Fragen Sie!

Während der Abstimmung vom 6. bis zum 22. November 2020 möchten wir mit Ihnen diskutieren. Wenn Sie etwas genauer wissen möchten, Lob oder Kritik für uns haben: Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

  • Haben Sie Verständnisfragen?

  • Was können wir bei der nächsten Abstimmung besser machen?

  • Oder brauchen Sie technische Unterstützung beim Abstimmen?

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B. G.
Köchin
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Statuten

bravo. Freundschaft und Professionalität ce touchent.

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Lucia Herrmann
Community @ Republik
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Merci!

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Andreas Lanz
Mitglied Parlament Köniz
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Vorstand

Ich kann mich nur all den positiven Rückmeldungen anschliessen. Insbesondere dem in der Email zitierten Kommentar stimme ich voll und ganz zu. Ohne Erinnerung hätte ich die Abstimmung auch verpasst und würde auch zur schweigenden Mehrheit gehören die grundsätzlich zufrieden damit ist wie es läuft. Vielen Dank einfach und weiterhin viel Mut, Kraft und Durchhaltewillen bei der Weiterentwicklung des Modells für nachhaltigen Journalismus. Ich glaube an euch! Eure Arbeit ist wichtig und hat Zukunft!

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Lucia Herrmann
Community @ Republik
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Lieber Andreas Lanz, vielen Dank für Ihren Kommentar und die guten Wünsche! Das leite ich gerne an das ganze Team weiter. Beste Grüsse aus dem Rothaus

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Michael Tanner
Mediator, Moderator, Coach
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Vorstand

Herzliche Gratulation für eure Arbeit! Und danke dafür.

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Lieber Michael Tanner
Die Gratulation nehmen nehmen wir gerne entgegen. Es tut gut. Wir, das sind rund 20 Beteiligte in unserem Team über alle Bereiche, die dies erst ermöglicht haben. Ihr täglicher Einsatz ist, was die Republik schlussendlich ausmacht. Und das ist eine Stärke für die wir auch als Vorstand dankbar sind.

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Sonstiges

Ich weiss einfach nicht, wozu diese Abstimmerei gut sein soll. Es geht einzig und allein um guten Journalismus. Mit oder ohne Demokratie, mit oder ohne Vereinsmeierei - ich bin Leser und nicht Verleger! Verlängere ich mein Abo, so erhält die Redaktion meine einzig gültige Antwort. Ich könnte ja überall Ja stimmen und trotzdem das Abo kündigen!

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Christof Moser
Chefredaktion
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· editiert

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Die Teilnahme ist ja freiwillig. Aber unterschätzen Sie den Wert des Genossenschaftskonstrukts nicht. "Einzig und allein guten Journalismus" klingt gut, aber der ist eine Frage der Rahmenbedingungen und setzt eine vollständig unabhängige Redaktion voraus. Und dafür braucht es Strukturen, die dies sicherstellen, die sehr ausgeklügelt sind und die sie hier einsehen können. Herzliche Grüsse!

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Wir beide wären wohl diejenigen, die bei der Jäger-GV erst auftauchen, wenn die Lebensmittelfolie vom Apéro riche weggenommen wird.

Um die Genossinnen über Jahre hin besonders zu ärgern: Sie könnten ja überall Nein stimmen und trotzdem das Abo verlängern!

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Sonstiges

WOW! Vielen Dank für die Erinnerungen:
Ich bin bereits im Jahresbericht hängengeblieben, ohne Benachrichtigung hätte ich die Urabstimmung wohl verpasst. Nun bin ich sehr froh, mitgemacht zu haben und habe erst noch viel gelernt dabei. SO bin ich gerne Chefin :)
Danke für Eure Arbeit auf allen Ebenen, die Transparenz, die Form der Information - und den Beweis, dass und wie Demokratie geht.

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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· editiert

Das freut uns sehr, Merci für deine Rückmeldung!

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Hans Knaus
Treuhandunternehmer
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Finanzen

Vielleicht habe ich dies in der Sektion Budget übersehen, welches ist das konsolidierte Liquiditätsziel per 30.06.2021?

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Lieber Herr Knaus. Vielen Dank für Ihre Frage und Äxgüsi, dass ich Ihnen erst heute schreibe.

Ein Liquidiätsziel ist tatsächlich nicht im Budget enthalten. Bei den Flüssigen Mitteln arbeiten wir mit Szenarien und Prognosen, wie in diesem interaktiven Tool vom Januar 2019. Aktuell sind wir auf Kurs.

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Ueli Anken
Netzwerker in Bildung und Sport
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Finanzen

Kompliment zum Kommentar zur Jahresrechnung. Derartige Reduktion aufs Wichtige, Variante Milchbüchlein inklusive, würde manchen Kolleginnen und Kollegen in den institutionellen Kommunikationsstuben gut anstehen.

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Herzlichen Dank für Ihr Kompliment!

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Finanzen

Hallo zusammen

Entschuldigt meine späten Fragen, manchmal geht es im Leben darunter, daneben und darüber. Vielleicht wurden die Fragen/Anmerkungen auch schon gestellt.

  1. Kennzahlen
    Für einen guten und schnellen Überblick, wäre es noch schön, ihr würde die gängigsten Kennzahlen evtl. im Jahresbericht ausweisen. Vor allem die Veränderung des Liquiditätsgrad wäre dieses Jahr sicher sehr aussagekräftig für die Beurteilung der Bilanz.

  2. Anlagevermögen
    Wenn ich mich recht entsinne, hat die Republik ein eigenes CMS entwickelt, wurde dies in der AG aktiviert oder gar nicht? Falls keine Aktivierung stattfand, was waren die Gründe? Und was war die Empfehlung der Revision, falls keine Aktivierung durchgeführt wurde?

  3. IKS
    Wäre es möglich auch einen Blick auf das IKS zu werfen?

  4. Budget
    Hier wäre ein Vergleich mit dem Vorjahr sehr wünschenswert, ansonsten kann ich mit diesen Zahlen nicht so wirklich viel anfangen. Und der Punkt IT ist mir persönlich viel zu wage um hier wirklich eine Einschätzung machen zu können.

Aber eben, vielleicht wurde schon alles beantwortet, dann verkrieche ich mich unter der Decke.

Lieber Gruss

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Lieber Phillip

Anlagevermögen
Ob OpenSource oder nicht, ist ja nicht die entscheidende Frage ob etwas aktiviert wird oder nicht, aber das ist jetzt ein Detail, das keinen Einfluss auf die Gesamtrechnung hat. Ich bin auch nicht unglücklich, dass es nicht aktiviert ist, da es die Bilanz aufblasen kann und den Gewinn verschönert.

IKS
Das war meine Befürchtung, ein umfangreiches IKS, dass sich gut anhört, aber evtl. nicht gelebt werden kann. Ein Instrument, das in der Idee sehr gut ist, aber oft zu einem Papiertiger wird, auf den sich dann alle abstützen und sich so der Verantwortung ein Stück weit entziehen (Jetzt mal provokativ formuliert). Hoffe bei euch ist das nicht der Fall, aber es läuteten die Glocken, als die Revisoren Mängel im IKS feststellten.

Und warum führt ihr so ein umfangreiches IKS, wenn es nicht zwingend ist oder ist es wegen der Struktur mit der AG doch notwendig?

(Ich mache mich sicher gerade sehr beliebt bei euch..... )

IT
Am Liebsten in eine Unterteilung nach Produkten oder Prozessen

  • Entwicklung CMS

  • Support

  • Security

  • Web und App Infrastruktur

Oder anders formuliert, wenn das Budget detaillierter wäre, wie im Bereich Redaktion, wäre es nachvollziehbarer. Auch unter Community wäre es ganz schön. Es würde auch die Erläuterungen vereinfachen.

Danke euch, für eure tolles Projekt und deine Zeit fragen zu beantworten. Ich bin jetzt auch ganz still, denn jetzt kommt das Highlight des Tages. Ein Nudelsuppe, ganz im japanischen Sinne, mit viel Liebe über 12 Stunden vorbereitet.

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D. N.
· editiert

Dir auch einen guten Abend

Und ja sie hat sehr gemundet. Manchmal sind die kleinen Dinge im Leben, wie eine Nudelsuppe, die den Moment verzaubern können.

IKS
Danke für die ausführliche Antwort und ich bin froh, dass es bei euch gelebt und nun auch angepasst wird.

Nach meinem Wissenstand, schätze ich die Republik nicht als ein Unternehmen ein (Umsatz, Bilanzsumme und oder Anzahl MA), dass eine ordentliche Revision von gesetztes wegen durchführen muss und von daher auch kein IKS führen muss. (Ausser es steht in den Stauten, die ich vielleicht vorher hätte lesen sollen.... Hüstel)

Ich finde ein IKS richtig und gut, gerade für den Vorstand, der das oberste Kontrollorgan ist und so ein Instrument besitzt um seine Funktion wahrnehmen zu können und das Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Gefahr eines Missbrauchs vermindern. Nur ist es kein Allheilmittel, sonder oft ein Bremsklotz im Getriebe, auf den Verantwortung übertragen wird. Alle Ampeln auf Grün im IKS, gibt niemanden eine Garantie, dass auch alles in Ordnung ist.

So, wünsche dir ein schönes Wochenende und danke für deine Zeit.
Dani

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Guten Abend Daniel

Anlagevermögen / Open Source
Das stimmt – mein Fehler. Ich habe die Spur zu FER 10 Ziff. 4 aufgenommen :)

IKS
Die Gefahr des Papiertigers ist sicher da und wir sehen sie. Und die Revision hat tatsächlich zurückgemeldet, dass wir den Umfang noch reduzieren können. Doch es ist nicht so, wie du befürchtest, denn wir haben nur Kontrollen dokumentiert, die wir auch durchführen. Die Mängel liegen z. B. beim noch nicht geschlossenen Kreislauf des IKS und bei der Erstellung der Konzernrechnung (bei der wir Kontrollen haben, jedoch noch nicht ausreichend dokumentiert).

Warum wir ein ein IKS führen?
Weil wir als Genossenschaft mit mehr als 2000 Mitgliedern zu einem anerkannten Rechnungslegungsstandard verpflichtet sind und damit zu einer ordentlichen Revision, die die Prüfung der Existenz eines IKS nach sich zieht. Auch die Pflicht zur Erstellung einer Konzernrechnung zieht diese Prüfung nach sich. Oder haben wir da etwas falsch verstanden?

(Keine Sorge, ich finde diese Fragen sehr interessant)

IT
Das nehme ich gerne für das kommende Jahr mit. Die Datenerhebung könnte hier jedoch ein Hindernis sein, da unsere Entwicklerinnen und Entwickler für verschiedene Produkte und Prozesse arbeiten.

Herzlichen Dank für deine Zeit und deine Gedanken! Ich hoffe, die japanische Nudelsuppe hat geschmeckt.

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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· editiert

Vielen Dank für Ihre Fragen und Anregungen Herr N. Mit diesen 4 Punkten sind Sie der Erste :)

  1. Kennzahlen
    Diese Anregung nehmen ich gerne für das nächste Jahr mit.

  2. Anlagevermögen
    Das CMS ist Open Source und wurde aus diesem Grund nicht aktiviert.

  3. IKS
    Das werde ich abklären. Doch ich bin eher skeptisch, da es sehr umfangreich ist und eine Veröffentlichung einen dementsprechenden Aufwand für Korrektorat und Layout benötigen würde. Was würde Sie am IKS interessieren?

  4. Budget
    Wir haben dieses Jahr bewusst keinen Vergleich des Gesamtbudgets erstellt, da die Veränderungen zum Vorjahresbudget klein sind. Welche zusätzlichen Informationen bräuchten sie zur IT? Dann nehme ich das gerne für die nächste Abstimmung auf.

Sonnige Grüsse

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Liebe Republik

Vielleicht habe ich es auch nicht gefunden.

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Sonstiges

Soeben hab ich mich durch das wiederholte "Anklopfen" Eurerseits zum abstimmen motivieren lassen. Ich schliesse mich den vielen positiven Rückmeldungen ( Jonas Reber) an. Ich habe ich noch eine Frage nicht zum Inhalt sondern zur Aussprache, die ich im erklärenden Film gehört habe. Prodschekt Ar tönt sehr Englisch, wieso könnt Ihr nicht Projekt R sagen? Ich sagte mir beide Versionen laut vor und das Projet R gefiel mir in Rhythmus und Vorwärtsbewegung besser.

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Tanja Messerli
Präsidentin Genossenschaftsrat
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Liebe D. A.,
Ich merke gerade, dass ich die Aussprache einfach von der Gründerinnen-Crew übernommen habe. Danke für die Anregung! Auf jeden Fall bedenkenswert.

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Vorstand

ganz vielen dank, clara, sylvie & peter, daß ihr euch mit dem bündel an infos zur abstimmung und mit der gestaltung der abstimmung soviel mühe gegeben habt. ich bin in letzter zeit selten so ernst genommen worden, und das verstärkt mein gutes gefühl, mitglied dieser genossenschaft zu sein (und liefert ein haltbares fundament für die schönen, hochtrabenden ideen aus der allerersten anfangszeit, lieber constantin seibt.) klar habe ich an der abstimmung teilgenommen...

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Lieber Christoph
Es freut uns sehr dass unser Herz bei Dir so angekommen ist. Es ist uns wirklich ein Bedürfnis in einer doch grossen Genossenschaft zu zeigen dass Demokratie auch Spass machen kann, dass es nicht nur der Trott sein muss aber trotzdem ganz wichtig für uns als Gesellschaft und wir darum auch Sorge dazu tragen müssen. Das ist nicht immer einfach und von vielen Zielkonflikten umgarnt. Darum stellen uns solche Komplimente auch auf. Sie motivieren uns diesen Weg für die Vision der Republik weiter zu gehen. Das ist nur möglich wenn wir auch auf der menschlichen Ebene in Kontakt bleiben, offen sind und einander mit Respekt begegnen. Es freut uns dass wir auf diesem Weg nicht Alleine sind. Danke im Namen unserer Crew!

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danke. peter #InsiemeLoFaremo

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Vorstand

Bin erst heute dazu gekommen an dieser wichtigen Abstimmung mitzumachen. Ich habe mich sehr vertieft mit euren verschieden Ausführungen auseinandergesetzt. Super transparent und auch gut verständlich. Danke.

Ich selber war viele Jahre im Vorstand einer Genossenschaft die eine Kulturbeiz führte - leider ist sie Konkurs gegangen - und so kenne ich die vielen Themen mit ihren Herausforderungen (Finanzen, Kommunikation und Transparenz innerhalb der Genossenschaft und natürlich auch dem Gerecht werden der Aufgabe hier bei uns, einem guten und kritischen Journalismus zu machen) die der Vorstand bewältigen muss. Ihr macht wirklich eine tolle Arbeit.
Danke für eure Arbeit.
Gerne würde ich mich auch für unser Anliegen engagieren. Also wenn ihr meine Unterstützung nutzen wollt meldet euch doch.

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Manuel Bamert
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Lieber F. B., ihre Rückmeldung und ihre Bereitschaft zur Mitarbeit wird natürlich sehr gerne gehört! Wie Sie bestimmt aus eigener Erfahrung wissen, gibt es in einer Genossenschaft – und einer so jungen noch dazu – tatsächlich immer wieder Möglichkeiten zur aktiven Unterstützung. Kennen Sie schon die Möglichkeit, Komplize der Republik zu werden? Engagierte Grüsse aus Luzern

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Sonstiges
  1. Revisionsstelle: ich bin der Meinung, dass spätestens nach 5 Perioden die Revisionsstelle gewechselt werden sollte. Das ist eine Kontrollinstanz und ein zu enges/gutes Verhältnis der Geschäftsführung zur Revisionsfirma dient der nötigen Objektivität nicht in jedem Fall.

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Miriam Walther Kohn
Geschäftsführerin Republik
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Lieber G. R., vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Da unsere Genossenschaftsrätin Karin Friedli kürzlich dazu geantwortet hat, verweise ich gerne auch auf ihre Antwort. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche. Liebe Grüsse Miriam W.

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Sonstiges

Wollte den Kelch der Urabstimmung eigentlich an mir vorbeiziehen lassen, aber Eure Erinnerungsmail hat mich dann doch bewogen, daran zu nippen... und siehe da, schon versinke ich interessiert in Budgetdetails und Jahresbericht (super, mit Links zu den Artikeln!), schaue mir das Video an, die Zeit vergeht und ich finde, dass man es genau so machen müsste mit der Transparenz und der Kommunikation - und Ihr macht das! Kompliment. War lange genug in Vorständen und Vereinen und weiss, welch immense Arbeit dahintersteckt. Danke für Eure Arbeit.

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Ihr Kompliment freut mich sehr, vielen Dank!

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Finanzen

Die Revisionsstelle weist wiederum auf die fehlende Dokumentation des internen Kontrollsystems hin. Was ist den hier so schwierig, dass Mann/Frau dieser Empfehlung nicht nachkommen kann? Insbesondere, wenn dieser Punkt ja bekannt ist.

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Karin Friedli
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Grüezi Herr W., nachvollziehbar und richtig, dass Ihnen das auffällt. Philipp von Essen hat Ihnen die Antwort bereits gegeben; ich verweise an dieser Stelle auch gerne noch auf die Erläuterungen meines Kollegen Walter Steinmann, der sich kürzlich zu einer Nachfrage zum IKS geäussert hat: https://www.republik.ch/vote/nov20/…4ea1834d30

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Das Dokumentation des IKS ist vorhanden, genügt jedoch noch nicht den Anforderungen. Wir lernen aus der Rückmeldung der Revisionsstelle und gehen davon aus, dass sie im kommenden Jahr die Existenz des IKS bestätigen kann.

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(durch User zurückgezogen)
Sonstiges

Liebes Republik-Team

Vorerst muss ich Ihnen allen grosses Kompliment machen, wie übersichtlich, klar und stringent dieses Urabstimmungstool aufgebaut wurde, welches stets der Transparenz und Information verpflichtet war. Chapeau!

Ich habe eine Frage oder Ergänzung für künftige Urabstimmungen, ich fände es sehr toll, wenn im Zusammenhang mit der Abstimmung jeweils auch ein Zukunftsplan (5 Jahre vielleicht) des Unternehmens publiziert wird, dass man als Genossenschafter auch erkennen kann, was Ideen, Ziele und Visionen sind und man sich auch ein Bild davon machen kann in welche Richtung man sich entwickeln will. Ich persönlich fände dies sehr spannend, kann aber auch verstehen, wenn man sich dies lieber vorenthält und intern behält.

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Clara Vuillemin
Präsidentin Vorstand Project R
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Lieber Herr Zürrer,
Danke für die Blumen.
Was den Zukunftsplan angeht bin ich ganz und gar bei Ihnen. Als junges und schnell gewachsenes Start-Up mussten wir die letzten Jahre unseren Fokus auf unmittelbar notwenige Organisationsentwicklungen und Feuerwehrübungen zur Sicherung der Finanzierung richten. Deshalb haben unsere langfristigen Pläne aktuell noch nicht den notwendigen Reifegrad, die Klarheit und Schärfe, die wir wollen, bevor wir Sie - unsere über 22‘000 Chefs - damit belästigen.
Aber für die Zukunft rennen Sie mit Ihrem Wunsch offene Türen ein.
Lieber Gruss in die dunkle Novembernacht!

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D. G.
Skeptiker
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Finanzen

Auch wenn ich mich mit folgendem Thema wohl wenig beliebt mache, ich frage trotzdem:
Warum hat man sich beim Start der Republik für die m.E. sehr hohe Entlöhnung von mindestens 8000 Franken bei 100% Arbeit entschieden? Die Republik finanziert sich ja primär durch die Leserschaft und vor nicht allzulanger Zeit stand die Zukunft der Republik auf der Kippe, weil es zu wenige neue Mitgliedschaften gab und damit zu wenig Geld für die Deckung der Kosten. Wäre der Fortbestand während der ersten Jahre nicht besser abgesichert gewesen, wenn die Löhne etwas tiefer ausgefallen wären, irgendwo zwischen 6500 und 7000 Franken? Das wären jährlich eingesparte Kosten zwischen 396'000 und 594'000 Franken (33 12 1000 bzw. 33 12 1500).
Bei schleppendem Wachstum hätte man so etwas mehr Luft und bei erfreulichem Wachstum mehr monetäre Mittel für zusätzliches Personal, Erhöhung des Pensums der Teilzeitangestellten, Infrastruktur, Recherchen oder Rückstellungen für schlechte Zeiten.

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Miriam Walther Kohn
Geschäftsführerin Republik
·
· editiert

Lieber Dimitri, keine Sorge bezüglich beliebt machen oder nicht. Beliebtheit ist kein Kriterium fürs Fragen stellen. ;-) Alors, deine Frage ist total legitim. Vorweg: Wir besprechen die Lohnfrage resp. die Lohnsystemfrage periodisch immer mal wieder. Da sie eben eine relevante Frage ist.

Zur unternehmerischen Frage die du stellst: Hätte man nicht mit einem tieferen Einheitslohn beginnen können und dann erhöhen? Für uns war das keine Option. Warum:

  1. Unser Lohn soll dem Branchenstandard sowie den gewerkschaftlichen Empfehlungen für Journalistinnen entsprechen. Das zählt genauso für die freien Journalisten.

  2. Wir betreiben kein Lohndumping. Ein zu tiefer Lohn geht auch mit Qualitätseinbussen einher. Und vor allem unterstützt er das strukturelle Problem der Branche, anstatt ihm entgegenzuwirken. Es ist unser Auftrag der journalistischen Arbeit den Wert zu geben, den sie verdient. Wenn wir das nicht können, dann braucht es die Republik nicht.

  3. Da hilft wahrscheinlich zu verstehen, dass viele unserer Mitarbeiterinnen bei uns weniger verdienen, als sie könnten. Und es eher nur wenige sind, die mehr verdienen. Ein paar der Leute, die wir an Bord haben, hätten wir mit einem niedrigeren Einheitslohn nicht anstellen können.
    Und dass wir eine heterogene Crew sind mit eigentlich sehr unterschiedlichen Lohnansätzen (Z.B. haben wir eine Alterspannbreite von 25 Jahren bis 60 Jahren. Personen, die bereits sehr lange im Beruf tätig sind und andere, die erst ein paar Jahre mit dabei sind. Unterschiedliche Berufsfelder wie Journalisten, Software-Entwicklerinnen, Marketing-Spezialisten, HR- und Finanzfachpersonen, etc.).

Da wir bereits oft über die Lohnfrage gesprochen haben, verlinke ich dir hier gerne ein paar Sachen, damit du bei Interesse auch mehr Futter findest, als diese Antwort.
Ihr braucht mehr Einnahmen. Woher sollen die kommen?
Lohntransparenz
Wie entsteht der Lohn

Herzliche Grüsse in den vielleicht baldigen Feierabend, Miriam

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D. G.
Skeptiker
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Hoi Miriam

Danke für die freundliche und ausführliche Antwort. Das weiss ich zu schätzen. Die verlinkten Inhalte habe ich mir mit Ausnahme des Videos schon angesehen. Das Video möchte ich mir in voller Länge heute oder in den nächsten Tagen noch zu Gemüte führen.

Ich wünsche dir einen guten Rest der Woche und ein hoffentlich erholsames Wochenende.

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D. G.
Skeptiker
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Finanzen

Gibt es bekannte Gründe für die Ausreisser bei den Neuen Mitgliedschaften (März 2020) und den Verlorenen Mitgliedschaften (Januar 2020)?

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Miriam Walther Kohn
Geschäftsführerin Republik
·
· editiert

Lieber Dimitri, danke dir für deine Frage.

  • Die neuen Mitgliedschaften im März 2020 sind auf die Märzkampagne zurückzuführen.

  • Und die verlorenen Mitgliedschaften im Januar 2020 hängen damit zusammen, dass im Januar jeweils die meisten Mitgliedschaften erneuern müssen. Im 2020 waren es rund 9000. Und das heisst auch bei der sehr guten Erneuerungsrate von 75% haben wir einen Verlust von rund 2500. Um das besser nachvollziehen zu können, empfehle ich diese Lektüre.
    Herzliche Grüsse in den Tag, Miriam

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D. G.
Skeptiker
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Alles klar. Danke für die Auskunft, Miriam.

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Sonstiges

Ich kann mich den Worten von Daniel nur anschliessen, eine supercoole Aufbereitung der Fragen; insbesondere die Darstellung der Abläufe im Konzern war sehr erhellend. Als Jurist würde mich noch interessieren, wie die Ernennung und Führung der Geschäftsleitung durch den Vorstand der Genossenschaft R in den Statuten der Republik AG genau geregelt ist, oder gibt es gute Gründe diese Statuten nicht zu veröffentlichen?
Also, ein ganz grosses Dankeschön für die engagierte Arbeit. So macht Verlegerschaft Spass :))

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Clara Vuillemin
Präsidentin Vorstand Project R
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Vielen Dank für die Komplimente!
Ganz ehrlich: Wie ich Ihnen ja schon in der Debatte zur Statuten-Vernehmlassung geschrieben habe, weiss ich auch nicht, warum die Statuten der AG nicht öffentlich sind. Das heisst, es handelt sich wahrscheinlich einfach um ein kleines Versäumnis in einem hektischen Start-Up-Aufbau. Aber wie gesagt, ich muss mit den Kolleginnen abklären, ob wir die AG-Statuten veröffentlichen können. Bis dann muss ich Sie um ein bisschen Geduld bitten.
Herzliche Grüsse und eine schöne Zeit!
(Solche positiven Debatten-Beiträge sind für uns sehr motivierend, vielen Dank dafür.)

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D. K.
Neues Mitglied
·
Sonstiges

Herzliche Gratulation allen Beteiligten. Sowohl der Prozess wie auch die Struktur und die Aufbereitung sind äusserst professionell und hochtransparent.
Man spürt überall das Herzblut hinter eurer Tätigkeit.
Ich möchte euch herzlich dafür danken, ein solcher Einsatz ist für eine funktionierende Demokratie extrem wichtig.

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Ihre Rückmeldung freut uns sehr, herzlichen Dank!

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Sonstiges

Hallo an das Team,
so als Leserin der Republik, die mit den Strukturen nicht vertraut ist, rege ich für die nächste Urabstimmung eine graphische Übersicht über die Organisation einschließlich der Tochtergesellschaft an (Gremien; wer wählt wen; wer kontrolliert, personelle Überschneidungen (vielleicht als Info am Rande)). Um mir die Frage zu beantworten, in welchem Verhältnis die republik zur projekt-Genossenschaft steht, musste ich nämlich erst suchen.
Viele Grüße und gutes Gelingen weiter
K. W.

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Guten Abend Frau W.
Meinen Sie so etwas wie diese Darstellung der Zusammenhänge?

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P. W.
Stimmberechtigte
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Sonstiges

Ich fand die Informationen zur Abstimmung tiptop, der Prozess war klar und gut vorbereitet. Mir fehlte einzig die Möglichkeit, mich zu enthalten. Es gibt meines Erachtens bei solchen Abstimmungen nicht nur Ja oder Nein, es sollte auch eine Option Enthaltung geben. z.B. wenn man denkt, man könne die Sache nicht richtig beurteilen, oder wenn man schlicht weder ja noch nein sagen möchte.

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Sie können sich der Stimme enthalten, indem Sie keine Antwort auswählen. Dann klicken Sie auf «Abstimmen» und «Stimme bestätigen».

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

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Sonstiges

Ich finde es äusserst störend, dass sich die Mitglieder des Vorstandes, der sich m.E. nach den neuen Statuten entschieden mehr Kompetenzen ausbedingt, ausgerechnet zu dieser Abstimmung nicht einer Einzelwahl stellt. Mit Peter Schmid sitzt ein ausgekochtes Mitglied des Schweizer Genossen-Filzes und ein ausgewiesenes Animal Politique mit erwiesenen Macht-Motiv und Potenzial zu Interessenskonflikten an seiner Spitze.

Weshalb kein Mut für eine Einzelwahl? Weshalb sind die anderen Vertreterinnen nur im Bundle mit Peter Schmid zu haben?

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Clara Vuillemin
Präsidentin Vorstand Project R
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· editiert

Lieber Herr Zimmer,

Vielen Dank für die Frage.

Es ist weniger der fehlende Mut, mehr purer Pragmatismus, dass wir den Vorstand in seiner Gesamtheit zur Wahl vorschlagen.

Der Vorstand in der aktuellen Zusammensetzung funktioniert erwiesenermassen gut. Als sehr junges und schnell gewachsenes Unternehmen, das viele Klippen umschiffen und sehr viel Struktur aufbauen musste, hatten wir schlicht noch keine Zeit, um mehr geeignete Kandidatinnen zu rekrutieren.

Da wir laut Statuten zu dritt sein müssen und nur drei Kandidatinnen haben macht die Einzelwahl nicht wirklich Sinn.

Jetzt suchen wir neue Mitglieder für den Vorstand und Verwaltungsrat: https://www.republik.ch/2020/11/06/…r-republik - damit wir Ihnen in einem Jahr einen breiteren Vorstand präsentieren können, vielleicht sogar in Einzelwahl (ich kann noch nichts versprechen).

Zu Peter Schmid: mit seinen fundierten Kenntnissen der Gesellschaftsform Genossenschaft, seiner langjährigen Erfahrung in der strategischen Unternehmensführung und seinem sympathischen Auftritt ist er in unserem Vorstand ein wertvolles, und in der aktuellen Zusammensetzung auch unverzichtbares, Mitglied. In den zwei Jahren, die wir bisher mit Peter Schmid zusammen gearbeitet haben gab es nie einen Interessenkonflikt.

Ich wünsche einen schönen Sonntag.
Liebe Grüsse,
Clara V.

P.S.: An der Spitze des Vorstandes ist er übrigens nicht, da ich die Präsidentin bin.

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Vielen Dank, liebe Clara, für Deine aufrichtigen Erläuterungen. Und schön sind Frauen mit im Boot und sogar Präsidentin. 🙂

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Walter Steinmann
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Die Statutenrevision wurde vom Vorstand angestossen, doch wurde sie in einer Gruppe erarbeitet, in welcher die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Finance & Legal“ des Genossenschaftsrates die Mehrheit hatten und auch prägend Einfluss nehmen konnten. Wir hatten intensive Diskussionen, nahmen immer wieder Vorschläge der einzelnen Mitwirkenden auf und fanden gemeinsam mit unserem Juristen gute Kompromisse.

Die neuen Bestimmungen enthalten denn auch ein ausgeprägtes Check and balances-Denken zwischen den drei wesentlichen Pfeilern der Organisation: Gesamtheit der Mitglieder (Urabstimmung) - Genossenschaftsrat - Vorstand.

Ich habe Peter Schmid bis jetzt nicht gekannt, ihn aber in den Diskussionen um die Statutenrevision als offenen, kompetenten und kompromissorientierten Menschen schätzen gelernt, der sich für gute, konsensorientierte Lösungen engagiert und diese dann auch gegenüber Dritten glaubwürdig sowie überzeugend vertritt.

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Sonstiges

Ihr habt wirklich verdammt schnell saubere und professionelle Strukturen aufgebaut. Kompliment.

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Miriam Walther Kohn
Geschäftsführerin Republik
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· editiert

Lieber Remy, vielen Dank für dieses Kompliment. Und gerade von dir, der du uns stets konstruktiv kritisch begleitest, freut es mich um so mehr. Herzliche Grüsse dahin wo du gerade bist, Miriam

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Ich kenne halt noch andere, die seit Jahrzehnten an ihren Strukturen basteln und es nicht gebacken kriegen. Aber motzen muss halt amigs trotzdem sein, gäll

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Sonstiges

An dieser Stelle möchte ich einfach ein Lob aussprechen für die Organisation und digitale Aufbereitung dieser Urabstimmung. Ihr macht es den Mitgliedern dadurch enorm einfach, an der Genossenschaft aktiv teilzunehmen und sich in der individuell gewünschten Tiefe zu informieren. Sehr toll!

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Herzlichen Dank für Ihr Kompliment!

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Finanzen

Die Revisionsstelle sollte periodisch gewechselt werden. Gibt es dazu Überlegungen? Ich weiss, dass das jewils anfangs einen Zusatzaufwand bedeuted, es minimiert aber auch mögliche Unschönheiten.

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Miriam Walther Kohn
Geschäftsführerin Republik
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Lieber R. G., da haben Sie natürlich recht. Wie Even Meier schreibt, sind sieben Jahre der Standard. Bei Bedarf kann jedoch auch vorher gewechselt werden.

Wir sind derzeit mit der BDO und dem leitenden Revisor sehr zufrieden. Und würden uns darüber freuen ein weiteres Jahr von Ihnen geprüft zu werden.

Geregelt wird das im OR Art. 730a V. Gemeinsame Bestimmungen / 2. Amtsdauer der Revisionsstelle. «Bei der ordentlichen Revision darf die Person, die die Revision leitet, das Mandat längstens während sieben Jahren ausführen. Sie darf das gleiche Mandat erst nach einem Unterbruch von drei Jahren wieder aufnehmen.»

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Karin Friedli
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Grüezi Herr G., und danke für Ihre Frage. In der Arbeitsgruppe Finance & Legal des Genossenschaftsrats haben wir diese mit dem Vorstand besprochen. Wir sind im Ergebnis ungefähr bei der Erkenntnis gelandet, die Even Meier auch bereits ausgeführt hat.

Konkret: Das vorliegende Konstrukt hat eine gewisse Komplexität und zum jetzigen Zeitpunkt profitieren wir davon, dass die Revisionsstelle mit den Rahmenbedingungen vertraut ist. Dieser Nutzen kehrt sich irgendwann um, da haben Sie Recht. Grundsätzlich muss gemäss Revisionsrecht nach sieben Jahren im Minimum die leitende Revisionsperson gewechselt werden – eine sogenannte interne Rotation – selbst wenn die Revisionsstelle beibehalten würde (was natürlich überhaupt nicht sein muss).

Aus unseren Gesprächen kann ich ihnen versichern, dass niemand die Absicht hat, einfach irgendwelche Fristen auszusitzen – wir sind aber der Argumentation des Vorstands gefolgt, dass es keinen triftigen Grund gibt, die inzwischen gut eingearbeitete Revisionsstelle nach drei Jahren bereits zu wechseln. Umgekehrt haben wir aber auch keine Widerstände gegen einen Wechsel zu gegebener Zeit angetroffen.

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Karin Friedli
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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P.S. Im Bericht zur letzten Sitzung des Genossenschaftsrats finden Sie übrigens eine Spur zu dieser Diskussion: Bei der Abstimmung über die Anträge zuhanden der Urabstimmung gab es eine Gegenstimme zur Bestätigung der Revisionsstelle. Sie dürfen also damit rechnen, dass die Frage präsent bleibt.

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Internationale Standards sehen dafür z. B. 7 Jahre vor. Da dürfen wie noch etwas warten :)

Was für Unschönheiten? Eine Schönheit an der Konstanz ist, dass das spezifische Wissen der Revisionsstelle steigt und die Prüfungen damit gründlicher werden.

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Jürg Kradolfer
https://bitcoin-schweiz.ch
·
· editiert
Finanzen

Das Budget für die Löhne scheint mir sehr hoch im Vergleich zu den Artikeln. Diese finde ich zwar gut, aber eben auch teuer. Gibt es Vergleiche mit anderen Zeitungen, z.B. Lohnkosten pro publiziertem Wort?

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Christof Moser
Chefredaktion
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Vielen Dank für Ihre Frage, Herr Kradolfer. Ein Beitrag in der Republik kostet im Schnitt 2200 Franken, inklusive Produktion, Bild, Faktencheck, Korrektorat. Dass Sie und Ihre Kolleginnen in der Verlagsetage Beiträge gut finden, ist nicht billig zu haben. Angesichts des Umstands, dass die Republik auch mehrmonatige Recherchen finanziert, was eher ungewöhnlich ist im Medienmarkt (und wir dem Rechercheetat verdanken), gibt es keine sinnvollen Quervergleiche. Journalisten, die um 11 Uhr die erste und um 16 Uhr die zweite Geschichte geschrieben haben müssen, sind natürlich im quantitativen Vergleich kostengünstiger. Aber Quantität ist kein Ziel in unserem publizistischen Konzept, wir arbeiten immer noch hart daran, so wenig wie möglich so gut wie möglich zu tun.

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Elia Blülle
Journalist @Republik
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– Unsere Löhne entsprechen dem Branchenstandard.

– Dieser Vegleich wäre maximal unbrauchbar. Bei uns fliessen sehr viele Ressourcen in die Qualität (Recherche, Factchecking, Redigatur, Korrektorat, Visuals etc...), das wiederspiegelt sich nicht in der Quantität. Guter Journalismus ist personalintensiv und kostet.

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D. G.
Skeptiker
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Ich weiss nicht, was genau Sie mit Branchenstandard meinen. Mit 8000 Franken monatlich und 100'000 Franken jährlich ist der Lohn bei der Republik aber deutlich über dem Durchschnitt. Damit will ich jetzt nicht sagen, dass die Republik durchschnittliche Arbeit abliefert, wirklich nicht. Aber Ihre Aussage könnte man so verstehen, dass man bei der Republik nicht mehr verdient, als in anderen Medienhäusern auch und das wäre nur im Vergleich mit den oberen 25 Prozent der "Konkurrenz" korrekt.

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Könnten Sie in dem Fall den mittleren Lohn der Journalisten angeben?

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A. R.
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Sonstiges

Liebe Frau W.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mir ist aufgefallen, dass sich vieles - verständlicherweise - um die Finanzlage und das Ueberleben des Project-R dreht.

In den Statuten hatte ich gelesen, dass eines der Ziel ist, neue Projekte aufzugleisen.
Ich bin Neueinsteiger und habe vielleicht noch keinen blinden Fleck, aber natürlich auch keinen längerfristigen Ueberblick, "was bisher geschah" resp. bereits realisiert wurde.

Hier ein paar Inputs. Ueber Machbarkeit und Sinn wertet natürlich die Redaktion, da mein Spezialgebiet nicht Journalismus, sondern Medizin ist.

  • Darstellung von konträren (SVP-) Meinungen; Format pro/contra, Interwiev etc.

  • Möglichkeiten zum Einbezug neuer Medien (z.B. Webinar, Youtube).

  • Berichte über ökologisch positive technische Fortschritte.

  • Bericht im Covid-Letter direkt von der Front (grässliches Wort). Z.B. Spital-/Pflegepersonal (Erwähnung schlechter Bezahlung genügt nicht); Hausärzte; Psychiater.

  • Mehr Kultur.

  • ..........

Lese Republik gerne weiterhin!

Beste Grüsse

A. R.

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Miriam Walther Kohn
Geschäftsführerin Republik
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Lieber A. R., vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihre Inputs.
Jetzt kann ich Ihnen auch konkret Ihre Frage bezüglich neuen Projekten beantworten: Zurzeit sind neben dem digitalen Magazin «Republik» keine weiteren Projekte geplant. Aber was nicht ist, kann noch werden.
Beste Grüsse, Miriam W.

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Finanzen

Mich hat überrascht, dass die Genossenschaft nicht 100% der Aktienanteile der Republik AG hält. Ebenso überraschend, dass die Kapitalanteile nicht den Stimmanteilen entsprechen. Wer hält denn die Mehrheitsanteile an der Republik AG und werden von der AG Dividenden ausgezahlt?

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Christof Moser
Chefredaktion
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Vielen Dank für Ihre Frage, Herr R.

– Hier der Konzern in seiner ganzen komplexen Pracht (auch in den Abstimmungsunterlagen enthalten)
– Hier das Aktionariat
– Hier alles zum Bauplan des Konzerns, der ein vorrangiges Ziel hat: maximale Unabhängigkeit der Redaktion
– Und hier der Finanzierungsplan, inklusive der Dividendenregelung; Auszug: «Als Ausgleich für die Stimmbenachteiligung der Investoren werden sie im Fall eines Gewinns bevorzugt bedient. Die Regel für diesen Fall lautet: Ein Drittel fliesst als Investition in die Weiterentwicklung, ein Drittel in die Reserve, ein Drittel in die Dividende. Letzteres aber erst, wenn alle Darlehen komplett zurückgezahlt sind. Sonst fliesst das Drittel in die Rückzahlung.»

Kurz: Von Dividendenzahlungen ist dieses Unternehmen noch ziemlich weit entfernt. Oder wie es im Finanzierungsplan steht: «Die Gründung der Republik AG ist für ihre Mitglieder die Lizenz für Verantwortung und Abenteuer. Aber nicht für Wohlstand. Das ist der Preis, den man zahlt, wenn man nicht nur ein Unternehmen gründen will, sondern eine Institution.»

Beantwortet das Ihre Frage? Freundliche Grüsse und ein gutes Wochenende.

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A. R.
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Sonstiges

Mich würde Art um Umfang neuer Projekte interessieren.
Gibt es einen Begleitbericht? Habe ich etwas verpasst?

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Miriam Walther Kohn
Geschäftsführerin Republik
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Lieber A. R., nur damit ich Ihnen sinnvoll auf Ihre Frage antworten kann. In welcher Hinsicht meinen Sie «neue» Projekte? Können Sie dies spezifizieren?

Und: Begleitbericht gibt es keinen. Demzufolge gehe ich – Stand jetzt – nicht davon aus, dass Sie etwas verpasst haben.

Falls Sie die Entwicklungen des Unternehmens seit dem Beginn interessieren, empfehle ich Ihnen, durch das Project-R-Newsletter-Archiv zu stöbern. Und auf dem Laufenden halten wir Sie immer auch auf unserem Cockpit.

Und gerne antworte ich Ihnen hinsichtlich der Projekt-Frage, sobald ich genauer weiss, worauf sie sich bezieht.

Herzliche Grüsse in den Feierabend
Miriam W.

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S. B.
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Finanzen

Im Geschäftsbericht findet sich auf Seite 51 folgender Absatz:

Eventualverbindlichkeiten

Der zum Zeitpunkt des Bilanzstichtages laufende Rechtsfall mit der NZZ ist zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresberichtes noch nicht abgeschlossen. Aus diesem Rechtsfall ergeben sich Eventualverbindlichkeiten von CHF 40’000.

Das hat meine Neugierde geweckt: Um was für einen Rechtsfall handelt es sich dabei? Gibt es dazu mehr Infos?

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Christof Moser
Chefredaktion
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Danke für die Frage. Allzu viele Details zu laufenden Verfahren können wir nicht bekannt geben. Letztlich ists aber Business as usual: Kläger wollen unbequeme Passagen in einem Beitrag gelöscht haben, was für uns nicht in Frage kommt.

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Ich glaube, die Information, um welchen Beitrag es sich handelt, dürfen Sie uns geben. Oder sehe ich das falsch?
Besten Dank im voraus.

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Aaahkay! Kann mir in etwa ausmalen, um welchen Beitrag es sich dabei handeln könnte. 😁 Bin gespannt über den Ausgang dieses Verfahrens zu lesen!

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Vorstand

Eine Frage: laut den neuen Statuten würde der Vorstand für 3 Jahre gewählt. Die Abstimmungsfrage für den Vorstand ist aber 1 Jahr. Gelten die 3 Jahre erst ab der Abstimmung nächstes Jahr?

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Laut den neuen Statuten, über die wir ja eben jetzt auch abstimmen, gilt die 3-jährige Amtszeit. Für diese Wahl gelten natürlich noch die alten Statuten.

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Das kann ich bestätigen :)

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Finanzen

Bitte höflich um Info bezgl des Einnahmebudgets. Ueberschlahsmässig fehlen der Republik ca +3000 Abos bei einer Erneuerungsrate von 100% - bei 75% wären es wohl +8000 - oder habe ich etwas übersehen ?

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Vermutlich haben Sie ohne die Monatsabos gerechnet und sprechen diese Rechnung an: Um rund 25'000 Mitgliedschaften und Monatsabonnements zu halten, müssen wir jährlich 6000 neue gewinnen. Wenn von 25'000 durchschnittlich 75% erneuern, ergibt das rund 6000, die fehlen. Und 25'000 mit durchschnittlich 240 Franken ist etwa das Jahresbudget von CHF 6 Mio. für eine ausgeglichene Rechnung.

Zur Zeit sind es übrigens rund 26'700 Leserinnen und Leser, davon rund 22'800 Mitgliedschaften und 3900 Monatsabonnements.

Beantworte das Ihre Frage?

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Finanzen

Wie sieht es denn bezüglich IKS aus. Wann wird dieses dokumentiert?

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Walter Steinmann
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Der Ausschuss Finance & Legal des Genossenschaftsrats hat sich intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt, weil dies ja bereits letztes Jahr vom Revisor moniert worden war. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass gute Ansätze vorhanden und dokumentiert sind, doch ist noch nicht alles in jener Präzision und Vernetzung vorhanden wie dies unser gestrenger Revisor wünscht. Dieser kann zu 3/4 vorhandene Lösungen nicht würdigen, für ihn gibt es nur schwarz oder weiss. Aber unser Ausschuss ist zuversichtlich, dass das Ziel von der Crew im neuen Geschäftsjahr erreicht wird.

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Sonstiges

Ich habe Lust auf eine guten Zeitung. Das bekomme ich.
Ich habe aber wenig Lust auf Vereinsaktivität. Das würde ich auch bekommen, wenn ich dies denn wollte. Tue ich aber nicht. Deshalb stimme ich zwar ab, aber alles im Sinne des Vorstandes. Ohne die vielen, vielen Informationen zu lesen. Vertrauen in die Leitung ist für mich Grundprinzip meines Engagements.
Und wenn nun jemand entgegnet, "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser", dann ist er ganz und gar nicht auf meiner Wellenlänge.

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

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D. B.
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Geht mir ähnlich, wobei ich von der heutigen E-Mail motiviert wurde, auch mal abzustimmen. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, beim Abschluss eines Zeitungsabos die Wahl zu bieten, ob man Genossenschaftsmitglied oder "nur" Abonnent sein möchte? (Natürlich mit der Möglichkeit, über das Benutzerprofil auf republik.ch diese Wahl jederzeit neu zu treffen.)

Eine tiefe Stimmbeteiligung ist übrigens nicht umbedingt ein Zeichen von fehlender Legitimität, es kann auch bedeuten, dass die Grossmehrheit schlichtweg zufrieden ist mit dem aktuellen Kurs!

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Philipp von Essen
Projektleiter Urabstimmung, Project R
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Diese Idee gefällt mir sehr gut, herzlichen Dank. Eine ähnliche Variante wurde übrigens vor Kurzem in der Vernehmlassung eingebracht.

Ich frage mich, wie wir wissen können, ob die schweigende Mehrheit zufrieden ist. Was denken Sie?

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