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Ganz herzlichen Dank für die wunderbare Serie von Camille Henrot und das grossartige abschliessende Essay von Frau Stahl. Bei der Lektüre ist mir in den Sinn gekommen, dass die meisten unserer bisherigen und aktuellen Bundesrätinnen keine Kinder haben. Auch irgendwie bezeichnend.

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Mutter mit 2 Töchtern
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Iris Radisch hat zum Thema ‚Vereinbarkeit‘ ein aufschlussreiches Buch geschrieben: Die Schule der Frauen. Ihr Fazit: da gibt es nichts zu vereinbaren, da gibts vor allem zu addieren. Sie findet, man solle aufhören, sich diesbezüglich etwas vorzumachen.
Darum verstehe ich die Künstlerin, die auf Kinder verzichtet hat, sehr gut. Ich hab auf eine Forscherin-Karriere verzichtet (bereue es aber nicht). Denn wer gegen eine Konkurrenz antritt, die ihre Energie und Zeit uneingeschränkt auf den Beruf konzentrieren kann und dafür gesellschaftlich noch honoriert wird, hat von vornherein schlechtere Karten.
Damit möchte ich keinesfalls gegen Mütter mit Karriere anschreiben. Aber man müsste diese Aufgabe auf mehr Schultern verteilen und durch entsprechende Rahmenbedingungen und Wertschätzung vereinfachen.

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Ich (kinderlose Unternehmerin, mittlerweile im Ruhestand und begeisterte Gotte einer Handvoll Patenkinder) habe die ganze Serie gelesen und mich von vielen (mir oft auch unbekannten) Aspekten inspirieren und zum Nachdenken anregen lassen. Dieser letzte Beitrag war für mich der krönende Abschluss! Herzlichen Dank dafür.

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Viele Beiträge von Camille Henrot in dieser Serie haben mich - seit Beginn der Serie bzw. kurz danach zum zweiten Mal Mutter und nach kurzem Mutterschafts"urlaub" auch wieder am Arbeiten - zum Nachdenken und "Weiter-"denken angeregt. Ich empfand die Serie als grosse Bereicherung der gesellschaftlichen Auseinandersetzung (bzw. das Fehlen einer tieferen Auseinandersetzung) und den Erwartungen rund um das Thema Mutterschaft.

Etwas fand ich jedoch schade: Ich hätte Frau Henrots Gedanken gerne in der Originalsprache gelesen. Ich hätte es sehr geschätzt, wenn die Texte sowohl auf Französisch wie auch Deutsch zugänglich gewesen wären. Bei so persönlichen Überlegungen hätte dies in meinen Augen einen noch klareren Zugang zu ihren Gedanken ermöglicht.

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