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Beiträge zu «Was jetzt anders werden könnte – wenn wir wollen»



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Digitalisierung vorantreiben? Tönt gut, ist aber auch nicht so unproblematisch wie viele sich das vorstellen. Abgesehen von den gängigen Themen Google, Microsoft usw. mit ihren Monopolen gibt es noch ein zusätzliches Problem das in der Begeisterung fast nie angesprochen wird: schon vor Corona war die klimaschädigende Wirkung des globalen Internets etwa auf gleichem Niveau des Flugverkehrs. Da müssten auch ein paar Abläufe überdacht werden, wie ob es z.B. Sinn macht jeden Hafechäs jederzeit von der Cloud herunter zu laden anstatt lokal zu speichern. Bin eben selber einer der sich gerne Hafechäs herunterlädt...

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5G ohne jede Relativierung zu den nachhaltigen, zukunftsträchtigen usw. Technologien zu zählen, finde ich sehr zweifelhaft. Zumindest die Gesundheitsdebatte dazu muss zu Ende geführt werden. Ich vermute, dass 5G letztlich mehr zur "Corona-Kultur" gehört, deren Auswüchse uns den Schlamassel eingebrockt haben, als zu den Zukunfts-Lösungen.

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Viele der hier verfassten Beiträge zielen hin, auf eine grundsätzliche Veränderung des globalisierten Wirtschaftssystems. Eine Abkehr von Lohnpendlern, unüberschaubaren Lieferketten, Wachstum, Raubbau an Ressourcen, klimaschädigender Produktion, für die Menschenwürde aller Erdbewohner und immer, für die Abschaffung der Steueroasen etc. etc. Neben der Frage, ob wir diese Veränderung wollen, stellt sich mir immer häufiger die Frage ob und wie wir es anpacken können, wenn wir sie denn auch wirklich wollen, diese Veränderungen.

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Ich denke es mag schon eine Anzahl Menschen geben, die solche Veränderungen nicht wollten, nämlich die, die heute von diesem System überdurchschnittlich profitieren.

Wenn Sie mich fragen sind das aber selbst in westlichen reichen Ländern höchstens 10-15%.
Der Rest, den man vor allem von der Mitte bis Rechts in der konservativen Ecke suchen muss, sieht zwar, dass etwas falsch läuft und möchte es korrigieren, hat aber Angst vor grundlegenden Änderungen und sieht seine Werte und Lebensweise bedroht.

Wenn wir jemanden überzeugen müssen, dann sind es die, die grundsätzlich das gute wollen, aber aus Angst an schlechten Methoden festhalten.

Möglich ist es auf jeden Fall, nur braucht es Verständnis und wird nicht von heute auf morgen geschehen.

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Mir fehlt hier ein wichtiger Aspekt: Materialkreisläufe so lokal wie Möglich zu schliessen. zum Beispiel im Bereich Nahrungsmittel.

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Der wichtigste Punkt wäre doch die Massentierhaltung zu überdenken. In punkto Umwelt, Antibiotikaresistenzen und Landraub.

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M. S.
Pflegefachfrau, Expertin Intensivpflege
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Das Problem von diplomierten Pflegefachpersonen ist nicht primär der Lohn sondern das Streichen von Arbeitsplätzen. Immer weniger diplomierte Pflegefachpersonen sind verantwortlich für immer mehr Patienten und Patientinnen. Die Personaleinsparung wird kompensiert mit „günstigen Arbeitskräften“ wie FaGe oder AGS, die von Dipl. Pflegefachpersonen delegierte Aufgaben übernehmen.
Inzwischen wird auch schon auf Intensivstationen so Fachpersonal gespart, was zu bedenklichen Einbussen der Pflegequalität und damit Patientensicherheit führt.

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D. M.
72, viermal ex-Beruflerin
·

genau, M. S.; nur: was die "günstigen Arbeitskräfte" für einen Job gemacht haben in den letzten Wochen und auch jetzt noch ist schon unglaublich; und dies alles am Anfang mit mangelnder Schutzausrüstung, im Niedriglohnbereich und im Wahrnehmen, dass alle freiwilligen Mitbetreuenden wegfallen. Meine Vision (Himmel!, darf ja auch mal sein) ist es allerdings, dass die ganzen Pflegenden aller Schichten zusammen sich "solidarisch" für bessere Arbeitsbedingungen und angemessenen Lohn ganz unten, in der Mitte und in spezialisierten Bereichen einsetzen. Ganz egal, ob das nun einheimische, fremde, grenzgängerische Pflegende sind. Aber, was auf jeden Fall gilt: es braucht einfach mehr und intensivere Aus-, Fort- und Weiterbildung hierzulande: für alle! PS: alles Gute weiterhin!

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Anonym
Datenanalystin
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Der Shopping­trip nach Dubai, die Ferien auf den Malediven, die Mittelmeer­kreuzfahrt: Auf all das haben wir zuletzt verzichtet.

Traurig, solche Menschen wie der Autor, die nonchalant so etwas erwähnen, als wäre das ganz normal. Da wünscht man sich tatsächlich dieser Ausnahmezustand möge noch lange dauern. Die meisten Menschen haben gar nie sowas gemacht und daher auch nicht verzichtet. Wichtig wäre, dass jetzt auch alle diese Leute, die tatsächlich sowas öfters machen, noch so lange verzichten (müssen), bis es Normalität wird, sowas nicht ständig zu tun.
Ah und ich reise sehr gerne - aber richtig. Und ich konsumiere gerne - aber bewusst!
Um die Klimaziele zu erreichen, reicht der relativ kurze Lockdown ja übrigens ganz und gar nicht:
https://www.carbonbrief.org/analysi…-emissions
Wir müssen uns grundlegend ändern und das Nachhaltig! Pun intended!

Zudem finde ich es traurig spricht der Autor von Freiwilligenarbeit während Corona -als habe es das nicht vorher schon gegeben. Aber es waren immer die gleichen Menschen. Jetzt hatten andere Menschen Zeit und fühlten sich betroffen. Das ist etwas anderes. Es gibt nicht mehr Freiwilligenarbeit als vorher! Es hat nur eine andere strukturelle Grundlage. Die pseudo-generelle Hilfsbereitschaft ist so Nachhaltig wie bei einem Happening!

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Die Mobilität könnte insofern klimafreundlich gesteuert werden, indem jeder Fahrzeugbesitzer eine monatliche Anzahl Fahr-Kilometer zum Verbrauch erhält. Diese Fahrkilometer werden aufgrund eines Profils errechnet unter Berücksichtigung folgender Punkte:

  • Entfernung zum Arbeitsplatz

  • nötige Transporte innerhalb der Familie aufgrund von handicapierten Personen

  • Diverses
    . Freizeit (zu bestimmender Faktor)
    . Einkauf (zu bestimmender Faktor)
    . Anderes

Aufgrund dieses Profils hat jemand monatlich Anrecht auf eine bestimmte Anzahl Kilometer mit dem eigenen Fahrzeug zu fahren. Weniger oder mehr gefahrene Kilometer werden auf den nächsten Monat übertragen. Ende Jahr würde abgerechnet und mehr gefahrene Kilometer in Rechnung gestellt, weniger gefahrene Kilometer würden gutgeschrieben.
Wenn jemand beispielsweise eine längere Reise mit dem Fahrzeug plant, dann kann er mit der Benützung von ÖV, Velo etc. Kilometer einsparen, die er für seine geplante Reise benützen kann.

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Herr K., Ihre staatliche Steuerung würde genau das Gegenteil von dem bewirken was Sie wohl eigentlich wollen: alle Leute würden möglichst weit pendeln, so dass Sie hin und wieder den OeV benützen könnten und somit dann privat so viel herumfahren können wie sie wollen.

Der Staat ist sehr schlecht im Steuern. Meistens kommt es genau anders als vorgesehen. Darum sollte er sich darauf beschränken Kostenwahrheit durchzusetzen. Den Rest regelt dann der Markt.

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Frau Kehrli, wenn sie heute den blauen Himmel anschauen, dann können sie feststellen, dass ein solch intensives blau seit einigen Jahren nicht mehr zu sehen war und das erst noch ohne Kondensstreifen.
Es würde also viel für unser Wohbefinden bringen, wenn man die Mobilität auf Strasse und in der Luft auf das heutige Niveau reduzieren würde, denn es zeigt, dass innert kürzester Zeit eine deutliche Verbesserung der Luftqualität zu erreichen ist. Warum tun wir uns so schwer für diese Qualität (die weitere Aspekte beeinflussen wird), auf verhältnismässig wenig zu verzichten. Wachstum dieser heilige Stier, der uns über Marketing seit Jahren weismachen will, dass wir dies und das brauchen um dazu zu gehören. Dabei können wir mit weniger und bei gemächlicherem Tempo ein tolles Leben im Wohlstand führen.
Fahrzeuge, um darauf zurückzukommen, könnten beim Kauf mit einem Grundkilometerguthaben ausgestattet werden. Das je nach Schadstoffausstoss und Treibstoffverbrauch geringer oder höher ist...
Was den Staat betrifft, so gehöre ich auch dazu, ich bin auch ein Teil des Staats. Der Staat wird von uns gestaltet, ich sehe das nicht als etwas ausserhalb von unserer Gesellschaft, mit unserer direkten Demokratie können wir ja fast alles korrigieren oder zumindest versuchen.

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D. T.
· editiert

Das sind alles erwägenswerte Ideen.

Aber was wir von mir aus vor allem aus der Coronakrise mitnehmen sollten, ist die Erinnerung an eine alte Redensart: Wir sitzen alle im selben Boot.

Diese Bedeutung dieser Redensart ging in den letzten Jahrzehnten mit dem Neoliberalismus und seinen absolut hanebüchenen Theorien, wonach jeder Mensch nur logisch und eigennützig handle und nach der all unsere Sozialsysteme schon vorher, bei deren Entstehung, bis heute eingerichtet sind, vollkommen verloren.

Es stimmt zwar, dass wir mit wirtschaftlich eher kleinen Einbussen und recht ungeschoren aus dieser Krise gehen werden, gerade verglichen mit Staaten, wie den USA, die nicht einmal den Kontrollsozialstaat Bissmarkscher Prägung kennen.

Aber müssen wir uns nicht zwei Dinge fragen? 1. Sind und werden diese Einbussen gerecht verteilt sein und danach sieht es im Moment leider gar nicht aus. Die Bürgerlichen planen schon für Kürzungensprogramme unter der geradezu euphemistischen Parole Sparen. Womit wieder die, die von der Krise häufig schon hart getroffen wurden, erneut zur Kasse gebeten würden und noch wichtiger 2. warum konnte und wird diese Krise nicht von viel mehr Menschen auch als Chance verwendet und begriffen? Warum können wir sie nicht nutzen um Neues zu wagen? Warum müssen wir denn jetzt alle Hebel in Bewegung setzen um dieses System am laufen zu halten wenn es doch angeblich so gut ist?

Ganz einfach. Weil es das nicht ist!

Unser System geht bis heute viel zu wenig auf eines der grundlegendsten Bedürfnisse des Menschen, die es ihm erst ermöglichen sich zu entwickeln, kreativ zu sein und sein Potenzial zu nutzen, ein. Dem Bedürfnis nach Sicherheit!
Unser Irrglaube vom bösen, faulen, Menschen, der einem bei nächster Gelegenheit in den Rücken viele, verschwendet ganze Generationen von Potential. Man konzentriert sich auf Schadensminimierung statt zu fragen, ob denn eine Krise überhaupt ein Schaden sein muss, wenn die finanzielle Unsicherheit für die Menschen kein Problem wäre.

Wir müssen nicht über die Aufnahme Selbständiger in die ALV diskutieren, die ALV und der Kontrollstaat sind an sich Auslaufmodelle. Wir müssen über einen liberaleren vertrauensbasierten Umgang miteinender und solche staatlichen Strukturen diskutieren und ebensolche Sozialsysteme, wei ein Grundeinkommen!

Wir müssen darüber diskutieren die Wirtschaft so zu gestallten, dass Schäden für die Allgemeinheit endlich kosten Verursachen und nicht noch profitabel sind.

Und das wichtigste ist. Diese Krise müsste uns zeigen ein wenig mehr Vertrauen zu wagen. In den Menschen und seine grundsätzlich guten Absichten und zu lernen, dass es immer noch besser ist diese 5 mal entäuscht zu sehen, als 95 verpassten Chancen nachzutrauern.
Unser System tut heute das Gegenteil und das müssen wir ändern!

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... dass Schäden für die Allgemeinheit endlich kosten Verursachen und nicht noch profitabel sind.

Diese Schäden verursachen bereits heute Kosten - nur nicht den Verursachern. So werden z.B. unschuldige Kinder von den Autofahren vergiftet.

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D. T.
· editiert

Natürlich, denn vieles verursacht Kosten, nur eben nicht immer direkt kausal verknüpfbar und in monetärer Form und da ist auch eines der grössten Probleme unseres Wirtschaftssystems. Es setzt darauf, dass alles einen Preis hat, obwohl das Meiste, oft wervollste eben keinen hat und ihn auch nicht haben kann! Man es aber leicht für ein paar Franken ruinieren kann.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Gesundheit, Intakte Natur etc.
Alles Dinge ohne die wir nicht leben können, aber auf die Kredite ohne jemalige Rückzahlung aufzunehmen, sich für Unternehmen kurzfristig lohnt und da ist das Problem!

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M. B.
· editiert

Ich bin ganz deiner Meinung D. T.. Die Menschenwürde, und dazu gehört die (finanzielle) Sicherheit, ist bedingungslos zu wahren. Die Krise muss die Diskussion über das Grundeinkommen erneut entfachen. Wenn nicht jetzt wann dann!

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D. M.
72, viermal ex-Beruflerin
·

Also. ich bin erst langsam daran, zu sehen, wahr-zu-nehmen dass sich vorläufig, bzw. wohl auf längere Sicht gar nichts ändert. Da ich (leider, aber dann bewusst) wahrgenommen habe, wie "es" einem Patienten, etwa in meinem Alter, in einer entsprechenden Intensiv-Station "ging", bin ich noch mehr bemüht darum, einfach möglichst diesen Virus nicht einzufangen. Das schränkt zuerst weiterhin ein (bei einer derart umtriebigen und beschäftigen Person, die ich eben noch war); und ich bin erst so langsam noch daran, schlicht da zu sein und zu entdecken, wo wichtige Lebenselemente vorhanden sind, die quasi als "grass-root-leaderess" vorsichtige, aber möglichst nicht angsterfüllte Schritte hinein/hinaus ins neue Leben initiieren könnten. Mir geht das alles mit: was wir behalten, wollen, wie, wenn, dann viel zu schnell. Vor allem habe ich mich noch immer noch erholt von dem Mischgebrauch vom Begriff "Solidarität". Also kurz: "ich selber gehe es ganz langsam und bedächtig an" - allerdings mit neu aufgefrischtem Velo und weiterhin beim Hofladen vorbei:)!

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Wie wäre es wenn wir in 1. Priorität die Fehler der Vergangenheit korrigieren?
Ob einem Labor oder der Natur entlaufen, die Verbreitung des Corona Virus in alle Windrichtungen startete erwiesenermassen, ursprünglich in Industrie Zentren der globalen Kapital & Wirtschaftswelt.
Den Virus haben die „Sklaven der globalen Wirtschaft“, unbemerkt, unverschuldet, ohne staatlichen Beistand eingefangen.
Mit legalen oder illegalen Arbeits-Bewilligungen suchen diese ihrer existenziellen Not in ihren Heimatländer zu entkommen.
Die digitale Information zu erwiesener Gefährlichkeit des Corona-Virus, hatte den europäischen Kontinent anno Februar 2020 erreicht.
Das Vorgehen der Chinesen stand als Blaupause zur Verfügung.
In Kalkulation der möglichen wirtschaftlichen Verluste versus Gesundheit obsiegte die Gewinn Maximierung.
Die Fehlkalkulation, „Solidarität zu Kapitalismus“, bezahlen nun 513,5 Mio. Europäer mit Freiheit Entzug.
Selbst im Zeitalter der Sklavenhaltung, war es üblich, vor dem Verkauf den Gesundheitszustand zu prüfen.
Das Gastarbeiter Gewerbe des 21. Jahrhundert verzichtet scheinbar zu solch intelligenter Handlung?
Auf staatlich, gesetzlicher Ebene ist dieser „Sklavenhandel“ reguliert, zur Durchsetzung der gesetzlichen Vorgaben müssen Regierungen & Parlamente ihren Verwaltungs-Organen die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen.
Wer hat den Verwaltungs-Organen aus welchen Gründen dies systematisch und kontinuierlich verweigert?
Unsere „Bürgerliche Parlaments Mehrheit“, die ihrer Klientel möglichst ungestört und unbestraft die Gewinn Maximierung aus persönlichem Eigennutz gewährt!
Die Steuerverwaltungen des Staates und der Kantone, das Staatssekretariat Wirtschaft, SECO und die Justiz sind aus purem Eigennutz ihrer bedienten Klientel ganz bewusst der Unterbesetzung ausgesetzt worden!
Den Herrschaften ausserhalb der Brutto Sozial Produktion fehlt nebst dem Verstand und der Vernunft die Handwerkliche Einsicht, das bei einem „Crash - auf Grund der Fehlkalkulation zu Corona-Virus“ zuallererst die fehlerhafte Konstruktion umgehend repariert wird!
Danach kann und muss der nächste Evolutionsschritt mit realisierbaren Projekten angegangen werden.

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Nicht nur für Mailand breitere und mehr Velowege, sondern vor allem für Zürich! Und von wegen Konsum: Jetzt erst recht lokal kaufen, die kleinen unterstützen und nicht die grossen wie Zalando und Amazon! Super Artikel zum 1. Mai.
Nachtrag: Und die Abhängigkeit von Pharmafirmen in Indien /China sollte auch überdacht werden.

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Genau. Danke. Und: Velowege überall. In allen Städten und Überlandstrassen! Wir sind eine fünfköpfige Familie, seit Wochen nur noch mit dem Velo unterwegs. Es hat uns beeindruckt, wie weit, ring und leicht wir grosse Distanzen fahren, wenn der Verkehr ausfällt und wir stressfrei und zeitreich unterwegs sind.

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Sehr guter Artikel mit der Forderung nach breiterem Wissen über Digitalisierung bei Allen. Mir kommt ein Aspekt etwas zu kurz. Grafiker und Designer können eine wichtige Rolle spielen in der Entwickung der Usability von Software. Das intuitive begreifen von Programmen ist ein wichtiger Aspekt für die Nutzung von Aps. Designerinnen und Grafikerinnen sind heute gut ausgebildet zur Entwicklung von Programmoberflächen.
Aber dieses Potenzial liegt heute noch vielfach brach und müsste von der Industrie bewusst genutzt werden.

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K. T.
· editiert

Nicht nur für Mailand breitere und mehr Velowege, sondern vor allem für Zürich! Und von wegen Konsum: Jetzt erst recht lokal kaufen, die kleinen unterstützen und nicht die grossen wie Zalando und Amazon! Super Artikel zum 1. Mai.

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Yvo Wüest
Trainer Didaktische Reduktion
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· editiert

"Spricht der Staat Rettungs­gelder, so sollte er S.­stellen, dass diese nicht für Dividenden­ausschüttungen oder Aktien­rückkäufe verwendet werden. Sondern produktiv: für Forschung, Investitionen in Kapital­güter oder Mitarbeiter­weiter­bildungen."
Bailout von Fluggesellschaften und Grossfirmen mit Steuergeldern? Ich erinnere hier noch einmal an Dänemark: Die Regierung dort hat entschieden, Unternehmen von Corona-Hilfspaketen auszuschliessen, die in Steueroasen registriert sind oder Dividenden ausschütten. Ein interessantes Statement, das die Schweiz sich auch zueigen machen könnte. Siehe: https://twitter.com/FairTaxMark/sta…9464815619

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Der Link funktioniert nicht...

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Merci Herr Scherrer - hier meine Ueberlegungen, was ich will und kann:
butterfly, tree and we
Demokratisch, europäisch, mit offenen Augen für Lokales und Globales
Wach, engagiert, mal laut, mal leise, ohne Gewalt, stets liebend
Selten fliegen, kaum autofahren, wenig Fleisch essen
Mehr Weniger – Teilen statt Horten
lieber ja als nein
ja
butterfly, tree and we

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Antonia Bertschinger
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Ich hatte schon vor Corona den festen Plan, ab 2021 selbstständig zuhause zu arbeiten - "ghaue oder gstoche" (d.h. fast egal, wie mühsam und uneinträglich die Selbstständigkeit sein wird). Das Pendeln (BS-BE) fand ich zunehmend unerträglich, und mein Arbeitgeber bestand auf Präsenz im Büro.
Jetzt, nach sechs Wochen zuhause arbeiten, steht der Plan noch fester als vorher. Die Lebensqualität ist für mich unvergleichlich viel besser. Auch meine Arbeit erledige ich sehr viel effizienter und besser. Trotzdem ist leider nicht davon auszugehen, dass mein gegenwärtiger Arbeitgeber plötzlich ein Fan von Home Office wird... schade, die Stelle wäre gut, aber eben: Pendeln finde ich unerträglich.

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Albert America
Grafik und Webdesign
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Es tut mir gut, an diesem ungewöhnlichen 1. Mai solche Zeilen zu lesen. Wir können aus diesem LockDown auch Positives beibehalten, wie der Titel sagt: "wenn wir wollen." Ein kurzes Verweilen ist hilfreich, den richtigen Weg zu finden.

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Automaten übernehmen Sklavenarbeit

Hallo Herr Scherer
Herzlichen Dank für ihren Beitrag «Was jetzt anders werden könnte -wenn wir wollen» in der Republik. Ich denke es ist ganz wichtig, dass wir die kommende Zeit als Corona-Chance sehen.
Ich glaube Sie übersehen in Ihrem Beitrag, dass für viele Menschen ihre bezahlte Arbeit, ihr Einkommen und damit ihr Lebensinhalt weggefallen ist.
Ich bin auch bei Ihnen, dass es sich dabei oft um unnötig bezahlte Arbeit handelt, die nur erbracht wird, um ein Einkommen zu generieren. Für mich ist dies selbstgewählte Sklavenarbeit. Autofahren, im Stau stehen nur um zur Arbeit zu kommen, um ein Einkommen zu generieren ist die reinste Form der der selbst gewählten Sklavenarbeit. Doch zeigt nicht gerade diese Zeit, wie einfach es ist diese Sklavenarbeit durch Automaten zu ersetzen. Ich denke da an die Geräte, das Internet das uns erlaubt Videogespräche zu führen. Vor vielen Jahren haben wir schon gefordert Datenbahnen statt Autobahnen. Doch die Menschen konnten sich solche neue Lebensformen Utopien nicht vorstellen. Das Problem sehe ich weniger bei den einzelnen Menschen, sondern viel mehr bei den Führern. Sie arbeiten meist mit Drohszenarien, Apokalypsen. Selbst machen sie sich wenige Gedanken, wie soll denn dies neue schöne Welt aussehen, zumindest geben sie es öffentlich nicht bekannt. Z.B. eine Welt in der alle Menschen ein ausreichendes Einkommen haben. Diese Einkommen werden durch Automaten erarbeitet, die für die Menschen die Sklavenarbeit erledigen. Diese Automaten müssen jedoch für unser Mitwelt, unsere Mitmenschen, für die zukünftigen Generationen und nicht zuletzt für jeden einzelnen Arbeiten. Geführt werden die Automaten direkt demokratisch durch uns Menschen und keinesfalls durch einige wenige.
Kann man sich auf diese Gedanken im Grundsatz einigen, brauchen wir gar nicht tausende von Lösungsansätzen.
Ich komme bei meinen Überlegungen immer wieder auf das gleiche Ergebnis.
Wir brauchen Ressourcen-Lenkungs-Abgaben und eine Mikrosteuer auf Finanztransaktionen zur Finanzierung eines nachhaltigen Grundeinkommens.
Mehr zu meinen Gedanken finden sie unter https://nachhaltiges-grundeinkommen.eu/.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir im Gespräch bleiben könnten.

Mit nachhaltigen Grüssen
U. A. L.
Visionär und Utopist

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Es lohnt sich den obigen link anzuclicken und die Ideen von U. A. L. zur Kenntnis zu nehmen. Es ist zwar sehr viel Material und man muss ja nicht mit allem einverstanden sein. Aber darüber diskutieren sollte man dringend. Denn wenn die Pandemie etwas Gutes hat dann das : Ein Teil des Stimmvolks ist erwacht und möchte nicht ohne weiteres zur bisherigen Wirtschaftsordnung zurückkehren. Also ist es der richtige Zeitpunkt für eine Grundsatzdiskussion. Der Bundesrat redet zwar von Milliardenhilfen für den Mittelstand, aber es sind lediglich Darlehen von denen Herr Maurer 90% zurückerwartet. Wirkliche Einnahmen wie eine Mikrosteuer auf Finanztransaktionen zur Deckung der Kurzarbeitsentschädigung stehen aber nicht zur Debatte.
Die Republik könnte doch eine Vision vorstellen wie grundsätzliche Werte besser gewichtet werden sollten, was ist für die Gesellschaft nützlich, welche Arbeit ist wichtiger, welche unterbezahlt, welche überbewertet, was brauchen wir wirklich, auch wenn es etwas kostet und was ist lediglich viel zu billiger Luxus. Natürlich bleibt dann kein Stein auf dem andern und eine schnelle Realisierung ist Utopie, aber ohne Utopien gibt es keinen Fortschritt. Darf man auf eine solche Diskussion hoffen ?

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Herzlichen Dank Herr W. für den Aufruf zum "Volksgespräch".
Das ist das zentrale Element der Direkten Demokratie und eine wohl einzigartige Chance die die Schweiz hat. Ich bin überzeugt, dass wir es Schweiz alleine tun können.
Wenn die Idee stimmt, werden uns die anderen Staaten S. folgen.
Selbstverständlich können meine Ideen im Detail neimals ausgegoren sein.
Dafür braucht es das Gespräch, die Diskussion und schrittweise Entscheidungen.
Nach meinen Berechnungen können wir uns durchaus ein nachhaltiges Grundeinkommen leisten, nicht aber ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Sicherlich muss das ganze auch schrittweise eingeführt werden. Es ist ein derart radikaler Systemwechsel, dass niemand in der Lage ist, genau voraus zu sagen, was passiert.
Doch viele erste Schritte sind getan, nun gilt es mutig weiter zu gehen.
Staatliche Bürgschaften für Darlehen sind ein zentrales Element.
Die Darlehen müssen aber zwingend mittels eingesparten Kosten für Ressourcen (z.B. Energie, importierte Futtermittel, importierte Produkte mit viel grauer Energie usw.) zurück bezahlt werden. Keinesfalls einfach durch Arbeits- und Kapitalerträge, die letzlich zu Lasten unserer Mitwelt, unserer Mitmenschen (auf der ganzen Erde) und der zukünftigen Generationen geht.
Noch ein Nachtrag.
Schaut man sich die vor uns liegenden noch viel grösseren Probleme an, z.B. Erhaltung unsere Mitwelt, Sicherung unsere Sozialsysteme haben wir eigentich nur die Wahl, das System selbstbestimmt zu ändern oder uns fremdbestimmen lassen, was uns nun gerade mit der Corona-Chance passiert ist.

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Johanna Rossi
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Danke, Herr L., dass Sie an den Themen Grundeinkommen und Mikrosteuer so hartnäckig dranbleiben! Es sind m.E. Ansätze, die nicht so utopisch sind, dass sie nicht umsetzbar wären. Vielleicht bin ich naiv... aber wie wäre es gewesen, wenn man (z.B. aufgrund von freiwillig offengelegten Steuerrechnungen) den Selbständigerwerbenden und Kulturschaffenden befristet und unkompliziert ein Grundeinkommen ausbezahlt hätte — unbürokratisch?
Und ich hoffe sehr, dass wir in der Republik rechtzeitig und vertieft mehr über die Initiative zur Mikrosteuer lesen können!

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Guten Tag Frau Rossi
Herzlichen Dank für die Unterstützung. Was Sie beschreiben sind wichtige Zwischenschritte letzlich hin zu einem nachhaltigen Grundeinkommen finanziert durch Ressourcen-Abgaben und eine Mikrosteuer auf Finanztransaktionen. Mit Oswald S. Mitinitiant der Microsteuer Initiative stehe ich bereits im Email Kontakt. Ebenfalls in Kontakt stehe ich mit Andi Gross, eine der Persönlichkeiten in der Schweiz, die grosse Kenntnisse hat wie man grosse Umwälzungen in der Schweiz in Gang setzt, z.B. die Militärabschaffungsinitiative mit der GSOA oder der UNO Beitrittsinitiative. Speziell spannend finde ich sein Buch die unvollendete direkte Demokratie. Es ist meiner Ansicht nach gerade jetzt wieder von grösster Aktualität. Mit meinem Blog nachhaltiges Grundeinkommen versuche ich eine öffentliches Gesräch mit Vordenkerinnen zu realisieren.
Mit visionären, utopischen und verückten Grüssen
U. A. L.

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Digitaliserung vorantreiben? Echt jetzt? Sie empfinden die Verringung des Flugverkehrs und der Pendlerströme als Erfolg, aber gleichzeitig wollen Sie mehr Digitalisering?

Welche Erfahrungen lösen in Ihnen so positive Emotionen aus, die sie ohne Digitaliserung nicht haben?

Meine schöbsten Erlebnisse des Lockdowns: ich konnte einen Wiedehopf im Garten beobachten und meine Kinder bauen aus Rinde und Stecken Boote und veranstalten fast täglich ein Bootsrennen im Bach.

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Den Wiedehopf ... den haben wir auch gesehen! Welch „Paradiesvogel“, wahrlich, wir staunten sehr, er futterte drei Tage auf unserer Wiese ohne Scheu was die hergab und zog dann weiter. Ein Highlight auch für uns!

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Albert America
Grafik und Webdesign
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Ich bin auch etwas erschrocken bei den Worten "Digitalisierung vorantreiben". Es ist mir aber folgendes dazu eingefallen: Die treibenden Kräfte der Digitalisierung müssen nicht unbedingt Google, Amazon, Apple oder Microsoft heissen. Lieber würde ich meine Musikdownloads beim Künstler selbst ausführen, mein Hotelzimmer direkt buchen, mein Taxi mit ausgestreckter Hand rufen. Schon vor Jahren wollte ich meine Kurse im IT-Bereich Online anbieten. Seit Mitte März MUSSTE es plötzlich sein. Nun waren auch die Teilnehmenden mit vollem Elan dabei. Es zeigte sich ein neues Verständnis zur Digitalisierung.

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So bin ich auch dabei bei der Digitalisierung! Ich habe nichts gegen Fortschritt. Aber wie wir damit umgehen...

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Antonia Bertschinger
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Naja, die Digitalisierung ist nötig, damit man mehr und besser zuhause arbeiten kann und weniger herumstressen muss...

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Eben, arbeiten. (ich "arbeite" nicht, ich verdiene meinen Lebensunterhalt mit meiner Leidenschaft, und der Kindergarten ist nicht im homeoffice durchführbar! Nicht mal ghaue oder gstoche!)

Wenn Sie von der Arbeit schreiben interpretiere ich, dass ihr wohlergehen einzig von der Arbeit abhängt. Ist es nicht genau das, das heutzutage verkehrt ist und uns krank macht? Hat Corona bei Ihnen nicht bewirkt, dass sie plötzlich Zeit und Musse und den Blick für ganz Anderes gefunden haben?

Sollten wir uns nicht lieber auf unsere persönlichen Bedürfnisse zurückbesinnen (da müssten wir vielleicht auch einige Generationen zurückgehen oder uns gar an Naturvölkern orientieren, um diese Wahrnehmung wieder zu erlangen) und die Arbeit Arbeit sein lassen, aber unser Leben und den Wert der zwischenmenschlichen Beziehungen uns Zentrum stellen?

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Was mir am Beitrag gefällt ist dass wir von den löblichen Zielen ins mühsame tägliche Klein-Klein der Umsetzung wechseln. Und damit werden die Dinge diskutierbar, wie die ersten Kommentare hier zeigen. Was diskutierbar wird, tritt in die Sphäre der Politik ein - die Kunst des Machbaren wird gefragt. Danke für den Denkanstoss!

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Danke für den Artikel. Das auffächern von gerechten und realistischen Zukunftsvisionen scheint mir wichtiger denn je. Mut zur Utopie!

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Wir sollten die Massentierhaltung und den Wildtierhandel als Treiber von Pandemien aufgeben, die Biodiversität erhöhen, eine biologisch dynamische Landwirtschaft aufbauen, ein Grundeinkommen und die Mikrosteuer einführen. Solange wir im Wettkampfmodus bleiben und nach maximaler Kontrolle streben, arbeiten wir an unserem Niedergang. Wir müssen genügsam werden und realisieren: small is beautiful!

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da stimme ich voll mit ihnen überein! weniger wachstum statt immer mehr.

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Der Artikel gefällt mir SEHR - herzlichen Dank. Und @ Herr S.: Wunderbar stringent, bin voll mit Ihnen. Es ist VIELES möglich, open your eyes (and / or your other senses) and you will find options. Z.B. habe ich seit einem halben Jahr guten Kontakt zu einem Demeter-Hof in der Region. Milch wie anno dazumal im Milch-Kessi zu holen 1 x / Woche (nein, nein, ich hab kein Auto! und das Postauto fährt eh) „fägt“. Und es tut unglaublich gut, die Tiere, von denen dieses wertvolle Produkt kommt, zu sehen und kennen zu lernen. Drum: Das Geld (primär) zu den Leuten, nicht zu den Firmen! Meine ich.

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Auf den Punkt gebracht. Ganz genau! Danke.

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🙏Danke auch!

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Sie könnten zum Beispiel ein vergünstigtes Homeoffice-GA anbieten, das an nur drei oder vier Arbeits­tagen pro Woche gültig wäre.

Herr Scherrer, genau dies würde zu noch mehr Pendeln führen. Wenn Leute nicht mehr jeden Tag zur Arbeit pendeln müssen, sondern nur noch 1-2 Tage pro Woche, und das noch billiger wird, werden sie noch weiter weg von der Arbeit wohnen.

Was wir wirklich brauche ist Kostenwahrheit. Heute wird Pendeln massiv subventioniert. Das ist der Grund warum so viele Leute pendeln. Wir brauchen nicht nur keine Steuerliche bevorzugung und eine realistische CO2 Abgabe von 1000 CHF/t, sondern neu auch eine Pandemie-Abgabe. Jemand muss ja die enormen Pandemiekosten mal zurückbezahlen. Das sollten die Pendler und Reisenden sein. Sie sind nämlich Schuld an der Pandemie.

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Liebe Frau Kehrli
Ihre Vorstellung, warum die Leute pendeln ist doch etwas sehr kurzsichtig. Es gibt ja zum Beispiel in der Stadt Zürich Menschen, die sich eine Wohnung dort nicht leisten können, aus der Stadt ziehen, aber ihre Arbeitsstelle in der Stadt behalten wollen/müssen. Dies ist S. nicht die einzige Erklärung fürs Pendeln. Danke, dass ich als Pflegefachfrau, die jeden Tag pendeln musste um meine Arbeit auch während der Coronazeit zu erfüllen, nun auch noch Schuld an der Verbreitung des Virus` sein soll. Ich frage mich, in was für einem Lebenskonzept Sie sich befinden, dass Sie aus ihrer Perspektive einen Rundumschlag von Anschuldigung an "jemanden", der "irgendwas" "mal" zurückzahlen soll, austeilen dürfen. Ich würde mich über eine Aufklärung Ihrerseits freuen.
Freundliche Grüsse
N. A.

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Don't feed the troll... Es bringt nichts.

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Liebe Frau A.
Sie sollten meine Aussagen nicht persönlich nehmen. Es ist ja nicht Ihre Schuld, dass die Struktur der heutige Welt komplett vom subventionierten Verkehr geprägt ist. Ohne diese Subventionen wäre alles ganz anders. Die Welt wäre lokaler, mehr so wie sie bis vor kurzem 100'000 Jahre lang war. Sie hätten ein Spital lokal und Sie würden nie auf die Idee kommen in die Stadt zu pendeln.

Ich weiss genau warum Leute pendeln: weil es stark subventioniert wird.

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Na ja..., davon zu Reden, dass die Pendler Schuld an der Pandemie sein sollen, weil sie sich in den ÖVs tagtäglich anhusten, ist jetzt doch etwas arg vereinfachend. Im Umkehrschluss wären die Pendler, die tagtäglich allein in ihrem Auto zur Arbeit fahren, die Helden der Corona-Prophylaxe...

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Auch Ihre Ansicht is etwas arg vereinfachend. Pendler die mit Autos pendeln tragen die Viren natürlich genau gleich von einer Stadt in die nächste wie das Zugpendler tun.

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Wie wäre es, mit der Pademie-Abgabe bei den ganz Grossen anzusetzen? Bei den grossen Vermögen? Bei denen, die unter der Pandemie sogar Gewinne gemacht haben? Alles andere würgt ja den Konsum ab...

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Warum sollte jemand der reich ist, aber von Zuhause aus arbeitet und damit die Pandemie nicht verbreitet, eine Pandmie-Steuer bezahlen, während er arme Schlucker, der jedes Wochenende mit Easy-Jet nach Berlin günstig einkaufen geht und dabei Viren in die Schweiz bringt, nichts zahlen? Wir brauchen echte Kostenwahrheit und Verursacherprinzip statt Neidsteuern.

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Vielleicht sollten wir einfach noch mehr Gespräche darüber führen, was es wirklich braucht.
Dafür habe ich folgenden Blog erstellt https://nachhaltiges-grundeinkommen.eu/.

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T. M.
· editiert

Wow. Können wir etwas aus der Krise lernen? Der erste Kommentar hätte nicht entmutigender, reaktionärer und verneinender ausfallen können. Die alte Kostenkeule wird wieder ausgepackt, aber natürlich zu Ungunsten jener, die schon etwas für die Allgemeinheit und das Klima unternehmen: die ÖV-Benutzer.
...und eine monokausale Schuldzuweisung, die ihresgleichen sucht. Traurig. (By the way: Pendeln ist nicht immer Individualentscheid!)

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Von monokausal kann keine Rede sein: ich habe ja geschrieben "Pendler und Reisende". Es ist leider so: exzessiver Verkehr hat viele Nachteile und erzeugt gewaltige Kosten. Unter anderem die ganzen Pandemiekosten. Die CO2 Kosten könnten sogar noch höher ausfallen. Aber das wollen natürlich nicht alle wahr haben. Kein Wunder, sie wurden ja auch jahrelang einer Gehirnwäsche der Autolobby ausgesetzt.

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Ich denke wir sollten einfach mehr Gespräche führen was e wirklich braucht. Hier mein Input: https://nachhaltiges-grundeinkommen.eu/.

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seit 2018