Bodara

Sie haben gewählt!

10.07.2023, Update: 28.07.2023

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Die ausserordentliche Urabstimmung von Project R ist beendet. Vom 10. bis zum 20. Juli 2023 konnten hier alle Mitglieder der Project R Genossenschaft ihre Stimme abgeben und einen neuen Vorstand wählen. 4988 von Ihnen sind dieser Einladung gefolgt, damit liegt die Stimm­beteiligung bei rund 21,5 Prozent. Herzlichen Dank!

Und das sind die Resultate:

Wahl Vorstand

Das strategische Gremium der Genossenschaft wird gesamterneuert: Alle vier Kandidaten sind mit grosser Mehrheit gewählt worden.

Vielen Dank für Ihre Stimme und für Ihr Vertrauen!

Ich will es genauer wissen: 6 Grundsatz­fragen

Wie sind die «Republik» und Project R miteinander verbunden?

Diese Frage ist nicht in einem Satz zu beantworten. Deshalb haben wir das Konstrukt unseres Unternehmens für Sie aufgezeichnet.

Wer kann an der Wahl teilnehmen?

Wählen können alle Personen, die am 10. Juli 2023 Mitglied der Project R Genossenschaft sind. Das sind Sie, wenn Sie eine Jahres­mitgliedschaft abgeschlossen haben. Wenn Sie ein Monatsabo der «Republik» abgeschlossen haben, können Sie nicht teilnehmen. Ebenfalls nicht, wenn Sie im Rahmen der diesjährigen Frühjahrs­kampagne als Mitstreiter an Bord gekommen sind und für ein Jahr Republik weniger als CHF 240 gezahlt haben.

Wie gebe ich meine Stimme ab?

Wählen Sie Ja oder Nein – oder legen Sie leer ein, indem Sie keine Antwort auswählen. Dann klicken Sie auf «Abstimmen» und «Stimme bestätigen». Achtung: Haben Sie Ihre Stimme einmal abgegeben und bestätigt, können Sie sie nicht mehr zurücknehmen.

Wie werden die Stimmen ausgezählt?

Sie haben, wie jedes Mitglied, eine Stimme für jede zur Wahl stehende Kandidatin. Sie können Ihre Stimme auch leer einlegen. Wir weisen die leeren Stimmen aus, sie zählen für die Stimm­beteiligung, aber nicht für die Beschluss­fassung. Mit anderen Worten: Ein Kandidat gilt als gewählt, wenn mehr als die Hälfte der Personen, die teil­genommen haben, Ja gestimmt haben – ohne Berücksichtigung der Enthaltungen.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Vom 10. bis 20. Juli um Mitternacht können die Mitglieder von Project R ihre Stimme abgeben. Die Resultate geben wir wenige Tage nach dem Ende der Wahl bekannt. Hier auf der Website und per E-Mail.

Wo kann ich Fragen stellen?

In unserer Wahldebatte.

Sie möchten die Vorlage und die Profile der zur Wahl stehenden Kandidatinnen noch einmal im Detail nachlesen? Kein Problem:

Wahl des Vorstands

Die Statuten von Project R sehen vor, dass der Vorstand der Genossenschaft aus mindestens drei Personen bestehen muss. Anfang März 2023 ist Roger de Weck aus dem Vorstand zurück­getreten. Seitdem ist das Gremium unterbesetzt.

Im April informierten wir Sie über Fehler, die wir im laufenden Geschäftsjahr gemacht hatten, und über deren Konsequenzen: Der verbleibende Vorstand und Verwaltungsrat übernahm die Verantwortung und kündigte eine Gesamt­erneuerung an. Sylvie Reinhard und Alfonso von Wunschheim treten per 31. Juli 2023 von ihren Ämtern zurück.

Darauf haben wir uns mit Nachdruck um die Nachfolge in den strategischen Gremien gekümmert. Die Rekrutierung ist auf Kurs, aber wegen einer amtlichen Deadline brauchten wir bereits jetzt eine erste Entscheidung. Die erwähnte Unter­besetzung des Vorstands, offiziell Organisations­mangel genannt, musste bis Ende Juli 2023 behoben werden.

Wir schlugen Ihnen deshalb ein gemischtes Ticket zur Wahl vor:

Zur Wahl stellte sich Michel Huissoud, der das reguläre Bewerbungs­verfahren bereits durchlaufen hat und sich länger­fristig für Vorstand und Verwaltungsrat einsetzen möchte. Ergänzt wird seine Kandidatur durch drei qualifizierte Kandidatinnen, die 2021 von Ihnen in den Genossenschafts­rat von Project R gewählt wurden. Die drei Genossenschaftsrats­mitglieder stellten sich auf jeden Fall bis zur regulären Urabstimmung im November 2023 zur Verfügung – so können wir uns die nötige Zeit nehmen, um das Gremium langfristig und sorgfältig zu besetzen.

Der Genossenschaftsrat unterstützt diesen Wahlvorschlag.

Und damit zu den Kandidaten:

Michel Huissoud, 1957, Murten/Zug

Anne Gabriel-Jürgens

Wenn jemand ein scharfes Auge für Budgets und deren Einhaltung hat, dann er: 34 Jahre war er bei der Eidgenössischen Finanz­kontrolle, die letzten 8 Jahre als Direktor. Als Dozent gab er sein Wissen zum Audit in Genf, Lausanne und Neuchâtel weiter. Und auch dem Journalismus steht er nahe: Seit August 2022 schreibt er Kolumnen für den «Beobachter» und für «Heidi News». Er ist überzeugt: Eine funktionierende Demokratie braucht die Kritik der Macht.

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Karin Landolt, 1970, Winterthur

Anne Gabriel-Jürgens

Sie führt eine Kommunikations­agentur und brennt für Demokratie und Meinungs­bildung – das «Republik»-Manifest spricht ihr aus dem Herzen. Ihren Wurzeln im Journalismus ist sie insofern treu geblieben, als sie sich heute für Medien­kompetenz an Schulen engagiert. Vorstands­erfahrung hat sie (u.a. bei der Stiftung zur Förderung des Wissenschafts­journalismus) und als Selbst­ständige auch das Feingefühl fürs Unter­nehmerische.

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Nina Scheu, 1959, Zürich

Anne Gabriel-Jürgens

Sie kennt die Schweizer Medien­landschaft und -politik von innen und aussen. Als frei­schaffende Journalistin hat sie für verschiedene Redaktionen gearbeitet und sich bei der Medien­gewerkschaft Syndicom für die Rechte von Journalistinnen eingesetzt. Seit zehn Jahren engagiert sie sich im SRG-Publikumsrat für einen starken Service public. Sie ist überzeugt, dass guter Journalismus ohne Kuschen vor Konzern- und anderen Interessen möglich ist.

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Roger Staub, 1957, Zürich

Anne Gabriel-Jürgens

Er hat die Aids-Hilfe Schweiz mitgegründet und leitete während mehrerer Jahre die Stop-Aids-Kampagne des Bundes. Von 2017 bis 2022 war er Geschäfts­leiter der Stiftung Pro Mente Sana. Er weiss, wie Projekte mit inter­disziplinären Teams aufgegleist und erfolgreich durch­geführt werden. Und er weiss auch: Für den Kampf gegen Willkür und Gewalt sind freie Medien unerlässlich.

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Ich will es genauer wissen: Drei Fragen zur Wahl des Vorstands

Wie kam es zu diesen Kandidaturen?

Für die angekündigte Gesamt­erneuerung der strategischen Gremien hat der bestehende Vorstand und Verwaltungsrat im April 2023 eine breit abgestützte Findungs­kommission (Fiko) eingesetzt: Bestehend aus einer Vertreterin des bestehenden Vorstands (Sylvie Reinhard) und Vertretern der Geschäfts­führung, Chef­redaktion, Personal­kommission, Genossenschaftsrat und Aktionariat. Die Fiko hat sich in den vergangenen Wochen regelmässig getroffen, Kandidaten gesucht und geprüft sowie Gespräche geführt. Orientiert hat sich die Kommission dabei an drei Kern­profilen: Finanzen, Publizistik und Unternehmertum. Aus dem gemeinsamen Effort ist bereits eine Kandidatur für ein langfristiges Engagement im Vorstand zustande gekommen. Die drei zusätzlichen Kandidaturen aus dem Genossenschafts­rat verschaffen uns nun noch die nötige Zeit, um das bereits angelaufene Rekrutierungs­verfahren mit der nötigen Sorgfalt fortzuführen. Eine Stellung­nahme des Genossenschafts­rats zur aktiven Beteiligung am Rekrutierungs­verfahren lesen Sie hier.

Für welche Zeitdauer werden die Kandidaten gewählt?

Der Vorstand wird gemäss Statuten für eine Dauer von drei Jahren gewählt (Artikel 20). Die nun zur Wahl stehenden Kandidatinnen treten in die laufende Amts­periode der zurück­getretenen und zurück­tretenden Mitglieder des gegen­wärtigen Vorstands ein. Diese Amts­periode begann mit der Wahl im Herbst 2021 und läuft noch bis zur ordentlichen Urabstimmung im Herbst 2024. Im Rahmen der ordentlichen Urabstimmung 2024 werden die nächsten regulären Wahlen stattfinden (sowohl für den Vorstand als auch für den Genossenschaftsrat).

Was hat der Vorstand zu sagen?

Für diese Frage haben wir das Konstrukt unseres gemeinsamen Unternehmens für Sie aufgezeichnet. Die Details finden Sie in den Statuten von Project R (Artikel 20 bis 23).

Vielen Dank für Ihr Interesse!

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