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Wünsche

Liebe Republik

Dies ist ein Votum für eine Rettung der Republik durch gezieltes Abspecken, statt einem Kollaps wegen Übermut.

Ich bin schon seit meinem Votum über meinen Blog Beitrag dafür, lieber die Kräfte zu bündeln, als euphorisch zu viel anzuzetteln und dann nicht mehr den Mut zu haben, Übermütiges wieder abzuwerfen.

Für mich, ganz egoistisch gesehen, war insbesondere der Aufbau des "Feuilletons" eine Fehlinvestition angesichts der frühen Startup-Phase und der ungewissen finanziellen Zukunft.

Ich verstehe, dass Kultur und Kunst einen Platz haben sollen. Aber die Proportion ist für mich meilenweit weg von angebracht für den Zustand unserer Welt und meinen Anspruch an die Republik, mich über Weltgeschehen und den Stand der Demokratie zu informieren. Theateraufführungen oder Ausstellungen resp. philosophische Ergüsse aus Zürich sind für mich bei beschränkten Ressourcen sofort zu beenden.

Dazu kommt, dass all der Platz (und wohl auch Budget) den anderen, für mich viel wichtigeren Themen (Datenjournalismus, Analysen, Hintergrundreportagen usw) abgeht.

Eine andere Vermutung resp. implizite Frage: Falls die Multimedia Elemente (Podcast, Videos) überproportional viel kosten, würde ich auch diese sofort einsparen. Für Videos habe ich keine Zeit (und andere Quellen), und Artikel kann ich mir einfach von meinem iPhone vorlesen lassen.

Meine Frage als Verleger, um eine Entscheidungsgrundlage für uns alle zu schaffen: Wieviel Ausgaben würden eingespart, wenn Feuilleton und Multimedia komplett gestoppt würden? Absolut und relativ zu den Gesamtkosten.

Selbstverständlich liegt diesem ganzen Input eine immense Wertschätzung für die Republik zugrunde! (Sonst würde ich mir diese Zeit fürs Formulieren sparen...)

Herzlichen Dank für Euren sensationellen Einsatz, und auf viele viele Jahre solcher Dialoge!

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Wünsche

liebe Republik
ich hätte gerne eine Stellungnahme zur Haltung der Republik und den Massnahmen in Bezug auf die Kündigung der derzeitigen Rothaus Bar.
Vielen Dank

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Liliane Wihler
Republik-Fan
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Guten Abend
Es gab bereits eine Stellungnahme dazu, hier im Allgemeinen Feedback weiter unten, der Beitrag von Constantin S.
Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen und grüsse Sie freundlich
Liliane Wihler

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Miriam Flückiger
Soziales Wesen mit Rechten
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Wünsche

Hallo Republik

Mich umtreibt folgender Sachverhalt, den noch niemand in den Medien abgehandelt hat betreffend Covid Pandemie in der Schweiz. Welches sind die Pflichten des Bundesrates, Kantone etc.? Also jetzt rein rechtlich. Er muss sich ja an die schweizerische Verfassung, Gesetze (insb. Epidemiengesetz), Völkerrecht, Menschenrechte halten. Wir sind eine direkte Demokratie in der besonderen Lage gem. Epidemiengesetz. Notrecht besteht im Moment keines. Ist es legitim, dass der BR wie Ueli Maurer sagte eine "Güterabwägung" trifft? Darf er das? Aufgrund welcher Grundlage? Er diskriminiert die vunerable, steuerzahlende Bevölkerung. Der Staat kann Geld zahlen, die Kasse ist nicht leer. Darf er gewollt Menschen opfern? Der Gedanke kam mir auf heute, klingt zuerst ein wenig blöd aber je länger ich darüber nachdenke ist die Frage schon berechtigt. In nicht Pandemiezeiten darf er das nämlich nicht einfach so, resp. nicht ohne das dies transparent ist für die Bevölkerung. Er muss doch die erforderlichen Mittel einsetzen, um das Leib und Leben zu schützen. Auf welcher gesetzlichen Grundlage darf der Staat Menschen opfern? Im Epidemiengesetz steht auch, dass er zeitnah über wissenschaftliche Erkenntnisse kommunizieren muss, er hat uns nicht informiert über die Wirksamkeit der Masken (es sind gem. Epidemiengesetz keine Meinungen relevant sondern Fakten) oder die Gefahr durch Aerosole. Er hat uns nicht informiert über diese "Güterabwägung", die anscheinend getroffen wurde im Oktober vor den Massnahmen. Wir haben eine wissenschaftliche Taskforce, gem. Epidemiengesetz müssen die Entscheidungen auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Diese sagen, dass sowohl Wirtschaft als auch Gesundheit von tiefen Infektionszahlen abhängig sind. Eine Epidemie kontrollierbar ist wenn Contact tracing (Containment Phase) möglich ist. Rechtstaat, Demokratie wo bist Du?

Wie sieht es aus? Könnt ihr uns mitteilen was unsere Rechte sind? In welchen Leitplanken bewegt sich unsere Regierung. Das wäre auch eine gute Frage an die JUS Studenten und Professoren.

Lieber Gruss
Miriam F.

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Michel Romanens
Präsident www.vems.ch
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Kritik

Holen Sie Luft von Marie-José Kolly und Marguerite M. am 27. November 2020. Warum erst jetzt? https://twitter.com/VEMStweet/statu…9231432704 .
Ich kann überhaupt nicht begreifen, dass dieser Artikel nicht schon vor 3 Monaten erschien. Atmen Sie mal in ein CO2 Messgerät, innerhalb von 10 Sek. steigt der PPM Wert von 700 auf 1300. Der CO2 Gehalt im Raum ist Menschenluft, ev. angereichert mit toxischen Aerosolen. Liegt der Wert unter 800, gibt es wenig Menschenluft, also keine Ansteckungsgefahr. Es gibt heute mobile CO2 Messgeräte für 120 Fr. Läden, Restaurants, Museen, ecc müssen diese CO2 Ampel benutzen, damit Informationen über die Luftqualität instantan verfügbar sind.

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Hallo Herr Romanens,
Danke für Ihre Nachricht und Ihre Ausführungen. Wir haben heute nicht zum ersten Mal über Aerosole berichtet (das wäre tatsächlich unbegreiflich) sondern wiederholt im Covid-19-Uhr Newsletter und zum Beispiel im drittletzten Kapitel in diesem Artikel.
Beste Grüsse!

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B. J.
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Sonstiges

Danke für den News-Letter. Ich anerkenne die Arbeit, die dahintersteht, möchte aber doch die Frage in den Raum stellen, welchen Sinn es macht, einen Artikel, den 20 Minuten Ende Oktober gebracht hat, mit ein paar zusätzlich verlinkten Studien und Twitter-Einträgen für die Republik aufzuwärmen? Abgesehen davon, dass der Artikel das bekannte Strickmuster 'alerte Wissenschaft versus verpeiltes BAG' bedient, das einem nach sovielen Monaten auch verleiden kann.
Da schätze ich persönlich Berichte von ganz normalen 'Sterblichen' viel eher (im Newsletter), wie etwa die rührend alltäglichen Nachrufe der Aargauer Zeitung, oder auch den gestrigen Bericht über das Auffangnetz für jene, die von allen unbeachtet durch alle Maschen fallen.
Klar sind auch diese Stoffe nicht unbegrenzt verfügbar. Ich hätte aber auch gar nichts gegen einen Text, wie schwierig es (auch und gerade) in Corona Zeiten sein kann, täglich (oder auch wöchentlich) über etwas anderes, neues, erfreuliches, aufregendes, interessantes.....schreiben zu müssen. Mit Betonung auf müssen. Ich stelle mir bspw. den Produktionsdruck als Journalist*in ziemlich bedrückend vor. Freiwillig schreiben ist ja toll, wenn man Zeit und Lust hat, aber auf Knopfdruck produzieren? Wie geht man mit diesem Druck um?

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Wünsche

Ich möchte gern mehr wissen über die Rolle des Öv (Lüftung) im Zusammenhang mit Übertragung von Corona.

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D. G.
Skeptiker
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Wünsche

Hallo Republik

Als gestern die Notification der Republik-App für den "Corona-Newsletter" reinkam, war ich zuerst positiv überrascht. Es kam ein Thema zur Sprache, welches bisher nur wenig Beachtung fand: Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Leute mit einer Angststörung, Zwangsstörung, Depression etc. haben es in diesen "Zeiten der Angst" bestimmt um einiges schwerer als sonst schon. Da gilt es genau hinzuschauen und Kapazitäten auszubauen.
Was ich hingegen schwach fand: Im Newsletter wird der Corona-leugnende Taxifahrer an den Pranger gestellt, statt auf die Ursachen für die verstärkten Ängste einzugehen. Es wurde zwar eine Empfehlung einer Fachperson zitiert, dass man sich nicht zu sehr durch die Medien beeinflussen lassen solle (tägliche Fallzahlen), aber nirgendwo las ich auch nur Ansätze einer Selbstkritik. Mit Selbstkritik meine ich hier Kritik an der Medienbranche, zu der auch die Republik gehört. Wer verbreitet denn Angst? Wer ruft den Leuten täglich ins Bewusstsein, wie gefährlich das Virus ist? Wie angespannt die Lage? Isoliert euch! Reduziert euer soziales Umfeld! Die Fähigkeit zur Selbstkritik (Republik und Medienlandschaft als Ganzes) erachte ich als ausserordentlich wichtig und ich wünschte mir, dass auch mal diese negativen Aspekte der Corona-Berichterstattung und der Massnahmen zur Sprache kämen.
Nochmals zurück zu den Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Ich hab vor mehreren Wochen im Dialog-Bereich den Wunsch angebracht, man möge bei der Republik doch auch mal einen Artikel oder eine Serie zur psychischen Gesundheit in der Schweiz bzw. zu den Kliniken machen. Ich stigmatisiere diese Betroffenen in keinster Weise und ich wünschte mir, dass dieser Thematik mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde. Ich hatte einen Kollegen, welcher sich nach jahrelanger chronischer Depression diesen Herbst das Leben nahm. Er wurde kurz vor der ersten Welle aus der Klinik entlassen und eine seiner Aufgaben war es, sich ein soziales Netzwerk aufzubauen, als wichtigen Schritt aus der Depression. Das wurde ihm durch die Corona-Massnahmewn von Kantonen und Bund erschwert. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob mein Kollege diesen Schritt ohne Corona gemacht hätte. Die Chancen wären aber sicherlich grösser gewesen. Und jetzt ist er nicht mehr.

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Danke für diesen ausführlichen Kommentar. Und auch dafür, dass Sie Ihre persönliche Erfahrung hier mit uns teilen. Ihren Wunsch, dass dem Thema psychische Gesundheit in der Schweiz und in Schweizer Kliniken mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, haben wir nicht vergessen. Ich bringe die von Ihnen formulierten Fragen gerne noch einmal in der Redaktion ein.

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B. J.
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Haben Sie wohl schon gesehen hier?

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M. G.
· editiert
Wünsche

Hallo :)
Ich habe eine Bitte zu Daten im Text;
Ich würde mich freuen, wenn Zeitpunkte mit vollem Datum beschrieben würden. Im Beitrag Survivalguide für den Vaterschaftsurlaub wird zB "am Sonntag" geschrieben, woanders wurde das Jahr weggelassen. Vor allem, wenn man auf die vorgeschlagenen Beiträge klickt, ist man schnell weiter in der Vergangenheit gelandet. Das würde den Kontext meiner Meinung nach klarer machen.
Gruess Martha

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Sali Martha. Schön dich an Bord zu Wissen.

Du schreibst da über ein Thema, das mich besonders interessiert.

Aber zuerst einen Survival-Lese-Tipp: Beiträge erscheinen grundsätzlich zu einem bestimmten Zeitpunkt. Du findest das Veröffentlichungsdatum in der Autorinnenzeile, gleich unter einem Lead.

Schreiben wir vom «kommenden Sonntag» oder «Ende dieses katastrophalen Jahres», dann gilt dieses Datum als Ankerpunkt, Urknall, die Geburt Christi, von der alle Zeitrechnung hieran im Beitrag ausgehen soll.

Es ist wie bei den Illustrierten im Wartezimmer. Sie titelt mit «Charles heiratet endlich seine grosse Liebe Camilla» und wird erst ein paar Minuten zu spät stutzig, bis man feststellt, dass die Ausgabe schon ein paar Dekaden alt ist.

Mich interessiert das Thema besonders deshalb, weil es einem Muster folgt, das wir aus linearen Medien kennen. Der Druck- oder Ausstrahlungszeitpunkt bestimmt, wie die jeweiligen Zeitangaben zu interpretieren sind. Die einzige Möglichkeit herauszufinden, was der Autor mit «gestern Abend» meinte, ist zu verstehen, wann er dies meinte. Das ist bei den Beiträgen in der Republik nicht anders.

Doch das Digitale würde uns hier etwas Bemerkenswertes erlauben:

Wir könnten aus «nächsten Sonntag» ein «am Sonntag vor fünf Wochen» oder «am Sonntag, 27. September 2020» – je nach dem, wann du den Beitrag öffnest.

Dabei ist nicht mehr das Veröffentlichungsdatum der Ankerpunkt, Urknall, die Geburt Christi, sondern der Zeitpunkt, an dem du als Nutzerin den Beitrag geöffnet hast.

Meine Behauptung ist, dass das eine natürlichere Nutzererfahrung sein könnte: erst ungewohnt, dann nicht mehr einen Gedanken wert. Du verstehst beim Lesen gleich, wann das Ding war.

Bei der Republik erlauben wir uns im Dialog relativen Zeitangaben, bei deinem Beitrag beispielsweise, «vor einer Stunde» veröffentlicht, steht da. (Fast hätte ich es ohne das Wörtchen «relativ» durch diesen Kommentar geschafft, verdammt. Aber immerhin habe ich Einstein nicht erwähnt.)

Vielleicht haben du oder Kolleginnen und Verleger weitere Gedanken dazu.

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Also ich würde mich freuen, wenn ich den zeitlichen Kontext dort bekomme, wo ich ihn brauche. Nämlich dort im Text, wo ich mich frage, auf wann sich das bezieht. Ob dynamisch oder mit absolutem Datum ist für mich dabei zweitrangig. Denn das hochscrollen, was ich jedes mal getan habe, stört mich etwas im Lesefluss.

Wenn hier jemand einwenden möchte, dass man generell immer das Datum der Veröffentlichung beachten sollte, sehe ich das ein. In der Realität mache ich das jedoch nur selten bzw. wenn es sehr offensichtlich ist, dass ich das für das Textverständnis benötige.

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Da hiess es doch vor ein paar Monaten: Patrick Venetz verlässt uns? Oder doch nicht? Hat das auch irgendwie mit der Relativität der Zeit zu tun? Wenn man fragen darf....

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Kritik

Ich bin ein einfacher Bürger und Einwohner aus Basel und bin bei REPUBLIK, weil ich dachte, dass da ausgewogene Berichte gemacht werden.

Jetzt habe ich aber im Bericht über Basel festgesellt, dass nur über "friedliche" linke Demonstranten und "gewaltbereite" Polizisten geschrieben wird. Auch die Fotos fand ich tendenziös

Nichts wurde geschrieben über die "friedlichen" Proteste, die in diversen Saubannerzügen mit besprühten Fassaden und demolierten Schaufenstern endeten, und bei denen die Polizisten nur Spalier gestanden sind und nicht eingeschritten sind.

Ich habe den Eindruck, dass für die Journalisten die Polizei ein dankbares Opfer ist. Sie werden immer etwas finden, was bei der Polizei falsch läuft. Arme Polizisten.

Ich bin eigentlich kein Freund davon, solche Statements zu schreiben. Aber dieser einseitige Bericht hat mich schockiert. Vielleicht sollte REPUBLIK anstatt mit Bajour mehr mit Prime News zusammenarbeiten

Wenn ich dann noch all die Kommentare über den Bericht lese, dann denke ich wird REPUBLIK in Zukunft nichts mehr für mich sein.

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Christof Moser
Chefredaktion
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Sehr geehrter Herr Ott, vielen Dank für Ihre Kritik. Uns ist nicht bekannt, dass es am 24. November 2018 zu Saubannerzügen, besprühten Fassaden und demolierten Schaufenstern kam. Haben Sie entsprechende Informationen? Dann berücksichtigen wir diese gerne. Unsere wichtigste Aufgabe als Journalistinnen ist es, den Behörden auf die F. zu schauen. Das haben wir in diesem Fall getan. Und was wir dabei in Basel ans Licht brachten, hätten wir so im Schweizer Rechtsstaat nicht für möglich gehalten. Wie sie dem erwähnten Polizeirapport entnehmen können, wirft das Vorgehen ja auch innerhalb der Polizei selbst Fragen auf.

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B. J.
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Lob

Spannende Punkte im gestrigen News-Letter. Zum einen die Studie zum Zusammenhang von Feinstaubbelastung und Covid-Sterblichkeit. Belegt mE einen weiteren Link zwischen Umweltbelastung und Viruserkrankung(en).
Wichtig finde ich auch den Hinweis der WHO im Zusammenhang mit den kommenden Feiertagen

Regierungen müssten realisieren, dass sie nur Risiken abwägen könnten, sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan gestern Abend in Genf. Es gebe keine wissenschaftliche Formel, welche Lockerungen vertretbar seien.

Damit löst sich auch die Hoffnung auf eine Autorität auf, die uns an der Hand nimmt und vor dem Virus schützt, weil sie sicher weiss, was richtig ist. Wir sind schlussendlich auf uns selber zurückgeworfen, wie in jeder existenziellen Bedrohung.

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Sonstiges

Hallo! Bin jetzt auch da... :) Freue mich auf interessanten Journalismus - hatte noch nie ein Abo, kam immer mit Gglen durch und bin Twitter-Junkie... @xhalech

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K. H.
Community+
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Herzlichst willkommen!

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Kritik

Ich bin nun seit knapp einem Monat Abonnent. Grundsätzlich bin ich zufrieden, die Qualität der Artikel empfinde ich als sehr gut.
Im Wissen, dass dies eine höchst subjektive Einschätzung ist, bin ich von der Themenwahl noch nicht ganz überzeugt. Es hat mir konkret zu viele Artikel, die früher beim Feuilleton gedruckt worden wären. Dies bei nur zwei "richtigen" Artikel pro Tag (ich zähle die Newsletter nicht dazu, vor allem die 7-Uhr-Ausgabe bietet meines Erachtens wenig Mehrwert).
Insgesamt besteht darum noch Optimierungspotenzial bzgl. Preis-Leistung.
(Zu meinem Medienkonsumverhalten: Ich war bis vor kurzem Abonnent einer Regionalzeitung sowie des Economist. Letzteren habe ich gekündigt, und bin nun auf der Suche nach einem Ersatz, mit mehr Schweizbezug. Gerne gebe ich der Republik aber noch mehr Zeit, mich gänzlich zu überzeugen.)

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Grüezi! Auch offen subjektive Einschätzungen haben ihre Berechtigung, was ich in Ihrem Kommentar allerdings nicht nachvollziehen kann, ist der von Ihnen gemachte Hinweis auf das Verhältnis von Preis und Leistung. Soll das bedeuten, dass «Artikel, die früher beim Feuilleton gedruckt worden wären» weniger Wert haben als andere? Da müsste ich Ihnen vehement widersprechen – oder habe ich Sie bloss falsch verstanden?

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Danke für Ihre Rückmeldung.
Auch dies war subjektiv gemeint - ich habe ein geringere Zahlungsbereitschaft für diese Themen.
Ich masse mir aber nicht an, diese Themen generell als weniger wertig zu bezeichnen!

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Lob

Vielen Dank für den Nachtmodus, er ist eine Wohltat für die Augen.

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ja, merci für den nachtmodus!

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ebenso; danke!
Die Übersichtsseite ist leider noch nicht im Nachtmodus.

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Danke für das Feedback! Eine Verständnisfrage: Welche Seite meinen Sie mit Übersichtsseite?

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E. H. H.
Leserin
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Wünsche

Beim Lesen des heutigen 19-Uhr-Newsletters bot ich meinen ganzen Humor auf, angesichts des Leutedrücktauchmaleinauge zu, mal Convenience-Food, davon geht die Welt nicht unter. Ich will euch und an den Pranger gestellten Informatikern nicht in die Instant-Suppe spucken, sicher nicht.

Es ist jedoch so, dass auch in der Republik bisher für meinen Geschmack noch nicht genügend Lesestoff fürs Immunsystem geboten wurde, von den anderen Medien ganz zu schweigen. Klar, wer gern liest, was sie liest, stärkt schon mit den positiven Gefühlen ab morgens um fünf sein Immunsystem. Aber mal ehrlich, liebe Leute, ich hätte von euch erwartet, dass auch Dr. Michael Greger oder eine hiesige — wirklich kompetente — Ernährungsberaterin in euren Seiten zu Wort kommt. Warum? Die Pandemie und unser schlechtes Immunsystem haben viel mit ungesunder Ernährung und Lebensweise hier und heute zu tun, aber kaum jemand empört sich öffentlich über die viele Chemie auf Schweizer Speisezetteln, vom Pestizid bis zu den E-Stoffen, und über den chronischen Mangel an zum Beispiel Hülsenfrüchten, Gewürzen oder Kreuzblütlern.

Alle Welt meint Bescheid zu wissen, was es mit Schlagworten wie „ausgewogene Ernährung“ oder „Work-Life-Balance“ auf sich hat. Es gibt da aber noch vieles zu entdecken, vielen Phänomenen auf den Grund zu gehen. Ich bin überzeugt, dass in Làndern wie der Schweiz, wo kein Mangel herrschen muss, jede Menge Antioxidantien und Vitamine verfügbar sind, und der Verzicht auf Zucker und tierische Proteine und Fette sowie ein harmonischer Mahlzeiten- und Lebensrhythmus mit genügend Sauerstoff und Bewegung für Gutverdienende möglich wären, dennoch zu oft, und vor allem von schlecht Ausgeblideten, zu Lebensmitteln aus dem Labor oder zu Nahrungsergänzungsmitteln statt lebendiger Nahrung gegriffen wird, und leichten Herzens zu Medikamenten und Aufputschmitteln. Ich habe keine Studien dazu gemacht. Aber es gibt solche, und ihr könntet gerne mal ein paar davon thematisieren. Dieser Winter mit Corona könnte uns genügend Anlässe geben, diesbezüglich vertieft über Hygiene im 21. Jahrhundert nachzudenken.

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Anonym 2
rosenberg
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Kritik

bitte bitte bitte bitte nicht!!!!!!!
der heutige newsletter entspricht überhaupt nicht meinem gusto.
dieses selbst- und personenbezogene ist für mich selbstbeweihräucherung. oder schlechter trash. für sowas gibt es genug andere optionen.
ich schätze euren journalismus sehr, bitte bleibt auf der spur!

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Danke für die Kritik. Nach fast 100 Ausgaben darf man auch mal eine Scheisse finden.

Bin mir allerdings nicht sicher, ob das wirklich als «Selbstbeweihräucherung» durchgeht, zuzugeben, mit Tiefkühlkost hantieren zu wollen – könnte man doch auch nach Alba an die Internationale Trüffel-Messe.

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Anonym 2
rosenberg
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hm, herr venetz, ist ja nicht das erste mal, dass es um sie geht.... :)

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Constantin Seibt
Reporter
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· editiert
Sonstiges

Weil die Nicht-Verlängerung des Mietvertrages zwischen F. AG und dem Team der Rothausbar zu reden gibt, haben wir der Eindruck, es wäre sinnvoll, etwas ausführlicher auf den Vorgang einzugehen.

Seit Januar 2018 mieteten wir gemeinsam mit der Crew der Rothausbar den Bar-Raum – beide als Zwischennutzer nach der Schliessung des Hotelbetriebs. Wir teilten uns die Miete fürs Erdgeschoss und hatten bei Tag wie bei Nacht eine gute Zusammenarbeit.

Im Sommer 2020, nachdem klar wurde, dass die Republik überlebt, kamen die Besitzer des Hauses auf uns zu mit der Bitte, ein langfristiges Commitment für das Rothaus abzugeben.

Daraufhin haben wir uns für den Verbleib im Rothaus entschieden. Dazu baten uns die Besitzer, uns Gedanken zu einem möglichen Umbau des Gebäudes und auch zur langfristigen Nutzung des Erdgeschosses zu machen.

Uns wurde klar, dass uns für Sitzungen, Interviews und Cafes eine Tagesnutzung wichtig ist. (Das Rothaus ist sehr kleinteilig und wir brauchen einen Begegnungsort fürs Team.) Wir fingen an, ergebnisoffen über verschiedene Möglichkeiten nachzudenken.

Wobei anfänglich unklar war, ob das Barteam Interesse hatte, zu bleiben. Sobald das klar war, war das Barteam mit am Tisch.

In den Gesprächen mit der Crew der Rothausbar hat sich gezeigt, dass wir uns eine langfristige Zusammenarbeit nur schwer vorstellen können, da wir es nicht geschafft haben, eine gemeinsame Vision zu entwickeln. Wir schafften es nicht, auf eine Wellenlänge zu kommen.

In einer Sitzung Ende Oktober ging es um die Zukunft des Hauses. Anwesend waren die Eigentümer (Gebrüder M.), die Vertreter ihrer Liegenschaftenfirma (Mera), ihrer Eigentümervertretung (Vetimag), die Betreiber und Vermieter des Rothauses (Fischer AG) und wir. (Die Verhältnisse sind ein wenig kompliziert.)

Beim Thema für die langfristige Nutzung des Erdgeschosses haben wir offen gesagt, dass wir das Konzept der aktuellen Barcrew für wenig entgegenkommend halten. Und dass für uns eine langfristige, konstruktive Zusammenarbeit mit dem Barteam nach den Gesprächen im Herbst schwer vorstellbar ist.

Wir haben in dieser Sitzung allerdings auch darauf hingewiesen, dass dieser Entscheid unsere Kompetenzen übersteigt. Mit der Begründung: Erstens sind wir auch nur Mietpartei. Zweitens sind wir ein Journalismus-Unternehmen und kein Immobilien-Unternehmen.

Der Vermieter hat ab diesem Zeitpunkt die Kommunikation mit dem Bar-Team übernommen - wir waren nicht mehr involviert. Die Eigentümer haben entschieden, dass der auf Mitte Dezember befristete Vertrag mit dem aktuellen Barteam nicht verlängert wird. Der Vermieter hat diesen Entscheid dem Barteam Mitte November mitgeteilt.

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Wir verstehen, dass für das Barteam alles unübersichtlich und kurzfristig ablief. Auch wir hätten mit Sicherheit besser kommunizieren können. Und wir verstehen, dass sie über unsere Skepsis in Sachen langfristiger Zusammenarbeit nicht glücklich sind.

Es waren drei gute Jahre. Wir finden den Entscheid richtig – auch wenn wir uns einen längeren und entspannteren Abschied gewünscht hätten. Wir bedauern die schwierige Situation, in der sich das Barteam befindet, und das viel zu abrupte Ende einer eigentlich coolen Zeit.

Für den Verwaltungsrat der Republik,
Constantin S. und Clara V.

PS: Über die weitere Nutzung des Erdgeschosses besteht Unklarheit. Es ist noch keinen Entscheid gefallen. Im Moment herrscht Corona.

PPS: Wir haben ernsthaft versucht, uns mit dem Barteam auf eine gemeinsame Version zu einigen. Das ist alles andere als gelungen. Das Barteam ist der festen Überzeugung, dass der Entscheid gegen sie bereits im Sommer fiel, sie in dem ganzen Verfahren keine Chance hatten und dass die Verantwortung für diesen Entscheid allein bei der Republik lag. (Die damit die Gentrifizierung der Langstrasse vorantreibe.) Und dass die Involvierten bei der Republik sie in den letzten Monaten angelogen hätten. So wie wir Sie in diesem Text.
Wir sehen es anders. Zur Sicherheit haben wir sämtliche Korrespondenz und Protokolle noch einmal durchgearbeitet - und sehen es immer noch anders.

Damit bleibt als freundlichst möglicher gemeinsamer Nenner: We agree to disagree.

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Zwei unterschiedliche Perspektiven auf die gleiche Sache ergeben zwei unterschiedliche Wahrnehmungen. In der Regel ist nicht eine richtig und die andere falsch, sondern jede aus ihrer Perspektive nachvollziehbar. Traurige Geschichte für alle Beteiligten. Mein Mitgefühl liegt wie immer eher bei jener Partei, die ich als die situativ schwächere einschätze, nicht selten im Wissen, dass die stärkere Seite durchaus das Recht auf ihrer Seite haben kann. Weh tuts mir trotzdem für die Verlierer.

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chris mueller
MitBürger von nebenan
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Wünsche

Vorschlag:
https://www.theguardian.com/us-news…ans-racism

Wäre toll, wenn D.Binswanger diesen informativen Text ausführlich vorstellen würde. Danke :-)

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Kritik

Liebe Leserinnen und Leser, guten Tag, ladies gentelmen, so fühlte ich mich angesprochen als eine der vielen Leserinnen der Republik. Nun heute Morgen sehe ich plötzlich meinen Namen im morgendlichen Mail stehen, ach! Ich hatte gedacht, dass die zahlreichen negativen Feedbacks, als Sie die persönliche Anrede im morgendlichen Brief ankündigten, Wirkung gezeigt hatten. Zu Ihrer Info, mir ist es immer noch lieber, nicht persönlich angesprochen zu werden.

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Guten Morgen! Danke für die ehrliche Rückmeldung, die Meinungen zur persönlichen Anrede im Newsletter gehen tatsächlich auseinander. Für den Moment nutzen wir diese Möglichkeit ab und zu, aber nicht jeden Tag. Meine Kollegin Arjuna B. hat die Gründe dafür vor ein paar Wochen zusammengefasst. Beste Grüsse

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Vielen Dank Frau H., dass Sie Sich Zeit genommen haben zu antworten. Ich habe die Zusammenfassung von A. B. gelesen. Mit herzlichem Gruss

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Lob

Ich geniesse das gerade immer wieder sehr, Euch zu lesen und zu hören. Ich mag Eure ruhige, intelligente, nachforschende Art. Euren Schreibstil sowieso.

Einzige Kritik bisher: Ich weiss nicht, was die ZEIT-Umfrage da neulich mitten in einem der Artikel gesucht hat? Ich brauch' die nicht, mich irritiert die eher. Hab ja (aus Gründen) nicht die Zeit abonniert, sondern Euch. :-)

Ansonsten: Weiter so! Gerne!

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Liliane Wihler
Republik-Fan
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Grüezi Herr G.
Die Umfrage, die Sie in einem der Artikel entdeckt haben, hat mit einem 'zeitungsübergreifenden' Projekt zu tun. "Europa spricht" bringt gegensätzliche Meinungen aus ganz Europa zusammen und lässt diese in einen Dialog treten. (Ganz ähnlich wie vor zwei Jahren, als die Republik das Projekt 'Schweiz spricht' unterstützt hat.
Solche Kooperationen mit anderen Magazinen und Zeitungen sind aus meiner Sicht zu fördern.
Ihr Hinweis zeigt aber, dass die Umfrage allenfalls zu wenig deutlich auf das gemeinsame Projekt verweist.
Beste Grüsse und einen schönen Sonntag!
Liliane Wihler
(Helfersyndrom)

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Even Meier
Thus play I in one person many ...
·
Wünsche

Beim Teilen der Republik ist der Text auf 256 Zeichen beschränkt. Braucht es diese Limite? Kann die vervielfacht werden?

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Wir haben sie auf 3000 Zeichen hochgeschraubt.

Vor zwei Jahren, als wir das Republik-Teilen-Feature eingeführt haben, hatten wir Angst, ungewollt zu einer Spam-Schleuder zu verkommen. Daher überhaupt eine Limite. Die Einladungs-E-Mails ist, neben der persönlichen Nachricht, schon recht lang geraten. Daher überhaupt noch eine Limite.

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J. K.
· editiert
(unsichtbar)
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B. J.
· editiert
Lob

Danke für den Newsletter, weiter so!

Ich bin mit Random.ize (? dem Google ding) in Mazedonien gelandet. An einer stieren Strassenkreuzung, die mit Ausnahme der Beschriftung auf der ganzen Welt hätte liegen können. Der nächste Klick führte nach Portugal. Und direkt zu der Erinnerung an Olivenpaste auf geröstetem Brot in einer Aluminium-Garage, zu gebratener Blutwurst (!), schneeweisser Bettwäsche mit einer blauen Bordüre und der Brandung am Atlanik mit schreienden Möven unter bleigrauem H., Nieselregen und klammen Fingern.
Ein Kurzurlaub vor dem Compi, herzlichen Dank!

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Das freut uns sehr, Frau J.! Danke auch für's Teilen der Eindrücke aus Ihrem digitalen Kurzurlaub. Wir wünschen einen guten Start ins Wochenende und viele schöne weitere Ausflüge!

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Wünsche

Nehmen Sie bitte Stellung zu der bedauerlichen Kündigung des Vertrags mit den Barbetreiberinnen. Ich möchte mich nicht mitverantwortlich fühlen für die Zerstörung von Existenzen. Paul H.

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K. H.
Community+
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· editiert

Sehr geehrter Herr H. Vielen Dank für Ihre Frage, die wir Ihnen gerne beantworten. Wir sind weder Besitzer noch Vermieter noch Betreiber des Rothauses, sondern ebenfalls Mieter, und entscheiden demnach nicht über die Nutzung und die Zukunft des Hauses. Zum Kontext: Bis 2017 war das eine Hotelbar für Hotelgäste, der Einzug der Republik 2018 ermöglichte die Zwischennutzung als Bar, an dessen Mietkosten wir uns finanziell beteiligt haben, um sie zu ermöglichen und den Raum tagsüber nutzen zu können. Der Vertrag war befristet und ist jetzt nicht verlängert worden. Das künftige Nutzungskonzept für das Erdgeschoss steht noch nicht fest, entscheiden darüber werden die Besitzer respektive die mit dem Betrieb beauftragte Verwaltung. Fest steht seitens der Besitzer seit kurzem nur, dass die Republik und Project R weiterhin im Rothaus bleiben dürfen und wie bis anhin die Räume im Erdgeschoss nutzen dürfen. Konnten wir damit Ihre Frage klären?

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Habt ihr euch aktiv für die Betreiber der Bar eingesetzt? Im Moment kommt es eher so rüber, als wärt ihr nicht unglücklich, dass deren Vertrag nicht verlängert wurde. Ihr habt ja einen guten Draht zum Vermieter. Wenn noch keine Nachfolgelösung gefunden wurde, könnte ja der bestehende Vertrag trotzdem noch verlängert werden.

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D. G.
Skeptiker
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· editiert
Sonstiges

Hallo Republik

Der gestrige Newsletter macht mich stutzig. Da steht im Titel, dass keine Betten mehr F. sind. Später heisst es dann, dass in mehr als einem drittel (also zwischen 33.3% und 50%) der Kantone die Intensivstationen aktuell an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Für die Autorin bedeutet das: "fast vollständig belegt".

Ich habe mir die Zahlen auf srf.ch und icumonitoring (die Quelle) angeschaut und diese vermitteln ein anderes Bild. Für alle, die das lesen und icumonitoring.ch besuchen: Da kann man auf die einzelnen Regionen/Kantone klicken und erhält detaillierte Informationen (Grafiken, Zahlen, Wachstum etc.)

Heute Morgen gab es schweizweit 34 freie zertifizierte Intensivbetten, kurz nach Mittag waren sie alle belegt.

Woher kommt diese Information? Gemäss icumonitoring ist nur der Glarus 100% ausgelastet. Der hat aber auch gerade mal 6 IPS-Plätze. Genf hingegen hat insgesamt 71 IPS-Plätze, von denen 44 besetzt und 27 noch F. sind. Auch ist es nicht so, dass der Trend überall hin zu mehr Auslastung geht. Die Trends sieht man bei SRF sehr schön (Link oben).

Kann mir das jemand erklären?

P.S.
Im Zusammenhang mit dem Teil des Newsletters zur Schliessung des Spitals habe ich noch einen weiteren Input: Warum lenken wir (Politiker, Medien, Fachkräfte, Bürger) unseren Fokus nicht stärker auf den Ausbau der Kapazitäten? Viele Spitäler sind stark ausgelastet. Warum baut man nicht mehr Spitäler? Baut bestehende aus? Fördert die (Um-)Schulung von Personal? Das ist ein Punkt, den ich überhaupt nicht verstehe. Wollen wir in Zukunft bei jedem neuen Virus mit vergleichbarem "Verhalten" in die gleichen Probleme laufen?
Ich würde auch gerne wissen, wie unser Gesundheitssystem generell so aufgestellt ist. Man hört ja immer wieder von Personalmangel bei Ärzt*innen, Pflegefachkräften etc. Und dass man in Spitälern nicht genügend Zeit hat, sich wirklich um die Patient*innen zu kümmern. Nur das nötigste. Das wäre aus aktuellem Anlass doch einmal eine ausführliche Recherche wert, oder nicht?

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M. K.
Kopfüber
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Herr G., ich habe mich das auch gefragt (Diskrepanz zwischen Newsletter-Zitaten und ICU-Monitoring), aber da muss sich nicht die Autorin erklären - sie hat nur die Verantwortlichen des KSD und SDI zitiert. Da man davon ausgehen muss, dass diese Herrschaften einen Überblick über die Datenlage haben und solche Aussagen nicht leichtfertig treffen, würde ichvdem einmal vertrauen und die Diskrepanz zum ICU-Monitoring so erklären, als dass dort vielleicht nicht unterschieden wird zwischen SGI-zertifizierten (876 schweizweit) und nicht-zertifizierten Plätzen (mehr). Die Aussage war ja auch: die zertifizierten Plätze sind voll. Und das ist ja besorgniserregend genug.

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M. K.
Kopfüber
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Sonstiges

Zum heutigen Covid-19-Newsletter. Ich fasse mal zusammen:

  • die Intensivstationen sind voll

  • genau, voll: RisikopatientInnen sollten sich schon mal Gedanken über eine Patientenverfügung machen

  • die Bevölkerung ist zufrieden.

  • Okay, die AusländerInnen halt nicht so, aber OK

  • Ein weiteres Spital in nicht-zentraler Lage muss dicht machen

  • Wer über eine Zweitwohnung verfügt, zieht sich dorthin zurück

  • Fussball fällt aus

  • die Empfehlung: Tee trinken, ist super für die Abwehrkräfte.

Frau Mayer, sollten wir mit dieser Kommentarlosen nicht-Einordnung von irgendwie doch zusammenhängenden Tatsachen aufgerüttelt werden? Oder haben Sie das jetzt gar nicht bemerkt und haben das einfach noch so schnell hingekloppt auf 19 Uhr? Mit dem Tee meinen Sie das ernst? Wie ist gerade der Neigungswinkel auf Ihrer Titanic?

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Lieber Herr K., ganz grundsätzlich: Der Covid-19-Uhr-Newsletter wird mit Sorgfalt geschrieben und produziert. Sollten Sie Fragen an die Autorin haben, dann möchte ich Sie bitten, sich über folgende E-Mail-Adresse direkt an sie zu wenden: covid19@republik.ch

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M. K.
Kopfüber
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Frau H., vielen Dank. Es ist meinem vielleicht etwas überstürzten Schrieb anzumerken, dass der newsletter von gestern einen zumindest etwas ratlos zurücklässt. Dass das nicht nur mir so geht, zeigt auch die Reaktion von Verleger @D. G.. Mir ging es auch weniger um Kritik an Frau Mayer, als um eine Diskussion: was bedeutet das, dass wir alle zusammen die Intensivstationen ans limit gebracht haben, insgesamt zufrieden sind und uns am Schluss Tipps zum Teetrinken geben? Und ja: was genau bedeuten die Zahlen des ICU-Monitoring, die ich auch verfolge, und nach denen es noch beherrschbar aussieht, wenn die Verantwortlichen gleichzeitig davon sprechen, dass die Kapazitäten praktisch vollständig belegt sind?

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Sonstiges

Kennen Sie das Magazin "heidi.news" aus der Romandie? Ich bin heute darüber gestolpert und habe den Eindruck, es habe ein ähnliches Konzept wie die Republik. Vielleicht könnte ja eine Zusammenarbeit für beide Magazine interessant sein? Zum Beispiel Austausch von Reportagen usw. Für das westschweizer Magazin ist die Rentabilität vermutlich noch schwieriger as für die Republik, da das Zielpublikum mit der Westschweiz nochmals einiges kleiner ist...

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Christof Moser
Chefredaktion
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· editiert

Vielen herzlichen Dank für Ihre Anregung, Frau W. Wir stehen mit Heidi (oh, Ihrer Namensvetterin!) in Kontakt und haben auch gemeinsame Projekte im Köcher. Zu sagen ist dazu auch: Heidi wurde gerade aufgekauft (siehe Watchblog der Medienkonzentration) und soll mit Le Temps zusammengeführt werden (mit denen wir letzte Woche die Crypto-Recherchen stemmten). Sie sehen, wir sind mit der Westschweiz bereits eng verbunden. Das Problem am grundsätzlichem Austausch von Beiträgen besteht darin, dass die Übersetzung sehr aufwändig ist. Der Aufbau und Rhythmus französischer Texte unterscheidet sich so erheblich von deutschen Beiträgen, dass man die Texte nicht selten neu schreiben müsste. Herzliche Grüsse aus der Redaktion!

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Vielen Dank für Ihre Antwort. Das freut mich, dass es bereits eine Kooperation über die Sprachgrenzen hinaus gibt. Und ja, wir Heidis müssen schliesslich zusammenhalten. ;-)

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Lob

Ein Riesenglück, die heutige Ausgabe der Republik. Merci!

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A. B.
Community Support @ Republik
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Herzlichen herzlichen Dank für Ihr Lob, Herr Wiss!

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B. J.
· editiert
Sonstiges

Beiträge, die polarisieren, erzeugen viele Kommentare. Viele Kommentare wertet die Redaktion offenbar als Erfolg. Eine nicht ganz ungefährliche Strategie, weil man so Spaltung fördert. Ich hoffe, andere Qualitätsmasstäbe geraten dadurch nicht allzusehr in den Hintergrund. Das vergangene Wochenende, insbesondere die Binswanger-Kolumne und das Ryser-Interview, haben mich diesbezüglich ziemlich zaghaft zurückgelassen, und ich bin froh um den heutigen sachlichen Beitrag von Simon Schmid, auch wenn er weniger Kommentare nach sich zieht als Michael Rüeggs heisses Eisen zum Helmobligatorium. Stimmung hochkochen ist für mich eher ein Merkmal sog. sozialer Plattformen als eine Qualität ernstzunehmender Medien.

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Christof Moser
Chefredaktion
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· editiert

Bloss weil Dialog ein Ziel von sinnvollem Journalismus ist heisst das nicht umgekehrt, dass wir uns vor einer Publikation überlegen, was polarisiert, sehr geehrte Frau J. Dass die Frage, ob ein Helmobligatorium sinnvoll ist eine grössere Debatte auslöst als jeder Beitrag über Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung, extremistische Umtriebe, Rechtsstaatsschleifungen, Behördenversagen ... tja. Wir staunen manchmal auch. Der Beitrag von Michael Rüegg und die dazugehörige Debatte sind übrigens sachlich formuliert.

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B. J.
· editiert

Ja, nichts gegen die Formulierung von Michael Rüeggs Beitrag, sehr geehrter Herr Moser. Dass die Frage, wer ein Obligatorium für eine weitere mit Unbequemlichkeit verbundene Sicherheitsmassnahme befürworte, aktuell höhere Wellen schlägt als in einer Zeit ohne Masken und vielen anderen Verhaltenseinschränkungen, finde ich persönlich allerdings nicht allzu erstaunlich.

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P. S.
· editiert
Wünsche

Habe soeben diesen Artikel zum Bundesgerichtsentscheid zum Mietpreis beim Blick entdeckt: https://www.blick.ch/politik/bundes…97882.html

Das wäre doch ein gutes Thema für am Gericht oder die lange Sicht. Oder beides =)

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Danke für diesen Input, das leite ich gerne weiter. Herzlich!

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Sonstiges

Bug Report:
"Wie sich Amerika auseinandergelebt hat"
Ein PDF File wird zwar erstellt, aber die Grafiken werden dabei unterschlagen. Dies lässt sich mit Chrome und Firefox reproduzieren.
Freundliche Grüsse

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Danke für die Benachrichtigung, wir gehen der Sache nach.

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Das Problem ist inzwischen behoben. Wenn Sie das PDF erneut anfordern sollen Sie mit den Grafiken bekommen. Allenfalls ein oder zweimal neu laden damit Ihr Browser es tatsächlich erneut herunterlädt.

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R. K.
recherchierender Massnahmenkritiker
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Kritik

Liebe RedaktorInnen
Sie machen eigentlich guten Journalismus.
Über ihre Berichterstattung zur Coronasituation bin ich allerdings mehr als enttäuscht. Ich kann nicht verstehen, warum auch Sie, wie die grosse Mehrheit der öffentlich-rechtlichen Medien, nicht differenzierter auf kritische Stimmen eingehen. Ich habe in der Republik noch keine relativierende Einordnung der sogenannten Fallzahlen gelesen (oder habe ich sie allenfalls übersehen?). Habe ich Ihre kritische Stimmen zur Wirksamkeit von Masken verpasst, zu den Gefahren einer genbasierten Impfung, (indirekter) Impfzwang, zu den Kollateralschäden der verordneten Massnahmen an unserer (und der weltweiten) Gesellschaft, zu Einschränkung von Grundrechten? Und so weiter. So viele Themen, die einen Diskurs verlangen, deren Komplexität mich aber nicht selten überfordern.
Ja, ich bin ein überzeugter Masssnahmenkritiker. Dabei verlasse auch ich mich auf Informationsquellen und AutorInnen meines Vertrauens, die wissenschaftlich fundiert argumentieren und Quellen belegen können. Um nur 2 Beispiele zu nennen: https://corona-transition.org und Dr. Rüdiger Dahlke.
freundliche Grüsse

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Christof Moser
Chefredaktion
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Sehr geehrter Herr K., besten Dank für Ihre Kritik. Die Maskenfrage haben wir hier geklärt, zur Impfung hier und hier berichtet, zu den Grundrechten hier und hier und hier, zu den Massnahmen und ihren Folgen finden Sie via Suchfunktion Interviews und Aussagen von Psychologinnen, Hoteliers, Lehrerinnen, Pflegenden, Historikerinnen, Pathologen, ... Wie wir mit Fallzahlen und wissenschaftlicher Evidenz umgehen, haben wir hier erklärt. Tatsächlich sind viele Themen, die diese Krise mit sich bringt, überfordernd und zuweilen geprägt von Widersprüchen. Was eher nicht hilft dagegen: sich auf Plattformen zu verlassen, die anonyme Absender haben wie die von Ihnen genannte. Es gibt da draussen Tausende, die mit der Angst und Überforderung ein Geschäft betreiben oder ihr politisches Süppchen kochen. Mein Tipp: halten Sie sich davon fern. Freundliche Grüsse aus der Redaktion!

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R. K.
recherchierender Massnahmenkritiker
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Vielen Dank Herr Moser, dass Sie sich Zeit genommen haben, auf Texte, die meine angesprochenen Themenbereiche beinhalten, zu verweisen.
Dass die Plattform Corona-Transition offensichtlich das Reputationsrisiko für ihre Journalisten so hoch bewerten muss, dass der (namentlich bekannte) Herausgeber die Namen der Mitarbeitenden nicht öffentlich preisgibt, ist zugegebenermassen ein Schönheitsfehler. Gut ist, dass Sie transparent machen, welche Regeln Sie bei der Berichterstattung anwenden. Im Themenbereich Grundrechte erkenne ich eine Ausgewogenheit in der Berichterstattung.
In Sachen Coronainformation bleiben Sie für mich aber leider immer noch enttäuschend. Ich habe keine Stimmen von Experten, die kontroverse Schlüsse ziehen, entdeckt.
Einzig in den Kommentaren der LeserInnen zu den Kolumnen von Daniel Binswanger fand ich die gesuchten kritischen Töne (siehe Kommentar vom 16.11.20 von Martin Raaflaub zur Kolumne "Wir sind überlastet"). Obwohl poitiert und süffig geschrieben, bleibt auch Herr Binswanger dieser einseitigen Optik der offiziellen Behörden verhaftet: Impfen ist gut, Masken helfen, der PCR-Test ist verlässlich, Sterben ist unnatürlich...
freundliche Grüsse

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Even Meier
Thus play I in one person many ...
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Wünsche

Es wäre toll, Audio (auch auf Android, sofern das andernorts bereits möglich sein sollte) vor- und rückwärts spulen :D zu können. Beispielsweise um 10 Sekunden.

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Danke für das Feedback, wir haben das Feature auf dem Schirm!

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Even Meier
Thus play I in one person many ...
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Möge der Transfer vom 🌂 auf den 💻 gelingen!

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Kritik

Liebe REPUBLIK, seit Eurem Start habt Ihr mich immer wieder mit fundierten, überraschenden und intelligenten Artikeln begeistert - dafür ein grosses Lob! Warum ich dieses Feedback dennoch als Kritik deklariere, liegt an einem Detail: Eure häufigen Verweise auf die ZOOM Kommunikations-Plattform, die meiner Meinung nach gemieden werden sollte. Und zwar aus zwei Gründen: a) wiederkehrende Sicherheitsprobleme, b) Hörigkeit gegenüber der KP China, was z.B. dazu führte, dass regimkritische Gruppen von der Plattform verbannt wurden. Darum fände ich es mehr als wünschenswert, wenn Ihr zukünftig keine "Schleichwerbung" mehr für dieses zweifelhafte Unternehmen betreiben würdet.

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Liliane Wihler
Republik-Fan
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Sehr geehrter Herr B.
Gestatten Sie mir, dass ich mit Ihnen in Dialog trete, um Sie auf etwas aufmerksam zu machen:
Die Republik hat in früheren Beiträgen bereits zwei Mal auf Sicherheitslücken bei Zoom hingeweisen.
Einmal bei einem Tech-Podcast von Adrienne Fichter, ab Minute 13:45, und ein anderes Mal in einem "Was diese Woche wichtig war", mit dem Übertitel, etwas weiter unten "Zum Schluss: Die Zoombie-Apokalypse!".
Ich denke, vielen ist bereits bewusst, dass Zoom datenschutztechnisch nicht die beste Empfehlung hat. Ständig darauf hinzuweisen wäre für mich als Leserin eher störend ("oh mann, das weiss ich doch schon"). Auf jeden Fall finde ich nicht, dass die Erwähnung eines Programms als Schleichwerbung deklariert werden kann.
Nun wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende - ich hoffe, mein Tonfall war nicht unangemessen.
Beste Grüsse

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Liebe Frau Wihler
Besten Dank für Ihre Antwort. Dass die REPUBLIK bereits zweimal auf die Sicherheitslücken bei ZOOM hingewiesen hat, ist sicher löblich. Aber was ist mit dem mindestens ebenso gewichtigen Problem der Hörigkeit gegenüber einem totalitären Regime?
Und warum muss überhaupt bei der Erwähnung eines Videogesprächs der Name der Plattform genannt werden? Bei einem Email-Versand oder der Eingabe eines Online-Kommentars käme es auch Ihnen nie in den Sinn, das verwendete Email Programm oder den Browser zu nennen!
Meines Erachtens besteht die reale Gefahr, dass bei ständiger Nennung von ZOOM diese Plattform mit der Zeit den Nimbus eines "Standards" erhält - und damit sehr wohl kostenlos beworben wird.
Auch Ihnen ein schönes Wochenende.
Freundliche Grüsse

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Lob

Schade zwar, dass die Gespräche in der Rothausbar zwischen Roger de Weck und interessanten Gesprächspartner*innen verschwunden sind. Aber auch dieser Podcast
von heute ist ein Gewinn für mich - ich lerne viel und gerne aus diesem Interview
und bin beeindruckt vom wissenden Nachfragen von Herr de Weck und sage Danke
für was mir die Republik bietet an Information, Hintergrund und solidem Wissen
über die Welt, in der ich lebe. Bitte weiter machen! So! Republik!

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Herzlichen Dank für das Lob, Frau M.!

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D. G.
Skeptiker
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Sonstiges

Frage:
Warum ist im Covid-Newsletter der Kommentarbereich deaktiviert? Gibt es dafür eine gute, nachvollziehbare Begründung?

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Oliver Fuchs
Journalist
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· editiert

Hallo. Bei keinem der Newsletter gibt es einen Kommentarbereich, gab es noch nie. Dafür die E-Mailpostfächer, die wir fleissig lesen und wo wir auch je nach Zeit und Musse zurückschreiben.

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D. G.
Skeptiker
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Zum Newsletter:
Man könnte diesen aber theoretisch aktivieren, nehme ich an? Der letzte Newsletter beinhaltete ein Interview, was für einen Newsletter auch eher atypisch ist und wo ein Dialog vielleicht spannend gewesen wäre. Wenn der Trend dahin geht, dass die Corona-Berichterstattung über den Newsletter zu den Verleger*innen kommt, dann wünschte ich mir eine Möglichkeit des Dialogs in der Community.

Zum E-Mail-Verkehr:
Wie Sie wissen, habe ich schon diverse Mails an covid19@republik.ch geschickt und dabei jedes Mal nur die automatisch generierte Antwort erhalten mit dem Versprechen, dass alles auch gelesen wird. Ob meine Mails und die darin verlinkten Inhalte wirklich gelesen wurden und was die Redaktion dazu meint weiss ich folglich nicht. Von Dialog kann diesbezüglich also keine Rede sein, zumindest nicht mir gegenüber. Mir ist dabei auch klar, dass Sie und Ihre Kolleg*innen nicht die Zeit haben, zu jedem Thema/Mail in einen vertieften Dialog zu treten.

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D. G.
Skeptiker
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Wünsche

Ich wünsche mir von der Republik, auf die im folgenden Artikel angesprochene Thematik genauer einzugehen:

https://www.infosperber.ch/Artikel/…hn-ziehen1

Wenn dies nicht geschieht, wird die Republik in der Berichterstattung um SARS-CoC-2 in meinen Augen ihrem journalistischen Auftrag (Meinungsbildung, Reflexion, vielseitige Information) nicht gerecht. Ich würde dann sogar soweit gehen, ein solches "Ignorieren" als fahrlässig zu bezeichnen.

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Wünsche

Webseite: Ich hätte gerne eine Möglichkeit, nur ungelesene Artikel anzuzeigen. Z.B. durch einen Filter im Feed. Ich lese oft zuerst nur eine Auswahl der neuen Artikel. Wenn ich später weiterlesen will, muss ich entweder alle Titel nochmals lesen oder die Häkchen suchen und überspringen.

Die teil-gelesenen Artikel findet man im Profil bei den Lesezeichen. Diese sollten vom Filter auch ausgeblendet werden. Andernfalls würde die neue Funktion dazu verleiten, das Lesen von uninteressanten Artikeln nicht abzubrechen, sondern immer bis zum Ende zu scrollen, nur damit die Leseposition künstlich auf 100% gesetzt wird.

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Richard Höchner
Mitgründer Republik
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Danke für diesen Input - das nehme ich gerne mit an unsere nächste Produktentwicklungs-Sitzung.

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D. G.
Skeptiker
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· editiert
Wünsche

Vor nicht allzulanger Zeit gab's von der Republik einen Artikel zum PMT. Vor etwas mehr als einem Monat wurde das Referendum dagegen ergriffen. Kann die Republik dazu ein Follow-Up machen und das Referendum explizit erwähnen? Oder ist das eine zu starke politische Positionierung?

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Christof Moser
Chefredaktion
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Vielen Dank für Ihre Anregung, Herr G. Wir sind als Journalistinnen tatsächlich keine Dienstleister politischer Interessen, sondern eine Reflexions- und Kontrollinstanz. Und diese Aufgabe haben wir in diesem Bereich vorerst erfüllt.

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Lob

Interessanter Newsletter über den Verlust des Geruchssinnes, danke.

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Oliver Fuchs
Journalist
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Freut uns, merci!

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Kritik

Hoi zäme
Euer letzter Coronanewsletter hat mich doch sehr erstaunt. Die Tendenz zur Panik war zwar absehbar, darum schreibe ich jetzt gemäss eurer Empfehlung ruhig und klar....
Was reitet euch eine Pressemitteilung eines Pharmariesen einfach so in Hoffnung umzuwandeln. Wenn ich heut den Artikel über Regli lesen sollten euch diese Manöver doch bekannt sein. Zur Beobachtung unseres gegenwärtigen demokratischen Zustands muss die Panik draussen bleiben.. lieber Gruss

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Guten Tag Herr Wischnitzky
An klar und ruhig formulierter Kritik sind wir immer interessiert. Ihren Punkt verstehe ich allerdings nicht: Im gestrigen Newsletter wurde die genannte Pressemitteilung erläutert und eingeordnet, damit alle nachvollziehen können, was die Nachricht bedeutet – was hat das mit «Panik» zu tun?
Gruss zurück

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Wünsche

Guten Tag,
kürzlich habe ich in „Blätter für deutsche und internationale Politik“, Ausgabe 11‘20 einen Kommentar von Pia Eberhardt mit dem Titel „Klagen ohne Scham: die Profiteure der Pandemie“ gelesen. Es geht um die Möglichkeit, dass Konzerne vor privaten Schiedsgerichten die in weltweiten Handels- und Investitionsabkommen festgelegten Rechte auf Einkommenseinbussen durch staatliche Verordnungen wie Corona-Massnahmen einklagen und enorme Summen einheimsen können.
Wenn ich es richtig mitbekommen habe, sind auch in Freihandelsabkommen solche einseitig die Wirtschaft begünstigende Abmachungen drin.
Ich kann mich nicht erinnern, mag mich aber täuschen, dass dieses Thema in der „Republik“ behandelt worden ist.
Ich denke, dieses Thema ist in mehrerer Hinsicht brisant, werden doch ganz offensichtlich die Staaten und damit die Bürgerinnen und Bürger auf Kosten von Grosskonzernen geschädigt und werden hier private Schiedsgerichte gerade von den Kreisen, die nicht genug gegen den europäischen Gerichtshof und die „fremden Richter“ hetzen können, offensichtlich problemlos akzeptiert.
Es würde mich sehr freuen, wenn sich die „Republik“ dieses auch die Schweiz sicher stark betreffenden Themas annehmen könnte.
Vielen Dank der ganzen Redaktion für die gute und engagierte Arbeit!

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Lieber Herr Kienholz
Merci für den Input! Nein, von solchen Schiedsgerichten habe ich noch nicht gehört, jedenfalls nicht im Zusammenhang mit Corona! Werde aber gerne die Augen offen halten.
Beste Grüsse
Simon Schmid

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T. S.
· editiert
Wünsche

Liebe Republik
Ich wünsche mir einen Beitrag zur slowakischen Politik und zur Korruption. Ich sehe nur die Schlagzeilen (Polizeichefs werden festgenommen, Plagiate usw) und höre wie sich ein slowakischer Freund über die Verstrickungen diverser Politiker enerviert, aber ich hätte gerne mehr Hintergrundinfos zu diesem Thema.
Alles Liebe,
Tina
PS: Danke für den hochwertigen Journalismus, den ihr Tag für Tag betreibt :)

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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Guten Morgen!
Besten Dank für Ihre Anregung. Kennen Sie schon die Reportage von Irena Brežná, die vor einer Weile hier erschienen ist? Sie enthält einige Hintergrundinformationen zur slowakischen Politik – und Sie können sich den Beitrag auch als Audio anhören. Herzliche Grüsse
PS: Danke für das nette Lob!

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Vielen Dank für den Link. Den Artikel kannte ich noch nicht (war damals noch nicht Abonnentin). Da würde sich doch jetzt eine Fortsetzung lohnen, so 2.5 Jahre später ;)

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Liebe Republik.
Ich wünsche mir ein Interview mit Menschen die Alternativen aufzeigen können zur gängigen Covid Angstmacherei.
Zum Beispiel mit dem Homöopathen Dr. Wurster. Dank den Behandlungen mit homöopathischen Mitteln, musste er keinen seiner über 70 Patienten mit Coviddiagose ins Spital einliefern oder mussten gar künstlich beatmet werden. Aus meiner Sicht würde das auch bedeuten, dass die ganze Angstmacherei unnötig ist und die Spitäler nicht in einen Kollaps laufen.
Ich habe die Republik seit Anfang an abonniert, weil ich mir erhoffte das da ein mutiges, unabhängiges und weitsichtiges Medium entsteht. Aber das Bild das ihr zu COVID abgebt: sehr, sehr enttäuschend !
Das ist nicht die Republik in die ich weiter investieren möchte!
Mit freundlichen Grüssen und ein gutes Aufwachen wünscht
L. D.

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Guten Tag

Meinen Sie den Arzt Jens Wurster aus Locarno?

Der Blick hat bereits über ihn und seinen Artikel in der deutschen Zeitschrift «Natur&Heilen» berichtet:

Doch ob dem wirklich so ist, sieht Andreas Cerny (64), Virologe am Corona-Referenz­spital Moncucco in Lugano TI, kritisch. [] Denn auch der Artikel von Jens Wurster liefere keinen wissenschaftlich stichhaltigen Nachweis. «Wir können aufgrund dieser Publikation nicht sagen, ob Homöopathie nützt oder schadet oder gar nichts bewirkt.» Das heisst, am Ende ist es bei der Homöopathie wie immer: eine Glaubensfrage.

Der Blick berichtet lediglich von 7 Fällen. Bei einem milden Covid-19-Verlauf ist Homöopathie sicher nichts Abwegiges. Aber wie auch bei Krebs würde ich stark davor warnen zu lange auf eine Wirkung zu hoffen und eine erwiesenermassen wirksame Therapie hinauszuzögern.

Herzliche Grüsse von einem ehemaligen S. Schüler

Bitte wenden Sie sich für medizinischen Rat immer an ausgewiesene Fachleute.
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Danke Herr Preusse für ihre Stellungnahme

Nach meinen langjährigen Erfahrungen als Pfleger, habe ich zu viele negative Erfahrungen mit den klassischen Behandlungsmethoden (Pharma) und den „erwiesenen“ (Neben)Wirkungen gemacht.
Aber das ist meine Entscheidung und Sie als Head of IT haben Ihre eigene Entscheidung diesem Thema gegenüber zu treffen.
Im übrigen erhoffte ich mir bis anhin von der Republik schon, dass ihr den ganzen entsprechenden Artikel lest, bevor ihr Stellung nehmt!
Es ist in dem Artikel von „ mehr als 70 Erkrankte“ die Rede!
Falls ihr nur den „Blickabdruck“ habt, ich kann euch da gerne aushelfen 😉.
Und schauen Sie, es geht mir genau um das. Wenn die Republik sich, zum Beispiel im Fall Quadroni, gleich verhalten hätten, wäre der Skandal nie aufgeflogen.
Ist da ein wenig Lethargie eingezogen bei euch?
Im übrigen spreche ich die Behandlungen mit meiner Klassischen Ärztin ab, die mich voll und ganz unterstützt. Aber vielen Dank für Ihren Hinweis.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
L. D.

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Sonstiges

Ein Gedanken zur mageren Stimmbeteiligung die ihr im Newsletter heute thematisiert habt. (Fast) 100% der Mitglieder stimmen jährlich für oder gegen das Projekt mit dem Entscheid das Abo zu verlängern - oder auch nicht. voting by feet. Wem's nicht passt, der lehnt nicht das Budget ab, der verlängert einfach sein Abo nicht mehr.

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Interessanter Punkt, Merci! Und herzliche Grüsse nach Bern

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Wünsche

Liebes Republik Team
Beim durchlesen der Abstimmungsunterlagen ist mir aufgefallen, dass ihr 20'000.- für die Ausbildung budgetiert habt.
Ich kann mich noch entfernt erinnern, dass zu Beginn der Republik versprochen wurde, gezielt junge Journalistinnen und Journalisten auszubilden. Dabei war auch vom schönen Begriff unternehmerischer Journalismus die Rede. Die jetzigen budgetierten Ausgaben scheinen dafür eher knapp bemessen. Könnt ihr mich über den aktuellen Stand aufklären. Wie viele Jungjournalisten wurden und werden ausgebildet? Welche Schwerpunkt werden gelegt?
Ich bin gespannt auf eure Ausführungen.

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Miriam Walther Kohn
Geschäftsführerin Republik
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· editiert

Lieber Martin B.
Vielen Dank für die Nachfrage und vor allem für das genaue Lesen der Abstimmungsunterlagen. Das freut mich persönlich sehr.
Gerne beantworte ich Ihre wichtige Frage auf die wir u.a. beim Project-R-Newsletter vom 28.9.2020 eingegangen sind.

  • Wir haben seit dem Start der Republik zwei Trainee-Zyklen durchegführt und dabei insgesamt 6 Jungjournalist*innen ausgebildet.

  • Der zweite Zyklus ging am 31. August 2020 zu Ende (=> Daher stammen die CHF 20'000, Juli und August für 2 Trainees).

  • Basierend auf diesen zwei Zyklen evaluieren wir im laufenden Geschäftsjahr die bisherigen Erfahrungen gründlich, um das Trainee-Programm mit einem überarbeiteten Konzept und einer nachhaltigen Finanzierungsstrategie langfristig aufzubauen.

  • Deshalb haben wir vorerst keine weiteren Ausgaben für das Geschäftsjahr 2020/2021 budgetiert.

  • Ohne etwas versprechen zu wollen: ich gehe Stand jetzt davon aus, dass wir im 2021 mit einem überarbeiteten Konzept und einer langfristig angelegten Finanzierungsstrategie den 3. Zyklus des Trainee-Programm starten werden.

  • Weil für uns ist klar: Wir wollen und werden weiterhin ausbilden.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage entsprechend beantworten konnte. Sehr gerne können Sie sich jederzeit melden, falls noch weitere Fragen auftauchen sollten.

Beste Grüsse
Miriam Walther

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B. J.
· editiert

Wenn ich da noch nachfragen darf: Juli und August für 2 Trainees Fr. 20'000.-, d.h. Fr. 5'000.-/Monat/Trainee. Ich meine mich zu erinnern, dass auch die Trinees reguläre Löhne bekommen, also um die Fr. 8'000.- für ein 100% Pensum. Vielleicht irre ich mich da, aber sollte es so sein, kämen dann die Fr. 5'000.- pro Monat/Nase noch dazu? Wofür genau?

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Die Beiträge der REPUBLIK sind in der Regel sehr gut recherchiert und ausführlich. Deshalb würde ich gerne etwas von Ihnen lesen über den aktuellen Bericht des IPBES (Weltbiodiversitätsrat), über die Folgen bei fortdauerndem mangelnden Naturschutz für das Ökosystem und vor allem für
das Risiko zukünftiger Pandemien, vor dem wir uns besser schützen könnten.

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Ich würde mich dem gerne anschliessen - gerade auch was die Biodiversität in Bezug auf angebliches, vermutliches oder tatsächliches "Insektensterben" angeht habe ich viele heterogene Berichte gesehen.

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Hallo Frau Z. und Anonym,
Besten Dank für Ihre Anregungen! Das Thema liegt bei uns tatsächlich auch auf dem Tisch. Gut, zu wissen, dass es interessiert!

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seit 2018