Die Republik ist nur so stark wie ihre Community. Werden Sie ein Teil davon und lassen Sie uns miteinander reden. Kommen Sie jetzt an Bord!

DatenschutzFAQErste-Hilfe-Team: kontakt@republik.ch.



« Wer in einer Netto-null-Gesellschaft einen alten Ferrari mit Verbrennungs­motor fahren wolle, müsse dann etwa 1.88 Franken mehr pro Liter Benzin ausgeben. »

Das ist eigentlich gar nicht so viel.

24
/
1
Rolf Wilhelm
IT Nerd
·
· editiert

ich glaube auch, dass die Rechnung zu gering ist. So sollte sie heute eigentlich schon sein.

Edit: Die Herstellung von Benzin kostet eigentlich Unmengen an Strom (Raffinerie, Förderung, Transport, Tankstelle). Wenn wir schauen, was aktuell eine Kilowattstunde kostet, ist der geringe Preis fast nicht erklärbar.
Dazu müssten eigentlich noch Rücklagen für einen Fonds enthalten sein, die wie bei Kernkraftwerken für den Rückbau, hier für die Beseitigung von Umweltschäden wie Tankerunglücke etc.

Benzin (und Diesel) ist schon jetzt massiv zu günstig.

41
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Hallo zusammen. Nur das es kein Missverständnis gibt: Die 1,88 CHF kommen zusätzlich auf den Preis für 1L Benzin. Die Berechnungsgrundlage ist 600CHF/tCO2 und die Annahme, dass 1L Benzin 13.14 kg CO2, inkl. Vorkette verursacht.

8
/
0

Beim Thema CO2eq Emissionen in der Benzin Lieferkette ist es auch interessant zu sehen, dass die Unterschiede sehr gross sein können, je nachdem woher das Benzin kommt: https://ociplus.rmi.org/supply-chain

4
/
0

Diese Rechnung geht nicht auf? 13.14 / 1000 * 600 = 7.884, nicht 1.88. Ist das ein Tippfehler?

0
/
0
Urs Anton Löpfe
Entschwender
·

Wäre es möglich hier in der Republik, die verscheiden Modelle die es gibt zu diskutieren. Aus meiner Sicht ist man zufest nur auf CO2 fixiert.

0
/
0
Urs Anton Löpfe
Entschwender
·

Und was spricht dagegen, die Idee der teuren Ressourcen weiter zu denken?

0
/
0
Florian Gysin
Software Engineer
·

Also ich finde die Idee auch bestechend, aber 1.88 CHF zusätzlich pro Liter entspricht öppe 100% mehr, das ist schon recht viel...

0
/
1
Arbeitnehmer
·

Diese ,,Lösung“ ist so typisch Mensch…. man möchte laut und verzweifelt lachen!
Herr B. formuliert es eigentlich ganz richtig; wäre es nicht viel einfacher, billiger und sinnvoller, dieses Volumen an Geld, Energie, Zeit, Technologie und Forschung, in die VERMEIDUNG von CO2 zu investieren?
Der Mensch ist trotz seiner technischen Genialität manchmal erschreckend einfältig und unbelehrbar.

39
/
2
Urs Anton Löpfe
Entschwender
·

Da wir nur beschränkt Geld haben, beginnen wir immer mit entschwenden, Entschwenden heisst Lebensqualität erhöhen und den Energieverbrauch reduzieren ohne gross zu investieren.
Wenn wir investieren müssen, dann dort wo wir den besten Ertrag haben um erneut investieren zu können. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Energieverbrauch reduzieren wesentlich wirtschaftlicher ist, als CO2 aus der Atmosphäre zu entnehmen.
Eine Ausnahme bildet z.B. das verbauen von auf Holz basierten Wärmedämmstoffen. Hier reduzieren wir durch das Wärmedämmen den Energiebedarf und binden ohne Mehrkosten CO2.

7
/
0
Timon Zielonka
Sales @ zukunft.com
·

Ja, wir sollten das zuerst machen, was am günstigsten ist. Holz als Baustoff mehr zu nutzen ist tendenziell richtig.

Entschuldigung, wenn ich etwas übergenau bin, aber wir müssen nich primär den Energieverbrauch senken, sondern die Klimagasemissionen. Die Sonne liefert uns zum Glück 10'000 mal mehr Energie, als wir derzeit nutzen.

Wichtig wäre noch, dass wir die richtigen Anreize schaffen.

8
/
0
Timon Zielonka
Sales @ zukunft.com
·

Der Mensch hat für den Klimawandel die "falschen Gefühle", denn während unserer Evolution gab es noch keinen Klimawandel. Ein Lösung wäre, bei allen Entscheidungen zum Klimawandel, eine real-time Delphi-Methode auf Basis des Giant Global Graph zu nutzen, um rationaler zu entscheiden. Das aktuelle Problem ist, dass das technisch offenbar noch nicht umgesetzt ist. Es gäbe demnach ganz konkret etwas, was man machen könnte.

1
/
0

Ähm, Letzte Eiszeit und deren Ende (Holozän)? Das Problem ist eher der „Frosch in der Pfanne“ (ein Mythos übrigens), also der fehlende Sinn für kleine, aber steigende Differenzen und damit auch exponentielles Wachstum. Etwas das durch abstrakte Verstandesaktivität zwar erfasst, aber eben nicht intuitiv gefühlt wird, so dass eine „instinktive“ Handlung daraus erfolgen würde.

1
/
0
Senftube
·

Sie haben einerseits völlig recht. Ein (nicht das) Andererseits versuche ich in meinem Beitrag von heute auszuführen.

0
/
0
Historiker
·
· editiert

Erst verbrennen wir, zweibeinige Ware, die wir sind, im Dienst des Kapitalismus die Welt, um sie mit immer mehr, immer kurzlebigeren Waren vollzumüllen, pusten dabei Unmengen von CO2 und anderen Klima-Gasen in die Luft, und dann errichten wir riesige Luftwäscher, die unter irrwitzigem Material- und Energieeinsatz die klimaschädlichen Gase wieder aus der Luft entfernen sollen, weil andernfalls der Klimakollaps droht.
Das scheinrationale System des Kapitalismus war schon immer von atemberaubender Irrationalität, aber diese megalomane "Lösung" setzt noch eins drauf. Marx brachte es im Fetisch-Kapitel seines berühmten, aber leider viel zu wenig gelesenen Hauptwerks (Das Kapital, I,1,4) auf den lapidaren Punkt: "Sie wissen das nicht, aber sie tun es." Was wir nicht wissen, nicht verstehen wollen, ist, dass wir die reale Welt der Abstraktion, der end- und ziellosen Aufhäufung von "Werten" aufopfern.
Längst sollte klar geworden sein, dass es sich beim Kapitalismus um eine Weltuntergangs-Maschine samt zugehörendem Doomsday-Kult handelt. Weil wir uns alle in seinen Diensten abstrampeln (Arbeit und Konsum sind das ganze Leben!), haben wir weder die Zeit noch die Musse, mal zurückzutreten und das, was wir da tun, in aller Ruhe und mit der nötigen Kritik zu betrachten, obwohl das dringend angezeigt wäre. So könnten wir uns über unsere Welt schlau machen, etwa mit dem folgenden Titel:
Thomas Konicz, Klimakiller Kapital, Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört, Wien, Berlin 2020
Noch einmal Marx: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern."

40
/
4

Ich bin ganz bei Ihnen: Wenn wir das Klimaproblem lösen wollen, müssen wir beim Wirtschaftssystem anfangen.

15
/
0
Historiker
·
· editiert

Das ist vertrackter, als es auf den ersten Blick scheint. Denn auf fatale Weise SIND WIR das Wirtschaftssystem, betätigen es als Produzenten wie als Konsumenten: Da hilft auch der gute alte Klassenkampf nicht weiter, bei dem es nur um die Verteilung innerhalb des Systems geht. (Klassenkampf war entschieden keine gute Idee von Marx, neben all seinen nützlichen Einsichten.) Die Politik ist da insgesamt nicht hilfreich, denn der Staat ist bloss ein Subsystem des Wirtschaftssystems. Und beide verwildern ja vor unseren Augen, weil der Kapitalismus, der Kern der Moderne, in der Krise ist, konkurrenzvermittelt immer mehr Arbeit einspart, die die Substanz des Werts bildet. In der Schweiz nehmen wir das nur darum nicht so dramatisch wahr, wie es ist, weil wir sozusagen im Auge des Orkans sitzen, der die Welt verheert. Das letzte Mal, als das System ernsthaft in Schwierigkeiten geriet, folgte darauf die Machtergreifung der Nazis und der Zweite Weltkrieg. Tatsächlich mehren sich seit 2008 die Krisenzeichen in Wirtschaft wie Politik bedrohlich: Die USA drohen in den Faschismus zu kippen, und Europa könnte ihm folgen (siehe Angabe unten). Und zu den wirtschaftlichen und politischen Alarmzeichen gesellen sich ja längst die ökologischen, die klar verkünden, dass es so nicht weitergeht. Aussitzen, der typische Schweizer Reflex, wird uns da jedenfalls nicht helfen. Leben, mit allem was dazu gehört, lässt sich dummerweise nicht aufschieben, sonst würde nicht nur ich jetzt verzweifelt nach dem reset-button suchen. Ist aber jedenfalls schon mal gut, mit dem Fragen beim Wirtschaftssystem anzufangen, und sich nicht mit allzu einfachen Antworten (etwa der Suche nach Sündenböcken) zufrieden zu geben.
Ein guter Ort, um damit anzufangen ist Der Kollaps der Modernisierung, Vom Zusammenbruch des Kasernensozialismus zur Krise der Weltökonomie von Robert Kurz. Das Buch kam 1994 in Leipzig heraus, wird aber auf unangenehme Weise immer aktueller.

  • siehe: John Feffer, The End of Europe? in Tomdispatch, January 23, 2024

11
/
0
Tinu Niederhauser
Trainer & Verleger
·

Wenn vermeiden deutlich einfacher, günstiger und effizienter ist als nachträglich wieder aus der Luft zu saugen, braucht es schon ziemlich gute Argumente, sich für letzteres zu entscheiden. Vielleicht müsste man mit dem Absaugen menschlicher Dummheit beginnen.

33
/
0
Timon Zielonka
Sales @ zukunft.com
·

Ja, oder menschliche Dummheit vermeiden, wie das konkret geht, habe ich ja schon mehrfach beschrieben. Wenn gewünscht wiederholebich gerne noch mal.

P.S.: Ich weiss, dass ich (bisher) zu dumm dafür bin, mich umd andere vor Dummheiten zu bewahren.

1
/
0
Senftube
·

Es wird in diesem Beitrag sehr viel mit Kosten argumentiert. Das ist systemimmanent verständlich, aber für mich trotzdem auf mehreren Ebenen ein schlechtes Argument:

  • Geld existiert eigentlich gar nicht konkret. Es ist ein Mess- und Tauschmittel für konkrete Waren oder Dienstleistungen. Und es ist in der heutigen globalisierten Wirtschaft ein absolut miserables Messmittel von Effizienz (wir importieren Poulet aus Brasilien, weil das „billiger“ ist), geschweige denn Nachhaltigkeit. Wäre Nachhaltigkeit eingepreist, würde das mit den „Kosten“ gleich ganz anders aussehen. Richtig „teuer“ ist dann das Verbrennen von Öl.

  • Da wir, wie schon angetönt, keine einheitlichen globalen Regulierungen haben, müssten „Kosten“ ganz anders als in Geld angeschaut werden, nämlich in Aufwand (zum Beispiel investierte Arbeitskraft). Und wie gesagt Nachhaltigkeit. So käme niemand mehr auf die Idee, ein aus Brasilien importiertes Poulet sei „billiger“. Es ist eindeutig „teurer“ als ein lokales mit kleinem Transportweg. (Vegi ist dann natürlich noch „billiger“.)

  • Wenn man über die „Kosten“ der neuen Technologien spricht, sollte man immer auch die Frage vor Augen haben, wie „teuer“ es wird, nichts zu tun (respektive nicht alles, was man kann). Wir wissen, dass jedes bisschen mehr Erwärmung die Zahl an Katastrophen zunehmen lässt. Und das wird verdammt „teuer“.

  • „Kosten“ bedeuten in einer Volkswirtschaft auch Arbeitsplätze. Die Automatisierung und Digitalisierung nimmt uns viel der klassischen Arbeiten ab. Statt dass nun massenhaft „Bullshitjobs“ entstehen, die nicht selten noch alles andere als nachhaltig sind, wäre es eigentlich viel besser, wenn diese im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens entstehen. Und zwar auch wenn es mit der Effizienz (noch) hapert. (Natürlich muss man hinschauen, was dabei sinnvoller oder weniger sinnvoll ist.) Solange wir Arbeit und unser Gesamtsystem nicht ganz grundsätzlich überdenken, ist es gut, wenn Arbeit da entsteht, wo sie nicht zerstört, sondern bewahrt. Letztlich ist das „billiger“.

Dies alles gesagt sollte unsere Hoffnung selbstverständlich nicht darauf bauen, dass wir dank neuer Technologien einfach so weiter machen können. Diese schöne Erzählung von GLP und Co ist leider ein Märchen. Unser Hauptfokus muss natürlich auf dem Vermeiden von Emissionen liegen. Dennoch: Das eine tun, das andere nicht lassen.

29
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Danke für diese Ergänzung. Deswegen sagt B. auch, es müsse gesellschaftlich ausgehandelt werden, was als «schwer vermeidbar» gelte. Zum Beispiel kann es sich zwar rechnen, weiterhin fossile Brenn- und Treibstoffe zu nutzen. Aber sie bringen andere Probleme mit sich: Feinstaub, Umweltkatastrophen bei Havarien etc... es gibt also weiter Argumente sich von ihnen abzuwenden.

13
/
0
Senftube
·

Absolut - danke auch Ihnen für die Ergänzung.

4
/
0
Urs Anton Löpfe
Entschwender
·

Ich bin selbst Ingenieur. Dass wir die technischen Lösungen haben die Problemre zu lösen erlebe ich tagtäglich. Dringend verbessert werden müssen die martktwirtschaflichen Rahmenbedingungen. Eine sehr gute Analyse und Lösungsvorschläge findet sich im Buch Marktwirtschaft reparieren.

1
/
0

Genau, wie Keynes schon sagte: Anything we can actually do, we can afford.

3
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Guten Tag, sehr interessant, das Zitat kannte ich noch nicht. Können Sie etwas mehr dazu sagen, was genau er damit meint?

0
/
0
Mensch
·
· editiert

Mit mehr oder weniger technischem Verständnis habe ich den Text gelesen und eben nicht alles verstanden. Unabhängig davon drängt sich mir eine Frage auf: Unser Denken ist auf ständiges, wirtschaftliches Wachstum ausgerichtet.

Die Betonung liegt auf ständig. Das ist in der Natur aber nirgends so vorgesehen, dieses Denken ist unnatürlich und wird unsere Umwelt folglich immer überfordern. Man kann es drehen und wenden wie es uns gefällt, die Antwort lautet - Verzicht.

Doch wer sagt es dem stets auf Gewinn ausgerichteten System? Wer sagt den Menschen die Wahrheit? Tut mir leid, es gibt nur noch einmal in der Woche Fleisch auf dem Teller, die Raumtemperatur wird zeitweise nicht mehr als 18 Grad betragen, ein Flug kostet künftig das zehnfache, der Benzinpreis verdoppelt sich und so weiter.

Unsere Politiker bestimmt nicht, sie wollen schliesslich wieder gewählt werden. Sie erzählen uns was wir (und das System) hören wollen, statt die Wahrheit populär zu machen. Der Mensch steht steht seiner eigenen Zukunft im Weg.

PS: Vielleicht hilft es der Realität näher zu kommen, wenn wir nicht nur die Kosten zur Eindämmung der Folgen berechnen würden, sondern auch die Kosten durch das Problem in der Rechnung berücksichtigen würden, falls wir nichts dagegen unternehmen. Es ist wir in der Buchhaltung: Zu jedem Konto gibt es ein Gegenkonto.

25
/
0
Senftube
·

Grossteils einverstanden, ausser mit der Aussage, Wachstum sei in der Natur nicht vorgesehen. Jede Spezies versucht zu wachsen. Allen anderen sind einfach natürliche Grenzen gesetzt. Der Heuschreckenschwarm stirbt, wenn er alles gefressen hat. Aber: Wir wären ja eigentlich intelligent genug, zu erkennen, dass wir unsere Lebensgrundlagen zerstören. Eigentlich.

10
/
0

Als Invidium schon, vielleicht sogar als kleinere Gruppen, aber global sind wir eben doch nicht viel schlauer als ein Heuschreckenschwarm. Nur reisst ein Heuschreckenschwarm selten das ganze Ökosystem mit sich, wenn er stirbt. Wir sind genau an dieser Grenze, wo wir zwar globalen Impact haben, aber nicht organisiert/schlau genug sind mit diesen Effekten umzugehen.

5
/
0

Exponentielles Wachstum ist in der Natur durchaus vorgesehen. Bsp. : Wachstum einer Population, z.B. von Fröschen. Allerdings wird eines Tages das Nahrungsangebot oder neue Feinde das Wachstum plafonieren...
Die Frage ist vielmehr, ob wir es als Menschheit intelligenter hinkriegen.
Sicher müssen wir in einem ersten Schritt die Umweltschädigung vom Wachstum entkoppelt. Ob das reicht?
Dazu eine Buchbesprechung zur Donut-Oekonomie: https://co2nettonull.com/2024/01/20…oekonomie/

7
/
0
Mensch
·

Danke für die Präzisierung. Ja, wie schaffen wir es unser Wachstum den natürlichen Möglichkeiten anzupassen? Vielleicht sollten wir mit etwas Demut beginnen. Dann wird auch Bescheidenheit möglich….

8
/
0
Mensch
·

Danke für diese Präzisierung. Aber wie sie richtig feststellen, orientiert sich das Wachstum an den Möglichkeiten. Ich fürchte wir Menschen sind dazu nicht klug genug, im Namen des Fortschritts….

5
/
0
Urs Anton Löpfe
Entschwender
·

Eine Möglichkeit aus diesem Teufelskreis auszubrechen zeigt das Buch Marktwirtschaft reparieren.

1
/
0
Betreiber Energiezentrale
·

In diesem Beitrag werden viele Punkte dargestellt zur CO2-Abscheidung.
Was aber praktisch nicht behandelt wird ist die Frage, wo wird soviel CO2 dauerhaft und sicher vor Austritt von grösseren Mengen gelagert?
Milliarden Tonnen pro Jahr?
Wie sicher sind alte Gas- oder Ölfelder?
Was passiert bei Austritten von grösseren Mengen mit lokal dann hohen Konzentrationen an CO2?
Wer möchte solche Lager in seiner Nachbarschaft haben?
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Lagerproblematik mindestens so schwierig wird wie beim Atommüll.

25
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Ja, die Sache mit der Lagerung habe ich bewusst ausgeklammert. Das bräuchte einen eigenen Beitrag.

16
/
2
Sie schreibt
·

Das würde mich auch interessieren - danke für Ihre wertvolle Arbeit, Frau Eisenach!

7
/
0

Die im Artikel beschriebene Strategie im Umgang mit Kohlendioxid kann meiner Meinung nach nie zum Ziel führen. Der zusätzliche Verbrauch riesiger Energiemengen, Landflächen und Ressourcen verschärft das Problem. Diejenigen, die das bezahlen können, bekommen mit solchen Projekten ein erleichtertes Gewissen. Im Mittelalter wurde das "Ablasshandel" genannt. Das konnten sich nur die Reichen leisten. Wenn wir auf einen Unfall zufahren und Gas geben, denken wir vielleicht: "So bin ich schneller durch". Vernünftiges Handeln ist anders.
Falls mit Reduktion und technischen Eingriffen der CO2-Fussabdruck verkleinert wird, haben wir noch nicht wirklich viele Umwelt- und Klimaprobleme gelöst.
Sinkende Biodiversität, Umweltgifte oder Entfremdung von der Natur, werden durch technische "Lösungen" verschärft. Dadurch entfernen wir uns von der einfachen Frage: Was schenkt uns die Erde jeden Tag?

23
/
0

Der Artikel ist diesbezüglich sehr klar: es geht nicht darum CO2 primär über "Absaugen" zu verringern. Diese Technik kommt erst dann zum Einsatz, wenn andere Vermeidungs-Techniken oder Sparen nicht greifen, z.B. der Reisproduktion.

8
/
0
Biobauer
·

Leider wird die Regenerative Landwirtschaft mit einem Riesenpotential für CO2-Senken zu wenig berücksichtigt. Mit dem Aufbau von 0.4% Humus durch C-Sequestrierung könnte der gresamte menschgemachte CO2-Ausstoss abgesenkt werden. Wieviel wirklich realistisch ist, wird sich zeigen. Bei der momentanen Stimmung bei den Bauern bleibt da wenig Hoffnung.

23
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Ja, guter Punkt, da liesse sich viel machen.

9
/
0
Verlegerin
·

Mehr noch, da geschieht bereits einiges. Siehe z.B. www.klimabauern.ch, Terra preta etc

3
/
0
Leser
·

Wir sprechen immer nur vom CO2. Natürlich sehr wichtig - doch damit zusammen hängen ja der Verbrauch von anderen Ressourcen und Minderung der Biodiversität. Absaugen mag ja auch irgendwann Sinn machen, doch im Vordergrund ist immer noch die generelle Reduktion von Konsum und Produktion. Wenn auch wir das nicht gerne hören. Und es auch für Viele (je nach Einstellung) etwas schmerzhaft sein mag. Doch die Folgen unseres Konsums werden viel schmerzhafter sein - mag sein nicht mehr für uns, doch mit Sicherheit für unsere Nachfahren. Dank aber für den informativen Artikel.

22
/
0

Den Ausdruck „schwer vermeidbar“ ist mir in der Diskussion sehr suspekt. Beispiel Zement: wir brauchen eh viel zu viel davon. Vor vielen Jahren hat die Menschheit kein fossiles CO2 ausgestossen. Wenn wir altes (Bescheidenheit, lokale Wirtschaft, einfachere, beispielsweise natürliche Materialien usw.) mit Neuem verknüpfen (Solarzellen, Wasserkraft, ein vernünftiges Mass an Automatisierung usw.) miteinander verbinden, ist es möglich, das Klimaproblem zu lösen. Augenwischerei (Beispiel CO2-Speicherung) löst das Problem nicht. Wir denken in zu vielen Tabus, was alles unantastbar und gegeben erscheint.

21
/
0

Einverstanden. Wenn Zement (oder sonst etwas) als "schwer vermeidbar" gilt, dann werden bald unsere Möbel aus Beton sein. Oder wenn wie bei einigen CO2-Gesetz Ideen der Flugverkehr ausgekoppelt wird, transportieren wir bald alles nur noch mit Flugzeugen, statt mit effizienteren Frachtern.

Der Drang seinen Industriezweig als Ausnahme zu verkaufen wird dann riesig und die Lobbyisten warten bestimmt schon auf diese Gelegenheit.

3
/
0

Danke für Ihren Kommentar. Das ist echt ein tragischer aber auch sehr ausgeprägter und weit verbreiteter Mechanismus. Wir Konsumenten hätten viel in der Hand, diesen Trumpf müssen wir spielen, so lange wir ihn noch in den Händen halten.

1
/
0

Ich brauche mal eine Erklärung:
Das das Verbrennen von Rohöl, das Millionen von Jahren im Boden geschlummert hat, zusätzliches CO2 in die Luft absondert, ist mir klar. Das ist das, was primär das Klima verändert.

Andere Dinge verursachen auch CO2, aber diese Sachen hat es schon immer gegeben, wie der Methanausstoss von Rindern. Das ist aber eigentlich ein Kreislauf. Warum trägt das auch zur Veränderung des Klimas bei, wenn es doch ein Kreislauf sein sollte? Weil wir das heute im Übermass praktizieren und es viel mehr Rinder (als Beispiel) gibt als vor 1000 Jahren und viele Wälder/Regenwälder, die massiv CO2 speichern, abgeholzt sind?

Nicht falsch verstehen: ich identifiziere mich sehr mit dem ETH-Forscher aus dem Artikel. Keine Flüge mehr, elektrisch mobil, Handys früher so ~4 Jahre neu (mit dem aktuellen Gerät plane ich 8 Jahre), der PC ist jetzt 13, extensives Recycling zu hause etc.

16
/
0
· editiert

Der Mensch hat in den letzten zwei Jahrhunderten die Umwelt dermassen stark verändert, dass nicht mehr von einem "natürlichen" Zustand ausgegangen werden kann. Die Natur ist generell in einem dynamischen Gleichgewicht, der Mensch hat diese Dynamik allerdings potenziert und es werden sich höchstwahrscheinlich neue Gleichgewichte herauskristallisieren. Wie in der Politik oder Gesellschaft ist das Finden neuer Gleichgewichte im chaotischen System genau das, ziemlich chaotisch.

Zu den Tieren; Mehr als 90% der Säugetiere sind heutzutage Nutztiere, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sich diese 90% auf Tieranzahl oder Tiergewicht bezieht. Auf jeden Fall weit, weit weg von allem was als natürliches Gleichgewicht bezeichnet werden kann.

19
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Hallo, gute Frage. Ein paar Gedanken dazu: Sie haben schon recht, es gibt ja einen natürlichen Kohlenstoffkreislauf mit Emisssionsquellen und -senken. Ein Problem ist sicherlich, dass wir diese natürlichen Emissionssenken massiv reduziert haben. Nicht nur durch Abholzung. Auch die sich erwärmenden Meere funktionieren immer schlechter als Kohlenstoffsenke. Moore, eine natürliche Kohlenstoffsenke, werden immer weniger. Die Art der Landnutzung entscheidet, wie gut die Böden CO2 binden können. Und auf der anderen Seite haben wir, wie schon in anderen Kommentaren gesagt, die Zunahme der Quellen. Es gibt ja, wie wir wissen, 15-mal soviele Nutztiere wie wilde Säugetiere.

Beim Methan und den Rindern ist es komplex: Theoretisch haben Sie recht. Auf der Weide wächst Gras, das CO2 über Photosynthese fixiert. Das Rind frisst das Gras und stösst den gefressenen Kohlenstoff u.a. in Form von Methan wieder aus. Das Methan in der Atmosphäre wird irgendwann wieder zu CO2. Und der Kreislauf beginnt von vorne. Es kommen bei diesem Prozess keine "neuen" CO2-Moleküle in die Atmosphäre.

Ich denke, ein Problem ist, dass es diesen klimaneutralen Kreislauf zwischen Grasland und Rind z.B. aufgrund der Massentierhaltung in der Realität nicht mehr gibt. Oft wird etwa Soja verfüttert, das auch transportiert werden muss und das oft auf abgeholzten Flächen wächst. Ein weiteres Problem, das auch schon genannt wurde, ist, das Methan viel stärker "aufheizt". Auch wenn das irgendwann zerfällt, die Erhitzung macht es vorerst trotzdem in einem Moment wo es um jedes zehntel Grad geht.

12
/
0

Danke für die Anregungen zum Nachdenken. Passt für mich so und klingt stimmig.

2
/
0

Das von der Viehzucht verursachte Methan ist ungefähr 40 mal klimawirksamer als CO2. Es hat allerdings dann auch eine viel kürzere Lebensdauer in der Atmosphäre, da es über ungefähr 12 Jahre mit dem Sauerstoff zu CO2 und Wasser reagiert. Wenn wir dieses Methan vollständig einfangen und sauber abfackeln könnten, wären die Tiere tatsächlich klimaneutral. Allerdings kommen bei Vieh- und Milchwirtschaft dann noch viel Transport, Verarbeitung und Kühlung dazu.

8
/
0

Der Methanaustoss der Rinder war ein Beispiel für etwas, das ich als Kreislauf sehe und deshalb nicht verstehe. Danke für die Erklärung zum Abfackeln der Methanausstösse, hilfreich für das Verständnis, aber das gibt nur ein Teil meines Verständnisproblems "Kreislauf" wieder.

3
/
0

Statt in linearen, eindimensionalen „Kreisläufen“ denken Sie besser in „Spiralen“, welche die Wachstumskurven integrieren, um die mehrdimensionalen Interdependenzketten und komplexen „Positiven Feedback-Loops“ zu erfassen.

3
/
0
beobachten
·

Können wir nicht einfach durch verzicht unseren planeten retten???
Es würde uns menschen gut tun.

13
/
2
· editiert

Um Verzicht zu üben, muss man zuerst wohl den Überfluss erlebt haben. Wenn man bedenkt wie viele global gesehen noch nicht mal genug haben, wird das wohl noch lange dauern.

19
/
0
Advocatus Diaboli
·

Aber die, die nicht im Überfluss leben, produzieren auch nicht so viel CO2..
Je wohlhabender man ist, desto mehr Verantwirtung müsste man zeigen, weil man mehr CO2 produziert. Genau das findet aber nicht statt.

18
/
0
Timon Zielonka
Sales @ zukunft.com
·

Wir sollten aber gezielt verzichten. Trotz openfoodfacts.org ist es für mich immer noch schwer zu ermitteln, wo ich genau verzichten sollte. Wenn das hier umgesetzt wäre, wäre es einfach: billiger ist auch besser fürs Klima. Und vermutlich müssten wir den Konsum um weniger als 10% reduzieren.

4
/
0
Mathematiker
·

Ja, wichtige marktwirtschaftlich-kapitalistische Grundsätze wären Kosten-Wahrheit und Kosten-Transparenz -- von beidem sind wir sehr weit entfernt, Beispiel Mobilität, und dort besonders krass die Luftfahrt ...

9
/
0
Grossvater "Oekoterrorist"
·

Man kann das Grundproblem "Wachstumszwang (oder Grössenwahn) durch Konkurrenz (Kapitalismus) und 250 Jahre Realisierung in zuviele, zu schwere, zu starke, zu grosse Fossil-Maschinen-Katastrophen nicht mit NOCH MEHR solchen Katastrophen lösen. CO2 Emissionen, aber auch sämtliche anderen nicht unbedingt notwendigen Komfort- und Spass-Dummheiten (Fliegerei, SUV's, Digitalisierung, Foodwaste, etc.etc.) müssen ELIMINIERT und nicht "bezahlt" oder mit "Marktpreis" (was für eine Schnaps-Idee!) versehen werden. Auch mit Sonnenenergie produziertes Microplastik bleibt ewig in der Umwelt und in unseren Zellen (sehr nachhaltig!). Ausserdem müssen Nahrung, Kleidung und Wohnung (das für Menschen Notwenige) global gleichmässig verteilt werden, sonst herrscht (Nuklear-)Krieg um Ressourcen und schliesslich Evolutions-Ende durch Zerstörung der Lebensbasis (nicht nur des Menschen, der zum "Krebs" der Erde wird).

22
/
4
anonyme Verlegerin
·

„Wir müssen als Gesellschaft schauen, dass wir auf netto null kommen, nicht individuell.“ B. sagt es selbst. Jedoch sind wir längst noch nicht auf den letzten Metern. Ohne den politischen Willen zur CO2-Vermeidung beim Ausstoss, wird es nicht gehen.

16
/
1
· editiert

Bezüglich der physikalischen (d.h. nicht ökonomischen) Machbarkeit der Direct Air Capture kann ich dieses YouTube Video sehr empfehlen. Es zeigt klar auf, wie viel (grüner!) Strom für die verschiedenen Szenarien des IPCC Berichts, unter Annahme realistischer Wirkungsgrade, benötigt würden. Die Resultate sind wenig ermutigend. Bei 8% Wirkungsgrad würde die Erreichung des 450ppm Ziels die gesamte heutige weltweite Stromproduktion benötigen.

14
/
0

Interessant zu wissen wäre, inwiefern eine Aufforstung zur CO2-Speicherung beitragen kann und zu welchem Preis. Allenfalls auch in Kombination mit der nachhaltigen Nutzung des Rohstoffes Holz im Bauwesen.

9
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Guten Tag, danke für Ihre Frage. Ich habe das recherchiert, das hätte aber für diesen Artikel den Rahmen gesprengt. B. hat es wie folgt berechnet: Wollte man die 7 Millionen Tonnen Rest-Emissionen durch Aufforstung "einfangen", bräuchte man Wald auf einer Fläche von 2,8 Millionen Hektar. Das entspricht etwa dem doppelten der Fläche des Schweizer Waldes heute.

13
/
0

Holz als Rohstoff für den Bau (=CO2-Speicher) ist aber eine Alternative die (noch) zuwenig genutzt wird. Zusätzlicher Vorteil: weniger CO2-intensiver Einsatz von Zement und Beton. Recherchiert mal in diese Richtung 😊

10
/
0
anonyme Verlegerin
·

Das wäre die Hälfte von dem was letzten Sommer in Kanada abgebrannt ist, oder?

1
/
0

Eigentlich ist die Strategie klar:
Was machbar ist, effizient und den grössten Anteil an der Lösung beiträgt wird priorisiert und rasch möglichst umgesetzt.
In der Zwischenzeit wird mit (relativ) weniger Ressourcen an der Lösung für "die letzte Meile" gearbeitet.
Die Technologie für eine weitgehend CO2-neutrale Zukunft ist da. Die Diskussion um die Restemissionen dient - so wie sie geführt wird - der Vermeidung der jetzt einfach umsetzbaren Schritte.
Michael Mann hat meiner Meinung nach gut die Strategien der Fossilenergie-Lobby heraus gearbeitet und die Machbarkeit der Lösung mit heutigen Mitteln aufgezeigt.
https://michaelmann.net/books/climate-war

3
/
0
Advocatus Diaboli
·
· editiert

Sorry aber von "letzter Meile" zu sprechen, wenn der CO2 Ausstoss weltweit immer noch massiv steigt scheint mir eher Propaganda, als aktive Lösungsgestaltung.
Solange man glaubt, wir könnten unseren westlichen Lebensstil (Fleischkonsum, Tourismus, Individualverkehr, Wohnraum) so noch 30 Jahre weiterführen, werden die Änderungen auf sich warten lassen. Die Politik weiss das natürlich.. die Wahrheit könnte die Bevölkerung verunsichern..

12
/
3

Sorry, aber wer richtig liest ist im Vorteil: Ich habe nicht ansatzweise geschrieben, wir befänden uns auf der letzten Meile. Im Gegenteil, davon sind wir weit entfernt. Eben, weil wir davon so weit entfernt sind, sollten wir uns zuerst um die ersten Schritte kümmern, anstatt über die letzte zu philosophieren und darüber zu spekulieren, ob es die letzten 3 oder die letzten 4,5 Meilen schwierig wird.
Nike sagte es schon vor 35 Jahren: just do it!

11
/
0
Pflanzenkohle Fan
·

Verkohlen statt verbrennen, mit Pyrolyse CO2 fixieren, eine alte Technik, längst in der moderne Technologie angekommen.
Leider in einem so langen Artikel nicht erwähnt - einzig gegen Schluss ein Hinweis, dass in Dänemark Pflanzenkohle Zertifikate gekauft werden können. Gibt es aber auch in der Schweiz, zunehmend.
Wer sich mit Pyrolyse beschäftigt wird begeistert sein, wie breit sich Biokohle als CO2 Senke anwenden lässt. Im Baugewerbe, der Landwirtschaft, der Kunststoffproduktion, sogar beim Klärschlamm...
Und aus der Prozessenergie fällt Wärme an, mit der sich heizen lässt. Gas, das zu Strom werden kann. Und etwas Öl, mit ähnlichen Eigenschaften wie Erdöl.
Pyrolyse ist mit allen organischen Stoffen möglich, da stehen wir am ganz am Anfang. In der Schweiz aber eher als Schlusslicht - wir haben ja die ETH.

Was aber keineswegs heissen soll, dass es ohne Einsparungen noch irgendwie in die Zukunft geht.

10
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Es gibt neben den im Artikel genannten Verfahren viele weitere Ansätzen, neben der von Ihnen erwähnten Pyrolyse etwa auch die beschleunigte Verwitterung. Wir hatten in der Republik bereits eine Übersicht zu den Verfahren, Sie können sie hier (https://www.republik.ch/2020/02/11/…ie-flasche) nachlesen. Hier habe ich die Technologien näher angeschaut, auf die auch der Bund explizit setzt.

9
/
0
Pflanzenkohle Fan
·

Danke für den Hinweis.
Ja, ebenfalls ein spannendes Thema, die beschläunigte Verwitterung.
Sogar Genial, wenn die Forschung ergäbe, dass man sie bedenkenlos grossfächig anwenden könnte in der Landwirtschaft.
Leider auch hier nur private Initiativen am Werk...
Bei der Pflanzenkohle sind wir bereits etwas weiter in der Erkenntnis - bin daher gespannt, was in der neuen Düngeverordnung stehen wird - wäre für die BäuerInnen eine wichtige Chance.
Wie auch der Humus Aufbau, der CO2 Zertifikate und neue Wertschöpfung möglich machen würde.
Bereits bescheidene Praxis in Deutschland, eine weitere Runde Sache - bei der man sich besser fühlen könnte.
Wir verschlafen all diese simplen, nachhaltigen Techniken in der Schweiz, sind versteift auf energieintensives Absaugen und Pipelines bauen...

4
/
0

Ja, das funktioniert und wäre ein kleiner Beitrag in die richtige Richtung.
Das Problem sind die riesigen notwendigen Mengen. Es wachsen viel zu wenig organische Stoffe nach, um den täglichen CO2-Ausstoss kompensieren zu können.

6
/
0
Pflanzenkohle Fan
·

Pflanzenkohle könnte mit neuen Werkstoffen durchaus auch mithelfen, grosse Mengen CO2 Ausstoss zu verringern.
Beispiel Bau von Häusern, Brücken und so: Armierungen aus Karbonfasern, was ja Kohlenstoff ist, rosten nicht und könnte zum Teil Stahl ersetzen. Nicht nur langlebiger. Es liesse sich auch sehr viel Beton und Zement sparen, denn eine erhebliche Menge wird nur verbaut um den Stahl vor Rost zu schützen.
So gesehen verändert sich die Rechnung doch grundsätzlich, oder?
Mein Beispiel der Pyrolyse von Klärschlamm ist auch kein Witz, das funktioniert. Ein Problemstoff, der reichlich anfällt und mithelfen könnte, das künftige Phosphor Problem zu lösen.
Und denkt man an all die Holz und Schnitzelheizungen, die keineswegs CO2 neutral sind, sieht die Bilanz noch mal anders aus.
Pflanzenkohle führt zu CO2 Senken.
Im meinem Garten arbeite ich sehr gerne damit, denn sie bindet auch Wasser und Nährstoffe und gibt diese langsam wieder ab.
Und das ist noch lange nicht das Ende der Geschichte.

7
/
0
Souri Thalong
Community-Support
·

Geben Sie uns doch bitte noch ein bisschen Kontext mit auf den Weg. Wohin führt dieser Link? Und was für eine Diskussion wollen Sie damit anstossen?

5
/
1
Timon Zielonka
Sales @ zukunft.com
·

Der Link führt zu einem Unternehmen, dass, wie climeworks, CO2 aus der Luft herausholen und speichern möchte. Der Unterschied ist, das Graphyte Photosynthese, also Pflanzen, statt technische Filter, nutzen möchte. Das reduziert die mögliche Kapazität pro Zeit. Ich habe das früher mal grob durchgerechnet und wir müssten für einen relevanten Beitrag die ganze Landfläche der Erde mehrfach zusätzlich bepflanzen.

8
/
0
· editiert

Nein, das System funktioniert natuerlich nicht. Ist als Subventions-und Investitionssauger aber attraktiv. Weshalb funktioniert es nicht ?

  1. Aus der Umgebungsluft Luft ziehen. Der Anteil an CO2 in der Luft ist um die 500ppm, etwa 0.05%. Bedeutet man muss gewaltige Mengen Luft durch eine Apparatur lassen und fast nichts heraus ziehen. Nehmen wir einen imaginaeren Prozess, der uns das ueberschuessige CO2 in einem Durchgang rauszieht, und erst mal verschwinden laesst. Ohne zusaetzliche Energie. Wir muessen also nur die Luft durch die Apparatur ziehen. Dh die gesammte Atmosphaere. Die Atmosphaere rechnen wir als Kugeloberflaeche von 6200km Radius und 10km Hoehe. Sind 4.6E9 km^3. Sei so eine Apparatur 100m im Kubus. Da ziehen wir die Luft durch, mit einem Wind von 36km/h, frischer Wind, Staerke 5, das Volumen wechselt alle 10sek, da 10m/s Geschwindigkeit und 100m Laenge. Das Volumen pro sekunde ist also Querschnitt* Laenge , 100'000m^3, oder 1E-4km^3. Wenn ich das nun durchziehen lasse, dauert das 4.6E9 / 1E-4 (km^3 ) sind 4.6E13 sek. Mit 31E6 Sekunden pro Jahr sind das 1.4E6 Jahre. Naja. Wir haben mehr wie einen solchen Apparat. zB 10'000. Dann waere's noch 146 Jahre. Gut ? Wenn die Luft mehr wie einmal durch muss, dauert's laenger. Wir muessen's erst bauen, periodisch warten, und laufen lassen. Wir haben noch keine Energie fuer den Bau, fuer den Prozess, fuer's Entsorgen des CO2 verrechnet.
    Edit. Das Ganze muesste man so aufziehen, dass's die kommenden Generationen weiter betreiben, wie eine Religion. Das sollte gehen. Verschiedene Versionen, sodass sich die Gruppen bekaempfen, es aber trotzdem durchziehen.

  2. Aus Verbrennungsluft. Hier faellt das CO2 in konzentrierter Form an, allerdings auch bei hoeherer Temperatur. Bedeutet, der Prozess wird ein Anderer sein, wie der obige. Den obigen gibt's uebrigens nicht. Fuer Grosserzeuger wie Zementwerke allenfalls denkbar, falls es den Prozess gaebe.

  3. Loswerden des CO2. Wir bekommen das CO2 als Gas. Falls kaelter wie 30 Grad Celsius und 30 bar ist es fluessig. Ein Kompressor kann das, gegen etwas Energie. Man kann's nun in Wasser verpressen, unterhalb 300m Tiefe, entsprechend 30 Bar, bleibt es fluessig. Ausser es entweicht wie beim Lake Nyos ( siehe wikipedia), nicht lustig.
    Im Meer Verpressen wuerde das Wasser sauer, damit wuerde die Meeresflora und Fauna behindert.
    In Gestein verpressen, bedeutet man wuerde in Kalk verpressen, welche sich dann zu Gips umwandelte, und da Gips mehr Platz braucht, Hebungen und Erdbeben verursachen. Ohne chemischen Prozess, in Spalten und Loecher waere nicht dauerhaft.
    In den Kontinentalshelf pressen, zB in Island, wie geplant, ist etwas vom duemmst Denkbaren. In einem thermisch aktiven Gebiet kommt's frueher oder spaeter wieder raus. auch wenn's zwischendurch Gips geworden waere. Der Zeitraum wuerde allerdings in Jahrhunderten oder Tausenden gemessen.
    Verkuerzt. Eine Geldmacherei anstelle Wald anzupflanzen.

10
/
2
· editiert

Ich kann Ihnen da nur ein bisschen beim Wald widersprechen. Die Mengen an CO2 die wir jährlich ausstossen, können nie mit pflanzlicher Biomasse alleine aufgefangen werden. Dazu fehlen uns mindestens eine Grössenordnung. Ausserdem ist nicht klar wieviel CO2 effektiv im Boden bleibt bei Wäldern. Wenn ein Jungwald mal ausgewachsen ist, sinkt seine CO2-bilanz signfikant. Ausnahmen bilden da Mangrovenwälder und auch Wälder in Gegenden mit Permafrost (der ja jetzt schmilzt). Oder Seegras"wälder" wären auch eine gute Idee für eine Langzeitlösung.

2
/
0
Leser; Wohnkonsum als CO2-Quelle
·

Vielleicht gilt dereinst auch beim CO2 das Verursacherprinzip. Wer CO2 freisetzt, übernimmt die Kosten für Abscheidung und Lagerung. Naja, ev. gibt es noch Nebenkosten für die Versicherung, falls das Lager schon nach wenigen Jahrtausenden lecken sollte.

Was mir ausserdem zu denken gibt: Wir sind auch 2024 noch in der Lage, klimafreundliche Anreize zu demontieren. Die Eigenmietwert-Besteuerung trägt dazu bei, dass Immobilien effizient genutzt werden. Nun laufen Bestrebungen, diese Steuer abzuschaffen. Tendenziell führt dies zu Verschwendung von Wohnraum und damit zu mehr grauen Emissionen. Kann das unser Ernst sein?

9
/
1

Nur zu diesem Punkt. Die Eigenmietwertbesteuerung hilft in diesem Fall nichts. Bei der Eigenmietwertbesteuerung geht es um Einfamilienhausbesitzer. Wie soll das Wohnen effektiver gehen ? Die Kinder sind vielleicht ausgezogen. Ziehen die Kinder deswegen wieder ein ? Nein.

0
/
1
Leser; Wohnkonsum als CO2-Quelle
·
· editiert

Danke für den Einwand und das typische Beispiel. Und ich glaube, Sie haben Recht: Nur im Ausnahmefall werden die Kinder wieder einziehen. Nun stellt sich die Frage, welche Anreize die Eltern haben, ihr nur noch zur Hälfte genutztes Haus gegen eine kleinere Eigentumswohnung (oder Mietwohnung) zu tauschen:

a) Steuer auf den Eigenmietwert? Ja, denn die kann mit dem Wechsel reduziert werden, vor allem dank Steuerprogression.

b) Vermögenssteuer auf das Haus? Kein Anreiz, weil das Vermögen nicht ändert. Zudem ist bei steigenden Immobilienpreisen das grosse Haus von Vorteil.

c) Das klimapolitische Gewissen? Geringer Anreiz, da es bezüglich Wohnkonsum kaum Sensibilisierung gibt.

Meistens führen wohl Randbedingungen und nicht Anreize zu einem Wohnungswechsel: Altersdemenz, Gehbehinderung, Privatkonkurs, Scheidung, usw.

Fazit: Die meisten Eltern werden an ihrem Wohnsitz bleiben, auch wenn ihr Haus so nicht effizient genutzt wird. Die Eigenmietwert-Besteuerung entfaltet als Lenkungsabgabe eine geringe Wirkung. Im dümmsten Fall sind sogar ungenutzte Räume steuerbefreit. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Eigenmietwert-Besteuerung zu den stärksten Anreizen für einen Wohnungswechsel gehört. Einverstanden?

0
/
0

Mit Bezug auf den unten zitierten Satz: Können Sie noch etwas dazu sagen, wie der Einsatz von Narkosemitteln zu Emissionen führt?

Und in Klär­anlagen, bei der Kehricht­verbrennung, in Stahl- und Zement­betrieben sowie beim Einsatz von Narkose­mitteln entstehen ebenfalls Emissionen, die sich bisher kaum verhindern lassen.

2
/
0

Ausschnitt aus dem (sehr langen) Wikipedia-Artikel, der unten genannt wurde:

Die einzelnen Substanzen haben dabei ein sehr unterschiedliches klimaschädigendes Potential. Dies erklärt sich vor allem aus deren jeweiligen Lebensspanne in der Erdatmosphäre: So entspricht die Klimabelastung einer Allgemeinnarkose von einer Stunde bei Verwendung von Sevofluran einer Fahrstrecke von etwa 28–62 km mit einem modernen PKW. Bei der Verwendung von Desfluran läge die entsprechende Fahrstrecke bei 375–750 km.
Beim National Health Service in Großbritannien machten 2012 Narkosegase einen Anteil von 5 % an der gesamten Emission von Treibhausgasen aus. Dies entsprach ca. 50 % der Treibhausgasemission durch Heizung der Gebäude und der Warmwasserbereitung.[8]

5
/
0

Danke 🙏 spannend, man lernt nie aus ☺️

1
/
0

Ich gehe stark davon aus, dass sich dies auf Lachgas (N2O) bezieht. Dieses hat ein GWP von 298 bezogen auf 100 Jahre, also eine 3x stärkere Treibhauswirkung als CO2 über diesen Zeitraum. N2O wird in diversen Bereichen eingestzt, u.a. auch als Narkosemittel - relevante antrophogene Emissionen entstehen aber v.a. durch die Landwirtschaft (durch N-Düngung auf nassen Böden -> Denitrifikation) und in Kläranlagen. Der pharmakologische Einsatz dürfte bei der Emissionsbilanz wohl nicht gross ins Gewicht fallen.

5
/
0
er schreibt
·

Kurz und allgemeinverständlich bei Wikipedia:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Inh…4sthetikum

hth

1
/
0
anonyme Verlegerin
·

Ein wahrer Schildbürgerstreich!

6
/
1
Lorenzo Moret
Auditor a. D.
·

Zitat "Etwa 5 Tonnen der Rest­emissionen will man dort abfangen, wo sie entstehen, und dann speichern"...
Tonnen oder Millionen Tonnen?

5
/
1

5 Tonnen pro Person.

4
/
0

Nicht klar, etwas weiter oben werden 12 Mio. Tonnen erwähnt und gleich danach der Bezug zu 5 bzw. 7 Tonnen. Somit fehlt hier wohl tatsächlich die Einheit "Millionen".

0
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Vielen Dank für das aufmerksame Auge. Es sind in der Tat Millionen Tonnen. Wir korrigieren das.

2
/
0
Timon Zielonka
Sales @ zukunft.com
·

Bisher haben die wenigsten Länder weltweit einen solchen Preis

Eigentlich hat bisher kein Land so einen Preis, denn in keinem Land werden die Klimagasemissionen vollständig erfasst. Wenn man einen Deich hat, der eine Lücke hat, nützt der Deich aber nicht viel. Deshalb wäre ich dafür, dass man das hier umsetzt. Dann ergibt sich automatisch der "richtige" Anteil von DACS.

2
/
0
Klimaschützer
·

CO2 aus der Atmosphäre entfernen ist möglich, allerdings nicht per DAC. DAC ist viel zu teuer, auch wenn es evtl. noch etwas billiger wird als 680 $ / to. Viel günstiger ist OIF (Ocean Iron Fertilization), d.h. der Ozean wird mit Dünger, insbesondere Eisen, zu einem höheren Pflanzenwachstum gebracht, das wiederum CO2 aus der Atmosphäre erfordert. Ein schöner Nebeneffekt: Es gibt mehr Fische. Möglich wird das vor allem in südlichen Pazifik sein, etwa vor der Küste Chiles, weil dort der Ozean sehr wenig Eisen enthält ("Eisenmangel" kennen wir ja von Menschen, aber auch der Ozean kann daran "leiden":-)
Mit solchen und ähnlichen "GeoEngineering" Methoden kann CO2, und auch Methan, für unter 5 USD / to aus der Luft geholt werden, also zu einem Bruchteil der o.g. Kosten. Man muss das nur wollen. Mehr Information, vor allem zur Methanentfernung, findet ihr unter https://amr.earth.

6
/
7

Geoengineering ist ziemlich heikel und wenn man sich etwas in OIF reinliest, findet man dass kaum Experimente gemacht wurden bis jetzt. Es gibt ein paar Modellversuche, die zeigen, dass ISA vermutlich wenig Impact hat, von dem her besteht Potenzial. Aber so salopp wie Sie daherreden, ist die Lösung noch lange nicht ausgereift und die Nebeneffekte noch zu wenig studiert.

Und das mit Eisenmangel beim Menschen zu vergleichen, löst bei mir leider eher Argwohn aus als Begeisterung über die Metapher. Zu oft begleiten solche Vergleiche pseudowissenschaftlichen Behauptungen wie zum Beispiel in der Alternativmedizin.

3
/
1
Klimaschützer
·

Lieber Herr K.,

ich beschäftige mich seit 3 Jahren mit der Thematik ISA, seit ca. 1 Jahr beruflich. Die Wissenschaft ist hier ziemlich weit. Was Sie mit "ziemlich heikel" meinen müssten Sie genauer ausleuchten, das scheint mit ein Vorurteil zu sein. Welche "Modellversuche" meinen Sie? Ich kenne alles was in dem Feld gemacht wurde, und wir betreiben ein eigenes Labor in der Sache.

Der Begriff der "iron-deficiency" ist in der Ozeanographie etabliert. Der Vergleich mit dem Menschen ist populärwissenschaftlich, soweit gebe ich Ihnen recht, aber Ihr Argwohn ist hier unberechtigt.

besten Gruss
O. P.

3
/
3
anonyme Verlegerin
·

Klingt gruselig.

0
/
1

Ich und meine Familie sind wie Cyrill B. CO2 Neutral. Macht auch mit!

1
/
0

Ich kenne eine mega gutes, mega effizientes und zudem noch schönes Konstrukt, das ohne zusätzlichen (künstlich erzeugten) Energiebedarf CO2 aus der Atmosphäre saugt, 24/7, über Jahre und Jahrzehnte, teils Jahrhunderte hinweg, sogar ohne Wartung und Servicevertrag!

Bestechend durch die grosse Oberfläche und die stabile Bauweise sowie den Add-ons mit wunderbaren Farben, sanften Geräuschen und Düften ist es gesellschaftlich sehr akzeptiert.

Mit dem eingespeicherten C lässt sich ausserdem alles mögliche bauen und das restliche O2 könnten wir zum Atmen brauchen. Zudem verbessert dieses ausgefeilte Konstrukt die Bodenqualität, bietet Lebensraum, verhindert Erosion und hat einen ausgleichenden Effekt auf Wetterextreme. Na?

Mein Freund, der Baum …

0
/
0
· editiert

Im Artikel werden zwei unausgereifte grosstechnische Verfahren vorgestellt. In einem Nebensatz ist von Humusbildung mit Pflanzenkohle die Rede. Mich würden Fakten über die Möglichkeiten und Grenzen dieser natürlichen Methoden interessieren.

Jedes Holzhaus ist ein CO2-Speicher, die regenerative Landwirtschaft verspricht ohne Verlust von Anbauflächen über Humusaufbau grosse Mengen CO2 aus der Atmosphäre zu binden, die Vernässung von trockengelegten Mooren kann einen Beitrag leisten usw. Natürlich ist nicht jeder Aufforstungsprogramm ein Erfolg. Das Potential und der Stellenwert dieser natürlichen Verfahren im objektiven Vergleich mit den technologischen Versprechen wäre jedoch interessant. Und auch der Blick darauf, warum grosstechnische Lösungsansätze inkl. Geoengineering den Diskurs dominieren.

0
/
0
Cornelia Eisenach
Wissenschaftsjournalistin
·

Ja das ist interessant. Verbunden damit ist auch die Frage, warum der Bund auf diese technischen Verfahren setzt. Einen Überblick über weitere Verfahren, zum Beispiel bewschleunigte Verwitterung, sanfte Landwirtschaft oder Biokohle gibt übrigens dieser Republik-Artikel: https://www.republik.ch/2020/02/11/…ie-flasche.

0
/
0
Urs Anton Löpfe
Entschwender
·

Wie schon gesagt, das sind alles technsiche Lösung. Die Frage ist für uns, welche Rahmenbedingungen braucht es, dass sich die effektivsten Lösungen durchsetzen können.
Im Moment macht es den Eindruck, dass die besten Lösungen dienigen sind, die von der Politik am meisten Subventionen bekommen.

1
/
0