber hinter's Licht geführt werden.

Ich wollte mich nicht beim Tages-Anzeiger melden, bei dem wohl auch die Gefahr der Käuflichkeit bestehen könnte, weil sie auf Werbung von Sunrise abzielen könnten.
Wie wäre es, wenn die Republik das Thema einmal aufgreifen würde?
Wenn ein Medium ohne Werbekunden Murat Yakin, Urs L., Marco O. oder Lara Gut Berami dazu befragt, wie sie dazu stehen, dass sie sich kaufen lassen für Firmen, die Kunden und Geschäftspartner über den Tisch ziehen. Ich würde diese Antworten in einer Recherche gerne sehen.

4
/
0
Wünsche

Vielen Dank für die vielen lesenswerten Artikel und Beiträge. Mich würde die Meinung der Republik zur Initiative 13. AHV-Rente sehr interessieren.

5
/
0
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Vielen Dank für Ihr Feedback, Frau S.! Zur 13. AHV-Rente ist bei unserem Bundeshausteam etwas in Arbeit.

4
/
1
Edoardo Ghidelli
Organisationsentwickler
·
Sonstiges

Liebe Republik
vielen Dank für die immer spannenden Artikel. Heute habe ich den Artikel über die Bauwirtschaft gelesen. Bei der Rhetorik fällt mir auf, dass von Planetenzerstörung (im Mailtitel) die Rede ist.
Ich glaube, dass die Aussage, dass Menschen den Planeten zerstören könnten, der gleichen Allmachtsfantasie entspringt, wie die, dass wir die Welt retten können und schlussendlich, dass wir alles beherrschen.
Der Planet rettet sich selbst, in dem er für die Menschheit nicht mehr bewohnbar ist.
Darum sollten wir besser von der Zerstörung unserer eigenen Lebensgrundlage sprechen (es ist eine Frage des Narrativs und der Rhetorik). Vielleicht ist uns unsere Lebensgrundlage näher als die Natur oder der Planet und es fällt uns schwieriger zu abstrahieren. Auf Jedenfall enspricht es mehr der Realität und mindert unsere Allmachtsfantasien.
Liebe Grüsse

8
/
0
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Lieber Herr Ghidelli, vielen Dank für Ihre Rückmeldung und diesen interessanten Gedankenanstoss. Ihre Perspektive ergibt auf jeden Fall Sinn.

1
/
0
Sonstiges

Betreffend: Wirtschaftliche Zukunft. Heute waren in Cockpit-Grafik ploetzlich 300+ Verleger weg, aber Balance-Grafik (Zu-/Abgänge) zeigt das nicht an. Irgendetwas kann da nicht stimmen. Kaputt oder eh Fake?

2
/
2
Lucia Herrmann
Community @ Republik
·

Merci für den Hinweis, Anonym 45. Das schauen wir uns an!

3
/
0
Vielleserin
·

Liebe Frau H.
Gerne noch ein zusätzlicher Hinweis: In der App werden die Zahlen nicht laufend aktualisiert, manchmal erscheinen noch die Zahlen vom Vortag oder vom frühen Morgen.

4
/
0
Wünsche

Würde mir ein Bericht über Medien als vierte Gewalt wünschen. Dabei der Fokus unter anderem auch darauf: wie verbreitet und erfolgreich sind Strafanzeigen gegen Medien? Ist so überhaupt noch unabhängige, kritische Berichterstattung möglich? Aktueller Fall zum Beispiel: https://www.aargauerzeitung.ch/aarg…ld.2562128
Meiner Meinung ziemlich merkwürdig, dass die Staatsanwaltschaft ein Strafbefehl ausstellte.

5
/
0
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Vielen Dank, lieber Anonym 82. Das schauen wir uns gerne an!

1
/
0
Lob

Liebes TeA. D.r Republik,
es freut mich sehr zu lesen, dass das Problem mit den Steuern eine so gute Lösung gefunden hat. Danke für Ihre transparente Information und danke für Ihr unermüdliches Engagement für unsere Demokratie!

19
/
0

Dem kann ich mich nur anschliessen, ich hab mich so gefreut, das zu lesen. Danke und weiter so!

10
/
0
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Vielen herzlichen Dank, Herr Kienholz - wir freuen uns auch sehr darüber!

7
/
0
Sylvie Reinhard
Unternehmerin
·
· editiert
Sonstiges

Liebe Republik Crew, heute ist Donnerstag und ich vermisse das Briefing aus Bern. Habe ich etwas verpasst? Vielen Dank für Eure Antwort im voraus 🙏

0
/
0
Daniel Binswanger
Co-Chefredaktor
·

Liebe Sylvie, Neujahrspause. Ab nächster Woche wieder. Herzlich, Daniel

2
/
0
Sylvie Reinhard
Unternehmerin
·

Danke, Daniel - wohlverdiente Pause. Freue mich also auf nächsten Donnerstag!

2
/
0
Rudolf Weiler
Literat, Enthusiast und Feedbäcker
·
Wünsche

Ja hallo Republik! Spinn ich oder gibt es nun im neuen Jahr/im Januarloch wirklich nur noch einen Artikel pro Tag? Damit unterstützen wir den schleichenden Analphabetismus und Minimalismus. Nein, wir haben nicht zu viele wichtige Informationen! Zwei ist das Minimum, wenn mich ein Thema nicht interessiert, dann vielleicht das andere.

3
/
9
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Lieber Herr Weiler, die Ansage seit Tag 1 der Republik war: Wir publizieren pro Tag 1 bis 3 Artikel. Tatsächlich sind es meistens 2 Artikel, gelegentlich auch 3 - dass wir nur einen Artikel publizieren, ist seit jeher eher die Ausnahme. Ich habe schnell die letzten fünf Wochen für Sie ausgezählt, und es sieht folgendermassen aus:

1 Artikel pro Tag: 2 Mal (in 5 Wochen)
2 Artikel pro Tag: 21 Mal (in 5 Wochen)
3 Artikel pro Tag: 8 Mal (in 5 Wochen)

Durschnitt pro Tag: 2,3 Artikel

Sie sehen, die Aussage, es gäbe generell nur noch einen Artikel pro Tag, ist ziemlich weit von der Realität entfernt. Dass wir gestern nur einen Artikel hatten, hA. D.mit zu tun, dass das Briefing von Bern noch in der Winterpause ist. Ab nächster Woche ist aber auch dieses wieder in Betrieb.

Wenn Sie die Republik schon ein wenig länger verfolgen, wissen Sie sicher auch, dass unser Konzept Qualität statt Quantität ist. Natürlich könnten wir auch auf Newsjournalismus setzen und täglich zehn Artikel publizieren, die jede Zuckung abbilden, aber unser Ansatz ist ein anderer: Wir machen Magazin-Journalismus, der Perspektiven eröffnet, Zusammenhänge offenlegt und Hintergründe ausleuchtet. Unser Journalismus soll nicht einfach berichten, was ist, sonderen unseren Leserinnen helfen, die Welt besser zu verstehen und neu zu betrachten. Dafür arbeiten unsere Journalisten natürlich auch deutlich länger an ihren Beiträgen und tauchen viel tiefer in die Themen ein. Herzlich! Bettina Hamilton-Irvine

10
/
2
Liliane Wihler
Fragenaufwerfende
·

Grüezi! Gehen Sie doch mal in den Feed und überprüfen Sie Ihre Annahme :)
und hm, denken Sie, die Republik kann wirklich etwas gegen den schleichenden Analphabetismus und Minimalismus tun? Die Leute, die da gefährdet sind, haben vermutlich keinen Zugang zur Republik :(

10
/
4
Lob

Danke für den sehr interessanten und inspirierenden Abend gestern mit Rebecca Solnit!

4
/
0
David Bauer
Leiter Klimalabor @ Republik
·

Danke, das freut uns sehr zu hören.

1
/
0
Kritik

Liebes Team

Ich finde, die Republik sollte endlich Stellung beziehen oder es wenigstens nur schon mal thematisieren, dass in Gaza mittlerweile gegen 80 Journalist:innen in nur 3 Monaten getötet wurden, schreckliche Schicksale. Mich macht es eh schon wütend, wie die (politische) Schweiz, auch die Linke, diese horrende Situation buchstäblich totschweigt. Die Republik ist mal aufgebrochen, um die Demokratie (oder vielleicht sogA. D.e Welt) über die 4. Gewalt zu retten...

Merci.

13
/
3
Wünsche

Die meisten eurer Artikel kritisieren etwas, decken etwas auf oder problematisieren etwas. Dies finde ich gut und wichtig. Ich fände es aber erfrischend und eine gute Abwechslung, wenn von Zeit zu Zeit ein Artikel erscheinen würde, der das Spotlight auf etwas ‚Funktionierendes‘ richten würde, was in der Schweiz/in Europa/auf der Welt ‚gut‘ läuft. Dies vermisse ich bisweilen etwas.

3
/
5
David Bauer
Leiter Klimalabor @ Republik
·

Lieber Herr Z., wenn Sie mögen (und spontan Zeit haben), kommen Sie doch heute Abend um 20 Uhr zu unserem Online-Gespräch mit Rebecca Solnit. Dort wird es um Entwicklungen gehen, die im Bezug auf die Klimakrise Mut machen. Die Anmeldungen sind eigentlich bereits geschlossen, aber wenn Sie mir K. A. D.vid.bauer@republik.ch schreiben, sende ich Ihnen die Zugangsdaten zu.

1
/
0

Danke für den Vorschlag Herr Z.

0
/
0
(durch User zurückgezogen)
Wünsche

Das wäre etwas, wofür sich eine Recherche lohnen würde: Umweltsünder Eidg. Schwing- und Älplerfest 2024 in Mollis GL. Nur für diesen Anlass sollen 200 gesunde Obstbäume gefällt werden. Infos dazu kann der Glarner Verkehrsplaner Marc Schneiter liefern, der sich deswegen vom Planungskomitee verabschiedet hat. schneiter-verkehrsplanung.ch.
Beste Grüsse, Abonnent Ruedi B.

18
/
0
Timo Würsch
Digitalisierer, Unternehmer, Vater
·
· editiert
Wünsche

Wunsch: Unterschiedliche synthetische Stimmen für Gesprächspartner bei Interviews

Liebe Republik - ich finde die Vorlesefunktion praktisch, auch mit synthetischer Stimme. Allerdings ist es bei Interviews (Beispiel) manchmal schwierig, herauszuhören, ob der/die Journalist:in spricht, oder der/die Interviewpartner:in - insbesondere wenn man pausiert, vor- oder zurückspringt und somit mitten im Dialog landet. Abhilfe könnte schaffen, wenn Ihr dazu zwei verschiedene Stimmen verwenden würdet, falls das technisch machbar ist.
Danke fürs In-Betracht-Ziehen, und sowieso danke für Eure gute Arbeit!

7
/
0
Wünsche

Ein technisches Anliegen: Wie auch mit einer Papierzeitung möchte ich in der Lage sein, die Zeitung im Haushalt zu teilen, ohne zwei Abos abschliessen zu müssen. Hierfür sind die beiden Login-Methoden Email und App untauglich. Leider hA. D.e Republik von Anfang an kein Login mit Passwort erlaubt, wie es eigentlich gängig ist und für diesen Fall auch sinnvoll wäre. Stattdessen hat mA. D.rauf gesetzt, dass die Nutzer auf das Eintreffen einer Email warten. Entweder müsste man Gästezugänge einrichten können (so wie das z.B. Krautreporter macht) oder man müsste sich ganz normal mit Nutzername und Passwort einloggen können, so dass mA. D.s Passwort innerhalb der Familie teilen kann.

3
/
2
· editiert

Ich würde das so machen, das ich auf dem Gerät des Familienmitglieds den Anmeldeprozess der Republik starte, mich dann auf der Webseite meines E-Mail-Providers anmelde, dort das E-Mail der Republik öffne und den darin enthaltenen L. anklicke, wodurch das Gerät dauerhaft freigeschaltet ist und die Republik fortan unter meinem Namen lesen kann. So habe ich es jedenfalls gemacht als ich den Sommerferien die Republik lesen wollte, ohne den eigenen Computer dabeizuhaben.

Oder Sie könnten für solche gemeinsamen Dienste eine Familien-E-Mailadresse einrichten, deren Passwort alle Familienmitglieder kennen. Dann müssten Sie nicht ihre private E-Mailadresse verwenden, deren Passwort sie mit der Familie nicht teilen möchten.

PS: Ich persönlich finde den passwortlosen Zugang sehr praktisch und würde ihn nicht missen wollen.

7
/
0
Liliane Wihler
Fragenaufwerfende
·
· editiert

Ich studiere seit Tagen an einer Antwort herum, ich bin froh, dass ich nun Ihre Antwort ergänzen darf.
Es gibt noch einen kleinen Trick, zu dem ich wohl greifen würde, um das zu umgehen.
Ich würde meinen Familienmitgliedern empfehlen, ein vergünstigtes Abo abzuschliessen. Auch wenn dieses Angebot damit zweckentfremdet wird, scheint es mir eine angemessene Möglichkeit zu sein, die Mitgliedschaft innerhalb der Familie zu teilen.

3
/
6
Kritik

Liebes Republik-Team
Seit gefühlt einem Jahr lässt mein Interesse A. D.n Republik-Artikeln nach. Mir fehlt oft der politische Bezug. Pro Woche ein bis maximal zwei informationsreiche Texte zu relevanten politischen Themen erscheint mir eine magere Auswahl. Andere Themen aus den Bereichen Kunst & Kultur oder “Worüber kann ich heute geistreich nachdenken?“ erorbern immer mehr das Magazin. Ich werde dabei das Gefühl nicht los, dass diese Texte - welche durchaus literarisch wertvoll oder inspirierend sein können - oftmals Lückenbüsser für die fehlenden Artikel im Bereich des investigativen Journalismus sind, welchem sich die Republik ursprünglich verschrieben hatte. Mein Interesse, die Republik zu lesen, nimmt leider ab. Beste Grüsse

27
/
5

Guten Tag Frau B.

Sie sind bei weitem nicht die einzige, der es so geht. Das zeigen auch viele Wortmeldungen hier im generellen Feedback, zB hier, hier oder hier sowie die Like/Dislike-Verhältnisse darauf. Von der Republik-Leitung kommen dann gut klingende, verständnisvolle Antworten. Es ist zwar schön, dass wir hier so einen direkten Draht zu der Redaktion haben dürfen - aber die Kritik wird meiner Meinung nach nicht zu Herzen genommen oder umgesetzt. Und dann wundert man sich im Newsletter ("Gute Nachrichten, trotz allem") wieder, wieso weniger Verleger ihr Abo erneuern. Und ich bin ehrlich: ich habe mir wirklich überlegt, ob ich meines verlängern soll. Wegen einzelner, guter Beiträge habe ich mich dafür entschieden. Natürlich auch in der Hoffnung, dass die Republik endlich den Fokus wieder richtig setzt.

6
/
0

Danke für Ihre Schützenhilfe, Herr F.!

3
/
0
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Liebe Frau B., danke für Ihr Feedback. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, und wenn Ihnen das aktuelle publizistische Programm weniger gut gefällt als auch schon, dann tut mir das natürlich leid. Allerdings bin ich nicht sicher, ob Ihre Wahrnehmung ganz die Tatsachen widergibt. Sie schreiben von einem bis maximal zwei Texten zu relevanten politischen Themen pro Woche - das ist so nicht korrekt. Natürlich beantwortet nicht jede Person die Frage, was relevant ist, gleich - auch das hat letztlich viel mit persönlichem Interesse und Vorlieben zu tun. Aber wenn ich einige der letzten Wochen auszähle, dann hatten wir pro Woche stets drei bis fünf Beiträge (ohne Nachrichtenbriefings), die aktuelle politische Themen behandeln, die wir für relevant halten. Feuilleton-Beiträge aus den Bereichen Kunst und Kultur haben nicht zugenommen in den letzten Jahren - das Feuilleton gibt es schon seit Mitte 2018, und seither ist es ein fester Bestandteil unseres Programms. Das Feuilleton-Team ist nicht grösser G., sondern war im Gegenteil im letzten Jahr etwA. D.zimiert, weshalb die Anzahl Beiträge sicher nicht zugenommen hat. Lückenbüsser-Beiträge gibt es bei uns zum Glück nie - wir erlauben uns den grossen Luxus, bei der Qualität und Auswahl unserer Beiträge absolut kompromisslos zu sein. Wenn ein Beitrag nicht unsere Ansprüche erfüllt, dann publizieren wir ihn nicht - selbst wenn das im Extremfall einmal heissen sollte, dass wir an einem Tag nur ein Nachrichtenbriefing oder eine Gerichtskolumne bringen. Investigativer Journalismus war von Anfang an ein wichtiger Bestandteil der Republik, und er ist es immer noch. Aber investigativer Journalismus ist teuer - dass eine Journalistin oder ganzes Journalistenteam wochen- oder sogar monatelang an einer Recherche arbeitet, das können wir uns nicht dauernd leisten, denn wir müssen auch wirtschaftlich funktionieren, damit wir überleben können. Es wäre uns sonst schlicht nicht möglich, Tag für Tag zwei bis drei Artikel zu publizieren. Aber so oft wie möglich stürzen wir uns in investigative Recherche - als nächstes startet kommende Woche eine dreiteilige Serie von Adrienne Fichter, die recherchiert hat, wie die Schweizer Behörden ihre Überwachungsmöglichkeiten schleichend ausweiten – selbst wenn sie damit gegen Gesetze verstossen. Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn wir Sie damit, oder auch mit anderen Beiträgen wieder mehr ansprechen könnten. Herzlich - und es guets Neus! Bettina Hamilton-Irvine

9
/
8

Liebe Frau Hamilton-Irvine
Danke für Ihre ausführliche Antwort! Ich weiss Ihren Versuch zu schätzen, mir die vielfältigen redaktionellen und finanziellen Überlegungen, die der Auswahl der Texte & Themen zugrundeliegen, verständlich zu machen. Ich kann mir gut vorstellen, wie herausfordernd diese Aufgabe ist. Ich wollte Ihnen lediglich ein Leserinnen-Feedback geben, da ich mir überlege, mein Abo nicht mehr zu erneuern. Ich bedauere dies, weil ich das Projekt „Republik“ ursprünglich sehr unterstützenswert fand. Doch die „gefühlt“ abnehmende Anzahl an Artikeln, die informativ, kontrovers, erklärend oder vertiefend politische und gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen, mindert mein Leseinteresse sehr. Beste Grüsse und Wünsche, U. B.

6
/
2
Wünsche

Warum erscheint kein Bericht über das Nahostpodium?

7
/
0
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Lieber Anonym 85, meinen Sie damit die von uns organisierte Podiumsdiskussion im Schiffbau? Falls ja: Über unsere eigenen Veranstaltungen berichten wir im Magazin in aller Regel nicht, da diese wirklich als Live-Veranstaltungen konzipiert sind, die man vor Ort erleben kann. Wenn es ein Zweiergespräch ist, dass sich gut aufnehmen lässt, haben wir auch schon mal einen Podcast daraus gemacht, aber bei einer Podiumsdiskussion mit mehreren Teilnehmerinnen geht das leider nicht gut. Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

5
/
6
Kritik

Liebes Republikteam

Wir sind von Anfang an mit an Bord. Wie jedes Jahr stellt sich auch jetzt wieder die Frage, ob wir dabeibleiben sollen oder nicht. Selbstverständlich ist das nicht, denn die Republik hat sich für unseren Blickwinkel doch nach und nach verändert.

In der letzten Zeit gab es für unseren Geschmack zu viele Artikel, die sich intensiv mit dubiosen Gerichtsfällen auseinandergesetzt haben. Dafür vermissen wir zunehmend die Beiträge zu den aktuellen oder auch vergessenen Brennpunkten auf dieser Welt, die auch auf Europa und die Schweiz Auswirkungen haben (Handelsabkommen, Migration, Sicherheit und anderes). Ein paar Beispiele: wie ist die Entwicklungen in Brasilien seit Lula wieder Präsident ist, was erwartet die Bevölkerung in Argentinien unter dem neuen Präsidenten, was ist mit der Verfassungsreform in Chile? Oder was passiert in Äthiopien, in Myanmar, im Jemen?

Was hat sich in der Regierungszeit von Präsident Biden in USA zum Besseren gewandelt? Wie verhält sich die demokratische Partei in den USA im Hinblick auf die nächsten Wahlen?

Auch innenpolitische Themen, die nicht von der Boulevardpresse breitgetreten werden, sondern mehr Hintergrundwissen böten, vermissen wir etwas. Zum Beispiel: wie denken und handeln die Bauern (also nicht die Bauernlobby, sondern die arbeitende Bevölkerung auf dem Land) tatsächlich im Einklang oder Gegensatz zum Parlament? Auch Themen aus den Bereichen Bildung, Mobilität, Ökologie, Umweltschutz, das Verhältnis zu den Nachbarländern, die Diskussionen der Schweizer Politiker zur EU kommen uns zu K.
Dafür lesen wir zum X. Mal über Brian/Carlos.

Bitte, liebe Republik, fokussieren Sie wieder auf relevantere Themen. Wir haben uns heute entschlossen, trotz zeitweiligem Frust weiterhin die Republik zu abonnieren, in der Hoffnung, dass wir mit unserer Kritik nicht alleine dastehen und die Redaktion die Anregungen aufnimmt, damit wieder der ursprüngliche Qualitätsanspruch erfüllt wird.

Noch ein Wunsch A. D.s Republik-Team: wir haben ein Abonnement als Ehepaar und würden auch gerne den Zugang als Ehepaar haben. Dann würde ein Beitrag von uns auch unter beiden Namen erscheinen.
Monica Vischer R. und U. R.
Vielen herzlichen Dank und friedliche Weihnachtstage.

24
/
3
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Liebe Frau Vischer R., lieber Herr R. Danke für Ihr ausführliches Feedback und Ihre konstruktive Kritik. Ich möchte gerne zuerst auf den ersten Punkt eingehen: Sie schreiben, in letzter Zeit hätte es für Ihren Geschmack zu viele Beiträge zu Gerichtsfällen gegeben. Ich verstehe, dass der Bereich Justiz und Gericht nicht alle Leserinnen gleichermassen interessiert. Allerdings hat unsere Berichterstattung in diesem Bereich nicht zugenommen. Schon als die Republik gegründet wurde, war klar, dass Justiz ein Schwerpunktthema wird - weil "Journalismus, der sich für das Überleben der Demokratie ins Zeug legt, den liberalen Rechtsstaat stärken muss", wie Christof M. damals schrieb. Die ganze Erklärung, warum uns das Thema wichtig ist, finden Sie hier. Seither publiziert die Republik jede Woche eine Gerichtskolumne, und gelegentlich einen grösseren Text zu einem Justizthema.

Beiträge zu aktuellen oder vergessenen Brennpunkten auf dieser Welt publizieren wir punktuell, aber das Ausland konnte seit der Gründung der Republik nie unser Schwerpunkt sein, dafür sind wir nicht gross genug. Sie dürfen nicht vergessen, dass wir kein Newsmagazin sind, sondern uns von Anfang an auf Hintergrund konzentriert haben, auf grössere Recherchen und Reportagen, auf umfassende Analysen und Erklärstücke. Unsere Redaktorinnen arbeiten lange und intensiv an ihren Beiträgen, um unseren Lesern nicht Häppchen zu servieren, sondern wirklich Nahrhaftes, was sie anderswo nicht bekommen. Das bedeutet aber natürlich auch, dass wir sehr sorgfältig auswählen müssen, worauf wir fokussieren und was wir gerade für das Relevanteste halten. Wir publizieren zwar in der Regel ein bis zwei Auslandbeiträge pro Woche (plus das Wochenbriefing zur Weltlage), aber die Welt ist riesig - es ist klar, dass wir hier extrem selektiv sein müssen. Wir schauen im Ausland deshalb vor allem dort hin, wo es um unsere Kernthemen geht: Wo also zum Beispiel die Demokratie unter Druck kommt, wo es um Menschenrechte, Gleichstellung, Klima oder Techthemen geht.

Unser Fokus war seit Beginn die Schweiz, und gerade Innenpolitik ist uns natürlich sehr wichtig. Ich persönlich finde, dass wir hier heute deutlich stärker sind als in den Anfangsjahren. Zu Beginn gab es noch nicht einmal ein Inlandteam, die Themensetzung war einiges beliebiger. Seit etwa zwei Jahren haben wir ein starkes, funktionierendes Bundeshausteam und sind im Inlandbereich generell aktueller und relevanter G.

Aber dass Ihnen gewisse Themen fehlen, verstehe ich natürlich gut - auch im Inland können wir als Hintergrundmagazin nicht überall dabei sein. Ich danke Ihnen auf jeden Fall herzlich für Ihre wertvollen Themeninputs. Und ich freue mich sehr, dass Sie uns trotzdem nochmals eine Chance geben - ich hoffe sehr, dass wir Sie in Zukunft wieder mehr überzeugen können. Alles Gute und es guets Neus! Bettina Hamilton-Irvine

5
/
4