Wir sind die Republik. Ein digitales Magazin für Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur – und ein Projekt gegen die Wahrscheinlichkeit: Wir wollen im winzigen Schweizer Markt ausschliesslich von unseren Leserinnen finanziert sein. Wollen Sie Teil dieses Abenteuers sein?

Liebe Verlegerinnen, liebe Verleger

Eine Sache weiss ich über Sie: Sie lesen die Republik. Wie häufig Sie das tun und wie begeistert Sie von Ihrem Produkt sind, bleibt wie alles andere offen. Umso dankbarer bin ich Ihnen für das Wagnis, einen Genossenschaftsrat zu wählen und sich durch uns vertreten zu lassen.

Dreissig Jahre sind seit meinem Praktikum bei der WOZ vergangen, als Buchhändlerin habe ich mein ganzes Berufsleben Fusionen und Einschnitte erlebt und viele Medien kommen und gehen sehen. Dabei blieb ich überzeugt, dass es nichts Lohnenderes gibt, als sich für die Unabhängigkeit der Information einzusetzen. Vielleicht ist das neben der Lektüre der Republik eine weitere unserer Gemeinsamkeiten? Das Wort «verlegen» hat sich über tausend Jahre gewandelt und ist heute in vielfältiger Bedeutung in unserem Project R angekommen. Sich auf etwas zu verlegen, heisst, sich einer Sache intensiv zuzuwenden. Nicht Gewissheit leitet Verlegerinnen und Verleger, sondern die Begeisterung, den Anfang zu machen.

Ich freue mich auf das Kommende und danke Ihnen von Herzen für diese Gelegenheit.

Tanja Messerli

Sie haben in diesem Artikel viele Worte gelesen, aber die wichtigsten drei fehlten. Seit je beruht jede funktionierende Gemeinschaft auf diesen drei Worten. Liebende sagen sie zueinander. Gute Politiker sagen sie ihren Wählern, gute Priester ihrer Gemeinde, gute Eltern ihrem Kind. Sie lauten: Fürchte dich nicht! – Wir von der Republik glauben, dass auch im Journalismus gilt, was Franklin D. Roosevelt einst zur Politik sagte: «Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst.»

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