Die Republik ist nur so stark wie ihre Community. Werden Sie ein Teil davon und lassen Sie uns miteinander reden. Kommen Sie jetzt an Bord!

DatenschutzFAQErste-Hilfe-Team: kontakt@republik.ch.



neu laden

Es gibt etwas zu tun: sich nicht mehr damit beschäftigen, wer Tun und Lassen sollte und müsste: selber aktiv werden: diese grossartigen NGO's mit finanzieller und vielleicht auch physischer Präsenz an Ort unterstützen. In der Schweiz kann man auch tun: die Initiative zur Abschaffung der Notunterkünfte unterstützen. Sich bei den NGO's in der Schweiz melden und Tun. Dazu gibt es Listen, mit allen Aktivitäten. Quand on veut on peut.

4
/
0

Die Reportage erschreckt mich. Ich wusste, dass es noch Flüchtlingscamps gibt. Aber dass die Situation so prekär ist, wusste ich bis dato nicht.

Ich möchte jetzt eigentlich nicht auf die leidige politische Situation eingehen. Der ganze Sumpf ekelt mich mittlerweile furchtar an.

Ich sehe meine Haltung in dieser Frage rein humanistisch:
Wie geht es den Kindern und deren Familien in dem Camp? Können die Kinder an irgendeiner Art von Unterricht teilnehmen?

Ein kleiner Appell an meine Mitverleger:
Warum müssen diese Menschen im Winter unter Zeltplanen schlafen? Könnten wir nicht als Republik-Kollektiv eine Aktion starten um stabile Flüchtlingsunterkünfte dorthin liefern zu lassen? Mir/uns geht es ja gut. Jeder von uns kann sich den Luxus eines Republik-Abos leisten. So könnten wir - ohne Politik zu machen - einfach den Menschen direkt helfen. Dann fühle ich mich vielleicht nicht mehr ganz so elend, wenn ich so eine Reportage lese.

14
/
2

Passable Unterkünfte unter einem Solarpark - gibt nicht nur ein besseres Dach über dem Kopf sondern auch Arbeit und letztlich sauberen Strom für die Insel. Sowas würde ich sofort unterstützen - vielleicht geht das eine Organisation vor Ort an?

0
/
0

Lieber Michael Egger, es ging mir auch so. Mittlerweile tue ich etwas. Seit 2016 bin ich im Vorstand von SAO Association - Frauen für Frauen auf der Flucht. Wir betreiben zwei Frauenhäuser: eines auf Lesbos, für die Frauen, die eben in diesem unsäglichen Moria Camp sind; eines in Athen. Auf Lesbos sind wir die einzigen mit Fokus auf Frauen. Wir arbeiten alle hard core ehrenamtlich. Nehmen Sie doch mit mir Kontakt auf - vielleicht können Sie genau etwas, das wir brauchen! Beim "etwas tun" ist mir irgendwann aufgefallen: Man kann ja nicht "die ganze Welt retten", aber einfach irgendwo anfangen. Und zwar an einem Ort, der einem etwas sagt (für mich war es der Satz "Frauen für Frauen", die Idee der "sisterhood"). Das ist auch sehr befriedigend. Unsere Gründerin, Raquel Herzog, sagt jeweils: "Ja, vielleicht ist es insgesamt 'nur ein Tropfen auf den heissen Stein' - aaaaber: für die Frauen (mit und ohne Kinder), für die wir etwas tun können, kann es 'die Welt bedeuten'." - Sie finden uns auf www.sao.ngo , mein Kontakt ist campaigns@sao.ngo . Und wie Sie an meinem Kommentar merken: Männer sind willkommen!

5
/
0

Herr Egger, dies müssen Sie selber tun, sich informieren. AsyLex/Be a Robin/Colors sans Frontières/Map-F/Social Fabric/Solinetz Zürich/Capacity/Accompagno/young Caritas/Jugendrotkreuz Zürich/Welcome to school/ Sans Papiers Anlaufstelle Zürich Spatz/voCHabular/Architecture for Refugees/Welcome to Europe/ Wo Unrecht recht wird/ About us/ NCBI Schweiz/ okaj Zürich/Powercoders/ SAO Association/ SINGA Switzerland und viele mehr. Einfach nachschauen und aktiv werden.

3
/
1
(durch User zurückgezogen)

Liebe Frau Kempf,
natürlich teile ich auch Ihre Sicht der Dinge. Ich wollte aber absichtlich nicht das Problem aus der Metaebene betrachten.
Ja, man müsste was tun. Ja, man sollte Dieses und Jenes anders machen. Das ist mir schon klar. Dazu fällt mich auch spontan nur ein Zitat von Bernard Shaw ein:
"Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten."

Lesbos:
Letztendlich besteht eine große Lücke zwischen Ihren weittragenden Argumenten und dem Schicksal der Menschen auf Lesbos. Die können sich an salbungsvollen Worten nicht wärmen und auch nicht davon abbeißen. Sie sind schlicht und einfach Opfer der Umstände.

Und: Sehen Sie nicht alles so schwarz. Es gibt auch Gutes auf der Welt.

4
/
0
G. C.
· editiert

Syrien war bis 2011 eines der Haupt-Entwicklungsländer von Deutschland. Danach liesen sich die Friedensnobelpreis Gewinner Obama und EU vor den saudischen Karren spannen. Die Devise Regime Change. Ein offener Bruch des Völkerrechts, den den Saudies ging es darum die "Gefahr" der Schiiten zurückzudrängen. Man bemerke, die Terroristen von IS und Alkaida waren alles Suniten und Mehrheitlich aus Saudi Arabien.
Man difamierte Assad und den Iran und untersützte die IS und Alkaida, Resultat eine Abschlachterei wie in den 1920er Jahren durch all Saud.
Es war nun Krieg in Syrien. Das spannende dabei war, dass sehr viele Syrer in die von Assad kontrollierten Gebiete flüchteten. Sieht ganz danach aus, dass die "Rebellen" für ein besseres Syrien nicht anderes als Schächter war. Plötzlich bemühte man sich von "gemässigten" Rebellen zu sprechen, wie wenn Mord "gemässigt" wäre.
Nun hat Assad gewonnen, wem gefällt das nicht...der USA und dem Vasal EU. Munter will man den völkerrechtswidrige Regime Change weiterführen, anstatt das man Syrien wieder aufbaut und den Menschen hilft ihr zu Hause neu aufzubauen.
Nur zur Klarstellung bis 2011 gabe es fast keine anerkannten syrischen Flüchtlingen!
Des Heilsbringer Obama hat es jedoch geschaft das rund die Hälfte der Menschen in Syrien alles verloren haben.
Und was macht nun die EU, wie überlich nichts. Anstelle eines vernüftigen Wiederaufbauprogrammes und der Rückführung der Syrer wird irgend etwas irres unter der Flagge Menschenrechte und zwinges Völkerrecht insentiert.
Wenigsten hat man endlich die NGO gestopt, deren Aktionen bringen weder Frieden, noch Heim den Menschen. Vielmehr wird unter der Flagge "Menschlichkeit" falsche Hoffnungen geschürt und Menschen die in ihrer Heimat durchaus Changen hätten ins Elend geführt.

4
/
17
seit 2018

Republik AG
Sihlhallenstrasse 1
8004 Zürich
Schweiz

kontakt@republik.ch
Medieninformationen

Der Republik Code ist Open Source