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Danke dafür! Als Verleger der Republik und als Schweizer, dem die Schweiz am Herzen liegt: Das war in meinen Augen die richtige Analyse und das richtige Vorgehen für die Genossenschaft.

Jetzt hoffe ich auf eine zukunftsfähige Entscheidung des Parlaments.

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Vielen Dank für die positive Rückmeldung!

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Tanja Messerli
Präsidentin Genossenschaftsrat
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Eine Herleitung, die dreierlei abdeckt: Erklärung, Argumentarium und Vision. Der Elevator Pitch: Ein einzigartiger, zeitgemässer Kompromiss, der nicht wieder kommt.

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So, jetzt habe auch ich verstanden, worum es genau geht. Merci.

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Die staatliche Medienförderung ist auf jeden Fall zu unterstützen. Erst aus Ihrem Artikel habe ich erfahren, dass nur noch die grossen Medienhäuser, nicht aber die wenigen, noch verbleibenden, kleinen, lokalen Medienhäuser vom Bund Unterstützung erhalten sollen. Dass unabhängige, nur im Netz aktive Medienunternehmen, wie etwa die Republik nun vorerst gar nichts erhalten werden sollen, deutet ebenfalls auf die Macht der Grossen hin. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich die Nationalrats-Debatte sicher im Sinne einer wirklich umfassenden, vor allem die neuen Qualitätsmedien bevorzugenden Unterstützung zu beeinflussen versuchen.

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A. L.
Taijiquan und Aikido
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Würden wir die Subventionen annehmen?
Nach langem Überlegen würde ich heute ja dazu sagen. Und ich würde die Subventionen keinesfalls budgetieren. Ich würde sie gezielt als Medienförderung einsetzen. D.h. ich würde sie für zusätzliche Berichte (z. B. darüber wollten wir schon lange mal schreiben) oder für betriebsinterne Investitionen (z. B. diese Software sollte schon lange mal überarbeitet werden) einsetzen und sie so den Journalistinnen und Lesern durch einen Mehrwert zukommen lassen. Das würde zugleich die Position der Republik im Markt stärken, wäre also mehrerer Hinsicht Medienförderung.

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Oder in Werbung investieren?

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In der Medienpolitik geht es jetzt um die Wurst, sprich ums Fressen oder Gefressenwerden. Die jahrelange ungewisse und viel diskutierte Situation muss endlich mit neuen Entscheiden weitergebracht werden. Diese Debatte dient hoffentlich dazu, endlich die neuen Realitäten schonungslos zu sehen - und im Namen der Demokratieerhaltung mutige, wenn auch nur pragmatische Beschlüsse zu fassen. Das Menetekel des USA-Schlammschlacht-Schlagwort-Wahlkampfs sollte uns Grund genug sein!

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Robert Reisewitz
Betroffen wie alle
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Ja, gute knappe Stellungnahme. Kann ich mitgehen. Wenn ich das recht verstehe geht der absolut allergrösste Anteil der Printförderung an die Post, via die Printmedien? Oder ist es eher so, dass die Post als staatliche Gesellschaft gezwungen wird, Printmedien unter Kostenpreis zuzustellen? Mich würde interessieren wie das verrechnet wird. Je nachdem zahlt der Postkunde die Subvention, was dann zu höheren Preisen für die anderen Kunden führt, oder es zahlen alle, weil die Post für die verbilligte Zustellung entschädigt wird. Das muss ziemlich kompliziert zu verrechnen sein.
Und naturgemäss bleibt komplett offen, was die Print-Produzenten mit den Einsparungen machen. Ich kann nicht vermuten, dass sie in die Zukunft von Print investieren werden. Aber vielleicht in die ihrer Online-Redaktionen? Oder einfach in die Taschen der Besitzer?

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Dennis Bühler
Autor Bundeshaus
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Lieber Herr Reisewitz, ich versuche Ihre Fragen als Medienredaktor der Republik zu beantworten: Zutreffend ist Ihre zweite These – die Post wird gezwungen, Printmedien unter Kostenpreis zuzustellen. Die Post stört sich übrigens daran: «Die Zeitungsrechnung der Post weist für das Jahr 2019 eine Kostenunterdeckung von rund 78 Millionen Franken aus. Dies bedeutet, dass die Gesamtheit der abonnierten Zeitungen und Zeitschriften von einer Querfinanzierung durch andere Post-dienstleistungen profitiert – und zwar in einem Umfang, welcher die indirekte Presseförderung des Bundes massiv übersteigt.» (https://www.post.ch/de/ueber-uns/po…versorgung) Der Verlegerverband sieht es etwas anders: «Die indirekte Presseförderung stellt ein Korrektiv für die – aufgrund der Monopolposition der Post überhöhten – Zustellkosten der Post dar.» (https://www.schweizermedien.ch/indi…eforderung)

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Dennis Bühler
Autor Bundeshaus
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Zu Ihrer zweiten Frage: Tatsächlich kann nicht exakt festgestellt werden, was die Verleger mit dem Geld anstellen, das sie dank der Subventionen bei der Postzustellung sparen. Einen Teil werden sie hoffentlich in die Transformation investieren, d.h. in den Aufbau einer schlagkräftigen Onlineredaktion. Allerdings wandert einiges auch in die Taschen der Besitzer: So sorgte in diesem Frühjahr sowohl in der Politik wie auch in der Branche für Aufregung, dass mit der TX Group und der NZZ zwei der vier verbliebenen Grossverlage Dividenden in Millionenhöhe ausschütteten (für das zurückliegende Geschäftsjahr, aber mitten in der Coronakrise). Die Höhe der Dividenden: TX Group 37,1 Millionen Franken (https://www.persoenlich.com/medien/…usbezahlt); NZZ 8,0 Millionen (https://www.faz.net/aktuell/feuille…49951.html). Zuvor hatte der ehemalige NZZ-CEO Veit Dengler dafür plädiert, die Dividende zu streichen: «NZZ braucht alle Reserven für unbestimmt lange schwierige Zeit», twitterte er. Und auch der Bundesrat hatte alles andere als Freude (https://www.woz.ch/-a7dc).

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A. Z.
System Engineer
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Ich würde die Subventionen annehmen.
Ich habe über die Jahre nicht den Eindruck erhalten, dass dies für die Republik einen Interessen Konflikt geben könnte.
Zudem wird das Geld ja sowieso verteilt, dann darf aus meiner Sicht auch gerne ein Projekt davon profitieren welches ich persönlich als absolut genial empfinde.

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Lucia Herrmann
Community Redaktorin @ Republik
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· editiert

Merci für die Rückmeldung!

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Ich bin auch dezidiert dafür, dass die Subventionen angenommen werden. Der Vorschlag diese zur Medienförderung, d.h. für Werbung/Kommunikation einzusetzen ist sinnvoll und stärkt die Marktposition, was allen dient.

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M. S.
· editiert

Genau; sind erst einmal mehr Leser*innen an Bord (und bleiben auch), resultiert mittelfristig mehr statt weniger Unabhängigkeit.

Das ordentliche Werbebudget sollte daher so organisiert sein, dass es mit mehr Mitteln einfach (bzgl. Breite, Tiefe, Dauer etc.) aufskaliert werden kann.

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Ich finde, wir - damit meine ich das Project R, die Republik und alle Verlegerinnen und Verleger - sollten auf Subventionen verzichten. Nur so ist echte Unabhängigkeit gewährleistet. Dafür braucht es genügend Verlegerinnen und Verleger. Warum sollte denn die Republik nicht noch deutlich zulegen können? 50'000 fände ich ein vernünftiges Ziel...

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Das Argument, dass sich die Republik vom Staat abhängig macht, sehe ich nicht. Abhängigkeit vom Staat besteht, wenn gewisse Medien bei der Subventionierung ausgeschlossen werden. Dann können sich Konstellationen ergeben, in denen ein Medium von der Publikation eines Artikels absehen. Diesbezüglich sehe ich die Gefahr aber viel stärker bei Abhängigkeit von Werbung (haben wir nicht) oder Abhängigkeit von Unternehmen (haben wir auch nicht). Zudem steigt der Staat ja auch nicht als Aktionär ein, sondern das Geld wird gesprochen mit der Forderung, qualitativen Journalismus zu fördern und weiter zu betreiben.
Die Annahme von Subventionen wird helfen, die finanzielle Sicherheit der Republik zu stärken und könnte weiter dazu beitragen, die wenigen Grossspenden von Geldgebern zu minimieren (==> noch mehr Unabhängigkeit, weniger Klumpenrisiko).
Finanzielle Abhängigkeit und somit unternehmerische Unsicherheit vom Staat entsteht kaum. Wenn neue Privilegien wie Subventionen eingeführt werden, ist es so in der Regel so, dass diese auf lange Sicht bestehen bleiben. Zudem wird der Subventionsbeitrag an die Republik moderat ausfallen.

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Förderung der Printmedien würde auch Förderung der 20Minuten-Printausgabe bedeuten, oder?

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Nein, im aktuellen Massnahmenpaket nicht. Es handelt sich um Ermässigungen für abonnierte Zeitungen.

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Alles hängt mit allem zusammen und das gilt auch für Medien und Förderung:
a) Wer fördert muss Kriterien setzen, kontrollieren und sanktionieren.
b) Wer sich fördern lässt, darf günstiges Benzin und Soja für Bauern und Importerleichterungen für die Fleischwirtschaft nicht mehr kritisieren.
Die Lösung liegt andersrum:
A) Lenkungsabgaben wo nötig (nebst anderem Mobilität, CO2)
B) den Binnenkonsum stärken mit einem Grundeinkommen für alle.
Die Vorteile eines Grundeinkommens für alle sind vielfältig, beinahe unbeschränkt.

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M. S.
· editiert

Ihr Vergleich hinkt: Während zu günstiges Benzin negative externe Effekte mit sich bringt und somit durch Private verursachte Kosten der Allgemeinheit aufbürdet, können Medien (sofern sie denn tatsächlich förderlich für das Funktionieren der Demokratie sind) als (teilweise) öffentliches Gut betrachtet werden, dass der Allgemeinheit und nicht nur den direkten Konsumenten/Produzenten nützt. Dies rechtfertigt (sogar gemäss Mainstream-Ökonomik) auf jeden Fall Überlegungen zur öffentlichen Finanzierung.

Edit: Links eingefügt

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S. H.
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Günstiges Bauernbenzin macht inländische Lebensmittel erschwinglich, reduziert Importe und sichert bäuerliche Einkommen(!). Andererseits, welche Medien sind der Demokratie förderlich? Wer entscheidet über sinnvolle und schädliche Subventionen und welche Güter sind "öffentlich"? Darf nur Bundesrat und Parlament dies entscheiden?
Ich selbst betrachte es als "öffentliches Gut", dass Art. 12 Bundesverfassung nachgelebt wird: Jedem ein menschenwürdiges Dasein zu verschaffen. Dazu gehört das Recht auf körperliche Unversehrtheit, Obdach, Nahrung, Bildung, soziale Teilhabe und meiner Meinung nach auch ökonomische Sicherheit OHNE Antragspflicht.
Mit ökonomischer Sicherheit für die Mitarbeitenden bei meiner Zeitung "Die Republik" braucht es keine Subventionen, denn diese sind Lenkungsmittel auf einem veralteten Dampfer, der längst in die falsche Richtung fährt. Stichworte: Einkommens- und Vermögensschere, Umwelt und Artenvielfalt, Klimanotstand.
Mein Vorschlag: Ökonomische Sicherheit durch ein allgemeines Grundeinkommen gekoppelt mit dem allgemeinen Bürgerdienst und Lenkungsabgaben.

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(von der Redaktion verborgen)

Wenn ich den kilometerlangen Letter über das Gedeihen der Republik auf dem Smartphone bis zum Ende lese, bin ich danach ausgepowert und mitten im Tag bettreif.

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