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Aus der Redaktion

Willkommen im neuen Republik-Dialog

Mehr Übersicht, mehr Interaktion: Wir haben unsere Dialogfunktion umgebaut. Reden Sie mit!

Von Ihrem Expeditionsteam, 17.12.2018

Wir wollen bei der Republik den kritisch-konstruktiven Austausch pflegen. Zwischen uns, der Redaktion, und Ihnen. Und zwischen Ihnen und Ihren Mitverlegerinnen. Hier die wichtigsten Neuerungen der Dialogfunktion.

  • Der Dialog hat nun eine «feste Heimat» und eine Übersichtsseite

Sie finden ihn in der Navigationsleiste ganz rechts. Dort sehen Sie auf einen Blick, was zu welchen Beiträgen gerade diskutiert wird.

  • Das Kommentar-Wirrwarr ist vorbei

Ab jetzt ist immer ersichtlich, auf welchen Beitrag sich ein Kommentar bezieht. Sie können sich alle Kommentare zu einem Beitrag anzeigen lassen ...

... und Ihr Kommentar wird automatisch richtig einsortiert, wenn Sie nach der Lektüre eines Beitrags auf «Reden Sie mit» klicken.

  • Wir schaffen Platz für Grundsätzliches

Auf der neuen Dialogseite können Sie entweder auf einen spezifischen Beitrag reagieren, oder Sie können die Vogelperspektive einnehmen. Was gefällt Ihnen am Feuilleton? Was müssen wir an der App verbessern? Wünschen Sie sich eine Artikelserie? All das können Sie nun unter «Allgemein» loswerden – und sehen, was Ihre Mitverleger loben, kritisieren oder wünschen.

Damit ist ein Anfang gemacht. Wir werden weiterhin am Dialog arbeiten. Denn das Ganze ist keine Spielerei, kein Selbstzweck, sondern überlebenswichtig.

Drei Gründe dafür:

  1. Unser Produkt ist der Journalismus. Sein Wert ist, was er auslöst. Unsere Arbeit hört nicht auf, wenn ein Beitrag veröffentlicht ist. Im besten Fall sind unsere Beträge eine gelungene Momentaufnahme, die ein Stückchen Welt verstehen helfen. Im schlechtesten Fall sind sie ein Zerrbild. Vollständig, abgeschlossen ist Journalismus nie. Wenn Sie unsere Beiträge konstruktiv kritisieren und um Kontext ergänzen, dann werden wir besser.

  2. Redaktionsfreiheit bedeutet nicht Abkapselung – im Gegenteil. Wir sind frei darin, über was wir berichten – und wie wir es tun. Das bedeutet nicht, dass wir Ihre Rückmeldungen ignorieren. Sie fliessen darin ein, wo wir Schwerpunkte legen (aktuell zum Beispiel beim Klima); welche Projekte unsere Entwickler priorisieren (zum Beispiel eine Merkliste für Beiträge); nach welchen Kriterien wir Textkritik betreiben (zum Beispiel beim Thema Artikellänge). Nicht zuletzt gibt es die neue Dialogfunktion nur, weil so viele von Ihnen uns Verbesserungswünsche und Ideen mitgeteilt haben.

  3. Wir sind werbefrei. Umso stärker werben wir um Sie. Unsere Statistiken sind eindeutig: Wir gewinnen immer dann neue Verlegerinnen dazu, wenn wir starke Beiträge veröffentlichen. Was aber können wir tun, um möglichst viele von Ihnen langfristig zu halten? Von Kolleginnen und Verbündeten in anderen Medien wissen wir: Entscheidend ist, dass wir eine starke Community aufbauen. Ein spannendes Thema kann uns die Konkurrenz wegschnappen. Eine lebendige Community ist hingegen ein Mehrwert, der sich nicht eins zu eins kopieren lässt.

In den Worten unseres Manifests: Journalismus braucht ein aufmerksames, neugieriges, furchtloses Publikum. Sie!

PS: Ihnen gefällt etwas am neuen Dialog nicht? Sie haben zwei Möglichkeiten. Erstens: Sie sagen es uns im allgemeinen Bereich auf der neuen Dialogseite. Oder noch besser: Sie passen es im Open-Source-Code gleich selber an und machen einen Pull-Request. Hier für alles, was das Frontend betrifft. Und hier für das Backend. Danke!

P.P.S: Sie finden den alten «Dialog mit der Redaktion» hier. Und hier das alte «Feedback ans Feuilleton». Auf beiden Seiten sind die Kommentare aber deaktiviert.

Jetzt sind Sie dran!

Was gefällt Ihnen an diesem Beitrag? Was gibt es zu ergänzen? Was ist kritikwürdig? Ihre Mitverlegerinnen und die Redaktion freuen sich auf Ihr Wissen und Ihre Perspektive. Reden Sie mit auf unserer Dialogseite.

Sie haben in diesem Artikel viele Worte gelesen …

… aber die wichtigsten drei fehlten. Seit je beruht jede funktionierende Gemeinschaft auf diesen drei Worten. Liebende sagen sie zueinander. Gute Politiker sagen sie ihren Wählern, gute Priester ihrer Gemeinde, gute Eltern ihrem Kind. Sie lauten: Fürchte dich nicht! – Wir von der Republik glauben, dass auch im Journalismus gilt, was Franklin D. Roosevelt einst zur Politik sagte: «Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst.»


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