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Beiträge zu «Die Schuldfrage bei Scytl»

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Vielleicht dahingehend auch noch Wissenswert: https://www.evoting-blog.ch/de/page…m-der-post

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Der Test wird nur bedingt etwas nutzen. Zum einen ist ein System aufgesetzt, welches kaum dem potentiellen produktiven entspricht. Zum anderen, wer kann garantieren, dass der zum Hack-Test verwendete Code auch jener ist, der am Ende eingesetzt wird? Das ganze ist für mich nur eine Alibiübung.

Um dies in der gleichen metaphorischen Art zu erläutern wie im Kommentar:
Für den Hack-Test wird ein Schloss der Version 1.0 zur Verfügung gestellt. Man versucht also nur das Schloss zu hacken. Die Befestigung mit Schrauben oder sogar die Tür mit Scharnieren etc. wird nicht "getestet". Und beim produktiven Einsatz dann, verwendet man dann so oder so Schloss der Version 2.0, welches gerade in Entwicklung war beim Test und "coole neue Features" hat : )

Falls das E-Voting irgendwann zum Einsatz kommt, muss man dann wohl oder übel am produktiven System aufzeigen, wie unsicher das ganze ist.

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M. B.
· editiert

Diese Bedenken kann ich absolut verstehen. Nur wird das Testsystem für diesen Hack laut Artikel ohne zusätzliche Basisschutzsysteme (Firewall, Reverse Proxies) aufgebaut und betrieben. Sprich da ist der Schutz potentiell tiefer als beim produktiven System.
Bezüglich Softwarestand. Ich hoffe mal nicht, dass man eine neuere (potenziell sicherere) Version für den Test einsetzt, aber nicht auf dem produktieven System.
Aber es ist korrekt, garantieren/ausschliessen kann man das nicht.

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Merci, wir bleiben dran!

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Die Post zu beauftragen war ein Fehler der Bundesverwaltung. Die Bundesverwaltung ein Auftraggeber, mit wiederholt sehr unglücklicher Hand. Die gewählten digitalen Komponenten sind (noch?) zu separiert, als dass sie zum aktuellen Zeitpunkt zu kontrollieren und verantworten wären. Die Technologie und das Know-how jedoch, wie diese Herausforderung E-Voting intelligenter gemeistert werden kann, sind in der Schweiz durchaus vorhanden. Wir könnten eine solche Projektarchitektur bestens entwerfen und sie laufend öffentlich diskutieren.

Dieser Prozess kommt allerdings einer sozialen Revolution gleich; nennen wir es konventionell: Innovation. Da steht die Schweiz (im Gegensatz zu D. Binswangers A...-Karten gestern.-) zuoberst auf allen Weltranglisten. Analysieren wir aber genauer, warum die Schweiz im Sachen Innovation ganz oben steht, ist der Input klein im Vergleich zum riesigen Output. Er kommt nämlich von aussen. Das heisst auch, dass uns keine annähernd realistische Chance (=auch Fördermittel, Förderung, förderliches Klima) geboten wird, unser E-Voting selber zu entwickeln. Oder wir müssten 1. männlich, 2. glaubwürdig für alle und 3. eher nicht-schweizer sein. Das ist schlichtweg unmöglich und nicht einmal mehr an ETH und EPF in dieser Form vorhanden. Oder sie verbrennen sich die Finger lieber nicht. Bleibt also doch das eigentliche Problem, die sozialen Hemmnisse auszuschalten. Warum glauben wir nicht an unsere eigenen Frauen und Kinder? Warum sind wir Schweizer geizig und neidisch? Warum ist unser Selbstvertrauen und das Zutrauen unsereins gegenüber auf Zwergenniveau?

Was unweigerlich dazu führen würde, dass ich Schweizer mich eben voll identifizierbar, transparent und gesellschaftlich einsichtig meiner eigenen Insuffizienzen (aber auch Stärken) machen müsste? Das wäre ja, wie von Chinas Punktesystem für Bürger lernen. Dann wüssten alle, wer regelmässig nicht abstimmt, als Grüner zwar keinen Porsche fährt, aber dennoch den Kompost im Plastik verpackt in die Tonne schmeisst. Oder als Bürgerlicher überhaupt nicht wettbewerbsfähig und liberal ist. Sind wir bereit dazu? Nein. Dann können wir es auch lassen mit dem E-Voting...und mit der Digitalisierung. Dann sind und bleiben wir eben reaktionär.

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Dieses Schweizerische Getue um eVoting ist so lange lächerlich als es völlig okay ist sein Stimmmaterial vor einer Abstimmung zur Entsorgung auf die Straße zu legen.

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Wie willst du mit einzelnen auf der Strasse/im Altpapier liegenden Abstimmungscouverts eine Abstimmung signifikant beeinflussen? Bei eVoting hast du einen zentralen Angriffspunkt (das eVoting-System) über den Du deutlich mehr Einflussmöglichkeiten hast als mit ein paar eingesammelten Couverts.

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Setzt die Post anstelle von Piwik Google Analytics ein?

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Um ganz sicher zu sein werden vielleicht sogar mehrere Anbieter eingesetzt...

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