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Ich bin Akademikerin, privilegiert und werde morgen auch für Menschen wie Marlène Santos auf die Strasse gehen. So eine Frechheit. So traurig. Der Arbeitsplan wird gemacht wenn Du schon unterwegs bist? Unglaublich.

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Es scheint wie bei den Kleiderläden zu sein — die Luxusetablissements beuten die Angestellten am intensivsten aus. Man ist froh, dass die Gewerkschaften hinschauen.

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Ganz genau R. M. - und Angestellte die ihre Rechte wahrnehmen kann man ja immer noch schikanieren bis sie von selbst kündigen.

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Toni & Inge Bucher Müller
Rentner macht Pause
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Eine zynische Fussnote zum FRAUENstreiktag: Wenn es dir nicht passt, so kündige und...
⚫️ Denn diese Arbeit ist Arbeit auf Abruf.
Als Mann bin ich wütend, dass auch heutzutage gewisse Arbeitgeber und Politiker sagen:
👉 Wenn es dir nicht passt, so kündige und... 📌

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Das Problem ist doch gar nicht dass man sich per Kündigung wehren müsste. Das wäre durchaus ein effektives Mittel! Ein Betrieb kann es sich nicht leisten viele Arbeitskräfte zu verlieren, oder allzu häufig neue suchen zu müssen. Und sowas spricht sich herum, irgendwann würde niemand mehr bei diesem Betrieb arbeiten wollen.

Was also ist das Problem? Dass die Kündigung als existenzbedrohend empfunden wird. Wir haben zwar eine guten Sozialstaat der eine tatsächliche Existenzbedrohung verhindert. Aber keinen sozialen Markt wenn Menschen sich gezwungen fühlen ihren Job wider Willen zu behalten oder daneben keine Zeit haben sich zu wehren. Das Risiko, die Schikanen, das Stigma einer Arbeitslosigkeit, all das ist massiv zu hoch. Hier müsste man ansetzen. Arbeitslosigkeit muss eine echte Alternative sein, natürlich mit Einkommenseinbusse, aber nicht mit existentieller Bedrohung und nicht Ausschluss aus der Gesellschaft. Ich plädiere natürlich für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Aber ich bin sicher es gäbe viele kleinere mögliche Schritte in diese Richtung: nicht die Jobs zu sichern, sondern die Kündigung zu ermöglichen. Und zwar allen Gesellschaftsschichten.

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@R.M. Ich stimme Ihnen zu : es ist gut, dass das Hotel&Gastgewerbe seit 2012 geregelt ist! Und nicht jeder AV muss unterschrieben werden...und die Vertragsfreiheit ist immer noch gegeben...so, wie ich mich verkaufen will. Aber jeder Vertrag, welcher nicht die Mindestlöhne einhält, ist ungültig, weil der L-GAV „ALLGEMEINVERBINDLICH“ ist. Und wer mehr Lohn will, hat das Recht auf Weiterbildung, so auf die Person im Artikel.

  1. Progresso-Ausbildung als Zimmerfrau.

  2. 6Tage im Jahr bezahlt z.Bsp. Für den Ausbildener-Kurs.
    Und der Lohn steigt und auch die Stellenchancen.
    Ich bin ein grosser Fan des L-GAV Gastronomie.
    Wer sich weiterbilden will, bekommt mehr Lohn und auch PK-Sätze sind konstant bei 14% von 20-65, also 7/7% für AN & AG.

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Leider kennen diese Frauen ihre Rechte nicht. Hotelleriesuisse hat eine Soziapartnerschaft mit Gastrosuisse und Gewerkschaft mit einem Allgemein Verbindlich erklärten L-GAV. Es gilt dieser L-GAV und jede/r Arbeitnehmer/in kann ihren Vertrag von der Kontrollstelle in Basel begutachten lassen. Auch dafür wird der Vollzugskostenbeitrag abgezogen. Fr. 3‘ 300.— für 80% ist übertariflich. Genau kann das nur die Kontrollstelle sagen. Also bitte dort melden

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Herr Gadient..... sind Sie vom Fach? Ich als Gastro-Fachperson möchte doch hier die Sozalpartnerschaft hochhalten. Es war noch nie so gut geregelt wie seit 2012...für beide Seiten. Übrigens....ich bin 60+ und fahre gerade zum Abschluss eines AV.... weil eben die Soziale Partnerschaft im Gewerbe stimmt. Auch die Wintersaison konnte ich arbeiten. Also stimmt doch vieles?

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@Anonymus : ihre Gedanken zu dem Thema sind nicht die Schlechtesten, jedoch für verschiedene Bevölkerungsgruppen (hier AusländerInnen) mehr als ein Stigma. In diesem Fall wäre eine Mediation zielführender, kann aber nicht verallgemeinert werden. Warum die AN hier mit der UNIA(Gewerkschaft) in Verbindung ist, sehe ich als Indiz, dass hier ein Kommunikativ-Problem existiert. Die UNIA ist nicht in die Sozialpartnerschaft eingebunden, das ist die Hotel&GastroUnion als Gewerkschaft. Eine eigene Kündigung bitte nur, wenn eine neue Stelle schon gefunden ist. Aber das Problem hier ist zu tiefgreifend, als das es hier zu einer Lösung führt.Ein Ansatz hier wäre ein Gespräch mit der HR-Managerin des Betriebs.

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Eigentlich passt mir auch der Titel nicht : Es sind keine „Putzfrauen“ ....es sind wertvolle Mitarbeiterinnen und geschätzte Kolleginnen und Sie können sich weiterbilden, so dass der Betrieb profitieren kann. Woher all diese Negativität kommt?
Unwissenheit? Die Gastro-Sozialpartnerschaft hat gleiche Löhne für gleiche Arbeit realisiert! Und das ist gut so!

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Danke für Ihre Rückmeldung, Frau Daeschle. Ich kann nachvollziehen was Sie kritisieren. Im Titel spiegelt sich das Gespräch. Das nimmt mich jetzt wunder: was wäre Ihr Titel-Vorschlag?

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Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Leider muss ich sagen, dass Sie im Artikel so viele Negativ besetzte Beschreibungen einer sehr wichtigen Tätigkeit im Hotelwesen verwenden und so einen Konflikt zwischen AG und AN im Titel selbst nicht neutral darstellen können.
Ich habe diese Tätigkeiten selbst erlernt als Gastronomie-Fachfrau mit EFZ Koch und G1-Modul Betriebsführung mit Wirteausweis. Es werden Löhne bezahlt zwischen Mindestlohn und Fr. 26.—. Das ist die Bandbreite, welche mir bekannt ist.
Der Titel?
Sozialpartnerschaft in der Krise? Ein Konflikt um Existenzielle Sicherheit im Hotelgewerbe.
DAS würde auch AG-Seite aufrütteln und evtl. Eine Reaktion auslösen. Die Leiterin Hauswirtschaft in diesem Betrieb müsste nach Prüfung der Fakten(und sie denn so stimmen) zurechtgewiesen werden.
Ich kenne den AV der Zimmerfrau nicht.....jedoch kenne ich den GAV und darin sind solche Situationen lösungsbedürftig. Im Übrigen trete ich neu auch eine Stelle Betriebsleitung in einem 100-Betten-Hotel an und bin sensibilisiert auf diese Konflikte.

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