Abo #3814

Katrin Moser

Chefin vom Dienst

Es war ein Studi-Job, der Katrin zum Journalismus geführt hat. 1998 bekam sie eine Freelance-Stelle als Textproduzentin bei der «SonntagsZeitung» – und hat damit ihren Traumberuf gefunden. Danach ging es Schritt für Schritt. Sie wurde erst Feste Freie bei der SoZ und in der Folge nacheinander von «Facts», «Cash» und schliesslich «Annabelle» abgeworben. Bei Letzerer hatte sie als stv. Produktionschefin (damals noch inkl. den Beilagen «Business» und «Création») die Verantwortung für den Jahresarbeitsplan der 15-köpfigen Gesamtproduktion, für Terminplanung, Freelancebudget, Datenpflege und technischen Support. Daneben machte sie in verschiedenen Projekten mit – redaktionsseitige Verantwortung IT-Umstellung, Automatisierung SMD-Export, Projektierung einer App – und gab zwei MAZ-Kurse. Bei all ihren Tätigkeiten konnte sie auf die Erfahrungen bauen, die sie in den Neunzigern in selbst verwalteten Gross-WGs gemacht hat: Dort hat sie mehr über Sitzungen, Problemlösungen, Projekte, Budgets und das Menscheln ganz allgemein gelernt als sonstwo. Nur etwas hatte sie bis dahin nie gemacht: als Journalistin gearbeitet. Also nahm sie 2011 das Angebot von «20 Minuten» online an für den Job einer «Bildredaktorin, die keine Bildredaktorin ist» (Diashows und Geschichten, die aus Bildern entstehen, Einhaltung der Bildrechte, Kurznachrichten und bald auch Einsätze am Newsdesk). Nach eineinhalb Jahren folgte der Wechsel ins Ausland-/Panorama-Ressort der mittlerweile konvergenten Redaktion als stellvertretende Leiterin, wo sie ausschliesslich journalistisch tätig war. 2016 kehrte sie zurück in die Produktion, diesmal zum «Beobachter», wo sie auch grad zuständig für die Einführung von Desknet auf der Redaktion wurde. Und zwei Jahre später kam der Anruf der Republik.

Ein Diskussionsbeitrag


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