Dialog

Allgemeines Feedback

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Wünsche

Bitte:
Modern Monetary Theory von Stephanie Kelteon besprechen.
Besten Dank
E. M.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Mit der Suchfunktion werden Sie fündig.

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Wünsche

Da mir die einsitige, unsachliche und wenig vielfältige Berichterstattung seitens der offiziellen Tagesmedien (SRF) fehlt, hoffe ich hier auf mehr Diversität, unterschiedliche und vielfältige Berichte von Fachpersonen zu erhalten um mir eine eigene Meinung bilden zu können. Gleichzeitig bitte ich um sehr kritisches hinter die Kulissen der Macht blicken.

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Lob

Ich freu mich kritische Texte und ein gesundes Mass an Hinterfragen gefunden zu haben in Ihren Berichten und hoffe auf mehr. Auch die Gesetzes-Artikel finde ich sehr hilfreich, danke.

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Ich habe im The Correspondent den Artikel:” This is a solution to poverty, human smuggling, and Europe’s ageing society. But hardly anyone wants it” von Maite Vermeulen gelesen und die darin enthaltenen Ideen sehr interessant gefunden, zumal ich in der schweizer Diskussion zu Migration nie auf diesen Ansatz gestossen bin. Ich fände es sehr Interessant einen Beitrag von der Republik zum selben Thema zu lesen.
Der Link zum Artikel: https://thecorrespondent.com/506/th…0-5bc116f0
Mit Gruss
Sebastian

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Christof Moser
Chefredaktion
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Vielen herzlichen Dank für diesen Input, Herr Lenzinger.

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R. S.
Rentner
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Grüezi. Mich stören und befremden Beiträge von „Anonym“. Ist das nur eine Wichtigkeit mit Sonderstatus? Sind es mehrere? Gibt es Verlegerinnen und Verleger, die es toll finden, dass anonym bleiben wollende Eminenzen hier ihre Sicht der Dinge ausbreiten dürfen? Wollen wir die Frage (bitte!) basisdemokratisch mit einer Abstimmung klären? Danke. (Ich bin tatsächlich der auf dem Bild, und ich heisse auch so, wie es hier steht.)

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Christof Moser
Chefredaktion
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· editiert

Lieber Herr S., vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Jede und jeder soll anonym kommentieren können, wenn es gute Gründe dafür gibt (z.B. eine berufliche Position, eine heikle Information, eine persönliche Betroffenheit, die geschützt werden muss). Nicht jede/r will z.B. die gute oder schlechte Erfahrung einer polizeilichen Befragung nach einem Sexualdelikt mit vollem Namen mitteilen unter einer Recherche zum Thema. Dennoch ist gerade diese Perspektive wertvoll. Deshalb halten wir diese Option für richtig und wichtig. Wir beobachten fortlaufend, ob die Möglichkeit der Anonymisierung missbraucht wird – was bisher äusserst selten vorgekommen ist. Der Republik-Dialog gehört zu den anständigsten und gehaltvollsten in der gesamten Medienbranche – darüber sind wir sehr dankbar. Manchmal wird die Option allerdings etwas nonchalant angewählt, in Fällen, wo das nicht nötig wäre. Wir versuchen, dies nicht mit einem Klarnamenzwang, sondern mit einer Sensibilisierung für gute und weniger guten Gründe für die Anonymität zu minimieren. LG aus der Redaktion.

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Liebe Republik
Am 19.06.2020 hat sich der Bundesrat für auf ausserordentliche Weise für weitere 2 Jahre mit extremen Befugnissen ausgestattet, u.a. mit der Möglichkeit, Impfungen für obligatorisch zu erklären und vieles weiteres ("Erläuterungen", S.10). Die Vernehmlassung dauert bis zum 10. Juli (BR-Medienmitteilung).
Warum wird das in den Medien nicht reflektiert? Ich finde das bundesrätliche Vorgehen grenzwertig; die Vernehmlassung ist sehr kurz gehalten und mit dem 19.06. hat der BR exakt den letzten Sessionstag ausgewählt, so dass die Parlamentarier möglichst keine Rückmeldungen mehr machen...? Eine solche Machtkonzentration einfach für 2 Jahre zu fixieren finde ich äusserst bedenklich, gleichzeitig spricht der BR äusserlich von "Lockerungen".

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Sonstiges

Es ist leichter die Menschen zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind. (Mark Twain)

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Anonymous
Anderer
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Sonstiges

Sie haben einen langen Artikel über das swiss covid app geschrieben. Mein IPhone SE funktioniert diedes nicht. Im Internt habe ich genug Antworten zum Thema gesehen. Es ist nicht perfekt. Schade.

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Die Frage ob die App genug breit verfügbar ist gab auch intern viel zu reden. Hätten Sie sich einfach die Information gewünscht dass es auf Ihrem Smartphone nicht geht oder die Erklärung warum? Und sind sie zufrieden mit den Antworten die Sie gefunden haben oder haben Sie noch offene Fragen?

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D. A.
membre de la rédaction Domaine Public
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Wünsche

Guten Abend. Ich habe mit Interesse den Artikel "Einkommen von Frauen: Bund soll Datenlücke schliessen" gelesen. Dieses Postulat bezüglich das statistische Material über die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern ist sehr wichtig. Der Mangel an gutem statistischem Material ist ein Punkt, den wir in unserer Stellungnahme zur BVG-Reform (https://www.65nopeanuts.ch/wp-conte…eanuts.pdf Propositions S. 7) herausgestrichen haben. Insbesondere haben wir feststellen müssen, wie vezerrt die Statistiken der Pensionskassen sind (https://www.bfs.admin.ch/bfs/fr/hom…-0094.html). Wenn Durchschnitte berechnet werden, berücksichtigt werden lediglich die Personen, welche einer Vorsorgeeinrichtung angeschlossen sind. Jedoch sind ca. 30% der Frauen von dieser Möglichkeit ausgeschlossen. Wenn man dann 30% Frauen mit Null beruflicher Vorsorge einschliesst, schauen die Zahlen noch ganz anders.
Es wäre interessant, diesen Blickwinkel herauszustreichen. Ich habe mich mit dieser Materie vertieft auseinandergesetzt, und bin gerne bereit, meine Erfahungen mit Ihnen zu teilen. Ich nutze diese Gelegenheit wahr, um Ihnen meine zwei letzten Artikeln zum Thema Altersvorsorge zu schicken: Retraites: la fable des trois piliers: https://www.domainepublic.ch/articles/36810 und Retraites: autel de la monnaie: https://www.domainepublic.ch/articles/36906
Es ist so schade, dass die Presse im Allgemein das Thema Altersvorsorge fast ausschliesslich technisch behandelt!
Vielen dank für Ihre Arbeit! Republik ist wunderbar!
Herzliche Grüsse
D. A.

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Liebes Team der Republik

Auch nach über 2-jähriger ansonsten sehr zufriedenstellender Komplizenschaft habe ich immer noch Schwierigkeiten mit der Lesbarkeit einzelner Artikel durch die von der Autorin gewählten Form der Geschlechterbezeichnung. Wenn ich das richtig verstehen benutzen einige Autorinnen überwiegend bis ausschliesslich die weibliche Form. Andere Autoren wechseln wild - d.h. ohne für mich erkennbaren Bezug zum Inhalt - zwischen weiblich und männlich hin und her. Etwas mühsamer wird es, wenn ich mir während des Lesens überlegen muss, ob jetzt nicht vielleicht ein Sinn hinter der Geschlechtsbezeichnung steckt - oder eben nicht: sind im sehr bewegenden Artikel über die Einvernahme weiblicher Opfer von sexueller Gewalt (18.06.2020) die 'Polizisten' nun nur männliche Beamte, die Polizistinnen männlich und weiblich oder vielleicht doch nur Frauen? Sind die 'speziell ausgebildeten Beamtinnen' ausschliesslich Damen und die 'unsensiblen Beamten' nur Männer und bezieht sich das jeweils auf beide Geschlechter? Und wer oder was verbirgt sich hinter den Beraterinnen, Gerichtsmedizinern, Staatsanwältinnen und Richtern?
Ich weiss nicht, ob das hier schon einmal ein Thema gewesen ist, möchte aber - hoffentlich ohne meinen werten Mitleserinnen und Komplizinnen gegenüber despektierlich zu sein - eine interne Diskussion anregen, ob aus Gründen der Lesbarkeit hier nicht Optimierungsmöglichkeiten bestehen. Ich erwarte aus Platzgründen nicht, dass sie von 'Leserinnen und Lesern' schreiben, aber ginge es wenn beide Geschlechter betroffen sind hier von 'KomplizInnen' zu berichten oder eventuell - wie das z.B. vom campact!-Letter und in ganz seltenen Artikeln hier praktiziert - sich an die Verleger*innen zu wenden?

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M. A.
Entwickler & Zivi
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Ich finde es super, beim Geschlecht abzuwechseln. So stolpere ich nicht über eine ungelenke Verdoppelung und mein Hirn gewöhnt sich etwas daran, das in unspezifischen Fällen beide Formen gebraucht werden können und nicht nur die männliche.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, Herr E. Sie finden die Sprachregelungen der Republik in diesem Beitrag in der ersten Box. Die Regelung wird einheitlich für alle Beiträge gleichermassen angewandt.

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Lob

Liebes Team der Republik,

journalistisch und auch menschlich war Euer Covid-19-Newsletter etwas vom besten
das ich die vergangenen Monate lesen durfte. Er bot Information, Unterhaltung und Stütze zugleich und die Breite, Klarheit und Lebensnähe der Berichterstattung waren herausragend.

Herzlichen Dank Euch allen!

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Elia Blülle
Journalist @Republik
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Guten Tag Herr M. Was für ein Kompliment zum Start in den Tag. Das freut – und motiviert uns. Danke. lieber Gruss, Elia

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Aufgrund der Corona-Situation hat das BAG ja die praktische Prüfung für Medizinstudenten durch einen "praktischen Nachweis" ersetzt.

Die gewählte Lösung ist aber für viele Betroffene untauglich, vage und gegen jeglichen Rat von Experten gewählt worden. Es wäre spannend, wenn die Republik hierzu Hintergründe liefern könnte - warum hat das BAG alle ignoriert? Warum wird eine einzelne Prüfung durch 6 (!) Wochen Praktikum ersetzt? Warum behauptet das BAG, dass dies die einzige Möglichkeit war, die ohne Notrecht umsetzbar war? etc.

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Nic Baschung
Texter Leser
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Lob

Noch am Samstag wollte ich erneut meinen Unmut über die Berichterstattung der Republik in der akuten Phase des Virus Platz machen. Nun ist daraus über das Wochenende ein Lob geworden:
Die Welt ist aus den Fugen, doch die Republik kommt wieder zu sich. Das zeigen mir die Artikel von heute Morgen. Das sind Beiträge, die mich wirklich interessieren und weshalb ich mich von der Republik als Verleger bezeichnen lasse.

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Tobias Adler
Marketingstratege
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Lob

Liebes Republik-Team

Mit dem vorläufigen Ende des Covid-19-Newsletter ist in mir das grosse Bedürfnis gewachsen, euch für diesen fantastischen Service und den für euch damit verbundenen Zusatzaufwand herzlichen Dank zu sagen!!

Über drei Monate lang war der Newsletter für meine Partnerin und mich ein fester Bestandteil des veränderten Alltags. Ohne die Zeit und Muse zu haben, ständig über inhaltliche Details eurer Beiträge mit euch in Kontakt (resp. Dialog) zu treten war ich einfach froh, mich für ein gesundes Gesamtbild der Lage auf eure Einordnungen, Analysen, kritischen Blicke, philosophischen Exkurse und mitfühlenden Worte verlassen und zurückgreifen zu können. War der Newsletter mal bis 19:30 nicht da kam bereits erste Nervosität auf. Ich muss mich wohl noch daran gewöhnen.

Mit dem Covid-Newsletter habt ihr euch nicht zu wichtig genommen, sondern verfügbares Wissen verdichtet und aufbereitet, verständlich gemacht und Trost gespendet. Ihr habt auf gesellschaftliche Bruchstellen gezeigt, die andere vielleicht übersehen haben, habt transparent über eigene und andere Verfehlungen berichtet, und seid euch in eurer Mission als Medienunternehmen gegenüber mir als Leser stets treu geblieben. So, wie ich das von der Republik jeden Tag erwarte.

Was stört es mich da, dass ihr selbsternannte Prinzipien verletzt und vielleicht das eine oder andere Mal den Informationsfilter nicht bis zur Perfektion genau eingestellt hattet? Ihr wart die letzten Monate wichtig für mich, und wahrscheinlich für viele andere Menschen auch!

Kurz gesagt: ich bin seit eurer Geburtsstunde dankbar, dass es euch gibt, und bin es seit drei Monaten noch viel mehr! Bleibt wie ihr seid, dann habt ihr mit mir immer einen treuen Verleger mit an Bord!

Beste Grüsse
Tobias

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Oliver Fuchs
Journalist
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Vielen, vielen Dank für diese Rückmeldung, Herr Verleger. Freut uns ungemein, dass wir Ihnen in dieser Zeit so nützlich sein konnten!

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Ich wünschte mir, ich wäre über die Republik auf "The Coronation" aufmerksam gemacht worden. Warum kommt Charles E. bei euch nur in Debattenbeiträgen (9 Ergebnisse) vor?

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Lob

ich kann mich meinem vor-schreiber nur anschliessen. republik ist anders. ich habe euch jetzt für 1 monat abonniert und euer auftritt heute gefällt mir sehr. ich schätze es, einige artikel on line abzuhören. weiter so! ich freue mich. kg

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Elia Blülle
Journalist @Republik
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Danke!

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Guten Tag

Mich beschäftigt seit einigen Tagen eine Frage: Was habe ich als weisser Mann konkret von weniger Rassismus, weniger Sexismus und allg. mehr Gleichberechtigung in der Gesellschaft?
Ich weiss, es ist etwas provokativ, aber es interessiert mich sehr, ob ich wirklich mehr davon habe als die Befriedigung, mehr Gerechtigkeit geschaffen zu haben.

Feeundliche Grüsse
M. K.

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Was genügt nicht an der Befriedigung, mehr Gerechtigkeit geschaffen zu haben? Was würde mehr befriedigen?

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Es geht heute ja darum, möglichst rational zu sein und in der Wirtschaft geht man auch vom homo oeconomicus aus.
Ist es also nicht irrational, ohne Gegenleistung Privilegien aufzugeben?

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Diese Frage stell(t)en sich auch Menschen, die

  • andere Menschen versklav(t)en

  • andere Menschen ausrauben

  • ...

Und deren Antwort ist nicht relevant. Relevant ist die Antwort der Ethik: Kant, hilf!

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Wenn Ethik so relevant wäre im Alltag, dann hätten wir Embargos gegen einige Länder, welche gar nicht unserer Ethik entsprechen.

Aber Geld ist in diesen Zeiten anscheinend wichtiger.
Den Vergleich mit den Räumern verstehe ich nicht, denn Raub war vermutlich, im Gegensatz zur Sklavenhaltung, immer illegal und unethisch.

Und wie gesagt, ich unterstütze die Gleichberechtigung, ohne dass ich eine Gegenleistung erwarte, aber wie will die Gesellschaft Personen überzeugen, die nichts nur für ein gutes Gefühl tun?

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Lieber Herr K.,

Wie Sie vielleicht schon vermuteten, haben Sie, wir und die Gesellschaft als Ganzes tatsächlich mehr davon als die Befriedigung, Gerechtigkeit geschaffen zu haben. Hier zur Illustration einfach mal zwei Aspekte aus der Arbeitswelt:

  • Ein konkretes Beispiel aus unserem Artikel vom vergangenen F.: Gendergerechte Sprache in Stelleninseraten wirkt sich positiv auf das Image von Arbeit­gebenden aus. Sie werden als attraktiver wahrgenommen, und zwar von allen Geschlechtern.

  • Aber auch ganz generell ist Diversität ein Wert, der über Gerechtigkeit hinausgeht: Diverse Teams sind in der Regel stärkere Teams, die bessere Resultate liefern. Kurz zusammengefasst: Mehr verschiedene Perspektiven = weniger blinde Flecken. Mehr dazu zum Beispiel in diesem «Harvard Business Review»-Artikel.

Beste Grüsse!

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Guten Tag

Sie sprechen aber von Vorteilen für Arbeitgeber und die Gesellschaft.
Für mich als weissen Mann bedeutet gendergerechte Sprache in erster Linie mehr Konkurrenz.
Auch wenn gemischte Teams vorteilhaft sind für den Prozess, heisst es für mich persönlich, dass meine Chancen auf einen Platz in diesem Team sinken mit mehr Gleichberechtigung.

Ich unterstütze die Gleichberechtigung, aber heisst das gleichzeitig, dass mich diese Unterstützung Privilegien kostet, ohne dass ich persönlich einen Vorteil dadurch erlange?

Wenn dies der Fall ist, wieso wundert man sich dann über sture, weisse, alte Männer, die nichts ändern wollen?

Ich hoffe, Sie widerlegen mich!

Freundliche Grüsse
M. K.

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Vielleicht wäre ein erster Anstoss, die Frage umzuformulieren: Wie haben wir als weisse Männer bisher davon profitiert, vom Rassismus, Sexismus und der mangelnden Gleichberechtigung in der Gesellschaft?

Und um auf der provokativen Schiene zu bleiben: Was verlieren wir, gäbe es weniger Rassismus, weniger Sexismus und mehr Gleichberechtigung?

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Das wäre super!

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Wünsche

Hallo Republik

Ich habe gerade folgenden Beitrag zum Thema Rassismus hinterlegt.

Ich persönlich glaube, (fast) jedem von uns wurde durch Erziehung, Bildung, sozialen Umgang eine rassistisches Denken antrainiert. Ob wir Rassisten sind hängt aber von der Definitionsweise des Begriffs Rassist ab.
Ein Problem ist auch, dass viele Menschen die Definition an einem strikten Rechts-Links-Schema auslegen, bis hin zu einer Wertung in schlimmen/nicht schlimmen und guten/nicht guten Rassismus.
In einem sicher nicht böse gemeinten Beispiel weiter unten werden auch schwarze Menschen als Statisten für Selbstexperimente missbraucht, wie man es wohl mit weissen Menschen nicht machen würde, mit dem Hintergrund sich rassistische Denkweisen abzugewöhnen.
In einem anderen Beispiel wurde Menschen mit Migrationshintergrund unterstellt, sich wegen einer Überkompensation bürgerlichen Parteien anzuschliessen. Diese Aussage impliziert ja schon, dass man diesen Menschen nicht zutraut, aus eigenem freien Willen sich einer Partei anzuschliessen, einfach weil man sich mit deren Werten eher identifizieren kann.
Diese Beiträge erhielten nur positive Zustimmung und mein Hinweis wurde dahingehend durchgehend negativ gewertet. Ich persönlich hoffe jetzt einfach mal, dass dies auf den Mangel mich 'likegerecht' auszudrücken zurückzuführen ist und nicht auf das fehlende Problembewusstsein.

Daher würde ich euch gerne ein Experiment vorschlagen.
Wie wäre es angesichts des Themas zusätzlich zum normalen Likebutton noch einen Rassismusbutton einzubauen. Dies würde auch zulassen eine Meinung grundsätzlich gutzuheissen, aber auf eventuell versteckte Rassismusfallen hinzuweisen. Dies auch unter dem klaren Hinweis darauf, dass es mir nicht darum geht jemand als Rassisten anzuprangern, sondern sich gegenseitig zu helfen zu erkennen, wo wir an uns arbeiten müssen. Ich denke auch, dass in diesem Umfeld nicht die grosse Gefahr besteht, dass der Button einfach so zum 'Spass' genutzt wird.

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Lob

Lob: Es war schön, jeden Abend von euch das Update in Form des Corona-Newsletters zu erhalten.
Kritik: Schade, dass ihr fertig habt (Flasche leer?).
Wünsche: Bitte etwas Neues in dieser Art.
Sonstiges: Meine Corona-Zeit verlief so: März normal, April Kurzarbeit, Mai bis Anfang Juni unfallbedingt arbeitsunfähig und daher praktisch immer zuhause. In dieser Zeit ist mir die folgende Werktagsroutine lieb geworden: Morgens das Basel-Briefing von Bajour, eurem Basler Geschwisterchen, und abends euer Corona-Newsletter. Mehr brauchte ich nicht zu wissen über die Seuche.
Mit eurem Newsletter ist jetzt also Schluss, und daher von meiner Seite die Anregung: Könnt ihr eure Wochen-Updates jeweils täglich veröffentlichen? In anderer, bzw. angepasster Form: Was heute wichtig war? In aller Kürze (könnt ihr kurz???)?
Und damit nochmals Kritik: Eure Morgenmails lese ich nicht, weil sie mir zu lang sind.
Und zum Schluss eine Rubrik, die nicht vorgesehen ist: Dank. Danke!

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Oliver Fuchs
Journalist
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Guten Morgen! Danke vielmals für die Lobkritikwunschfrage! Freut uns sehr zu hören. Und zur Frage: Wir überlegen schon dran rum, ob und wie wir da weitermachen können, wo der Coviud-19-Uhr-Newsletter aufgehört hat. Das wird eine Weile dauern - aber spätestens im Herbst hören Sie was dazu von uns.

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25000+ Verleger*innen! Wie mich das freut!! Weiter so, ich bin sehr dankbar für euren Mut & eure Arbeit.

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Oliver Fuchs
Journalist
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Wir haben zu Danken!

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das Abo der Republik ist bei mir (Rentner) ein wesentlicher Budgetposten! Und er wir es bleiben! Ich habs noch nie bereut.

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Elia Blülle
Journalist @Republik
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Das freut uns. Danke 🙏🏽!

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gerne würde ich in der republik einen beitrag über, den anscheinend sehr einflussreichen redenschreiber trumps, stephen miller lesen, danke (für eure gute arbeit, auch) rolf F.

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Frage, die ... vielleicht ... aus der Community kommt: Ich möchte nochmals wissen, wie ich dieses tolle unabhängige und werbefreie Magazin direkt mit meinem Geld unterstützen kann.

Grosses Kino!

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Jonas Studach
Community-Support
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Antwort, die ... bestimmt ... aus der Republik kommt: Hier finden Sie eine Übersicht zu unseren Angeboten. Da haben Sie die Möglichkeit, uns direkt mit Ihrem Geld zu unterstützen: Die Mitgliedschaft frühzeitig verlängern, spenden, Gönnerin werden oder die Republik verschenken.
Auf jeden Fall gilt: Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Oliver Fuchs
Journalist
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😇

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Werte Redaktion

Ich schätze Ihre Art des Journalismus sehr und bin daher auch Leser auch von Beiträgen, die nicht zum K. meiner Interessen gehören, aber zur Weitung des Horizontes sicher einen wertvollen Beitrag leisten.
Leider haben diese wie in der übrigen Presse leider oft negative Inhalte. Ich bin auch schon langjähriger Leser der Zeitschrift GEO und diese hat noch nicht sehr lange eine Ausgabe mit lauter positiven Berichten herausgebracht. Es hat mir echt gut getan von kompetenter Seite erfahren zu können, was sich in den letzten Jahren auch zum Besseren (Armut, Frauenrechte, Umweltschutz etc.) gewendet hat.
Ich wünsche mir daher auch von der Republik öfters Berichte mit positiv wirkendem Inhalt oder dass man auch in den negativen Artikeln selber vermehrt darauf eingeht, was schon erreicht/besser wurde, nicht nur wo es leider immer noch fehlt. Sonst muss muss ich mich leider als autobesitzender männlicher und kinderloser Verwaltungsbeamter aus dem Bündnerland zu oft und zu unrecht als "Scheisskerl" wahrnehmen. Schlimmstenfalls führt das dazu, dass man sich in seine Blase zurückzieht und jegliche Art der Information zu meiden beginnt.
Auch die Seele und der Geist brauchen öfter mal positive Impulse und dafür reicht der Smiley auf dem Abflussstöpsel in meinem Badezimmerwaschbecken allein leider nicht aus.

Freundliche Grüsse aus den Bergen

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Hallo Republik

Auf die Gefahr hin das Risiko einzugehen, geteert und gefedert, viergeteilt und in Säure aufgelöst zu werden, gestehe ich, dass ich mir auch schon ein "negatives Lesezeichen" gewünscht habe. Also die Möglichkeit Beiträge bewusst nicht lesen zu wollen, diese so zu kennzeichnen, so dass sie "verschwinden", damit sie zum Beispiel nicht mehr im Feed erscheinen. So würde meine Leseliste nicht nur immer wachsen, sondern ich könnte mich auch mal zu einem Entscheid hinreissen lassen, einen Beitrag bewusst nicht lesen zu wollen. Ich gebs ja zu, ich denke, ihr denkt jetzt, "der spinnt", damit muss ich schon sehr lange leben, keine Sorge ;-)

Und ja, ein Black-, Dark-, Nacht- oder wie auch immer Modus, das wär was. Letzthin beim Artikel "Sichtbar sein" dachte ich "Wow, wo habe ich das jetzt eingestellt....?" Bis ich es dann gemerkt habe....

Ich habe fertig...

Cheers - Devis

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Liebes Republikteam
Mit grossem Interesse habe ich den vergangenen Artikel zu den Missständen in den Globegarden Kitas gelesen. Ich selbst unterrichte an der Berufsschule angehende FaBe K‘s die grösstenteils in Kitas tätig sind. Mir sind solche Missstände bekannt und ich finde es äusserst wichtig diese publik zu machen. Heute ist mir folgender Artikel aufgefallen:

https://www.presseportal.ch/pm/1000…ium=social

Da dies eigentlich der ganzen Recherche der Republik wiedersprich, würde mich eine Stellungnahme ihrerseits sehr interessieren.

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Elia Blülle
Journalist @Republik
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Guten Tag

Wir werden zur gegebenen Zeit darauf eingehen. Nur mal soviel: Der von Ihnen geteilte Link verweist nicht auf einen journalistischen Artikel, sondern auf eine Pressemitteilung des Unternehmens. Das ist PR.

Freundlicher Gruss,

E.

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B. G.
Köchin
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Kritik

Die eindrucksvollen, wenn auch durch viele Auflagen reduzierten Manifestationen des Frauenstreiks am letzten Sonntag ist euch keine Zeilen wert.

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Wunsch ans UX-Team: In der App habe ich auf dem iPhone jeweils Mühe, bei der Artikelansicht den “Back”-Button (links oben) zu treffen. Insbesondere dann, wenn daneben noch die Bookmark/Share/Fontsize Buttons angezeigt werden. Wäre super, wenn ihr den Knopf etwas breiter machen könntet – merci & liebe Grüsse!

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Vielen Dank Frau L. fürs Feedback! Wir sind dabei die Navigation zu überarbeiten und werden das sicher berücksichtigen. Wenn Sie noch andere Beobachtungen zu UX/UI haben, gerne melden.

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M. A.
Entwickler & Zivi
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Das Gleiche, aber auf der rechten Seite: zwischen den Benachrichtigungen und dem Scrollbalken von iOS treffe ich den Menu-Button genug oft nicht beim ersten Versuch (kleines iPhone SE).

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D. M.
Verlegerin, 19-Uhr-letter-fan*in
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· editiert
Wünsche

Ui, was für ein Schrecken! covid-19Uhr-Brief liegt darnieder. Noch einmal zusammen mit all den andern, die sich hier schon so geäussert haben: dieser News-letter war etwas vom besten, was Republik rausbrachte. Bitte: gibt es Ersatz? Wie gross wäre der Finanzbedarf dafür? Bitte sagt es rechtzeitig! Danke!

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Elia Blülle
Journalist @Republik
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Danke Frau M. für Ihr Kompliment. Ende Woche werden wir informieren, wie es weitergeht.

Freundlicher Gruss

E.

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Liebe Republik
Neulich habe ich ein sehr eindrückliches Buch gelesen (unveiled von Yasmine Mohammed). Die Autorin argumentiert, dass bei westlichen Liberalen Doppelstandards gelten. Mit Berufung auf die Religionsfreiheit und kultureller Toleranz würden wir wegsehen, wenn die fundamentalen Rechte von Musliminnen verletzt werden. Auch im Hinblick auf die Verhüllungsinitiative fände ich es sehr spannend, wenn ihr einen Beitrag dazu machen könntet der zB folgende Fragen behandelt. Sollte der Westen weniger tolerant sein, wenn es um die Freiheitsbeschränkungen innerhalb von Religionen geht? Ist es ein Zeichen von Toleranz und Offenheit, wenn westliche Politikerinnen ein Kopftuch anziehen, oder akzeptieren sie damit das Weltbild der Hardliner? Ist ein Verhüllungsverbot für Musliminnen die sich nicht Verhüllen wollen überhaupt hilfreich? Ist es problematisch, dass es dem Initiativkomittee wahrscheinlich weniger um die Frauenrechte geht?

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Kritik

Im heutigen Covid19 Newsletter behaupten Sie, die monatliche Arbeitslosenquote sei der Anteil der Menschen in diesem Monat ohne Job. Diese Interpretation entspricht nmV eher 1 minus der Erwerbsquote. Die Arbeitslosenquote ist eher der Anteil der Menschen, die erstens innerhalb der letzten ca 2 Jahren ihren Arbeitsplatz verloren, sich zweitens beim RAV gemeldet und drittens als anspruchsberechtigt befunden wurden. Bitte präziser informieren, denn der Wert ist je nachdem ~3% oder ~30%...

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Elia Blülle
Journalist @Republik
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Entschuldigen Sie bitte die späte Antwort. Ich verstehe Ihre Kritik leider nicht ganz. Können Sie das bitte noch ausformulieren?

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M. T.
· editiert

Sorry, ich versuch's nochmals. Bitte den Satz benennen, der unklar oder falsch ist.

Ihre Behauptung 1: Arbeitslosenquote ~= Anteil Menschen ohne Job (Quelle siehe oben).

Ihre Behauptung 2: "Knapp 156000 Menschen waren in diesem Monat ohne Job".

Fakt 1: Arbeitslosenquote ~= Anteil Menschen, die in den letzten 2 Jahren ihren Job verloren haben UND sich beim RAV gemeldet haben (UND je nach Quelle Anspruch haben gem. RAV).

Fakt 2: Anteil Menschen ohne Job ~= 100% - Erwerbsquote in %.

Arbeitslosenquote ~= 3%
1 minus Erwerbsquote ~= 30%

Fakt 3: Die Arbeitslosenquote bildet einen über 2 Jahre geglätteten Trend ab, nicht den absoluten Anteil Menschen ohne Job.

Ergo: Beide Behauptungen sind falsch. Der Anteil Menschen ohne Job liegt eher bei 2.5 Millionen (30% der Einwohner). Oder hab ich was verpasst?

Bitte künftig differenzieren, merci!

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Ich versteh nur, dass sich die Ämter bei uns und in Deutschland nicht an ihre eigenen Pläne gehalten haben...
Schutzmaterial, Sauerstoff, Ethanol.
Und ich seh z.B. nicht ein, was für einen Sinn es machen sollte uns vorzumachen, dass eine Maske nur medizinischem Personal hilft sich zu schützen, aber uns nicht. Und was für einen Sinn es ergibt, dass Testkapazitäten nicht voll genutzt werden, obwohl alle sagen "testen, testen".
Es sind diese und viele weiteren Fragen, die ich gerne abgeklärt hätte...

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Wünsche

Thema Bezahlschranken bei online-Medien. Was für Modelle gibt es? Und was für Ideen sind zukunftsträchtig und leserInnenfreundlich?

So bin ich zum Beispiel gerne bereit, für mein Hausmedium, meine Hausmedien einen satten Betrag zu bezahlen, z.B. für die Republik, die WoZ oder von mir aus auch für die bz Aber wenn ich mich – nur um ein Beispiel zu nennen – erst durch Popupfenster durchkämpfen oder gar ein Jahresabo (oder auch nur ein Monatsabo) lösen muss, um einen Artikel der NZZ zu lesen, der mir empfohlen wurde, so ist das weder leserInnenfreundlich, noch kann es im Interesse der NZZ sein, dass ein womöglich hervorragender Artikel nur von Menschen gelesen wird, die ein Abo gelöst haben.

Gibt es das Modell eines «Medienkorbes», in den man – in digitaler Weise – solche Medien legen kann, die man ab und zu konsultiert, aber nicht zu abonnieren gewillt ist. Für diesen Medienkorb würde man einen pauschalen, aber erträglichen Jahresbeitrag bezahlen, je nach Anzahl Medien natürlich. Und die Medien, die es in den Korb schaffen, würden davon profitieren.

Wenn ihr zu diesem Thema – und überhaupt zum Thema zukunftsfähige Medien eine Auslegeordnung machen könntet, fände ich das sehr spannend. Oder gibt es die schon?

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Einmal mehr ein feiner Newsletter. Die Vorfreude hat sich mehr als gelohnt. Auch die Alten gehören zur Gesellschaft. Nicht aus Mitleid, sondern weil sie etwas zu sagen haben. Erzählungen eines Lebens.

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Das freut uns, merci.

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Anonymous
ichfürchte...
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· editiert
Wünsche

Wunsch ans IT-Team: Suchfunktion optimieren
Bei einer Suche nach Stichwörtern sollten Artikel mit dem exakten Suchwort im Text höher gewichtet werden als solche mit ähnlichen Wörtern, und solche mit dem gesuchten Wort im Titel sollten noch höher gewichtet werden. Beispiel: Bei der Suche nach "Brust" kommt als erstes ein Artikel mit hervorgehobenen Stichwort "rüsten". Der gesuchte Artikel mit dem Titel "Zur Brust" kommt erst ca. im 12. Rang.
Freundliche Grüsse

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Notiert, Danke für die Rückmeldung!

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E. H. H.
Leserin
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Wünsche

Ich möchte mal ein mutiges Interview mit Daniel Ganser.

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B. G.
Köchin
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Lob

liebe Republik: lockdown hatten wir nie ( in the real sense of meaning) social distancing ( in the real sense of meaning) ebenso nicht: home office

ist doch das Innenministerium in angelsächsischen Ländern?

Bitte bitte nüme bruche, ich weiss: dähai schaffe ist nicht sexy als Begriff. etc. Und ein paar Meter Abstand physisch einzuhalten ist ebenso unattraktiver als social distancing. ZUM GLÜCK hatten wir kein social distancing.

Wie hätte ich sonst die Republik lesen können? Via Zoom, Facetime und anderen Möglichkeiten meinen geliebten Aktivitäten frönen können (Yoga, Meditation)
die ungeschmickten Gesichter ( ja, unter Freundinnen haben wir uns für den pure-look entschieden) meines Austauschscircles weiter pflegen können
Die einzige social distance, physical and verbal habe ich zu den BersekerInnen im naheliegenden Wald gepflegt: Mit dem Mountainbike mich fast umzufahren und noch den Zuruf: hei Alti ghan usem Wäg; just one example. Weitere hässige und unfreundliche Begegnungserlebnisse erspare ich euch. Bin zuversichtlich: dass wir so wie es die Flaggen, die überall hängen: wir-nous-noi-nus, weiter machen mit offenem Herzen und Spirit: für alle, die jetzt wirklich hängen. best B

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Wünsche

Liebe Republik
Ich hab bisher still Freude am wegblickenden und vielfältigem Journalismus von euch gehabt, manches überlesen, durch viele Artikel neue Einsichten, Wut oder fragen gewonnen...herzlichen Dank nun endlich mal! Ich bin keine Kommentatorin oder Meckerin, weil mir das nicht liegt, ich höre lieber zu, als auf eure Fülle noch etwas drauf zu setzen. Aber nun habe ich eine Bitte an euch: bitte bitte schafft den 19 Uhr Newsletter nicht ab, nur weil wir jetzt alle in den Lockerstress zurück kehren sollen/dürfen. Er hat mir oft ein Lächeln und Nachdenken in die ruhigen Abendstunden gezaubert. Ich möchte so gerne für mich einige wertvolle entdeckte Dinge aus den letzten Wochen hinüberretten, und wenn es nur mehr Lächeln ist. Danke!

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D. M.
Verlegerin, 19-Uhr-letter-fan*in
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Vielen Dank!! ganz meine Meinung und v.a. mein innigster Wunsch!: es lebe der 19-newsletter auch mit (hoffentlich) abnehmendem covid19

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Bezüglich Klimaanlagen in der Bahn gibt es auf Deutscher Seite Bedenken, ob sich das Corona-Virus über die Klimaanlagen in Bahn und Bus verteilgt. Hat jemand dazu Erkenntnisse?

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D. M.
Verlegerin, 19-Uhr-letter-fan*in
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Wünsche

Schliesse mich gerne dem Wunsch von Niels W. an! Nachdem ich bei Radio DRS2 die "Musik für einen Gast" mit Constantin gehört habe (leider (für mich) mit dem falschen Moderator) wurde mir wieder neu bewusst, wie ganz besonders die Republik war/und hoffentlich ist? Z.B. in den covid-abendbriefen, im Peter Bichsel-Beitrag. Am wenigsten (wenn überhaupt) in einem Gespräch mit Journalisten, die ja auch sonst schon in ihren Medien diese ihre Ansichten lautwerden lassen können. Ich vertraue aber auf die eigene Stimme auch bei den Nachfolgenden von Constantin S. Danke!

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Lieber alter Kollege Constantin, ich vermisse dein du, der du niemals sein wirst. Ich hoffe, es geht dir gut! Herzlich, Niels

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Ich ergänze das herzlich mit meiner Stimme. Ich verstehe selbst bestens, dass die aktuelle Situation das Schreiben schwierig macht.

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K. A.
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Wünsche

Was mir in der Republik in der Coronadiskussion zu kurz kommt, ist die kritische Auseinandersetzung mit dem Lockdown, der Frage der Verhältnismässigkeit. Lockdown- und Massnahmengegnerinnen werden schnell in eine Schublade gesteckt. Eine fundierte Zeitung würde sich in meinen Augen aber vertieft damit auseinander setzen, was die andere Seite für ernsthafte und wahre Gründe hat (fernab von Verschwörungstheorien und Rechtsradikalismus) die ganze Covid-19-Geschichte zu hinterfragen.

Mich interessieren die ethischen Fragern in dieser Krise. Darf man wenige Menschenleben über die Lebensgrundlagen vieler stellen? Ist es solidarisch wenn 99% der Bevölkerung auf 1% Rücksicht nehmen müssen? Ist das verhältnismässig? Darf man das Überleben der eigenen Bevölkerung über das Leben der Ärmsten dieser Welt stellen? Ist es richtig die Corona-Risikogruppe der Schweizer vor den Flüchtlingen in Griechenland zu retten? Ist dieses Virus schlimmer, ansteckender als Alkohol, Tabak und andere Drogen? Fordert es strengere Massnahmen als die Suchtproblematik in der Schweiz? Ist der Tod auf Biegen und Brechen zu verhindern? Welches Verhältnis haben wir denn überhaupt zu Krankheit und Tod?

Und hat eigentlich jemals wer an die Kinder gedacht? Wer gibt den Kindern eine Stimme? Und wer gibt den Menschen in der Gesellschaft eine Stimme, die sich nicht vor Corona und dem Tod fürchten? Wer hört den Kleinunternehmerinnen, den alten Menschen und den Kulturschaffenden ernsthaft zu, ohne sie in eine Ecke zu drängen und als asozial zu schimpfen? Wer setzt sich mit diesen ethischen Fragen auseinander wenn nicht die Republik?

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Christof Moser
Chefredaktion
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Vielen herzlichen Dank, Frau A., für Ihre Rückmeldung. Es wäre völlig falsch, wenn der Eindruck entstehen würde, alle Kritiker des Lockdown würden in eine Schublade gesteckt. Wir haben versucht aufzuzeigen, dass die, die am lautesten die Parolen vorgeben, nicht unbedingt die sind, denen es um Demokratie oder Rechtsstaatlichkeit geht. Wohin das führt, nämlich dazu, dass berechtigte Sorgen unter die Räder kommen, zeigt dieses Video (externer Link, ab Minute 1:16) sehr, sehr eindrücklich. Wir bleiben am Thema dran.

Die Frage der Verhältnismässigkeit, inklusive festgestellter Un- oder kritisierter Verhältnismässigkeit, beobachten wir systematisch im Watchblog. Ist Ihnen das vertieft genug? Weil vertiefter wäre dann schon eine juristische Fachpublikation.

Zu Ihren weiteren Fragen: Es ist ja so, dass die Regierung im Rahmen eines demokratisch festgelegten (vom Volk gutgeheissenen) Handlungsspielraums operiert, und der wiederum fusst auf der Verfassung, in dessen Präambel steht: "Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen". Von daher muss ich Ihre Frage nach Solidarität, Rücksicht und Verhältnismässigkeit mit Verweis auf die Verfassung beantworten.

Es gibt keine Evidenz, die uns Journalisten dazu berechtigten würde, das politische Handeln auf dieser grundlegenden Ebene zu kritisieren. Im Einzelfall konkreter Massnahmen tun wir das ja schon immer wieder.

Andere Dinge nehmen wir sehr gerne von Ihnen mit, auch wenn wir sie da und dort bereits thematisiert haben: Die Situation der Geflüchteten in Griechenland, das Nein resp. lange Zögern der Schweiz, Kinder aus Griechenland aufzunehmen, die unhaltbare Situation im Asylwesen, wie es die Ärmsten in der Schweiz trifft. Auch zum Tod, zum Umgang mit Krankheiten etc. haben wir einiges publiziert.

Herzliche Grüsse und danke nochmals für die Wünsche!

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Sie sind aber fix unterwegs Herr Moser, herzlichen Dank für Ihre schnelle Anwort. Ich weiss was die Verfassung zur Verhältnismässigkeit in diesem Falle sagt. Mich würde interessieren was Ethiker und Philsophinnen dazu sagen und woher der Unmut im Volk kommt, die Kehrseite der Medaille eben. Dafür müssen Sie ja nicht das politische Handeln kritisieren, sondern anderswo recherchieren...
Danke für Ihre Arbeit und einen schönen Abend noch!

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Wünsche

Hallo Republik,

Mit Erschrecken lese ich, dass die Chinesische Staatsführung mit dem geplanten Sicherheitsgesetzt nun anscheinend Endgültig Ihren Repressionsapparat auf Hongkong ausdehnen wird. Ich fühle mich sehr an die Berlinblockade durch die Sowjets erinnert, nur dass diesmal im übertragenen Sinne die Sowjets gewonnen haben. Wenn die Chinesische Staatsführung damit durchkommt, ist die Androhung sich Taiwan einzuverleiben auch nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Wahrheit wird. China würde damit immer mächtiger und der Westen unter der praktisch nicht existenten Führung Trumps immer schwächer.

Riskieren wir nicht unsere eigene Freiheit, wenn wir dabei tatenlos zusehen? Müssten die westlichen Demokratien nicht alle aufstehen und sich dagegen wehren, damit der Geist der Unfreiheit sich nicht in Form eines chinesischen Imperialismus über die gesamte Welt ausdehnt? Machen wir das Problem nicht immer grösser umso länger wir zögern? Ist das unser Chamberlain-Moment, wenn wir hier ein Appeasement anstreben? Wäre es nicht Zeit wie ein Kennedy aufzustehen und im Sinne seines Bekenntnisses zur Freiheit Berlins zu sagen „Ich bin ein Bürger Hongkongs!“? Auch wenn ich wie die Mehrheit Trump strikt ablehne, müsste man nicht sogar darüber nachdenken sich in puncto Strafzöllen, oder sogar einem Embargo mit den USA abzusprechen um noch einen Weltanschauungskrieg zu vermeiden? Oder müsste sich die Nato nicht an die Seite der USA stellen um die Freiheit Taiwans zu garantieren? Viele Dinge die einem da durch den Kopf gehen, die man m.E. aufgrund der aktuellen Lage dringend diskutieren sollte.

Ich würde das Thema gerne in der Republik lesen, da ich glaube, dass der Kampf zwischen dem Totalitarismus Chinas und dem derzeitigen Niedergang des freiheitlichen Westens das grosse politische Thema der kommenden Dekaden sein wird und sogar die Sprengkraft eines neuerlichen Weltkrieges in sich trägt.

Was meint Ihr dazu?

Viele Grüsse

M. S.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Danke für den Input, wir haben wiederholt über die Lage in Hongkong berichtet und werden das sicher wieder tun, wenn es unsere Ressourcen erlauben.

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Danke für die Rückmeldung! Beste Grüsse und einen schönen Abend noch!

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Wünsche

Mir fehlen vor lauter cryptoleaks und corona Infos zu Assange

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Kritik

Hallo Republik

Ich bin ein relativ neuer Leser und muss sagen, dass ich eigentlich sehr zufrieden bin mit euren Artikeln. Ich würde mich aber freuen über einen sparsamen Gebrauch von gewissen 'neuen' Schlagwörtern.
So sind mir innerhalb kürzester Zeit 3 Beispiele aufgefallen:

  1. Verschwörungstheoretiker. Im aktuellen Kontext geht man davon aus, dass diese Gruppe einfach von heute auf morgen aus dem Nichts entstanden ist. Ein Forscher hat in der aktuellen Ausgabe des Clubs hat aber bestätigt, dass die Datenlage nur gering ist, er aber keine Belege dafür sieht, dass sich bei der Anzahl der ‚Anhänger‘ grössere Veränderungen ergeben haben. Die durch die Medien suggerierte Einheit dieser Gruppe beschränkt sich letztendlich aber nur darauf, dass diese dem Staat und den Medien misstrauen. Und die oberflächliche Betrachtung der Medien und Zusammenfassung in eine einzelne Gruppierung von total gestörten Menschen, rechtfertigt irgendwie sogar das Misstrauen in die Medien.

  2. In einem aktuellen Beitrag von heute redet man von Impfdosen und Einheiten. Ich erwarte in einem Text, der auf diese ‚neue‘ Einheit eingeht, auch eine Einordnung, was eine Impfdosis oder Einheit überhaupt ist. Wenn alle Befragten unter einer Einheit was anderes verstehen, so muss man auch auf diesen Umstand hinweisen.

  3. Meine Wahl zum Unwort des Jahres gewinnt aber die Systemrelevanz. In letzter Zeit wird man an allen Ecken und Enden mit dem Hinweis auf die Systemrelevanz konfrontiert. Das Wort suggeriert ja quasi die Erhebung einer gewissen Gruppe über andere Gruppen. Die richtige Leseweise wäre aber (aus meiner Sicht) korrekterweise anders. Das System sind wir alle. Aussergewöhnliche Entscheide wurden aber mit dem Hinweis getroffen, dass diese Entscheide getroffen wurden, weil ansonsten unser aller System gefährdet wäre. So wurden zB. die Kurzarbeit ausgeweitet, Arbeitszeiten ausgeweitet, Lohnkürzungen durchgeführt, Firmen und auch sonstige Institutionen mit Gelder unterstützt, die man ansonsten nicht unterstützt hätte. Alles mit dem Hinweis auf die Systemrelevanz. Nur weil zB. Geld in die Banken oder die Swiss geflossen sind, heisst dies nicht, dass deswegen alle anderen Bereiche des Lebens nicht systemrelevant waren. Sie waren davon einfach nicht oder weniger betroffen. Sämtliche Geschehnisse der letzten Jahre haben eigentlich immer dazu geführt, dass die jeweiligen Bereiche, die als systemrelevant bezeichnet wurden, mit Kürzungen der Leistungen oder grösserer Regulierung konfrontiert waren. Siehe aktuell Kredite bei den Firmen, Kurzarbeit, Lohnverzicht bei den Fussballvereinen etc. Ich halte es deswegen etwas blauäugig dieses ‚Unwort‘ zu nutzen um Systemänderungen herbeireden zu wollen. Denn schlussendlich dient ja dieses Wort gerade dem Erhalt unserer aktuellen Systems. Ich befürchte da werden noch einige Leute grosse Augen machen, bei denen Hoffnungen geweckt wurden.
    Wie man selbst zu unserem System steht, ist bei dieser Frage ja eigentlich nicht einmal relevant.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Lieber Herr Stauffacher, wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen immer wieder Stoff liefern können, der Sie interessiert, begeistert oder auch mal ärgert. Unsere ganzen Anstrengungen sind auf dieses Ziel ausgerichtet. Zu den einzelnen Punkten Ihrer Kritik: 1. Da gehe ich einig mit Ihnen. Wir bemühen uns um klare Kante bei möglichst grosser Differenzierung und keiner überdimensionierter Bühne, die vielerorts der Medienlogik in der Klickwirtschaft geschuldet ist. Zu 2. Eine Impfdosis ist nach meinem Verständnis die Menge/Anzahl an Wirkstoff, bis die Immunität erreicht ist. Wie viele es dereinst vielleicht bei Covid-19 sein werden, ist unklar. Zu 3. Ja, der Begriff Systemrelevanz verbreitet sich epidemisch. Und ich gehe in diesem Punkt mit Ihnen auch einig, dass Versprechen von der Politik gemacht werden, die sich kaum werden halten lassen. Wir kommen demnächst darauf zurück. Schönen Feiertag!

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D. M.
Verlegerin, 19-Uhr-letter-fan*in
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Sonstiges

Zuerst vier Beobachtungen/Meinungen
1.in dieser Phase der (nicht nur)Corona-Geschichte bin ich sehr angetan von den längeren Hintergrund-Recherchen-Berichten; die Portraits im 19-Uhr-Brief; die Medienbeobachtung "am Tag". Genau das ist es, warum ich überhaupt bei Republik eingestiegen bin: ein "anderes Presseerzeugnis"
2.beinahe habe ich im letzten Herbst/Winter das Projekt verlassen, da es mir viel zu sehr auf event-Charakter hinauslief. Meine Meinung: es gibt Journalist*innen (z.T. sehr gute, z.T. einfach gute Profis) und es gibt Erwachsenenbildnerinnen(wenige m mitgemeint), die arbeiten allerdings anderswo; auch heute
3.mit dem ADHS-blog, dem Brigitte M.-Schock, dem republik-Umgang mit Corona bin ich aber wieder ganz engagiert mit dabei. Events irgendwelcher Art brauche ich allerdings weiterhin, bzw. erst recht nicht
4.von den Machenden her sind alle (ob Risiko oder nicht) im mittleren Alter, also u65. Durch die Kommentarspalten erhalte ich zumindest die Möglichkeit, Stimmen, Worte, Gedanken meiner Generation mit konsumieren zu können.

Dazu eine Frage: diese interaktive Geschichte, die für Montag geplant ist: bezieht die wenigstens auch die ältere Generation mit ein? - besonders auch "ältere", pensionierte Medienschaffende? - nein? Dann muss ich es definitiv nicht haben: mein Bedarf an zuschauen, wie sich irgendwelche Experten(wenigeW) unterhalten, ist definitiv gedeckt; das erwarte ich nicht von einem, von diesem Magazin

Nun aber das für mich Wichtigste: zum zweiten Mal wurde meine email-Adresse irgendwie für irgendetwas benutzt. Gestern abend konnte ich gerade zuschauen, wie die Eintragungen in meinem Konto verschwanden. Den Abend-Brief habe ich nicht erhalten, dafür eine Anmerkung von Ihrem Jonas Studach. Ich möchte gerne direkt und umgehend wissen, was da läuft. Letztes Mal gab es ein Wortspiel zum Neuaufschalten. Das will ich alles nicht, will keinerlei (ungefragten) Zugriff von einem Community-manager. Will überhaupt nicht, dass bei der Republik irgend jemand etwas macht mit meiner Mail-Adresse, ausser dem Bestellten.

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G. E.
Stadtrat und Kantonsrat
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Wünsche

Seit fast 4 Wochen warte ich auf die Fortsetzung der Corona-Cooking-Mini-Serie. Sensationell gut gemacht! Würde Fortsetzung sehr begrüssen.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Es könnten nicht vergeblich gewesen sein, Ihr Warten. Vielen Dank für das Lob.

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Kritik

Ihre Antwort im Covid 19 Newsletter von heute zur Leserfrage nach den Geldreserven des Bundes greift mir zu kurz. Die Frage lässt vermuten, dass der Glauben an eine physisch begrenzte Geldmenge des Bundes, die erst eingenommen werden muss, noch in Köpfen haftet.

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Vielen Dank, Herr T. Was müsste denn Ihrer Meinung nach noch in die Antwort? Was fehlt, bzw. greift zu kurz?

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M. T.
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Die Frage "Wie viele Geldreserven hat die Schweiz" wird nmE nicht beantwortet. Diese ist aber sehr spannend, wie ich finde (Stichwort Geldschöpfung). Ich hoffe auf eine weitere Gelegenheit, darüber zu lesen.

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Wünsche

Guten Abend! Ich habe unlängst aus der Presse erfahren, dass das Verfahren gegen Remo Stoffel e.a. betreffend Unregelmässigkeiten beim Therme-Verkauf in Vals eingestellt worden ist. Und ich habe mich gewundert, warum die Republik zu diesem Herrn und Thema nicht schon längst recherchiert und berichtet hat. Es scheint doch einigermassen klar, dass bei den Geschäften des Herrn Stoffel nicht alles mit rechten Dingen zugehen kann. Gerne wüsste ich mehr.
Beste Grüsse, Fritz H.

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J. C.
Verkaufsingenieur
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Wünsche

Bin begeistert vom Themenwahl und Seriösität mit welcher die Themen angegangen werden. Eine Frage zur Corona Tracing App habe ich: man versucht mit Hochdruck eine CH-Lösung am Laufen zu bringen. Gleichzeitig lobt man schon lange das Vorgehen in Südkorea, eine Demokratie, erfolgreich u. a. im Tracing mit einer App. Wieso übernimmt man und überarbeitet man nicht diese?

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Oliver Fuchs
Journalist
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Hallo, guten Abend Herr C., haben Sie vielen Dank!

Zur Frage: Als Vorreiterin für Tracing Apps gilt meines Wissens eher Singapur, mit der App «Trace Together». Allerdings auch dort mit eher beschiedenen Adoptionsraten. https://qz.com/1842200/singapore-wa…cing-apps/ Südkorea ist sicher Vorbild in der Pandemiekontrolle, allerdings beschneidet es die Privatsphäre seiner Bürgerinnen auch in einer Weise, die hierzulande schwer zu vermitteln wäre. Hier ein differenzierter Bericht dazu: https://www.theatlantic.com/ideas/a…et/611215/

Wir arbeiten derzeit an einem Stück über die verschiedenen digitalen Modelle in Asien. Und warum auch einiges für den Schweizer Ansatz spricht, hat meine Kollegin Adrienne Fichter hier ausführlicher beschrieben: https://www.republik.ch/2020/04/16/…experiment

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Sonstiges

Wollte nur schnell fragen, was mit der Wochenrevue diese Woche passiert ist? Ist bei mir noch nicht in der Podcast App und auf der Wochenrevue Seite habe ich auch nichts gefunden...

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Konnten wir diese Woche aufgrund meines Versagens nicht produzieren und erscheint nächste Woche wieder.

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Dann freue ich mich auf nächste Woche

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Wünsche

Liebe Republik
Ich bin seit Anfang dabei und habe die Republik zwei Jahre lang geliebt wegen ihrer frischen unabhängigen und seriösen journalistischen Arbeit. Seit den Massnahmen zu Corona empfinde ich die Berichterstattung zu wenig kritisch. Mich stört der Ton von "uns bei Laune halten". Bleiben Sie so angriffslustig und unabbhängig wie Sie immer waren. Bitte! Bringen Sie Fakten. Interpretieren Sie sie in alle Richtungen. Ein grosses, grosses Danke und Lob für das Protokoll "Wo wir freier werden und wo (noch) nicht" - ausgezeichnet! Wir Bürger brauchen Fakten, dann können wir uns einen Reim auf die Geschehnisse machen und adäquat handeln. Ich weiss, Sie haben viel dazu geschrieben. Ich habe deutlich weniger davon gelesen als zuvor wegen diesem Ton, Ah, jetzt sind wir in der Krise und fröhlich hindurch. Die Fragen, warum so viel Restriktion, so viel Einschränkung, die so viel Leid verursacht, während die Negativszenarien nicht eingetroffen sind, beschäftigen viele. Bitte alles erforschen, einfordern, aufzeigen, durchleuchten. Auch das Wichtige der Massnahmen, natürlich. Die Mitte muss jetzt hörbar werden. Die wartet. Sie stellt ganz viele Fragen. Die Spaltung muss überwunden werden zwischen "So ist es richtig wie es die Regierungen machen" und "Alles Verschwörung". Bringen Sie die breite Mitte von Links bis Rechts. Bleiben Sie unabhängig mit einem klaren Blick.
Wie wollen wir leben? Das ist die Frage, die mich bewegt. Ich empfinde die Menschen im Raum Bern, wo ich lebe, immer noch wie unter einer Glocke, in einer Blase. Ein Teil davon ist der Unsicherheit geschuldet, in der wir alle uns befinden und die niemand überblickt. Ein anderer Teil ist Folge des Angst-Virus, der sich eingenistet hat. Klare Information trägt klar dazu bei, dass Angst einen weniger lähmt. Ich verstehe z.B. nicht, warum nicht ein Querschnitt der Schweizer Bevölkerung auf Covid-19 getestet wird wie Island es gemacht hat, um zu sehen, wie weit sich der Virus bereits ausgebreitet hat und wieviel Immunität wohl schon da ist. Ebenso müssten wir ablesen können, wieviele Tests an einem Tag gemacht werden, wie viele davon positiv, wieviele ohne Symptome, wie viele mit leichten, mit schweren, Bedarf Intensivmedizin, mit tödlichem Ausgang. Das ist jetzt nur eine Fragestellung. Es gilt, diese Blase zu durchstossen und klarer zu sehen, auch wenn die Komplexität kein einheitliches Bild zulässt.
Danke für Ihre Arbeit!

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Elia Blülle
Journalist @Republik
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Guten Tag Herr S.

Sie sprechen viele interessante Punkte an, die uns beschäftigen. Trotzdem möchte ich Ihnen kurz aus meinem Arbeitsalltag erzählen, damit Sie verstehen, wie schwierig es im Moment ist, die von ihnen verlangte Berichterstattung zu ermöglichen:

  • Im Bezug auf die Regierungskritik: Um Einzuordnen, was die Politik richtig und falsch macht, brauchen wir Grundlagen für Kritik. Die gibt es im Moment aber nicht. Es fehlt jegliche Evidenz um faktenbasierte Kritik zu üben. Nur ein Beispiel: Jede seriöse Wissenschaftlerin, die ich im Moment anrufen, sagt: Sorry, ich kann nicht beurteilen, ob die Massnahmen richtig oder falsch waren. Das müssen wir zuerst erforschen. Alles was Sie im Moment hören im Bezug auf die Richtigkeit von Massnahmen basiert auf Meinung oder dann auf wissenschaftlichen Studien, deren Evidenz noch sehr, sehr dünn ist.

  • Wir verhindern den Lärm: Als Journalisten*innen wissen wir ganz genau, wem wir das Mikrofon entgegenstrecken müssen um knackige Meinungen zu bekommen, die dann auch immer sehr gut gelesen werden. Wir könnten Pro und Contras mit solchen Menschen veranstalten, die sich ihre Meinungen um die Ohren hauen. Nur: Die Republik ist angetreten mit dem Versprechen, nicht noch mehr faktenfreie Meinungen in die Welt zu blasen. Dieser Grundsatz gilt weiterhin – vor allem auch dann, wenn ganz viele Menschen verunsichert sind.

  • Zum Ton: Ja, wir haben einen anderen Ton gewählt als unsere Kollegen*innen anderer Medienhäuser. Wir bezeichnen ihn nicht als fröhlich, sonder als emphatisch, ehrlich und nüchtern. Wir sind überzeug, dass in Zeiten von Unsicherheiten Polarisierung, Wut und Angriff die falschen Methoden sind.

Journalismus ist im Moment eine grosse Gratwanderung. Ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür, dass viele Dinge für uns ebenso im Unklaren sind, wie für alle anderen Menschen da draussen.

Freundlicher Gruss

E.

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Guten Tag Herr Blülle
Herzlichen Dank für Ihre rasche und ausführliche Antwort. Ich habe schon wieder einen Artikel gefunden, der sehr hilfreich ist für mich: Der neueste Stand des Wissens und Nichtwissens zu Sars-CoV-2. Da bekomme ich, was ich brauche: Recherche, Fakten, Interpretationshilfen. Genau das finde ich gut, dass Sie Lärm vermeiden. Ich bin wieder mehr dabei. Was sich davon auf meiner Seite und was auf Seite der Republik verändert hat, kann ich nicht auseinanderhalten. Dass so eine rasche Kommunikation zwischen Journalisten und mir als Leser möglich ist, finde ich grossartig. Nochmals Danke für Ihre Arbeit.
Freundliche Grüsse
M. S.

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Sonstiges

Ist es schon jemandem aus der Verlegerschaft gelungen, das Redaktionsteam für ein hoch aktuelles Thema aus dem gegenwärtigen Alltag unserer Gesellschaft so zu interessieren, dass dieses aufgenommen und journalistisch weiter verarbeitet worden ist? Wenn ja, wie war der Weg dazu?

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(unsichtbar)
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Rolf Müller
Intellektueller Landarbeiter
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Kritik

Ich wurde gerade für 3 Monate gesperrt.
Die Massnahme fand grosse Zustimmung bei der Leserschaft.
Ich bereue jetzt, dass ich mein Abo vor Kurzem verlängert habe und trete auf den nächst möglichen Zeitpunkt aus dieser (alt-)linken Wohlfühl-Oase für akademisch überzüchtete Bonvivants aus.
Wegen der verhängten Sperre wird wohl auch diese Kritik nicht veröffentlicht werden.
Was soll's?
Mir ist jedenfalls innert kürzester Zeit Einiges klar geworden.
Viel Spass noch beim weiteren Demütigen und Zusammenstauchen!
Rolf Müller

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Wurde Herr Müller jetzt wieder freigeschaltet?
Zum Rest verweise ich noch einmal auf mein Anliegen und Herr Preusses Antwort. Hat sich da mittlerweile etwas getan?

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Ja, der Dialog-Bann galt für drei Monate ab diesem Zeitpunkt.

Seit April gab es noch keine Änderungen oder Meta-Beiträge zum Dialog. Das kann noch eine Weile dauern.

In den nächsten zwei Wochen streiten wir noch darüber, was wir in den nächsten drei Monaten entwicklen sollen. Auf der Liste stehen auch Dialog-Projekt wie Up-/Down-Voting, Anonymität, etc.

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seit 2018