Die Republik ist nur so stark wie ihre Community. Werden Sie ein Teil davon und lassen Sie uns miteinander reden. Kommen Sie jetzt an Bord!

DatenschutzFAQErste-Hilfe-Team: kontakt@republik.ch.



Schön dass es der Republik zumindest teilweise gelang, sich bezüglich Tiananmen der westlichen Propaganda zu entziehen. Ja es gab Strassenschlachten mit hunderten Toten in Peking 1989, aber eben nicht ein Massaker auf Tiananmen: weder wurde dort auf friedliche Studenten geschossen, noch waren alle Demonstranten pro Westen und Demokratie. Viele Arbeiter protestierten für eine Rückkehr zur Kulturrevolution, weil sie plötzlich viel weniger hatten als Händler und Intellektuelle, während in der grauenhaften Kulturrevolution alle gleichviel hatten. 1965 liess die Regierung die Studenten gewähren, 10 Jahre Katastrophe waren die Folge. 1989 würgte die Regierung die Proteste ab, übernahm aber viele der Forderungen. Beispielloser Aufschwung war die Folge. Ja, eine Aufarbeitung wäre ein Zeichen von Mut und Stärke. Aber die gespielte Trauer des Westens ist total heuchlerisch: in Ägypten wurden vor gerade mal 5 Jahren mehr als doppelt so viele Menschen hingerichtet (ohne Strassenschlachten, diese waren wirklich friedlich) weil sie Muslimbrüder waren. Jetzt verhandeln bereits wieder alle mit Ägypten über Erdgas und keiner zündet für die Toten Kerzen an.

4
/
0