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Frage: Müsste es nicht eher heissen, ein Flügel macht noch keine Schwalbe, weil eine Schwalber macht vielleicht keinen Frühling, in der Regel macht sie aber sogar zwei Flügel. Soviel zu schiefen ironischen Metaphern.

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Drei Dinge die Hans Hegetschweiler hasst: Wirklichkeit & Wortwitz.

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Gut, ich beuge mich der Logik von Frau Hamilton und neige mein Haupt ehrfürchtig vor dem genialen Rebosuraschen Wortwitz. Warum hasse ich die Wirklichkeit, nur damit es zwei Dinge werden?

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Lieber Herr Hegetschweiler, danke für Ihren Input. Jedoch kann ich mich mit "ein Flügel macht noch keine Schwalbe" aus zwei Gründen nicht anfreunden: Erstens gibt es ja eben gar keinen Flügel. Und zweitens ginge dann der Wortwitz verloren, weil der Satz schon zu weit vom Sprichwort weg ist. "Eine Schwalbe macht noch keinen Flügel" fand ich deshalb passend, weil die einzelne Person, in diesem Fall Jositsch, die Schwalbe ist, die abseits vom Schwarm fliegt - siehe Grafik -, aber eben noch keinen politischen Flügel ergibt.

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Guter Beitrag. Die sogenannte Flügeldiskussion interessiert nur die SP-fernen und -feindlichen Medien. Für die Genoss*innen sind interne Auseinandersetzungen über Analysen, Ziele und Strategien der normale und kräftigende politisch-demokratische Nährstoff (vegetarisch natürlich ..,).

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Wers glaubt. Weshalb treten denn im Kanton Zürich immer wieder Genossen in die GLP über? In jeder Partei gibt es Fraktionen (um nicht die arme Schwalbe überzustrapazieren), die sich zum Teil ziemlich energisch bekämpfen. Und ich bin überzeugt, dass man auch in der WoZ, wenn man sie denn lesen würde, Artikel über die verschiedenen Strömungen in der SP finden würde. Richtig ist hingegen, dass die Medien solche Kämpfe gerne zuspitzen.

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Zürich ist nicht die Welt. Irgendwie scheint es dort aber Orientierungsprobleme zu geben. Symptomatischerweise wurde die GLP ja in ZH gegründet - und von da "in alle Welt" exportiert. In ZH wurde auch der "Auszug aus der SP" inszeniert (Galladé blieb ziemlich alleine, ein Massenphänomen wurde es nicht). Und es gibt wohl wenige SP-Leute, die so weit rechts stehen, wie Mario Fehr). Ist das der bürgerliche Anpassungsdruck im Zentrum des Finanzplatzes? Ich verstehe es nicht wirklich. Wer hilft?

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Anonym
· editiert

Super Analyse. Ich habe nicht das Gefühl, dass diejenigen Wählerinnen zur GLP wechseln, denen die SP zu links ist. Im Gegenteil, erst wenn sie ihre linken Kernanliegen nicht mehr klar genug bewirtschaften, erst dann kann ich auch gleich zur GLP wechseln, weils ja erst dann keinen Unterschied mehr macht, für wen ich stimme.
Die Natur der SP ist links und das ist gut so, denn es gibt in der Schweiz keine zweite Partei, die dieses Profil sonst vertreten würde. Ich wünsche mir von der SP viel Selbstvertrauen, damit sie in der kommenden Debatte für ihre eigenen Werte einsteht.
Profil schärfen statt mit den Werten anderer Parteien zu verwässern.

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Lieber Anonymus, da muss ich Dir voll und ganz Recht geben. "Rechte", "sozialliberale" oder "konservative" SP-GenossInnen gab es schon immer, oben an der Basis, unten bei den ParlamentarierInnen und erst recht bei den RegierungsvertreterInnen. Das hat der Partei nie geschadet, im Gegenteil, es hat die linke Mehrheit der Partei in der internen Debatte herausgefordert und hinterfragt, und das wird hoffentlich auch in Zukunft so bleiben. Zum neuen Parteipräsidium: Da erhoffe, erwarte und wünsche ich mir eine/n oder zwei profilierte PolitikerInnen, die das nötige Charisma und Standing haben, um die linken Kernanliegen der Partei nach innen und aussen zu repräsentieren und den innerparteilichen Dialog darüber wach und virulent zu halten.

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