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Ich finde „Achtung“ statt „Alarm“ im Titel hätte gereicht.

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Hallo Jens Mathiessen, merci für Ihr Feedback. Ein public health emergency of international concern, kurz PHEIC, ist die höchste Alarmstufe, die die WHO ausrufen kann (im Englischen wird meist von highest alert gesprochen). Deshalb bin ich da ganz einer Meinung mit meinem Kollegen Patrick Venetz: der Titel dünkt mich recht passend.

Herzlich, Ronja Beck

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Ich finde, bei einer «gesundheitlichen Notlage von inter­nationaler Tragweite» muss mindestens «Alarm» in Titel.

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advocatus audaciae
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Souri Thalong
Community-Support
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Guten Abend. Sofern Sie Kritik äussern möchten, bitte ich Sie, konkreter zu sein. Ansonsten haben solche unsachlichen Mutmassungen im Dialog nichts verloren. Besten Dank.

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Katharina Schlatter
Content Specialist
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Einmal mehr staune ich über die Untätigkeit der Behörden. Es wäre so viel einfacher gewesen, die Krankheit einzudämmen, als es nur ein paar wenige Infizierte waren. Aber offenbar warten wir, bis es ein paar Tausend sind. Es scheint auch hier die Strategie zu sein, dass der Staat möglichst wenig für den Gesundheitsschutz tun soll. Alle sollen für sich selbst schauen, Vorerkrankte und Immunschwache haben halt Pech gehabt oder sollen gefälligst zuhause bleiben. Wen es erwischt – Pech gehabt.

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«Public Health» wurde beerdigt, leider … 😥

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unsere Krankheitsindustrie verdient nicht an den Gesunden.

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nach Covid sind ja jetzt alle EpidemiologInnen und beurteilen nach dem Schema n=1 (also ich kenn jemanden , die war geimpft und ist trotzdem gestorben, - das nützt ja alles nichts).
Dehalb vermute ich mal, dass alle ausser die homosexuelle Community, sich nicht dafür interessieren werden. Zum Glück haben die aber bereits sehr gute Erfahrungen gemacht, die Aids-Bekämpfung ist ein gelungener Erfolg insgesamt.

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«Eine Übertragung über Aerosole, also kleinste schwebende Virus­partikel, scheint nach allem, was wir bisher wissen, kaum eine Rolle zu spielen, wenn überhaupt eine. Ganz anders als bei Sars-CoV-2.»

Das sah das amerikanische CDC vor zwei Jahren anders:

«After zoonotic transmission, monkeypox spread from person to person is principally respiratory; contact with infectious skin lesions or scabs is another, albeit less common, means of person-to-person spread.»

https://wwwnc.cdc.gov/travel/yellow…infections

Der Ausschluss einer relevanten Aerosol-Übertragung ist hoffentlich nicht voreilig. Der schnelle Ausschluss, auch im Widerspruch zu früheren Äusserungen, erinnert an das entsprechende Narrativ bei Sars-CoV-2, das viele «Gesundheits»-Behörden bis heute pflegen.

Genauso fragwürdig ist das «mild»-Narrativ bei Affenpocken ebenfalls analog zu Sars-CoV-2, für Kinder sowieso. Das zeigen die ersten Todesfälle (bei Erwachsenen) in Spanien und in den USA werden nun die ersten Kinder notfallmässig geimpft.

https://fortune.com/2022/08/05/dayc…e-jynneos/

In Spanien betreffen inzwischen nur noch knapp 80 Prozent der Fälle MSM. Auch die Ansteckung mutmasslich über sexuelle Kontakte liegt nur noch bei rund 80 Prozent.

https://www.sanidad.gob.es/en/profe…220805.pdf

Da in der Schweiz auf absehbare Zeit nichts Wirksames gegen Affenpocken unternommen wird, ist davon auszugehen, dass die Zahl der Fälle stark zunehmen wird. Kinder werden, wie bei Sars-CoV-2, eine erhebliche Rolle bei der Ausbreitung spielen. Dabei trifft das Virus auf eine Bevölkerung, die durch Sars-CoV-2-Infektionen eine erhöhte Anfälligkeit für weitere Infektionen hat. Man könnte jenen, die sich impfen wollen, mindestens den vorhandenen Pocken-Impfstoff auf eigenes Risiko zur Verfügung stellen, auch im Sinn der «Eigenverantwortung», aber nicht einmal dafür wollen die «Gesundheits»-Behörden in der Schweiz Hand bieten. (Eine weitere Analogie zu Sars-CoV-2, wobei dort Impfstoff vorhanden ist, den man aber eher entsorgt als Impfwillige damit zu versorgen.)

Viele Infizierte werden während der akuten Phase an starken Schmerzen leiden und allenfalls entstellende Narben im Gesicht (und anderswo) behalten. Infizierte haben auch ein erhebliches Risiko für bakterielle Infektionen und allerlei Entzündungen; an Hirnentzündungen kann man sterben, an Bindehaut- und Hornhautentzündungen erblinden.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/A…gesamt.htm

Ein bedenklicher Nebenaspekt ist, dass durch die Isolation der Schweiz in Europa einmal mehr benötigte Medikamente und Impfstoffe nicht zugelassen sind. Ein Thema für sich.

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Hallo Anonym 2, besten Dank für den ausführlichen Beitrag. Wegen den Aerosolen: Das CDC meint mit respiratory, was ja verschiedene Übertragungsrouten bedeuten kann, sehr wahrscheinlich Tröpfchen und Sekrete. Momentan stellt sich die Behörde ja gegen die Möglichkeit einer Infektion über die Luft. Auch das RKI hält eine solche Übertragung für "unwahrscheinlich". Womit ich aber nicht sagen will, dass Sie keinen Punkt haben. Die Passage ist wohl tatsächlich etwas knapp ausgefallen, vor allem im Covid-Kontext, was Sie ja auch betonen. Die WHO differenziert in der Sache etwas: Sie hält eine Ansteckung über short range aerosols für eine Möglichkeit. Was Expertinnen für richtig halten. Ich schaue, ob wir die Stelle noch ergänzen können.

Danke auch für Ihre anschliessenden Anmerkungen. Ich würde zwar nicht sagen, dass in der Schweiz rein gar nichts Wirksames gegen die Affenpocken unternommen wird - z.B. an Risikogruppen gerichtete Informationskampagnen von verschiedenen Organisationen, z.T. in Zusammenarbeit mit dem BAG. Aber die fehlenden Impfstoffe und Medikamente sind ohne Frage ein zentrales Problem.

Herzlich, Ronja Beck

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Ich finde es spannend, wie die Kommentare sich nicht damit befassen, dass 9/15 Experten sich gegen einen Gesundheitsnotstand ausgesprochen haben. Wofür haben wir Experten, wenn wir es alle sowieso besser wissen? Ich kenne die Situation nicht gut und bin auch nicht vom Fach, mich würde es aber richtig wundern warum trotzdem ein Notstand ausgerufen wurde :)

Und ein Lob an die Republik. Wie Heinrich Kienholz gesagt hat: gut zusammengefasst! Darum habe ich mein Tagi Abo gekündigt :)

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Das finde ich ebenfals spannend. Zumal die Krankheit ja meist glimpflich zu verlaufen scheint. Man würde doch von der WHO erwarten, dass so ein Notstand nur ausgerufen wird, sobald klare Kriterien erfüllt sind. Dass dieser nun mit einem Minderheitsentscheid ausgerufen werden kann, finde ich erstaunlich.

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Molekularbiologe PhD, Unternehmer
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Es scheint, dass viele Menschen, tragischerweise auch viele Gesundheitsbehörden, nie begreifen werden, dass ein Notstand bei einer Infektions-Ausbreitung nicht erst dann erreicht ist, wenn es viele Infizierte gibt, sondern bereits dann, wenn die Ansteckungen exponentiell verlaufen: wenn aus einer einzigen infizierten Person zwei weitere werden, danach 4, 8, 16… dann ist die Situation AUSSER KONTROLLE.

Und jedes abwarten, zögern, unentschlossene Handeln wird den Aufwand späterer Versuche, die Situation doch noch unter Kontrolle zu bringen, exponentiell erhöhen, wenn das dann überhaupt noch möglich ist.

Nur mit der Ruhe, erst mal zuwarten: NEIN. Aus exponentiell wird nicht plötzlich wie durch ein Wunder etwas, das gleich wieder verschwindet. Die Gemütlichkeit, mit der in der Schweiz – um nur ein Beispiel zu nennen – die Affenpocken erst im Mai überhaupt meldepflichtig gemacht wurden (und das vor dem Hintergrund eines Meldesystems, das ohnehin nur kläglich funktioniert) ist unerträglich.

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Kurt Steuble
thinkabout.ch
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Im Newsfeed per Mail wird auf den Artikel mit folgendem einleitenden Satz Werbung gemacht:
"Ein Paradebeispiel für die Wirkung von Desinformation ist die Covid-Pandemie. Jetzt hat sich das nächste Virus zu einem internationalen Gesundheits­notstand entwickelt: Affen­pocken."
Auch ich schätze das Bemühen der Republik um Ausgewogenheit. Hier würde dazu passen, dass neben der Desinformation zu Covid auch die Nichtinformation bzw. das vorschnelle Filtern von Informationen unerwünscht ist. Denn gerade auch dafür ist der Artikel ja wichtig, und eine Lehre aus der wirklichen Pandemie-Situation sollte sein, dass auch diese Reflexe besser kontrolliert gehören.

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"Ob der Hautkontakt schuld war oder ob das Virus sich auch über Samen­flüssigkeit überträgt (womit Affen­pocken zu einer sexuell übertragbaren Krankheit würden), wird zurzeit noch untersucht."

Verständnisfrage:
Ist die Definition von "sexuell übertragbaren Krankheiten" von einer Übertragung über Samenflüssigkeit abhängig? Was ist mit sexueller Übertragung zwischen Personen, die keine Samen­flüssigkeit produzieren? (z.B. zwischen Frauen)
Oder meint der Satz "wenn sich Affen­pocken über Samen­flüssigkeit verbreiten (was aufgrund der beschriebenen 95% MSM vermutet werden kann), dann zählen Affen­pocken zu sexuell übertragbaren Krankheiten"?

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Über 65 Jahre
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Es hat mich einfach nur traurig und ratlos gemacht, diesen Artikel, den ich als sehr ruhig und sachlich empfinde, zu lesen!
Wieder einmal ist das Verhalten der Schweiz sehr fragwürdig. Und es ist für mich fast schon beschämend dazu zu gehören.
Ein östliches Sprichwort besagt, dass man den Samen oder Sprössling umpflanzen soll. Wenn man wartet bis daraus ein Baum geworden ist, wird es sehr schwierig sein, das Umpflanzen.
Es wird hier also mit jeder Woche, jedem Tag schwieriger, den Affenpocken den Riegel zu schieben. Und in Bern machen sie wohl gerade Ferien oder dämmern sonstwie vor sich hin.
Hätte gedacht, dass mehr aus der Covid-Sache gelernt worden ist..... dem ist offenbar nicht so!

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