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Beiträge zu «Die Schuldfrage bei Scytl»

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Die Post zu beauftragen war ein Fehler der Bundesverwaltung. Die Bundesverwaltung ein Auftraggeber, mit wiederholt sehr unglücklicher Hand. Die gewählten digitalen Komponenten sind (noch?) zu separiert, als dass sie zum aktuellen Zeitpunkt zu kontrollieren und verantworten wären. Die Technologie und das Know-how jedoch, wie diese Herausforderung E-Voting intelligenter gemeistert werden kann, sind in der Schweiz durchaus vorhanden. Wir könnten eine solche Projektarchitektur bestens entwerfen und sie laufend öffentlich diskutieren.

Dieser Prozess kommt allerdings einer sozialen Revolution gleich; nennen wir es konventionell: Innovation. Da steht die Schweiz (im Gegensatz zu D. Binswangers A...-Karten gestern.-) zuoberst auf allen Weltranglisten. Analysieren wir aber genauer, warum die Schweiz im Sachen Innovation ganz oben steht, ist der Input klein im Vergleich zum riesigen Output. Er kommt nämlich von aussen. Das heisst auch, dass uns keine annähernd realistische Chance (=auch Fördermittel, Förderung, förderliches Klima) geboten wird, unser E-Voting selber zu entwickeln. Oder wir müssten 1. männlich, 2. glaubwürdig für alle und 3. eher nicht-schweizer sein. Das ist schlichtweg unmöglich und nicht einmal mehr an ETH und EPF in dieser Form vorhanden. Oder sie verbrennen sich die Finger lieber nicht. Bleibt also doch das eigentliche Problem, die sozialen Hemmnisse auszuschalten. Warum glauben wir nicht an unsere eigenen Frauen und Kinder? Warum sind wir Schweizer geizig und neidisch? Warum ist unser Selbstvertrauen und das Zutrauen unsereins gegenüber auf Zwergenniveau?

Was unweigerlich dazu führen würde, dass ich Schweizer mich eben voll identifizierbar, transparent und gesellschaftlich einsichtig meiner eigenen Insuffizienzen (aber auch Stärken) machen müsste? Das wäre ja, wie von Chinas Punktesystem für Bürger lernen. Dann wüssten alle, wer regelmässig nicht abstimmt, als Grüner zwar keinen Porsche fährt, aber dennoch den Kompost im Plastik verpackt in die Tonne schmeisst. Oder als Bürgerlicher überhaupt nicht wettbewerbsfähig und liberal ist. Sind wir bereit dazu? Nein. Dann können wir es auch lassen mit dem E-Voting...und mit der Digitalisierung. Dann sind und bleiben wir eben reaktionär.

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Dieses Schweizerische Getue um eVoting ist so lange lächerlich als es völlig okay ist sein Stimmmaterial vor einer Abstimmung zur Entsorgung auf die Straße zu legen.

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Setzt die Post anstelle von Piwik Google Analytics ein?

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