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Texterin, Schreibcoach und Redaktorin
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· editiert

Hmmm, was war da wohl los? In der Festivalbranche läuft zurzeit vieles nicht rund. Ich frage mich in solchen Fällen meist als Erstes: Stimmte der Zeitplan? Wurde der Soundcheck gemacht und korrekt durchgeführt? Und, und, und.... Bei einem Konzert respektive einer Top-Ten-Band wirkt eine ganze Entourage mit. Jeder hat oft unter Zeitdruck und Schlafmangel wichtige Aufgaben zu erfüllen. Möglichkeiten für Fehler/Mängel gibt es somit an verschiedenen Stellen. Und dann gibt es auch noch die externen Faktoren, auf die keiner Einfluss hat. Aber am Schluss ist es halt immer der CEO einer "Firma", in diesem Fall die Band, die den Kopf hinhalten muss, wenn die Qualität nicht stimmt. Allen voran Damiano. Aber müssen immer gleich Drogen im Spiel sein, wenn es mal nicht so läuft wie erhofft? Mir ist das zu einfach. Ich frage mich schon längst, wie packen diese blutjungen Bandmitglieder:innen diesen ganzen Stress, dem sie seit ein paar Jahren krass ausgesetzt sind? Ein (drohendes) Burnout liegt meiner Meinung nach näher als Drogen. Ich wünsche der Band auf jeden Fall lange Ferien, Musse und Zeit mit ihren Liebsten.

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Schöner Text.
Kleiner Hinweis: Nicht der Preis ist’s, der unerschwinglich ist, sondern das Objekt. Und wenn man es gekauft hat, war es eben nicht unerschwinglich.

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Hard Rock, Heavy Metal, Punk, Reggea war ja mal Musik von Protestierenden, die das wirklich ernst meinten. Deshalb steckt da eine grosse Kraft drin. Das viele Geld, das man damit verdienen kann ist der Untergang - vieler Musiker, aber vor allem der Musik. Wunderbar die Beschreibung der Geldmaschine in Montreux, mit Uhrenwerbung, Überprüfung nach Wasserfläschchen etc.

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Immer dann, wenn eine Band mit Led Zeppelin verglichen wird, werde ich misstrauisch und höre mir das an, um dann zum beruhigenden Schluss zu kommen: Meilenweit davon entfernt. Auch hier: Die Stimme nicht übel, aber null Varianz, ein Gitarrenriff in dem einen Song hat was...und das wars dann aber schon.
Zugegeben, das Urteil eines jahrzehntelangen und deren gesamte Bandbreite kennenden Led Zeppelin Fans, ist möglicherweise nicht immer ganz objektiv. ;-)

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Felix Schneeberger
Montreux-Veteran
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Ich habe bei Maneskin gemischte Gefühle. Den Song «Torna a Casa» finde ich wunderbar, aber vieles andere ist mir zu epigonal, zu eindimensional, die Musik genauso wie die Aufmachung und die Posen im Live-Kontext.

Dass der Auftritt so übel war, hat wohl mit Tourmüdigkeit zu tun, denn auf vielen YouTube-Live-Clips kommen sie durchaus knackig rüber. Und Montreux... ich habe im Auditorium Stravinsky des öfteren Konzerte gesehen, die schlicht beschissen klangen, zudem wären Maneskin bei weitem nicht die ersten «big shots», die ihre Setlist dort lustlos runterleiern.

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Ich habe für mich schon festgestellt, das viele Musik erst mit der genau richtigen Lautstärke gut klingt. Zuhause ist das leicht machbar. Mich irritiert nur, das Musik der letzten Jahre tendentiell lauter sein muss bis das Gefühl des perfekten sounds mich erreicht. Ausserdem fehlen mir Musikstücke die auch mal mit leiseren tönen begeistern. Es klingt alles irgendwie gleich laut. Sogar leise Instrumente wirken irgendwie nicht leise.
Ich bin jetzt kein Musik Experte und schon gar nicht konzert Gänger. Aber wenn das auch auf der Bühne so klingt, dann kann ich deinen Eindruck verstehen.

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Ein Toningenieur sagte mir einmal: "Hör dir die Aufnahmen von dir selber nicht zu laut an. Dann klingen sie nämlich besser als sie wirklich sind."
Offenbar hat die Lautstärke einen Glutamat-Effekt.

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Liliane Wihler
Republik-Alumni
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Schade, dass die Superstars so schlecht abrocken. Ähnlich Enttäuschendes habe am Schlammfestival Jonschwil 2009(?) erlebt. Metallica stand zwar auf der Bühne, hat mich aber nicht erreicht. Volbeat, die damals noch recht unbekannt auf der Nebenbühne direkt nach Metallica aufgetreten sind, haben jedoch begeistert und waren mit Herzblut präsent.
Was die musikalische Qualität angeht, da schaue ich auf die vielen kleinen unbekannten Retro 80-er Rockbands in der Schweiz. Kissin' Dynamite, Crusher.
https://www.kiff.ch/de/crusher-ch-c…-1087.html

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auch Montreux Besucher
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Das tönt wahrlich nicht nach einem tollen Abend. Ein paar Meter entfernt haben "The Smile" ein wahrlich gutes Konzert gespielt und danach konnte man im Memphis noch 2-3 Stunden lang die Jam Session geniessen.

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Das Problem der Lautstärke scheint mir bald flächendeckend vorzuherrschen.
Wir verliessen auch schon das Paléo aus diesem Grund, trotz open air und grosser Distanz zur Hauptbühne.
Ein Coldplay-Konzert im Hallenstadion beendeten wir nach knapp 30 Minuten. Ich erkannte die Stücke einer meiner Lieblings-Band wegen der Lautstärke gar nicht.
Vor kurzer Zeit, am 11. Juli, fand das mehrmals verschobene Konzert von Alicia Keys im Hallenstadion statt. Nach vier Stücken war für uns Ende. Einfach abartig, wie man eine sooo tolle Stimme zu einem kreischenden Lärm kaputt machen kann !
In der Vidmar-Halle in Bern wurde das Publikum bei einem Ballett-Anlass total zugedröhnt. Auf dem geforderten Protokoll der Messungen war klar, dass die durchschnittliche Lautstärke über eine Stunde knapp im Rahmen des Erlaubten war, aber sie war total versetzt mit massiven Ausschlägen und zudem muss man auch die Pausen einberechnen.
Ich frage mich, woran das liegt. Natürlich werden wir älter und entsprechend empfindlicher. Aber ich muss auch annehmen, dass die Leute am Mischpult Akustikprobleme haben - und wie ist's mit dem Publikum ? Was würde Alicia Keys von ihrem Konzert halten, wenn sie im Saal wäre ? Ich will doch nicht mit Pamir an ein Konzert, sondern will Musik geniessen

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ach und übrigens, das Montreux-Festival ist seit Jahren für mich gestorben. Ich mag einfach nicht stundenlang warten, bis die Band sich auf die Bühne bequemt, möglichst noch besoffen. Dazu kommt noch dieser unmässige Werbezirkus. Und dies bei derartigen Abrisspreisen !

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Beobachter
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Es gibt doch so vieles, wenn es nicht da wäre würde nichts fehlen gerade auch in der im Musik und Showbusiness in jeder Sparte, aber nur für die einen, und die Anderen stehen da ja freiwillig aus verschiedensten Gründen aber als Philosophin Frau Schulthess verstehen sie das sicher besser.

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