Dialog

Allgemeines Feedback

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Nadja Schnetzler
Mitgründerin Republik und Project R
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Sonstiges

Ich bin traurig, wütend und auch ratlos. Was mich wirklich beschäftigt, ist dass die Betroffenen sich offensichtlich nicht sicher genug fühlten, die Übergriffe im Team anzusprechen. Gestern schrieb mir jemand, es sei "in der Z. Szene ein offenes Geheimnis" gewesen, aber "man habe auf Wunsch der Betroffenen nichts gesagt" und "man habe dann halt um die entsprechende Person einen grossen Bogen gemacht". Es macht mich fassungslos, dass niemand die Person in die Schranken wies (insbesondere andere Männer im Team) und offenbar eine Kultur der Angst herrscht. Ich habe grosses Verständnis dafür, dass die Betroffenen sich aus Unsicherheit nicht äussern, aber keinerlei Verständnis dafür, dass andere Männer im Team nicht dazu beitragen, dass ein solches Verhalten sofort angesprochen und gestoppt wird. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass davon niemand etwas mitbekommen hat. DA. D.rf 2023 nicht mehr passieren.

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Danke, Frau Schnetzler, genA. D.es waren auch meine Gedanken.
Bin doch sehr enttäuscht und hätte nie mit sowas gerechnet bei der Republik...

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Agnès Laube
Grafikerin/Journalistin/Dozentin
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Danke. All die 'offenen Geheimnisse' bleiben zu lange geheim. Und das 2023 und nach all den Skandalen in unterschiedlichsten Redaktionen der letzten Jahre! Ich gehe mit Nadja Schnetzler einig: Männer müssen sich gegenseitig auf die F. schauen, solche Vorfälle ansprechen bzw. beenden. Und vor allem: sich nicht gegenseitig decken. Die Frauenemanzipation war und ist nicht dazu dA. D.e Männer zu emanzipieren, das müssen sie schon selber erledigen.

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Enttäuschter Leser
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Sonstiges

Ich habe seine Artikel in der WOZ schon immer gerne gelesen und war begeistert, als er zur Republik wechselte.
Nun hat er Zeit, eine Autobiographie zu schreiben. Über Macht missbrauchende Menschen und über Menschen, die sich zu wichtig nehmen schreibt er doch besonders gerne.
Ich bin wütend, dass Männer immer noch das Gefühl haben, sie könnten Frauen wie Gummipuppen behandeln. Ich bin schockiert, dass die Republik diesen Mann nicht selber entlarvt hat.
SRF hat einmal mehr bewiesen, dass sie jeden SERAFE Franken wert sind.

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Weltenbürger (du/er)
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Sonstiges

Ich bin vom heutigen Projekt R Newsletter ehrlich gesagt nicht überrascht, im Gegenteil, mein Eindruck wurde bestätigt: zu verzettelt, zu viele Projekte. Gut zieht ihr die nötigen Konsequenzen, schade erst jetzt. Finde es sehr gut, den Fokus zurück auf's Kerngeschäft zu legen. Viel Energie und Erfolg bei der Kurskorrektur!

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Sonstiges

Ich bin gerade etwas konsterniert.

Als ich gestern den Bericht in SRF fertiglas (und den dazugehörigen 30-minütigen Beitrag hörte), habe ich mich auch gefragt wieso die Republik nicht informierte. Als ich hier im Dialog nachschaute verwies Souri Thalong prompt auf den Morgen-Newsletter. Da ich diesen nicht abonniert hatte, ist mir diese News entgangen. Ich las ihn also nachträglich und war zufrieden, dass die Republik kommunizierte und sofortige Handlungen ergriff.

Konsterniert bin ich aber über die vielen negativen Kommentare, die es hier mittlerweile gibt. Man fordert von der Republik Aufarbeitung einer jahrelangen Vergangenheit innert Stunden. Man wirft der Republik vor, nicht kommuniziert zu haben. Man könne die Republik nun nicht mehr weiterlesen.

Ich möchte sexuelle Übergriffe überhaupt nicht verharmlosen. Aber es handelt sich hier um Handlungen einer Einzelperson. Nicht um ein Skandal bei der Republik als ganzes. Die Republik hat meiner Meinung nach mit ihrer sofortigen Kommunikation und der sofortigen Freistellung, nur wenige Stunden nach Konfrontation durch SRF, sehr professionell gehandelt. Alles andere muss aufgearbeitet werden. Das hat nun aber Zeit. Die Republik war immer ein Medium ohne Sensations- oder Voyeur-Journalismus, ohne Liveticker und Co. Es ist für mich unverständlich, dass gewisse Leser nun so fordernd auftreten.

Lasst doch den Involvierten und den Gerichten Zeit die Fälle seriös aufzuarbeiten. Bis dahin gilt tatsächlich die Unschuldsvermutung. Auch wenn mich solche sexuellen Übergriffe ebenfalls ekeln, werte ich unser Rechtsstaat noch immer als deutlich höheres Gut und habe Vertrauen darin. Ich wünsche mir den Pranger nicht zurück.

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Ich denke, was viele Verlegerinnen und Verleger stört, ist das jahrelange Wegschauen. Man ahnt, dass das Verhalten des Journalisten nicht nur unter den betroffenen Journalistinnen bekannt war. Das ist sehr verstörend und man wünscht sich eine transparente Aufarbeitung dieser "Omerta" mehr noch als des Einzelfalls.

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Multifunktional
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Genau. Es sind 5 (!) Mitarbeiterinnen der Republik betroffen. Wie ist es möglich, dass keine dieser 5 Mitarbeiterinnen genug Vertrauen in die Chef-Redaktion oder Kolleginnen hatte, um direkt mit dieser über die Vorfälle zu besprechen? Dies in einem Unternehmen, dass sich Transparenz, Gleichstellung, Inklusion und vorbildliches Verhalten in allen Bereichen vorgenommen hat?
Müssen die Berichte und auch persönliche Essays über Wut und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, welche in der Vergangenheit in der Republik erschienen, so gelesen werden, dass sich die geschriebenen Vorgänge nicht auf einen früheren Arbeitsplatz z.B. bei der TA bezogen sondern auf den nach aussen Traum-Job bei der Republik?
All die Abgänge der letzten Jahre von talentierten, jungen Journalistinnen - waren wirklich die offiziellen Gründe ausschlaggebend für den Weggang?
Kamen bei der persönlichen Protegierung junger Autorinnen durch den mutmasslichen Täter keine Verdachtsmomente in der Redaktion auf? Ein Verdacht, der mir als aussenstehende Verlegerin nur schon beim Lesen einiger weniger Kommentare des vermuteten Täters zu Artikeln seiner Kolleginnen kam?
Warum hat niemand genau hingeschaut, Zivilcourage gezeigt und gehandelt?
In der Republik werden immer wieder Machtverhältnisse in der Gesellschaft angeprangert. Es werden Veränderungen, Systemwechsel und Visionen egalitärer Gesellschaften gefordert. Teilweise mit undifferenzierten Pauschalisierungen der "Bösen". Man gehört ja zu den "Guten". Meine Voten zu diesen Beiträgen, welche jeweils für eine differenzierte Sichtweise und aktives Handeln und Verantwortung übernehmen im konkreten Fall plädieren, werden als "systemblind", "naiv" und "sexistisch" abgetan. Wie aber wenn nicht durch Hinschauen und Handeln im konkreten Fall kann ein System geändert werden? Was nützen die schönsten Worte, wenn dafür bei Vorgängen direkt vor der eigenen Nase weggeschaut und der Schwanz eingezogen wird?
Warum verdammt nochmal braucht es zwei Monate und eine Anfrage des SFR damit Konsequenzen gezogen werden? Was wäre passiert, wäre nicht irgendjemand A. D.s SRF herangetreten mit dem Fall? Wäre alles im Sand verlaufen? Söihäfeli - Söideckeli?
Ich werde der Republik nicht den Rücken kehren. Viele tolle und kompetente Menschen arbeiten hier und ich schätze das Magazin sehr. Mein Wunsch wäre es, dass die Gründungscrew zurückkommt, aufräumt und das Schiff wieder auf Kurs bringt.

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Lieber Herr S., ich kann nicht für alle Personen sprechen, aber ich kann Ihnen mit Sicherheit sagen, dass niemand aus der aktuellen Führung weggeschaut hat. Es beschäftigt mich selber sehr, wieso offensichtlich diverse Personen über Vorwürfe im Bild waren, aber nie etwas an mich herangetragen wurde. Was ich Ihnen versprechen kann: Wir setzen alles daran, dass der Fall gründlich und sorgfältig aufgearbeitet wird. Und gleichzeitig müssen wir uns intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie wir ein Umfeld schaffen können, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft zu ihren Vorgesetzten oder zur externen Meldestelle gelangen, wenn jemand ihre Grenzen überschritten hat. Das ist uns offensichtlich noch nicht gelungen, und das tut mir sehr leid.

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Ahnte man wirklich etwas? Das geht für mich aus der Kommunikation nicht hervor. Ja, man hat seit 2 Monaten etwas gewusst, aber offenbar nicht, wer beschuldigt wird. Selbst wenn ein Name bekannt gewesen wäre, bedeutet die "See-Only Klausel" für mich, dass ich als Arbeitsgeber aus wem Wissen (noch) keine Aktivitäten entfalten darf. Warum auch immer es diese Klausel gibt. Im Newsletter war zu lesen, dass erst nach der Konfrontation der Republik durch eine Medienorganisation (es wird wohl SRF gewesen sein) die Möglichkeit geschaffen wurde, konkrete Massnahmen einzuleiten, weil durch die drohende Veröffentlichung "See-Only" obsolet wurde.

Eventuell kann ein Jurist diese See-Only-Klausel mal genauer spezifizieren.

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Sonstiges

Spätestens seit der letzten Kündigungswelle in der Chefetage, der strategischen Verkalkulierung mit Entlassungen war klar, dass die Republik - wie gut ihr Output auch ist - genauso von dieser (nicht optimalen) Welt ist, wie andere ambitionierte erfolgreiche Unternehmen auch. Mein Mitgefühl den Opfern. Und allen viel Durchhaltewillen und Frustrationstoleranz bei der Aufarbeitung.

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Sonstiges

Es tut mir unfassbar leid für die betroffenen Personen. Scheinbar muss die Angst vor der Macht des mutmasslichen Täters und seiner Reaktion nach diesen Anschuldigungen sehr gross sein, denn so wie ich die "see-only" Regelung interpretiere, geht es um den Schutz der Betroffenen im Sinne davon, dass sie nicht mit dem mutmasslichen Täter konfrontiert werden möchten. Deshalb A. D.eser Stelle ein grosses Dankeschön A. D.e betroffenen Personen für ihren Mut! Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass eine adäquate Aufarbeitung das Trauma mit der Zeit verblassen lässt. Euch als Republik Team, die nun mit diesem Schock umgehen müsst, ebenso alles Gute. Vielleicht mögt ihr in einem kurzen Erklärstück die "see-only" Regelung ausführen, da ich nicht sicher bin, ob ich alles verstanden habe. Herzlich N. A.

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Martin Rohr
Älterer Erwachsener | age*base und melt.
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Sonstiges

und jetzt einfach so weiterlesen - wie wenn nichts wäre - wie soll das gehen

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Wenn Sie nun die Republik als Ganzes canceln, canceln sie auch die Arbeit vieler fähiger Journalistinnen und Journalisten, denen überhaupt nichts vorgeworfen wird. Darunter auch die Opfer.

Der mutmassliche Täter wurde freigestellt und die Taten werden aufgearbeitet.

Aus meiner Sicht spricht somit gar nichts gegen weiterlesen.

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Sonstiges

Vielen Dank für die schonungslose Analyse und Offenheit. Fehler, Irrtümer oder wie man sie nennen mag, schmerzen. Sie sind aber wichtig, um weiterzukommen.

Ich hatte diese Nachricht nicht erwartet und war gestern doch etwas aufgewühlt vom Newsletter:
Die Republik ist für mich ein wichtiger Teil meines Tages G. Ich schätze die Tiefe eurer Analysen sehr und freue mich immer wieder, mir die Texte anzuhören.

Wachstum ist nicht zwingend wichtig/richtig: etwas Gutes stabil und gut zu halten, ist mindestens gleich wertvoll. Stillstand ist dabei aber keine Lösung…

Danke euch darum für eure tägliche Arbeit, danke fürs Investieren, Ausprobieren und Aufstehen, nach dem „auf die Schnauze fallen“. Und danke auch den Mitarbeitenden, die leider die Konsequenzen tragen müssen.

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Vielen herzlichen Dank für diese Rückmeldung und Ihre Unterstützung, Frau P.! Ich teile Ihre Einschätzung absolut, dass Stillstand zwar keine Option ist, unablässiges Wachstum aber auch nicht zwingend notwendig ist für unser Projekt, so lange wir eine stabile Basis haben. Es sind herausfordernde Zeiten gerade für uns, aber ja, wir stehen wieder auf und marschieren weiter! Danke, dass Sie dabei sind!

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Mathematiker in IT, Bildung und Beratung
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Sonstiges

Liebe Republik

16.4. - am Tag nach dem Brand von Notre Dame in Paris. Diesen Morgen habe ich keine Lust Republik zu lesen, zu sehr schweifen meine Gedanken um diese Katastrophe. Wir diskutieren über Bedeutung und Umgang mit Geschichtsträchtigen Bauten - was macht diese Kathedrale so speziell? WA. D.s mit Kapellbrücke in Luzern nicht vergleichbar? Was bedeutet ein Wiederaufbau? Ist dA. D.nn noch die Notre Dame? Warum nicht ein Dach, das nicht brennbar ist (z.B. Alu) oder wäre das falsch? ...
A. D.esem Morgen wA. D.e Republik einfach nicht ‚aktuell‘. Dazu eine Frage: Löst das bei euch etwas aus, das z.B. in einen zeitnahen Beitrag münden kann? Wie schnell könnt oder ihr solche Anlässe aufnehmen? Ist das überhaupt ein Thema - jetzt oder in Zukunft?

Beste Grüsse, K.A.

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ichfürchte...
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Lieber Herr A.

Ich erlaube mir eine Antwort, auch wenn ich nicht zur Republik gehöre.

Mir geht es gerade umgekehrt. Ich habe bewusst die Republik abonniert um mich dem News-Karussell zu entziehen. Ich lese lieber erst mit Verspätung über wichtige Themen, wenn Journalistinnen Zeit hatten, Dinge einzuordnen. Die schnellen Antworten auf brennende Fragen entpuppen sich im Nachhinein oft als wertlose Schnellschüsse. Mit dem Republik-Abo habe ich gleichzeitig alle Shortcuts zu NZZ und Tagi auf meinem Natel gelöscht. Heisst nicht, dass ich nicht dann und wann dort etwas nachlese. Aber ich zappe nicht mehr ständig drauf herum. Und wenn mich etwas wirklich interessiert, gehe ich zu SRF und hole dort so viel wie möglich aus dem dortigen Zwangsabonnement namens Serafe heraus.
Mit dieser Entschleunigung ist es mir ziemlich effektiv gelungen, meine latente Sucht nach News zu unterbinden. Statt in freien Minuten gierig nach Kurznews zu suchen, lasse ich mich (mangels Alternativen) auch auf längere Artikel ein, die ich sonst wohl L. liegen lassen würde. Und wenn ich was verpasse, so erzählen mir das meine Kollegen gern auch in der Kafipause. Ich merke, dass es mir sehr gut tut. Was soll ich mich am einen Tag über etwas ärgern/freuen, wenn am anderen dann alles wieder anders ist?

Ich will Ihnen auf keinen Fall meine Sichtweise aufdrängen. Sondern wollte nur aufzeigen, dass manche Leser die Langsamkeit dieses Mediums auch als Stärke empfinden. (An Ihrer Stelle würde ich aber wohl eher noch eine Tageszeitung dazu-abonnieren.)

Freundliche Grüsse

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O-Entwicklerin, reflektierende Frau
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Sonstiges

Danke für die Transparenz. Ich kann Ihre Argumentation gut nachvollziehen. Sie haben mir durch die Beziehungsgestaltung mit mir als Verlegerin viel gegeben, ich wurde etwas "erwachsener" im Umgang mit Medien und fühle mich mehr als Teil der Gesellschaft.

Wo ich hängen bleibe (und keine abschliesssende Antwort habe),

...ist das vielbesprochene und vielkritisierte Thema 'Wachstum' ... welche Annahme steckte genA. D.hinter, dass die Republik wachsen müsse? Verständlicherweise könnte es (auch) Idealismus und der ernsthafte Wille sein, eine wichtige Stimme und Resonanz in einer verrückten Welt zu sein. - Könnte es beim Neustart darum heissen, die eigene Reichweite neu zu definieren, auch wA. D.e menschlichen Ressourcen und Grenzen anbelangt? (die vielen Abgänge tönen für mich nach: Menschen haben sich überfordert und verheizt und die Organisation hat sie dazu noch angestachelt)

... das für mich etwas übertriebene Eingestehen von Fehlern. Es tönt ein bisschen so, als wenn eine Organisation es nur richtig machen müsse, dann komme es schon gut. Ich glaube es ist ganz normal, dass viele Strategien nicht funktionieren und weiter entwickelt werden müssen.

... es tönt normal, wenn oberste Gremien Verantwortung übernehmen, indem sie gehen. Ich habe einen anderen Gedankengang: Wenn das Wort 'Verantwortung' etwas mit 'Antwort' zu tun hat und Fehler normal sind, könnte es auch ein Lernprozess bedeuten, dass die Crew weitermacht mit den gemachten Erfahrungen. Meiner Erfahrung nach passiert nämlich häufig, dass die Neuen sich profilieren wollen/müssen und die gleichen Fehler nochmals machen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Sicher behalte ich mein Abo und wünsche gutes Gelingen und alles Gute den Scheidenden

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Transparenz scheint nichts für die Republik zu sein. Versteck in einem Newsletter. Wer es ist, ist doch längst bekannt. Schlecht für die viel zu hohen eigenen Ansprüche.

Ich bin von Tag 1 dabei oder besser war es. Abo läuft aus und das ist gut so.

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Ich fand die Information nicht versteckt, ich bin gleich A. D.nnerstag morgen darüber gestolpert.

Schade, nehmen Sie alle nicht daran beteiligten Mitarbeiter der Republik mit der indirekten Kündigung in Gesamthaftung.

Ich empfehle auch, die Informationen der Co-Geschäftsführerin zum Thema "See-Only" (warum hat es 2 Monate gedauert, bis etwas passiert ist) zu lesen:
https://www.republik.ch/dialog?t=ge…d134df6e67

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See-only oder schlicht Täterschutz. Und mir kann niemand erzählen dass dies nicht weitgehend der Republikbelegschaft bekannt war. Lieber schweigen. Ist auch ein Statement.

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Ich danke den Republik-Verantwortlichen für den Newsletter und die ersten Schritte zur Transparenz. Ich möchte diese Stellungnahme sowohl als Lob wie auch als Kritik verstanden wissen, das geht mit dem vorgegebenen Raster leider nicht - schade, aber das haben eben vorgegebene Raster so an sich, sie sind nicht differenziert genug und vereinfachen oft unnötig. Ist das auch eines der Grundthemen in der Kultur der Republik? Komplexität ist zwA. D.e Realität, aber der Umgang damit manchmal unterkomplex? Ich stehe nach wie vor 100%ig zur Republik, zu ihren Macherinnen und Machern. Und ich freue mich sehr, dass die Publizistik, die Themenwahl und Bearbeitung in den Fokus genommen werden. In den letzten 6 Monaten hat mich manches nicht so interessiert, was wohl natürlich ist. Für mich braucht es die enge Anbindung der Artikel A. D.e Aktualität (Covid Newsletter) und an Grundlagenthemen (Klima z.B.), damit sie für mich relevant sind. Und dann natürlich den frischen, anderen Blick darauf und dahinter. Das hat mir in letzter Zeit gefehlt, oft habe ich mich gefragt: Was soll das jetzt?
Ich drücke die Daumen, dass die Rundumerneuerung klappt und bedaure die 8 MitarbeiterInnen, die ein Stück weit für die Fehler zahlen müssen. Sie mögen möglichst schnell möglichst gute neue Arbeitsorte finden, sie haben es verdient. Und allen anderen wünsche ich Kräfte für die harte Arbeit.

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Leserin
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Zum Vorgehen zu den Vorwürfen der sexuellen Übergriffe eines Journalisten der Republik stellen sich mir einige Fragen.
Was soll eine Information zu den Vorwürfen im Juni, wenn die Arbeitgeberin des Beschuldigten nicht reagieren darf?
Wieso bekommt dann SRF die Unterlagen und Informationen und von wem?
Um die betroffenen Frauen zu schützen, wurde absolute Anonymität gewährt. Mittlerweile wird zumindest der Angeschuldigte wissen, um welche Frauen es sich handelt. Wie wichtig ist dieser Schutz jetzt noch?
Ich verstehe dieses Vorgehen nicht, das macht doch keinen Sinn?
Meiner Meinung nach hätte doch bereits im Juni mit einer Untersuchung reagiert werden müssen/dürfen und nicht abgewartet werden, bis SRF seine Recherchen durchgeführt hat.

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Moritz Wedell
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Sonstiges

Es ist mir wichtig, auch aus dem Genossenschaftsrat ein Votum beizusteuern, das neben der Freude über das anhaltende publizistische NiveA. D.r Republik zum einen den Ärger über die Situation, aber zum anderen auch Erleichterung über die im zweiten Anlauf klare Mitteilung zu Ausdruck bringt.
Vor allem möchte ich mich aber für die vielfältigen, reflektierten und auch richtungweisenden Beiträge aus der Leserschaft bedanken. Diese gehen zwar jetzt A. D.e Republik und werden von den Verantwortlichen auch gelesen. Aber als Vertreter:innen der Genossenschaft nehmen wir diese natürlich ebenfalls auf. Damit wir dieses wertvolle Feedback bei passender Gelegenheit und in den passenden Gremien wieder zur Sprache bringen und verstärken können.

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Erika Linder
Kommunikationsfachfrau im Unruhestand
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Ich bin für die Umkehrung: Es gilt die „Schuldvermutung“. Wäre ja immer noch bloss eine Vermutung.

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Das führte doch nur zu einer (noch) stärkeren Vorverurteilung. Das ist eines Rechtsstaats nicht würdig.

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@Erika Linder: de facto gibt es die “Schuldvermutung” schon. Vor allem wenn es um eine bekannte Person geht. Exemplarisch möchte ich den Fall Kachelmann erwähnen. Auch nach einem Freispruch erfolgt niemals eine vollständige Rehabilitierung.

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Auch Lesen braucht offenbar Vertrauen. Auf den heutigen Artikel der Republik über die SRG kann ich mich nicht einlassen, kann mich nicht auf das geschriebene konzentrieren - wo bleiben die Informationen und Gedanken in eigener Sache? Heute bin ich um jedes Medium froh, das über die Vorgänge bei der Republik berichtet und Diskussionen zulässt. Auch die SRG hat hier offensichtlich einen guten Job gemacht.
Die Redaktion versichert, keine Kenntnisse gehabt zu haben- ein bisschen googeln über Charakter und Gewohnheiten der beschuldigten Person lässt dies sehr unglaubhaft erscheinen. Offenbar wurden Machtstrukturen unterschätzt und nun zeigt sich die Überforderung in der Führungsebene. Ich schreibe dies nicht schadenfroh, sondern bin erschüttert und nachdenklich, habe die Artikel des freigestellten Journalisten sehr geschätzt. Die Republik ist nicht mehr die Republik wie sie gedacht war. Oder wie ich sie verstanden habe.
Meinen Beitrag schreibe ich halt hier ins „Leere“, da es ja kein offizielles Thema zu sein scheint. Anmerken möchte ich noch, dass ich befürchte, die Beiträge weiblicher Personen in den Diskussionsforen werden bei dieser Betriebskultur weiter abnehmend sein.

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Liebe Frau Belinger, danke für Ihren Kommentar. Auch von mir noch ein paar Gedanken dazu. Sie schreiben: Wo bleiben die Informationen und Gedanken in eigener Sache? Dazu so viel: Wir haben informiert, so bald wir konnten, A. D.nnerstagmorgen, und mit den Informationen, die wir zu diesem Zeitpunkt hatten und veröffentlichen durften. Viel mehr konnten wir damals noch nicht sagen, denn unser Informationsstand ist immer noch relativ gering. Das meiste, was wir wissen, wissen wir aus der SRF-Recherche, und das erst seit dieser Woche. Zuvor war nur unsere Geschäftsleitung informiert worden und das mit wenig konkreten Informationen, die zudem nicht verwendet werden durften. Nun geht es darum, mit einer Untersuchung möglichst rasch und umfassend Klarheit zu bekommen. Gleichzeitig müssen wir uns intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie wir ein Umfeld schaffen können, in dem Mitarbeiterinnen in Zukunft zu ihren Vorgesetzten oder zur externen Meldestelle gelangen, wenn jemand ihre Grenzen überschritten hat. Das ist uns offensichtlich noch nicht gut genug gelungen, und das tut uns sehr leid. Wir werden auf jeden Fall so bald wie möglich wieder informieren. Und wir sind seit Donnerstag im Dialog präsent, auch am Wochenende, und antworten auf Ihre Fragen.
Auf zwei Ihrer Punkte möchte ich noch Bezug nehmen: Sie schreiben, "ein bisschen googeln über Charakter und Gewohnheiten der beschuldigten Person" lasse es unglaubhaft erscheinen, dass die Redaktion keine Kenntnisse von den Vorwürfen gehabt habe. Das finde ich sehr heikel und ich möchte davon warnen, hier Ferndiagnosen zu stellen: Wenn diese Person so ist, ist sie ja sicher auch so. Jemand mag exzentrisch oder schwierig im Umgang sein, das heisst aber noch lange nicht, dass die Person auch sexuell belästigend ist.
Und zuletzt noch: Sie schreiben, dass Sie befürchten, dass die Beiträge weiblicher Personen in den Diskussionsforen "bei dieser Betriebskultur" weiter abnehmend sein werden. Dazu so viel: Die Beiträge weiblicher Personen sind nicht abnehmend. Zum Start der Republik wA. D.s Geschlechterverhältnis auf der Redaktion und bei den Autor:innen deutlich weniger ausgeglichen. Wir haben das aktiv angegangen, monitoren seit einigen Jahren das Verhältnis bei Beiträgen, auf der Redaktion, im Dialog etc. und geben aktiv Gegensteuer - hier hat sich seither einiges verbessert, auch wenn wir noch nicht dort sind, wo wir sein wollen. Auch sind wir in den letzten zwei Jahren das Thema Geschlechterbalance im Dialog aktiv angegangen, haben Workshops dazu organisiert und diverse Massnahmen ergriffen.
Ihnen wünsche ich, trotz allem, ein gutes Wochenende. Ich danke Ihnen, dass Sie bei uns dabei sind, für Ihr engagiertes Mitdenken und Ihre Unterstützung. Herzlich, Bettina Hamilton-Irvine

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Leserin/Abonnentin seit Beginn
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Danke Magret B. für die Formulierung, die ich bisher nicht zu stande brachte. Mir geht es ähnlich. Anstatt die aktuellen Artikel zu lesen, die mich eigentlich sehr interessieren google ich dem freigestellten Journalisten nach, dessen Artikel ich ebenfalls sehr gerne las, und frage mich, weshalb "meine" Online-Zeitung nur Schweigen als Antwort hat.
Meine Rolle definiere ich als Leserin/Abonenntin. Als Verlegerin fühle ich mich - insbesondere jetz - nicht.
Die Unschuldsvermutung gilt, selbstverständlich, aber als ehemalige Journalistin fehlt mir leider der Glaube.

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der Andere wieder/ Leser
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Sonstiges

Und was bedeutet das jetzt genau, dass Herr de Weck aus dem Verwaltungsrat ausgetreten ist? Und wieso lese ich einen einigermassen ergieben Artikel diesbezüglich zuerst im Oltner Tagblatt?
Natürlich habe ich nicht vor, die Republik zum Einstürzen zu bringen (ja immer diese Sozialen Medien, ich weiss). Aber es wäre trotzdem schade, wenn Sie von heute auf gleich dicht machen würden.
Wieso ich so bohre: Wenn Sie nur bei anderen Institutionen einen genauen, präzisen Blick auf die Vorgänge hätten, aber bei Ihrer eigenen mauern würden, fände ich das eben schade.

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Liebe Republik
Auch wenn ich nicht gerne die Neurechte Plattform "Zackbum" zitiere aber die Vorwürfe im gestrigen Bericht sind recht happig. Dort wird behauptet, dass die Republik bezüglich den Vorwürfen A. D.m Beschuldigten nachging bevor dieser zu der Republik wechselte. Ist A. D.esen Behauptungen etwA. D.an und wird die Republik zu diesem Artikel allgemein noch Stellung beziehen?
Liebe Grüsse

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nun, der heutige newsletter ist harte kost. frage: nach welchen kriterien erfolgen die entlassungen?
und ich bin froh, wenn wieder vermehrt auf das journalistische gesetzt wird. diesen ganzen community-groove brauche ich nicht.

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ursula & claudio bohren & magoni
grazie danke merci
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· editiert
Sonstiges

was ist jetzt, ich lese in der BZ schlingerkurs
transparenz? hier sollte die Republik besser kommunizieren, schade um euch und die zeitung mit einer so wichtigen funktion

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Theologin
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Sonstiges

Ich wollte abspringen, im 2. Abojahr. Politik, Gesellschaft, Ausland sind oft Highlights. Das interessiert mich. Klassischer Enthüllungsjournalismus. Lieber K. und knackig und wirkungsvoll. Die neuesten Erscheinungen auf dem Büchermarkt? Das Feld gehört dem Literaturcl.., warum sollte ich das lesen?
Ich bleibe, weil es unabhängigen Journalismus braucht.

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Halt halt! Dass Sie als Theologin das Sprechen über Literatur und Bücher nur im Literaturclub sehen, verstehe ich nicht. Politik, Gesellschaft, Ausland in Form von Geschichten: ich habe unendlich viel durch Literatur gelernt über andere Menschen und (Lebens-)Welten. Die Buchbesprechungen sind selten G., und nicht alle haben in der Nähe ein Literaturhaus. Die Republik braucht das Feuilleton, weil wir, die Gesellschaft, Kunst und Kultur, die verarbeiteten Reaktionen auf unseren Zustand, auf unsere Welt brauchen.

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Verlegerin
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Einspruch! Bitte (auch) nicht beim Feuilleton kürzen. Die ausführlichen Buchbesprechungen von Daniel G. z. B. lese ich immer sehr gern und mit grossem Gewinn. Umso mehr, als diese Sparte bei Tamedia, NZZ etc. immer stiefmütterlicher behandelt wird.

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Es ist bedauerlich aber nicht überraschend, dass sich guter Journalismus nicht wie geschnitten Brot verkauft. Ich stellte mir heute die Frage, welche Aufgaben eigentlich Verleger/innen haben. Da ihr uns als solche ansprecht, wäre es vielleicht hilfreich, Ideenfindung und Entscheidungen auf die Verleger/innen auszuweiten.

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Flavio Frei
Co-Präsident des Genossenschaftsrat
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Lieber Herr L., als Verleger:in der Republik haben Sie mindestens zwei Möglichkeiten, die Republik mitzugestalten.

Durch den Kauf eines Jahresabonnements der Republik werden Sie automatisch Mitglied der Project R Genossenschaft und somit Verleger:in der Republik.

Die Genossenschaft hält 46.4% der Stimmen der Republik AG (vgl. hier); vertreten werden diese durch den Vorstand der Project R Genossenschaft, welcher wiederum in engem Austausch mit dem Project R Genossenschaftsrat steht (welchen ich gemeinsam mit Carla Allenbach präsidieren darf). Unsere Arbeit dokumentieren wir in Berichten, wie zum Beispiel diesen hier (Sitzung vom 11. März 2023). Wenn Sie es ein bisschen juristischer mögen, kann ich Ihnen auch einen Blick in unsere Statuten empfehlen.

Unabhängig davon, ob Sie ein Jahres- oder Monatsabonnement haben, steht Ihnen der Dialog der Republik offen. Die Redaktion legt Wert auf journalistische Unabhängigkeit (was wir als Genossenschaftsrat unterstützen), ist aber offen für Kritik, Lob und Rückmeldungen. Ich kenne kaum ein Medium, welches einen solch offenen und erbaulichen Dialog mit den Leser:innen pflegt.

Platzieren Sie Ihre Anregungen gerne im Dialog: Auch wenn etwas nicht sofort umgesetzt wird kann ich Ihnen aus Erfahrung sagen, dass Anliegen hängenbleiben. Dies ist wichtig, gerade weil sich Journalismus nicht wie geschnittenes Brot verkäufen lässt.

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Sonstiges

Danke für dieses offene Eingeständnis der Fehler. Starker, unabhängiger Journalismus ist die zentrale Qualität der Republik, und diese muss an erster Stelle stehen. Vertrauen in eure Texte haben zu können ist wichtiger als alles andere. Mein Abo bleibt.

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Constantin Seibt
Reporter
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· editiert
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Weil die Nicht-Verlängerung des Mietvertrages zwischen F. AG und dem TeA. D.r Rothausbar zu reden gibt, haben wir der Eindruck, es wäre sinnvoll, etwas ausführlicher auf den Vorgang einzugehen.

Seit Januar 2018 mieteten wir gemeinsam mit der Crew der RothausbA. D.n Bar-Raum – beide als Zwischennutzer nach der Schliessung des Hotelbetriebs. Wir teilten uns die Miete fürs Erdgeschoss und hatten bei Tag wie bei Nacht eine gute Zusammenarbeit.

Im Sommer 2020, nachdem klar wurde, dass die Republik überlebt, kamen die Besitzer des Hauses auf uns zu mit der Bitte, ein langfristiges Commitment für das Rothaus abzugeben.

Daraufhin haben wir uns für den Verbleib im Rothaus entschieden. Dazu baten uns die Besitzer, uns Gedanken zu einem möglichen UmbA. D.s Gebäudes und auch zur langfristigen Nutzung des Erdgeschosses zu machen.

Uns wurde klar, dass uns für Sitzungen, Interviews und Cafes eine Tagesnutzung wichtig ist. (Das Rothaus ist sehr kleinteilig und wir brauchen einen Begegnungsort fürs Team.) Wir fingen an, ergebnisoffen über verschiedene Möglichkeiten nachzudenken.

Wobei anfänglich unklar war, ob das Barteam Interesse hatte, zu bleiben. Sobald das klar war, wA. D.s Barteam mit am Tisch.

In den Gesprächen mit der Crew der Rothausbar hat sich gezeigt, dass wir uns eine langfristige Zusammenarbeit nur schwer vorstellen können, da wir es nicht geschafft haben, eine gemeinsame Vision zu entwickeln. Wir schafften es nicht, auf eine Wellenlänge zu kommen.

In einer Sitzung Ende Oktober ging es um die Zukunft des Hauses. Anwesend waren die Eigentümer (Gebrüder M.), die Vertreter ihrer Liegenschaftenfirma (Mera), ihrer Eigentümervertretung (Vetimag), die Betreiber und Vermieter des Rothauses (Fischer AG) und wir. (Die Verhältnisse sind ein wenig kompliziert.)

Beim Thema für die langfristige Nutzung des Erdgeschosses haben wir offen gesagt, dass wir das Konzept der aktuellen Barcrew für wenig entgegenkommend halten. Und dass für uns eine langfristige, konstruktive Zusammenarbeit mit dem Barteam nach den Gesprächen im Herbst schwer vorstellbar ist.

Wir haben in dieser Sitzung allerdings auch darauf hingewiesen, dass dieser Entscheid unsere Kompetenzen übersteigt. Mit der Begründung: Erstens sind wir auch nur Mietpartei. Zweitens sind wir ein Journalismus-Unternehmen und kein Immobilien-Unternehmen.

Der Vermieter hat A. D.esem Zeitpunkt die Kommunikation mit dem Bar-Team übernommen - wir waren nicht mehr involviert. Die Eigentümer haben entschieden, dass der auf Mitte Dezember befristete Vertrag mit dem aktuellen Barteam nicht verlängert wird. Der Vermieter hA. D.esen Entscheid dem Barteam Mitte November mitgeteilt.

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Wir verstehen, dass für das Barteam alles unübersichtlich und kurzfristig ablief. Auch wir hätten mit Sicherheit besser kommunizieren können. Und wir verstehen, dass sie über unsere Skepsis in Sachen langfristiger Zusammenarbeit nicht glücklich sind.

Es waren drei gute Jahre. Wir finden den Entscheid richtig – auch wenn wir uns einen längeren und entspannteren Abschied gewünscht hätten. Wir bedauern die schwierige Situation, in der sich das Barteam befindet, und das viel zu abrupte Ende einer eigentlich coolen Zeit.

Für den VerwaltungsrA. D.r Republik,
Constantin S. und Clara V.

PS: Über die weitere Nutzung des Erdgeschosses besteht Unklarheit. Es ist noch keinen Entscheid gefallen. Im Moment herrscht Corona.

PPS: Wir haben ernsthaft versucht, uns mit dem Barteam auf eine gemeinsame Version zu einigen. Das ist alles andere als gelungen. Das Barteam ist der festen Überzeugung, dass der Entscheid gegen sie bereits im Sommer fiel, sie in dem ganzen Verfahren keine Chance hatten und dass die Verantwortung für diesen Entscheid allein bei der Republik lag. (Die damit die Gentrifizierung der Langstrasse vorantreibe.) Und dass die Involvierten bei der Republik sie in den letzten Monaten angelogen hätten. So wie wir Sie in diesem Text.
Wir sehen es anders. Zur Sicherheit haben wir sämtliche Korrespondenz und Protokolle noch einmA. D.rchgearbeitet - und sehen es immer noch anders.

Damit bleibt als freundlichst möglicher gemeinsamer Nenner: We agree to disagree.

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Flavio Frei
Co-Präsident des Genossenschaftsrat
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Sonstiges

Geschätze Mitgenossenschafter:innen; es gibt hier im Dialog und an anderen Stellen Rückmeldungen und Fragen zum Rücktritt von Roger de Weck aus dem VerwaltungsrA. D.r Republik AG und dem Vorstand der Genossenschaft.

Im Namen des Co-Präsidiums (mit Carla Allenbach) und des Genossenschaftsrates möchte ich Ihnen versichern, dass wir das Thema auf dem Radar haben und uns am 4. April zu einer ausserordentlichen Sitzung treffen werden.

EDIT: 25.03.2023, 16:47
Übrigens: Wir nehmen Feedback, Fragen, Anregungen und Bemerkungen jederzeit unter ratspraesidium[at]project-r.construction entgegen. Ferner erreichen Sie alle Genossenschaftsrät:innen via ihren Republik-Profilen.

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Even Meier
(ex | they)
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Liebe Flavio, Carla et al.

Danke für das Engagement, gerade jetzt!

Es ist mir ein Anliegen, euch zu empfehlen, insbesondere mit den Personen aus Redaktion, GL, VR zu reden, die die Republik jüngst verlassen haben, von Community Support bis GL, von Chefredaktion bis IT. Solche Menschen haben erfahrungsgemäss meist sehr viel zu berichten und tun dies auch, da sie wenig zu verlieren haben.

LG: Even

PS: Interessensbindung: Ich bin Verleger_in und Aktionär_in.

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Liebes Republik Team,
in eurer Haut möchte ich nicht stecken. Gerüchteküche, Häme von aussen, quälende Fragen noch und noch, und dann muss ja noch das tägliche Publizieren weitergehen! Und als wäre es vor Ende Juni nicht auch schon herausfordernd genug gewesen. A. D.e 5 Frauen und alle: Viel Kraft! Mindestens so viel, wie es heute regnet.
Was läuft da alles? Rammstein, Rubiales, Republik - Kommt da ans Licht, was immer da war? Oder geht die Entwicklung neuerdings rückwärts, weil man(n) ja weiss, dass der Rechtsweg für die Opfer oft eine Tortur ist oder schlicht mit Aussage gegen Aussage im Sand verläuft? Vielleicht gibt es ja irgendwann auch zu solchen Fragen einmal Erhellendes.

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Die Kommunikation lässt zu wünschen übrig.
Die Republik darf nicht in einer Schieflage geraten.
Der Community bleibt nichts anderes als grösstmögliches Engagement.

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Frappant heute im Newsletter zu lesen, wer die Republik alles verlässt. Seit gefühlt Anfang 2022 reiht sich ein Abgang A. D.n anderen, es wirkt wie eine nie endende Auflösungserscheinung. Wer bleibt? Wirklich die Besten? Dahinter scheint sich für alle Ebenen der Unternehmensführung eine echte strategische Herausforderung zu verbergen, die für uns Verleger*innen qualitativ und ökonomisch von hoher Relevanz ist.

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Jahres-Resumé in 3 Teilen (Teil 1/3)

Im Hinterkopf habe ich dabei die fett gedruckten Textteile aus dem Manifest, wegen derer ich mich entschlossen hatte, die Republik zu unterstützen:

  1. Kritik der Macht

  2. vernünftige Informationen, um vernünftige Entscheidungen zu treffen

  3. Expeditionsteams in die Wirklichkeit

  4. Fakten und Zusammenhänge zu liefern, pur, unabhängig

  5. Klarheit

Was nervt

Ich glaube die teilweise ziemlich emotional geäusserte Kritik von
gewissen Hochleistungskommentatoren nachvollziehen zu können, versuche
es aber konkreter und nüchterner.

  1. Literarische Ambitionen

    Erstes Beispiel wA. D.e USA-Reportage, das letzte Diese verfluchte Brücke. Ob das jeweils gut geschrieben ist oder nicht ist wohl Ansichts- oder Geschmackssache. Dass es nicht unter "Journalismus" fällt und keines der Kriterien oben bedient, scheint aber klar. Wenn ich so etwas lesen will, kaufe ich ein Buch.

  2. Keine Trennung von Meinung und Interpretation von Informationen, Fakten und Zusammenhängen

    Das zieht sich durch sehr viele Texte und macht das extrahieren der "vernünftige Informationen" und "Fakten und Zusammenhänge" sehr mühsam. Dem ist auch dadurch nicht geholfen, wenn die Autoren keine Hemmungen haben, an jeder mögliche und unmöglichen Stelle ihre Wertung von Dingen, Personen und Vorgängen adjektivisch zu verlautbaren. Nach Beispielen suchend, finde ich auf die schnelle nichts, wo eine Replik nicht lauten könnte "Aber das ist doch als Kommentar gedacht".

    Dieser Punkt könnte auch heissen: Viel zu viel Meinung und Interpretation.

    Welcher Anteil der Texte kann den klassischen journalistischen nicht-meiunungsäussernden Textformen zugerechnet werden? Für meinen Geschmack viel zu wenig!

  3. Überzogene Ambitionen

    Ihr könnt nicht besonders viel zum grossen, skandalträchtigen, sexy Investigativjournalismus beitragen und das erwarte ich auch nicht. Cum-Ex wurde von vielen grossen Redaktionen ausführlich und sehr gut recherchiert dargestellt. Euer Beitrag war minimal. Da hätten ein paar L. unter "WA. D.ese Woche wichtig war" gelangt. Das Gleiche mit der Dopingeschichte, die Ihr dann aber noch so weit ausgekocht habt, bis es peinlich wurde. Ganz zu schweigen vom publik machen von Beat Villigers Sexleben unter dem Deckmantel des Suggerierens es ginge um Korruption bei der Staatsanwaltschaft. Das Kartell fand ich aber sehr gelungen. So etwas ist aber auch nur ein mal pro Jahr möglich oder nötig. Backt mal Brötchen, die zur Schüsselgrösse passen.

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Jahres-Resumé in drei Teilen (Teil 2/3)

Fortsetzung "Was nervt"

  1. Zu abgehoben, theoretisch, Vernachlässigung des Lokalen

    Heinrich Anker bemüht in seinem Kommentar die Metaphern vom "verkehrt herum gehaltenen Feldstecher" und vom "Mycel, dass sich entwickeln muss, bevor die Pilze aus dem Boden poppen". Ihr guckt mit verkehrt herum gehaltenen Feldstecher die grossen Pilze an. Binswangers Kolumne ist vielleicht ist das beste Beispiel für diese Kritik. Er schreibt über "grosse" Dinge, von denen er nur gelesen hat. Von Leuten, die darüber auch nur gelesen haben. Und zwA. D.s, wA. D.e meisten Republik-Leser auch schon gelesen haben. Anämischer geht's nimmer. Analyse, Zusammenhänge? Auf dem NiveA. D.s Durchschnittsblogs, oder drunter. Dass die "Fakten" oft etwas zurecht gebogen sind und die Quellenangaben fehlen oder nicht taugen, sei verziehen. Die grosse abstrakte und philosophische Analyse ist natürlich erlaubt, aber selbst ein Binswanger schafft davon höchstens eine im Vierteljahr, wenn ich nicht das Gefühl haben soll, für das Lesen Bezahlung verdient zu haben.

Was gefällt und wo das Potential ist

  1. Kleinodien

    "Am Gericht","Briefing aus Bern": "Expedition in die Wirklichkeit": ✔, "Fakten und Zusammenhänge zu liefern, pur, unabhängig": ✔, "vernünftige Informationen, um vernünftige Entscheidungen zu treffen" ✔.

    "Sibylle Berg". Weil: Sibylle Berg.

    "WA. D.ese Woche wichtig war" : Alle Checks (oben), ausser 1. Keine S., auf das gute Material woanders zu linken. Überhaupt, ein guter Filter ist etwas vom Besten, wA. D.e Republik sein kann.

    "Aus der Arena". Leidet zwar auch oft unter "Nervt", Punkt 2., ist aber erträglicher.

  2. Die Erklärbär - Teile (Schmid, Dittli, Klimawandel, etc.).

    Lehrreich, anregend, unaufgeregt geschrieben. Kein Killer-Feature, aber schön.

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Jahres-Resumé in drei Teilen (Teil 3/3)

Fortsetzung Was gefällt und wo das Potential ist

  1. Potential

    Den Feldstecher rumdrehen, das Mycel betrachten, ran ans Motiv, raus in die Welt (und zwar in jenen Teil, auf dem auch Ihr Euch "auf Expedition" fühlt). Damit kann auch "Kritik der Macht" mit greibarerem, aktionablerem, realerem gefüllt werden, als den Kreuzberger 1. Mai die Gilets Jaunes zur Revolution hochzufantasieren.

    Was könnte das zum Beispiel sein? Alle Projekte, Initiativen, Menschen, die sich jenseits vom Broterwerb um etwas kümmern, das ihnen wichtig ist, habe eine Geschichte, die man nur finden muss. Die Story von Eliane Reust ist ein prima Beispiel. Nur dass nicht unbedingt Leben & Tod, existentielle Entscheidungen und andere Länder eine Rolle spielen müssen. Die Themen gibt es vor der Haustür. Und allermeistens eine prima Verbindung zur Lokalpolitik, Gesellschaftskritik, Korruption und sozialen Missständen. Aus der Lebenswelt der Leser erreichbar, konkret. Ich würde gerne sehen, wA. D.bei herauskommt, wenn Ihr Euer Können, Eure Intelligenz und Eure Ressourcen auf wichtige, interessante und aktuelle Dinge richtet, die aber so klein sind, dass Ihr die Fakten und Zusammenhänge souverän eruieren und analysieren könnt, anstatt von Sekundärquellen hinterher geschleift zu werden.

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Einen Tag im Voraus: Herzliche Gratulation an alle Republikaner zum 5. Geburtstag!!!

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Vorwürfe sexueller Belästigung:
"Republik" stellt Journalisten F. - WOZ leitet Untersuchung ein.
WAS IST DA LOS?

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https://www.republik.ch/2023/08/24/…newsletter - Pech für alle, die diesen Newsletter nicht abonniert haben oder den https://www.republik.ch/feed nicht lesen oder diesen Newsletter übersprungen haben, weil der Titel nicht erahnen lässt, dass sich darin ein wirklich wichtiges internes Thema verbirgt.

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Lucia Herrmann
Community @ Republik
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Danke, M. S., fürs Verlinken – und jA. D.e Fragen und Rückmeldungen hier zeigen, dass die Kommunikation über den Tagesnewsletter nicht ausreichend war.

Ergänzend zum Statement im Newsletter für Bea H. hier noch die L. zu den Antworten von Katharina Hemmer (Co-Geschäftsführung) und Bettina Hamilton-Irvine (Co-Chefredaktion) heute im Dialog.

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politikfragebogen

Ich anerkenne den unglaublichen Aufwand der Betrieben wurde für diesen Politikfragebogen. Den Nutzen kann ich aber auf keine Art und Weise erkennen.
Wurde nachgefragt vor allem bei Menschen, die nicht die Republik lesen, ob Ihnen der Politikfragebogen tatsächlich eine Wahlhilfe ist.
Mir fehlen Sachfragen an unsere Stellvertreter, sprich Politiker wie:

  • Wie wollen Sie Mehrheiten im Parlament und V. finden zum Thema xy

  • Wie wollen Sie die Finanzierung unserer Sozialwerke sicher stellen

  • Wie soll eine Energiewende gelingen, die nicht zum Blackout führt.

  • Wie soll das Problem des ständigen Bevölkerungswachstum in der Schweiz gelöst werden.
    Direkte Demokratie ist für mich vor allem lösungsorientierte Sachpolitik und nicht Politparty.

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Neueinsteigerin
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Danke für die klaren Worte. Zu Punkt 7 Was tun?
Habe mir als Reaktion auf diesen Newsletter erlaubt meine noch offene Rechnung für den Jahresbeitrag um 2 Jahre zu erhöhen/verlängern. Daher eine Frage an alle Verleger/*innen, deren momentane finanzielle Situation es erlaubt, würde es die Situation nicht auch etwas entschärfen wen Abo`s über einen längeren Zeitraum abgeschlossen werden könnten?

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Treue Leserin der Republik
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Guten Morgen
Ich lese heute im Tagesanzeiger über einen Journalisten, der u.a. In der Republik schreibe gegen den Vorwürfe wegen sexueller Belästigung erhoben würden.
Die R habe eine interne Untersuchung angekündigt.
Ich finde den entsprechenden Artikel, Hinweis in der R nicht.
Helfen sie mir bitte weiter und ich möchte gerne Infos dazu.
Danke

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Hier die Information am Schluss des E-Mail-Newsletters der Republik von Donnerstag, 24.08.2023.

„In eigener Sache:
Wir haben Ihnen versprochen, Sie stets über alle wichtigen Neuigkeiten in der Republik zu informieren. Egal, ob gute oder schlechte. Leider nun auch darüber: Gegen eine bei der Republik angestellte Person wurden von mehreren Personen anonym Vorwürfe der sexuellen Belästigung erhoben.
Die Meldung erhielten wir Ende Juni von der Fachstelle für Gleichstellung – unserem neutralen Anlaufort für exakt derartige Situationen. Die Fachstelle setzte uns mit einer Anwältin als Mittelsperson in Verbindung. Eine «See only»-Klausel verbot und verbietet den zuständigen Stellen in der Republik, mit jemand anderem intern oder extern über die Vorwürfe zu reden. Was zum Schutz der Betroffenen verständlich ist. Was aber zusammen mit der Anonymität für uns aus arbeitsrechtlichen Gründen jede Abklärung und mögliche Massnahme schwierig machte. Nicht zuletzt die Konfrontation der beschuldigten Person: Das Gesetz verlangt, dass diese die Möglichkeit haben muss, zu konkreten Vorwürfen Stellung beziehen zu können.
Nun hat sich die Lage verändert.
Anfang Woche erhielten die Republik sowie die beschuldigte Person eine Medienanfrage mit konkreten Vorwürfen. Wir haben nun mit der beschuldigten Person geredet. Und sind übereingekommen, sie per sofort und für die Dauer einer Untersuchung der Vorwürfe freizustellen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Was wir momentan sagen können, ist nicht viel. Ausser: Wir nehmen derartige Fälle sehr E.
Wir sehen unsere Aufgabe als Medienunternehmen zum guten Teil darin, Mechanismen des Missbrauchs zu bekämpfen. Nicht nur im Journalismus, sondern auch in der Betriebskultur. Und uns ist deutlich G., dass hier noch viel Arbeit vor uns liegt.
Wir werden den Fall so sorgfältig, so schnell wie möglich angehen. Und dann die Konsequenzen ziehen. Wir bedauern diese Situation sehr – es ist eine schlimme Zeit für alle Betroffenen. Und für Sie als Verlegerinnen nicht erfreulich. Wir werden Sie über unsere Schritte wie über alle Ergebnisse informieren. (Unter Berücksichtigung des Schutzes der Beteiligten.)“

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Treue Leserin der Republik
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Vielen Dank, das ist ein gute Haltung. Habe den Artikel wohl verpasst.

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Skeptiker
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Frage:
Warum ist im Covid-Newsletter der Kommentarbereich deaktiviert? Gibt es dafür eine gute, nachvollziehbare Begründung?

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Oliver Fuchs
Journalist
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· editiert

Hallo. Bei keinem der Newsletter gibt es einen Kommentarbereich, gab es noch nie. Dafür die E-Mailpostfächer, die wir fleissig lesen und wo wir auch je nach Zeit und Musse zurückschreiben.

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Skeptiker
·

Zum Newsletter:
Man könnte diesen aber theoretisch aktivieren, nehme ich an? Der letzte Newsletter beinhaltete ein Interview, was für einen Newsletter auch eher atypisch ist und wo ein Dialog vielleicht spannend gewesen wäre. Wenn der Trend dahin geht, dass die Corona-Berichterstattung über den Newsletter zu den Verleger*innen kommt, dann wünschte ich mir eine Möglichkeit des Dialogs in der Community.

Zum E-Mail-Verkehr:
Wie Sie wissen, habe ich schon diverse Mails an covid19@republik.ch geschickt und dabei jedes Mal nur die automatisch generierte Antwort erhalten mit dem Versprechen, dass alles auch gelesen wird. Ob meine Mails und die darin verlinkten Inhalte wirklich gelesen wurden und wA. D.e Redaktion dazu meint weiss ich folglich nicht. Von Dialog kann diesbezüglich also keine Rede sein, zumindest nicht mir gegenüber. Mir ist dabei auch klar, dass Sie und Ihre Kolleg*innen nicht die Zeit haben, zu jedem Thema/Mail in einen vertieften Dialog zu treten.

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Ich bin da per Zufall über den Bericht auf barrikade.info gestolpert, der - gemäss deren Aussage - von euch stammen soll? Stimmt das und falls ja, gibt es Infos, wie es dazu kommt?

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Even Meier
(ex | they)
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Habe das hier gefunden.

https://www.kleinreport.ch/news/rep…lt-101519/

Da steht, dass die Republik der Veröffentlichung nicht zustimmt, ergo poste ich die eigentlichen Artikel auch nicht.

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Super, das klärt einiges auf, danke!

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Ich habe Ihren sehr langen Beitrag "Zurück ins Risiko" gelesen und möchte Ihnen dazu gerne zwei, drei sehr kurze Rückmeldungen machen:

  1. Die beunruhigende Stagnation der Abo-Zahlen seit Januar 2022 kann ich persönlich insofern ein wenig nachvollziehen, da ich auch bei mir ein abnehmendes Interesse A. D.n Republik-Beiträgen beobachte. Eine kurze Zahl dazu: Von den letzten 20 Beiträgen haben mich gerade mal 6 angesprungen, und vier davon habe ich vollständig gelesen. Ich finde das zu wenig und frage mich natürlich, worA. D.s liegt: Am Inhaltlichen, also z.B. daran, dass ich in Sachen AHV-Abstimmung eine andere Meinung habe als die in den Republik-Beiträgen zum Ausdruck kommende, dass ich weder Fan von Wolfgang Rhim noch von Werber H. bin oder dass mich das Schicksal eines Diplomatenpaares im Hongkong des Kalten Krieges zu wenig interessiert? Liegt es am Republik-Stil, also A. D.n für mich nach wie vor zu langen, manchmal fast ein wenig geschwätzigen Artikeln? Oder liegt es an meinem Alter, also der zunehmenden Müdigkeit bei gleichzeitig abnehmender Betroffenheit gegenüber vielen sog. Tagesaktualitäten ?

  2. Ich werde der Republik deshalb nicht den Rücken kehren, denn sie hilft mir trotzdem immer wieder, die Müdigkeit zu überwinden und die Betroffenheit zu wecken, und zudem schätze ich die drei journalistischen Tugenden "Vertrauen", "Klarheit" und "Höflichkeit", die in der Republik wie in keiner meiner anderen Zeitungen gepflegt werden, über alles.

  3. Eine Schlussbemerkung zur weiteren Entwicklung der Republik: Die Hinwendung zu einer neuen, jüngeren LeserInnengeneration mit anderen Rezeptionsgewohnheiten finde ich wichtig und richtig, denn ich beobachte, dass mein näheres Umfeld (60+) journalistisch ziemlich etabliert, das heisst wenig offen bzw. bedürftig für Neues ist.
    In dem Sinne: Das Leben soll und wird weiter gehen, denn es gibt kein Ende der Geschichte!

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Rudolf Weiler
Literat, Enthusiast und Feedbäcker
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Leserinnen-feedbacks sind von zentraler Wichtigkeit, um auch diese A. D.s Medium R besser anzubinden. Mehr Ordnung tA. D.ingend Not hier. Jetzt haben sich im neuen Topf bereits fünf Männer, aber keine Frau zur Sprache gemeldet. Ich verlange Gleichberechtigung für denkende Schreibende oder schreibende Denkerinnen, natürlich geht es aber nicht an, eine Quotenbeteiligung zu fordern. Ein frommer Wunsch ist es aber schon.

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Theologin/Pfarreiseelsorgerin
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Ich weiss nicht, wie es anderen Leserinnen geht, doch ich überlege mir online 100 Mal, ob ich genug Zeit habe, irgendwas sinnvoll und angemessen zu diskutieren bzw in einen Dialog zu gehen. Meistens ist das Ergebnis: Nein, ich habe die Zeit nicht. Auch nicht bei der Republik. Dazu kommt die Erfahrung misslingenden Schriftdialogs und dafür ist mir meine Zeit ebenfalls zu schade. Und mir fehlen beim Schriftdialog Stimme, Gesichtsausdruck usw. Lieben Gruss für einen guten Tag

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Oliver Fuchs
Journalist
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Guten Morgen. Danke für die Frage. Nein nein, Constantin S. ist da und am arbeiten. Allerdings kümmert er sich neben (längerfristigen) Texten zur Zeit stark um Marketing und um seine Aufgaben im Verwaltungsrat. Das wird sich auch wieder etwas einpendeln, keine Sorge.

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Guten Abend geehrte Chefetage,

Herzlichen Dank für die Ehrlichkeit Ihrer Rückmeldungen zu den Neuerungen.
Bevor wir weiter überlegen, wie wir genau mit dem Feedback umgehen, möchten wir noch etwas länger Zeit lassen für mehr Meinungen.
Trotzdem erscheint jetzt bereits ein geeigneter Zeitpunkt, um bereits entstandene Missverständnisse und Unklarheiten aufzuräumen.

Warum die persönliche Anrede?
Wir erlauben uns mit dem Newsletter unsere Freiheit, Schabernack und Wortspiele, und heissen Sie auch gerne mit einem anderen Gruss in den neuen Republik-Tag willkommen.
Wichtig dabei zu erwähnen (und was Sie hoffentlich auch etwas beruhigt): Sie jeden Tag mit Vorname Nachname anzusprechen ist nicht der neue Standard: Sie zwischendurch auch mit dem Namen zu begrüssen gibt mehr Abwechslung und Vielfalt.
Falls Sie die Konstruktion Vorname Nachname seltsam finden, verweise ich Sie gerne auf diese Erklärung dazu.

Auch hA. D.e persönliche Ansprache einen praktischen Grund: Seit der Geburt der Republik haben wir Schwierigkeiten, unsere Newsletter zuverlässig täglich in Ihren virtuellen Briefkasten zu liefern.
Wir haben alles versucht ausser das: Mit der gelegentlichen persönlichen Anrede hoffen wir, besser die Spam-Filter umschiffen zu können.

Die Sache mit den Daten
Diese Neuerung hat eine allgemeine Verunsicherung geweckt. Versichern können wir Ihnen, dass wir keine neuen Daten sammeln – Und die Sorgfalt mit welcher wir Ihre Daten behandeln, wird sich auch durch dies nicht verändern. Präziser als es Christof M. Ihrem Mitverleger sagte, kann ich es auch nicht.

Meine Republik
Wenn Sie in Ihrem Konto die Leseposition aktivieren, haben Sie neu auf der Lesezeichen-Seite drei Listen: Weiterlesen, Gemerkt, Gelesen. Ersteres sind alle in den letzten 30 Tage angefangenen Beiträge, zweiteres alle aktiv gemerkten Lesezeichen und zuletzt bei «Gelesen» finden Sie den Verlauf der fertig gelesenen.
«Meine Republik» ist lediglich ein Einschub im Magazin dieser (aus unserer Sicht) verbesserten Übersicht der Leseposition.

Die Leseposition gibt es bei der Republik bereits länger – Eine ausführliche Einführung dazu finden Sie in diesem Beitrag «Aus der Redaktion».
Die Leseposition bleibt weiterhin ein Opt-In Feature – Wenn Sie also bei der Einrichtung Ihres Republik-Zugangs uns keine Erlaubnis gegeben haben, betrifft Sie diese Neuerung nicht. Und falls Sie sich jetzt umentscheiden sollten, können jederzeit Sie in Ihrem Konto das Feature ausschalten.

Falls Sie weitere Fragen und Unsicherheiten spüren – Zögern Sie nicht! Wir hören zu.

Herzliche Grüsse aus der Redaktion,
AB

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Verlegerin, 75, (ex) Journalistin
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Sonstiges

Vielen Dank für dieses für einmal mit Recht lange, aufklärende Schreiben.
Beim Vorgehen bitte den PUNKT4 über alles stellen, also nicht nur von 4 auf 1, sondern als zentrales Thema über alles!

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Wenig überraschend, der heutige Newsletter - das meiste war mir schon seit längerem bewusst. Was mir allerdings fehlt bei der Analyse ist der strategische Elefant im Raum:

Die Republik hat sich ein Publikum mit so unterschiedlichen Bedürfnissen angelacht, dass Ihr diese kaum je effizient bedienen könnt.

Nur schon die Kommentare hier zum Newsletter machen dies deutlich. Wenige grosse Top-Artikel, oder doch jeden Tag etwas? Gesellschaftliche Relevanz oder Feuilleton? Komplexe Informationsdichte oder ausführliche Erklärungen? Daten und Fakten oder lieber Emotionen? Konzentriert lesen oder nebenbei hören?

Sicher, nicht alle dieser Vorlieben schliessen sich gegenseitig aus, oder manifestieren sich gar als "Schismen" in der Verlegerschaft. Trotzdem ist die gemeinsame Schnittmenge offensichtlich zu klein. Vieles was ihr produziert wird nur von einem Teil der Abonnenten goutiert.

Das ist nicht bloss ineffizient, sondern auch fragil. Die Republik ist nun mal eine Liebhaber-Sache, und nicht die Zeitung mit dem besten Preis / Leistungsverhältnis. Je weniger Aspekte diese Liebe umfasst, desto schneller ist sie weg.

Angefangen hA. D.s eigentlich mit dem Feuilleton, also noch vor der jetzt abtretenden Führungsriege. Aber die strategischen Entscheide der letzten zwei Jahre haben das Problem m.E. weiter verstärkt. Den Fokus jetzt auf die Inhalte zu legen ist sicher richtig. Es kommt aber eben darauf an, welche.

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Vielleicht ist es im Sinn Marco di Nardos, seinen abschiedlosen Abgang noch zu einer Art Abstimmungsparole zu nutzen. Bei mir bleibt dabei ein flaues Gefühl zurück: Trauer, Erschrecken, Ungläubigkeit werden zur Seite gewischt, umgehend stellt sich die Nutzensfrage.
Nun werde sein Herz in einem anderen Körper weiterschlagen, vermeldet der Nachruf von Yvonne Kunz. Dazu muss man vielleicht wissen: unvorhergesehene Todesfälle, die ausserhalb eines Spitals stattfinden, können nicht für eine Organtransplantation genutzt werden, weil dazu nach dem Hirntod eines Menschen Atmung und Kreislauf künstlich aufrecht erhalten werden müssen, bis das gewünschte Organ entnommen werden kann. Das geht nur, wenn ein Tod im Spital stattfindet.
Es ist natürlich möglich, dass das bei Marco di Nardo der Fall war und sein Nachruf im Dienst einer guten Sache auch ein Stück künstlerische Freiheit enthält. Das löst bei mir aber noch viel mehr Trauer aus: nicht einmA. D.s Sterben eines Menschen darf uns zur Ruhe kommen lassen, sofort gehts weiter mit der Frage nach dem grösstmöglichen Nutzen. Wie wenn einen dieser Gedanke trösten könnte.

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Lieber Herr D.

Sie liegen mit Ihren Spekulationen falsch. Die Fakten im Nachruf sind korrekt. Die einzige künstlerische Freiheit besteht allenfalls darin dass nicht alle medizinischen und chronologischen Details wiedergeben wurden. Ich hoffe dass Sie verstehen dass ich Ihnen hier jetzt auch nicht alle Details ausführe.

Noch etwas zum Kontext: der Punkt des Nachrufs ist ja viel mehr dass er sich zu Lebzeiten darum gekümmert hat und seinen Angehörigen den Entscheid abgenommen hat – dieser Aspekt hat kaum etwas mit der kommenden Abstimmung zu tun.

Am kommenden Montag erscheint ein Datenbriefung von mir zur Organspende. Dort können Sie gerne sachlich mitdiskutieren.

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Hans Knaus
Treuhandunternehmer
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Sonstiges

Erfreulicher Start in den neuer Tag: ein neuer Verleger for die REPUBLIK! signed on on the spot! Es gaA. D.ch.

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Tobias Oetiker
Full Stack Engineer
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Alle paar Tage schaue ich mir die Zahlen im Cockpit an, und seit mehr als einem Jahr sieht es für mich so aus, wie immer weniger Leute bereit sind für die Republik zu bezahlen.

Ich finde ihr macht einen super Job wA. D.n Inhalt betrifft, und auch die Absicht die Zahl zahlenden Abonent:innen / Verleger:innen auf 33'000 zu erhöhen tönt super. Nur eben, ich sehe keine Anzeichen für eine Trendumkehr im Cockpit.

Gibt es positive Entwicklungen die ich übersehe?

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Ich wollte gerade eine Post zum genau gleichen Thema machen. Ich bin tief besorgt. Anfang 2020 zu Beginn der Pandemie gab es ein Ruck in den Abozahlen mit anschliessendem stetigem Anstieg. Ich denke so ein Ruck müsste es jetzt auch wieder geben. Von selber kommt das nicht. Da müsste Marketingmässig etwas geschehen. Scheinbar genügt die Kampagne mit den Schnupper Abos für Freunde nicht. Es müsste mehr kommen. Jetzt stehen dann die Wahlen in der Schweiz an, wäre doch eine schöne Gelegenheit sich hier zu profilieren. Oder die Ereignisse in der Ukrtaine. Oder die Klimakrise. Oder wie sieht die Welt in 5-10 Jahren aus. Oder wie entwickelt sich die Schweiz mit der Demografiebirne. Es gibt viele Themen wo sich die Republik profilieren könnte. Ich habe das Gefühl die Republik hat etwA. D.n Fokus verloren. Die Beiträge im Feuilleton sind zwar nett aber nicht wirklich der Knaller. Ok das ist sicher Ansichtssache aber ich befürchte dass die Kräfte so etwas verzettelt werden. Jedenfalls braucht es mehr als business as usual um den Niedergang aufzuhalten. Als ein Verleger der ersten Stunde tut es weh dies mitzuverfolgen. Es fehlt etwA. D.r Biss der Gründungsjahre. Was ist zu tun?

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Jonas Studach
Community-Support
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Tatsächlich müssen wir leider seit einiger Zeit langsam sinkende Verleger-Zahlen beobachten. Das ist natürlich nicht die Entwicklung, die wir uns wünschen. Insbesondere zum Jahresanfang ist das allerdings nicht unbedingt ungewöhnlich: Im Januar stehen die mit Abstand meisten Verlängerungen an. Und auch bei einer sehr guten Verlängerungsquote bedeutet das trotzdem jedes Mal, dass auch viele Menschen von Bord gehen, was sich natürlich dann negativ im Cockpit niederschlägt.
Ziel muss natürlich aber sein, dass wir die Abgänge nicht nur kompensieren, sondern darüber hinaus auch wachsen. Damit die Republik sich nachhaltig als schlagkräftiges Medium in der Schweizer Presselandschaft etablieren kann. Ich bin zuversichtlich, dass das zu schaffen ist. Und es sind bereits Massnahmen dazu in der Pipeline. Sie hören dazu schon in Kürze mehr von uns.

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Even Meier
(ex | they)
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Gemäss Cockpit dauert der Rückgang seit Jahresanfang 2022. Obige Antwort mag mancherorts verthebe - nicht hier im Dialog mit Verlegenden.

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♥️♥️♥️

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Danke an M. B., Bea H., L. M., Daniel Reichenbach, Maria Minelli, Nadja Schnetzler, Schorsch H., A. K., N. A., A. B., Corina Bücher, E. L., Markus S., Priska Friedlin, Oli Kramer, Martin Rohr, Matthias Bücher, Andreas Cremonini, M. L. und last but not least H. W. für die Kommentare zur Reaktion der Republik auf gravierende Ereignisse.

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Was ist eigentlich der Stand in der Berichterstattung zur (angeblichen?) ETH-Mobbing-Affäre um die Professorin Carollo? Vor etwa zwei Wochen setzte die "Sonntagszeitung" einige dicke Fragezeichen hinter diese Berichte. Meines Wissens fehlt bisher eine Reaktion der Republik. Eine Analyse allfälliger eigener Fehler würde ich der Republik hoch anrechnen.
Mir scheint schon allein der Begriff "Mobbing" in dieser Sache verfehlt. Denn meines Wissens wurden gegen Frau Carollo institutionelle Verfahren geführt. Zu Mobbing gehört aber gerade das Fehlen von institutionellen Verfahren. Bei Mobbing werden Leute in verdeckter Weise fertig gemacht.

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Kennen Sie das Magazin "heidi.news" aus der Romandie? Ich bin heute darüber gestolpert und habe den Eindruck, es habe ein ähnliches Konzept wie die Republik. Vielleicht könnte ja eine Zusammenarbeit für beide Magazine interessant sein? Zum Beispiel Austausch von Reportagen usw. Für das westschweizer Magazin ist die Rentabilität vermutlich noch schwieriger as für die Republik, da das Zielpublikum mit der Westschweiz nochmals einiges kleiner ist...

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Vielen herzlichen Dank für Ihre Anregung, Frau W. Wir stehen mit Heidi (oh, Ihrer Namensvetterin!) in Kontakt und haben auch gemeinsame Projekte im Köcher. Zu sagen ist dazu auch: Heidi wurde gerade aufgekauft (siehe Watchblog der Medienkonzentration) und soll mit Le Temps zusammengeführt werden (mit denen wir letzte Woche die Crypto-Recherchen stemmten). Sie sehen, wir sind mit der Westschweiz bereits eng verbunden. Das Problem am grundsätzlichem Austausch von Beiträgen besteht darin, dass die Übersetzung sehr aufwändig ist. Der Aufbau und Rhythmus französischer Texte unterscheidet sich so erheblich von deutschen Beiträgen, dass mA. D.e Texte nicht selten neu schreiben müsste. Herzliche Grüsse aus der Redaktion!

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Vielen Dank für Ihre Antwort. Das freut mich, dass es bereits eine Kooperation über die Sprachgrenzen hinaus gibt. Und ja, wir Heidis müssen schliesslich zusammenhalten. ;-)

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Ich habe eine Frage zu einem Text, den es nicht gibt: Die WoZ schreibt, dass das Management von Sophie Hunger Zitate oder einen Text nicht zur Publikation freigegeben hat, der in der "Republik" hätte erscheinen sollen, dann aber in der WoZ druckfertig vorlag. Diese Zeilen sind jetzt nicht zu lesen, weil Madame Hunger mit einem freien Journalisten für die "Republik" und nicht für die WoZ geredet habe. So die Erklärung des Managements. Was ist da passiert?

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Danke für die Frage, Herr B. Nichts besonderes ist passiert. Wir geben immer wieder Beiträge in Auftrag, und wenn sie nicht interessant resp. aussergewöhnlich genug sind (wie im vorliegenden Fall) oder qualitative Mängel haben, lehnen wir sie ab. Dann erhalten die freien Autorinnen ein Ausfallhonorar und können den Beitrag woanders unterbringen. Die Hürde, Beiträge in der Republik zu publizieren zu können, ist relativ hoch. Herzliche Grüsse.

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Hallo

Da ich's viel angenehmer finde alle meine Online-Abos übersichtlich in meinem RSS-Reader zu haben, mir aber bei der Republik dazu ein RSS-Feed fehlt, hab ich nun selbst ein kleines Tool geschrieben, welches einen solchen Feed generiert. Vielleicht hilft das ja der einen oder dem anderen auch: https://github.com/maetthu/republik-feeder

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Hallo zusammen - Ich vermisse die Kolumne Geschmackssache. Wird die nicht weitergeführt? Lg Robert

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Ich finde es schade , dass Oliver F. geht und wünsche ihm alles Gute. Mich beschäftigt aber auch, warum so viele gute Leute gegangen sind!

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Liebe Republik,
Gerade kommentiert auf eurer FB Seite im Beitrag von Rosenwasser, ein Housi K., mit dem ich debattiere, er sei vom ,,Leserforum“ der Republik ausgeschlossen worden. Das ist doch relativ selten- falls wahr.
Entsprechend sieht er sich natürlich bestätigt im Narrativ, dass die Linken im Allgemeinen und die Republik im Besonderen, die Schlimmsten und so weiter, bla bla…
Gab es da mal einen Vorfall mit Housi?
Liebe Grüsse, Beat

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Jonas Studach
Community-Support
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Guten Tag Beat,
Aus datenschutzrechtlichen Gründen können wir keine Auskunft darüber geben, welche Personen bei uns Mitglied sind oder waren (es sei denn, sie hätten ein öffentliches Profil, was hier allerdings nicht der Fall ist). Gibt mA. D.n Namen bei uns in der Suche ein, ist (abgesehen von deinem Dialogbeitrag hier) nichts zu finden.
Was ich allerdings sagen kann, ist, dass wir nur sehr selten Menschen aus dem Dialog ausschliessen und immer nur für begrenzte Zeit – in der Regel sind das erstmal einige Tage bis maximal zwei Wochen und nur bei wiederholten oder sehr groben Verstössen gegen die Etikette werden Personen auch für längere Zeit gesperrt.

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Für den neuen Artikel zum Bestand der Armee wurde ein Bild verwendet, welches CC-NC-ND lizenziert ist. Nun steht NC für Non-Commercial, weshalb ich etwas verwundert bin. Ich dachte bisher immer, dass damit die Verwendung in einem kommerziellen, bezahlten Produkt wie der Republik untersagt ist. Habe ich das falsch verstanden und die Hürde ist nur, dass für das Bild kein Geld verlangt werden kann?

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Sven Gallinelli
Art Director
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Hallo Mark Z.

Herzlichen Dank für Ihre Nachfrage.

Die Creative-Commons-Definition für «Non-Commercial»-Bilder ist leider eher vage. Creative Commons schreibt dazu:

Kommerziell ist eine Nutzung dann, wenn sie in erster Linie auf kommerziell relevante Vorteile oder eine Vergütung abzielt.

Ob die Verwendung im redaktionellen Umfeld nicht-kommerziell ist, das wurde bislang nie schlüssig erörtert. In Deutschland zumindest gab es ein Gerichtsurteil im Jahr 2014, dass es keine kommerzielle Verwendung darstellt, wenn ein öffentlicher Radiosender ein solches Bild auf seiner Website in einem Beitrag benutzt. Dies mit der Begründung, dass in den Lizenzbedingungen nicht klar umfasst wird, ob auch redaktionelle Verwendungen dazu gehören. Und im Zweifelsfall muss ein Kläger nachweisen, dass ein Bild widerrechtlich benutzt worden ist.

Weil die Ausdefinierung vage ist, muss man eine Güterabwägung vornehmen. Diese könnte man im Falle der Republik natürlich auf beide Seiten auslegen: Einerseits sind wir kommerziell in dem Sinne, dass wir für unsere Angebot Geld verlangen. Andererseits ist das nicht zwingende Bedingung, um unsere Inhalte zu lesen – unsere Beiträge sind auch ohne Abo verfügbar. Es muss also nicht zwingend Geld fliessen. Auch benutzen wir das Bild nur zur Bebilderung des Beitrages und nicht etwa, um Werbeartikel zu Bedrucken oder ähnliches.

Zu guter Letzt: Das Bild im Beitrag haben wir aus der Bilddatenbank des VBS bezogen. Für den Bilderdownload ist dort einerseits eine Registrierung notwendig. Andererseits muss man beim DownloA. D.n Verwendungszweck angeben, was wir natürlich getan haben («redaktionelle Berichterstattung»). Meines Erachtens dürften wir darum hier mit gutem Glauben davon ausgehen, dass das VBS interveniert hätte, wenn es mit dieser Nutzung nicht einverstanden wäre.

Ganz grundsätzlich nehmen wir Bildrechte sehr E. Wir betreiben viel Aufwand, um Bilder ordnungsgemäss zu lizenzieren. Das ist uns sehr wichtig. Einereits natürlich, weil wir rechtlich sauber arbeiten möchten. Und andererseits auch, weil wir für Fotografinnen und Bildanbieter ein fairer Partner sein wollen.

Das war jetzt etwas ausführlicher – aber nun jA. D.s Thema Bilderechte ist auch oft sehr komplex :)

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Ach herrje. Muss ich heute wirklich lesen, dass der Christof M. die Brücke der Republik verlassen wird?!
Ich kann verstehen, dass man müde ist, wenn mA. D.e Republik miterfunden, mitweiterentwickelt und immer wieder auch mitgeschrieben hat. Da steckt so viel Herzblut drin, dass es seltsam wäre, wenn das nicht müde machen würde.
Und trotzdem lese ichs nicht gerne.
Was für ein Segen, dass das Baby "Republik" schon gross und stark G. ist in den letzten Jahren. Nun kommt es schon bald in den Chindsgi.
Danke Christof, dass du bei der Geburt und bis hierher so gut geschaut hast für sie.
Ich wünsch dir einen runden Rückzug.
Und natürlich bin ich guten Mutes, wenn ich lese, wer die Republik dann am ersten Chindsgitag bis zur Tür begleiten wird. Toitoitoi Oliver F. und denen, die dann noch dazukommen werden.

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Ich bedaure sehr, dass Olivia Kühni und Simon S. die Republik verlassen. Simon S. wünsche ich jetzt schon alles Gute!

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Es kommt immer wieder im Dialog zu Artikeln zur Sprache - auf eine Art, die ich persönlich recht unschön finde: zum einen gibt es immer wieder zu Grundsatzdiskussionen, die mit dem eigentlichen Inhalt der Artikel nichts zu tun haben, zum anderen werden diejenigen (direkt oder indirekt) kritisiert, die das von euch postulierte Recht in Anspruch nehmen. Ersteres gehört eher ins Feedback, letzteres finde ich schlicht daneben (ausser die Beiträge sind inhaltlich problematisch, und dann sollte es keinen Unterschied machen, ob diese anonym sind oder nicht). Für mich geht es nicht an, Leuten vorzuwerfen, dass sie ein explizit ausgesprochenes Recht für sich in Anspruch nehmen - wenn man ein Problem mit diesem Recht hat, dann diskutiert man es mit denjienigen, die hier die Regeln definieren.

Wäre es evtl. sinnvoll, eine Umfrage bei der Verlegerschaft zu machen, ob sich effektiv eine Mehrheit für die eine oder die andere Option (Anonymität erlaubt oder nicht) finden liesse? Oder gäbe es andere konstruktive Wege, mit dem Thema umzugehen? Die momentane Situation finde ich persönlich weder konstruktiv noch sonderlich befriedigend - wohl weder für die Verfechter:innen des Rechts auf Anonymität (zu denen ich mich zählen würde) als auch für dessen Kritiker:innen.

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Even Meier
(ex | they)
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Von 100 befragten Personen haben 97 kein Problem mit Mobbing. Soviel zu Umfragen im Bereich Schutzbedürftigkeit.

Aus meiner Sicht ist das Schutzbedürfnis anonym schreibender Personen viel höher zu gewichten, als die Befindlichkeit von Personen, die sich daran stören. Was hier gemacht wird und unbedingt beibehalten werden soll!

Wer kann mir erklären, wieso es für mich einen Unterschied machen sollte, ob ich hier auf einen Beitrag von Anonym 777, Matt Kimmich oder Greta Grün antworte?

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