Kolumnen

Ansichten aus Afrika

In ihrer wöchentlichen Kolumne «Ansichten aus Afrika» stellt uns Flurina Rothenberger junge Fotografie aus Afrika vor, zunächst aus Südafrika. Warum sollen wir jetzt auf den Kontinent blicken? Falsche Frage, sagt Rothenberger – die richtige lautet: Warum erst jetzt?

Rothenberger widmet sich in ihrer Kolumne der jüngsten Generation visueller Kunstschaffender. Ein spielerischer Umgang mit verschiedenen Medien, mit Altem und Neuem, dazu ein intuitiver Zugang zu Themen, zu Fragen der Identität, der Perspektive – das macht für sie diese Arbeiten aus. Die «Gabe des Versöhnens» nennt Rothenberger dieses Verschmelzen von Dingen, die für den westlichen Betrachter oft Gegensätze darstellen.

Flurina Rothenberger selbst ist als Tochter von Schweizer Eltern in der Elfenbein­küste aufgewachsen. Der Einfluss, den westafrikanische Fotoschaffende auf sie hatten, bewog sie dann auch dazu, in Zürich, Lausanne und Vevey Fotografie zu studieren. Danach wandte sie sich schon bald wieder dem afrikanischen Kontinent zu. Sie ist Co-Gründerin des Non-Profit-Kollektivs Klaym, das in Workshops mit jungen Fotografen zusammenarbeitet, sie an Auftraggeber vermittelt und ihre Arbeiten in «The Nice Magazine» (erhältlich über Klaym) publiziert.

Mit ihrer Kolumne will sie den Versuch wagen, jungen afrikanischen Kulturschaffenden eine Plattform zu bieten, ohne zu kontrollieren, wie sie sie nutzen. Nicht das Analysieren der Arbeiten soll im Vordergrund stehen, sondern das genaue Hinschauen und Zuhören.

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