Was

Journalismus trifft Wissenschaft: Ein Gespräch zum Frauen*streik und zur Rolle der Sprache

Sprache schafft Wirklichkeit. Sie formt unser Denken und prägt unser Handeln. Nicht nur, worüber wir berichten oder wozu wir forschen, spielt eine Rolle, sondern auch, wie wir die Themen beleuchten und der Öffentlichkeit kommunizieren. Anlässlich des zweiten schweizweiten Frauen*streiks diskutieren wir über die Rolle und die Wirkung von Sprache in der öffentlichen Wahrnehmung.
Wie wird über den Frauen*streik und seine Forderungen berichtet? Wie können feministische Themen vermittelt werden, und mit welchen Herausforderungen sehen sich Journalismus und Wissenschaft gegenwärtig konfrontiert? Wie prägt geschlechtergerechte Sprache den öffentlichen Diskurs? Was wird mitgedacht, wenn «mitgemeint» wird? Was für eine Verantwortung tragen Wissenschaftler*innen und Journalist*innen? Idealismus vs. Pragmatismus?

Gäste: Prof. Dr. Caroline Arni (Professorin für Allgemeine Geschichte an der Universität Basel), Prof. Dr. Andrea Maihofer (Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies der Universität Basel), Larissa M. Bieler (Chefredaktorin und Direktorin swissinfo.ch), Adelina Gashi (ehemalige Trainee bei der Republik, Redaktorin Zürcher Studierendenzeitung) und Brigitte Hürlimann (Republik-Reporterin)
Moderation: Marguerite Meyer (Journalistin)

Der Eintritt ist frei.
Eine Kooperation von Think Tank Gender & Diversity, swissinfo.ch und Republik.

Wann

Mittwoch, 12.06.2019, 20 Uhr

Alle Ereignisse

seit 2018