Dialog

Beiträge zu «Black Hawk Down»



Die Republik ist nur so stark wie ihre Community. Werden Sie ein Teil davon und lassen Sie uns miteinander reden. Kommen Sie jetzt an Bord!

DatenschutzFAQErste-Hilfe-Team: kontakt@republik.ch.



Die Vorwahlserie ist wenigstens unterhaltsam, aber sie lässt zu deutlich durchblicken, dass Unterhaltung der Hauptzweck ist. Darum sprecht ihr vorzugsweise mit den Unterhaltungskünstlerinnen und nicht mit den politischen SchwerarbeiterInnen. Das finde ich uninteressant - auch Trump, Johnson, Salvini & Co reiten gerne diese Masche und lenken dadurch von ihrer eigentlichen Agenda ab. Mich würde mehr interessieren, wer welche Interessen vertritt und weniger, womit jemand medial aufgefallen ist.

37
/
3

Dem kann ich nur zustimmen - allerdings liegt die latente Oberflächlichkeit der Homestory Beiträge auch am Format. Mich hätte ja wirklich interessiert, was ihr mit Nicola Forster eine Stunde lang debattiert habt, und zwar etwas ausführlicher als nur als Soundbites aus einer fiktiven Detektivstory. Etwas mehr Tiefe trotz Sommerhitze wäre wünschenswert - gerade in Zeiten der Twitterpolitik.

15
/
1

Politik als Unterhaltung und Poliker*innen als Social-Media Influencer*innen scheint der Trend der Zeit zu sein und vielleicht das Ende der liberalen Demokratie. Oder vielleicht auch nicht, da schon Plato uns vor den Unterhaltern*innen und Geschichtenerzählern*innen in der Politik gewarnt hat.

4
/
1
B. J.
· editiert

«Eine Chef­beamtin als Direktorin des wichtigsten Wirtschafts­verbandes!», ruft Zanetti aus. «Früher wollte man dort die Verwaltung vor sich hertreiben, heute möchte man sich mit ihr arrangieren.»

Das ist ja nun mal eine bezeichnende Aussage.

Und: die Autoren sind offensichtlich und erfreulicherweise trotz des viel zu süssen Weissweins in alter Frische aus dem Dauerbesäufnis wieder aufgetaucht und ich finde beide Interviews so unterhaltsam wie informativ. Ganz prima.

13
/
1

Neuer Feind der Republik: WOZ? Interessant. Also die SVP für Christchurch verantwortlich machen, verstehe ich dass man das eine Frechheit findet. Dafür ist die Schweiz dann doch zu weit weg von Australien.
Auch zu kritisieren, dass die GLP nicht links ist, macht wenig Sinn. Genau darum hat sich die GLP doch von den Grünen abgespalten, weil man eben das Grün ohne das links wollte.

7
/
11

Wie kommen Sie darauf, die WOZ sei der neue Feind der Republik?

9
/
0

Die beiden Zitate in diesem Artikel klingen beide ziemlich absurd. Einer Schweizer Partei die Schuld an einem Terroranschlag am anderen Ende der Welt geben, und einer liberalen Partei vorwerfen, sie sei nicht sozial - darum ist sie ja liberal und nicht sozialdemokratisch.

2
/
10

Die GLP steht rechts von den Grünen und links von der FDP. Letzteres würde auch sozial- oder links-liberal bedeuten, während die FDP nurmehr wirtschafts- oder neo-liberal ist. Aus diesen zwei Aspekten oder Flügel besteht der umfassendere Begriff des Liberalismus.

Gerade auch weil sie sich so präsentiert und auf den linksliberalen und sozialdemokratischen Wiesen grasen will, kann so eine Kritik berechtigt sein. Im Sinne von "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!". Denn wie links ist links-liberal bzw. wie sozial ist sozial-liberal?

10
/
1

Die FDP würde ich eher als "scheinliberal" bezeichnen. Und die GLP als echt liberal. Warum? Die FDP setzt sich noch immer zu sehr für die Subventionierung des Strassenverkehrs ein, statt auf Kostenwahrheit zu pochen. Dies ist im Grunde reiner Kommunismus. Darum würde ich die FDP auch eher links der GLP sehen.

0
/
3

Danke für die Erklärung. Liberalismus ist in der Tat schwer zu fassen.

0
/
0

Müsste man hier nicht noch die libertären Strömungen einordnen resp. abgrenzen? Je nachdem wie extrem wirtschaftsliberal eine Haltung ist, ist sie eben schon mehr libertär (also möglichst Abschaffung des Staates und maximale Marktgläubigkeit, was nicht mehr viel mit der liberalen Demokratie im Sinne der Gewaltenteilung zu tun hat)

0
/
0

Mir ist das Bundespersonal egal wie kaum etwas. Aber ich bitte die Republik, den nächsten Menschen, der Euch mit einem Durchschnittslohn kommt, reflexartig nach dem Medianlohn zu fragen.
Mit dem Durchschnitt zu argumentieren ist in Einkommensfragen fast immer unseriös. Fragt den herausragenden Simon Schmid, wenn Ihr mir nicht glaubt.

9
/
0

Republik: Stellt den jobsuchenden Zanetti ein oder gebt ihm eine Kolumne - analog Bodenmann in der WW. Mehr Kontroverse würde der Republik nicht schaden.

16
/
22

Das widerspiegelt die Einstellung der amerikanischen Medienhäuser, wo man einfach bei jedem Thema zwei Seiten einander gegenüberstellt um nicht nur den Anschein von Neutralität zu wecken, sondern auch analog dem Reality TV etwas mehr Drama (oder im Medienjargon «Kontroverse») und somit mehr Unterhaltung zu bieten.

Wenn man wie die Republik den Journalismus als «Wachhund der Demokratie» versteht, verrät man durch solche Methoden nur die eigenen Ideale, auch wenn dies vielleicht mehr Klickzahlen verspricht.

Diese Scheinneutralität der amerikanischen Medien auch bei den abstrusesten Themen und Positionen ist übrigens auch mit ein Grund, weshalb radikale irrationale Positionen überhaupt salonfähig werden konnten. (Siehe Klimaleugner und eigentlich alles was mit Trump zu tun hat)

6
/
1

Wachhund ist gut - aber wenn ich mal geweckt bin mach ich mir gern ein eigenes Bild der Lage - und da hör ich dann auch gern verschiedene Ansichten zu einem Thema. Die amerikanische Freedom of Speech ist mir da sehr sympathisch. Unangenehme Nebenwirkungen nehme ich da in in Kauf.

0
/
0

Von dieser selbstverliebten Person möchte ich nichts lesen. Er hat nichts Wesentliches zu sagen, ausser dass er sich selber genial findet

6
/
1
Christof Moser
Chefredaktion
·

Anstand, bitte. Beleidigungen sind ehrverletzend und damit ein Straftatbestand.

4
/
0

Ich fänd das auch gut.

7
/
14

Herr Zanetti denkt, er wäre eine Bereicherung für die Republik. Dabei hat er – ein selbsternannter Kommunikationsberater nota bene – Mühe, die WOZ von der Republik zu unterscheiden. Sehr amüsante Persönlichkeit.

3
/
0
A. C.
· editiert

oder als Titel Once upon a time in the west (der Italo-Western mit der Geschichte von Frank, der vom schwerreichen und behinderten Eisenbahnunternehmer Morton den Job fasst, den Farmer McBain und seine Familie von ihrem Land wegzuekeln, weil dort Mortons Eisenbahn durch muss ...)

1
/
0

Schwierig, bei Hungerlöhnen mehr Zahlen zu beigen BEVOR man die glp aufs Korn nimmt (der ich eben deswegen angehöre weil sie ihre Hausaufgaben macht und gut kommuniziert: "Weder Giesskanne noch Rasenmäher". Aber mit lediglich einem WOZ-Artikel als Angriffswaffe war es ja ein Leichtes, die glp als "Sozialliberale" zu verkaufen und erst noch Eure Tarnkappen zu lüften...

0
/
0
Anonym
Anderer
·
· editiert

Endlich ein O-Ton Forsters. Vorher wusste ich nur für was die GLP alles nicht steht.

1
/
1

So, nun habe ich wieder einmal ein bisschen Republik abonniert und lese: eine verschämte Bewunderung für den schwadronierenden Zanetti, der so originell und urban daher kommt, als sei er per äxgüsi grad irgendwie in der SVP gelandet und gar nicht wüsste, was diese SVP so vertritt und anstellt. Dann fällt mir die Begeisterung auf für Gewehrsalven aus dem Sturmgewehr 90. Aber zu welchem Zweck sie hätten abgefeuert werden sollen, hab ich schon vergessen. Ja, dann war noch ein Kommentar zum Frauenalter - im Anschluss an das Interview von Mascha und Frau Bütler, die sich ständig irgendwie Recht gegeben haben. Der Kommentar … da hat die geschätzte Autorin zwischendurch gar nicht mehr so recht gewusst, was denn nun das Thema war. Naja. War schliesslich heiss heute. Da fliesst alles Kühle so auseinander. Das war's glaub ich: Dieser Kommentar und das mit Zanetti und diesem Grünliberalen. Bin gespannt, was morgen kommt.

2
/
5
seit 2018

Republik AG
Sihlhallenstrasse 1
8004 Zürich
Schweiz

kontakt@republik.ch
Medieninformationen

Der Republik Code ist Open Source