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Kleine Ergänzung:

E-Mobilität braucht nicht viel Strom, nur E-Autos.

Ein Rechenbeispiel: Ein E-Bike-Akku mit 500Wh 2x pro Woche laden reicht für etwa 4000km im Jahr[1] und braucht 2x52x0.5=52 kWh und kostet somit etwa CHF 10.40 im Jahr. Das entspricht in etwa 40% eines modernen Wäschetrockners.

Wenn man jetzt bedenkt, dass die AKWs diesen Sommer auch deshalb weniger produzierten, weil das Kühlwasser in den Flüssen fehlte, und dies wiederum der Klimakrise geschuldet ist, sollten wir uns alle öfters aufs E-Bike setzen und den Verbrenner stehen lassen, um Strom zu sparen.

[1] im Tour-Modus, man will ja nicht Sport treiben!

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Und warum nicht auf ein normales Velo? Mit zunehmender Fitness fällt das auch immer leichter ;)

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Im Prinzip richtig, noch effizienter wäre allerdings ein normales Velo zu nutzen. Das spart zudem auch noch das Fitnessabo im Sportzenter.

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Wenn ich lese, dass der Bundesrat das Dunklerstellen von Bildschirmen empfiehlt, dann frage ich mich, ob das auch für die maximal hellen, riesengrossen Exemplare gilt, die überall in der Õffentlichkeit zwecks Werbeberieselung aufgestellt sind und sich noch laufend vermehren?

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Im Text ist zu lesen:

Für den Klima­schutz müssen Benzin- und Diesel­autos verschwinden zugunsten der Elektro­mobilität. Das führt dazu, dass 2050 im Verkehr rund siebenmal mehr Strom gebraucht werden wird als heute.

Es wird direkt zwar vielleicht mehr Strom gebraucht, aber ingesamt wird Strom (und vor allem darum geht es eigentlich: Energie) gespart. Den Wenigsten ist bewusst, wie viel Energie gebraucht wird, um den Diesel und das Benzin an der Zapfsäule zur Verfügung zu stellen. Alleine in der Raffiniere sind zwischen 1.8 und 2.5 kWh Strom pro Liter Treibstoff nötig für den sogenannten Cracking-Vorgang. Dann braucht es Pipelines mit riesigen Pumpen, weitere Energie für den Transport und die Verteilung des Treibstoffs zur Tankstelle und schliesslich den Betrieb der Tankstelle. Alles in Allem werden etwa 7 kWh Strom pro Liter Treibstoff benötigt. Wenn man jetzt vom aktuellen Durchschnitt pro 100 km ausgeht (in Deutschland sind das laut spritmonitor.de 7.4l) sind das also 51.8 kWh Strom.

Mit 51.8 kWh Strom fährt ein aktuelles Elektrofahrzeug nicht 100km, sondern fast 300km. Und das auch noch, ohne dabei Abgase erzeugt zu haben. Selbst nur mit der Energie, die in der Raffiniere für die genannten 7.4l Treibstoff benötigt wird, kommt ein Elektroauto gute 85km weit.

Die Gesamtbilanz des Energieaufwandes spricht also klar für die Elektromobilität. Für uns in der Schweiz ist lediglich relevant, dass der Energieaufwand nicht vollständig in der Schweiz stattfindet (Pipelines, Förderung, einige Raffinerien).

Selbstverständlich müssen wir aber unser Mobilitätskonzept überdenken. Aber unabhängig davon ist ein 1:1 Austausch von Benziner/Diesel gegen Elektro ein Gewinn für die Energiebilanz

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Danke für diese erhellende Ergänzung, war mir so nicht bewusst. Dazu meine Beobachtung in unserem 4-Woheinheiten-Haus. Als Verantwortlicher für die jährliche Abrechnung für den Stromverbrauch der Waschmaschine stelle ich im Vergleich mit zwei vergleichbaren Zweipersonenhaushalten fest, dass einer doppelt so viel Strom verbraucht. Beide Wohnungen sind gleich gross und die Bewohnenden sind im gleichen Alter und pensioniert. Diesen Unterschied lässt sich nur im unterschiedlichen "Waschverhalten" oder der unterschiedlichen "Waschkultur" erklären: Nicht im eco-Programm waschen (dauert halt doppelt so lange), zu hohe Waschtemperaturen, viele kleine Waschgänge etc. Wenn man dieses Waschverhalten auf ein paar Millionen Haushalte extrapoliert, kommt man auf ein gigantisches Sparpotential, meines Erachtens ohne nennenswerte Einbusse der Lebensqualität.

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Könnte mir jemand erklären, warum ein eco-Programm sinnvoller ist, wenn es dreimal so lange dauert und dementsprechen doch auch mehr Strom verbraucht.

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Egal ob Diesel, Benzin oder E-Mobil: Das einzig wirklich nachhaltige diesbezüglich ist WENIGER herum zu fahren (und herum zu fliegen). Solange aber so viele mit ihrem eigene fahrbaren Untersatz von Event zu Event hopsen oder sich lieber auf ein E-Trottinett oder E-Bike stellen oder setzen anstatt die eigene Muskelkraft einzusetzen wird das der mobile Teil der Problematik nicht entschärft.

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Ein wichtiger Punkt, der vor allen Überlegungen bedacht werden sollte: Ist etwas Bedarf oder Bedürfnis (=Konsum)? Und ja, Mobilität gehört zum Konsum, wenn die Notwendigkeit fehlt. Sicher hat es heute wenig Anhänger, wenn der Konsum reduziert werden soll. Aber wo wollen die Leute sonst sparen? Das Sich-immer-alles-zu-jeder-Zeit-gönnen-Lebensprinzip war für die Nachkriegsgeneration zum Teil ein Nachholen, aber seit 1990 dürfte das nachgeholt sein. Heute sehe ich nur noch Überfluss und das mit Ressourcen, die die ganze Welt braucht.

Ausserdem sollten viele Leute einmal die Augen öffnen, was individuelle Mobilität neben der ganzen Energie frisst: Strassen, Autobahnen, Parkplätze, Garagen. Wenn man nach den Niederlanden oder Paris schaut, sieht man, dass Leben auch ohne Auto funktioniert. Nur wird einem dabei das Füdli nicht auf den Thron getragen. Leider wird das am allerlängsten dauern. Das Auto ist der Gott der Moderne.

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Sie implizieren mit ihrem Beitrag, dass ein Verzicht auf Verbrenner eine Reduktion des (weltweit) benötigten Stroms zur Folge hätte. Über diese Aussage stolpere ich nicht zum ersten mal und sie macht mich jedes mal stutzig. Ich habe vor einiger Zeit ein wenig recherchiert (ich gebs zu, gegoogelt) und hab keine zuverlässige Quelle dazu gefunden. Vielleicht können sie mir da weiterhelfen.
Ich bin nur auf die Aussage gestossen, dass die kWh in etwa stimmen könnten, diese jedoch meist selbst aus dem in den Raffinerien bereits vorhandenen Öl gewonnen werden. Für die Raffinerie ist ja vor allem thermische Energie notwendig, was sich aus Öl sehr einfach gewinnen lässt.
Wahrscheinlich ist die Aussage darauf zurückzuführen, dass wohl die meisten Personen die kWh sehen, dies automatisch mit Strom verknüpfen. Mit kWh lassen sich aber auch alle anderen Energieformen (auch Nährwertangaben) messen. Nur hat man das bisher so nicht gemacht, da wir an der Tankstelle die Liter bezahlen, beim Strom in kWh abgerechnet wird und wir bei den Nahrungsmitteln auf kCal achten .

Desweiteren habe ich kurz selbst gerechnet (sehr vereinfacht, aber um die Dimension zu zeigen sollte es reichen):
Laut Statista benötigte die EU im 2021 638Mio. Tonnen Öl.
Mit einer durchschnittlichen Dichte von etwa 0.85kg/l landen wir auf etwa 750Mia l Öl.
Nehmen wir nun an, dieses wird raffiniert und benötigt bis zum Endkunden ihre 7kWh pro Liter. Heizöl wird da wohl am meisten benötigt und das ist exakt das gleiche Produkt wie Diesel, deshalb diese Annahme.
Das heisst, für die Bereitstellung der Erdölprodukte im Jahr 2021 wären so 5250TWh Strom benötigt worden. Das entspricht ziemlich genau dem doppelten der Stromerzeugung der gesamten EU im 2021. Nur schon diese kurze Berechnung lässt mich an den 7kWh Strom für 1l Diesel stark zweifeln.
Rein für die Dekarbonisierung würde ich hoffen, dass ihre Aussage stimmt und hoffe insgeheim immer noch, dass ich irgendwo einen Fehler gemacht habe und mir jemand eine verlässliche Quelle zu ihrer Aussage aufzeigen kann.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein befürworter der E-Mobilität, auch wenn ich da grossen Respekt vor dem Rebound-Effekt habe. Es ist ganz klar die Zukunft. Jedoch tragen solche vereinfachenden und dazu wahrscheinlich falschen Aussagen nicht gerade zur Bildung einer Diskussionsgrundlage bei und schaffen eher Mythen wie der, dass man Halogenleuchten lieber brennen lasse, da diese beim Start so viel Strom verbrauchen wie während einer Stunde Betrieb.

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In den genannten 7kWh Energie sind natürlich auch die Transportkosten (LKW etc.) enthalten, die (aktuell) mit Diesel laufen. Tankstellen laufen ganz sicher mit Strom, ebenso die Pipelines, die natürlich mit Schiffen (die dann ebenfalls Öl für den Betrieb brauchen) "umgangen" werden können, und die Förderanlagen sind gar nicht bei uns in der Region. So wird also ein Teil der Aufwände gar nicht in die Statistik der EU einfliessen können.
Bezüglich der Raffinerien habe ich keine aktuellen Quellen, aber vor ein paar Jahren waren die meisten Raffinerien mit einer sehr gut ausgebauten Stromleitung angebunden und nur die wenigsten haben den Energieaufwand durch Verbrennung gelöst. Ganz generell schweigen sich die Raffinieren über ihren Energiebedarf aus - die werden wissen, warum.

Danke aber für die Analyse, die Überlegungen dazu finde ich sehr interessant und es wäre schön, hierzu mal wirklich aktuelle und offizielle Studien zu lesen.

Hinzu kommt:
Bei all dem darf nicht vergessen werden, dass der Energieinhalt von Diesel mit 9.9kWh angegeben ist, Benzin mit 9. Was Verbrenner aus dieser Energie in Sachen Vortrieb machen, ist im Vergleich zum Elektrofahrzeug trotz Ladeverlusten etc lächerlich, was sicherlich zu einem grossen Teil an der entstehenden Wärme liegt, die nicht sinnvoll genutzt werden kann (im Vergleich zu einem Kraftwerk, dass das Öl zur Verstromung nutzt und dort dann beispielsweise Fernwärme erzeugen kann), ganz abgesehen von den Abgasen und deren Reinigung. Die genannten 9.9 bzw 9kWh Energie habe ich in meiner Kalkulation vorhin bewusst ausser Acht gelassen. Also, selbst wenn der Treibstoff verbrannt wird, wäre es sicher besser, dies nicht mobil, sondern zentral zu machen und dabei den Umweg über Strom zu gehen.

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Nachtrag, wegen "Heizöl" - da gibt es natürlich keine Tankstellen, das wird direkt zum Kunden via LKW geliefert. Ich habe letztens Zahlen für den Stromverbrauch von Tankstellen gesehen, das ist doch sehr erheblich und vermutlich auch dem Umstand geschuldet, dass dort heute eine Flutlicht ähnliche Beleuchtung existiert und vielfach auch noch ein Ladengeschäft mit dran hängt und nicht mehr nur ein paar (unbeleuchtete) Zapfsäulen.

Nachtrag, wegen Halogen: Auch die sollten natürlich gegen LED ausgetauscht werden, da wird auch sehr viel Wärme erzeugt (wobei das vermutlich viel weniger ist als die klassischen Glühwendellampen).

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Ostschweizer / per Du
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Ich lese den Artikel gösstenteils als Aufruf zum Kauf neuer effizienterer Güter, bei dem der einzige Wertemasstab die Wattstunde ist. Der Primärenergiebedarf und Ressourcenverbrauch zur Produktion der neuen Geräte wird nicht in Frage gestellt. Hier würde mich die Amortisation der Energie im Verhältnis zur Benutzung bestehender weniger effizienterer Geräte interessieren. zB Wie lange kann ich meine 15 Jahre alte Waschmaschine noch gebrauchen um dieselbe Menge Energie zu sparen, wie für die Herstellung, den Transport und den Verbrauch eines neuen energieeffizienteren Modells?

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Danke, ich bin auch dieser Meinung. Weniger ist oft vielmehr.

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Ebefalls relevant: Was passiert mit den alten aber noch funktionierenden Geräten? Werden diese einfach als "Zweitgerät" weiterverwendet reduziert sich der Spareffekt nochmals (z.B. alter TV zusätzlich im Schlafzimmer => mehr TV-Stunden)

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Mehr TV Stunden tut schlecht dem Hirn!

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Simon Schmid
Journalist @Republik
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Merci für den Input. Nein, es soll kein Generalaufruf zum Kaufen sein, sondern ein Aufruf, um sich zu informieren und nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen.

Die Rechnung sieht ja für jeden Haushalt und für jedes Gerät und Nutzungsprofil wieder anders aus. Neues Gerät kaufen oder bestehendes weiter laufen lassen? Was energetisch mehr Sinn macht, hängt einerseits stark vom Typ des Geräts ab (zB dürfte es bei den im Text beschriebenen Umwälzpumpen ziemlich klar in Richtung Neugerät gehen, da das relativ kleine Maschinen sind mit einer hohen Regulierungswirkung), aber auch von der Nutzungsintensität (wenn sie einen Uralt-Tumbler haben, aber ihn nur 1x im Jahr nutzen, macht ein Neukauf wohl keinen Sinn).

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Ich finde die Aussagen im Artikel auch heikel. Es motiviert dazu funktionierende Geräte durch neue zu ersetzen. Ich zweifle daran, dass das nachhaltig ist.

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mit finanziellem Vorteil für Sie: der Vermieter zahlt die Investitionen, Sie erhalten die tiefere Strom­rechnung

Ist das nicht der Grund warum wir die Energiewende nicht schaffen? Vermieter haben keinen finanziellen Anreiz ihre Gebäude energieeffizient auszubauen.

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Genau. Dies ist auch mit der Grund, warum grosse Wohngebäude oft mit Gas und Öl geheizt werden… Der Eigentümer hat den günstigen Brenner und die Mieter die Nebenkosten.

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Alles richtig, doch was noch fehlt ist etwas Weiterbildung über Leistung und Energie.
Viele Leute haben nämlich kein Gefühl dafür, ob Lichterlöschen mehr bringt oder den Backofen fünf Minuten eher abstellen. Oder wie lange kann eine LED-Lampe mit dem eingesparten Strom brennen, wenn man den unnötigen zusätzlichen Liter Wasser im Wasserkocher vermeidet. Wie weit fährt ein Elektroauto mit einmal weniger Tumblern. usw.

NB eine kleine Präzisierung im Artikel: Solarkollektoren machen warmes Wasser und nicht Strom. Solarzellen, Solarpanelen bzw PV-Anlagen produzieren Strom.

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Also gut, ich mache den Anfang mit einem Klassiker.
Gestern habe ich den Standbyverbrauch von meinem Arbeitsplatz zu Hause gemessen: 30W.* Das Jahr hat 8760 Stunden, ergibt also ca. 260kWh Stromverbrauch übers ganze Jahr. Damit könnte ich pro Jahr 240 mal einen Tumbler voll mit Wäsche laufen lassen!

* Das ist riesig, und ich weiss aktuell noch nicht, woher es kommt. Evtl. vom relativ alten Monitor.

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"Möchten Sie zukünftig nie mehr mühselig den Hauptschalter an Ihrem Arbeitsplatz drücken müssen? Für nur CHF 49.90 pro Jahr* versorgen wir Sie rund um die Uhr mit Strom, so dass Ihr Arbeitsplatz jederzeit einsatzfähig ist."
IG Nuklearstrom Schweiz - Bereit, wenn Sie es sind.
* Stand 2022, zukünftige Preiserhöhungen können nicht ausgeschlossen werden.

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Privilegierter
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Ich habe auch erst kürzlich festgestellt, dass mein Bildschirm 35W im Standby frisst. Warum kürzlich? Ich ging immer davon aus, dass der so um die 1W frisst, wie mein TV. Aber ja: Steckleiste mit Kippschalter und jut ist:)

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Sie schreibt
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Und wie ist das denn mit dem Streamen? Das erscheint kaum irgendwo - weil die Server nicht in der Schweiz stehen? Weiss da jemand mehr?
Einfach, damit ich informiert bin und Argumente hab - ich bin da "altmodisch" und kaufe Musik lieber, als dass ich sie streame.

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Simon Schmid
Journalist @Republik
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Merci für die Präzisierung! Ich meinte tatsächlich Solarzellen ;-)

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Betreffend Kollektoren und Panelen/Zellen: Der Unterschied dürfte dem Autor durchaus bekannt sein, nehme ich an. Nur kostet das Wasser heizen eben auch Strom, siehe "Duschen statt baden". Und Sonnenkollektoren sind sicherlich effizienter als wenn das Wasser im Boiler mit Strom aus der Solarzelle geheizt wird.

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Mir geht es um die korrekte Bezeichnung. Es ist für viele schon verwirrend genug, dass man auf dem Dach Strom und/oder heisses Wasser machen kann.

Was besser ist, hängt von der Situation ab. Meist ist aber PV besser, wenn das WW mit einer Wärmepumpe erzeugt wird und weil man den Überschuss-Strom besser verwerten kann als die Überschuss-Wärme.

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Gärtner
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Danke für die netten Infos. Verhaltensänderungen tun wirklich Not! Nur wie geht das mit den Grossverbrauchern weiter? Servergebäude schiessen wie Pilze aus dem Boden und jedes verbraucht so viel Strom ( vorwiegend zum Kühlen) wie die Stadt Bern!! Die Betreiber haben übrigens Verträge mit tiefen Fixpreisen und garantierter Versorgung. Wo wird also verschwendet?
Die warme Luft von einer Kryptowährung braucht so viel Strom wie Argentinien!!
Da wird mir etwas schwindlig bei diesen Mengen.

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Kryptowährungen: Ethereum ist gerade in dem Prozess der Umstellung auf "Proof of Stake", das sich massiv auf den Energieverbrauch auswirken wird.

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Genau dieses Statement hab ich schon vor 3 Jahren gelesen. Wann sind sie denn fertig mit der Umstellung?...

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Wie wird sich denn die Umstellung auf den Verbrauch auswirken? Positiv? Negativ?

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Musikerin & Autorin
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Mir kommt dieser Artikel wir eine Werbeschrift für Haushaltsgeräte vor. Dabei ist der Rebound-Effekt (der immerhin deutlich beschrieben wird) ja geradezu frustrierend! Ausserdem wird nirgendwo einbezogen, wie es um die graue Energie steht, die in den Geräten steckt. Und noch eine kritische Ergänzung: Wenn mein Vermieter die alten Fenster durch neue mit Dreifachverglasung ersetzt, dann ist das überhaupt nicht gratis für mich, weil er mir davon einen saftigen Prozentsatz auf die Miete überwälzen darf, weil es wegen besserem Raumklima und höherem Lärmschutz eben nicht nur eine Werterhaltung ist, sondern eine Komfortsteigerung (egal, ob ich die will oder brauche). Hier ein paar Infos zur Mietzinsüberwälzung bei energetischen Sanierungen (der Mieterverband hatte dazu auch schon gute Infos, aber ich finde sie nicht mehr, ev. neu hinter Paywall): https://www.homegate.ch/c/de/ratgeb…-die-miete

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Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Aufruf an alle Firmen, dort, wo es möglich ist, wieder HomeOffice auszurufen. Die eigene Wohnung ist geheizt, aber Grossraumbüros müssen nicht unbedingt zusätzlich geheizt und beleuchtet werden. Und bei nur halb-besetzten Etagen könnte man, je nach Arbeit und Arbeitsutensilien, die Mitarbeiter ja auch auf einem Stockwerk zusammenziehen.

Wie sieht es eigentlich mit den üblichen Weihnachtsbeleuchtungen in den Innenstädten aus, gibt es dazu bereits Aussagen?

Von einigen Geschäften gibt es bereits die Zusicherung, die (Schaufenster-) Beleuchtung ab 20 Uhr(?) abzuschalten.

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Was die Rechnung noch komplexer macht ist, wenn die graue Energie (dh die benötigte Energie für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung) mit einberechnet würde.

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Vielleicht sollte man noch den Effekt einkalkulieren, dass neue Geräte nach einer bestimmten Zeit "garantiert" kaputt gehen und sich nicht mehr reparieren lassen. Das mindert den Effizienzgewinn leider auch, den es muss ein neues Gerät hergestellt werden. Hier wäre es an der Politik den Hebel anzusetzen.

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Ich sehe, die Leser vermissen den Aspekt "Graue Energie", die im neu beschafften Teil steckt. Zu Recht! Grob (trotzdem ziemlich genau) kann man rechnen, dass ein neu angeschaffres Teil pro 1 Franken Kosten 1 kWh graue Energie mitbringt.
Ergo, zB. ich lass mir die Waschmaschine wechseln und gebe 800 Franken aus, so hab ich sofort 800 kWh verbraten. Pro
60 Grad Wäsche brauch ich neu 1.5 kWh anstatt 1.8 kWh, spare 0.3 kWh pro Wäsche, der Kauf ist energetisch eine schwarze null nach 2'500 Waschgängen, oder 50 Jahren....
Einziger Nutzen hat Dipl. Ing. Fust und co.
Anstatt die Waschmaschine zu wechseln bastelte ich mir die Warmwasser Zufuhr zur Waschmaschine (ich hab eine Solaranlage und gratis Warmwasser seit 10 Jahren). 70 euro für Armaturen bei Hornbach. Je Waschgang spar ich 1 kWh. Nach 1 Jahr ist die graue Energie eingespart, nach 2 Jahren die Kosten.
Die Spühlmaschine von Miele läuft seit 10 Jahren perfekt mit Warmwasser.
Just Do It!

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Ist das warme Wasser aus der Leitung bei der Rechnung dabei?

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Die meisten Wasch- und Spülmaschinen haben keinen Warmwasseranschluss.

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Was für eine schlechte Rechnung. 1. Wer, der nachhaltig denkt, wischt nur mit 60 Grad, wenn das Meiste mit 30-40 Grad geht? 2. Und wer, ausser er ist alleine in einem Eigentum und wischt alles zusammen, hat nur 1 Waschgang pro Woche?

"Just do it!" - Mal die Fakten für die Mehrheit der Menschen hier checken!

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Verlegerin
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Mein Sohn hat letzthin Post'its im Haus verteilt:

Am ebike steht: Muskel statt Elektro
Am Laptop steht: Gehirn statt Excel
In der Badewanne: Füsse kalt waschen.

Und mit Zahnstocher und Tape wurden die Kochherdschalter auf max. Stufe 5 arretiert.
Ich fragte ihn dann, ob 5 min Wasser kochen auf Stufe 6, oder 6 Min auf Stufe 5 mehr Strom bräuche. Das Kinderhirn ratterte.. (spoiler: im Wasserkocher brauchts weniger).

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nur so eine Vermutung: Das der Herd Schalter hat, die "arretiert" werden können spricht für ein älteres Modell.
Mir ist (leider! [*]) kein aktueller Induktionsherd bekannt, der mechanische Schalter hat. Und Induktion dürfte massiv weniger Strom brauchen als Kochfelder mit Heizschlangen. Hier könnte also noch verstecktes Energiesparpotential lauern!

[*] leider: die Berührungsbedienung an allen aktuellen Induktionsfeldern war für mich ein Rückschritt. Zu bestimmten Abendstunden muss ich die Küche verdunkeln, weil die eingebauten Infrarotsensoren mit dem (tiefen) Sonnenstand nicht klarkommen und keinen Tastendruck mehr erkennen. Kocht mal Wasser über und überspült das Tastenfeld, geht auch nichts mehr.

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Post-it Manager
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Hallo
Unser Induktionsherd (Schweizer Produkt aus Zug, oder so) hat mechanische Schalter.
Lg

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Ähnliche Frage: von Hand abwaschen oder per Geschirrspüler?

Soweit es mir recht ist, braucht die Maschine etwas mehr Strom, aber schlussendlich deutlich weniger Wasser. Aber das habe ich nur noch so vage im Kopf, dass ich mich über eine Korrektur oder Bestätigung freuen würde.

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Kurzfassung: Geschirrspüler

Langfassung: https://www.oeko-planet.com/magazin…n-per-hand Da wird auf eine Untersuchung von 2011 Bezug genommen der Uni Bonn. Aber mit grauer Energie sieht es wieder anders aus und die individuellen Abwaschverhalten machen einen grossen Unterschied.

Wenn man alle Wenns und Abers berücksichtigt und graue Energie würde ich sagen: Wenn jemand sehr bewusst von Hand abwäscht, dann ist es effizienter. Aber in fast allen anderen Fällen, wenn eine Maschine da ist, ist es wohl effizienter, mit der Maschine abzuwaschen.

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Ja, das wird allgemein so gesagt, Belege dafür habe ich nicht. Aber mein Geschirrwäscher zeigt bei meinem üblichen Programm an, dass etwa 5l Wasser für einen Vorgang benötigt werden.
Wenn dann, wie allgemein empfohlen, das Geschirr nicht mit der Hand noch vorgespült wird dürfte das deutlich effizienter sein als diese Menge vollständig mit der Hand zu waschen.

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Mich würde interessieren wie lange ich die neuen, sparsamen Geräte betreiben muss um die Energie, die beim wegwerfen von funktionierenden Geräten verloren geht wieder einzusparen. Es fällt mir schwer zu glauben, dass Konsum im Namen der Sparsamkeit sinnvoll ist.

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Sagten Sie das bei den LED-Lichtmitteln auch?

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Nein, das ist wohl je nach Gerät unterschiedlich. Wäre doch interessant es genauer zu wissen.

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Hilfloser Mieter
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Passend dazu gibt es den 2020 Tesla Impact Report (oder als vollumfängliches PDF). Dieser zeigt schön die Unterschiede in Effizienz der Herstellung und im Verbrauch auf. Generell ist Tesla ist am effizientesten, aber ein Elektro-Hyundai ist nur 20% hinterher. Es wird auch auf die unterschiedlichen Strom-Mixe Rücksicht genommen. Die Zusammensetzung des Stroms hat sich aber in der letzten Zeit verändert (via electricitymaps).

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2 Tonnen+ Wagen um einen menschlichen Körper zu transportieren? Effizient ist da wohl nur die Beschleunigung des Energiekonsums.

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Hilfloser Mieter
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Logisch sind zwei Füsse und ein Velo effizienter, ich spreche logischerweise nur im Kontext von Personenwagen. Aber wenn sie wollen, dann gäbe es das 7-Sitzer Model-X. ;-)

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Danke, Simon.
Du schreibst:

Doch ein Aspekt wird fast durchwegs unterschlagen: Es kommt nicht nur auf das Verhalten von Konsumenten an – sondern ebenso sehr auf die Technologie, die sie nutzen.

Fehlt noch der interessanteste Aspekt neben Verhaltensänderungen und Technik: Strukturen, die zu einem bestimmten Energieverhalten veranlassen (bspw. Raumstrukturen, die ein bestimmtes Verkehrsverhalten erzwingen) – Anregung für deinen nächsten Beitrag!

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Simon Schmid
Journalist @Republik
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Merci!

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Ich habe eine 36 Jahre alte Waschmaschine, die perfekt maximal zweimal pro Woche läuft. Sie braucht sicher mehr Strom als eine Neue, aber ich denke unter dem Strich bringt es mehr, sie zu brauchen, als eine neue zu kaufen, die dann nach 15 Jahren wieder ersetzt werden muss, weil es keine Ersatzteile mehr gibt. Ist mir jetzt mit einer Geschirrspülmaschine (Siemens!!) passiert. Da ich Solarwasser habe, bin ich im Moment die Geschirrspülmaschine ohne Energieverbrauch. Nur Wasserverbrauch, halt mehr.
Ein anderer Aspekt ist die Sonnenenergie für Fotovoltaik. Solange die Überschüsse der Produktion nicht angemessen verkauft, oder für andere Momente gutgeschrieben werden können, ist sie nicht rentabel. In Spanien gibt es jetzt zahlreiche Werbekampagnen für Eigenbedarf. Man kann sogar zurückgeben, aber nur soviel, wie man bezogen hat.
Die Preisdifferenz zwischen eingespiesenem Strom und gekauftem Strom ist 4x MEHR.
Da ich im Sommer viel Strom produzieren kann, aber fast keinen brauche, geht der Überschuss direkt an die Energiegesellschaften. Hahaha.
Ich könnte den Überschuss auch verkaufen, müsste mich aber als Selbstständigerwerbender eintragen (Fixkosten pro Monat ca. 150 Euros !!)
Hier haben Staat und Energiekonzerne gut zusammengearbeitet, um es dem Bürger fast unmöglich zu machen, Strom zu produzieren.
Jetzt hat aber eine Firma einen Dreh gefunden, um das zu umgehen. Stichwort: virtuelle Batterie, wo ich im Sommer Strom produziere, um ihn dann im Winter zu gebrauchen. Aber auch hier ist die Differenz 2-3x zwischen eingespiesenem Strom und gekauftem Strom.
Für die, die bis hierher mitgelesen haben….
Wann werden die Regierungen eingreifen, um eine effiziente private Stromproduktion zu ermöglichen.

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"Wann werden die Regierungen eingreifen, um eine effiziente private Stromproduktion zu ermöglichen."

Die Regierungen sind dominiert von den Lobbys der profitmaximierenden Industrie und überhaupt nicht interessiert an der effizienten privaten Stromproduktion.
Und dass neue Geräte nicht nur Strom sparen, sondern auch für ihre Geräteproduktion Strom verbrauchen wird in diesem Republik-Artikel nicht berücksichtigt, ganz im Sinne der profitorientierten Industrie.
Man kann es drehen und wenden wie man will: Finanzieller Profit um jeden Preis, auch wenn wir daran zugrunde gehen.

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Ich hatte das mit den Regierungen nicht klar definiert: Wo ist die Partei, die diese Verbesserungen in ihrem Programm hat?
In Spanien sitzen ehemalige Regierungsmitglieder in Vorständen der Energiekonzerne!!

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Ich hab gern bis zum Schluss gelesen.
Ihre Frage ganz zum Schluss: Zu spät.
Regierungen sind im Würgegriff der Lobbies. Oder korrupt, nicht speziell in Spanien, sicher auch bei uns, obschon wir mit dem Finger auf Orban zeigen.
Nun, wir können jeder selber Hand anlegen. Nach Alternativen suchen. Nur nichts zu tun haben mit dem eigenen EW. Dem kann manlieber gleich das Geld nachwerfen. Und dem Solateur. Oder dem Sanitär, beim Warmwasser.
Ich hab mir eine Photovoltaik Anlage gebaut und lade damit alle Batterien auf für 4 E Bikes. Und jetzt hänge ich alle Akku Werkzeuge dran. Später die (LED) Beleuchtung des Ferienhauses. Vielleich den Boiler. Alles sauber getrennt vom EW. Kosten ca 250 euro. Batterie immer voll. Kein Elektriker kommt mir ins Haus. Der Aufwand soll sich für die Umwelt rechnen und für mich, nicht für Solateure und die EW.

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Schade, dass die Elektromobilität in dem Artikel kaum Erwähnung findet. Auf den Reboubdeffekt sollte die Politik
zurzeit vor allem beim Umstieg auf Elektroautos achten. Macht es Sinn, Elektroautos mit einem Eigengewicht von 2.5 Tonnen zuzulassen, wenn der Strom knapp wird? Die maximale Leistung und das Maximalgewicht der Fahrzeuge sollten jetzt gedeckelt werden. Wenn einmal eine Grosszahl an Fahrzeugen ersetzt ist, werden solche Beschränkungen auf großen Widerstand stoßen. Aber ich befürchte, dass unsere Politiker auch diesen Zug verpassen werden. Wenn der Strom dann knapp wird, hat es in den Bergen ja genug Platz für ein paar schöne Solaranlagen;)

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Hilfloser Mieter
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Eier kochen nach der Ogi-Methode

Quatsch, in der Mikrowelle ist es noch viel sparsamer! Scherz beiseite.... (bitte keine Eier in die Mikrowelle, auch keine Maroni!)

Ich habe folgende Twitter-Posts gesehen. So wie es aussieht, haben wir uns die Stromkrise grösstenteils selber eingebrockt. Die Ukraine trägt da fast gar nichts dazu bei. Keine Ahnung was davon wirklich stimmt, aber ich sehe es als realistisch an. Gleichzeitig würde ich naiv dem liberalisierten Markt die Schuld geben. Der kann schön vor sich hin vegetieren anstatt das präventiv Milliarden in die Energiewende gesteckt werden. Wenn der Strom dann doch noch ausfällt, dann trägt das Land den Schaden, und nicht die einzelnen Marktteilnehmer. Gewinn internalisiert, kosten externalisiert, ein Klassiker. Beim Staat wären die Anreize zur Versorgungssicherheit viel grösser.

Dann kommt noch die Schweizer Politik hinzu; die SVP möchte uns abhängig anstatt unabhängig machen. Und gemäss Grün muss man seltene Mäuse in Bergtälern schützen anstatt das man mal ein paar Quadratkilometer an Solarpannels in die Schweizer Alpen stellt. Ja, das ist überspitzt, aber das End-Resultat ist das gleiche. Es fehlt an Lösungen, Kompromisse sind aktuell nicht gut genug.

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Es gibt eine einfache Antwort auf den liberalisierten Markt. Alles, was system-relevant ist, wie eine gesicherte Stromversorgung, muss in eine separate Firma ausgelagert werden, mit starken Auflagen, was den Zugang zum liberalisierten Markt und das Hochrisiko-Handeln an den Börsen betrifft. Diese Firmen mit staatlichen Auflagen geniessen im Krisenfall den Schutz des Staates. Im anderen Teil der Firma kann das Management spekulieren, soviel es will, aber auf eigenes Risiko, falls eine Krise eintritt.

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Simon, V. (weiter unten) hat Recht, der Aspekt Graue Energie ging leider vergessen. Auch, dass der Staat viel zu langsam ist, um private PV Investitionen finanziell zu ermöglichen, sowie die beschämende Phantasielosigkeit und Unflexibilität der EW, sowie mafiöse Zustände bei den Dienstleistern.
Eier kochen mit Deckel drauf ist ok, aber der Fisch stinkt zuerst am Kopf ( oder war's der Bär?)

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Wir müssen jetzt ausbaden, was die Politik, die Kraftwerkbetreiber, die Stromspekulanten, die Elektrizitätswirtschaft, die fossile Lobby und die Netzbetreiber vermasselt haben. Seit Jahren können die verschiedenen Parteien sich nicht darauf einigen, dass, wenn man Kernkraftwerke abschaltet, das Öl zum Turbinieren zu schmutzig ist, die Energie durch Solar, Wind und neue Speichertechnologien ersetzt werden muss. Hat eine gewisse Logik, der aber die Ideologien des demokratischen Mechanismus und die Egozentrik der politischen Akteure widersprechen. Also war Stillstand. Noch mehr Logik? Immer mehr Bevölkerung braucht auch mehr Strom. Elektroautos, liebe Politikerinnen, auch. Hätte man sich auch ausrechnen können.

Übrigens: Wir müssen ausbaden, was die Verantwortlichen uns einbrockten? Nein, eben nicht! Duschen. Oder ist das Wischen mit dem Lappen das neue Ausbaden?

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Hilfloser Mieter
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Ich durfte vor vielen Jahren in einen Zivildienstkurs am Schwarzsee. Dabei haben wir die schöne Geschichte des Versagens Rund um den Windpark Schwyberg kennen gelernt. Das ist definitiv eine Recherche wert! Die Gegner sind eben nicht nur Rechts und in der Mitte, sondern auch Links.

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Trudy Dacorogna-Merki
Personalberaterin, Sterbebegleiterin
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Ein Anreiz für Mieter könnte auch sein, die Hausbesitzerin zu bitten, Wärmezähler einzubauen. So kann man die (übrigens schon letztes Jahr enorm gestiegenen) Heizkosten selber beeinflussen und bezahlt die aufgelaufenen Kosten des ganzen Mehrfamilienhaus nicht pro Quadratmeter Wohnungsfläche.
Und noch was: heizt auf keinen Fall mehr den Backofen vor. Dies frisst enorm viel Energie und ist absolut nicht nötig. Ich hab’s nach langem Zögern endlich ausprobiert und es funktioniert bestens!

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acc@eml.cc
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Noch eine kleine Anmerkung zum Permanent­magnet-Motor: Der Begriff ist etwas verwirrend, weil herkömmliche E-Motoren natürlich auch Permanentmagneten haben (und ich muss gestehen, dass ich den Begriff zum ersten Mal hörte). Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der Rotor ein Permanentmagnet ist und die Spule aussen sitzt, also genau umgekehrt wie beim herkömmlichen E-Motor ... wie ich nach einigem googeln (hoffentlich richtig?) herausgefunden habe.

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Nicht korrekt: E-Motoren haben oft keine Permanentmagnete drin, da Permanentmagnete recht teuer sind. Suchen Sie mal nach dem Begriff Synchron oder Asynchron-Motor, da finden Sie sicher einiges das ihnen hilft. Ob Permanentmagnete auf dem Stator oder Rotor ist, aendert seine Funktionsweise nicht.

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acc@eml.cc
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Naja, man kann die Spulen wesentlich einfacher und besser kühlen, wenn die aussen am Gehäuse sitzen. Das hilft sicher auch um Energie zu sparen.

edit: Tesla verwendet auch den den Begriff Permanentmagnetmotor bzw. "AC-Permanentmagnet-Synchronmotor" ... das lässt sich interessanterweise besser googeln und es gibt dann auch einige schematische Bildchen.
https://www.tesla.com/ownersmanual/…CAA58.html

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