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Gute Argumentation gegen die Prognose des IWF. Ich finde es eigentlich offensichtlich, dass Schwellen- und Entwicklungsländer mangelnder Infrastruktur und finanziellen Möglichkeiten, weniger Chance haben Lockdowns, Contact Tracing und Social Distancing durchzusetzen.

Aber bereits weiter gedacht: Werden wir dann in Europa und Nordamerika nicht verstärkt Entwicklungshilfe leisten müssen, um die Krise in solchen Ländern abzudämpfen? Schliesslich entsenden wir auch zum Beispiel Ärztepersonal in Gebiete mit Ebolaausbrüchen, so müssten wir doch auch den ärmeren Ländern so gut es geht unter die Arme greifen. Nicht zuletzt um auch bei uns die Auswirkungen einer Krise in diesen Ländern abzuwenden. Eine Investition in solche Länder, die sich während der Wachstumsphase gelohnt hat, würde sich vermutlich auch im Krisenfall lohnen, einfach auf eine andere Art.

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T. F.
Meeresbiologe, Fotograf
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Konjunkturprognosen sind so pseudowissenschaftlich wie Astrologie. Sie werden herausgegeben, dann korrigiert. Und nie werden sie retrospektiv bewertet.

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In den Entwicklungsländern sind die Fallzahlen mit rund 2000 Toten pro Woche weniger hoch. Das dürfte teils an der mangel­haften Daten­erhebung liegen und teils daran, dass in diesen Ländern insgesamt weniger Menschen leben als in den Schwellen­ländern. Doch auch hier geht der Trend nach oben.

Ähm, wie wäre es, die Zahlen nach Anzahl EinwohnerInnen abzubilden? Wie ihr selbst erkennt, haben die absoluten Zahlen wenig Aussagekraft... das könnt ihr nun wirklich besser!

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D. M.
Republik Leserin und Verlegerin
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Vielen Dank für diese gute, klare, von der Recherche her auch klar verortete Zusammenfassung: für heute, für unterwegs. Das schätze ich so: eine stellvertretende Arbeit: ich kann es (er)fassen und dann "das Weltweite" auch wieder zur Seite legen. Das macht meinen Kopf, mein Herz, meine Seele frei für "die lange Sicht", die sich ganz persönlich, privat bei mir, um mich herum ergibt: oder eher: statt lange Sicht ist es: "jetzt und Schritt für Schritt: es braucht einen langen vernünftigen Atem und eine Sicht, eine Konzentration auf das Wesentliche jetzt". "Es" ist definitiv ein Lauf, aber kein Marathon, bei dem ich immer weiss, wo, was, wann, wie weit (nicht); es ist ein Gang, step by step.

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B. R.
· editiert

"Die Finanzkrise von 2008 war eine Angelegenheit der Industrieländer, allen voran der USA. Indien, Südafrika oder Bolivien hatten damit wenig zu tun»

Das Gegenteil war der Fall!

Durch die Finanzkriese waren die weltweiten Kapitalflüsse tangiert, Entwicklungsländern wurden die Möglichkeit der Kreditaufnahme beschnitten und es kam zu Kapitalabflüssen. Entwicklungshilfe Zahlungen gingen zurück, Gelder von Arbeitsmigranten stockten, zum Teil stiegen die Nahrungsmittelpreise oder stagnierten auf hohem Niveau. Der Einbruch des Welthandels war schwerwiegend für Entwicklungs- und Schwellenländer und war eine wesentliche Ursache des Ansteigen der Armut in diesen Ländern.

Im Übrigen wird hier isoliert auf die Folgen von Corona in den Ländern eingegangen ohne die globalen Zusammenhänge darzustellen. Tatsächlich sind die Auswirkungen für die ärmeren Länder noch gravierender.

Durch das kläglich scheitern der so "hoch technologisierten" gelaubten Industriestaaten im Kampf gegen Corona und dem angerichteten wirtschaftlichen Debakel mit dem erneuten Einbruch des Welthandels, wird es zu duzenden von Millionen mehr Toten durch Hunger und Armut am Ende der Nahrungskette kommen.

Vielleicht sollte man ja den Blick mal etwas erweitern.

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Alexander Kekule hat in einem seiner Beiträge sogar angezweifelt ob es für gewisse Länder überhaupt Sinn macht Massnahmen gegen Corona zu verfügen.
Angesichts der doch sehr teuer erkauften Massnahmen stellt sich schon die Frage ob eine Durchseuchung nicht sinnvoller ist, zumal die Impfungen wohl sowieso zuerst bei den Industrieländern landen werden.

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