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Genossenschaftsrat

Grusswort der Präsidentin

Von Tanja Messerli, 31.10.2018

Liebe Verlegerinnen, liebe Verleger

Eine Sache weiss ich über Sie: Sie lesen die Republik. Wie häufig Sie das tun und wie begeistert Sie von Ihrem Produkt sind, bleibt wie alles andere offen. Umso dankbarer bin ich Ihnen für das Wagnis, einen Genossenschaftsrat zu wählen und sich durch uns vertreten zu lassen.

Dreissig Jahre sind seit meinem Praktikum bei der WOZ vergangen, als Buchhändlerin habe ich mein ganzes Berufsleben Fusionen und Einschnitte erlebt und viele Medien kommen und gehen sehen. Dabei blieb ich überzeugt, dass es nichts Lohnenderes gibt, als sich für die Unabhängigkeit der Information einzusetzen. Vielleicht ist das neben der Lektüre der Republik eine weitere unserer Gemeinsamkeiten? Das Wort «verlegen» hat sich über tausend Jahre gewandelt und ist heute in vielfältiger Bedeutung in unserem Project R angekommen. Sich auf etwas zu verlegen, heisst, sich einer Sache intensiv zuzuwenden. Nicht Gewissheit leitet Verlegerinnen und Verleger, sondern die Begeisterung, den Anfang zu machen.

Ich freue mich auf das Kommende und danke Ihnen von Herzen für diese Gelegenheit.

Tanja Messerli

Da Sie schon hier sind – eine Warnung!

Wir von der Republik wollen Sie als Abonnentin gewinnen. Deshalb sagen wir Ihnen nur ungern, dass Lesen nicht ohne Risiko ist. Schopenhauer warnte, dass gleichsam mit fremdem Kopf denkt, wer liest. Und dadurch allmählich die Fähigkeit verliert, selber zu denken. Sein Schluss: «Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrter: Sie haben sich dumm gelesen.» Deshalb versprechen wir Ihnen, falls Sie uns abonnieren, Ihnen so wenig wie möglich zu liefern: nur das Wesentliche. Und nur im Notfall mehr als drei Texte pro Tag.


Noch nicht überzeugt? Jetzt probelesen

Jetzt sind Sie dran!

Was gefällt Ihnen an diesem Artikel? Was gibt es zu ergänzen? Was ist kritikwürdig? Ihre Mitverlegerinnen und die Redaktion freuen sich auf Ihr Wissen und Ihre Perspektive. Reden Sie mit auf unserer neuen Dialogseite.


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