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Entwicklungslabor

Dialog mit der Redaktion

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Daniel Ryser und Roger Köppel im Gespräch – moderiert von Urs Bruderer 20.09.2018

Ein eindrückliches Gespräch. Sauber moderiert. Daniel Ryser wirkte wie ein Felsen, während der sonst starke Rhetoriker Roger Köppel bemerkenswert fahrig wirkte. Besonders positiv war die Entschlossenheit von Urs Bruderer, die ausschweifenden und ausweichenden Antworten von Köppel zurück zur gestellten Frage zu bringen. Ein Höhepunkt in der Republik.

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Jaqueline Badran bringt vieles einfach und klar auf den Punkt. Gebt ihr in der Republik so viel Raum und Stimme wie ihr könnt. Sie rückt vieles ins rechte Licht.

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Schade, geht im Artikel über Brasilien einmal mehr vergessen, dass der Grundstein für Lulas Errungenschaften oft schon von seinem Vorgänger Fernando Henrique Cardoso gelegt wurde. Beispiel: Bolsa-escola, ein Programm, welches von FHC gestartet wurde. Hier erhielten arme Familien finanzielle Unterstützung, wenn ihre Kinder regelmässig in die Schule gingen. Das Programm wurde dann später mit einigen anderen Sozialprogrammen aus FHCs Federn im Programm bolsa-família von Lula zusammengefasst, und als Lulas Idee verkauft. Eigentlich aber doch nur alter Wein in neuen Schläuchen.

Zudem sei erwähnt, dass – auch wenn der Prozess gegen Lula gerne als umstritten bezeichnet wird – Brasilien doch immerhin ein Justizsystem hat, welches gegen Korruption ankämpft. Und anders als im Artikel behauptet, wurde/wird gegen Politiker aus sämtlichen politischen Lagern ermittelt (z.B. gehört Aécio Neves der angeblich verschonten PSDB an, und ist dennoch angeklagt). Dummerweise liegt es in der Natur der Sache, dass bei Korruption selten der ultimative Beweis möglich ist. Schliesslich stellt man für gewöhnlich keine Quittungen aus, wenn man sich schmieren lässt. Entsprechend kann eine Verurteilung in solchen Fällen eigentlich immer nur auf Indizien und Zeugenaussagen basieren.

Nichts desto trotz, die Entwicklungen rund um die aktuelle Präsidentschaftswahl beobachte ich mit grosser Sorge. Obwohl ich die Rechtmässigkeit Lulas Verurteilung nicht anzweifle, würde ich mir doch wünschen er dürfe antreten. Denn er ist wohl der einzige, der Bolsonaro stoppen könnte.

Also: Gerne mehr zum Thema bringen, es wird ja in der nächsten Zeit spannend bleiben!

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Ein Hoch auf Jacqueline Badran, eine der besten Politikerinnen, die dieses Land je hervorgebracht hat. Das offenbart sich einmal mehr in diesem substanziellen Interview.

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"Die Stadt, die alle zu ihren Bürgern machte"

Zwei Aussagen von John DeStefano Jr. sind interessant:
«Für uns sind das Bürger, egal, was die Bundesregierung denkt.»
An die Adresse der Bundesregierung, welche laut DeStefano die Einwanderungspolitik nicht im Griff habe: «Eure Fehler sind nicht unser Problem.»
Die Bundesbehörden seien also daran schuld, dass Wirtschaftsmigranten aus Mittel- und Südamerika die USA ohne gültige Papiere betreten und sich dort illegal aufhalten.
Der Bürgermeister greift nun zum Mittel der Selbstjustiz, um Migranten ohne Aufenthaltserlaubnis mit lokalen Bürgerrechten auszustatten.
Damit verhöhnt er den amerikanischen Rechtsstaat.
Die Botschaft an Migranten lautet: "Kommt ruhig illegal in unser Land, wir sorgen dafür, dass ihr in unserer Stadt die gleichen Rechte wie alle Stadtbewohner geniesst."
Wahrscheinlich muss man Democrat und Akademiker sein, um diese Rechtsauslegung zu verstehen. Wenn man Republikaner und arbeitsloser Stahlarbeiter ist, versteht man nur eines: Trump wählen, denn er baut eine Mauer.
Das ist das Gute an Demokratie und Rechtsstaatlichkeit: Selbstjustiz rächt sich immer irgendwie. Wenn Schweizer Städte das Rechtsverständnis von DeStefano übernehmen, wird die SVP möglicherweise bald bei 50% Wähleranteil landen. Man kann es den Rechtspopulisten auch sehr einfach machen. Die Intellektuellen mit ihrem elaborierten Rechtsverständnis werden dann den Niedergang der Zivilisation beklagen und mit vereinten Kräften über den Populismus fluchen. Ihr Problem ist: Sie wollen nicht wahrhaben, dass ein ziemlich grosser Teil der Bevölkerung antiintellektuell ist, aber doch ein Gespür für den Unterschied zwischen Recht und Unrecht hat.

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Mir gefällt die Art des Interviews, Jacqueline Barandan hat Zeit und Raum, ihre Position zu erläutern. Die Sprache ist klar, die Argumentation nachvollziehbar auch für „Nichtstudierte“. Sehr beeindruckt haben mich die Fotos, zeigen Sie doch die Entschlossenheit, die Kraft und die Schönheit dieser Frau.
Heidi Müller Mermer

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Zitat aus dem Editorial vom 18. September:

"Ladies and Gentlemen
Von Rechts- und von Linkspopulisten werden die Begriffe Migration und Integration weitgehend unreflektiert benutzt, um Menschen aufzuhetzen, um Stimmen zu fangen. Michelle Akanji setzt der Demagogie Nähe entgegen. Die Kulturpublizistin beschäftigt sich mit Fragen der Heimat, der Identität und der postmigrantischen Gesellschaft. In einer 45-minütigen Erzählung folgt sie den Spuren ihres Vaters von Nigeria über die USA bis in die Schweiz."

Ich stelle in der "Republik" eine Tendenz zur Glorifizierung von migrierenden Nichteuropäern und zur Dämonisierung von migrationskritischen Europäern fest. So unterstellt das obige Editorial migrationskritischen Europäern gleich mehrere Defizite: Es sind Populisten. Sie sind unreflektiert. Sie hetzen auf. Sie sind Demagogen. Sie sind nur am Stimmenfang interessiert. Kurz: Migrationskritische Europäer sind böse Menschen.

Die Kulturpublizistin Michelle Akanja mit Wurzeln in Nigeria setzt sich dagegen sehr differenziert und intim mit Heimat, Identität und Gesellschaft auseinander.
Kurz: Migranten sind kultivierte, reflektierte, feinfühlige und gute Menschen.

Ich finde die ersten beiden Sätze und den Subtext dieses Editorials eine Zumutung. Ich bin kein Fremdenhasser, kein Rassist, kein Antisemit, kein Hetzer, kein Demagoge. Aber ich finde, dass es Politiker braucht, die gegen illegale Migration vorgehen (sog. "Populisten"). Macht mich das jetzt zum aufhetzenden Demagogen?

Wenn sich die "Republik" regelmässig mit diesem missionarischen Eifer gegen "Populismus" profilieren muss, wird die Lektüre langsam unappetitlich.

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Und wieder einmal bringt es Jacqueline Badran auf den Punkt. Ich bin auch zuversichtlich, dass inzwischen eine Mehrheit der Bevölkerung - über alle Parteien hinweg - erkannt hat, dass der Raubtierkapitalismus auf Boden und Grundinfrastruktur angewendet immer zulasten der Bevölkerung geht. Eine Abstimmung zur Verschärfung der Lex Koller hat gute Chancen.

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Ganz abgesehen davon, dass ich den Klartext von Jacqueline Badran und ihre Kompetenz schätze: die Bilder sind einfach einmal mehr klasse! Kompliment an die Bildredaktion!

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Jacqueline Badran ist grossartig! Danke.

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Ich habe die Republik ja nicht abonniert um immer in meiner Weltsicht bestätigt zu werden, insofern hat das Interview mit Jacqueline Badran meine Erwartungen erfüllt :-) Andererseits gehe ich trotzdem davon aus, dass ich in den nächsten Tagen hier auch noch einen Beitrag aus der anderen Sicht lesen darf, der dann zumindest die allzu krassesten Fehlinterpretationen aus dem Interview wieder zurechtrückt.

Und für die Zukunft: Bei solch kontroversen Themen wäre ein offenes Streitgespräch das bessere Format als ein derart einseitiges Interview. Ich mein ja nur...

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Danke Frau Badran!!! Endlich jemand der Klartext spricht.

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Mouffe, Wagenknecht und Badran sind mutige Frauen die ihren Worten auch Taten folgen lassen, und zwar mit der Vision einer humanen Gesellschaft. Da könnten viele Politiker noch einiges dazulernen. Ist die Profit-Maximierung wirklich das dominierende Naturgesetz der Evolution? Oder sind wir nicht psychisch krank, wenn Milliardäre nach weiteren Milliarden streben?

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Die Kapitalsteuer wurde 1998 nur für die Bundessteuer abgeschafft (und war dort praktisch bedeutungslos), in den meisten Kantonen besteht sie noch. Im Übrigen sollte das Eigenkapital von Gesellschaften logischerweise bei den Eignern über die Vermögenssteuer steuerlich erfasst werden (wenn man den Kapitalismus bekämpfen will), damit man reichere Eigner höher besteuern kann als arme Eigner (oder alsinstitutionelle Anleger, wie Pensionskassen oder den AHV-Fonds). Das ist aber ein Detail. Vielmehr bin ich skeptisch gegen eine Verwaltung des gesamten schweizerischen Bodens durch Staat und Gemeinden. Gerade in der Stadt Zürich hat sich immer wieder gezeigt, dass dies zur Günstlingswirtschaft führt. Ich denke da an die Zuschanzung der Globusinsel an den Lebensmittelverein (heute Coop), dessen Präsident Schütz ein einflussreicher Sozialdemokrat war. Dies führte zu den Globuskrawallen. Ich denke an Alt-Stadträte, die Wohnungen zu moderaten Preisen an der Schipfe bekamen, an Frau Y.L., die als prominente Sozialdemokratin das Gärtnererhaus im Rieterpark zu einem sehr günstigen Preis erhielt. Ich denke auch an die Genossenschaft Neugut, eine der schönsten Siedlungen von Zürich, die zwar nicht der Stadt gehört, deren Häuser aber praktisch innerhalb des linken Kuchens vermietet werden. Ganz generell: es ist offensichtlich nicht möglich, dass alle dort wohnen, wo sie möchten (ich würde auch lieber an der Goldküste wohnen). Wie soll man denn den Mehrwert einer Wohnung in Erlenbach gegenüber einer Wohnung in Schlieren anders als durch Mietpreisdifferntiale gerecht abgelten? Zuteilungen durch staatliche Ausschüsse, sind, wie die Beispiele oben zeigen, kaum gerechter, namentlich nicht, wenn die gleiche Machelite über Jahrzehnte herrscht.

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«Wir brauchen einen Populismus von links»

Das Interview von Daniel Binswanger mit Chantal Mouffe ist so gut, dass einem die 40'000 Zeichen fast etwas knausrig erscheinen. Die Ansichten der Dame sind an welterfahrener Weisheit und analytischem Scharfsinn kaum zu überbieten. Es ehrt die "Republik", dass sie solche Ausnahmepersönlichkeiten zu Wort kommen lässt und ihnen die verdiente grosse Bühne bietet. Wer sich für Demokratie und ihre Krise interessiert, erfährt in diesem Interview viel Erhellendes.
Bei einigen Aussagen kam mir die linkspopulistische Bewegung der charismatischen Sahra Wagenknecht in den Sinn. Die Geistesverwandtschaft von Mouffe und Wagenknecht springt förmlich ins Auge. Es ist ein Gebot der Stunde: Wer die Demokratie nicht den Rechtspopulisten überlassen will, muss Politiker wie Wagenknecht unterstützen. Der «alternativlose» Neoliberalismus ist für die Redemokratisierung unbrauchbar.

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«Wohnpolitik ist knallharte Wirtschaftspolitik»

Ich wünsche Frau Badran viel Erfolg bei der Volksabstimmung. Die Eigentumsverhältnisse sind tatsächlich matchentscheidend. Es hat mich immer schon gestört, dass Boden Privateigentum sein kann – Immobilien: ja – Grundstücke: nein! Wenn die Preisbildung auch noch dem freien Markt und dazu noch Spekulanten überlassen wird, haben wir den Kapitalismus an einem Ort, wo er definitiv nicht hingehört. Das hat Frau Badran sehr gut beschrieben.
Meiner Meinung nach müsste man das komplette vorhandene Bauland verstaatlichen und darauf eine Nutzungsgebühr erheben, die sich a) aus den Erschliessungs- und Unterhaltskosten sowie b) aus der Ertragskraft der Nutzer ergibt. Wohnungen in begehrten Zentren müsste man per Los zuteilen und die Nutzung zeitlich limitieren. Oder sollen Erbschaften und Einkommen ewig darüber entscheiden, wo man sich im eigenen Land niederlassen darf und wo nicht?

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Ich sage JUHUU!!! und freue mich über die neue Republik-Übersichtlichkeit. :)

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Bravo und Danke an Anja Conzett! Jede Ihrer Reportage liest sich wie ein Roman, von dem man sich wünscht, er möge nie zu Ende sein. Egal ob Süden der USA, Engadin, Bergell, New York... Die Republik kann echt stolz sein, Sie bei sich zu haben. Ich freue mich auf zukünftige Beiträge!

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Die App ist schön geworden, danke!
Einen Bug hat sie noch: auf dem Tablet lässt sich die Spalte nicht verbreitern, damit der Text grösser und besser lesbar ist. Das schmälert die Lesequalität doch sehr , meine Augen mögen das gar nicht. Aber: wenn ich das PDF öffne, dann klappt es...

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Die Lex Koller muss bleiben, Löcher hat das System dennoch, auch grosse Immobilien-AGs erlauben Spekulationen aus dem Ausland. Am Besten ist die Verteilung des Eigentumes auf die Bewohner, etwas was der Eigenmietwert weniger attraktiv macht und daher ist dieser abzuschaffen. Warum gibt es den Eigenmietwert, der Geld dem Staat entzieht und an die Bank umleitet? Zum einen der Neid des Besitzlosen, zum anderen die Lobby der Banken. Ich wohne lieber in einem Haus, in dem ich den Besitzer persönlich kenne, als in einem anonymen Profitkonstrukt (egal ob AG oder Pseudo -Grossgenossenschaft). Ein Ausverkauf des raren Landes führt nur zu Preissteigerungen für alle und Profiten für wenige.

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Thema: Steuervorlage 17
Ich habe nichts dagegen Kompromisse einzugehen. Auch wenn ich grundsätzlich dagegen bin, zwei Dinge miteinander zu verbinden die nun nichts miteinander zu tun haben.
Was mir sorgen bereitet ist der Umstand, dass die Vorlage auf Zahlen basiert, welche aufgrund historischer Daten, Annahmen und Hoffnung der zukünftigen Entwicklungen basieren.
Im Zusammenhang mit der Digitalisierung sind mittelfristige Annahmen derart ungewiss, so dass nur kurzfristige Zielsetzung möglich sind.
Ergo müssen Vorlagen so gestaltet werden, dass sie auf Veränderungen der Arbeits- und Wirtschaftswelt, sofort verändert und automatisch anpassen. Durch transparente Logik, so dass es jeder nachvollziehen kann.
Ich bin jedenfalls gegen eine weitere Verstrickung der Unternehmessteuersreform.
Nicht das Geld alleine soll Firmen in der Schweiz halten, sondern beste Infrastruktur - insbesondere digitales Netzwerk - beste Arbeitskräfte, Zusammenarbeit mit Universitäten und politische Stabilität sollten ausschlaggebend sein.

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Nach dieser Selbstgeisselung von euch wegen dieser App und dem Anmeldeprozess muss ich jetzt mal klarstellen: Euer Anmeldeprozess ist für einen normalen Mediennutzer das Beste, was ich je erlebt habe! Vielleicht hört ihr die stille, zufriedene Mehrheit vor lauter Lärmer nicht...

Und bezüglich App. Wenn ich den App-Friedhof der meisten Smartphones anschaue, ist ein Shortcut auf dem Homescreen und dafür eine gut funktionierende Webapp sowieso die bessere Lösung.

Darum, liebes IT-Team, klar die richtigen Prioritäten gesetzt! Danke für die cleveren Lösungen. Ihr macht unser Leben einfacher, auch wenn wir zum eigenen Glück manchmal anders denken müssen...

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Das Duo Anja Conzett + Reto Sterchi ist toll. Weiter so!

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Die Landi 39 soll "als ... schicksalshafter Gegenanlass zum Zweiten Weltkrieg" gelten. Wie bitte? Die einen machen Weltkrieg mit Millionen Toten und die anderen machen einen Gegenanlass, eine Landesausstellung über Frauenarbeit? Auf Schweizerdeutsch sagt man, "dä hätt em Muul en Schupf gää." . Also wirklich, im Lexikon wird beim Abschnitt für diesen Ausdruck ab sofort auf den Artikel von Michael Kuratli über die "künstliche Insel der Gleichberechtigung" verwiessen.

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Die Susi Geschichte:
Hach ist das ja eindrücklich! Zum Beispiel: "tanzen, bis die Substanzen, von denen sie die Nase voll haben, in den Venen versickert sind" - hihi. Soooo cuuul! Die Provinz aus Züri ercoolt sich also in N.Y. Und die Eroootik - kaum zu glauben!! Soviel Style!!!

Oder:

Ich habe keine Lust in einer Zeitung, die sich halbwegs von einem durchschnittlichen "Lifestyle" Blatt unterscheiden will, solches überdrehtes Zeug zu lesen. Wenn jemand ihre oder seine Sehnsucht nach "Weltstadt" nicht anders bewältigen kann als eine solche Schreibe zu pflegen, möchte ich mir das schlimmstenfalls gegen Entlöhnung anhören aber nicht noch dafür bezahlen.

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Susi Bärtsch: Grossartiger Beitrag mit einem bewegendem Schlusssatz. Danke!
Vielleicht als Bemerkung: Bern Bümpliz liegt im Westen Berns - nicht im Osten.

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Die Blutige Hand nimmt kein Erbe. Stimmt. Aber vorliegend ging es ja auch nicht um eine Erbschaft, sondern um Abmachungen unter Geschwistern. Folglich hat die zitierte juristische Bauernregel hier auch nichts zu suchen. Der Fall war von allem Anfang an klar. Das zeigt das Fünf zu Null am Bundesgericht. Fünf Bundesrichter dagegen, keiner dafür.

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Gewichtungen in der «Republik»

Das Feuilleton ist gestartet, was inhaltlich sehr begrüssenswert ist. Da die Redaktion allgemein so furchtlos und offenherzig um Rückmeldung auf ihr Tun bittet, möchte ich ein paar Beobachtungen in den Raum stellen. Diese betreffen in erster Linie die neue formale Präsentation der «Republik», welche mich aber ins Nachdenken darüber bringt, welche inhaltlichen Gewichtungen die Redaktion vorgenommen hat.

Neu gibt es nun vier anwählbare, sagen wir mal, «Reiter» auf der Startseite: Magazin, Feuilleton, Feed, Rubriken (ich gucke mir das immer auf dem smartphone an).

  • Wenn ich das «Magazin» anwähle, sehe ich die Kacheln mit (nur vermeintlich) allen Artikeln.

  • Wähle ich «Feuilleton» an, dann sehe ich die Kacheln, teils die gleichen wie unter «Magazin», welche dem «Feuilleton» zugerechnet wurden, plus neue Artikel.
    Das ergibt eine meines Erachtens etwas seltsame Trennung. Denn das Feuilleton gehört ja nunmal auch zum Magazin, erhält hier aber fast einen Parallel-Magazin-Status. Gleichzeitig ist ja den LeserInnen auch klar geworden, dass schon seit Beginn der Republik einige Artikel erschienen sind, die dem neuen Feuilleton zugerechnet würden, ohne dass sie so geheissen hätten (ein gutes Beispiel seit dem Feuilleton ist «Borderland»).

  • Gut, dann wähle ich also den «Feed» an, worin ich abermals alle Artikel finde wie unter «Magazin», aber in anderer Darstellungsform, plus die Newsletter. Und zusätzlich weitere Texte, die weder unter Feuilleton noch unter Magazin erschienen. Man muss wissen, dass diese Texte hier zu finden sind, sonst verpasst man sie einfach.
    Das ist bedauerlich, das Verpassen, aber in der jetzigen Ordnung, worin einiges verdoppelt, anderes erst zusätzlich auftaucht, wenn der Rest schon verdreifacht ist, unvermeidlich ist.

  • Als letztes wähle ich noch die «Rubriken» an. Darin finde ich aus dem «Magazin» nur diejenigen Artikel, die einer Rubrik zuzuordnen sind. Alle andern haben keine ‘Verschlagwortung’ und sind nicht sichtbar.

  • Das Feuilleton hat eigene inhaltliche Schlagworte, was ein Novum für Artikel in der «Republik» ist. Dort kann man sich thematisch orientieren.

  • Schliesslich folgen noch die neu eingeführten Ameisen, die ebenfalls eine inhaltliche Ordnung bekamen.

  • Weiter unten abermals (zum vierten Mal in gewissem Sinne) die «neuesten Beiträge».
    Unter «Rubriken» sehe ich nicht, was an Themen im «Magazin» bisher abgedeckt und geleistet wurde.

Die formale Präsentation auf der Startseite mit den vier anwählbaren «Reitern» - Magazin, Feuilleton, Feed, Rubriken – weckt den Eindruck, dass das Feuilleton keine neue Rubrik innerhalb des Magazins ist, sondern eine inhaltlich klar strukturierte Enklave (mir fällt kein besseres Wort ein) der «Republik». Dagegen fällt meines Erachtens das «Magazin» mit seinen nicht sichtbaren inhaltlichen Schwerpunkten formal ab.

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Grossartige Susi-Geschichte. Stil, Geist, Eros. Auch in den Bildern. Danke.

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Zum Kuhhandel - voll einverstanden; interessant finde ich vor allem die Aussage im 6. Abschnitt: vor 20 Jahren hätte man sich nicht öffentlich geeinigt, damals stellt sich die Frage der Einheit der Materie nicht. Heute fehlt dafür das Vertrauen über die Parteigrenzen hinweg. - Was mir vor allem fehlte während der kurzen Zeit im Parlament (zweieinhalb Jahre) war der parteiübergreifende Dialog.

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"Gestörte Harmonie" / "Ein Lob dem Kuhhandel"

Man kann dieses komplexe Drama auch ganz einfach wie folgt zusammenfassen:

  1. Die Schweiz lockt ausländische Unternehmen mit Steuerprivilegien an.

  2. Das Ausland findet das stossend und verlangt Korrekturen Richtung internationale Kompatibilität.

  3. Die Schweiz will den Fünfer (Kompatibilität) und das Weggli (Steuerprivilegien für Unternehmen) und tüftelt Steuerreformen aus, welche die ausländischen Unternehmen steuerlich etwas mehr und inländische Unternehmen deutlich weniger belasten.

  4. Die Steuerausfälle infolge der Reformitis zugunsten der Wohlhabenden sind höher als offiziell kommuniziert und führen dazu, dass das Volk die dritte USR versenkt.

  5. Damit die versenkte USR trotzdem irgendwie zur Anwendung kommt, tauft man sie um zu "Steuervorlage 17" und verbindet sie mit einem "Zückerchen": Der Staat verliert angeblich 2 Mrd. Steuern, dafür gewinnt die AHV 2 Mrd. Beiträge, finanziert durch höhere Lohnabzüge und Mehrwertsteuern. Die AHV soll also quasi mit einem lohn- und konsumsteuerfinanzierten Steuergeschenk für reiche Investoren gerettet werden.

Die Schweiz hätte das Problem ganz einfach lösen können: indem sie das Steuerregime den internationalen Gepflogenheiten anpasst und die Steuerprivilegien für Holdings abschafft. Möglicherweise wären einige Firmen abgewandert, aber das ist halt der Preis, wenn ein selbstbewusster Unternehmensstandort beim Steuerwettbewerb auf ein Race to the Bottom verzichtet. Stattdessen hat man sich für die Methode der Erpressung entschieden: Wenn das Volk der generellen Steuersenkung für Unternehmen nicht zustimmt, wird halt die AHV abgebaut. Wie das Einknicken der Linken einmal mehr demonstriert, funktioniert Erpressung ausgezeichnet. Man muss nur mit dem Verlust von Arbeitsplätzen und der Kürzung von Renten drohen, schon stehen die Linken brav an der Seite der Rechten, um die Wohlhabenden noch wohlhabender zu machen. Das ist in meinen Augen kein "Kuhhandel", sondern die in schöne Worte verpackte Kapitulation der Politik vor dem Kapital.

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Zur App: Ich lese die Republik meistens auf dem Smartphone und freue mich deshalb sehr auf die App, danke dafür.
Jedoch bitte ich darum, die Android-Version als .apk zum direkten Download anzubieten. Als Freund des Datenschutzes habe ich keinen Google-Account und deshalb keinen Zugriff auf den Play Store.

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Nichts gegen 'Gibst Du mir die Wurst, so lösch ich Dir den Durst'. Der kausale Zusammenhang dieser zwei Vorlagen ist jedoch nicht gegeben. Es ist auch schwierig zu verstehen, dass ein Steuerrabatt mit Einlagen in die AHV 'kompensiert' werden soll. Minus x Minus funtioniert in der Algebra, nicht aber im Bundeshaushalt. Zudem fühle ich mich als Stimmbürger nicht ernst genommen, denn ich will über derart wichtige Fragen einzeln abstimmen können.

Ich hoffe, dass dieser Kuhhandel im Nationalrat nicht durchkommt, falls doch, so hoffe ich auf ein Nein an der Urne!

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(unsichtbar)
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Die beiden Artikel zum Steuerpaket-AHV-Kompromiss zeigen die Grenzen des Schweizer Politsystems gut, gezogen von mit demokratischen Wahlen und Abstimmungen herbeigeführten politisch blockierten Verhältnissen. Lösungen, die sie durchbrechen, können keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Immerhin korrigiert die neue Steuervorlage die schlimmsten Auswüchse der (vom Volk verworfenen) USR III sowie zudem der (vom Volk angenommenen) USR II. Wegen ihrer Umverteilung passen Steuern und AHV gut zusammen. Dabei wichtig: Die 2 Milliarden für die AHV fliessen ohne den sonst üblichen gleichzeitigen Leistungsabbau. Ein unerwartet grosses sozialpolitisches Zugeständnis von rechts, für eine nicht selbstverständliche steuerpolitische Kompromissbereitschaft links. Zupacken, statt wehklagen!

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Schade, dass es dem Erklärstück über die Agrarinitiativen ein wenig an Differenzierung fehlt. So ist beispielsweise die Fair Food Initiative durchaus so auslegbar, dass sie mit dem Völkerrecht vereinbar ist. Erkärende Texte zu Initiativen sollten meiner Meinung nach die ganze Komplexität der politischen Debatten neutral widerspiegeln, damit jeder Leser und jede Leserin die Möglichkeit hat, sich eine eigene Meinung zu bilden. Einseitige Texte gibt es bereits ausreichend.

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sehr guter Bericht von Republik. vielen Dank

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"Das Land, wo bald die Zitronen blühn"
Kann ja sein, dass in der Schweiz bald einmal Zitronen blühen - falls es denn im Winter mal keinen Frost mehr gäbe. Aber ausgerechnet der Kartoffel zu unterstellen, sie brauche einen ordentlichen Frost, um zu gedeihen, ist - sorry - Kokolores. Kartoffeln vertragen keinen Frost. Deshalb werden sie auch erst im Frühling in den Boden gebracht und vor dem ersten Frost wieder geerntet. Erwischt sie der Frost, werden sie schwarz und ungeniessbar. Kartoffeln werden auch auf den Kanarischen Inseln, Madeira, in Ägypten und Indien angebaut. Indien gehört zu den grössten Kartoffelexporteuren der Welt und aus Ägypten wurden und werden Kartoffeln auch in die Schweiz importiert. Wegen künftig fehlenden Frostes werden sie in der Schweiz sicher nicht verschwinden.

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"Das Land, wo bald die Zitronen blühn"

Lieber Herr Bruderer
Ich finde Ihren Text einzigartig. Endlich mal jemand, der die wirtschaftlichen Opportunitäten des Klimawandels in den Mittelpunkt seiner Überlegungen stellt. Damit wir geschäftstüchtigen Schweizer auch aus dem Klimawandel ein dickes Geschäft machen können, sollten wir unbedingt mehr SUV kaufen und öfter fliegen. Je mehr fossile Energie verschwendet wird, desto besser – das beschleunigt den Klimawandel und eröffnet den Bauern neue Perspektiven. Auf diese Idee muss man erst einmal kommen!
Im Ernst, Herr Bruderer: Der einzige brauchbare Gedanke, den Sie mir mit Ihrem realsatirischen Zweckoptimismus-Elaborat geliefert haben, ist der letzte Absatz. Nein, man wird die Schweizer "Topweine von morgen" mit Sicherheit nicht geniessen können. Und damit komme ich zur Frage, die mich umtreibt: Was zum Henker wollen Sie uns mit Ihrem lustigen Artikel sagen? Etwa, dass in jeder Katastrophe auch ein wirtschaftlicher Nutzen liegt? Diese Art von Zynismus scheint gerade sehr en vogue zu sein. Er erinnert mich an die Waffenexportpolitik des Bundesrates, frei nach dem Motto: Katastrophen sind eh nicht abzuwenden, also lasst uns damit wenigstens Geld verdienen. Ich verachte diese nihilistische Sorte von Zweckoptimismus. Sie nicht?

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Das Land, wo bald die Zitronen blühn: Sehr schöner Artikel, Klimawandel solide runtergebrochen auf lokale Anpassungsstrategien in der Landwirtschaft, am Beispiel von und kommentiert durch die Betroffenen. Sehr informativ für alle, die in der Zukunft in der Schweiz etwas essen wollen. Ohne Quatsch, ohne Falschinformationen, ohne Science Fiction.

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Eine Berichterstattung und Auseinandersetzung mit den aktuellen Themen der Schweizer Landwirtschaft ist eigentlich sehr erwünscht. Nur sind die bisherigen Anläufe (Abstimmungsvorlagen und Anpassungsstrategien) leider etwas erratisch und erweckt den Eindruck, dass es an ausreichendem Hintergrundwissen fehlt.
Ein Anfang wäre es, wenn die Republik sich die eben erschienene Studie von Avenir Suisse („Eine Agrarpolitik mit Zukunft“) zu Gemüte führen würde. Darin sind die wahren Probleme, die sich stellen, deutlich gemacht. Und zwar auf vielen Ebenen (Bauern als Durchlauferhitzer für Agrarkomplex, Marktdominanz der Grossverteiler, Umweltschäden durch forcierte Intensivproduktion, teure Fehlanreize etc.).
Ich bin kein Avenir Suisse-Jünger und die gezogenen Schlüsse muss man nicht alle teilen, aber mit dieser Studie leisten sie wirklich einen substanziellen Beitrag zum Thema, der aufzeigt, wie schief das aufwendig und sorgfältig gepflegte Bild des heilen Schweizer Bauerntums ist. Zu viele verdienen zu gut an dieser Situation - nur die meisten Landwirte nicht. Sie kriegen nur die Prügel ab und begreifen nicht, wie ihnen geschieht.

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"...Abstimmungen zur Landwirtschaft..."

Ein Preisanstieg bei den Lebensmitteln ist vor allem für die weniger zahlungskräftigen Konsumenten nicht so einfach zu verkraften. Jedoch sind auch drei positive Folgen denkbar, die im Text von Elia Blülle nicht erwähnt werden:

  1. Viele Lebensmittel sind heute schlicht zu billig, gemessen an ihrem Energieverbrauch für Erzeugung & Transport, Schäden an Natur und Gesundheit, Tierwohl, Emissionen, etc. Die Initiative schafft lediglich eine Korrektur.

  2. Lebensmittel werden wieder mehr geschätzt. Bauern erhalten mehr für ihre Arbeit und die Feldarbeiter können evtl. besser entlöhnt werden.

  3. Wenn Lebensmittel mehr kosten, werden sie weniger verschwendet (= weniger Food-Waste)

Offen bleibt höchstens, wie genau man die Regeln festlegt unter welchen die Produkte als fair gelten und wie man die Importe bestrafen will, ohne dass zus. Handelskriege entstehen. Eigentlich wäre auch dies ein Problem, welches es global zu lösen gilt.

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Vielen Dank für den spannenden Island-Artikel. Einen kleinen Korrekturhinweis erlaube ich mir. Sie schreiben: "Nicht wegen der Venedig-Kommission der EU, die kurz vor den nächsten Parlamentswahlen den Verfassungsentwurf kritisiert, weil er «mangelnde inhaltliche Kohärenz» aufweise."
Bei der Venedig-Kommission handelt es sich tatsächlich um ein Gremium des Europarates und nicht der EU.

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Danke Dennis Bühler für den klaren Artikel zu den bevorstehenden Abstimmungen! Mich irritieren lediglich zwei Sätze:
"Der Schweizer Bauernverband hat Stimmfreigabe beschlossen, wichtige Branchenorganisationen wie der Bäuerinnen- und Landfrauenverband oder Bio Suisse unterstützen das Begehren jedoch. "
"Aus Sicht des Nein-Lagers würde eine Annahme der Initiativen den hiesigen Bauern einen Wettbewerbsvorteil rauben."
Schaufeln sich die Schweizer Bauern jetzt also selber ein Grab, oder sprechen die Gegner der Initiativen nicht die Wahrheit aus?

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Danke für den Islandartikel mit dem Perspektivenwechsel am Ende. Das wünsche ich mir noch für mehr Republikartikel!

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Der Text zum Museum für Gestaltung ist eigenartig. Der Text steigt via Platspitz/Drogenstzen ein (der Anschluss zum nachfolgenden Textteil fehlt jedoch??) und gerät dann zu einer einseitigen Ode an die klassische Moderne. Hinterfragt die Auflagen der Denkmalpflege nicht kritisch. Der Text blendet aus, wie heruntergekommen das Museum für Gestaltung zu Beginn der 1990er Jahre war. Weil man es an einer «komischen» Lage war, weil man die Moderne bis in diese Zeit vernachlässigte? Der Text ist schlecht recherchiert. Sorry.

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"Borderland"
Danke für den interessanten Artikel. anbei vielleicht noch ein zusätzlicher Gedanke nebst all den Beiträgen zu Flüchtlingsströmen und Drogenhandel zwischen Latein- und Nordamerika:
Ich bin heute der Ansicht, die Debatte um die "getrennten" Familien an der Grenze zu Nordamerika hatte und hat nicht zuletzt mit dem massiv unterschätzten (oder todgeschwiegenen) Kinderhandel an jener Grenze zu tun. Es ist sicherlich möglich und auch wahrscheinlich, dass manche Eltern der über 700 "übrig gebliebenen" Kinder an der Grenze bereits rückgeschafft wurden, bevor sie mit ihren Kindern zusammengeführt werden konnten. Jedoch scheint es starke Indizien zu geben, dass es sich bei den von den Eltern "getrennten" Kindern eben gar nicht nur um "getrennte" sondern auch um "entführte" Kinder handelte, welche einem oderer mehreren Pädophilen-Ring(en) zugeführt werden sollten. Man erinnert sich vielleicht vage an "Pizza-Gate", um eines der prominenteren Netzwerke mit dies- und auch andersbezüglich viel Dreck am Stecken zu benennen.
Es gibt zahlreiche Literatur zum Thema im Netz. Nach deren Lektüre relativiert sich dann vielleicht auch das Herumgetrample der Mainstream-Media auf Herrn Trump etwas, der es allenfalls sogar fertig bringen wird, dem Kinder-und Drogenhandel zwischen Latein- und Nordamerika einen Riegel zu schieben. Und: Klar werden da einige dubiosen Netzwerke, Pädophilen- und Drogenringe sowie prominente PolitikerInnen langsam nervös ... Und da sie teilweise Zugang zu den Medien zu haben scheinen, setzen sie sich mit deren Unterstützung offenbar auch verzweifelt zur Wehr.
Hiermit sei in aller Klarheit gesagt, dass ich die Flüchtlinge nicht negiere, die in ihrer Heimat Krieg, Zerstörung, ökonomische und politische Willkür, strukturelle und andere Gewalt erleben. Aber es scheint eben auch noch andere Aspekte zum Thema zu geben, die näher zu beleuchten sich lohnen würde.

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Rebecca Solnit: "Männer, die nicht das Bedürfnis verspüren, eine Frau zu belästigen oder zu missbrauchen, haben in dieser Entwicklung [#metoo] nichts zu befürchten. " - Was für ein anmaßender Satz.

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