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Debatte

Wie können wir unsere Debatten verbessern?

Was macht eine gute Debattenkultur aus? Was sollten wir ändern? Was behalten? Diskutieren Sie mit unserem Community-Redaktor Oliver Fuchs.

31.10.2018

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Apropos «beliebt»: Neu wird separat ausgewiesen, wie oft ein Beitrag hoch- oder abgewertet wurde.

Und schliesslich haben wir die Möglichkeit, lange Kommentare einzuklappen.

Als Nächstes überarbeiten wir den «Dialog mit der Redaktion». Hier wollen wir mehr Übersicht schaffen. Es soll künftig klar sein, auf welchen Artikel sich ein Beitrag bezieht – oder ob es sich eher um eine allgemeine Rückmeldung handelt. So können Sie künftig einfach alle Beiträge zu einem bestimmten Artikel finden.

Gerne möchten wir von Ihnen wissen: Was können wir sonst noch tun, um unsere Debatten besser (und lebhafter) zu machen? Welche Funktionen vermissen Sie? Was gefällt Ihnen an unserer Community? Was stört Sie?

Debattieren Sie dazu mit unserem Community-Redaktor Oliver Fuchs.

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digital community ist mir vollkommen fremd. Kein facebook, no twitter, nix insta.
digital community kommt nicht an mich heran - ich mag mich einfach nicht in diesen Teich werfen. Ich bin Landratte und stehe dazu.

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Ich hätte gerne eine Rückmeldung zum Interview mit Ignazio Cassis gegeben aber mir ist nicht klar wo ich dies tun soll /kann.
So mache ich es jetzt hier. Das Interview mit R. de Weck und I.G. ist echt super, bereichernd und aufschlussreich ! Kompliment ! Nur, die Kameraführung ist für meinen Geschmack viel zu nervös. Die beiden Herren liefern genügend Spannung, da muss man nicht zu viel "künstlerisches" hinzufügen. ;-)

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Hut ab, Ihr seid mutig und genau diese Leserbriefe sind wohl Riesenaufwand, mit zu lesen, zu sortieren, zu beantworten . .
nun, ich bin fb-Kind ehm GREIS, nein wirklich: bin Grossvater und fb-Nutzer seit 10 Jahren. Ich bin gewohnt, einen Link zur Vertiefung beizugeben und übe mich, meinen Post zu schmücken.
Gut möglich, dass Ihr dies längst bedacht habt, wieviele fette Balken, kursive Bilder und neonfarbne Ikonen diese Debatte erträgt.
(mach jetzt mein erstes Markdown - Exerzitium: durchgestrichen durchgestrichen' dies ist aber noch nicht farbig und für mich als digi-Greenhorn heute nicht lustig.)
Vorschlag, so ein beigelegter Textschmuck könnte ja auch als standard 'aus- eingeklappt' werden.
Auf gutes und vielseitiges Besprechen der Wahrheiten

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Vielen Dank für die Rückmeldung, die guten Wünsche - und die Vorschläge!

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Lese ich einen pauschalen Anwurf (Beispiel: Republik = links), frage ich mich, ob und wie darauf reagiert werden sollte oder könnte.

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Ich klicke immer wieder mal auf die Links zum Profil. Bei den Teilnehmern mit einer ‚offiziellen’ Rolle bin ich dann oft erstaunt, wie wenig ich über diese Rolle erfahre. So reagiert z.B. Liliana Wihler anscheinend im Namen der Republik - in ihrem Profil ist davon aber nichts ersichtlich.

Ich habe gar nichts dagegen, dass alle zuerst einmal als Person erscheinen, im Gegenteil, es gefällt mir ausserordentlich. Wenn aber eine Rolle im Spiel ist, sollte diese offen-sichtlich sein. Sie muss nicht ins Profil integriert sein. Eine visuelle Unterscheidung, z.B. ein kleines Republik Logo im Bild mit Link dahinter genügt.

Und vielleicht gerate ich irgendwann einmal mit ein-zwei Klicks in ein Organigramm. Das würde einer Publikation, welche ihre Abonnenten als Verleger anspricht, doch gut anstehen? (Ich bin schon gespannt, ob das als Hierarchie oder als Netzwerk daher kommen wird ;))

Beste Grüsse, K.A.

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Sehr geehrter Herr Appenzeller

Da Sie mich als Beispiel verwenden, antworte ich Ihnen gerne persönlich. Da ich in der Funktion der "Ersten-Hilfe-Abteilung" unterwegs bin, teste ich immer wieder viele Dinge - unter anderem auch solche, welche das Profil betreffen. Dabei ist meine Funktion irgendwann wohl 'weggefallen'. Gerne habe ich diese nun wieder hinzugefügt.

Sie haben insgesamt Recht: Es sollte leichter sein, die Republik-Leute als solche zu erkennen. Aber auch hier kommen wir nicht so bald dazu, diese automatisiert in den Profilen auszuzeichnen - da muss jede/r von uns selbst sein Profil aktuell halten und die Funktion ausweisen.

Kennen Sie denn eigentlich schon unser Impressum ?
Dort haben Sie eine Übersicht. Sie finden dieses auch, wenn Sie oben rechts auf die drei waagrechten Striche klicken, und das Team anwählen. Ich hoffe, das hilft bereits etwas.
Herzlich, L. Wihler

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Herr Fuchs, ich hätte auch einen Wunsch, der jedoch nichts mit Debatten zu tun hat. Wäre es möglich, am Ende eines Artikels jeweils die Twitteradresse des Autors anzugeben (sofern eine solche besteht)? Nach der Lektüre des Artikels von Robert Evans (31.10.18) wäre ich ihm auf Twitter gerne "gefolgt", fand ihn aber nicht. Danke!

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Liebe Frau Humbel, danke für den Input! In den Profilen der festen Autorinnen gibt es das bereits (auf die Autorenzeile klicken) - und hier eine Twitterliste mit allen Crew-Mitgliedern: https://twitter.com/RepublikMagazin…ublik-crew

Für die Externen würde sich ein Verweis am Ende des Textes eignen - ich nehme das auf.

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Noch zu den bereits gemachten Änderungen:

  1. Gut finde ich, dass nun "Neueste" der default ist, da dies oft der interessantere und transparenteste feed ist.

  2. Hottest war zwar nicht so transparent, doch bot dieser den Vorteil, dass er eher rezente und kontroverse threads effizient anbot.

  3. Daher finde ich "Beliebteste" und "Meiste Antworten", da sie z.T. sehr alte threads anbieten, eher nicht so relevant bzw. effizient (gerade wenn nicht per Artikel getrennt wird).

  4. Wenn also etwa das Forum nach Artikel bzw. Rubrik geordnet wäre - zum Preis der Fragmentierung - ergäbe dies ein klassisches Diskussionsforum nach threads und sub(-sub, -subsub)threads.

  5. Up- und Down-Votings sind für mich gegenüber den qualifizierten Kommentaren eher von sekundärer Bedeutung, geben sie doch bloss ein undifferenziertes Indiz für die Popularität. Und letztlich zählen Argumente und Erkenntnisgewinn und nicht Emotionen und Popularität. Mich interessiert der Dialog und nicht der Beifall nach einem Monolog. Daher ist es für mich einerlei ob nur die Differenz oder das Verhältnis angegeben wird.

-> Man könnte also z.B. einen einzigen newsfeed in chronologischer Reihenfolge machen und zusätzlich ein Forum nach threads. Aber eben, der Preis ist die Fragmentierung und auch eine gewisse Komplikation.

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M. R.
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Interessant wäre eine Liste von best practices durch ein Vergleich verschiedener Methoden verschiedener Seiten nach Pro und Contra. Z.B. FB, Youtube, Reddit, StackOverflow, TED, Kialo, etc.
Ich könnte mir etwa folgende Kombination vorstellen:

  1. Ein Up-Vote-Button, aber keines für Down-Voting wie früher bei FB

  2. Dafür ein differenziertes Rating à la TED-Talk, wo man z.B. logische Kriterien wie Plausibilität, Konsistenz; ästhetische wie Stil, Prägnanz, Witz, Überzeugungskraft; oder emotionale Reaktionen wie inspirierend, erfreuend, empörend, traurig ankreuzen kann.

  3. Ein Karma- oder Badge-System wie bei Reddit oder StackOverflow für die Profile, so dass auch ein qualitativer Eindruck der Votierenden möglich ist.

Letztlich ist wohl die zentrale Frage, ob man ein reines Meinungsforum will - von denen es bereits viele gibt -, wo es gerne um die emotional stärkste Meinung geht (Popularität), oder ein Debattenforum, bei dem es um einen konstruktiven Dialog geht, wo die besten Argumente zählen (Erkenntnisgewinn). Doch natürlich sind beide Formen und Kriterien nicht immer klar zu trennen. Aber durch das Design liesse sich die eine oder andere Tendenz verstärken.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Merci für die Inputs. Ich nehme Sie mit auf die Featureliste. https://www.republik.ch/2018/10/31/…7aeff726a8

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Die Frage, welche Rating-Methode die sinnvollste ist für eine Online-Diskussion - zumal sie sich um Qualität bemüht -, ist überaus spannend, da es offensichtlich nicht das Patentrezept gibt.

Wie mir scheint, sind dabei weniger Votings an sich, als vielmehr Down-Votings das eigentliche Problem.

Dazu fand ich folgendes Argument seitens von FB zur ihrem Widerwillen, "Dislikes" einzuführen:

Bei Facebook hält man wenig von den Absichten der Dislike-Initiative und sorgt sich um die Gute-Laune-Aura des Netzwerkes. „Positive Meldungen passen besser zu uns als negative“, sagt ein Facebook-Sprecher. Er sorgt sich auch um die Wirkung negativer Kommentare. „Eine destruktive Information erzeugt keine viralen Effekte“, sagt er. Facebook will Miesepetern kein Podium bieten und vermeiden, dass unter positiven Status-Updates eines Nutzers „Gefällt mir nicht“-Äußerungen anderer erscheinen - beispielsweise aus Missgunst, Eifersucht oder schlechter Laune. (welt.de)

Auf der anderen Seite sollte man so souverän sein, dass man - gerade wenn man (selbst-)bewusst kontroverse Meinungen äussert und ebenfalls unqualifizierte down-votes vergibt - sich nicht gleich durch down-dotes gekränkt oder gar gemobbt fühlen, und gar pauschalisierend auf eine geschlossene tribale Gesinnungs-Gemeinschaft schliessen.

Zum Vorteil von "Likes" sagen sie:

In den Anfangsjahren hatten die Facebooker nicht einmal den „Gefällt mir“-Button. Wer seinen Beifall zu einem Status-Update bekunden wollte, musste einen Kommentar schreiben. „Die Bündelung der emotionalen Äußerung ,Gefällt mir’ schafft in der Kommentarspalte Platz für längere Belobigungen“ [...]. Wer kurz seine Meinung sagen wolle, klicke einen oder mehrere Sterne an, wer ein differenziertes Urteil verbreiten wolle, hinterlasse einen Kommentar. (ebd.)

Auf der anderen Seite bedarf ein geschriebener Kommentar - gerade wenn man nicht impulsiv drauflosschreiben kann oder will - Zeit zur Reflexion und Formulierung und ja, auch Mut sich zu überwinden und zu exponieren.

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Sie gehen das sehr umfassend und analytisch an. Ein Aspekt fehlt mir jedoch: Ein Zweck (wenn nicht sogar der wichtigste) von Kommentarbewertungen ist für Firmen wie FB der dadurch überragene soziale Stimulus, der Besucher über anscheinend erstaunlich robuste neurobiologische Mechanismen zu mehr Besuchen der Seiten veranlasst.

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Die Frage lautet dann: Wollen wir VerlegerInnen das Debattenforum wie die anderen sozialen Netzwerke designen und entsprechendes Verhalten fördern? Oder wäre es möglich gemeinsam einen pluralistischen Resonanzraum (H. Rosa) zu gestalten, der nicht durch Erregbarkeit, Popularität, ja Feindseligkeit geprägt ist, sondern durch Sachlichkeit, gemeinsame Wahrheitssuche und Urteilsfähigkeit?

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Ja, das liebe Belohnungszentrum. Und ja, FB & Konsorten sind wahre Aufmerksamkeits- und (Selbst-)Bestätigungsmaschinen die via Interface an unsere Hirne neuro-kybernetisch gekoppelt werden.

Sie sprechen unser Streben nach Aufmerksamkeit an und unseren Wunsch nach Anerkennung.

Die Informationsausschüttungen in Form von Kommentieren, kommentiert werden und Likes erhalten bewirken Dopaminausschüttungen im Nucleus accumbens. So dass diese Sehnsucht sich zur regelrechten Sucht steigert.

Um im weissen Rauschen aufzufallen, muss man immer ausfallender werden, pointierter, provozierender, ja extremer.

Dislikes heisst Missfallen und wird emotional gleichgesetzt mit Missachtung und Verkennung, also Bestrafung durch das (a-)soziale Netzwerk.

Verbannung jedoch erscheint dann als grösste Bestrafung. Der Auszug bewirkt den kalten Entzug. So wie die Unsichtbarkeit das Defizit an Aufmerksamkeit.

Also in noch eine Blase stechen, noch mehr auffallen, noch mehr provozieren - und so immer tiefer in die negative Spirale der Grossen Gereiztheit (Pörksen).

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Eigentlich mag ich das Voting auch nicht ( - ich bilde mir schon ein, etwas komplizierter gestrickt zu sein, als diese dreiwertige Äusserungsmöglichkeit mir anbietet).
Aber ...
Beim nach Lesen meines früheren Beitrags zur Debatte (Schreiben als öffentliches Selbstgespräch ohne zu wissen, ob jemand und wer da gerade zuhört) haben mich die Votes sehr gefreut. Es war für mich ein Zeichen, dass in den 9 Monaten seither einige Personen vorbeigekommen sind, das gelesen haben und mir eine kleine Spur hinterlassen haben - ein niederschwelliges und unaufgeregtes ‚Hallo, Du bist nicht alleine ...‘ .
Und ...
Die Debatte um Pro und Contra des Votings dünkt mich zum Teil eine scheinbare. Wie/ob ich schreibe, wie/ob ich schreibend reagiere auf Geschriebenes, warum ich schreibe ... - da liegt für mich mehr drin als meine Auseinandersetzung zu einer möglichen (Fehl-) Interpretation eines Klicks auf eines der Pfeilchen - meistens links ;)

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Für mich wäre mal das Wichtigste, pro Artikel eine Debatte und wenn das zu aufwändig ist, wenigstens in der Kopfzeile den Artikel benennen, um welchen es geht. Ich lese häufig Artikel nach und finde dann die Kommentare zu den Artikeln nur verstreut, das ist mühsam.
Das Voten nicht abschaffen, ich finde das interessant, welche Kommentare ankommen.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Danke für Ihr Feedback! Wir bauen gerade unseren Dialog mit der Redaktion um. Es wird möglich sein, auf jeden grossen Artikel zu reagieren - und die Kommentare werden gebündelt sein.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Hier ein Zwischenstand aller Inputs und Featurewünsche. Ich habe jene beiseite gelassen, die sich im Dialog geklärt haben. Habe ich etwas vergessen?

Up/Downvotes

  • Votes sollen abgeschafft werden.

  • Nur Upvotes

  • Votes sollten rückgängig gemacht werden, wenn verklickt.

  • Sichtbar machen, wer wie gevotet hat

  • Qualitative Votes statt Up-Down

  • Ein Karma- oder Badge-System für die Partizipation an den Debatten

Anonyme Teilnahme

  • Möglichkeit, einen anonymen Kommentar abzugeben soll prominenter werden.

  • Nur eingeloggte Nutzer sollen sehen, wer einen Kommentar abgegeben hat.

Einklappen-Funktion

  • Textende grafisch kennzeichnen – um Verwechslungen zu vermeiden.

  • Bei Threads die Votes und Einklappen besser voneinander trennen.

Autorendebatten

  • Durchführung am Abend oder Wochenenden

  • Keine Pauschaldebatten mehr, sondern Thesen zur Debatte stellen

  • Zusammenfassung von Debatten schreiben

Favouriten

  • Beiträge können favorisiert werden

Sortierung

  • Nach Anzahl Up-Downvotes sortieren

  • Zeitpunkt der Publikation statt Zeit seit der Publikation (nach einer bestimmten Zeitspanne wechelt die Anzeige)

Markdown

  • Markdown optional oder einfacher zum Verwenden machen

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Zuerst mal was auf der Metaebene: Nachdem ich hier eine Weile hinuntergelesen habe, formte sich in mir etwas wie ein Rohvorschlag zu einem differenzierten Weiteremfehen/Abraten (ein Abstimmen/Meinungsumfrage kann es m.E. nur sein, wenn ganz klar ist, was ein solcher Klick nun bedeuten soll. Und bin nun aufs erste mal ratlos, wo das hingehört, wo anhängen, darum jetzt einfach mal ganz oben.
Und nun der Vorschlag: Nicht ganz so 1-click-niederschwellig, sondern ein qualifizierendes Wort/Kürzel. Aus einer geschickt vordefinierten Menge von etwa 40, oder auch ein Neues. Aufgeführt werden nur die verwendetet Worte, welchen mmensch sich anschliessen kann (wird hochgezählt) oder ein weiteres neus hinzufügen. So entsteht wohl in kürze eine recht aussagekräftige Qualifizierung des Beitrags, die mir erleichtert, zu entscheiden, ob ichs genauer wissen will oder nicht. und eine filter/Sortierfunktion wäre möglich über eine persönliche Adhoc-Auswahl-Menge der Qualitäten ("Worte") die mich im jeweiligen Kontext interessieren.
Die Menge der vordefinierten Qualitäten kann sich im Laufe der Zeit adaptiern um die benötigten Dimensionen immer besser abzudecken. Nur damit eine Vorstellung davon entsteht hier in paar mögliche Beispiele. Es kann in die verschiedensten Richtungen gehen und Mehrfachnennungen sind wohl zulässig.: "gaga","lustig","origineller-Vorschlag", "bin-dafür", "persönlich-narrativ",""informativ","agitatorisch","langfädig", "gut-formuliert", <eigenes Wort>".... alles unausgegoren und nur zum Beispiel. In der Anzeige beschränkt essich dann ev. besser auf nur eine Zeile (ca. 4 häufigste Worte inkl. Zähler) mit Scrollmöglichkeit). Das eben nicht ganz so Niederschwellige ist dabei volle Absicht.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Merci!

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Ein kleines Detail: Wenn man sich verklickt hat beim up/downvote, sollte es (zumindest zeitlich begrenzt) eine Undo-Funktion geben.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Nehme ich auf, merci!

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Das Lesen der vielen Kommentare benötigt sehr viel Zeit und es wird - insbesondere wenn man spät dazukommt- ein enormer Aufwand die Übersicht zu gewinnen. Die Kategorisierungs-Leistung die frühe Leser*innen vielleicht schon gemacht haben, muss man erneut in Selbstarbeit leisten.

Des öfteren tendiert man zu späteren Zeitpunkten daher wohl einfach dazu nur die gut bewerteten, kurzen Kommentare zu lesen.

Ich würde nicht behaupten, dass ich ein pragmatisches & funktionierendes Gegenmittel dazu hätte, aber ggf. einige Denkanstässe:

Ich fände es spannend Ansätze von anderen Debatten-Tools zu integrieren, wie bei Kialo.

Dazu müsste aber schon eine Vorlage bestehen, welche die Aspekte eines Artikels aufteilen in

  • etablierte Fakten

  • Hypothesen

  • Meinungen
    Wobei sich letztere beiden wiederum zu den einzelnen Akteuren im Artikel aufteilen (Journi, Interviewee, etc.) oder sogar in den Kommentaren.

Um zu erörtern wie sich sowas umsetzen liesse, müsste man wohl mindestens einen halben Nachmittag in einen Ideation- & Konzeptions-Workshop investieren.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Spannend! Danke. Ich hab Kialo immer mal wieder offen, aber mich noch nie durchgerungen, es auszuprobieren. Wie sind Ihre Erfahrungen?

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Liebe Verlegerinnen und Verleger, besonders die Voting-Funktion scheint umstritten zu sein. Meine Position ist, dass sie als quantitatives Feedback einen gewissen Nutzen hat. Deshalb: Lassen Sie uns das doch gleich testen!

  • Finden Sie, wir sollten die Votingfunktion behalten (*)?: Upvote

Finden Sie wir sollten die Votingfunktion ersatzlos streichen?: Downvote

(*) Das schliesst nicht aus, dass wir Anpassungen vornehmen.

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Wie wär's mit einem qualitativen Voting, anstatt up und down? Zum Beispiel: gutes Gegenargument, am Thema vorbei, starkes Votum, nichts Neues...

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Das lässt sich dann doch besser mit einer Antwort lösen? Dann ist man weniger eingeschränkt.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Jein. Ich lese auch von einigen, dass oft nicht klar ist, für was genau die Votes stünden, darum einmal klar ausformuliert in diesem Beitrag.

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Wo bleiben da die Grautöne wenn du beibehalten gegen streichen stellst? ;-)

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Gefixt. ;-)

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Was bedeutet es, wenn man manchmal bei Kommentaren keinen Text sieht sondern nur "(unsichtbar)" steht?

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Das sind Kommentare, die entweder von der Autorin zurückgezogen wurden, oder von uns gelöscht.

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R. O.
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Ich finde es nett, dass lange Artikel eingeklappt werden. Beim Lesen ist es mir nun passiert, dass ich weiter ausklappen wollte und erst beim Klicken merke, dass jetzt ein geklappt wird. Weil ich das grüne Wörtchen nicht lese, sondern als grafisches Element für 'ausklappen" verstehe.
Könnte man visuell unterscheiden, z.B. bei. der Rahmenlinie, mit Pünkli am Textende o.ä., damit man gleich spürt ob man in der Mitte oder am Ende ist?

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Zum Ausklappen so Dreieckspfeile nach unten, zum Einklappen nach oben.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Merci für den Vorschlag. Nehme ich gerne auf!

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Plakativ #3

Moderierte Leserdebatten unter Beteiligung von Republik-Autorinnen und -Autoren finden typischerweise tagsüber statt. Hey, das ist für alle toll welche sich da beteiligen können, aber es gibt auch Verlegerinnen und Verleger welche tagsüber arbeiten müssen und keine Zeit/Gelegenheit zur Teilnahme haben.

Vorschlag: moderierte Leserdebatten am Abend oder am Wochenende

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Ich würde das nicht mal als plakativ bezeichnen. Dass wir damit potentielle Teilnehmer verlieren, ist schlicht eine Tatsache. Würden wir gerne angehen, ist für uns halt auch eine Ressourcenfrage. Bis jetzt lösen wir es generell so, dass die Autoren mindestens am nächsten Tag nochmals auf Beiträge antworten, die Abends eingetroffen sind. Und für den Buchclub (https://www.republik.ch/2018/11/01/…ch-mit-uns) nehmen wir uns jeweils einen Abend Zeit, da hier der Livecharakter absolut zentral ist.

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Plakativ #2

Das Voting ist sinnlos, da ohne jegliche Semantik. Wird gevotet weil man inhaltlich zustimmt/ablehnt? Weil einem die Argumentation gefällt/missfällt? Weil einem das Profilbild gefällt/missfällt? Wir wissen es nicht, entsprechend ist der Nutzen des Votings nicht gegeben.

Vorschlag: Voting ersatzlos streichen

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Nein, aber vielleicht differenzieren? Ich halte das Voting grundsätzlich für sinnvoll, bedaure aber auch, dass man kaum erahnen kann, weswegen wie gestimmt wurde. Beispielsweise empfinde es als schwierig, dass - aus meiner Warte - teilweise Beiträge pauschal negativ beurteilt werden, nur weil eine Mehrheit anderer Meinung ist, auch wenn die Argumentation im Beitrag durchaus legitim ist. Ob das auf die Dauer demotiviert? Das wäre schade, da ich ja auch in den Leserdebatten Meinungspluralität will.

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Christian, im Grunde genommen bestätigst Du ja genau, wieso das Voting eben nicht funktioniert ;-)

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Plakativ #1

Beiträge sind inhaltlich meist "all over the place", Antworten darauf driften tw. schnell mal thematisch ab. Da ist dann zwar vielleicht das sprachliche Niveau höher als bei Newsnetz etc., aber schlussendlich bleibt es eine Pinnwand an die jeder seine Beiträge heftet und seine Befindlichkeit äussert. Eine Debatte (hey, das heisst hier so) findet kaum statt.

Vorschlag: Anstelle einer Pauschaldebatte zum Artikel 1-2-3 Thesen/Aspekte daraus zur Diskussion stellen, und Beiträge aktiv moderieren damit die Diskussion beim Thema bleibt. Abschliessend von der Artikel-Autorin/dem Artikel-Autor je eine Zusammenfassung schreiben lassen.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Merci für den Vorschlag. Probieren wir aus!

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Also ehrlich gesagt - obwohl ich mich manchmal auch frage, wie blöd ich sein muss, um mich hier überhaupt auf Diskussionen einzulassen - finde ich, dass die Republik die intressantesten Themen und qualitativ besten Kommentare hat. Leider zeigt auch die Republik eine zunehmende Tendenz zu einer Echokammer, resp. weiss man je länger je mehr schon zum Vornherein, welche Beiträge von wem wieder wie stereotyp bewertet werden, wenn sie denn überhaupt noch geschrieben werden. Bezüglich der KommentarVIELFALT und der Qualität der Moderation schneidet z.B. SRF deutlich besser ab, finde ich.

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Kleines technisches Detail: Mindestens in der App kann up- oder downvotes nicht rückgängig machen bzw. nur, indem man das Gegenteil auswählt. Das heisst, nach einem Votum kann ich mich nicht mehr entscheiden, doch "neutral" zu bleiben. Manchmal wär das aber wünschenswert.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Ist an die IT weitergeleitet, merci!

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digital community wird masslos überschätzt. Die Sonne scheint analog und wir bewegen uns physisch und geistig.
Schafft die REPUBLIK den link von digital zu real? Meine Medien sollen beides sein. Nicht ausschliesslich.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Danke für Ihren Beitrag. Digitale Community ist nicht für alle gleich wichtig. Für Sie dürfte unser Veranstaltungskalender interessant sein. Die sind alle offline. https://www.republik.ch/veranstaltungen

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Ja, die Veranstaltitis grassiert.

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Anonymous
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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Merci für die Frage! Gegenfrage: Warum sollten Sie es nicht sein? Gute Debatten sind für uns ein starkes Argument, neue Verlegerinnen und Verleger anzuziehen.

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F. Z.
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Antwort auf die Gegenfrage: Nicht jeder kann es sich, besonders beruflich, leisten, als Autor einer politischen Ansicht in einer simplen Google Suche zu erscheinen, besonders wenn diese nicht nett auf einer cvp/fdp Linie liegt, also hübsch nichtssagend eingemittet. Gilt für beide Seiten des spektrums. Vorschlag: ohne Anmeldung werden die Namen Anonymisiert, google findet zwar den Beitrag, aber nicht mit einer Namenssuche.

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Das Beste an den Debatten in der "Republik" ist für mich die Tatsache, dass fast alle mit ihrem Namen für das einstehen, was sie schreiben.
Im Übrigen braucht es für eine gute Debatte immer auch eine gute Moderatorin: Als Düsseldorfer hatte ich das Vergnügen, mit der samstäglichen 3-Stunden-Sendung "Treffpunkt Ü-Wagen" des WDR aufzuwachsen. Von "Eigenurinbehandlung" bis zur "Kernkraft" gelang es der legendären Moderatorin Carmen Thomas, die Vertreter aller Postionen auf den Punkt und miteinander ins Gespräch zu bringen und uns alle klüger werden zu lassen. Ich hätte gerne ihre Sendung zum Thema "#MeToo" erlebt.

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DAs wichtigste bei einer Debattenkultur wären LESERBRIEFE, nicht nur Kommentare an den Autor (die nicht immer beantwortet werden, und die nicht von den so genannten Verlegern gelesen werden können). Einfach ein simpler LeserInnen- Briefkasten. Wie bei normalen Zeitungen auch. Wobei alle LeserInnenbriefe veröffentlicht werden müssten -nicht nur diejenigen, die der Redaktion genehm sind (wie z.B.beim Tagi). Durchaus mit einer Länge-Beschränkung, warum nicht.
Bei der Republik weiss man nie, wie und wo man einen Kommentar (aber eben viel lieber: einen Leserbrief) absetzen kann.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Liebe L. H., ich verstehe nicht ganz, was Leserbriefe den Kommentaren voraushaben. Das wären dann einfach kurze Texte, auf die niemand reagieren könnte. Inwiefern würde das für Sie zu einer besseren Debattenkultur führen?

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Leserbriefe können von allen gelesen werden, nicht nur von den Autoren. Ein "Kommentar für den Autor" kann nur vom Autor gelesen werden (wird manchmal beantwortet, manchmal nicht).

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Ich halte Leserbriefe auf deren Inhalt nicht "gekontert" werden kann für mich mehr zeitgemäss und für ein gefährliches Propagandainstrument. Genauso wie Artikel der Republik, die nicht kommentiert werden können.
"Republik" ist ein "Zitronenfalter" wenn darin nicht mehr über alles geredet werden darf! Sprecher von der Kanzel haben wir genug. Wir brauchen Moderatoren und Animatoren, aber niemanden, der es nicht erträgt diskutiert zu werden!

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Also - ist ja bald Weihnachten - ich wünschte mir, das sich bestimmte Beiträge zu einer persönlichen "Favoriten"-Liste hinzufügen (und dort auch wieder löschen) könnte, um über diese Liste, jederzeit wieder zu meinen aktuell verfolgten Beiträgen zu finden.
Dieser Knopf könnte auch "Following" heissten oder ähnlich.
Die Information, welcher Beitrag am meisten "Follower" hat, wäre sicher auch ein interessantes Filterkriterium für euch und für alle Leser.
Uns sagt mir jetzt nicht, dass ihr das auch schon längst implementiert habt ;-)

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gibt es ev. mal etwas Feedback was mit diesem Vorschlag passiert?
Wie ganze viele andere Verleger hier die gratis arbeiten, wäre es nicht mehr als recht, wenn man wüsste, wie die Vorschläge ankommen und bis wann was umgesetzt wird - oder auch nicht. Danke!

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Merci für die Frage. Ist, mit allen anderen Vorschlägen gesammelt. Wann und was umgesetzt wird, kann ich noch nicht konkret sagen. Zurzeit ist die IT ziemlich ausgelastet mit Projekten.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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· editiert

Meinen Sie mit Beiträge redaktionelle Texte oder Kommentare?

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In erster Linie Kommentare. Ueber diese würde dann natürlich auch die Beiträge finden.

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Würde es aus Sicht der Republik zu Feindseligkeiten führen, wenn man - ähnlich wie in sozialen Netzwerken - sehen würde, wer hinter den up- und downvotes steht? Oder ist das zuviel Transparenz und der Diskussion hinderlich?

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Intressante Frage! Habe ich mir so noch nie überlegt. Das würde allerdings den Votes wiederum mehr gewicht geben - finden Sie nicht? Und wäre das in Ihrem Sinn?

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Sie darf. Ich vote allerdings ziemlich sparsam.

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Solange nicht klar ist, wie ein Up- oder Downvote interpretiert wird, möchte ich auch nicht meinen Namen dafür hergeben.
Manchmal finde ich einen Post gut geschrieben, gehe aber mit dem Inahlt nicht einig. Was soll ich Voten?
Machmal bin ich mit dem Inhalt einig, aber der Text verstösst gegen die Etikette: Was soll ich voten? Und wie würde mein Vote intrepretiert?

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Ja, das ist die Krux, da haben Sie recht. Andererseits könnte man so auch zu den Leuten aus der Community einen Draht aufbauen.

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Achtung - nur für Web-Techniker:
Man könnte sich auch überlegen, die ganze VotingGeschichte komplett vom Inhalt zu trennen, und Votes in ein individuell freiwillig zuschaltbaren Webpluging auszulagern. Dieses Plugin parsed den Inhalt der Republikseite und fügt die in einer separaten Datenbank gehaltenen Votinginformationen zur Laufzeit der im lokalen Browser angezeigten Seite hinzu.
Damit wären auch komplexere und damit inhaltlich klarer definierte und aussagekrätigere Votes möglich:

  • Stimmen sie der Aussage des Posts inhaltlich zu: ja - nein

  • Ist der Post - unabhängig vom Inhalt und ihrer Meinung dazu gut schrieben: Ja - nein

  • Sollte der Post bez. Etikette überprüft werden: ja nein
    etc.
    Ich habe jetzt nur mal laut gedacht. Falls dieser Gedankengang interessiert, würde ich auch gern mal mit jemanden von der Republik zusammensitzen um das detaillierter anzuschauen.

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Die Idee ist eigentlich toll, aber ich, vom Standpunkt des Users mit etwas erweiterter Erfahrung aus gesehen fürchte, dass damit eine technisch zwar elegante und vor allem auf der Userseite sparsame variante geschaffen würde, die aber unverhältnismässig aufwändig im aufbau und der Wartung wäre und zudem als cooles aber kaum beachtetes Feature enden würde. Ich würde einen simpleren Ansatz bevorzugen: statt den klassischen up- down- buttons ein einfaches dropdown mit drei bis vier Argumenten ("gut geschrieben", "stimme zu", "schlecht geschrieben", "bin dagegen" usw.) für die jeweilige hoch runter sektion. Die Rückmeldungen würde dann als Flyout hinter einer dritten schaltfläche ("Rückmeldungen" oder "votes" oder was auch immer) versteckt.

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Na ja, wer Besseres will als die Konkurrenz wird halt da auch was springen lassen müssen. Aus meiner Sicht, wird die Wartung vereinfacht, wenn man das Voting von der Webseite löst (Separation of Concerns) und beide Teile mehr oder weniger unabhängig voneinander entwickeln oder entwickeln lässt.
Aber eben, da wären wir schon bei der Implementierung.
Oder anderst gesagt, wir sollten uns zuerst mal über das optimale "Feature" aus Benutzersicht einig werden, bevor wir uns da zuviele Gedanken zur Technik machen. Ich habs nur eingeworfen, um aufzuzeigen, dass heute noch Vieles möglich ist, woran der Durchschnittsentwickler nicht immer gerade so denkt ;-)

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Ich persönlich - als Liebhaber möglichst umstrittener Voten - wünschte mir Up-/DownVotes als Filterkriterium:
Beispiel:
"Zeig mir mal alle Einträge mit Up-Votes grösser als 5 und Down-Votes grösser als 5 aber nicht nicht grösser als 20".
Mindestens für mich, der Winkelried der sich immer gern mal breit in die Speerspitzen wirft, fände ich so genau diejenigen Beiträge die mich vermutlich am meisten intressierten.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Danke für den Vorschlag! Die neue Sortierungsmöglichkeit nach «Antworten» haben wir aus einer ähnlichen Überlegung geschaffen. Der Gedanke: Je mehr Antworten ein Kommentar auslöst, desto interessanter/umstrittener dürfte er gewesen sein. Im «Dialog mit der Redaktion» funktionniert das recht gut: Die ersten fünf Beiträge sind allesamt lesenswerte, kritische und ziemlich umstrittene Voten.

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(unsichtbar)
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Guten Morgen

Schön, jetzt sind wieder mal die Debatten zur Verbesserung dran (es geht vorwärts - Schritt für Schritt - Freude herrscht! ;)

Technisch hätte ich drei Anliegen:

  1. Nach einer gewissen Zeit interessiert mich nicht mehr die Zeitspanne seit der Publikation, sondern der Zeitpunkt (mit Minuten).

  2. Auch bei einem Thread für eine Kolumne (z.B. Binswanger) wäre eine Referenz hilfreich, fast ein ‚Muss‘.

  3. Und auf einen Beitrag verlinken wäre auch sehr hilfreich.

Dann, eher philosophisch/psychologisch:
Der Begriff ‚Debatte‘ dünkt mich selten wirklich geeignet oder treffend: Ich möchte mich hier nicht ‚battre‘, obwohl es mir auch immer wieder mal passiert (dito Diskussion. - cut - schneiden).
Als Alternative drängt sich mir ‚Dialog‘ auf. David Bohm (*) beschreibt den Dialogmodus mit ‚in der Schwebe halten der eigenen Position‘. Ich bin dabei nicht auf meine Position fixiert, sondern, sondern lasse sie etwas floaten, wie ein Ballon, der etwas auf- oder absteigt um leicht veränderte Windrichtungen auszuprobieren.

Mit besten Grüssen, KA

(*) D. Bohm, Dialog, Klett Cotta

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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· editiert

Guten Morgen Herr Appenzeller, mir geht es genauso. Es war Zeit, diesen wichtigen Pfeiler der Republik mal wieder zu polieren. Zu Ihren Anliegen:

  1. Interessanter Punkt. Sie wünschen sich das, weil zurückrechnen mühsamer ist? Was wäre eine gute Zeitspanne, nach der wir wechseln könnten?

  2. Künftig wird bei allen Beiträgen ersichtlich sein, auf welchen Beitrag genau sie sich beziehen.

  3. Verlinken funktioniert bereits. Wenn Sie unten links bei Ihrem Beitrag auf die mit Strichen verbundenen drei Punkte verlinken, ploppt ein Sharing-Menu auf. Alternativ können Sie auch mit einem Rechtsklick auf die Zeitangabe bei Ihrem Beitrag die exakte URL in die Zwischenablage kopieren.

Zu der Begrifflichkeit. Da stimme ich Ihnen zu, Dialog kommt der Art des Austausches, den wir hier pflegen näher. Weitere Möglichkeiten wären für mich «Austausch» oder «Mitreden». Wie finden Sie diese beiden?

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Ich finde diese ungenauen Zeitspanne-Angaben (hier oben steht jetzt "vor 4 Tagen" - keine Ahnung, war das Mittwoch? und wann genau? Warum nicht "Mittwoch, 30.10, 19:20 (vor 4 Tagen)") unsäglich und von mir aus gehört das abgeschafft. Bei den meisten Systemen steht irgendwo die aktuelle Uhrzeit für denjenigen, der die nicht weiss. Also wenn es nach mir geht: Rechenzeit sparen und einfach die tatsächliche Zeit angeben ohne Umschaltung oder wenn es denn sein muss: BEIDES. Vielleicht sogar mit Wochentag, das ist so ähnlich wie "vor 4 Tagen".

Was genau finden die Programmierer der Republik so toll an "vor 10 Minuten" anstelle "Heute, 16:20"? (Ernsthafte Frage, weil ich da ganz offenbar überhaupt kein Verständnis für aufbringe)

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Guten Abend Herr Fuchs

Zu 1.) : Besonders beim Nachlesen frage ich mich manchmal, ob der eine Beitrag vor einem anderen geschrieben wurde oder nicht und da wäre ein Datum/Zeit-Vergleich gewohnter. In einer laufenden Debatte, wo eben auch Dynamik drin sein soll, finde ich das ‚vor ...‘ aber durchaus reizvoll

Zur Begrifflichkeit: Wie ‚Dialog‘ wohl zu abstrakt ist, sind mir ‚Austausch‘ und ‚Mitreden‘ zu flach. Teilen, Interaktion, Geben/Nehmen (Teilnahme) sind mir fehlende Qualitäten.
Es ist schon merk-würdig, dass ich bei der Suche nach dem passenden Begriff so rat- und sprachlos bin. Vielleicht ist das schlicht der Ausdruck davon, dass das was wir hier (ver-)suchen eben erst gefunden und geübt werden muss. In dem Sinne wär ich froh, wenn ‚Dialog‘ zwar nicht im Titel, so doch in Einleitungen und der Etikette als Begriff und Konzept verwendet würde. Einfach als ein Impuls dafür, wo von wir gerne mehr hätten.

Mit besten Grüssen, KA

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Es wäre schön, wenn man mit einem Klick alle Debatten oder sogar alle Beiträge fände, an denen man beteiligt war (und nein - meine Mailbox ist dafür keine Option).

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Guten Morgen Herr Baron. Das ist bereits möglich. Sie finden alle Ihre Beiträge auf Ihrem Profil aufgelistet. In Ihrem Fall: https://www.republik.ch/~bre

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ah ok - jetzt weiss ich auch WIE und WO ich diese finde: oben Links wenn man auf "Profil" klickt - einfach für die, welche die diesbezügliche Info auch verpasst haben ;-)
Schön wäre es, wenn man auch noch eine Uebersicht über die Debatten (nur die Debattentitel) hätte, da man sonst - mindestens bei mir - x-mal runterscrollen muss um eine bestimmte Debatte zu finden.
Aber immerhin. Ich finde sie jetzt, auch wenn noch etwas mühsam.

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Schliesse mich René Baron an: meine Vorschläge finden sich in einem älteren Kommentar von mir.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Guten Morgen! Ich habe Ihr Profil durchgescrollt und den entsprechenden Kommentar nicht gefunden. Tut mir Leid. Können Sie mir helfen?

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Ich fände es gut, wenn es am Ende eines Artikels einen Button "Kommentieren" hätte (oder eben das Piktogramm Bleistift). Worauf man dann direkt mit dem Autor resp. der Autorin kommunizieren könnte.

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Guten Morgen, danke für den Vorschlag. Das werden wir allerdings nicht einlösen können. Wir machen bewusst nicht zu jedem Beitrag eine dezidierte Debatte, das würde unsere Ressourcen massiv übersteigen. Deshalb konzentrieren wir uns auf 1-2 Autoren-/Expertendebatten pro Woche und sind im «Dialog mit der Redaktion» präsent. Wenn Sie zu etwas spezifisch mit einer Autorin in Kontakt treten möchten, empfehle ich eine Email.

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Okay, kann ich verstehen. Es müsste meines Erachtens jedoch nicht zwangsläufig zu einer Debatte führen. Es geht mir eher darum, dass man vielleicht mal eine Frage hätte. Das müsste man wohl über die Kontaktadresse der Republik machen.

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Wäre vielleicht mal eine Diskussion in der "Geschäftsleitung" wert:
Ich persönlich bin bei der Republik dabei, weil hier auf hohem Niveau - zum Teil auch mit den Autoren und Autorinnen selber - diskutiert werden kann.
Das war in den ersten Monaten super.
Dann wurde das aber gewaltig redimensioniert, so dass wir mittlerweile, was die Debattiermöglichkeiten betrifft ungefähr auf dem gleichen Niveau wie SRF, NZZ oder Tagi sind.
Für mich war die anfängliche Dabattenintensität eine Alleinstellungsmerkmal der Republik und der Grund warum ich sie abonniert habe. Davon - so scheint es mir - wurde unterwegs vieles verloren.
Wenn ich hier dann auch nicht besser diskutieren kann, als in den anderen Medien (bei SRF für "gratis") und ich mich hier drin - anderst als zu Anfang - auch immer mehr in einer ganz bestimmten Echokammer finde in der nur noch ganz bestimmte Meinungen opportun sind, dann war es das für mich.

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Bei der Gründung der "Republik" wurden Leser aufgefordert Verbesserungsvorschläge zu machen, was dann Viele auch gemacht haben.
Dabei ist es dann mehr oder weniger geblieben. Es gab weder viel Feedback noch wurde kaum etwas umgesetzt und wenn, dann wurde das entweder kaum kommuniziert und schon gar nicht in Bezug auf die Vorschläge.
Wenn hier wieder mal Vorschläge gemacht werden sollten, hätte ich dann schon zuerst einmal gern gewusst, was mit diesen Vorschlägen passiert und wie diese für alle transparent und nachvollziehbar a) bewertet, b) priorisiert und c) bis zu welchem Datum umgesetzt werden - oder eben nicht.
Einfach nur mal (wieder) Vorschläge zu machen, ohne darauf vertrauen zu können, dass sie dann auch mal Wirkung haben, motiviert mich jetzt nicht so dermassen ...

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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Lieber Herr Baron, danke für das kritische Feedback! Ich bin erst seit August im Haus, trotzdem sehe ich das nicht ganz so wie Sie. Wenn Sie sich die Debatten ansehen, in denen wir spezifisch nach Feedback gefragt haben, dann haben wir dort auf viele Vorschläge konkret geantwortet - und einiges umgesetzt. Beispielsweise hier: https://www.republik.ch/2018/02/12/…diskussion

Viele Weiterentwicklungen der Republik sind seit dem Start explizit auf Verlegerinnenwunsch entstanden. Beispielsweise:

  • das Feuilleton

  • vorgelesene Artikel

  • die App (die wir nach Verlegerinnenfeedback weiterentwickeln)

  • die Ameisen (Wunsch nach kurzen Artikeln)

  • die PDF-Funktion

  • ... und nicht zuletzt jetzt die Kommentarfunktion (insbesondere: gesonderte Up/Downvotes, bessere Übersicht im «Dialog mit der Redaktion»)

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Ich denke, das "Problem" ist nicht, dass ihr zu wenig macht, sondern dass ihr den Leser zu wenig mit in die Entscheidungsprozesse einbezieht und sie an der Entwicklung teilhaben lässt. Man kann sich überlegen, ob es ev. sinnvoll wäre, alle Vorschläge mal in etwas normalisierter und nach Themen sortierter Form irgendwo zentrdal aufzulisten wo man dann auch sähe, ob und bis wann was abgearbeitet wird (User Stories, Kanban board, anyone?).

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Anonymous
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Oliver Fuchs
Community-Redaktor
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Guten Morgen Herr Biland. Ich weiss, Sie sind kein Fan des Votings. Das kann ich, wie Sie wissen, nachvollziehen. Aber ich muss ihnen doch widersprechen, dass ich Ihnen keine (plausiblen) Gründe für den Nutzen des Votings genannt habe. Gerne erinnere ich Sie an unseren Austausch hierzu: https://www.republik.ch/2018/04/03/…eac474f55b

Für alle Mitleserinnen: Klar, gehaltvolle Kommentare sind aussagekräftiger als Bewertungen. Aber nicht immer habe ich Zeit und Lust eine Replik zu verfassen. Manchmal möchte ich einfach kurz mein Ge- oder Missfallen ausdrücken. Und für uns sind diese quantitativen Informationen teilweise ebenso wertvoll. Nehmen Sie zum Beispiel Kommentare mit Featurewünschen. Wenn solche Kommentare 100 positive Bewertungen bekommen ist das für mich aussagekräftiger, als wenn sich 5 Verlegerinnen einzeln mit diesem Wunsch melden.

Ich finde es grundsätzlich sinnvoll, dass es Möglichkeiten gibt, auf einen Kommentar niederschwellig zu reagieren ohne gleich etwas Eigenes zu Verfassen. Und ich glaube, sie sind auch Motivation und Korrektiv.

Und, lieber Herr Biland, das kann ich mir jetzt doch nicht verkneifen. Wenn Sie ein paar Downvotes bereits als «Mobbing» empfinden, dann haben Sie eine etwas gar niederschwellige Definition von Mobbing.

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(unsichtbar)
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Lieber Herr Biland
ich schätze Ihre Kommentare und Ihre Energie.
Die Autorenschaft ist von ihrer Ausrichtung und ihrem Stil aber offensichtlich sehr überzeugt - "NZZ light", das gefällt mir - und lässt sich von Kommentaren nicht beirren. Sie scheint mehr von Lust als der Notwendigkeit einer unabhängigen, gesellschafts- und finanzkritischen Berichterstattung motiviert zu sein. Nun, ob ein weiteres hippes Mainstream-Magazin Abnehmer findet wird, wird sich nächstes Jahr ja zeigen. Ich hatte ein Medium in der Art von Infosperber, Nachdenkseiten, Rubikon erwartet und bin dann nicht mehr dabei.

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Ging mir genau gleich. Ich werde die gesparten 240 CHF wohl lieber anderswo investieren. Die Medien, die Sie nennen unterstütze ich auch bereits, weil sie wichtige Systemkritik üben.

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Ich finde gefühlte Zugehörigkeit noch ziemlich gut. Mit allem muss ich nicht einverstanden sein. Aber das kann ich ja dann für mich behalten. In einer SVP-Echokammer würde ich mich schrecklich fühlen, selbst wenn dort einmal auch etwas Vernünftiges geschrieben würde.

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Anonymous
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(unsichtbar)
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Von mir aus könnte man diese Kommentarbewerterei auch bleiben lassen. Ich finde diesen Reflex, auf alles mit "gefällt" oder "gefällt nicht" zu reagieren auch nicht wirklich spannend und offenbar fühlen sich einige Kommentatoren dadurch auch gekränkt oder gar gemobbt.
Für mich persönlich ist das Voting zwar absolut nicht relevant, aber wenn es Kommentierende so frustriert, sollte man vielleicht wirklich darauf verzichten, der Debatte zu liebe.

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Ich habe hier einen "Downvote" geklickt weil ich ihren Beitrag zwar als toll und wichtig empfinde aber mit ihrer Konklusion nicht so 100% einig gehe:
Für mich sind Beiträge mit vielen Up- UND Downvotes die liebsten, zeigen sie doch, dass es sich gerade hier lohnt sich eine Meinung zu bilden - statt dort dort wo entweder alles bereits klar ist - weil talking the obvious - , oder einfach niemanden interessiert.
Auf dieses "hottest" Kriterium möchte ich auch in Zukunft nicht vertzichten wollen. Im Gegenteil: ich würde mir sogar wünschen, dass ich diese Up-/DownVotes als Filterkriterium z.B. wie folgt verwenden könnte: Zeig mir mal alle Einträge mit Up-Votes grösser als 5 und Down-Votes grösser als 5 aber nicht nicht grösser als 20.
Mindestens für mich, fände ich so genau diejenigen Beiträge die mich vermutlich am meisten intressieren würden.

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Ich habe jetzt nicht nur den Upvoting Pfeil gedrückt, sondern möchte Ihnen Herr Biland, vielmals für diese, aus meiner Sicht höchst (zu-)treffenden Worte - die mein Empfinden viel besser ausdrücken als ich es je könnte - danken!
Danke!

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