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Den Abschnitt über Manuels Kommunikationsmethode mit Farbmustern und das im Artikel sichtbare Bild finde ich eindrücklich. Mir kommen dazu auch die Bilder der aussergewöhnlichen Künstlerin und Forscherin Emma Kunz (1892–1963) in den Sinn welche laut der Künstlerin auch etwas kommunizieren und irgendwann verstanden würden. Vielleicht hätte sich Manuel mit Emma Kunz gut verstanden ...

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Verena Rothen
fotografie, texte, webpub&lektorin
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Das ist einer der beeindruckendsten Texte, die ich je gelesen habe. Phänomenal; danke!

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Was für ein schöner Artikel! Ein grosses Kompliment an alle Beteiligten.

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Anne Burgmer
Theologin/Pfarreiseelsorgerin
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Wie schön, von Manuel zu lesen, (dank ihm und dem wunderbar geschrieben Beitrag Anjas bin ich wieder an Bord der Republik). Danke für das Bild mit der Halbinsel. Die bewohne ich ebenfalls. Die Neurotypischen und wir können voneinander lernen.

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B. B.
Autor & Verleger
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als asperger stehe ich auf manuels seite den neurotypischen gegenüber, als autor und sich selbständig und frei bewegender mensch auf der seite seiner schwester. die grenzen sind willkürlich und dürfen kein grund sein für die erteilung eines menschenrechtes.

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Makes my heart super happy! Danke Manuel. Habe den Artikel fleissig weitergeleitet.

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Danke Manuel Conzett für einen Einblick in deine Lebenssicht und Lebensweise.

Danke Anja Conzett für das einfühlsame, berührende und erhellende Interview.

... solch ein Interview kann die Welt verändern.

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C. J.
Leser
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Manuel, wir sind im gleichen Ort daheim, das war mir bisher nicht bewusst. Der fein geführte Austausch zwischen Bruder und Schwester spricht für euch, erhellt beide Geschwister gleichwertig in ihren Eigenheiten, gegenseitig einfühlsam geführt, auch für mich erhellend. Vielfalt und Respekt davor wirkt auch im engen Tal belebend! Danke für den wertvollen Beitrag.

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M. A.
Weltenbürger (du/er)
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Auch von mir vielen Dank. Sehr berührend, sehr bereichernd.

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Das war nun wieder ein so aktueller, so interessanter Artikel von Ihnen, Frau Conzett!

Mir schwant etwas. Hat ihr Bruder nicht eben die Struktur der Beziehungen von jedem Individuum mit der übrigen menschlichen Gesellschaft beschrieben? Es liest sich wie eine Zeichnung, makellos mit einem Bleistift der Härte 6 auf blütenweissem Papier aufgerissen. Wir »Normalos« erleben diese Beziehungen hingegen in einem chaotischen Durcheinander, verschwemmt, verschlammt und kritiklos akzeptiert.

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(durch User zurückgezogen)

Könnte es sein, dass Sie diesen Kommentar zu „Himmel, Hölle, Appenzell“ schreiben wollten?

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Anja Conzett
Reporterin
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Achherrje – zu viele Artikel in zu kurzer Zeit; Sie haben vollkommen recht. Danke für den freundlichen Hinweis.

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M. D.
Schneeflocken-Erzähler
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Ich kann mir gut vorstellen, das Manuel ein Teil des Erfolges von Anja als Journalistin ist.

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F. H.
· editiert

Danke für dieses horizonterweiternde und spannende Interview.
Aus reiner Neugier, was bedeutet die Zeichnung auf der zweiten Fotografie? Sie erinnert mich stark an die Gemälde von Hilma af Klint, nur die Farben sind anders.

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Respekt für dieses eindrückliche und bewegende Interview.

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Herzlichen Dank für diesen Beitrag -- irgendwie so wohltuende wie eine warme Decke.

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Vielen Dank für den tollen Beitrag!

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Ein tolles Interview, dass mich als Neurotypischer zum nachdenken bringt. Warum denken wir Neurotypischen eigentlich wir sind jene ohne Behinderung? Vielleicht ist gerade dieses Denken und das Ausgrenzen der nicht neurotypischen die wahre Behinderung. Deshalb lasst alle am politischen Prozess teilnehmen - Jetzt.

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herzlichen Dank für diesen guten Beitrag.

Es war mir gar nicht bewusst, dass im Jahr 2021 immer noch Ausnahmen gibt und Schweizer ohne politische Rechte. Aber tatsächlich steht in der Bundesverfassung: "Die politischen Rechte in Bundessachen stehen allen Schweizerinnen und Schweizern zu, die das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und die nicht wegen Geisteskrankheit oder Geistesschwäche entmündigt sind."

Manuel hat - aus meiner Sicht - vollkommen Recht, das falsch zu finden. Es geht mir genau so. Da eine Demokratie soll möglichst alle repräsentieren soll, gehört diese Ausnahme aus meiner Sicht klar aus der Verfassung gestrichen. Es braucht diesen diskriminierenden Ausschluss nicht, sondern nur ein Wahlrecht ohne Pflicht. So dass alle, die sich nicht um Abstimmungen und Wahlen kümmern wollen oder können, auch darauf verzichten dürfen.

Und solange der Artikel so in der Verfassung steht, könnte man beginnen niemand mehr zu meinen mit den Begriffen geisteskrank und geistesschwach. Die Begriffe sind veraltet und werden zu Recht kaum mehr gebraucht. Daher war ich umso überraschter, dass sie in der Behördenpraxis tatsächlich noch eine Rolle spielen.
Das sollte nicht so sein.

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Wow - was für ein Perspektivenwechsel!
Wir alle leben in jeweils unserer eigenen Welt und meinen so oft, dass dies die „richtige“ Welt sei...
Vielen Dank für diesen sehr persönlichen Einblick und den Anstoss zum Nachdenken!

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Grossartig – sehr beeindruckend und berührt hat mich dieses Interview, herzlichen Dank.

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Inklusion, einschliessen ist das Thema, die Aufforderung. Schon die Doppeldeutigkeit von „einschliessen“ öffnet die Bandbreite von anpassen bis „wir sind doch im Grunde alle gleich“. Der Begriff wird viel im Zusammenhang einer Schulreform gebraucht, mit der Idee, behinderte Kinder in Normalklassen zu integrieren. Ueber die Frage, wie weit Menschen mit speziellen Eigenheiten in einem Rahmen, in dem sie als Minderheit eingebunden werden, optimal gefördert werden können und wie weit die Normalen ihren Horizont in diesem Rahmen erweitern können wird sehr differenziert debattiert.

Mein Unbehagen schimmert durch bei den Begriffen. Rahmen, Einschliessen, Normen, Integration. Die Bilder deuten immer auf Grenzziehung hin: beeinträchtigt - normal,
leseschwach - normal, hochbegabt - normal, bildungsfern - normal,
neurotypisch - normal, farbig - normal, mit Immigrationshintergrund - normal.

Miljenko Jergović beschreibt einen Protagonisten*, der seine (jugoslawische) Identität ausschliesslich erlebt als stetig wechselnde Nichtzugehörigkeit. Jede Gruppe schliesst ihn wegen einer andern, ihm zugewiesenen Andersartigkeit aus. Es gibt absolut keine Normalität mehr, der er sich anpassen könnte.

Die Idee von Normalität beinhaltet immer eine Wertung, entspricht einer hierarchischen Vorstellung. Solche Raster sind, wie die Vorurteile, im Alltag kaum zu umgehen.

Das Gespräch von Anja und Manuel Conzett öffnet mir ein Fenster aus der Falle der Ausgrenzung: ohne die spezifischen Schwierigkeiten kleinzureden ist durch die Nähe, das neugierige Interesse, den Wunsch, die gegenseitige Andersartigkeit zu erahnen die Grenze offen.

Für mich das Glanzlicht im Gespräch:
Warum, glaubst du, fiel es dir so schwer, mit uns zu sprechen?
Weiss ich nicht. Warum ist es dir so leicht gefallen?

Andersartigkeit ist womöglich das verheissungsvollste Versprechen.
Und das Biotop um Banden zu bilden.

*) Miljenko Jergović, Vater

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Ich möchte Manuel danken, weil ich es unglaublich mutig von ihm finde, sich so zu entblössen. Er weiss, dass ihn viele Leute ablehnen, dass seine Meinung nicht immer von einer Mehrheit unterstützt wird und trotzdem entscheidet er ein solches Interview zu machen. Das ist etwas, was auch viele neurotypische Menschen sich nicht trauen würden, und wir haben ja in der Regel mit (dummen) Fragen alleine und mit Fotos von uns wenig Schwierigkeiten. Manuels Perspektive ist definitiv wertvoll, weil so wenige von uns regen Kontakt mit Menschen wie ihm pflegen. Ich denke wir alle sehen Aspekte dessen, was er beschreibt auch in unserem Erlebten, wenn auch in anderen und abgeschwächten Formen. Das bringt ihn uns trotzdem näher als es je möglich wäre, würden wir uns einfach so auf der Strasse begegnen.
Deshalb auch vielen Dank an sein Umfeld, welches es ihm ermöglicht, solche Schritte zu gehen und ihm die Kommunikation mit der Gesellschaft so erleichtert.

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Nadja Schnetzler
Mitgründerin Republik und Project R
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Das Interview hat mich sehr berührt und mir wieder vor Augen geführt, wie wertvoll es wäre, wenn wir uns auf die wirkliche Vielfalt von Menschen einlassen würden, anstatt irgend eine platte "Normalität" zu suchen, die letztlich nur Bequemlichkeit und Privileg ist.

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M. R.
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Herzlichen Dank, Anja und Manuel Conzett, für dieses Gespräch! Wie man schnell sieht, besitzt Manuel Conzett einen äusserst ausgeprägten politischen Sinn. Weshalb soll man ihm also die Rechte, sich politisch äussern zu können, nur nehmen wollen? Und ganz allgemein: Wenn gilt, dass der Mensch per Definition ein Zoon politikon ist, macht man dann Menschen durch den Entzug ihrer politischen Rechte nicht per Definition zu «Unmenschen»?

Ich frage mich zudem, ob man das Abstimmungsbüchlein nicht auch in Form von solch neuroatypisch-sensiblen Gesprächen verfassen könnte. Ein virtueller Chat, ein Algorithmus, wo am Ende eine Empfehlung steht.

dass es für euch schwieriger ist, meine Sprache zu lernen, als für mich eure. Ich musste also sprechen, zwangsläufig. Aber nicht Schweizer­deutsch, Schweizer­deutsch ist keine gute Sprache. Hochdeutsch ist viel schöner und hat viel klarere Regeln.

Diese Passage brachte mich zum Schmunzeln, weil ich im Gymnasium mal den Entschluss gefasst hatte, für ein ganzes Jahr nur noch Hochdeutsch zu sprechen – sowohl in der Schule als auch im Privaten. Was natürlich alle zu Beginn äusserst merkwürdig fanden. Doch mit der Zeit akzeptierten sie mich so, wie ich gerade war. Warum hatte ich das gemacht? Weil ich Hochdeutsch ebenfalls viel ästhetischer logischer fand. Weil sie mir mehr entsprach. Und vielleicht auch, weil ich trilingual aufgewachsen bin und Schweizerdeutsch nicht die «natürliche», einzig-logische, notwendige Nicht-Wahl war, mich auszudrücken. So dass ich hier gewissermassen freier war.

Der Gedanke, dass jede in der Sprache sprechen kann, die ihr am besten entspricht, ist ein schöner Gedanke. Warum nicht auch mit Farben, Formen und Klängen? Kunst, Mathematik und Musik als Sprache?

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Sehr schöne Idee!
Der beste Freund meines Sohnes war ein ausgeprägter Stotterer - aber nur, wenn er Schweizerdeutsch sprach oder wenn er aufgeregt war. Wenn die beiden spielten, sprach er ein absolut fliessendes, akzentfreies Bühnendeutsch! (seine Muttersprache war Serbisch)
Schätzen wir die Vielfalt und lassen uns von ihr inspirieren, statt sie auszuschliessen!

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Christian Kohler
Selbständig
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Danke! Schön zu lesen und zu spüren, was wir für Menschen tun können, da helfe ich gern mit!

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Christine Loriol
denken, schreiben, reden.
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Super Interview, danke Anja und Manuel Conzett. Ein wichtiger Beitrag. Wir Neurotypischen haben ja von so vielem keine Ahnung.

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Danke Euch beiden für diesen eindrücklichen, so wertvollen Text.

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Und was kann ich als neurotypische Bürgerin konkret unternehmen, damit die Inklusion ins politische Leben der nicht-neurotypischen / oder wie auch immer behinderten Mitmenschen so schnell wie möglich gelingt?

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M. A.
Weltenbürger (du/er)
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  • Initiativen wie in Genf unterstützen oder sogar anreissen (zum Beispiel mit WeCollect).

  • Diesen Artikel weiterverbreiten.

  • Im Umfeld und mit Fremden darüber sprechen.

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Herzlichen Dank für dieses erhellende und relevante Interview. Mein Horizont wurde erweitert und ich danke für den Einblick!

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Vielen Dank für dieses grossartige Interview! Sehr lehrreich und anregend - so viele spannende Gedanken über das Leben auf dem Spektrum, über Kommunikation, vor allem aber
über Demokratie.

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Danke für dieses Interview mit Manuel Conzett und der wichtige Diskurs, der damit einhergeht. Nicht-Neurotypische Menschen werden von der Gesellschaft oft stark diskriminiert und es wird viel zu wenig sensibilisiert in diese Richtung. Umso wichtiger sind solche Beiträge.

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Ein berührendes Interview - herzlichen Dank dafür. Manuel Conzett ist eine farbige, beeindruckende Persönlichkeit. Wenn sich alle so differenziert vor einer Abstimmung mit den Sachverhalten auseinandersetzen würden wie er, wäre wohl schon manche Abstimmung anders herausgekommen.

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A. K.
Geschäftsleitung www.mensch21.ch
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Danke für den Beitrag! Bitte thematisieren Sie noch viel öfter die Sorgen von Menschen mit Behinderungen! Sie werden viel zu wenig gehört. Neurotypische Menschen können ein ganzes Leben lang in der neurotypischen Welt leben, ohne mit Menschen mit Behinderungen in Kontakt zu kommen.
Diese Separation ist nicht natürlich gegeben. Unsere Gesellschaft lässt die Vielfalt des Lebens nur beschränkt zu. Das beginnt schon im Einkaufszentrum, wo normierte Rüebli, Äpfel und Kartoffeln verkauft werden. Die anderen wurden aussortiert. Und was wir mit unserem Essen tun, tun wir leider auch mit unseren Mitmenschen. Wir diskriminieren unsere Mitmenschen aufgrund bestimmter Merkmale. Das bewirkt, dass Menschen mit Behinderungen sich nicht ihrem Potenzial entsprechend entfalten können. Das macht es wiederum einfacher, sie weiter auszusortieren. Das tun wir in der Schule, wo manche Kinder aufgrund einer medizinischen Diagnose nicht zugelassen werden oder ihre Eltern erst um ihre Zulassung kämpfen müssen. Es geht weiter bei der Lehrstellensuche, bei der Arbeitssuche.

Eigentlich hat die Schweiz schon alle rechtlichen Bedingungen erfüllt und doch ist der Alltag von Menschen mit Behinderungen ein endloser Kampf um ihre Rechte.
Dieser Kampf erinnert mich an das Frauenstimmrecht, wo der letzte Kanton vom Bundesgericht gezwungen werden musste, es endlich umzusetzen.

Wie lange wird der Kampf von Menschen mit Behinderungen dauern, bis unsere Gesetze endlich im Alltag gelebt werden können?
• Bundesverfassung Art. 8.2: Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht … wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung
• Behindertengleichstellungsgesetz der Schweiz (2002)
• UNO-BRK 2014

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Ich danke Manuel Conzett, dass er den Mut und die Kraft hat, uns Einblick in sein Leben zu ermöglichen und an seinen Gedanken teilhaben zu lassen. Ich danke Anja Conzett für die einfühlsamen Fragen und erhellenden Bemerkungen. Und ich danke den beiden für ihr grosses Engagement für behinderte Menschen.

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Danke für das schöne und berührende Gespräch zwischen Ihnen, Frau Conzett und ihrem Bruder.
Als Berufsbeistand habe ich tagtäglich mit Menschen mit irgend einer "Beeinträchtigung" zu tun. Und ich bin sehr froh darüber, gibt die Möglichkeit, die "umfassende Beistandschaft" nur noch selten einzusetzen. Die Gerichte, und das kann ich bestätigen, sind mit dem Aussprechen von "umfassenden Beistandschaften" zunehmend sehr zurückhaltend. Die Möglichkeit einer gezielten Unterstützung in jenen Lebensbereichen, wo ein Schutzbedarf eines Betroffenen vorhanden ist, kann man sehr gut in eine Vertretungs- oder Begleitbeistandschaft einbinden. So bleibt die Urteilsfähigkeit unangetastet und die Menschen dürfen ihren Rechten und Pflichten nachgehen.

Ich nehme mir immer das Recht heraus, bestehende Massnahmen zu überprüfen und allenfalls beim zuständigen Gericht den Antrag auf Anpassung der Massnahme zu prüfen.

Ich bedanke mich einmal mehr, dass die Republik solche Themen aufgreift. Ihnen, Frau Conzett und ihrem Bruder, wünsche ich alles Gute und viel Freude miteinander.

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Herzlichen Dank; ein Grund, die Republik das nächste Jahr wieder zu abonnieren!

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Liebe Frau Conzett, das Interview liest sich sehr gut und zeigt, wie sehr es sich lohnen kann, einen Austausch mit manchmal seltsam scheinenden Menschen zu suchen. Umso wichtiger scheint mir da aber auch Ihr Einschub der schildert, was passiert, wenn Menschen mit Autismusspektrum-Störung überfordert sind. Denn das ist wohl das Verhalten, dass wir "Normalos" am ehsten kennen und das uns dann überfordert. Zum Glück kann Ihr Bruder sich so gut sprachlich mitteilen - denn Menschen wie ich sind für das Verständnis von anderen Menschen auf sprachlichen Austausch angewiesen - wenn ich mich nicht einfach bevormundend verhalten soll.

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jaap achterberg
schauspieler
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Grossartig. Danke Manuel und Anja!

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Es berührt mich. Zudem stellt sich mir die Frage, was denn Normalität ist. Sind wir nicht alle etwas seltsam? Etwas eigen? Macht Persönlichkeit nicht eben auch etwas Andersartigkeit aus?
Auf jeden Fall ist es ein tolles Interview das bestärkt für eine integrative Gesellschaft einzustehen. Alle gewinnen, auf jeder Ebene. Danke, vorallem auch Manuel für seine Offenheit.

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Wie bereichernd und spannend! Herzlichen Dank für dieses Interview.

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Herzlichen Dank für dieses Interview, es hat mich sehr berührt.

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Danke für das bereichernde Interview!

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eine lektion gleichwertigkeit.
grossen dank! ich bin berührt.

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Herzlichen Dank für dieses bewegende Interview, was mir wieder einmal aufzeigt, wie bunt die Vielfalt des Lebens ist und wie eine zu stark normativ orientierte Gesellschaft durch unnötige Ausgrenzung und Diskriminierung eingeengt wird.

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D. B.
Umweltwissenschaftler, Dokumentarfilmer
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Was für ein umwerfendes Interview, vielen lieben Dank! Es wäre schön, wenn sich mehr Menschen die Zeit und die Offenheit nehmen könnten, Autist*innen ernstzunehmen und ihre Perspektiven kennenzulernen. Einer meiner besten Freunde ist auch auf dem Spektrum, und immer wieder lernen wir voneinander oder sind voneinander überrascht. Klar gibt es Bereiche, in denen er weniger gut klarkommt als Andere, aber für wen gibt es die nicht? Genauso gut könnte man meine Unfähigkeit, mir Termine zu merken, als Behinderung einstufen. Die liegt auch jenseits des gesunden Spektrums. Aber mir gibt die Gesellschaft Nachsicht und eine Kalender-App, während sie Andere für ihre Schwächen entmündigt. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Was der Kanton Genf vorgemacht hat, muss schleunigst auch auf nationaler Ebene passieren.

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R. S.
Neugierig kritischer Optimist
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Wow, danke. Selten habe ich soviel mit dem Lesen eines Interviews gelernt. Hoffentlich bin ich in der Lage, dies im täglichen Leben auch nur ansatzweise umzusetzen, denn meistens bin ich in meiner Welt des neurotypischen Menschen, bzw. dem was ich dafür halte, gefangen. Gerade von der Vielseitigkeit der Gesellschaft können wir alle und natürlich auch die Politik profitieren. Also - Go for it. Dankeschön.

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Vielen Dank für das schöne Interview und den Einblick in eine ungewöhnliche Art die Welt zu sehen und einzuordnen! Auch neurountypische Menschen sind Teil unserer Gesellschaft und sollten unbedingt in den politischen Prozess miteinbezogen werden.

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