Die Republik ist nur so stark wie ihre Community. Werden Sie ein Teil davon und lassen Sie uns miteinander reden. Kommen Sie jetzt an Bord!

DatenschutzFAQErste-Hilfe-Team: kontakt@republik.ch.



Gibt es in den Daten auch Informationen, wieviele Abbrüche die Folge einer Vergewaltigung sind?

13
/
4

Schätzung: Weniger als 100 pro Jahr, wenn wir von der offiziellen Zahl von jährlich ~700 angezeigten Vergewaltungen ausgehen (Quelle: BFS).

4
/
0
Musikerin & Autorin
·

Ich habe mich auch gefragt, ob es Zahlen gibt über die Gründe, die zu den Abtreibungen führen, habe dabei aber eher an die Fälle gedacht, wo das Leben oder die Gesundheit der Mutter gefährdet ist. Späte Abtreibungen werden ja vermutlich eher aus solchen Gründen vorgenommen, und es ist doch zu hoffen, dass auch Abtreibungsgegner Frauen nicht zu gefährlichen Schwangerschaften zwingen wollen. Oder?

3
/
0

und es ist doch zu hoffen, dass auch Abtreibungsgegner Frauen nicht zu gefährlichen Schwangerschaften zwingen wollen. Oder?

Darauf würde ich bei einigen Gegnergruppen nicht vertrauen.

16
/
0

Spannend, dass meine simple Frage zu DownVotes führt. Warum?
Mein Hintergrund dazu war, dass man solche Abbrüche eigentlich herausrechnen müsste, weil mit Ausnahme von wenigen Hardcore-Gegnern solche Abbrüche als allgemein indiskutabel gelten müssten (zumindest meiner Ansicht nach)

15
/
0
keine Rolle
·

In Texas ist ein Gesetz in Kraft, das sämtliche Schwangerschaftsabbrüche nach sechs Wochen auch nach Vergrwaltigung und Inzest verbietet.

6
/
0

Ehrlicherweise muss ich gestehen dass mich ihre Frage auch kurz "getriggert" hat. Da die Diskussion bei den Schwangerschaften bei Vergewaltigung immer sehr emotional geladen ist.
Man argumentiert bei radikalen Verboten z.B. immer damit dass das ja gar nicht so vielen seien und das Kind ja dann auch nichts dafür kann, was für mich als Argument eher sehr schwer nachzuvollziehen ist. Darum wahrscheinlich die (meiner Meinung nach) ungerechtfertigten Downvotes.

4
/
0

Das BFS publiziert eine Tabelle zu den Motiven der Abbrüche nach der 12. Schwangerschaftswoche, die in 13 Kantonen statistisch erfasst werden (vorher muss nirgends ein Grund genannt werden): Für die Jahre 2011 -2020 ist für 2300 Abbrüche das Motiv bekannt, bei 1,0% davon erfolgt der Abbruch aufgrund von ungewolltem Geschlechtsverkehr. Der Anteil variiert in den Jahren zwischen 0,4% und 2,3%. Die Mehrheit der Abbrüche nach der 12. Woche erfolgen aufgrund eines somatischen = biomedizinischen Problems. Die Abbrüche nach der 12. Woche sind natürlich nicht repräsentativ für alle Abbrüche.

2
/
0
SoWi, Übersetzerin, Autorin, Bloggerin
·

Ich glaube nicht, dass es solche Zahlen überhaupt gibt. Bei Vergewaltigung geht man ja von einer irrsinnigen Dunkelziffer aus.

2
/
0
Künstler und Buschauffeur
·

Dieselben politischen Kreise am rechten Rand, die immer wieder das Selbstbestimmungsrecht der Frauen über ihren Körper und ihr Leben angreifen mit der Begründung, ‚das Leben‘ zu schützen, haben sich mit Händen und Füssen gegen das Werbeverbot für Tabak vor Jugendlichen gewehrt. Heuchler!

52
/
1
SoWi, Übersetzerin, Autorin, Bloggerin
·
· editiert

...und dieselben Leute posaunen lauthals die menschenverachtende Botschaft in die Welt, es würden ja "nur vorerkrankte Kinder an Covid sterben".

Das geforderte "Recht auf Leben" scheint besagten Kreisen nur dann schützenswert zu sein, bevor die Kinder geboren sind.

29
/
2

Es sind gar keine Kinder an Covid gestorben, bitte keine Unwahrheiten verbreiten, das bringt uns in keinem Thema weiter.

2
/
9

Nein, ich war gegen das Tabakwerbeverbot, stehe am politisch linken Rand und bin gegen eine Einschränkung des Schwangerschaftsabbruchs. Wäre schön, wenn wir langsam mal wieder mehr über Themen anstatt angedichtete Gesinnungen der Gegenseite diskutieren würden.

2
/
2

Ausgerechnet Abtreibungsgegner argumentieren mit Zahlen aus dem Bauch heraus. Als ob jede Kopfgeburt ein Recht auf Verdrehen hätte. Zum Glück verfügen wir über Verhütungsmittel wie diesen Beitrag.

33
/
0
linkes radikales grünes Feministy
·

"aus dem Bauch heraus", ich musste (zum Glück bei dem traurigen Thema) schmunzeln.

1
/
0
keine Rolle
·

Enttabuisierte Sexualität und liberale Abtreibungsgesetze retten Leben, das zeigen die katastrophalen Zustände in Texas, wo acht Mal mehr Frauen aufgrund Schwangerschafts- Komplikationen sterben als in Europa. Und: Keine Frau wird bei uns zur Abtreibung gezwungen.

Statt rational zu argumentieren (und Falschaussagen zu dementieren) muss Pro Choice ein eigenes, emotionales Narrativ aufbauen. Der verlinkte Bericht der 'United Nations, Department of Economic and Social Affairs' bietet hier sicher Ansatzpunkte.

19
/
0

In einem Interview mit dem israelischen Soziologen Natan Sznaider über die Vergleichbarkeit von Holocaust und Kolonialverbrechen haben ich diesen schönen Satz gelesen:

Sicher, bei den Feuilletondebatten in Deutschland habe ich oft den Eindruck, dass zwei Mannschaften aufeinander losgehen, angefeuert von den jeweiligen Fans. Und dann gibt es noch die Hooligans beider Seiten.

Umso angenehmer hier der unaufgeregte datenanalytische Ton der Republik.

18
/
0
Dorothee Brumann
Fachführung Sourcing & Mentorin
·

Danke für die nüchterne Aufbereitung der Zahlen zu einem Thema, dass mich sehr viel emotionaler macht, wenn es eben um diese ethische Grundsatzdiskussionen geht.

16
/
0
Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Wissenschaft
·

Sehr gern! Merci für Ihre Worte.

1
/
0

Die Zahlen sind doch recht eindeutig; alles andere hätte mich aber auch verwundert.

14
/
0

Super informativer Artikel! Eine Frage hätte ich jedoch noch. Wenn ich es überlesen habe, kann diese Frage ignoriert werden...

Handelt es sich bei den 1000 Frauen um ausschliesslich Schwangere oder einfach um zufällige Frauen der Population? Wie wurden diese selektiert?

Wenn es nicht um ausschliesslich Schwangere handelt wäre es interessant zu wissen, wie der Ratio schwanger zu nicht-schwanger wirklich ist. Natürlich auch pro Land pro Jahr.

England hat zum Beispiel mehr Abbrüche. Korreliert dies auch mit mehr Schwangeren?

Jugendliche haben eine kleinere Abbruch Quote. Sind Sie auch weniger oft schwanger?

Ich denke neutral zum Inhalt gesehen, wäre dies wesentlich zu wissen. Ansonsten sind die Zahlen aus meiner sich schlecht vergleichbar. Was denken Sie?

11
/
1

ah, ich denke es sind die totalen Abbrüche pro Land/Jahr heruntergerechnet zu 1000. Das macht total Sinn. Ich lösche meine Frage nicht. Evt. hilfts ja jemandem...

12
/
0

Hallo Herr Hodel,
vielen Dank für diese Anmerkung. Genau diese Frage hat sich mir auch gestellt und ich finde auch, dass sie im Artikel fehlt (, der sonst super ist). Denn so kann man die Zahlen nicht einordnen.

Wenn man sich für die Schweiz die Zahlen anschaut (https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/hom…ktive.html), sind es 2020 11 143 Schwangerschaftsabbrüche im Verhältnis zu 84 865 Entbindungen (lebend- und totgeborene Kinder). Also gibt es etwa 8 Mal so viele Entbindungen wie Schwangerschaftsabbrüche.

Die Schwangerschaften bei jungen Frauen haben im Zeitverlauf auch abgenommen (https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/hom…urten.html , irgendwie passen hier die Geburtenzahlen für 2020 nicht zu dem anderen Link, warum weiß ich allerdings nicht). So waren 2010 noch 9,4% der (gerade gewordenen) Mütter unter 25, 2020 hingegen 5,0%.

Wenn man die Tabellen öffnet erhält man noch einen genaueren Blick. Für 2010 gab es 581 Lebendgeburten für Frauen zwischen 15-19 Jahren, 2020 waren es 228 (und eine 14 Jährige, wird vermtl nicht mitberechnet) (https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/hom…44199.html). Wenn man also die Totgeburten herausnimmt und beachtet, dass 2010 1034 Abtreibungen bei 15-19 Jährigen vorgenommen wurden, während 2020 es 710 Abtreibungen waren, so ist der Anteil der Frauen in diesem Alter, die schwanger geworden sind und sich entschieden haben abzutreiben, sogar gestiegen. (https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/hom…04658.html)

Also sehr guter Einwand! Bei Veränderung von Zahlen über einen Zeitraum muss immer auch die Gesamtmenge angeschaut werden, ohne sie kann man scheinbare Erklärungen oft verwerfen. Man denke nur an die (Corona-) Inzidenzen ohne sich die Testzahlen anzuschauen.

2
/
0

Toller Datenjournalismus!

Aber wie der Artikel am Schluss feststellt:

Debatten über polarisierende Themen wie dieses bieten Potenzial für Aufregung.

Es geht bei solchen Initiativen um Erregungsmanagement.
Die Wähler werden durch Empörung aktiviert und an die Urne gebracht.

Da ist die Realität egal.

14
/
2

Wie das vergangene Wochenende (in verschiedener Hinsicht) zeigte, sind die meisten Wähler durchaus in der Lage realitätsnahe und nüchterne Entscheide zu fällen. Dieses ständige Wähler-Bashing nervt!

Und ja: ich sehe es auch kritisch, wenn bestimmte Gruppen politische Themen emotionalisieren. Aber dass den Wählern "die Realität egal ist" ist genauso an der Realität vorbei argumentiert!

6
/
6

Mir geht es um Parteistrategie.

Und da ist es eben so:
Zum Wahltermin wird die Erregung hoch gehalten. So mobilisieren Populisten.

Wenn das Ihr Wählerego kränkt, Entschuldigung!

12
/
2
Geschäftsführerin, 2 Töchter
·

Gibt es auch Zahlen dazu, wie die Einführung der ‚Pille danach‘ im Verhältnis zu den Abbrüchen steht? Ev gibt es ja vor allem deshalb keine Zunahme, weil vermehrt die ‚Pille danach‘ zum Zug kommt?

12
/
2

Bei der Illustration zu Punkt 4 war ich zunächst überrascht, dass ungewollte Schwangerschaften mit Kondomen so viel häufiger sind als bei weniger effektiven Methoden - und dann ist mir aufgefallen, dass ich da eventuell dem Basisratenfehler aufgesessen bin!

Gibt es eine Statistik dazu, welche Verhütungsmethoden wie oft eingesetzt werden? Und wie oft sich Paare bei der Kalendermethode u.ä. entscheiden, dass die "ungewollte" Schwangerschaft vielleicht doch nicht ganz so ungewollt war?

8
/
0

Laut plannedparenthood werden von 100 Paaren, die nur mit dem Kondom verhüten, pro Jahr rund 15 schwanger, bei der Pille sind es 9. Ein Kondom ist nicht wirklich viel sicherer, als die Kalendermethode(12-24) oder Rückzieher(22).

Für einen Mann, der möglicherweise noch Kinder haben möchte, gibt es keine einzige zuverlässige Methode um zu verhüten.

5
/
0
· editiert

15 ist sicher das absolut obere Ende der Range, eventuell noch falsch angewendet. Profamilia zB spricht von 2-12.

7
/
0

Naja, da kann man als Mann aber relativ viel dazu beitragen, dass es besser läuft. Kondome sind stark von der richtigen Anwendung abhängig (wie auch die anderen, eher weniger effektiven Methoden).

Dass PP in den USA auf 15 ungewollte Schwangerschaften kommt ist daher ein extrem schlechter Wert, der viel mehr mit der ungenügenden Sexualbildung in den USA zu tun hat als mit sonstwas. Die WHO gibt für Kondome nämlich eine Bandbreite von 2-13 an, weltweit gesehen.

Will man als Mann sicher sein, gibt es noch die Möglichkeit, zu kombinieren: Kondom+ noch etwas und am besten noch schauen ob das Kondom keinen Schaden genommen hat und bei Bedarf die "Pille danach" bereit zu haben.

Garantien gibt es aber keine.

(Plus, ich gehe weiterhin relativ stark davon aus, dass die Kalendermethode und Co ihre Statistik "fälschen", weil die resultierenden Schwangerschaften dort oft eben nicht wirklich ungewollt sind. Dadurch werden dann einige Versagen der Methode nicht erfasst.)

4
/
0

Guter Artikel, mir hat nur eine Formulierung missfallen: "evidenzbasierte Bezugsgrösse".

Gibt es eigentlich bei Republik eine Blacklist für Ausdrücke, aufgrund von Uebernutzung, Ersetzbarkeit mit verständlicheren Ausdrücken etc.?

Dann würde ich grad mal sehr leidenschaftlich "evidenzbasiert" dafür nominieren.

2
/
5
Weltenbürger (du/er)
·

Dann würde ich Blacklist auch gleich nominieren.

6
/
0

Was wäre besser, schwarze Liste oder "zu vermeidbare Ausdrücke"? Ich kann mit Beiden leben.

0
/
0
Frau, 73
·

Vielen Dank für diesen guten, informativen Beitrag. ich nehme ihn sehr gerne zur Kenntnis, d.h. nicht nur das, sondern kopiert dabei für alle Fälle, die manchmal ganz unerwartet eintreffen. Ja klar, die Abstimmung ist noch weit, die Debatten aber nah. Was mir auffällt, immer wieder wird man und v.a. frau - im Umfeld von ganz anderen Dingen - in diese Gespräche hineingezogen. Sei es, dass gerade in den USA etwas ist, sei es, dass... Und dann sind da oft zwischengeschoben Sätze wie: alle Frauen leiden bis an ihr Lebensende, keiner Frau geht es nach einem Abbruch gut, alle Frauen haben einen seelischen Knacks... oder so. Bei der Rückfrage, ob sie/er so eine Frau kenne, mit ihr gesprochen hätte, ist Schweigen.

6
/
0
Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Wissenschaft
·
· editiert

Liebe Frau M.,
Merci für Ihren Beitrag. Was Sie in den beiden letzten Sätzen benennen, das scheint tatsächlich ein Mythos zu sein: Die Studien, die ich kenne, können so einen Kausalzusammenhang nicht bestätigen. Und Expertinnen sagen auch klar: die Kausalität ist typischerweise andersherum zu lesen, den Frauen geht es also aus anderen Gründen — etwa: ungewollte Schwangerschaft — nicht gut. Typischerweise sind sie nach dem Eingriff erleichtert.

4
/
0

Genau, und was mich stört: damit wird von den Abtreibungsgegnern suggeriert, dass diese Frauen schlechte Menschen sind wenn sie nachher erleichtert und mental gesund sind…

0
/
0

Hat sonst noch jemand Mühe, die Farben bei den Grafiken auseinanderzuhalten oder ist es einfach das Display meines nicht mehr so neuen Handys?
Ansonsten: Danke für den informativen Artikel!

4
/
0
· editiert

Danke für den Artikel.

Ich vermute aber, das sich wohl ein Denkfehler eingeschlichen hat. Beim 3. Diagramm lautet der Titel: “3. Ungewollt schwanger werden nicht primär Teenager“

Meiner Meinung nach sagen die erhoben Daten vom BAG “nur” aus wie alt die Frau war als sie die Abtreibung durchführen lies und gibt keine Angaben zu den Gründen.

Der Grund wieso eine Abtreibung durchgeführt wird muss nicht zwangsläufig eine ungewollte Schwangerschaft sein, sondern kann auch medizinische Gründe haben.

Können sie bitte nochmals überprüfen ob meine Vermutung stimmt?

4
/
0
Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Wissenschaft
·

Hallo Frau S.,
Und danke fürs Nachfragen! Gründe werden nur unsystematisch erhoben. Bei frühen Abbrüchen (was ja die Mehrheit der Fälle betrifft) sind die typischen medizinischen Gründe, die sich am Fötus festmachen, in der Regel noch nicht diagnostiziert. Denken Sie denn an spezifische medizinische Gründe, welche mit der Gesundheit der Frau zu tun haben?

0
/
0
· editiert

Hallo Frau Kolly,

Danke für Ihre Nachfrage.

Wegen den spezifischen Gründe an die ich denke:
Wenn bei den Untersuchungen des Fötus festgestellt wird das die Schwangerschaft mit grösster Wahrscheinlichkeit in eine Fehlgeburt enden wird, werden den schwangeren Frauen auch die Option gegeben eine Ausschabung oder eine medikamentöse Abtreibung durchzuführen. Ich weiss aber nicht ob solche Fälle auch in die erwähnten Statistik geflossen sind, oder gar nicht als Abtreibungen gehandhabt werden. Nehmen wir nun aber einmal an, das solche Fälle auch in die Statistik fliessen.

Sie zeigen zwar im Diagramm 5a auf das 77% der Abtreibungen in den ersten 8 Wochen durchgeführt werden nur macht dieses Diagramm keine Aussagen ob dies eine gleichmässige Verteilung ist egal welches Alter die Schwangere Frau hat.

Soweit ich weiss nehmen Fehlbildungen beim Fötus mit dem Alter der Schwangeren zu.
Darum könnte ich mir vorstellen das je älter die Schwangere Frauen in der Statistik sind eine ungewollten Schwangerschaft nicht mehr der „dominierender“ Grund ist sondern auch vermehrt die Gesundheit und Lebensfähigkeit des Fötus eine Rolle spielt.

Der Titel des Diagramm 3 liest sich für mich aber sehr pauschal das auch die älteren Frauen vorallem Abtreibungen wegen einer ungewollten Schwangerschaft durchgeführt wird.

Meiner Meinung nach wäre der Titel dieses Diagramm korrekter wenn man den Grund ganz wegliess und zum Beispiel schreiben würde:
„Nicht nur Teenager führen Abtreibungen durch, sondern Frauen in jedem Alter“ oder so ähnlich.

0
/
0
pensionierter Arzt
·

Ich denke es ist gut einmal abzuwarten bis diese Initiativen zur Abstimmung kommen und dann argumentativ gegen Aussen zuzuschlagen. Im Moment finde ich keine neuen Aspekte in der Diskussion. Wir sind uns ja eigentlich einig.

4
/
0

Eine nüchterne, zahlenbasierte Analyse wie diese ist eine super Diskussionsgrundlage. Ich habe aber schon zu oft erlebt, dass auch das nichts nutzt.. Geglaubt wir nur das, was die eigene Meinung untermauert, ob es vom BFS kommt oder nicht. Diese neue Haltung zur Information ist eine echte Herausforderung für eine gesunde Diskussionskultur. Bei manchen Dingen kann man nur kapitulieren, und sich aus der anderen Realität verabschieden…

Im Artikel wurden einige falsche Behauptungen schön widerlegt, bitte macht weiter so.

0
/
0
seit 2018

Republik AG
Sihlhallenstrasse 1
8004 Zürich
Schweiz

kontakt@republik.ch
Medieninformationen

Der Republik Code ist Open Source