Im digitalen Rausch

Ständig vibriert, klingelt, pingt und leuchtet es. Smartphones ziehen uns in ihren Bann, von ihren Bildschirmen kommen wir nicht mehr los. Was macht die Always-on-Kultur mit uns?

14.06.2021

Teil 2

Kon­troll­ver­lust

Das Smartphone gibt uns Kontrolle über uns selbst, unseren Körper, die anderen, das Wetter, den Kühlschrank. Und je unkontrollierbarer uns die Welt um uns herum erscheint, desto mehr klammern wir uns daran. Das Handy lässt kein Verlorengehen mehr zu. Verlieren wir uns gerade deshalb so total darin?

Teil 3

Tausendmal berührt, tausendmal nichts gespürt

Obwohl uns dieses kleine, leuchtende Rechteck aus Glas ständig miteinander verbindet, hat es uns seltsam fremd gemacht. Das Smartphone bedient unsere Sehnsucht, gesehen, gehört, geliebt zu werden. Warum degradieren wir uns dabei selbst zu Ware?

Teil 4

Und nie ein Ende in Sicht

Das Internet ist niemals leer, das Smartphone niemals still, es vibriert, klingelt, pingt und leuchtet ständig. Und wir gleiten immer tiefer hinein und hinab, auch wenn es uns den Schlaf, unser Leben, unsere Freiheit raubt. Wie ein Rausch, der nie aufhört – aber warum fühlt es sich an wie ein Kater?

Teil 5

Das ewige Rauschen

Wird nicht erreichbar sein bald das grösste Privileg unserer Zeit? Oder ist es das vielleicht schon? Die ständige Angst, etwas zu verpassen, treibt uns immer noch weiter in die Abhängigkeit. Finden wir einen Ausweg aus dieser Abwärtsspirale? Oder ist das wirklich alternativlos?

Interview

«Je mehr Zeit wir vor Bild­schir­men verbringen, desto psychisch instabiler werden wir»

Ein Gespräch mit Larry Rosen, emeritierter Psychologie­professor an der California State University und internationaler Experte für die «Psychologie der Technik». Wie finden wir aus dem Schlamassel der Always-on-Kultur wieder heraus?

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