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· editiert

Eine gute Ergänzung zu diesem interessanten Artikel wäre eine Darstellung der Entwicklung des Schweizer Medienmarktes. Die Medienmacher haben von fetten Jahren profitiert und sind von den danach kommenden mageren Jahren überrascht worden.

Medienunternehmen handeln wie Unternehmen in anderen Branchen (wir erinnern uns noch an die UBS 2008): Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
Das sollten wir sicher nicht vergessen.

Aber ganz abgesehen davon:
Es wäre einfach wichtig, eine funktionierende Nachrichtenagentur zu behalten.

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Da haben Sie Recht, eine Darstellung der Entwicklung des Schweizer Medienmarktes wäre eine gute Ergänzung. Was wir in den vergangenen zwei Jahren bereits erarbeitet haben, ist die «Chronologie der Medienkonzentration», die wir ungefähr jedes halbe Jahr updaten: https://www.republik.ch/2018/05/17/…zentration Vermutlich nicht genau das, was Sie sich wünschen – aber ein Anfang. Beste Grüsse

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ü65: (u.a.ex?)JournalistinBR
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Ein sehr guter Artikel: vielen Dank für die weiterführende Recherche. Das war/ist ja genau das, weswegen ich (auch) bei Republik bin: eine Metaebene, von der aus auch die ganze Medienlandschaft beobachtet wird. Es dürfen auch bei diesem Thema gerne Zwischenergebnisse gezeigt werden. (Klammerbemerkung mit einer Prise Ironie: ich warte ja darauf, bis die abgespaltenen Printelemente einer TamediaAG ((oder wie das Ding jetzt heisst)) sich systemrelevant auch an den Busen des Staates wirft; bzw.bis Eric Gujer staatstragend wird, inklusive den anderen Blick nach Nord-Osten:)).

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NZZ-Chefredaktoren und ihre Editorials fallen unter Heimatschutz und Denkmalpflege.

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Ex-Agencier
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Über zwei Jahre Scherben und Schicksale also bis zu diesem Schritt. Immerhin bewegt sich nun etwas nicht nur im Kreis abwärts, wie Dennis Bühler treffend feststellt. Ein Berührungspunkt der SRG mit der Rumpf-Agentur ist, dass die Verleger erstere unter Druck setzen, ihnen Bewegtbilder möglichst breit, schnell und gratis zur Verfügung zu stellen. Derweil wollen sie die SRG möglichst vom Onlinemarkt fern halten - tatsächlich wird etwa den Regis das Netz gekappt. Wenn also die Verleger die SRG als Selbstbedienungsladen betrachten, würde eine Text- und Bild-Agentur einigermassen unter das SRG-Dach passen, könnte man meinen. Sie wäre dort punkto Headcount eine diskrete Abteilung, aber für den Service Public sehr relevant, und sie hätte so eine Überlebensperspektive mit einigermassen bewährt-organisiertem Abstand vom Staat. Die Reorganisationsperspektivern der SRG (Stichworte zB Zeitversetzt oder Marktgrösse) sind eine andere Baustelle.

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(durch User zurückgezogen)