Die Republik ist nur so stark wie ihre Community. Werden Sie ein Teil davon und lassen Sie uns miteinander reden. Kommen Sie jetzt an Bord!

DatenschutzFAQErste-Hilfe-Team: kontakt@republik.ch.



Verlegerin
·

Keine Flüchtlingskinder aus Lesbos - mich erinnert dies an das Boot ist voll. Dafür ist es halb leer, all die geschlossenen Hotels könnten Flüchtlinge aufnehmen! Jugendherbergen! Ich schäme mich, einmal mehr schaut die Schweiz nur für sich.

31
/
0

Da haben sie völlig recht Frau Ott, man muss sich schämen. Eine Schande ist es wie Griechenland von ganz Europa alleine gelassen wird.

24
/
0

Es ist nicht wirklich so, dass Hotels per se geschlossen sind. Es gibt nur keinen Zimmer - und sonstigen Service. Es gibt zunehmend Hotel, bei welchen man ein Zimmer für vielleicht 20Fr pro Tag haben kann. Als Homeoffice, oder Selbstisolationszimmer.. Ebenso, wie Restaurants zunehmend Takeaway machen. Die Arbeitenden irritierenderweise ohne Maske. Zudem gibt es stark divergierende Ansichten darueber wann wer die Arbeit wieder aufnehmen soll/darf. Und dann wollen Sie weitgereiste Gäste wieder rauswerfen ?

2
/
0
Verlegerin
·

Natürlich gäbs Details zu klären. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir sehr gut, sehr wohl vielen Menschen helfen könnten in dieser Misere.

10
/
0

Sie haben so recht, Frau Ott! So recht. Genau das habe ich auch gedacht. Anstatt jetzt umso entschlossener zu helfen. Was wird unsere Zeit als hartherzig zerfetzt werden, irgendwann. Dabei könnten wir das jetzt noch wenigstens ein wenig verbessern!

Auch wenn ich lese, dass viele Einbürgerungen nun gefährdet sein sollen - das kann doch nicht sein, dass in einer solchen Situation nicht Fristen erstreckt oder was auch immer sonst angepasst wird, damit diese Zwangspause keine solchen Folgen haben kann!

4
/
0

Angesichts all der Solidarität, die in diesen schwierigen Zeiten in unserem Land gelebt wird, ist es schwer zu ertragen, wie die Schwächsten unter uns noch vermehrt ausgegrenzt werden. Flüchtlingskindern wird die Einreise verwehrt, Asylverfahren werden mit aller Härte durchgezogen, vielen Ausländern wird nun wohl wegen der Tatsache, dass sie Sozialhilfe beziehen müssen, die Einbürgerung verwehrt werden, und über die noch schwierigere Situation der Sans Papiers wird in den Medien geschwiegen.
Für die wirtschaftlichen Folgen der Krise werden – zu Recht – unkomplizierte und rasche Hilfestellungen angeboten, während für die Schwächsten in unserer Gesellschaft das Gesetz mit aller Härte durchgezogen wird.
Wir scheinen aus der Geschichte gar nichts gelernt zu haben.

19
/
0

lieber Herr Kienholz, ich weiss, dass das niemand hören will, diese Pandemie ist global, meiner Meinung nach helfen nur globale Lösungsansätze...
meine Enkelin war gerade in Südamerika, dort schert hin und wieder mal ein Reisbesen aus, wenn Touristen immer noch herumlaufen...auch beim Einkaufen...
Für mich persönlich ist das ein Hinweis, einen Schritt zur Öffnung unseres Landes zu machen, wenn der Virus verschwunden ist.

2
/
1

Die Schweizer Autohändler beweisen einmal mehr, dass sie bauernschlau sind. Sie tricksen, damit sie weiterhin die nicht nachhaltigen, dafür umso teureren Vierradantriebe ohne Ende verkaufen können. Man darf gespannt sein, ob die geldgierigen Händler saftige Bussen erhalten. Klar scheint, sie werden bei den ersten gewesen sein, die Corona-Kredite beantragt haben. Die Schweiz ist und bleibt ein Bauernstaat: Kühe- und Staat-Melken sind tief in der Volksseele verankert.

9
/
0

Und diese Autohändler als "Schlaumeier" zu bezeichnen, ist der Euphemismus der Woche.

3
/
0

Weiterarbeiten als Risikogruppe, resp Infizierter, sollte auf Verhandlungsbasis sein. Nach Verhandeln eines Bonuses. Ein Hausarzt im Notfalldienst kassiert auch das Doppelte, weils sonst niemand machen würde. Überstunden werden auch höher bezahlt. Allgemein, wenn Personalmangel ist sollten die Löhne steigen. Es ist zu befürchten, dass die Pflegenden das nicht thematisieren, sich eher drängen lassen unbezahlte Überstunden zu schieben.

4
/
0

Vielen Dank für diesen Input, Herr G. Die Frage, ganz generell, wie es eigentlich mit der Bezahlung von systemrelevanten Berufen aussieht, treibt uns auch um. Wir werden uns diesen Montag in der "Langen Sicht" diesem Thema widmen.

6
/
1

ich kann nur hoffen, dass alle die so menschenverachtend mit unseren flüchtligen umgehen, sich einmal dafür vor den/r richter/in verantworten müssen (inkl. unser bundesrat)!

4
/
0

ich habe drei Fragen:

  • könnte man künftig die Fallzahlen besser relativiert aufschreiben, z.B. pro ... -
    zehntausend....statt einfach nur das Land.... jedes Land hat verschieden hohe
    Einwohnerzahlen.

  • um gegebene Versprechen ein zu halten - wie Flüchtlings Kinder auf zu nehmen - kann
    wird man inzwischen nur noch "globale Vereinbarungen" als Lösung bieten können.
    Alle Grenzen sind jetzt dicht verschlossen.

  • wie definiert man Folter? Das ist eine wichtige Frage.

  • Menschen sind zu 10 000 senden in Lagern ohne Hygiene Vorrichtungen
    zusammengepfercht. Bereits in Zeiten ohne Corona ist das sträflich.

  • A l l e wissen es seit mindestens 6 Wochen. Jetzt ist es gelaufen, die ersten Covit Fälle
    sind akut. Das ist mehr als Wegschauen, dass gehört unter den Folter Paragraph.

Natürlich muss jeder selber zum eigenen Land sehen, doch angesichts der horrenden Geldsummen, die nun überall aus den Reserven hervorkommen, muss man sich definitiv fragen, ob d a s vorher auch niemand wusste.... Jetzt ist es zu spät, auch wird der Neustart all unsere Reserven beanspruchen, doch besonders bei der humanitären Verpflichtung zur Hilfe, wird es nicht genügen, einfach nur das rote Kreuz oder die Glückskette ein zu setzten.

siehe oben, es braucht jetzt globale Abmachungen, Menschenrechts konform, die von allen Staaten eingehalten werden müssen.

5
/
1
· editiert

Zur Frage nach einem Online-Parlament: bei der Katastrophenplanung stehen eine Pandemie und eine langdauernde Strommangellage gleichauf zuoberst. Bei der Pandemie lautete die Anklage sofort: nicht genug vorbereitet. Wie sinnvoll ist es, in Anbetracht der zweiten grossen Gefahr, (auf die ein Verleger hier übrigens so lange und penetrant hinwies, dass ich einmal die Geduld verlor, wofür ich mich beim Betreffenden entschuldigen möchte) einseitig eine Durchdigitalisierung der Gesellschaft anzustreben, die die Stromabhängigkeit noch erhöht?

1
/
1

Was meinen Sie mit "einseitig"? Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist zurzeit gerade Thema für alle. Und ob 246 ParlamentarierInnen zuhause im Home Office als MilizpolitikerInnen sich um ihre wirtschaftlichen Geschäfte/Unternehmen kümmern (was genauso energie- und stromintensiv ist) oder um politische Geschäfte spielt unter dem Strich keine Rolle beim Stromverbrauch.

0
/
0
· editiert

Danke für die Nachfrage. Ja, es ist eine ambivalente Situation mit Chancen und Risiken. Mit einseitig meine ich, nur die Chancen zu sehen oder nur die Risiken, eben nur eine Seite. Dass man die Risiken einer Pandemie bspw. zuwenig gesehen hat (oder sehen wollte), gerade das macht uns jetzt Probleme. Eine langdauernde Strommangellage wird in der Katastrophenplanung einer Pandemie gleichgesetzt und bringt teilweise andere Risiken mit sich, die wir vielleicht nicht wieder ausblenden sollten. Ist so verständlicher, was ich meine?
Nachtrag: ich habe nicht den Strom-Verbrauch angesprochen, sondern die Abhängigkeit.

1
/
0
seit 2018

Republik AG
Sihlhallenstrasse 1
8004 Zürich
Schweiz

kontakt@republik.ch
Medieninformationen

Der Republik Code ist Open Source