Begeisterung pur: Eines von vier ausverkauften Rammstein-Konzerten Anfang Juni in München. Sven Hoppe/DPA/Keystone

Wovon wir reden, wenn wir von Rammstein reden

Und warum die Diskussion anders laufen sollte.

Von Ronja Beck und Theresa Hein, 23.06.2023

Vorgelesen von Jonas Gygax
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Samstag­nachmittag, 17. Juni, vor dem Wankdorf­stadion in Bern herrscht Feststimmung. Zehntausende Menschen zotteln lachend, rufend, trinkend zu den Eingängen, um in wenigen Stunden die Band Rammstein zu feiern.

Alles wie immer. Fast. Hinter doppelter Polizei­absperrung haben sich vor dem Stadion über 100 meist junge Menschen versammelt, um gegen den Anlass zu demonstrieren. Es gibt Tänze, Buhrufe, Mittel­finger in Richtung Fans. «Till Verschwinde­mann!», schallt es aus der Menge der Demonstrierenden. Die Fans gegenüber lachen, wedeln mit ihren Eintritts­karten, schreien «Bullshit!». Dazwischen stehen Polizistinnen. Das Konzert findet vor ausverkauften Rängen statt.

Um die Band Rammstein und ihren Front­sänger Till Lindemann ist es laut geworden in jüngster Zeit, und das nicht wegen der Musik.

Seit vier Wochen berichten zahlreiche Frauen von Macht­missbrauch rund um die Konzerte von Rammstein und von sexualisierter Gewalt, mutmasslich verübt durch Till Lindemann.

Das Musik­label hat das Marketing für die Band eingestellt, der Buchverlag von Till Lindemann die Zusammen­arbeit beendet, die Staats­anwaltschaft Berlin ermittelt gegen Lindemann und seine «Casting-Direktorin» Alena M., die für ihn junge Frauen herbei­geschafft haben soll. Der Rammstein-Front­mann weist alle Vorwürfe von sich und geht mit einem deutschen Staranwalt gegen mutmassliche Opfer und Bericht­erstattung vor.

Das geschilderte Ausmass des Macht­missbrauchs, mutmasslich verübt durch einen der erfolgreichsten deutschen Musiker, ist gross. Die Debatte ebenfalls. Seit einem Monat ist Rammstein überall, in Feeds, Zeitungen, Stuben – und auch in Stadien. Immer wieder fällt der Diskurs in bekannte wie gefährliche Muster. Für künftige #MeToo-Fälle könnte das zum grossen Problem werden.

Die Vorwürfe reichen weit

Den Anfang machte die 24-jährige Nordirin Shelby Lynn. Sie berichtete auf Instagram und Twitter, dass ihr am Rammstein-Konzert Ende Mai in Vilnius mutmasslich Betäubungs­mittel verabreicht und sie für Sex mit Till Lindemann unter die Bühne geführt worden sei.

Die Band wies die Vorwürfe in einem Statement zurück, doch Lynns Schilderungen hatten bereits eine Lawine in Gang gesetzt. Dutzende Frauen berichteten in der Folge von ähnlichen oder schlimmeren Erlebnissen rund um die Konzerte der Band. Junge Frauen erzählten von gewalt­vollen sexuellen Handlungen mit Superstar Lindemann und von grossen Erinnerungs­lücken. Eine Frau berichtete, dass sie das Bewusstsein verloren hatte und, als sie es in einem Hotel­zimmer wieder­erlangte, Till Lindemann auf ihr lag.

Die Vorwürfe reichen weit: von Objektifizierung von Frauen über die Abgabe von Betäubungs­mitteln bis zu mutmasslich strafbaren Sexual­delikten.

Aber es gibt auch Frauen, die die «Row Zero» besucht haben, die Gegenteiliges berichten. Die nichts von Grenz­überschreitungen, K.-o.-Tropfen oder Missbrauch hinter der Rammstein-Bühne erzählen, sondern sagen, sie hätten eine gute Zeit gehabt. Die «Row Zero» ist eine Sonder­zone direkt vor der Bühne.

Und es gibt Frauen, die erst eine Weile nach der gemeinsamen Nacht mit Till Lindemann realisieren, dass vielleicht doch nicht alles einvernehmlich lief.

So vielschichtig der Fall Rammstein ist, so simpel fallen die Kommentare dazu aus: Die Frauen hätten wissen müssen, worauf sie sich einlassen, das lief schon immer so hinter der Bühne.

Diese Darstellungen sind aus zwei Gründen verkehrt. Erstens: Es geht bei den zahlreichen und in unterschiedlicher Schwere vorgebrachten Anschuldigungen nicht um Sex, sondern um mutmasslich systematisch verübte Übergriffe. Und zweitens: Sie verkennen, wie Macht wirkt – und wie sie missbraucht wird.

Wer die Macht hat und warum

Den Boden für Missbrauch bereitet das Gefälle: Da der Super­star, dort der junge Fan. Im Fall von Till Lindemann wurde dieses Gefälle mutmasslich auf die Spitze getrieben. Gemäss den Berichten der betroffenen Frauen erhielten sie Konzert­karten geschenkt, wurden dann in die «Row Zero» geschickt, um schliesslich backstage den Rammstein-Superstar persönlich zu treffen, später vielleicht sogar noch im Hotel­zimmer. Smartphone und Freunde durften nicht mit, stattdessen gab es viel Alkohol und mutmasslich weitere Substanzen. Die Frauen wurden laut ihren Erzählungen privilegiert und gleichzeitig isoliert.

«Sobald die Frauen aufs Konzert gehen und als einfache Fans einen millionen­schweren, berühmten Star treffen, ist die Macht­asymmetrie da», sagt Agota Lavoyer, Expertin für geschlechts­spezifische Gewalt, zur Republik. «Es wurde hier systematisch darauf angelegt, dass es die Frauen schwer haben, aus dieser Lage rauszukommen.»

Eine Rolle spielte auch die angebliche Vertrauens­person Alena M., die sich in den sozialen Medien selbst als «Casting-Direktorin» für Till Lindemann bezeichnete. Sie soll für den Sänger gezielt Frauen «rekrutiert» haben. Das schlechte Bauch­gefühl der Frauen soll sie kleingeredet haben. Fragen, ob es bei den Treffen mit Lindemann um Sex ginge, verneinte sie gemäss Shelby Lynn. Sie wirkte beruhigend, freundlich, gab sich als Verbündete aus, berichteten weitere Frauen. Das fiel vermutlich auf besonders fruchtbaren Boden, denn Frauen, sagt Lavoyer, bekämen doch noch immer von klein auf eingetrichtert, sie würden überreagieren.

Das Gefühl, dankbar sein zu müssen, weil man einen Star trifft. Misstrauen gegenüber eigenen Warn­zeichen. In Kombination gibt das ein teuflisches Gemisch. Till Lindemann soll das gezielt ausgenutzt haben.

Wo die Verantwortung liegt – und wo sie gesucht wird

Der Kern des Systems um Till Lindemann, das zeigen mehrere Medien­recherchen der letzten Wochen, war der Macht­missbrauch: Wie die jungen Frauen laut Berichten und Screenshots gecastet wurden, wie ihnen Kleider­vorschriften gemacht wurden, wie sie aufgereiht, fotografiert und Lindemann präsentiert wurden, als wären sie eine Ware.

Warum begeben sich Frauen denn überhaupt in so eine Situation? Und warum sagen sie nicht Nein, wenn Grenz­überschreitungen drohen?

Diese Fragen fallen immer wieder. Nicht nur im Fall Rammstein. Sie ignorieren nicht nur das immense Macht­gefälle und wie Frauen sozialisiert werden. Sie verschieben auch die Verantwortung von denen, die Macht missbrauchen, zu jenen, die den Mächtigen zum Opfer fallen. «Dabei ist es so einfach, Macht zu missbrauchen», sagt Agota Lavoyer. «Wie vorsichtig man mit einer Macht­position umzugehen hat, sollten Menschen wie Lindemann eigentlich wissen.»

Die Schuld­umkehr ist bei Grenz­überschreitungen ein so treuer Begleiter, dass sich ihre Absurdität erst bei anderen Beispielen offenbart. Ist es etwa in Ordnung, einer Person die Hand­tasche zu entreissen, solange diese nicht explizit Nein sagt?

Was vom Fall Rammstein übrig bleiben wird

Was von den vergangenen und kommenden Wochen wird im kollektiven Gedächtnis gespeichert? Was verdrängt? Woran erinnert sich die Gesellschaft, sollten die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Till Lindemann ins Leere laufen und die Rammstein-Alben bei der nächsten Stadion­tour wieder in die Charts einsteigen (wie das in Deutschland in der vergangenen Woche der Fall war)?

Darüber entscheidet auch die Art und Weise, wie wir als Gesellschaft in diesen Wochen über das Thema sprechen. Wer die Beiträge in den sozialen Netz­werken, die Diskussionen im Umfeld der Rammstein­konzerte in den vergangenen Wochen aufmerksam verfolgt, wird feststellen, dass wohl vor allem eines übrig bleibt:

Dass die Frauen selbst schuld sind. Dass sie eine Mitschuld tragen oder übertreiben.

Dass solche Positionen auf einem Netzwerk wie Twitter verbreitet sind, überrascht nicht.

Erstaunlich ist aber, wie häufig die Frage nach der Mitverantwortung der Frauen auch in reflektierten Kommentaren und intensiv recherchierten Medien­beiträgen durchscheint.

Oft wurden sie nicht überzeugend entkräftet, was dazu führt, dass sie auch Wochen später noch nachhallen. Folgend einige Beispiele.

Ein häufiges Argument lautet, dass die Frauen mündig, also über 18 gewesen seien. Das ist wichtig. Es greift aber zu kurz, wenn Grenz­überschreitungen und Macht­missbrauch stattgefunden haben sollten. Und sobald es um mutmasslich sexualisierte Gewalt im straf­rechtlichen Sinne geht, wird das Argument ohnehin hinfällig. Natürlich stimmt, was beispielsweise der «Spiegel» in seiner grossen Recherche zum Thema ausführt: «In einer Welt der Erwachsenen trifft der oder die Einzelne seine oder ihre Entscheidungen und muss dann mit den Konsequenzen umgehen.» Aber wenn das Argument fortgeführt wird mit der Behauptung, es habe für die Frauen «viel zu verlieren» gegeben, aber «auch einiges zu gewinnen» – was bleibt dann eher im Gedächtnis: der zuerst angeführte Verlust oder der zuletzt angeführte Gewinn?

Ein aktuelleres Beispiel für den Grad an Glaubwürdigkeit, den man den mutmasslichen Opfern zugesteht, lieferte die deutsche Talksendung «Hart aber fair» am Dienstag. Da sagte der ehemalige Musik­produzent Thomas Stein etwa, es könne schon sein, dass sich ein paar Frauen gemeldet hätten, die Anschuldigungen erhoben hätten. Ihnen stünden aber 300’000 begeisterte Konzert­besucher gegenüber. Das müsse man in Relation sehen. Sein Kommentar blieb weitgehend unwidersprochen. Die 300’000 Konzert­besucher, so hallt es nach, haben also eine lautere, mächtigere und damit glaubwürdigere Stimme als die Frauen, die Anschuldigungen vortragen.

Expertin Agota Lavoyer macht auch auf die Darstellung der «zwei Seiten» des Täters aufmerksam. «20 Minuten» und die «Bild» etwa warfen jeweils die Frage auf, wie die zwei Seiten Lindemanns zusammen­passen würden – privat eher schüchtern, auf der Bühne «Provokateur». Agota Lavoyer sagt dazu: «Die Verantwortung der Medien in diesem Fall ist riesig, mit solchen Berichten wird man ihr nicht gerecht. Was das auslöst bei Leserinnen und Lesern ist: ‹Oh, der ist ja auch nur ein Mensch. So schlimm kann der nicht sein.› Das Mitgefühl der Leserinnen liegt dann bei Lindemann statt bei den Frauen. Für alle Betroffenen sexualisierter Gewalt, und das sind Hundert­tausende auch in der Schweiz, ist das blanker Hohn. Und ein Zeichen – ‹wenn dir so etwas passiert, sagst du lieber nichts, denn dir wird eh nicht geglaubt›.»

Bis auf sehr wenige, sehr gute Ausnahmen fielen in Zeitungs­kommentaren und selbst in Investigativ­berichten oft suggestive Fragen auf. In manchen Texten zum Fall Rammstein hiess es, um die Glaubwürdigkeit der Frauen zu stärken, sie würden sich strafbar machen, sollten sie lügen. Das war gut gemeint, aber es schützte die Frauen nicht, sondern stellte sie infrage. Es zeigte, dass instinktiv davon ausgegangen wird, dass die mutmasslichen Opfer lügen könnten.

Ein andermal war von «Versuchung» zwischen Fans und Künstlern die Rede. Aber wer von «Versuchung» spricht, vermischt Macht­missbrauch und mutmassliche Straftaten mit dem biblischen Sündenfall und bemüht obendrein das Bild vom wehrlosen Mann und der Frau als böser Verführerin.

«Die Unschulds­vermutung muss auch für die Frauen gelten. Die Abwertung und Infrage­stellung der Betroffenen ist die mächtigste Waffe des Patriarchats», sagt Agota Lavoyer. «‹Wenn die Frau lügt, können wir uns zurück­lehnen›, das ist der Effekt.» Victim blaming, das kennt man inzwischen im Zusammenhang mit #MeToo-Fällen, ist oft der erste Reflex.

Im Auftrag der Band sowie im Auftrag des Sängers Till Lindemann haben verschiedene Anwalts­kanzleien mittlerweile rechtliche Schritte gegen die Frauen angekündigt, die Vorwürfe gegen Lindemann erhoben hatten, und ausserdem gegen die Medien, die diese Vorwürfe verbreiteten. (Ein klarer Einschüchterungs­versuch, kritisierte der deutsche Journalisten-Verband.)

Vor den Konzerten kürzlich in München, wo ebenfalls gegen den Auftritt protestiert wurde, entlud sich die Aggression in wüsten Gesten. Fans beleidigten die Demonstrierenden, filmten junge Frauen, äusserten Vergewaltigungs­fantasien. Auch am Samstag in Bern ist die Häme der meist männlichen Konzert­besucher gross. Irgendwann versucht ein stark betrunkener Fan, durch die Demonstrierenden zu schneiden. Frauen stellen sich ihm in den Weg, er schreit, wird lauter und lauter. Zwei Polizisten begleiten ihn schliesslich davon. Zurück bleibt eine leere Jägermeister-Flasche.

Warum der Fall Rammstein so wichtig ist

Es ist wie beim Essen eines Apfels: Je öfter man reinbeisst, desto eher bleibt ein Stückchen zwischen den Zähnen hängen. Drei Wochen nach den ersten Medien­recherchen über den Fall Rammstein ist die Wirkung der Täter-Opfer-Umkehr enorm. Dabei zeigt der Fall gerade wegen seines enormen medialen, weltweiten Interesses, wie wichtig es ist, wie wir als Nicht­betroffene diese Geschichte in Erinnerung behalten – und wie wir sie weitererzählen.

Es gelingt nicht immer, die richtigen Worte zu finden, jede Formulierung sensibel zu wählen, vor allem nicht unter dem Zeitdruck, unter dem viele Berichte in den letzten Wochen entstanden. Ausdruck ist eine Frage der Zeit.

Aber auch eine Frage des Willens, was ein erstes und einziges Mal zu Rammsteins Kunst führt.

Wie die Musik von Rammstein verklärt wurde

Über Jahrzehnte waren die Texte von Rammstein von Frauenhass geprägt, in Musik­videos liessen die Band­mitglieder sich als Kolonial­herren oder KZ-Häftlinge ablichten. Der künstlerische Gehalt von Rammstein wird vielen Menschen beim besten Willen nicht klar. Musik­kritikerinnen haben in der Vergangenheit oft versucht, ihre Leserschaft davon zu überzeugen, wie man die besonders krassen Texte zu lesen hätte – ironisch, sarkastisch. Das Problem war nach dieser Lesart nicht die Banalität der Verse. Sondern ihre vermeintliche intellektuelle Komplexität und die Beschränktheit des Zuhörers, wenn er sie nicht «richtig» verstand. Ziemlich genial und ziemlich schwer angreifbar. Denn wer will schon zugeben, dass er Ironie nicht versteht?

Bei einem besonders schwer wiegenden Fall von Instrumentalisierung des Holocausts in Rammsteins Kunst schritt in Deutschland nicht nur der Zentralrat der Juden ein, sondern auch der Antisemitismus­beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein. Der meldete sich auch am Sonntag wieder zu Wort: «Antidemokratische Diskriminierungen wie Antisemitismus, Frauen­verachtung und Rassismus gehen oftmals Hand in Hand», sagte er und stellte die Konzerte der Band im Juli infrage. Bislang steht er mit dieser Forderung recht alleine da.

Währenddessen wird es in der Musik­branche etwas lauter, die ersten Künstlerinnen beziehen Stellung. Christoph Schneider, Schlagzeuger von Rammstein, schrieb am Wochenende auf Instagram, Till Lindemann habe sich von der Band entfernt. Doch wer nach der Verantwortung der Musik­branche fragt, muss auch nach der Verantwortung der Medien und der eigenen Verantwortung im privaten Debatten­rahmen fragen. Danach, ob man eine Diskussion über Macht­missbrauch im 21. Jahrhundert nicht besser moderieren könnte, als in vielen Artikeln, einer beklemmenden Talkshow vergangene Woche und reflexartigen Schuld­zuweisungen am Küchentisch geschehen.

Rammstein wird nicht der letzte #MeToo-Fall gewesen sein. Die vergangenen Wochen zeigen, wo die Gesellschaft immer noch in alte Muster fällt und dass der Wind sich immer noch sehr schnell in Richtung mutmasslicher Opfer dreht, anstatt die Konzentration bei Macht­strukturen und beim mutmasslichen Täter zu belassen.

Es braucht viel Aufmerksamkeit, um diese Muster zu erkennen. Und es braucht Zeit, um sie zu ändern. Nur: Wie lange soll das noch dauern?

Hinweis: Die Demonstrierenden vor dem Wankdorf haben nicht «Till, verpiss dich, Mann!» skandiert, sondern etwas freundlicher und kreativer: «Till Verschwinde­mann!» Wir haben das angepasst und danken für den Hinweis aus der Leserschaft.

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