«Keine Republik ohne Justiz. Keine Justiz ohne public watchdogs. Das sind wir: die Gerichtsreporterinnen.»

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Brigitte Hürlimann

Gerichtsreporterin

Geboren 1963 in Basel, Mitglied des Walchwiler Hürlimann-Klans, aufgewachsen in Basel und Luzern. Ende der 1980er Jahre spült es die Jungreporterin nach Zürich, zum Tages-Anzeiger und zum ersten Mal in den Gerichtssaal: Damit beginnt eine Passion, die bis heute anhalten soll. Um das Geschehen vor Gericht besser zu verstehen, studiert Brigitte Hürlimann von 1995 bis 2000 Jurisprudenz in Fribourg und beendet die Ausbildung mit einer Dissertation über den rechtlichen Umgang mit Prostitution in der Schweiz. Ab 2005 arbeitet sie im Lokalressort der Neuen Zürcher Zeitung und ist vor allem für Justiz und Gerichte verantwortlich. Schon viel früher hat sie für die Wochenendbeilage der NZZ Reportagen aus aller Welt verfasst; aus Chile, Russland, Frankreich, dem Westjordanland oder aus dem hiesigen Urserntal. Mit diesen Texten hat Brigitte Hürlimann zweimal den Zürcher Journalistenpreis und einmal den Urner Medienpreis gewonnen. Von März 2018 an leitet sie die Redaktion des aufmüpfig-kritischen Rechtsmagazins "plädoyer" in Zürich, und schon ein paar Wochen früher beginnt ihre Mitarbeit im Gerichtsreporter-Team der Republik. So oft wie möglich aber haut sie ab: nach Japan, an die Seine oder zu den wilden Urnern ins Urserntal hinauf.

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seit 2018