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Meine drei Jahrzehnte Medienkrise

Erst haben sie sich gegenseitig umgebracht, dann wurde das letzte Westschweizer Medienhaus von Zürchern geschluckt. Wie die Zeitungen aus den Kioskgestellen der Romandie verschwanden.

Von Ludovic Rocchi (Text) und Michael Rüegg (Übersetzung), 03.07.2018

«Le Matin» soll verschwinden. Nachdem Ringier 2017 das Magazin «L’Hebdo» eingestellt hat, stampft die Zürcher Tamedia diesen Monat die zweitletzte der überregionalen französischsprachigen Schweizer Zeitungen ein. Die Westschweizer Tamedia-Journalistinnen stellten ihrer Arbeitgeberin ein Ultimatum. Sie fordern die Wiederaufnahme des Dialogs. Heute Dienstag wird die Frist verstreichen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr könnten Schweizer Redaktionen in einen Streik treten.

La version française

Vous avez de même la possibilité de lire le texte de Ludovic Rocchi en français. Nous vous souhaitons une agréable lecture!

Ludovic Rocchi arbeitet seit 28 Jahren im Journalismus. Der Neuenburger sah zu, wie die meisten seiner Arbeitgeber von der Bildfläche verschwanden. Für die Republik beschreibt er in diesem Essay seine «persönlichen drei Jahrzehnte Westschweizer Medienkrise», wie er sie nennt.


Es war einmal «La Suisse». Ja, «La Suisse», auf dem Höhepunkt ihrer Geschichte die meistgelesene Tageszeitung der französischsprachigen Schweiz. Sie erinnern sich nicht an sie? Ihnen sei vergeben. Selbst hier in der Westschweiz weiss die junge Generation nichts mehr darüber. Und auch die Alten hatten genügend Zeit, sie zu vergessen: «La Suisse» starb 1994.

Ich hatte gerade meinen Berufseinstieg als Journalist hinter mir. Das Praktikum absolvierte ich bei «La Suisse», von 1990 bis 1992 als Korrespondent im Kanton Neuenburg. Das waren schöne Zeiten. «La Suisse», in Genf herausgegeben, hatte diverse Journalistinnen, die aus allen Kantonen der Romandie und von ausserhalb berichteten. Es herrschte ein angeregter Wettbewerb mit der anderen überregionalen Tageszeitung, «Le Matin». Jeder der beiden Titel hatte auch eine Sonntagsausgabe – ein Paradies.

Das Paradies war bald Geschichte. Tatsächlich fällt meine Geburt als Journalist mit dem Einsetzen der Medienkrise zusammen. Als mein Praktikum zu Ende war, verlor ich meinen Korrespondenten-Posten. Ich fand einen Job mit halbem Pensum beim «Nouveau Quotidien» (auch ihn gibt es heute nicht mehr). Für die andere Hälfte ging ich einige Monate stempeln.

Dann erhielt ich eine Vollzeitstelle beim «Nouveau Quotidien», der «Schweizer und europäischen Zeitung», die Jacques Pilet 1991 gegründet hatte. Der ehemalige TV-Journalist hatte zuvor schon «L’Hebdo» ins Leben gerufen und stieg später im Ringier-Konzern auf.

Ich war glücklich beim «Nouveau Quotidien» und blieb dort bis zur letzten Ausgabe am 28. Februar 1998. Als Präsident der Redaktionskommission sass ich zuvorderst am Tisch, als der Sozialplan ausgehandelt wurde, der den Tod der Zeitung begleitete – genauso wie denjenigen des «Journal de Genève». Eine Fusion sei es, sagten die Verleger auf beiden Seiten. Aus ihr ging «Le Temps» hervor, die noch immer existiert.

Als junger Journalist hatte ich zwischen 1990 und 1998 bereits das Ableben zweier Medientitel hautnah miterlebt. Aber die Entscheidungen, die dazu geführt haben, kamen damals noch nicht aus den Büros herzloser Zürcher Financiers, die kein Gehör für die redaktionellen Vorstellungen der Westschweizer hatten.

Den Namen der Familie Coninx, Besitzerin des «Tages-Anzeigers», kannten wir in der Westschweiz kaum. Michael Ringier war uns geläufiger. In ihm glaubten wir einen Verbündeten zu haben, schliesslich war Ringier an der Entstehung von «L’Hebdo» beteiligt gewesen. In den Neunzigern fanden die Abrechnungen noch zwischen den Westschweizer Verlegerfamilien statt, und wir Journalistinnen boten Hand dazu.

Der Ursprung allen Übels

Alles begann in Genf. Zwei Familien, die Nicoles und die Lamunières, führten einen unbarmherzigen Krieg, der im Untergang von «La Suisse» endete, herausgegeben von Jean-Claude Nicole, dem Erben des gleichnamigen Medienhauses in Genf. «Le Matin», auf der anderen Seite, wurde von Pierre Lamunière in Lausanne herausgegeben, dem Erben von Edipresse.

Den Todesstoss versetzte Edipresse der Konkurrentin mit dem Kauf der «Tribune de Genève». Die Abendzeitung war bis dahin keine direkte Konkurrenz für «La Suisse», die am Morgen erschien, die beiden hatten seit Jahrzehnten eine Vereinbarung und liessen sich gegenseitig in Ruhe. Doch dieses Arrangement sollte seine Gültigkeit verlieren, Edipresse kündigte es 1988 auf und ging zum Angriff über. Für «La Suisse» war das ein Schlag zu viel. Ihr Verleger Jean-Claude Nicole, ein uninspirierter Geschäftsmann, zog sich aus dem Medienbusiness zurück.

Der Weg war nun frei für die Familie Lamunière: Edipresse kontrollierte mit «Le Matin», «Tribune de Genève» und «24 Heures» die grössten Tageszeitungen in der französischsprachigen Schweiz. Mit «Le Matin Dimanche» hielt der Verlag sogar ein Monopol auf den Sonntag, inklusive diverser Beilagen. Allein die Sonntagsausgabe spülte jedes Jahr Dutzende Millionen in die Kasse. Eine Henne, die goldene Eier legte – was auch Ringier nicht verborgen blieb, also setzten die Deutschschweizer dazu an, das Huhn zu rupfen, indem sie «dimanche.ch» lancierten. Die Konkurrenz hielt sich allerdings nur von 1999 bis 2003.

Der Oger verbreitet Schrecken

Edipresse wurde zum Oger, dem gefrässigen Monster, das sich alles in den Rachen stopft, was ihm in die Quere kam. Der Oger machte nicht nur den Westschweizern Angst, er trieb auch im Ausland sein Unwesen, vor allem in Spanien und Portugal. In der Schweiz warf man der Familie Lamunière vor, sie wolle die letzten unabhängigen Verlage der Westschweiz in die Finger bekommen – insbesondere, als sie sich finanziell am «Le Nouvelliste» im Wallis beteiligte.

Aber am meisten Lärm machte Edipresse mit einer Attacke aufs «Journal de Genève». Es war Edipresse, die Anfang der Neunziger den «Nouveau Quotidien» auf den Markt gebracht hatte. Eine unverschämte, proeuropäische Zeitung, die sich als Konkurrenz zum ehrwürdigen wie konservativen «Journal de Genève» verstand. Beide Zeitungen zielten auf ein intellektuelles Publikum und unterhielten ein solides Netz an Korrespondenten, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Und selbstverständlich schrieben beide rote Zahlen.

Die Genfer Privatbankiers, seit jeher Aktionäre des «Journal de Genève», hatten bald den Glauben an den wirtschaftlichen Erfolg verloren. Sie hatten sich ihr Blatt wie eine Tänzerin gehalten, der sie pausenlos Geld zusteckten – und die sich erst noch emanzipiert hatte, indem sie von ihrer ursprünglich konservativen Linie abgerückt war. Edipresse schaffte es, die Bankiers davon zu überzeugen, ihren Laden dichtzumachen, indem die Schicksale beider Zeitungen in «Le Temps» vereint wurden. Das war am 18. März 1998.

Es war eine kleine Katastrophe für Genf. Nach «La Suisse» war nun auch das «Journal de Genève» Geschichte. Und beide Male war es Edipresse in Lausanne, die für ihr Verschwinden gesorgt hatte. Ich erinnere mich an die Aufschreie der Intellektuellen von links und rechts, die das Risiko des «einzigen Gedankens» anprangerten, der fortan den Genferinnen serviert wurde.

Ambitionierte «Le Temps»

Doch wir Journalistinnen und Journalisten, die inzwischen für «Le Temps» an den Start gingen, wir wollten den Versprechen einer soliden, ambitionierten und mit Korrespondenten in der gesamten Schweiz gespickten Zeitung glauben – auch in Zürich unterhielten wir ein Büro mit mehreren Redaktoren. Wir wollten der Romandie eine Stimme geben, sie im ganzen Land und dem Rest der Welt sichtbar machen. Was für eine Aufgabe!

Aber das Unvermeidliche geschah: «Le Temps» musste seine Ambitionen, die Stimme der Westschweiz zu werden, schnell zusammenstreichen. Sparprogramme folgten auf den Wechsel im Aktionariat. «Le Temps» gehört mehrheitlich Ringier Axel Springer.

Damit es dazu kommen konnte, musste Edipresse seine Anteile an Tamedia verkaufen. Tamedia wiederum verkaufte sie weiter an Ringier. Daraus wurde später Ringer Axel Springer, ein Joint Venture mit dem deutschen Medienriesen.

Auf diese Weise wurde aus einem ambitionierten Westschweizer Medienprojekt ein Zeitungstitel unter vielen eines internationalen Konzerns. «Le Temps» überlebte zwar, aber verlor seine ursprüngliche Stärke und Strahlkraft.

Es war Jacques Pilet, der Michael Ringier damals ins Ohr flüsterte, sich für ein ambitioniertes Zeitungsprodukt in der Westschweiz starkzumachen. Doch mittlerweile ist es nicht mehr wirklich Michael Ringier, der die Entscheide fällt. Die Deutschen von Axel Springer haben nunmehr das Sagen, die Redaktion von «Le Temps» ist zum Gerippe verkommen. Und ohne zu zögern haben die Eigentümer vergangenes Jahr das Wochenmagazin «L’Hebdo» geschlossen.

Der «20 minutes»-Blitzkrieg

Wenden wir uns wieder dem gefrässigen Oger Edipresse zu: Er überfrass sich. Tamedia lancierte 2006 die Gratiszeitung «20 minutes». Edipresse antwortete mit einer Gratisversion von «Le Matin» mit Namen «Le Matin Bleu». Das Abenteuer dauerte lediglich vier Jahre. Während dieser Zeit konnte Tamedia sich mit «20 minutes» durchsetzen – und Edipresse kaufen.

Genau wie die Genfer Privatbankiers zehn Jahre zuvor hatte auch Edipresse-Erbe Pierre Lamunière den Glauben verloren. Er hängte den von Schweiss und Tränen durchtränkten Verlegerjob an den Nagel. Wie konnte er auch einer halben Milliarde Franken widerstehen, die ihm die Familie Coninx bot? Ein unerwartetes Angebot für den Verkauf einer Mediengruppe, während sich die Branche in einer Krise befand.

Spezialisten glauben, dass Tamedia zu viel für Edipresse bezahlt hat. Das würde die Sparprogramme erklären, die die französischsprachigen Redaktionen besonders hart trafen. Als der «Tages-Anzeiger» 2009 zum berüchtigten «Mai-Massaker» ansetzte und 52 Mitarbeitende vor die Tür stellte, baute Edipresse 100 Stellen ab – um, wie versprochen, die Braut für die Übernahme durch die Zürcher schlanker zu machen. Und von da an folgten die «Strukturbeiträge» in rasantem Tempo aufeinander.

Begegnung in Zürich

Ich hatte die grandiose Idee, «Le Temps» kurz nach ihrer Geburt zu verlassen, um mich «Le Matin Dimanche» und «Le Matin» anzuschliessen, wo ich von 2000 bis 2014 blieb. Die Eroberung durch die Zürcher konnte ich so am eigenen Leib miterleben. Uns war klar, dass der erfolgreiche Start von «20 minutes» ein Angriff auf uns war. Heute, da «Le Matin» eingestampft werden soll, ist das Projekt für Tamedia endlich abgeschlossen.

Nachdem Verleger Pietro Supino Edipresse gekauft hatte, kamen er und Tamedia-CEO Christoph Tonini, den wir nur seinen Handlanger nannten, jedes Jahr nach Lausanne. Sie erklärten uns immer und immer wieder, wieso wir dringend sparen müssten – vor allem beim defizitären «Le Matin». Da ich ein Gewerkschafter-Gen in mir zu tragen scheine, wurde ich erneut Präsident der Redaktionskommission. Ich war derjenige, der sich traute, den neuen Patrons aus Zürich zu antworten: Wieso sprecht Ihr nur vom Defizit von «Le Matin», während Ihr die Millionenprofite der Sonntagsausgabe mit keinem Wort erwähnt? Und wieso strebt Ihr astronomische Renditen von fünfzehn und mehr Prozent bei Euren Zeitungen an, wo doch selbst die Banken nicht mit annähernd so hohen Margen rechnen?

Diese Fragen haben wir der Generalversammlung der Tamedia gestellt, eines schönen Apriltages im Jahr 2013. Ich hatte den Auftrag gefasst, im Namen der Westschweizer Redaktionen das Wort zu ergreifen. «Genug ist genug» war unsere Parole als Antwort auf die «Strukturbeiträge», die uns Zürich abgerungen hatte. Man hörte uns höflich zu. Danach hatten Supino, Tonini und Co. die Nase voll von den aufmüpfigen Romands. Sie entliessen die Redaktionsleitung der französischsprachigen Titel, angeführt von Eric Hoesli, der als Gegner der Sparpläne aufgetreten war.

Die Gruppenlogik und die Loyalität, die man in Zürich von der Westschweiz forderte, hatten sich durchgesetzt. Die Tamedia-Dampfwalze war in Bewegung und rollte in Richtung der letzten Tabus. Vor drei Wochen gab der Konzern bekannt, die Printausgabe von «Le Matin» einzustellen, der beliebtesten französischsprachigen Zeitung der Schweiz. Tamedia mag noch so Bedauern über diesen Entscheid ausdrücken – er war die Folge des wirtschaftlichen Kannibalismus, den die Zürcher mit dem Markteintritt von «20 minutes» eingeläutet hatten. Damit kann Tamedias «Projekt 2020» funktionieren, die deutschen und französischen Redaktionen werden weiter eingekocht.

Zeit der Abrechnung

Schauen wir, was unter dem Strich bleibt. In weniger als dreissig Jahren hat die Westschweiz alle ihre Titel mit überregionalen Ambitionen verloren: «La Suisse», «Le Journal de Genève», «Le Nouveau Quotidien», «L’Hebdo» und «Le Matin». Nur «Le Temps» überlebt als Tageszeitung und «L’illustré» als Ringiers französisches Pendant zur «Schweizer Illustrierten».

Verantwortlich für dieses Massaker sind zum Teil die Enge des französischsprachigen Marktes und die globale Medienkrise. Aber nicht nur. Schuld sind auch die Westschweizer Verlage, die nicht durchhielten und sich ebenso wenig verständigen konnten. Sie haben sich gegenseitig umgebracht, dann verkaufte der letzte im Ring, Pierre Lamunière, alles an die Deutschschweizer.

Wie können wir erwarten, dass die Besitzer in Deutschland und Zürich einen Teil ihrer Dividenden opfert, um journalistische Träume in der Westschweizer Provinz zu verteidigen? Wie können wir auf eine solche Geste hoffen, wenn selbst die Investoren in der Romandie davonlaufen?

Optimisten werden sagen, dass durchaus da und dort der Widerstand geprobt wird. Etwa bei «Le Courrier», einer linken Tageszeitung in Genf. Oder «Vigousse», einer satirischen Wochenzeitung aus Lausanne. Und noch hat jeder französischsprachige Kanton eine eigene Tageszeitung. Aber diese regionale Presse steht auf tönernen Füssen. Der Verlust der Eigenständigkeit schreitet auch hier voran. Der französische Medienerbe Philippe Hersant ist bereits beim Walliser «Le Nouvelliste», beim Neuenburger «Arcinfo» und beim Waadtländer «La Côte» eingestiegen.

Weiter als nur ins Tal blicken

Am Ende dieser Geschichte komme ich nicht umhin zu glauben, dass wir alle Gefahr laufen, in Provinzialismus, Rückzug und Engstirnigkeit zu versinken. Hier in der Westschweiz, aber auch in allen anderen Teilen dieses komplizierten föderalistischen Landes.

Wir müssen neue Wege finden, um Medientitel und Redaktionen zu finanzieren. Die nicht einfach nur das eigene Tal hinunterstarren. Die stark und unabhängig genug sind, um auch den lokalen Behörden zu trotzen und ihre Rolle als Wachhunde der Gesellschaft wahrnehmen können.

Dieser Kampf wird härter denn je. Es ist deprimierend, wenn man zugeben muss, fast dreissig Jahre in einem Klima der Krise und der wirtschaftlichen Dauerdiät gearbeitet zu haben.

Seit 2014 bin ich als investigativer Journalist bei Radio Télévision Suisse (RTS) tätig. Es ist eines der letzten Medienhäuser, die die Mittel für gute überregionale Inhalte aufbringen. Aber auch hier folgt bereits Sparprogramm auf Sparprogramm. Die Angriffe auf den Service public und dessen Finanzierung durch Gebühren zeigen Wirkung.

Man muss wirklich ein vertrauensseliger Mensch sein, um in den Medien zu arbeiten, nicht wahr, geschätzte Damen und Herren des Aktionariats?

Zum Autor

Ludovic Rocchi, 53, ist Journalist bei Radio Télévision Suisse (RTS). Davor war er von 1990 bis 2014 Printjournalist bei diversen Westschweizer Tageszeitungen. 2010 wurde er mit dem Prix Dumur ausgezeichnet. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt in Auvernier im Kanton Neuenburg.

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… aber die wichtigsten drei fehlten. Seit je beruht jede funktionierende Gemeinschaft auf diesen drei Worten. Liebende sagen sie zueinander. Gute Politiker sagen sie ihren Wählern, gute Priester ihrer Gemeinde, gute Eltern ihrem Kind. Sie lauten: Fürchte dich nicht! – Wir von der Republik glauben, dass auch im Journalismus gilt, was Franklin D. Roosevelt einst zur Politik sagte: «Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst.»


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