Was

Schluss mit den Ausflüchten? Ein Podium zur Bührle-Sammlung im Zürcher Kunsthaus und zur Schweizer Erinnerungspolitik.

Am 9. Oktober wurde die Bührle-Sammlung im Zürcher Kunsthaus eingeweiht – und seither reisst der Skandal nicht ab. Die internationale Presse zeigt sich entsetzt darüber, dass die schwer belastete Sammlung nun in einem öffentlich subventionierten Museum hängt. Die Schweizer Öffentlichkeit will nicht länger mit Halbwahrheiten abgespeist werden. Wird die Politik nun endlich ihre Verantwortung übernehmen?

Ausgelöst wurde die neue Debatte um die Bührle-Stiftung ganz wesentlich von Erich Keller. Ende September erschien sein Buch «Das kontaminierte Museum». Es dominiert seither die nationale und internationale Berichterstattung. Am 8. November traten jetzt auch die Ex-Mitglieder der sogenannten Bergier-Kommission an die Öffentlichkeit. Sie fordern eine neue unabhängige Prüfung der potenziellen Raub- und Fluchtkunstbestände in der Bührle-Sammlung und die Gründung einer permanenten beratenden Kommission, welche Urteile abgeben kann zu strittigen Rückgaben von Raubkunst in der Schweiz. Was muss jetzt geschehen?

Es diskutieren:
Lea Haller, Historikerin und Redaktionsleiterin des Magazins «NZZ Geschichte», Erich Keller, Historiker und Autor von «Das kontaminierte Museum», Georg Kreis, Historiker, Ex-Mitglied der Bergier-Kommission und Prof. em. Universität Basel, Lukas Bärfuss, Schriftsteller, Gina Fischli, Künstlerin, Petition «Keine Flucht- und Raubkunst in staatlichen Institutionen»

Moderation: Daniel Binswanger, Feuilleton Republik

Eintritt: 25 Franken (reduzierter Tarif: 20 Franken)

Eine Kooperation von KOSMOS und Republik. Für den Besuch der Veranstaltung wird ein gültiges Covid-Zertifikat benötigt.

Tickets:

https://kosmos.ch/programm/veranstaltungen/schluss-mit-den-ausfluchten/0000000001-9999000415#details

Wann

Samstag, 20.11.2021, 17 Uhr

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