Die Republik ist nur so stark wie ihre Community. Werden Sie ein Teil davon und lassen Sie uns miteinander reden. Kommen Sie jetzt an Bord!

DatenschutzFAQErste-Hilfe-Team: kontakt@republik.ch.



Nadja Schnetzler
Mitgründerin Republik (she/they) 🌈
·

huch. Hier fliegen ja die Fetzen.

13
/
1

Wir kommen auf keinen grünen Zweig. Regelrechte Schweinerei hier. Angespanntes Klima. Geht auf keine Kuhhaut. Aber Liebe geht durch den Magen. Pasta!

35
/
3
Elia Blülle
Journalist @Republik
·

Ich finde, es gibt auch einige sehr gute, überlegte und differenzierte Kommentare.

12
/
2
Nadja Schnetzler
Mitgründerin Republik (she/they) 🌈
·

ja. Auf jeden Fall.

4
/
1

Weisst du noch? Aus unerfindlichen Gründen standen zu jener Zeit im Magazin Republik Fleischgerichte auf der Karte.

Das war voll schräg, gleichzeitig haben die ein Klimalabor am laufen gehabt. Damals schrieben sie noch von «Verbrechen am Gaumen», während das eigentliche Verbrechen ganz woanders stattfand.

Zum Glück gab es schon damals immer diese nervigen Kommentare. Die hätten wohl auch lieber über die toll geschriebenen Texte diskutiert, statt jedes Mal wieder auf der Matte mit erhobenem Zeigefinger zu stehen.

26
/
27

Hab ich mir auch gedacht. Ich fände es ein grosser Gewinn, wenn in Zukunft bei jedem Rezept eine pflanzliche Variante dabei wäre.

19
/
11
Michael Rüegg
Freier Autor
·

Die Mehrheit der Rezepte sind entweder fleischlos oder mit einem Hinweis versehen, wie man sie zu vegi hin verändern kann. Gelegentlich gibts halt etwas Fleisch. Punkt.

55
/
14
Theologin/Seelsorgerin
·

Bisher habe ich mich als Vegetarierin nie übergangen gefühlt (meist ist eine fleischlose Variante mit drin) und saisonal, regional ist normalerweise auch roter Faden. Ausserdem ist jede:r frei, selber abzuändern, dass es zur eigenen Haltung passt ;-)

36
/
4
Bettina Hamilton-Irvine
Co-Chefredaktorin
·

Lieber Anonym 1. Ja, die Republik hat ein Klimalabor ins Leben gerufen. Und ja, gleichzeitig sind nicht alle Rezepte unseres Hauskulinarikers Michi Rüegg fleichslos. Ein Widerspruch? Aus meiner Sicht nicht (und das sage ich notabene als Person, die seit 35 Jahren schon kein Fleisch mehr isst). Denn das Klimalabor oder die Republik haben sich niemals positioniert als Ort, der seinen Mitgliedern Vorschriften macht zu ihrem Lebensstil oder einen Lebensstil zwingend voraussetzt, der - Stand jetzt - für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung in der Schweiz (noch) keine Realität ist: Im Jahr 2021 assen 96 Prozent nicht fleischlos und mehr als 99 Prozent nicht vegan. Natürlich wäre es für das Klima das Beste, alle würden sich vegan ernähren, und ich würde das persönlich auch begrüssen. Aber wir sind keine Aktivistinnen, sondern Journalisten. Und als solche sehen wir es nicht als unsere Aufgabe, unseren Leserinnen Vorschriften zu ihrer Ernährung zu machen oder unserem Autor zu verbieten, jemals wieder Fleisch zu erwähnen. Auch wenn wir es begrüssen, dass die meisten seiner Rezepte vegetarisch oder vegan sind oder entsprechend angepasst werden können. Das Klimalabor wiederum wurde geschaffen als Ort für Austausch und Experimente zum Thema Klima und als Ort, der uns gemeinsam hilft, heraus­finden, welche Art von Journalismus uns in der Klima­krise weiterbringt. Dass dies nur möglich ist unter der Voraussetzung eines perfekten klimaneutralen Lebensstils für alle, halte ich für eine schwierige und realitätsferne Schlussfolgerung. Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

40
/
5
Brot
·
· editiert

Merci für Ihre ausführliche Antwort.

Ich finde, Sie bauen hier ein Strohmann-Argument auf: Statt auf mein Argument einzugehen (Fleischtext trotz Klimaschutzambition), erfinden Sie etwas, das ich nicht gesagt habe, weil es einfacher zu widerlegen ist.

Wir sehen es nicht als unsere Aufgabe, unseren Leserinnen Vorschriften zu ihrer Ernährung zu machen oder unserem Autor zu verbieten, jemals wieder Fleisch zu erwähnen.

Das habe ich doch nirgends geschrieben. Ich fordere nicht dazu auf, Vorschriften zum Lebensstil zu machen. Ich fordere dazu auf, die Auswahl der Artikel zu hinterfragen.

Ich behaupte, ich mache auch nicht den Trugschluss der perfekten Lösung: Natürlich soll man das Klimalabor auch halten, wenn man nicht frei von Widersprüchen ist.

Widersprüche sind normal und ich gestehe das der Republik auch absolut zu. Vielleicht bringen sie einem sogar weiter.

Es gibt aber Grenzen. Sie würden mit gutem Recht keine Texte von einem Pick-Up Artist publizieren wollen. Bei Fleischrezepten muss man aber plötzlich total vorsichtig sein, ja niemanden einzuschränken.

Diesen Widerspruch möchte ich besprechen. Nicht, dass Sie Ihren Lesern vorschreiben, was sie essen sollen.

14
/
7
Theologin/Seelsorgerin
·

Danke Bettina! Da schreibst Du mir in vielem aus der Seele!

7
/
4
Michael Rüegg
Freier Autor
·

Wie trostlos.

25
/
17

Schade, fällt Ihnen dazu nicht mehr ein. Aber das kommt schon noch. Ihren bewussten Umgang mit Fleisch finde ich schon mal gut, da sind Sie den meisten voraus 👍

7
/
3

Naja… Schauen sie mal wieder ins Migusto. Ja, das von der Migros. Die haben nämlich konsequent immer weniger Fleischrezepte (meines Wissens ohne das zu deklarieren oder irgendwie zu bewerben wow wie toll wir sind wegen dem Klima hey) und haben wohl ein breiteres Publikum als die Republik. Schade, dass beim eigenen Bauch die Reflexion aufhört.

5
/
6

Einige Kommentare hier zeigen doch beispielhaft, wie gewisse Dynamiken im Zusammenhang mit der Klimakrise funktionieren. Bereits das Aufzeigen von Widersprüchlichkeiten löst so heftige Gefühle aus, dass die Überbringer der schlechten Nachricht (anonym) beschimpft und so radikal hingestellt werden, dass sie anderen den Tod wünschen. Und "cancel culture" und andere übliche Todschlagargumente wie die eigene Widersprüchlichkeiten darf natürlich auch nicht fehlen. Dabei ist es ja genau umgekehrt, kritische Stimmen sollen mundtot gemacht werden.

14
/
18
Lucia Herrmann
Community-Redaktorin
·

Guten Morgen! Dass es sich hier um ein Rezept mit Fleisch handelt, hat einige verärgert. Andere haben dem widersprochen. Wiederum andere haben zugestimmt. Kritik, Widerspruch, Zustimmung – all das hat Platz in einer Diskussion. Ich sehe nicht, dass hier irgendwo jemand jemandem den Tod gewünscht oder jemanden mundtot gemacht hätte. Habe ich etwas übersehen? Wenn ja, dann bitte die betreffenden Beiträge mit einer «Flagge» melden.

28
/
2

Wo find ich eine Stellungnahme bezüglich weshalb für die Republik Gerichte mit Tierprodukten noch als akzeptabel eingestuft werden? Im Klimalabor?

8
/
25

Naja, ich finde «fingerzeigenden Moralaposteln mit moralinsauren Gesichtsausdrücken» auch nur erträglich, wenn es mit viel Humor genommen wird. Den restlichen Beiträgen desselben Anonyms zu urteilen, war der Post nicht zwingend humoristisch gemeint. Aber was solls, besser jemand schimpft, als dass sich bei ihm/ihr gar nichts regt.

7
/
1
· editiert

Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt, es sollte heissen: "...werden als Radikale hingestellt, die anderen den Tod wünschen."
PS: Flagge gesetzt

4
/
11

«Mundtot» finde ich gleich etwas viel gesagt, aber mich überrascht die heftige Reaktion auch. Vor allem, wie wenig eigentlich auf den Inhalt eingegangen wird.

Aber nehmen Sie's gelassen. Wenn die anderen Dialogteilnehmerinnen nur auf Ihre Person schiessen können, haben Sie offenbar keine brauchbaren Argumente. Aber ja, irgendwie enttäuschend.

5
/
2
Multifunktional
·
· editiert

Hier wird in einem Rezept die Verwendung von einer Saucisson au choux angeregt, zudem werden auch Vegi-Alternativen erwähnt. Eine Saucisson für 4 Personen. Man rechne, wenn man bedenkt, was nebst Fleisch noch so alles in der Wurst steckt, da bleibt pro Person keine grosses Fleischstück übrig.
Dass wir alle weniger Fleisch essen sollten, des Klimas zuliebe, ist wohl allen hier bewusst. Daraus einen Zwang zu Vegi abzuleiten und sofort den Moralfinger zu heben, sobald Fleisch ins Spiel kommt, wirkt rechthaberisch und unnötig moralisierend. Das Rezept ist schliesslich keine Anleitung für eine Schlachtplatte. Auch wenn ich selber gut auf Fleisch verzichten kann und auch meine Dosenravioli inzwischen vegi sind, finde ich solche moralisierende Empörtheit, wie sie hier in diesem Dialog gezeigt wird, ziemlich ätzend…

39
/
7

Es geht mir nicht darum "einen Zwang zu Vegi abzuleiten und sofort den Moralfinger zu heben". Sondern, dass dieser Artikel hier in der Republik und einige Kommentare für mich in krassem Gegensatz stehen zu dem Artikel "Ja, Zukunftsangst, verdammt!"

Da stehen Dinge wie: "...es kommt auf unsere Erzählungen darauf an, ...wie entdecken und aktivieren wir in uns selbst die Entschlossenheit zur Veränderung, kurz, wie entsteht so etwas wie Zukunftslust? Wir brauchen eine Zukunftserzählung mit dem Arbeitstitel: "der Kampf gegen die Klimakatastrophe und ich. Welche Gewohnheit ändere ich als Nächstes?" - Und dann sehe ich hier, wie unbekümmert für Fleischkonsum animiert wird.

Weiter werden dort Bullshit-Erzählungen aufgelistet, welche in Wirklichkeit Ablenkungsmanöver, Nebelpetarden und Ausreden sind. "Man redet alles, was in die richtige Richtung geht, systematisch klein." - Wird hier in einigen Kommentaren vorgemacht, was selbst von der Moderation noch Unterstützung erhält.

Est steht: " Menschen handeln dann am verantwortungs­vollsten, wenn sie sich selbst nach den ethischen Mass­stäben ihres zukünftigen Ichs (oder späterer Generationen) beurteilen – sozusagen aus dem Futur zwei, der vollendeten Zukunft heraus. Also: Welches Leben werde ich geführt haben? Was werde ich getan, was unterlassen haben? Wie will ich später, im Rückblick, erinnert werden? Oder konkreter: Wo werde ich beim Kampf gegen die Klima­krise Teil des Problems, wo Teil der Lösung gewesen sein?

Sorry, aber das alles löst bei mir eine kognitive Dissonanz aus.
Ich frage mich jetzt ernsthaft, ob ich wirklich bei diesem Klimalabor noch mitmachen soll, wenn es bereits hier an den Ravioli scheitert.

18
/
14

Tja, da haben Sie falsch gelesen: Es heisst "Ja, ZukunftsLUST, verdammt!" Und nicht: "Ja, ZukunftsANGST, verdammt!" Aber dieser Freudsche Versprecher sagt wohl einiges über ihre eigene Befindlichkeit aus.

Es ist DER Fehler ALLER Bewegungen, die eine breitere Wirkung erreichen wollen, wenn man von ALLEN SOFORT! radikale, konsequente und kompromisslose Veränderungen verlangt und jeden kleinen Schritt in die richtige Richtung – bspw. dass Herr Rüegg viele fleischlose Gerichte vorstellt oder auch vegetarische Varianten vorschlägt – gleich als unrein, unvollkommen und unmoralisch verdammt. Dass man also selbst jene, die mit einem bereits in die richtige Richtung gehen, Verbündete, unduldsam und gnadenlos noch schlecht macht und vergrault. So bereitet man ZukunftsUNLUST, verdammt potenzielle Verbündete, und kreirt weltverneinde Sekten.

Wie Herr Graf schreibt: Jeder Schritt in die richtige Richtung macht einen Unterschied. Es geht also darum, jeden dieser Schritte vieler wertzuschätzen. Und NICHT nur die wenigen, perfekten, heiligen Vorbilder, die bereits für sich im Kleinen und Privaten im Himmelreich leben.

33
/
6
Multifunktional
·

Wenn ein Konsens bestehen würde, dass die Menschheit zu 100% vegetarisch wenn nicht sogar vegan leben müsste, um das Klima zu retten, dann könnte ich mich mit ihrem Kommentar einverstanden erklären. Dies ist aber nicht der Fall. Es besteht ein Konsens, dass der Fleischkonsum reduziert werden soll. Dazu gehört aber auch, dass zwischendurch eine "Sünde" erlaubt ist. Bei diesen Ravioli wird sehr wenig Fleisch zu einem schmackhaften Gericht verarbeitet. Zudem werden in einer Wurst nicht nur die Filetstücke sondern auch unbeliebte Fleischstücke verwendet, was immer noch besser ist, als sie wegzuwerfen. Würste dienen seit jeher dazu, alle Teile eines Tieres schmackhaft verwenden zu können, was wiederum sehr nachhaltig ist.
Wie Anonym 2 schrieb: Anstatt uns die kleinen Freuden zwischendurch vorzuhalten und wie Polizisten über die klimagerechte Lebensweise eines jeden zu wachen (man könnte ja Fichen anlegen, wär doch noch was?) sollten wir gemeinsam daran arbeiten, einen Systemwechsel hinzubekommen. Es bringt nichts, wenn jede einzelne Person vor schlechtem Gewissen kaum noch wagt irgendetwas zu essen oder zu tun, sondern es braucht einen Systemwechsel, welche die Menschen dann mitnimmt, um wirklich vorwärts zu kommen. Das war übrigens auch die Antwort der Klimaaktivisten, welche von den Medien darauf angesprochen wurden, was sie davon hielten, dass dieses deutsche Pärchen für 4 Monate nach Thailand reiste. Der einzelne kann die Welt nicht retten, das bedeutet nicht, dass der einzelne nichts tun kann oder sollte. Aber der einzelne ist nicht dafür da, die ganze Last der Probleme auf seinen Schultern tragen zu müssen.

28
/
8

1'000 Dank, direkt aus der Seele getippt. Unsere Heuchelei ist wirklich bodenlos..... aber es reicht uns dann häufig, wenn wir gehoben darüber debattieren können. Zum Heulen.

9
/
7

Es gefällt mir sehr, gehören Sie zu den Menschen, für die Lesen nicht einfach Zeitvertreib und Unterhaltung ist. Selbstverständlich soll die Republik an ihren eigenen Aufrufen gemessen werden. Lernen ist mit Verhaltensänderung verknüpft. Wer ein schlechtes Gedächtnis hat ist nicht sehr lernfähig. Kei Luscht scheint mir weitverbreitet. Der Artikel über die Zukunftslust sollte laminiert und an einem gut zugänglichen Ort aufgehängt werden. Jeder und jede könnte ihn immer wieder zur Hand nehmen um die Frage zu klären: worum geht's eigentlich? Dran bleiben, nicht verwirren lassen und nicht einfach vergessen. Die nächste Katastrophe kommt bestimmt.

7
/
5

Vielen Dank Frau K., ich sehe das genau wie Sie.

Es wird unbekümmert an einer Zukunftserzählung mitgeschreiben und diejenigen, die es wagen, auf den Widerspruch hinzuweisen, werden als Lustfeinde abgetan.

Man kann ja durchaus finden, dass es darauf nicht so sehr draufankommt und dass «weniger Fleisch essen» genug ist. Aber stattdessen so auf die Absenderin zu schiessen zeigt mir, dass Sie da etwas auf der Spur sind.

8
/
12
· editiert

Was wir persönlich finden ist angesichts der Konsequenzen von Tierprodukten doch recht unerheblich/nichtig. Sprich zugespitzt, die Kuh findet es "ätzend" getötet zu werden. Solche Zutaten sollten in einer progressiven Publikation wie R schlicht nicht vorkommen. Und ja, dies beinhaltet ein moralisches Moment, das ist so unumgänglich, wie dass das Kochen mit Tierprodukten ebenfalls ein moralischer Akt ist.
....die ungläubige Verzweiflung welche Aufklärer:innen im Mittelalter teils empfunden haben müssen, wird für Veganer:innen in solchen Artikeln und Kommentarspalten unangenehm nachfühlbar....
E Guete!

14
/
20
Multifunktional
·

Ob es ethisch in Ordnung ist Tiere zu essen oder nicht, ist wieder ganz ein anderes Thema und hat grundsätzlich mit der Klimafrage nichts zu tun. Deshalb bitte nicht Themengebiete vermischen und nun Herrn Rüegg oder die Republik-Redaktion für alle Übel der Welt verantwortlich machen. ;-)

19
/
9
Michael Rüegg
Freier Autor
·

Schwein, nicht Kuh!

4
/
6
Leserin
·

Geschätzter Michael Rüegg. T. M. schrieb zwar Kuh. Aus dem Kontext geht für mich aber klar hervor, dass er die Kuh als Synonym für Tier benutzte. Ob Schwein, Kuh, Hund, Tiger oder was weiss ich was für ein Tier ist also grundsätzlich irrelevant. Auch wenn es im Falle ihres heutigen Beitrags durchaus um das Schwein(efleisch) geht.

4
/
0
· editiert

Vorschlag zum vollkommenen Glück aller: Nächstes Mal gehts um Weisse Bohnen aus der Dose, die mit der orangen Sauce ("baked beans"). Auch so eine Kindheitserinnerung. Wie Bud Spencer und Terence Hill wünschte ich als Kind mal weisse Bohnen direkt aus der Bratpfanne zu essen – was uns bei den ach so tollen teflonbeschichteten Pfannen natürlich verboten wurde. Eine Wiederentdeckung, ja Erweckung war es, dasselbe aber in gut und selbstgemacht zu essen mit einem guten Toastbrot – direkt aus einer gusseisernen Pfanne. Und vegan. Yeah!

18
/
2
Theresa Hein
Feuilleton-Redaktorin
·

„Sieht aus wie Bohnen, schmeckt auch wie Bohnen, sind Bohnen!“

17
/
0

😂 "Die Bohnen sind gut, hoffentlich haltens die Hosen aus." (von wegen Klimaneutralität)

8
/
0

...und es hat sich für mich bereits gelohnt. Habe nun das Interview von Flavia Gosteli im Migros-Magazin gelesen. Da stehen Dinge wie: "...je mehr Menschen sich individuell bemühen, desto eher ändern sich Strukturen und Normen, desto leichter wird es. Wirksam sind wir tatsächlich erst im Kollektiv, aber damit es so weit kommt, braucht es das individuelle Engagement von uns allen."
Es gibt zwar auch Fleischrezepte dort, aber immerhin gabs den Veganuary und es steht nirgends, dass Vegetarier trostlose Moralapostel sind. Ist mir persönlich dann doch sympathischer.

6
/
7
Elia Blülle
Journalist @Republik
·

Liebe Frau K.

Danke für Ihre Nachricht. Der Abschnitt im Newsletter war nicht auf Sie bezogen, sondern auf andere Kommentarschreibende und E-Mails, die entsprechende Forderungen gestellt haben. Darauf haben wir reagiert, weil es uns wichtig war klarzustellen, dass wir einen journalistischen Auftrag haben und die Unabhängigkeit unserer Kolumnist:innen wahren. 

Kolumnist:innen sind bei uns 100 Prozent frei, in der Ausgestaltung Ihrer Texte – das gilt auch für Michael Rüegg. Mit dem Newsletter wollte ich klarmachen, dass die Republik und das Klimalabor eine Debatte will und Autoren keine Vorschriften erlässt, welche Meinungen, Texte «klimakonform» sind und welche nicht. Das wäre kontraproduktiv. 

Zu Ihnen Frau K.: Sie sollen unbedingt Kritik üben. Das ist wichtig. Und wir haben im Dialog ja auch eine interessante Debatte geführt. Ich habe aber eine andere Meinung als Sie. Und Sie haben eine andere Meinung als ich. So funktionieren Diskussionen. Sie können nicht davon ausgehen, dass ich nicht zu allem Ja und Amen sage, wie auch ich nicht davon ausgehen kann, dass Sie allem zustimmen, was ich kommentiere und sage. 

Letztlich, glaube ich, sind wir uns einig, müssen wir alle und als Gesellschaft unseren Konsum von tierischen Produkten reduzieren. Wie wir da hinkommen – mit welcher Sprache, mit welchen Anspruch, mit welcher Haltung –, da unterscheiden sich unsere Positionen. Und genau darüber wollen wir ja im Klimalabor diskutieren. 

Freundlicher Gruss

Elia Blülle

15
/
2

Danke Herr Blülle für Ihre konstruktive Rückmeldung. - Mit welcher Sprache- genau um das geht es mir hier. Nach wie vor halte ich gewisse Kommentare von Herrn Rüegg und Anonym 2 für arrogant und unhaltbar und die Moderation reagiert nicht darauf. Ich habe mich nun genug erklärt und wenn diesbezüglich keine Einsicht da ist, wird das nichts.

6
/
8
Kabarettist
·

Ein weiterer Fall von cancel cultur? Dosenravioli waren immer mein Geburtstagsessen. Bis dass unsere österreichische Magd (Hausangestellt) zu diesem Anlass selbstgemachte servierte. Ich (11jährig) liebte sie (die Hausangestellte) sehr. So lernte ich, dank meiner Liebe, das Neue zu lieben. Ich werde sie nie vergessen.

16
/
3

Statt ein Madeleine-Effekt ein Dosenravioli-Effekt? Der Beginn einer neuen Suche nach der verlorenen Zeit ;-)

7
/
1
Multifunktional
·

Lieber Michael Rüegg, ich hoffe doch ganz fest, dass dieser gehässige Dialog bei Ihnen keine erneute Schaffenskrise auslöst und Sie uns weiterhin mit Ihren Kolumnen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen! „Allen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.“

13
/
2

Lustig, dass ausgerechnet Sie dieses Sprichwort bringen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Sie bei dem Albisgüetli-Artikel bei der Redaktion wiederholt protestiert haben, dass Sie so etwas nicht mehr lesen möchten. Gilt das Sprichwort für Sie nur einseitig, wenn es gerade genehm ist?

2
/
10
Verena Goanna •in :)) Rothen
fotografie, texte, webpubl&lektorin
·
· editiert

Liebe E. K.; Sie schiessen hier andauernd auf eine ganze Palette anderer Menschen — nur um jenen genau das dann immer wieder zu unterstellen.
Wären Sie ein Gewürz, und dieser Thread ein Gericht, wäre der Fall ziemlich klar: a total overdose … Ganz egal, ob mit Fleisch oder ohne. Sowas hab ich schon länger hier nicht mehr gesehen. (Allerdings auch seltener als früher auch Kommentare noch gelesen.)
Gut kenne ich eine E. K., die ich sehr mag. Das relativiert.

3
/
1
Multifunktional
·

Nein, ich habe nicht wiederholt bei der Redaktion protestiert. Ich habe vor allem mit Ihnen diskutiert. Und dabei niemanden wegen fehlender Intelligenz oder anderweitig angegriffen, sondern habe versucht bei der Sache zu bleiben..,

4
/
2
Multifunktional
·

In einem bin ich mit Michael Rüegg nicht einig: mich erinnern die Dosenravioli auch an die Kindheit, aber ich liebe sie noch heute! Welch Freude für mich, bin ich mal an einem Mittag ganz allein zuhause und kann ohne schlechtes Gewissen eine Dose Ravioli mit vieeel Käse geniessen. ;-)

12
/
1
· editiert

Ich kann schlicht nicht nachvollziehen, wie hier noch nicht-vegan Gerichte ausgebreitet werden. Das beisst sich so übelst mit dem Klimalabor. Eventuell ist die Zukunft des Planeten doch nicht so wichtig wie unterhaltsamer, allseits-pläsierender Journalismus....

15
/
38

Und wie kann es sein, dass Republik-JournalistInnen noch mit dem Flugzeug reisen, um ihre Reportagen zu schreiben? Ein RIESEN-Skandal!1!1!

Wer ohne Widersprüche lebt, werfe den ersten Stein.

18
/
7

Dude/Lass, es geschieht regelmässig. Flüge sind womöglich schwieriger zu vermeiden als solche Artikel....obwohl ich auch das bezweifle. Sch*** auf biblische Sprüche, vermeiden wir das Vermeidbare!

13
/
14
Elia Blülle
Journalist @Republik
·

Als Antwort auf diesen Kommentar möchte ich auf die sehr guten Ausführungen von H. W. verweisen:

Wenn ein Konsens bestehen würde, dass die Menschheit zu 100% vegetarisch wenn nicht sogar vegan leben müsste, um das Klima zu retten, dann könnte ich mich mit ihrem Kommentar einverstanden erklären. Dies ist aber nicht der Fall. Es besteht ein Konsens, dass der Fleischkonsum reduziert werden soll. Dazu gehört aber auch, dass zwischendurch eine "Sünde" erlaubt ist. Bei diesen Ravioli wird sehr wenig Fleisch zu einem schmackhaften Gericht verarbeitet. Zudem werden in einer Wurst nicht nur die Filetstücke sondern auch unbeliebte Fleischstücke verwendet, was immer noch besser ist, als sie wegzuwerfen. Würste dienen seit jeher dazu, alle Teile eines Tieres schmackhaft verwenden zu können, was wiederum sehr nachhaltig ist.
Wie Anonym 2 schrieb: Anstatt uns die kleinen Freuden zwischendurch vorzuhalten und wie Polizisten über die klimagerechte Lebensweise eines jeden zu wachen (man könnte ja Fichen anlegen, wär doch noch was?) sollten wir gemeinsam daran arbeiten, einen Systemwechsel hinzubekommen. Es bringt nichts, wenn jede einzelne Person vor schlechtem Gewissen kaum noch wagt irgendetwas zu essen oder zu tun, sondern es braucht einen Systemwechsel, welche die Menschen dann mitnimmt, um wirklich vorwärts zu kommen. Das war übrigens auch die Antwort der Klimaaktivisten, welche von den Medien darauf angesprochen wurden, was sie davon hielten, dass dieses deutsche Pärchen für 4 Monate nach Thailand reiste. Der einzelne kann die Welt nicht retten, das bedeutet nicht, dass der einzelne nichts tun kann oder sollte. Aber der einzelne ist nicht dafür da, die ganze Last der Probleme auf seinen Schultern tragen zu müssen.

12
/
4
· editiert

Die Unterstellungen finde ich bestenfalls uninteressant, aber scheint in diesen Kommentaren Courant normal. Eine verpasste Chance ist es nichtsdestotrotz. Mit grosser Sicherheit werden sich R Leser:innen auch ohne diese Rezepte weiterhin gönnen, was ihnen gefällt. Ich persönlich finde es nicht besonders hoffnungsvoll/inspirierend/progressiv, wenn man nicht mal bei so Banalitäten eine Umstellung in Erwägung ziehen kann. Sieht eher so aus, also ob die Einzelne nicht mal Ihre eigene Last auf den Schultern tragen will.
....und falls sich jemand wegen eines Republikkommentars tatsächlich sein/ihr Konsumverhalten frisch überlegt, tant mieux!

6
/
6

Eventuell hab ich da eine unsichtbare Parteilinie überschritten; my bad 🥲

3
/
5
Koch und Buchhalter
·

Habe mit Freuden festgestellt, dass du auch so einen tollen Stempel benutzt. Eines meiner Lieblings Utensilien in der Küche. Habe am Wochenende eine Füllung mit selbst geräuchten Karotten, mariniert in Zitronensaft und Algen, ausprobiert. War auch nicht schlecht. Raviolis sind bei mir immer ein klassisches "was liegt noch im Kühlschrank" Rezept. Sollte mal so eine Saucisse reinlegen, tönt fein.

7
/
2
Michael Rüegg
Freier Autor
·

Und da haben wir auch schon eine Vegi-Variante (die ich mir geschmacklich sehr interessant vorstelle), danke!

7
/
1
Koch und Buchhalter
·

Rüebli fein geschnitten auf der Röstiraffel im Brennraum des Kachelofens geräucht. Hab noch nie vorher geräuchert funktioniert aber improvisiert wunderbar.

10
/
0
Koch und Buchhalter
·

Es geht um die Wurst! Aber hat jemand einen Tipp für einen gut verarbeitbaren veganen Ravioli Teig? Würde mich echt interessieren. Übrigens bestätigen mir solche Diskussionen tatsächlich, dass die Republik ein super Blatt ist. In welcher Kochkolumne wird so Tiefgründig über die wichtigen Dinge der Welt diskutiert?

11
/
1
Michael Rüegg
Freier Autor
·

Ich habs hier mit veganen Tortellini probiert, im Weihnachtsmenü von anno dazumal:
https://www.republik.ch/2019/12/20/…ie-rezepte

10
/
0
Theologin/Seelsorgerin
·

Es ist immer der falsche Moment, um Deine Texte zu lesen: entweder ich habe nachher Mordshunger (aber keine Zeit zum Kochen), oder ich bin schon satt... Schmackhaft sind sie allemal und nach dem Text heute erinnere ich mich an das Dosen NasiGoreng meiner Kindheit, das vmtl gesundheitsschädigend war :) - Danke einmal mehr für Deinen Text, lg Anne

10
/
1
Michael Rüegg
Freier Autor
·

Dosen kauf ich meist nur, wenn Kichererbsen drin sind. Oder Tomaten, da gibts echt gute, wenn man etwas Abseits der Supermärkte sucht. Sonst gelange ich ziemlich dosenarm durchs Leben. Das Nasi Goreng stelle ich mir leischt scheusslich vor 🥴

4
/
0
Theologin/Seelsorgerin
·

Als Kind fand ich es super (vmtl wegen der Unmengen Mononatriumglutamat), aber jetzt schüttelt es mich auch :-)

1
/
0
Verena Goanna •in :)) Rothen
fotografie, texte, webpubl&lektorin
·

Kleiner Tipp: Crowd Container — da gibts, zum fairen und wohl maximal ethischen (hab grad ganze Diskussion gelesen) Bestellen, beides in Gläsern, und fein ;)
https://crowdcontainer.ch/

0
/
0
Even Meier
(ex | they)
·
· editiert

Angenommen, es wäre i) ethisch verwerflich und ii) gut für das Klima, Tiere auszubeuten. Dann würde hier diskutiert, i) gegen ii) abgewogen, etc. Es gäbe Gründe gegen und für den Fleischkonsum. Und den individuellen Genuss.

Angenommen, es wäre i) ethisch geboten und ii) schlecht für das Klima, Tiere auszubeuten. Dann würde hier diskutiert, i) gegen ii) abgewogen, etc. Es gäbe Gründe für und gegen den Fleischkonsum. Und den individuellen Genuss.

Angenommen, es wäre i) ethisch geboten und ii) gut für das Klima, Tiere auszubeuten. Dann wären wir alle einig. Mampf, mampf! Und es gäbe individuellen Genuss.

Nun, es ist i) ethisch verwerflich und ii) schlecht für das Klima, Tiere auszubeuten. Genuss? Egoismus?

Go vegan!

(Wer besucht am Wochenende mit Freund_innen und/oder Familie den Schlachthof in der Nähe? Wer spaziert durch ein Rapsfeld?)

Edit: Typo und 2 Kopien.

9
/
5
Multifunktional
·

Nun, es ist i) ethisch verwerflich [], Tiere auszubeuten.

Das ist Ihre Meinung aber kein gesellschaftlicher Konsens. Abgesehen davon, dass „Tiere ausbeuten“ ein sehr ungenauer Begriff ist (ich bin sicher, die Wurst von Herrn Rüegg stammt nicht vom Discounter), ist es ethisch nicht korrekt, die eigene Meinung als universell richtig darzustellen. Es geht dann in Richtung religiöser Überzeugungen, mit denen auch die Taliban ihre Gräueltaten begründen. Die sind genauso überzeugt von ihrer Meinung wie Sie, aber weder bei denen noch bei Ihnen wird diese Überzeugung von einem gesellschaftlichen Konsens gestützt.
(Ich will Sie damit keinesfalls mit den Taliban gleichsetzen, nur auf die gleichen (missionarischen) Wirkmechanismen hinweisen).

15
/
10
Even Meier
(ex | they)
·

Ich kann nicht anders als an die Parallelen zur Versklavung von Menschen zu denken. Es besteht auch kein gesellschaftlicher Konsens, dass das ethisch verwerflich ist. Lässt sich beides aus dem Kategorischen Imperativ ableiten.

11
/
2

Wer ist "angekommen"? Und das gleich dreimal? (Copy/paste-Fehler?)

0
/
0
Even Meier
(ex | they)
·

Danke! Ist korrigiert.

0
/
0

Nach 60 Jahren Erfahrung: Teig pro Portion 100 gr Semola rimacinata di grano duro, 1 Ei, fertig, kneten und punktuell mit Wasser korrigieren.
Die Pasta Walzmaschine dient zum Feinkneten, von grob bis hauchdünn, gibt kein Muskelkater, die Enkel einspannen.
Der finale Pasta Streifen (Breite b cm) lang auf den mit Mehl bestäubten Tisch legen, in dessen Mitte alle b/2 eine Portion Füllung (ein Häuflein) legen. Die Bahn längs falten, um die Häuflein andrücken, Luft rausdrücken, Ravioli in Quadrate schneiden.
Fertig.
Ruck zuck, kein Verschnitt, saubere Sache.

10
/
1
Michael Rüegg
Freier Autor
·
· editiert

Das kommt meiner ad-hoc-Zubereitung recht nahe. Wobei bei mir der Ei-Anteil in der Regel gesamthaft etwas niedriger ist. Und ich nehme immer ein klein wenig Olivenöl.

4
/
2

Ja. Ich geb auch manchmal etwas ganz wenig öl dazu. Macht den teig geschmeidiger und schmiert die maschine.
Der "trick" mit der langen teigbahn lässt sehr viel zeit gewinnen.
Ich mach meist ricotta füllungen. Neuerdings mit limonen. Ganz delikat. Und kein fleisch.
Den pappet vaudois hab ich soeben bei welschen freunden original gegessen. Ein traum. Mit chasselas grand cru vom léman.
Lieber gruss, fanke für die tips.

4
/
0
· editiert

Als Fazit wiederhole ich einen früheren Beitrag, der angesichts dieser Diskussion nur noch dringlicher wurde:

Die Beiträge zusammenfassend: Das Klimalabor soll eine eierlegende Wollmilchsau sein, das nur noch kurz die Welt rettet – möglichst positiv und achtsam. Ze next step wird sein: Erwartungsmanagement. Sonst heisst's "You dreamer you!"

Für auf den Weg: Alles notwendige Wissen ist schon da. Es muss nur noch angewendet werden. Ganz nach Erich Kästners "Es geschieht nichts Gutes, ausser man tut es". Die wichtigste Herausforderung des Klimalabors wird sein: "How to not preach to the converts". Ansonsten wird es eine gruppentherapeutische Alibiveranstaltung für Feel-Good-Ersatzhandlungen.

9
/
1

Und noch eine Bemerkung: im Migros Magazin gibts auch noch einen Artikel "Zuhören will gelernt sein". Auch empfehlenswert.

2
/
9

Und all die Werbung mit Fleischabbildungen im vorbildlichen Migros-Magazin nicht vergessen! ;-)

8
/
1

Das wäre ja dann eher etwas für Sie und Herrn Rüegg ;-) Immerhin gibt es niemand, der dort primitives anonymes bashing betreibt, schon mal ein grosser Pluspunkt.

2
/
9
Verena Goanna •in :)) Rothen
fotografie, texte, webpubl&lektorin
·

Und erst noch meist Aktions“ware“, dasFleisch.

0
/
1

Wer in der Nordwestschweiz wohnt, muss für den passenden Wein nicht unbedingt in die Waadt fahren, sondern kann sich auch einen der vielen guten Markgräfler Gutedel gönnen.

6
/
0

Der hat Glück

0
/
0
Enarchist & Anfänger
·

Sehr appetitanregender Text. Es bereitet mir Freude, so etwas zu essen, äh zu kochen, äh zu lesen. UND die Klimafrage sollte man heutzutage IMMER. stellen dürfen. Nur so kommen wir vielleicht weiter.

7
/
1
· editiert

Man schaue sich nur die Welt an! Mord und Totschlag, Krieg in Europa. Ungebremstes Wachstum, die Fliegerei wird nur des Personalmangels wegen gebremst, Fleischkonsum in der Schweiz auf einem Allzeithoch.
Wo bleibt die Wirkung all jener Veganer, Vegetarier und bewusst zurückhaltenden Carnivoren? - Ein Tanz auf dem Vulkan, es ist zum Heulen. Dabei war von den bejammernswerten sozialen Zuständen in weiten Teilen Europas, von der Welt ganz zu schweigen noch gar nicht die Rede.
Und hier veranstaltet man wegen einer Wurst ein hochnotpeinlichen Geschrei.

13
/
7
Oldie!! Uroldie
·

Also mir tut es gerade gut, in der ganzen Fassungslosigkeit über Kochrezepte zu lesen, sie nachzukochen und mit andern zusammen ein gemütliches Essen zu gestalten.
Und: ich rette die Welt nicht, wenn ich in den Lärm einstimme.

5
/
0
· editiert

….ok, aber weder Weltenbrand noch heranbrausender Asteroid berechtigen zum Tierkonsum. Wenn sich jmd für die Ukraine oder die globale Misere einsetzt, werden sie ein paar Zeilen hier käumlich davon abgebracht haben…. der hippe Begriff hierzu ist glaubs Whataboutism….

7
/
10

Nachdem ich nun den Kommentar der Klima-Crew im Klimalabor gesehen habe mit den despektierlichen Ausdücken gegenüber kritischen Stimmen hier, weiss ich wenigstens, dass ich dort getrost aussteigen kann und mir dadurch viel Zeit und Energie sparen werde für Konstruktiveres. In diesen Sinne: weiterhin "en Guete" allerseits!

5
/
13
Nadja Schnetzler
Mitgründerin Republik (she/they) 🌈
·

Ich weiss, ich werde Sie nicht umstimmen, Frau K., aber ich habe den Newsletter auch gelesen und kann beim besten Willen nichts Despektierliches darin erkennen.

8
/
2

Befindlichkeiten sind unterschiedlich. Ich fühle mich einfach überhaupt nicht ernst genommen in meiner Kritik. Punkt.

5
/
7
· editiert

Interessante Idee, danke! Allerdings: "saucisse aux choux", nicht saucisson. Ich empfehle die von Ledermann aus Bière.

6
/
1
Michael Rüegg
Freier Autor
·

Huch, ja!

2
/
1

Danke für die Inspiration! Ich und Freunde haben in Biel einen ‚teuren‘ Grand Cru Chasselas getrunken welcher tatsächlich ausserordentlich edel war. Auch wenn der Preis von 37.- die Flasche uns kurz hat innehalten lassen. Bis anhin waren wir auch schon Fan von den 15.- Versionen, solche Grand Crus aber lohnt es sich zu suchen. Und das war ja erst Bienne….

5
/
0
Michael Rüegg
Freier Autor
·

Ich kenne die Klassifizierung in Bern nicht, die Waadtländer Winzer*innen haben mit ihren GC meines Wissens bislang keine Preisexzesse ausgelöst. Etwas teurere Weine sind in vielen Fällen gerechtfertigt, weil bessere Selektion, niedrigere Erträge, weil alte Reben, mühsame Lese an steileren Hängen… ob der Chasselas je richtig hip und teuer wird? Mal schauen… Übrigens: der beste Pinot Gris, den ich aus der Schweiz je probierte, stammte von den Hügeln am Bielersee.

1
/
0

Rocco Ravioli, das waren die richtigen - hab diese geliebt und, man glaubt es nicht, schadlos überlebt. 🏋️

6
/
1
als Teilnehmende
·

Danke H. W.. Sie teilen denselben Geschmack mit mir.

5
/
1
als Teilnehmende
·

Ich liebte diese Büchsenravioli von Hero mit viel Emmentalerkäse und Butter darüber.

3
/
1
Multifunktional
·

genau, Emmentaler passt am besten!

2
/
1

schaut man in die übersicht, welche artikel wieviele kommentare haben, dann fällt auf , dass dieser artikel 4x so viele debatten-/diskussionsbeiträge erhalten hat. ist es das wirklich wert, ist das angemessen ? am besten aufhören und die energie und zeit wieder ins handeln bringen.

2
/
0
Oldie!! Uroldie
·

Liebe Schreibende, Kochende, Eure Grosselterngeneration hat eventuell immer noch vor dem inneren Auge den Ur-Kassensturz - also eine der ersten Ausgaben vom Werk, der Erfindung des Roger Schawinski. Jene auseinandergeklaubten Tomatenravioli waren in ihrer ganzen Offenheit nachhaltig. Es gibt Leute, die essen immer noch keine Tomatenravioli aus der Büchse. Selber bin ich diesbezüglich ohnehin vegan, es braucht auch keine Wurst dazu.

1
/
0

Weisst du noch? Ein fortschrittliches Medium richtet ein Klimalabor ein, sucht einen neuen Journalismus angesichts der Klimakatastrophe... Klimakatastrophe? Oder doch lieber Klimawandel? Die Menschen damals lagen im Halbschlaf, halb in Träumen, halb unangenehme Nachrichten im Ohr. Weiterschlafen? Aufwachen? Wer kennt das nicht, dass Aufwachen manchmal trostlos scheint. Ich erwähne an dieser Stelle gern den Roman Galapagos von Kurt Vonnegut aus dem Jahr 1985. Der Erzähler schaut eine Million Jahre später auf die 1980-er Jahre zurück und wundert sich immer wieder, was die grossen Hirne der damaligen Menschen anrichteten. Dass sie diese nämlich überhaupt nicht brauchen konnten, um ihr Ueberleben zu sichern. Er zeichnet eine Vision von Menschen mit viel kleineren, mit Reptilienhirnen, die auch in einer Million Jahre noch existieren. Aufwachen? Weiterträumen? Was ist trostloser?

12
/
21

Ja, ich kriege die kognitive Diskrepanz mit diesen Gerichten auch nicht in meinen kleinen Schädel....

8
/
14