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Herzlichen Dank für den eindrücklichen Artikel. Einige Audioszenen fahren einem richtig unter die Haut. Für mich schlichtweg unbegreiflich, warum Menschen immer noch glauben, dass man Probleme mit Gewalt lösen könne.

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Welches "Problem" meinen Sie? Dass Menschen ausländischer Herkunft in einem Haus leben?

Menschen mit ausländischen Wurzeln, Schwarze Menschen, eigentlich alle, die nicht in die Norm passen, werden bis weit in die Mitte als "Problem" gesehen, das es zu "lösen" gilt. Kritisiert wird dann höchstens die Wahl der Mittel, also die Gewalt.

Ich nehme an, dass Sie es nicht so gemeint haben. Dennoch sollten wir auf unsere Sprache achten und reflektieren, warum wir etwas denken und sagen.

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Weshalb passen "Menschen mit ausländischen Wurzeln, Schwarze Menschen" nicht in die Norm?

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Theologin/Pfarreiseelsorgerin
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Danke für den Beitrag. Er weckt Erinnerungen an das Aufwachsen in dieser Zeit und meine Fassungslosigkeit bei den Abendnachrichten.

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Theologe & Religionspädagoge
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Davon sollten sich die Massenmedien eine Scheibe abschneiden: die Opfer gehören in den Fokus, nicht die Täter. Letzthin habe ich erstmals in einer grösseren Tageszeitung so etwas wie „dieser Attentäter aus Norwegen“ gelesen. Ohne Namensnennung, ohne Verweis auf einschlägige Plattformen, auf denen sich solche Leute tummeln.
Aber der konsequente Wechsel dazu, die Opfer mit vollem Namen, Lebensumständen, Plänen etc. zu nennen scheint mir noch nicht ganz vollzogen.

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(durch User zurückgezogen)

Danke für den Beitrag.
Zutiefst deprimierend. Und Wut kommt auf, was mich Folgendes fragen lässt: Was hält ihr Republiklesenden von der Antifa?
Befürworterinnen können ja diesen Kommentar liken, Kritikerinnen disliken. Textkommentar natürlich umso willkommener.

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Theologe & Religionspädagoge
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Antifa kenne ich als Gegendemonstrant:innen zu Neonazi-Kundgebungen und als unermüdlich Erinnernde an Gräueltaten von alten und jungen Nazis. Letzteres finde ich wichtig, vor allem, wenn Opfer dadurch ein Gesicht, eine Geschichte und eine Würde erhalten. Andererseits haben wir alle ein Gesicht, eine Geschichte und eine Würde, und ich habe Neonazis gekannt, die sich selber befreit haben, Muslime, die mich hoffnungsvoll ihrem Imam vorstellten und Christinnen, die für mich gebetet haben, dass ich endlich auf den „rechten Weg“ und „zum Glauben“ käme, ebenso Veganer:innen, die mich als gelegentlich fleischessend verabscheuten oder Jazzfreund:innen, die mit mir als Metalfan nichts anfangen konnten.
Hauptsache ist doch, wir leben als Menschen und nehmen menschlich Anteil an dem, was Menschen um uns herum erleben.

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Das Gendersternchen lässt das Forum schräg erscheinen. Wenn Sie es aber durch den Doppelpunkt ersetzen, kommt alles ins Lot :-)).

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Es gibt keine Symmetrie des Schreckens.

Deshalb ist Ihre Anonyme Frage dem neofaschistischem, republikanischem, putinschem Whataboutismus zuzuordnen und stützt schlussendlich das, was Sie als deprimierend und wütend empfinden.

Einen sachlichen Vergleich von Antifa und den Vorkommnissen in Solingen können Sie mit frei zugänglichen Quellen selber anstellen.

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Ist Extremismus nicht grundsätzlich etwas Gefährliches?

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Hört euch den Text "Das Phänomen" (1981) von Hanns Dieter Hüsch an.
https://www.youtube.com/watch?v=ny8R5XBpNVM

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Frau Schlatter ich benutzte das Wort „Problem“ für Schwierigkeiten im Allgemeinen. Wie Sie schreiben, Personen die nicht dem Standard entsprechen, nicht die selbe Gesinnung vertreten, auffallen etc. verursachen bei anderen Menschen leider oft Ängste, Unsicherheiten, weil es unbekannt ist, passt nicht ins Muster etc. Warum? Mangels Unkenntnis, fehlender Toleranz, fehlendem Respekt?

PS ich habe selber ausländische Wurzel und keinen literarischen Hintergrund

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(durch User zurückgezogen)

Bis heute 17 Kommentare. Bei mir tritt die Arbeit von Özlem Özgül Dündar auf der Höhe des Zwerchfells in den Körper ein. Sie verknotet sich. Es ist mein sprachloser Kommentar. Wird durch Feuer nicht auch Luft "weggefressen"? Sicher wird sie zu heiss zum Atmen - und dann zum Sprechen. Schade sind die Hörbeispiele mit Musik unterlegt. Ich danke Ihnen, Frau Özlem Özgül Dündar.

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