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Danke für dieses Interview. Schade, dass die Pflanzen erneut zu kurz kamen. Es zeigt sich, dass wir vermehrt Empathie zu Tieren haben. Immer mehr zeigen wir diese auch in grossen Teilen der Gesellschaft, die steigende Zahl der Vegetarier und Veganer ist ein Beleg dafür. Oft fehlen mir in solchen Beiträgen jedoch die eigentlichen Lebensgrundlagen aller grossen 'Tiere': die Pflanzenwelt, die Pilze, die kaum oder nicht sichtbaren Kleinstlebewesen, usw. vollständig. Um die steht es gerade so schlimm, wenn nicht schlimmer. Eben weil wir sie nicht vollständig oder gar nicht wahrnehmen. Es fehlt vielen von uns ein emotionaler Zugang zu Pflanzen und Bäumen. Interviewen und Schreiben Sie bitte auch über Leute die sich spezifisch für Bäume und Pflanzen einsetzen. Leute die der Gesellschaft zeigen, dass z.B. Ein Wald wesentlich mehr ist als ein Holzlager, Pilzsammelrefugium und Freizeitort für Sport. Die Wissenschaft zeigt mit jüngsten Forschungen auch das Pflanzen kommunizieren, fühlen, Mensch und Tier mit ihren Sinnen oft weit überlegen sind. Womöglich haben auch sie eine Form von Intelligenz, die Forschung legt diesen Schluss nahe. Pflanzen leben in 'gesellschaftlichen' Strukturen zusammen. Sie achten aufeinander und sorgen auch füreinander. Wenn das nicht hoch entwickelt ist? Es ist Zeit für mehr Empathie für die Flora unseres Planeten. Es tut Not, denn sie ist unsere einzige Rettung, wenn es denn eine gibt in der aufziehenden Klimakatastrophe.
Also nochmals meine Bitte: Portraitieren Sie bitte auch die Streiter für den Wald.

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ichfürchteSuchmaschinen
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Ein spannender Interviewpartner, der sehr differenziert argumentieren kann. Danke für das Interview. Einzig die Männer-grillen-Fleisch-Frage fand ich unsäglich doof. Wenn ein männlicher Journalist eine weibliche Interviewpartnerin mit pauschalen Geschlechterstereotypen konfrontieren würde: wäre das hier dann veröffentlicht worden?

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Da kann ich nur zustimmen. DANKE für diesen wertvollen Beitrag!
Carl Safina's Buch "Die Intelligenz der Tiere" hat mich sehr berührt und es freut mich sehr, dass die Republik das Thema mit diesem Interview aufgegriffen hat.

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Es wäre aus meiner Sicht schön und wichtig. dieses großartige Interview über den Kreis der Abonnenten hinaus öffentlich zu machen. Danke.

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Guten Morgen Herr L. Darf ich Vorschlagen: Teilen Sie doch die Republik mit Bekannten und Freundinnen und weisen Sie sie auf dieses Interview hin. Das hilft uns - und dem Text. Und es kostet Sie nichts. https://www.republik.ch/konto#teilen

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Die SVP-Führer rüsten gerade gegen den Klimawandel auf. Man müsste dieses Interview an die Mitglieder der pseudodemokratischen SVP und des Bauernverbandes verschicken. Könnte ja sein, dass es einigen von ihnen zu denken gäbe.

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Hervorragend! Danke für die öffentliche Verbreitung dieses Wissens!
Tief in mir fühl ich dasselbe.

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Das Ringen um eine akzeptable Zukunft für die Menschheit wird in diesem Interview-Gespräch höchst anschaulich gemacht. Welche Erkenntnis soll gelten, entweder „Menschen sind mit dem Rest des Lebens auf der Erde nicht mehr vereinbar.“ oder „Wenn wir von zivilisiert zu humanisiert übergehen, werden wir in unserem Leben Platz für ein vertretbares Zusammenleben mit dem Rest des Lebens auf der Erde schaffen.“? Ich wünsche mir Letzteres und hoffe, dass eine neue „Klugheit“ viele Menschen erfasst, um die gewaltige, weil globalisierte Bedrohung „zu erkennen, zu vermeiden oder zu lösen.“.

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So wenig kontrovers die Gemeinplätze sein dürften, die Frau Berg Herrn Safina entlockt, so skeptisch bin ich gegenüber dem Argumentationsstil des Interviews: Immer wieder strandet die (rousseauistische) Denkschleife beim Begriff 'Natur', ohne dass klar gemacht würde, was man sich darunter vorzustellen hat. Ich bezweifle, dass man ausgerechnet mit einem solch durchsichtig ideologisch aufgeladenen Denkstil die Welt rettet.
Konkret: Als "begeisterter Freund der natürlichen Lebenswelt" ist es Herrn Safina eine Freude, das "natürliche Verhalten" von Tieren "in ihrer natürlichen Lebenswelt" zu beobachten. So weit, so schön. So findet Herr Safina es auch "eine ziemlich natürliche Sache", z.B. gezüchtete Falken auf (frei laufende?) Kaninchen zu hetzen. Denn Sterben ist ja bekanntlich eine "unausweichliche natürliche Angelegenheit", nur Gefangenschaft sei "unnatürlich und erbärmlich". Dem mag ich gar nicht widersprechen, doch was soll das eigentlich überhaupt heissen? Und welche Konsequenzen wären daraus zu ziehen? Sind Massnahmen, die Sterben verhindern, unnatürlich? Und deswegen abzulehnen?
Durch das Sesshaftwerden, sagt Herr Safina anderswo, habe sich der Mensch "von seiner natürlichen Welt" getrennt. Ja, klar, ist man versucht auszurufen, genau diese Trennung vom ursprünglichen Ursprung erklärt mein generelles und diffuses Unbehagen gegenüber der Zivilisation als Ganzes! Über diesen wohlfeilen Appell an (selbst zivilisationshistorisch ausgebildete) psychosoziale Grundinstinkte hinaus liefert der Artikel aber leider keinerlei Ansätze. Schade!

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