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Die Republik schafft, was derzeit (fast) keine andere Publikation schafft: Ein kurze, ungeschönte, sachliche, auf aktueller (volatiler) Faktenlage basierende Information zum Coronavirus. Einmal mehr: Das ist für mich Journalismus wie ich ihn mir wünsche. Keine Hetze, keine Stimmungsmache, keine Panik. Möglichst sachlich und objektiv, und trotzdem nicht langweilig. Ay, Republik! Danke!

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Vielen Dank! Freut uns ausserordentlich.

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Ich danke den beiden Autorinnen für den ausgezeichneten, sorgfältig recherchierten und unaufgeregten Bericht über diese neue Erkrankung. Es wird klar zwischen Fakten, Unsicherheiten und vielen offenen Fragen unterschieden. Die praktisch möglichen und sinnvollen Massnahmen sind gut zusammengefasst.
Aus meiner ärztlichen Erfahrung möchte ich noch folgendes anfügen:
Wegen der Fortschritte der Medizin in den letzten Jahrzehnten ist in der Bevölkerung vergessen gegangen, dass jede Infektionskrankheit einen schweren oder gar tödlichen Verlauf nehmen kann. Das hängt vom Krankheitserreger einerseits und von der individuellen Disposition (Alter, Vorerkrankungen, Immunitätslage) ab.
Neue Erkrankungen, überhaupt neue Gefahren, lösen bei uns Menschen mehr Ängste aus als vertraute Gefahren, mit denen wir uns irgendwie arrangiert haben. Ich denke da an die Folgen von Nikotin und Alkohol, Strassenverkehr und viele andere Gefahren, die wir, wenn wir denn wollten, doch effektiver bekämpfen könnten als eine Infektionskrankheit, bei der vorbeugende Massnahmen sehr wichtig sind, aber letztlich keine Garantie geben können. Ich will nichts verharmlosen und verstehe die Ängste sehr gut und weiss auch, wovon ich rede, zumal ich mich in einer Altersgruppe befinde, deren Risiko bei einer Coronavirus-Erkrankung deutlich erhöht ist. Aber wie auch immer, wir werden nicht darum herumkommen, uns mit dieser neuen Krankheit irgendwie einzurichten.
Und noch ein kleiner Exkurs zu den öffentlichen Toiletten: es ist erstaunlich, in wie vielen öffentlichen Toiletten die Händereinigung ohne erneute potentielle Kontamination der Hände an Griffen und Türfallen nicht möglich ist. Da wäre noch Verbesserungspotential auf elementarer Ebene!

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Und wir danken Ihnen für die netten Worte – und für Ihre Einordnung.

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Mich macht es traurig, dass bei Krisen der Gesundheit sehr schnell reagiert wird, bei der Krise unseres Klimas und des Artensterbens aber fast gar nicht, so langsam geht es. Ich wünsche mir einen Teil der aktuellen Reaktion für den Tsunami der Krise, die auf uns zurast.

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Da Pflichte ich ihnen bei. Einen Autosalon verbieten, würde unter anderen Umständen zu einem Aufstand führen. Die Autolobby hat das Verbot bisher hingenommen, ohne über den freiheitsberaubenden Staat und die fremden Richter zu schimpfen und das Coronavirus als Fake-New zu betiteln. Anders ist auch: Die Klimakrise ist erstens eindeutig menschengemacht und zweitens seit mehr als 30 Jahren bekannt und seit mindestens 13 Jahren in der anthropogenen Ursache hochbestätigt. Und es geht den Menschen bisher aber noch nicht unmittelbar an die Gesundheit. Das ändert sich aber schon bald stark. Dann wird es auch Zwangsmassnahmen geben, die heute nicht denkbar wären: Erdölförderverbote, Mobilitätseinschränkungen, Flugverbote, Nahrungseinschränkungen etc. Das alles müsste nicht sein, wenn wir heute auf die Klimakrise drastisch reagieren würden, oder besser dies vor 10 Jahren schon getan hätten.

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J. B.
· editiert

Das ist eine sehr gute und unaufgeregte Zusammenstellung und -fassung der aktuell bekannten Fakten. Leider führt aber auch eine gute Information bei vielen Menschen nicht zu rationalem Verhalten, wie das die Impfgegner immer wieder beweisen. Jetzt werden von vielen vor allem Masken gekauft. Wohl kaum, um andere vor einer Ansteckung zu schützen, wofür der Nutzen bewiesen wäre. Oder es werden populistische Forderungen wie die Schliessung der Grenzen laut. Oder NR Aeschi versucht aus der Sache politischen Nutzen zu ziehen, wenn er über Twitter auf BR Berset oder das BAG einschlägt. Dabei reagiert das BAG sehr gut und kommuniziert bisher die richtigen Massnahmen zur richtigen Zeit, ohne der Panikmache zu verfallen. Aber wie schon Theodor Fontane sagte: Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Danke für Ihre netten Worte!
Die Balance zwischen Alarmismus und Beschwichtigung ist tatsächlich schwierig – auch weil wir bei so vielem schlicht nicht wissen, was gilt oder wie es sich entwickeln wird.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Bzw. nicht «Beschwichtigung» sondern «Verharmlosung» – so war's gemeint :).

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Ein Grund, die Republik zu abonnieren. Der erste brauchbare Artikel zum Thema in der Tagespresse. Na ja, ich habe nicht die ganze Tagespresse gelesen...

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Das zu hören freut uns sehr!

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S. H.
Verleger
·

Vielen Dank auch von mir. Ich würde mich über eine regelmässige Aktualisierung dieses Beitrags sehr freuen, sobald es substanziell neue Informationen gibt (aber keinen Liveticker). Dann kann ich den Artikel auch nächste Woche noch als Referenz empfehlen. Vielen Dank.

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Das wäre toll. Vor allem wenn jeweils erkennbar ist, was neu ist (und was man schon gelesen hat 🙃)

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Tolle Idee — schauen wir uns an, klingt aber danach, als ob sie viele Tech-Ressourcen braucht ☺️.

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Dieser Text ist hervorragend, weil von Vernunft, Ruhe, Distanz und Aufklärung geleitet

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(durch User zurückgezogen)
J. B.
Unabhängiger Vermögensverwalter
·

Super Beitrag! Genau, was man in dieser Zeit aufgebauschter Schlagzeilen und Statistiken braucht: unaufgeregte, sachliche Infos. Danke!

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J. W. M.
retired general manager
·

Danke Republik für einen sehr sachlichen unaufgeregten Beitrag zu diesem Thema.

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Auch ich kann mich einfach nur bedanken! Dieser Artikel hilft sich nicht von der Hysterie anderer Medien anstecken zu lassen. Leider konsumieren zu viele Menschen die reisserischen Publikationen und haben im Anschluss wirklich Angst. Aus meiner Sicht müsste die ganze Medienlandschaft generell und in einem solchen Fall sowieso, ernsthaft und faktenbasiert informieren statt Panik zu schüren.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Danke Ihnen, Ihr Feedback freut uns!

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Als direkt involvierter Infektiologe an einem Spital in Zürich möchte ich mich für diesen ausgewogenen Artikel bedanken - etwas vom Besten was aktuell über Corona zu lesen ist. Der heutige Mensch hat einen ungeheuren Anspruch auf Sicherheit und möchte alles sofort genau wissen - das ist in so einer Situation nicht möglich. Der Umgang mit Ungewissheit überfordert viele. Für uns im Spital wird die Belastung vor allem davon abhängen, wieviele schwer und sehr schwer erkranken - auch hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

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Ich höre aus Spitälern von dort tätigen Personen unter anderem, dass keine / kaum FFP3-Masken vorhanden sind und FFP2-Masken bereits rationiert werden mussten. Dito für Desinfektionsmittel. Auch höre ich, dass Masken und Desinfektionsmittel in relevanten Mengen gestohlen werden. Frust und Furcht beim Medizinalpersonal scheinen bereits erheblich zu sein. Ist das alles in Ihrem Spital auch der Fall?

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Unsere Teams sind optimal vorbereitet, aktuell besteht keine Knappheit. Wichtig für uns ist dass sich mögliche Erkrankte tel. melden beim HA und da eine erste Triage gemacht wird, damit es die Notfälle der Später nicht verstopft und wir uns um die schwer erkrankten Patienten kümmern können.

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U. F.
· editiert

Tolle, unaufgeregte Information, danke.
Eine weiter unten ähnlich gestellte Frage bewegt mich auch: nehmen wir an, ich bin angesteckt und zeige Symptome. Wie lange bleibe ich ansteckend für andere? Weiss man darüber bereits etwas?

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(von der Redaktion verborgen)

Letzte Warnung. Sich über den Tod von Menschen zu freuen ist nicht im entferntesten das, was wir in unserer Kommentarspalte tolerieren.

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Schon wieder ein Artikel zum Virus...

Und so habe ich diese hervorragende Arbeit erst um 16 Uhr gelesen.

Danke und ein schönes Wochenende

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Andreas Bock
Pensionierter Chefarzt
·

Die Daten zur altersspezifischen Sterblichkeit scheinen falsch zu sein: hier und im "Blick" vor einigen Tagen bei 60- bis 70-jährigen über 30%! , de facto rund 10x tiefer: https://de.statista.com/statistik/d…-in-china/
https://www.nzz.ch/panorama/wer-sti…ld.1541686.
Was stimmt?

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Beides. Einmal Mortalitätsrate, einmal Anteil der Infizierten, die verstorben sind. Ersteres bezieht die Gesamtzahl der Individuen einer Altersklasse mit ein, letzteres nicht.
Wir überdenken diese Darstellung nochmal.

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Andreas Bock
Pensionierter Chefarzt
·

Ach so, 30% der Verstorbenen waren 60-69? Dann darf es nicht heissen "Anteil der Infizierten, die verstorben sind" sondern "Verteilung der Verstorbenen nach Altersklasse". Für mich als 67 jährigen ist es schon relevant ob meine Sterbechance 30% oder 3% ist, wenn ich offenbar das Virus sowieso bekomme...

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Eine Frage die noch nicht adressiert wurde ist folgende:
Wie ist der Krankheitsverlauf nach der Ansteckung bzw. wenn die Krankheit ausgebrochen ist. Wie lange dauert es bin man genesen ist? Und wie lange ist jemand infektiös bzw. ab wann besteht nach einer Erkrankung keine Ansteckungsgefahr mehr? Gibt es dazu informationen?

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Vielen Dank für diese sehr, sehr wertvolle Aufklärung! Die offiziellen "beruhigenden" Worte haben mich ganz und gar nicht beruhigt. Mit Ihrem Artikel haben Sie ganz viele meiner Fragen beantwortet. So fühle ich mich besser vorbereitet, ohne in Panik zu geraten. Merci vilmol an euch alle!

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Ich kann mich den anderen Kommentaren anschliessen. Der Bericht ist sachlich und unaufgeregt - das komplette Gegenteil dessen, was in vielen anderen Medien präsentiert wird. Die beste Schlagzeile fand ich "In der Schweiz könnte es bis zu 30'000 Tote geben" (20Minuten).

Ich erlaube mir eine persönliche Meinung: Es trifft immer die gleichen. Ganz jung, (ganz) alt, schwach, geschwächt durch andere Umstände. Diese müssen aufpassen und es gilt, sie wenn möglich zu schützen. Ein kompletter Schutz gibt es aber leider nicht. Jede Person kann an einem regelmässig / ständig auftretenden Erreger sterben oder gravierende Komplikationen machen (Noro-Virus, Influenza, Infekt der oberen Luftwege, Harnwegsinfekte, die Liste ist endlos). Und Covid-19 ist kein Ebola. Für die meisten Betroffenen ist es ein Infekt der oberen Luftwege mit Grippesymptomatik, wenn überhaupt. Die Dunkelziffer der Infizierten muss extrem hoch sein, was natürlich die Mortalität sehr deutlich senkt.

Sollen wir als Gesellschaft deswegen panisch den Notstand ausrufen? Nein. Das wäre, als würde man ständig die höchste Gefahrenstufe für Terrorangriffe proklamieren. Offene Gesellschaften können niemals in kompletter Sicherheit leben. Wenn wir alle mit Masken rumlaufen und uns in den Wohnungen verschanzen, können wir gleich aufgeben. Natürlich gehe ich mit den Autorinnen einig, dass in Akutphasen einer Pandemie zusätzlicher Aufwand vonnöten ist. Aber was ich in den letzten zwei Wochen gesehen habe, finde ich sowohl von Seite der Medien, als auch der Bevölkerung ziemlich schwach. Wir leben nicht im Jahre 1919, als Influenza Millionen dahin raffte. Die Fortschritte der Medizin sind beachtlich, auch wenn nicht jede Krankheit sofort eingedämmt werden kann.

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Ausgezeichneter Artikel - danke! Vorsicht aber bei den Reiseversicherungen: diese zahlen nur, wenn man die Reise nicht antreten kann, weil man selber zu krank ist und nicht, wenn man die Reise nicht antreten will, weil an der Destination zu viele Menschen krank sind.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
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Danke, dass Sie das betonen.

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Da werden sicher bald Coronavirusversicherungen aus dem Boden gestampft.

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eher weniger. Versicherungen wollen Geschäfte machen nicht vor Risiken schützen: https://www.tagesanzeiger.ch/wirtsc…y/27274645

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Trudy Dacorogna-Merki
Laufbahnberaterin
·

Gut recherchiert und zusammengetragen, merci!

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Der Bericht ist sehr verständlich geschrieben und klärt viele offene Fragen sehr gut. Allerdings frage ich mich warum für ein und das selbe verschiedene Fachbegriffe verwendet werden. Oder sind etwa Covid-19 und Sars-CoV-2 nicht das Selbe?

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
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Merci.
Sars-CoV-2 ist das Virus. Covid-19 ist die Krankheit, die es auslöst. Vergleichbar mit HIV / Aids.

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A. B.
em. Professor UZH
·

Danke für den informativen und ausgewogenen Artikel.

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Ich bin auch ein älteres Semester. Und habe überlegt, ob es nicht besser sei, mich möglichst schnell anstecken zu lassen, da meine Chancen altersbedingt laufend schwinden.

Ich werde es nicht tun, weil ich gesehen habe, dass die Statistik (so und so viele von so und so vielen haben überlebt) ein unzutreffendes Bild ergibt. Zu Beginn überlebten in China weniger Leute. Dann aber, als die Mediziner Erfahrung gewannen und besser wurden, überlebten immer mehr Patienten. Die Prozentsätze, von denen wir heute lesen, entstanden während eines dynamischen Prozesses. Sicher gibt es weitere Verbesserungen und werden die Prozentsätze besser. Und das ziemlich rasch.

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"Ansteckung .... zwischen 40 und 70 Prozent der Erwachsenen" [am ende]

Wenn das zutreffen sollte, geht es nun darum, die Ansteckungsdynamik mit allen Mitteln zu bremsen. Denn wenn morgen all diese Leute auf einen Schlag angesteckt würden (Gedankenspiel), dann würde das Gesundheistsystem in 10 Tagen völlig zusammenbrechen und der Virus würde ein Blutbad unter allen älteren und/oder schwächeren Personen anrichten, denen keine richtige Pflege mehr zuteil werden könnte. Kann man den Prozess auf viele Monate hinaus verlangsamen, steigen deren Chancen massiv im Vergleich, weil die Kapazitäten aufrecht erhalten bleiben oder weiter aufgebaut werden können. Der Bundesrat handelt also richtig wegen den Grossveranstaltungen.

Besorgniserregend sind die vielen Infektionen, die aus Kontakten aus Norditalien stammen. Dort ist das Virus möglicherweise einiges verbreiteter als wir z.Z. ahnen. Umgekehrt - wenn das so wäre, und die Lage bleibt dort trotzdem halbwegs stabil, dann wäre das wohl ein gutes Zeichen auch für uns.

Keep calm an carry on.

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Vielen Dank für diesen ausführlichen, sachlichen und informativen Artikel. Ich hatte mir die Gastvorlesung von Prof. Marcel Salathé vorgestern auf Youtube angeschaut. Der Artikel fasst die Vorlesung gut zusammen. Wer an noch mehr Details interessiert ist, dem kann ich auch das Video empfehlen: https://youtu.be/mYTQI2DvAfo

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Vielen Dank für den Artikel, sehr informativ.
Frage: Angenommen ich habe plötzlich Symptome und rufe den Arzt an, was passiert dann? Werde ich abgeholt und getestet? Komme ich gleich in Quarantäne? Wie lange dauert es, bis das Testergebnis da ist und ich hoffentlich wieder entlassen werde?
Oder darf ich z.B. einfach zuhause bleiben?

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Anonym
Gesundheitspolitik
·
· editiert

Das kommt auf den Kanton an, in dem Sie wohnen.
Im Kanton Zürich werden Sie nach telefonischer Vorabklärung durch Hausarzt oder Ärztefon 0800 33 66 55 angemeldet bei einem designierten Abklärungsspital und können dann entweder im Privatauto, zu Fuss oder per Ambulanz ins Spital! (NICHT per ÖV und NICHT per Taxi > damit Sie das Virus nicht noch verbreiten). Die Möglichkeit von Haustests wird zurzeit geprüft.

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Das können wir Ihnen nicht beantworten und wird Ihnen der Arzt erklären. Er hat das Fachwissen und die Informationen, um über das weitere Vorgehen in Ihrem spezifischen Fall entscheiden.

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Anonym
Anderer
·

Ihr liebe jungen Journalist*innen, für Sie ist das Risiko relativ klein. Für mich als 60 Jährigen mit Medikamenten, die sich mit der Niere ausspült, ist dieser Artikel überhaupt nicht beruhigend und ich weiss nicht mehr, als ich nicht schon vorher wusste.

Das Handwaschen ist für mich der einzige Grund, was ich über das Interview von Christian Althaus in der NZZ gelesen habe.

All die Statistiken nützen für mich als einzelne Person nicht. Entweder habe ich das Virus oder nicht und ich sterbe oder nicht. Das Risiko ist für mich 0% oder 100%.

Ich brauche schon sehr viel Fatalismus...

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Das Resultat ist 0% oder 100% – nicht das Risiko.

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Wie B. J. schreibt, trifft es früher oder später eh uns alle. Mein Kommentar war nicht respektlos gemeint. Klar, ich bin jung und muss mich ein bisschen weniger fürchten – aber auch ich bin dem Risiko ausgesetzt. Und eigentlich habe ich noch viel vor. Ich will nicht sterben. Sollte es aber so sein, auch wenn es bereits morgen ist, dann ist es in Ordnung. Einen Einfluss darauf haben wir sowieso nur in sehr begrenztem Rahmen. Egal ob jung oder alt, gesund oder krank. In diesem Fall (Sars-CoV-2) kann man sich an die Hygieneempfehlungen halten. Danach weitermachen. Am besten mit guter Laune bis zum bitteren Ende.

Geniesst den sonnigen Tag! (^_^)

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Anonym
Anderer
·

Dann halt so: Ob oder nicht, ist 0% oder 100%. Die Statistik nützt mir nachher wenig. Entweder oder.

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Ehm... ja, zwar faktisch korrekt, aber ziemlich daneben. Sie nehmen das Anliegen des 60-Jährigen damit nicht ernst.

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Guten Morgen! Wie Sie richtig schreiben, ist Covid-19 für bestimmte Menschen potenziell gefährlicher, als für ältere. Das haben wir versucht, bei der Frage 2 («Wie schlimm ist es, falls ich mich anstecke?») detailliert aufzuschlüsseln:

1 Prozent – das klingt nach wenig. Nur: Bei einer saisonalen Grippe liegt die Sterblichkeits­rate bei rund 0,1 Prozent. Dieses 1 Prozent gilt aber nicht für alle Infizierten gleicher­massen. Die Sterblichkeits­rate des Virus Sars-CoV-2 hängt zum Beispiel vom Alter und vom Gesundheits­zustand der Betroffenen ab. Bei Infizierten, die an weiteren Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes oder Herz-Kreislauf-Problemen leiden, ist die Sterblichkeits­rate bedeutend höher als bei andernfalls gesunden Betroffenen.

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Bin soeben Verleger geworden - allein für diesen Beitrag hat es sich schon gelohnt. Danke!

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
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Und gleich zwei Mal «merci» von uns!

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Wenn ich mit dem neuen Coronavirus Covid-19 infiziert werde und die Krankheit überlebe, bin ich danach immun dagegen?

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Hierzu weiss man leider noch zu wenig. Es scheint aber bisher mindestens eine Person gegeben zu haben, die sich zweimal infiziert hat.

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Besten Dank für den ausgezeichneten Artikel. Zwei Dinge würde ich jedoch gerne präzisiert sehen, sofern meine Informationen richtig sind.

  1. Gesichtsmasken der Klasse FFP3 schützen vor dem Coronavirus, auch wenn ich noch nicht angesteckt bin. Dazu ist noch eine Schutzbrille zu tragen. Scheinbar stehen für das medizinische Personal überwiegend Masken der Klasse FFP2 zur Verfügung (Lager von Bund und Kantonen), welche aber nur relativ unzuverlässig schützen.

  2. Über die Person, welche zum zweiten Mal positiv getestet ist, nachdem sie als "geheilt" betrachtet wurde , wird unter Virologen insofern diskutiert, als gesagt wird, dass man das selbe Virus gar nicht zweimal bekommen kann. Es müsste sich demzufolge um eine Mutation handeln. Wie beurteilen das hiesige Fachleute ? Würde es bereits jetzt mutieren, wäre doch das Problem noch um einiges bedeutender.

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Ronja Beck
· editiert

Merci für Ihre Inputs, Herr J.!

Zu 1.: Laut dem Robert-Koch-Institut sind auch FFP2-Masken zum Schutz vor dem Virus geeignet, nachzulesen hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ…giene.html
Mit "handelsüblichen Masken" sind Masken ohne Filter gemeint - das könnten wir noch präzisieren.

Zu 2.: Über die Person in Japan ist noch zu wenig bekannt, um hier ein abschliessendes Fazit zu ziehen.

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B. S.
· editiert

Sämtliche Schutzmasken und Desinfektionsmittel sind ausverkauft. Deswegen ist dieser Tipp leider sinnlos.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Für den Moment müssen wir wohl mit Wasser, Seife und in-den-Ellenbogen-Husten auskommen :).

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"Harvard-Professor Marc Lipsitch geht davon aus, dass sich im kommenden Jahr weltweit zwischen 40 und 70 Prozent der Erwachsenen mit dem Virus infizieren werden."

  • Wenn das nur annähernd so ist, hat es da überhaupt einen Sinn, Veranstaltungverbote etc. durchzuführen?

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Ja, weil ein plötzliches Aufkommen von Millionen Patienten weltweit das System überlastet. Durch ein langsames "Durchseuchen" mögen die Spitäler mithalten.

Ich wünschte, das BAG würde das kommunizieren.

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M. E.
· editiert

Danke vielmal für die gute Zusammenstellung. Nun ist mir aber folgende Rechnung durch den Kopf geschossen. Kleines Rechenbeispiel für die Schweiz bei 40% Chance auf Ansteckung und Sterblichkeitsrate von 1%: 8'000'000 x 0.4 x 0.01 = 32'000 Tote in der Schweiz... Weltweit 32'000'000.
Kann das sein? Sind das realistische Annahmen? Wird die Sterblichkeitsrate im weiteren Verlauf sinken? Das wären dann ja schon noch viele Tote.
Danke für Inputs.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
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Das ist einer der Gründe, weshalb Epidemiologen dazu aufrufen, dass Staaten Massnahmen ergreifen, um a) die Verbreitung des Virus einzudämmen und b) sich auf eine Epidemie vorzubereiten.

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Gute Zusammenstellung des heutigen (Un)Wissens. Die folgende Aussage scheint mir aber nicht sehr glaubhaft:

"Harvard-Professor Marc Lipsitch geht davon aus, dass sich im kommenden Jahr weltweit zwischen 40 und 70 Prozent der Erwachsenen mit dem Virus infizieren werden."

Wenn tatsächlich 40% der Bevölkerung angesteckt würde und die Mortalität wirklich bei 1% liegt, dann wären mit der Zeit Millionen von Todesfällen zu beklagen. Zumindest in China, wo der Virus mindestens seit zwei Monaten grassiert, müssten die Fälle weiter zunehmen. Wenn die Zahlen aus China stimmen, gehen aber die Neuansteckungen zurück. Entweder es werden weniger Menschen angesteckt als befürchtet, oder aber viele Ansteckungen werden nicht detektiert, dann ist aber auch die Mortalität viel tiefer als 1%.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
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Das sind die (geschätzten und deshalb mit Unsicherheit behafteten) Werte, mit denen Wissenschafterinnen zum aktuellen Zeitpunkt rechnen.
Ja, die Neuansteckungen in China gehen zurück – nach rigorosen Quarantänemassnahmen.
Siehe auch: https://www.republik.ch/dialog?t=ar…b407df1eeb

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Danke für die gute und nüchterne Zusammenstellung. Wirklich sehr hilfreich.
Frage zum Notvorrat, auch wenn das nicht so direkt zur momentanen Diskussion gehört. Weshalb 9lt Wasser pro Person an Lager? Unser Wasser, welches meine Familie trinkt, kommt aus dem Wasserhahn. Da muss ich doch nicht 36lt Wasser in Petflaschen irgendwo für meine Familie lagern?! Oder übersehe ich hier den springenden Punkt? Danke für jede Meinung.

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Ich denke, die Empfehlung mit dem Wasser gilt allgemein bei möglichen Notlagen, denn wenn es wirklich chaotisch werden würde, kann auch die Infrastruktur eventuell nicht immer aufrecht erhalten werden, so auch die Wasserversorgung oder der Strom. Deshalb auch die Empfehlung mit der Taschenlampe.

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M. S.
· editiert

Viel Trinkwasser muss elektrisch gepumpt werden. Ohne Strom sind die Reservoirs vermutlich schnell leer. Man darf davon ausgehen, dass innerhalb einer Woche eine Not-Stromversorgung dieser Infrastruktur erreicht werden kann bzw. die Feuerwehr Trinkwasser verteilen kann.
Keine Ahnung ob es aktuell noch so ist, aber früher musste das Feuerwehr-Equipment aus diesem Grund alles Trinkwassertauglich sein.

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Vielen 👏 Dank, dass es 🐣 euch gibt, liebe ‼️ Republik 👍🏾
..und ✌️viel Glück 🍀

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Im derzeitigen Kommunikationswirrwarr (in D) ist Ihr Artikel ein Fels in der Brandung. Gerade die regelmäßigen Updates sind sehr hilfreich. Ich habe den Artikel bereits sehr oft geteilt und auch von Freunden/Familie gute Rückmeldung bekommen.

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E. H. H.
Leserin
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Auf die Gefahr hin, dass ich fahrlässig einen Diskussionsbeitrag übersehen habe: Ist das Risiko einer Ansteckung im öffentlichen Hallenbad erhöht?

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Wir wüssten grad nicht, weshalb – sie ist wahrscheinlich gleich hoch, wie in ähnlich stark besuchten öffentlichen Orten. Falls Sie diese Frage umtreibt: Nach dem aktuellen Wissensstand wird das Virus nicht über Wasser übertragen.

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R. H.
· editiert

Vielen Dank für den Artikel. Folgende Frage an die Verfasserinnen, was ist mit den möglichen Reinfektionen? Dazu ein Ausschnitt aus einem Artikel von Isabel Villalon auf insideparadeplatz.ch vom 25.2.2020: "Eine Reinfektion soll, gemäss chinesischen Ärzten, zu einer noch höheren Mortalität führen und irreversible Multiorganschäden verursachen."
Ich danke Ihnen für Ihre Rückmeldung.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Danke Ihnen. Es scheint so zu sein, dass man einen Fall von Reinfektion gefunden hat, in Japan. Das wäre auch was einen möglichen Impfstoff angeht problematisch.
https://www.irishtimes.com/news/ire…-1.4187234

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Mir fehlt die Frage ob man COVID-19 aufhalten könnte. Nach dem was ich aus China und Singapur vernehme, müsste man diese Frage bejahen. Die Folgefrage wäre dann, warum man es hier nicht tut. Das läuft dann auf die Gegenüberstsellung der gesellschaftlichen Kosten solcher Massnhamen und wievel der Gesellschaft der Schutz des Lebens Wert ist, speziell dem Schutz von besonders verletzlichen und Personen.

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Den Virus vor einer weltweiten Ausbreitung noch aufzuhalten, ist unrealistisch. Die Kombination aus R0 (2 bis 3) und die lange Inkubationszeit bis zu den ersten Symptomen ("im Allgemeinen" 7 bis 14 Tage) verunmöglichen ein Aufhalten der Ausbreitung auf einen grossen Teil der Bevölkerung, wenn nicht sogar auf die Mehrheit.


Ich nehme an, mit COVID-19 meinen Sie den Virus und nicht die Krankheit. Das soll keine Belehrung sein, rein nur eine Klärung der Begrifflichkeiten.

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Ja, ich meine das SARS-CoV-2 Virus. Soviel ich weiss liegt R0 in China dank der dort getroffenen Massnahmen nahe bei 1 und ist in Singapur sogar kleiner als 1. Mit anderen Worten: dort ist die Epidemie rückläufig. Europa wird wohl auch noch einschneidere Massnahmen treffen, diese Massnahmen früher zu treffen mag schwieriger zum kommunizieren sein, aber es würde Leben retten.

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T. F.
Senior Researcher
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Bei den Ratschlägen zum Notvorrat vermisse ich einen Punkt: Papiertaschentücher! Die braucht man bei jeder Erkältung, und mit den empfohlenen Hygienemassnahmen beim Niesen umso mehr.

Also, am besten gleich eine XXL-Packung zur Seite legen!

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Gute Idee, das ergänzen wir gleich.

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A. Z.
System Engineer
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Vielen Dank für den Artikel. Genau wegen solcher Artikel bin ich Verleger.
Unaufgeregt mit sachlichen Infos und Quellen.

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Das deprimierende an dieser Epidemie ist, dass deren Verbreitung faktisch von unserem Staat subventioniert wird. Das Steuerrecht ist so: Pendeln kann man abziehen, teurere Wohnungen nahe am Arbeitsplatz aber nicht. Der Staat fördert also das Pendeln, nicht aber das Umziehen nahe an die Arbeitsstelle. Damit fördert er aber auch das verbreiten von Pandemien.
Statt Mobilität zu subventionieren, sollten wir Kostenwahrheit einführen. Dazu gehört auch, dass Mobilität für die enormen Pandemiekosten aufkommt, die jetzt anfallen werden.

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Mobilität und Energieverbrauch zu subventionieren und gleichzeitig den Faktor Arbeit fiskalisch zu belasten, ist ein «bewährter» Schildbürgerstreich, der jetzt um eine zusätzliche Komponente in Form der Pandemie bereichert wird.

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Richtig, ein absurder Schildbürgerstreich! Ich frage mich ob auch hier die Oel- und Autolobby die Hände im Spiel hat.

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T. S.
· editiert

Die "Anchor-Links" zu Beginn des Artikels funktionieren nicht (falsches Datum im Ziel). Und super wäre übrigens, wenn jede einzelne Frage auch ein Link wäre, sprich ich direkt eine Frage als Ziel-Link bequem verschicken könnte (z.B. https://www.republik.ch/2020/02/28/…en-absagen).

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Danke vielmals, wir sind das am fixen.
Letzteres fänden wir auch gut, die Entwicklung einer Inhaltsverzeichnis-Funktion ist angedacht.

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T. S.
Mitdenker
·

Wenn alle Desinfektionsmittel ausverkauft sind:
Kann man sich mit Hochprozentigem und Gelatine selber was anrühren? Sollte doch gehen, oder?

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"Der führende Spezialist für Infektionskrankheiten (Fang chi-tai, National Taiwan University) argumentiert, dass die ungewöhnliche Struktur des neuartigen Corona-Virus wahrscheinlich von Menschen erschaffen wurde. Er schloss: Aus akademischer Sicht ist es daher tatsächlich möglich, dass die vier zusätzlichen Aminosäuren im Labor von Menschenhand zu COVID-19 hinzugefügt wurden." Falls diese Feststellungen des Spezialisten genügend Anhaltspunkte bezüglich des von Menschenhand erschaffenen neuartigen Coronavirus bedeuten, sollte das untersucht werden.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
·

Woher stammt dieses Zitat? Gerade bei diesem Thema sollten wir alle sehr vorsichtig mit Quellen umgehen.

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R. O.
Verlegerin
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Was mich noch interessieren würde aus epidemiologischer Sicht: warum genau ist es so wichtig, die Infektionskette zu kennen? Und warum ist eine Verlangsamung der Infektionen so wichtig? Ich habs grob verstanden, mich würde die exakte Begründung interessieren.

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IMHO weil die Kapazität in den Spitälern, z.B. für Beatmungsplätze, begrenzt ist. Werden alle miteinander krank, ist das ein grosses Problem.

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Vielen Dank für den ehrlichen, interessanten, sehr gut recherchierten Artikel!

Drei Fragen und Gedanken hab ich dazu:

a) Unter der Statistik im Kapitel 2 steht: "Die Sterblichkeits­rate ist der Anteil der Verstorbenen relativ zur gesamten Alters­gruppe – nicht nur zu den bereits Infizierten." Ich glaube, das stimmt nicht. Das würde ja heissen, dass knapp unter 15% der über 80-Jährigen am Virus sterben, was sicher nicht wahr ist - das wären ja viel mehr Leute. Auf der als Quelle angegebenen Internetseite und in anderen Publikationen dieser Statistik steht m. E. klar, dass es um die INFIZIERTEN der betreffenden Altersgruppe geht.

b) Ich glaube schon gehört zu haben, dass die Jahreszeit / Lufttemperatur bei Virenerkrankungen eine Rolle spielt. Können wir davon ausgehen, dass die Krankheit im Sommer zurückgehen und im Winter wieder verstärkt auftreten wird (wie die saisonale Grippe)? Auffällig in diesem Zusammenhang finde ich auch, dass das Virus in den Ländern, die jetzt Sommer haben, noch kaum aufgetreten ist.

c) Um sich vor der Krankheit bzw. einem schweren Verlauf zu schützen: Sollte man nicht allgemein darauf achten, die eigenen Abwehrkräfte zu stärken, d. h. möglichst gesund zu leben, an die frische Luft zu gehen, Sport zu treiben usw.? So ein Ratschlag wäre vielleicht bei den Präventionsmassnahmen noch wichtig, bevor sich nun alle in ihren Wohnungen verschanzen und nicht mehr nach draussen trauen.

d) Philosophisch gesehen: Vielleicht trägt die Krankheit dazu bei, dass wir wieder bewusster leben lernen, hoffentlich (!) solidarischer werden, unser Verhältnis zu den Tieren überdenken und dem Klima mehr Sorge tragen - was durch die verminderte Reise- und Produktionstätigkeit ja bereits geschieht.

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Anonym
M.H.R.
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… und wenn dann dereinst die "Killerwaffe" - ein passender Impfstoff - verfügbar sein wird: Wie viele der "jetzt Besorgten" werden sich auch tatsächlich impfen lassen?

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Sterben tun an dem „Corona“ ja hauptsächlich sehr alte und bereits kranke Menschen. Mir stellt sich die Frage, ob die meisten der „Coronatoten“ nicht sowieso gestorben wären?

Beispielsweise Herr M., 85jährig, wäre 3 Wochen nach seiner Coronainfektion aufgrund seiner Gebrechlichkeit Zuhause gestürzt und an einer Hirnblutung gestorben.

Oder Frau Hofer, 75jährig, wäre 2 Wochen nach der Coronainfektion an der Sepsis durch den Harnwegsinfekt mit multiresistentem Keim gestorben.

Oder auch Herr M., der nach lang ertragener schwerer Demenz friedlich eingeschlafen wäre, wäre der Corona nicht zuvor gekommen...

Meine bereinigte Prognose: „...im Jahr 2019 sind die Todesfälle durch Herz- Kreislauferkrankungen, Tumorleiden und allgemeinen Infektionskrankheiten markant zurück gegangen. Kompensiert wurden diese durch die Coronapandemie. Somit sind etwa gleichviele Menschen gestorben wie in allen anderen Jahren.“

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Herzlichen Dank für den besten Artikel über den Virus. Habe täglich mit Fragen diesbezüglich zu tun. Am liebsten würde ich gleich jedem Ihren Artikel in die Hände drücken. Wenn wir wirklich richtig reagieren wollen (bin keine Expertin) dann sollten wir vielleicht alle neuen Grippefälle mit einem Schnelltest vor der Hausarztpraxis testen können. Somit wären wir eher einen Schritt voraus. Leider geht das aus technischen Gründen nicht. Dank Ihrem Artikel stelle ich mich jetzt einfach auf einen grösseren Ausbruch ein - jetzt gehts viel besser. Danke

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Wie wird das Virus Übertragen? Durch Tröpfchen, von Husten und normalem Ausatmen. Auf glatten Gegenständen, Geländer usw Überlebt das Virus bis zu mehreren Tagen. Durch Ärosol, das heißt normal durch die Luft ohne Tröpfchen, also Klimaanlage und weitere Distanzen. Durch Ablaufrohre.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
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Vor allem zwei Wege: Tröpfchen, und Flächen. Durch die Luft nach aktuellem Stand selten, und ob via Fäkalien ist noch ungesichert.

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T. F.
Senior Researcher
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Also, auf einer öffentlichen Toilette immer zuerst die Brille abwischen - selbst mit einem trockenen Papier werden so ein Grossteil der darauf wachsenden Fauna und Flora entfernt. Und nachher Händewaschen, sowieso.

Ist eigentlich alles selbstverständlich.

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L. H.
· editiert

Mir fehlt in der Berichterstattung über das Covid-19-Virus folgende Information: Li Wenliang, der (Augen-) Arzt aus Wuhan, der als erster das Virus bei seinen Patienten feststellte und von der Regierung mit krassen Drohungen mundtot gemacht wurde - er hatte auch festgestellt, dass SÄMTLICHE PatientInnen mit dieser seltsamen neuen Lungeninfektion am selben Markt in Wuhan eingekauft hatten. Ein offener Markt. Dadurch, dass die chinesische Diktatur die Verbreitung dieser Information verboten hat, wurde die allererste und wichtigste Massnahme vereitelt: den betreffenden Markt zu schliessen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gross, dass durch eine sofortige Schliessung dieses offenen Lebensmittelmarktes die Verbreitung des Virus hätte völlig gestoppt werden können. Wir - und natürlich ganz China - hätten jetzt keine weltweite Corona-Epidemie. Folgerung: Das diktatorische System Chinas ist für die Ausbreitung dieser Epidemie verantwortlich. Das macht nicht nur viele Chinesen sauer, sondern auch mich. ... Seltsam nur, dass unsere Medien (inkl. Republik) diesen Aspekt weder beleuchten noch hervorheben.

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Marie-José Kolly
Journalistin mit 💕 für Daten
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· editiert

Im Punkt «14. Und hat China richtig reagiert?» gehen wir auf diese Frage ein.
Wir haben die Frage um den Ursprung des Virus ganz bewusst nicht detaillierter diskutiert. Unser Artikel ist auf den Zeitpunkt seiner Publikation hin geschneidert worden, i.e., Ende Februar. Unser Eindruck war und ist, dass der Ursprung des Virus bis dahin in genügend Beiträgen von anderen Medienhäusern zur Sprache kam, und Ende Februar andere Fragen im Fokus stehen sollten (und interessieren würden).

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