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Nach diesem bedeutsamen Artikel wird einmal mehr deutlich, welchen Schaden die seit Jahren auf Spaltung veranlagte SVP bei uns in der Schweiz anrichtet. Sowohl das Vertrauen in unsere Institutionen, als auch das Vertrauen in einzelne Verantwortungsträgerinnen wird dauernd und geschickt (oft auch gekonnt orchestriert) durch diese Partei angegriffen, geschwächt und bewusst unterwandert.
Über sachliche Fragestellungen lässt sich durchaus streiten, die schleichende Unterwanderung des Vertrauens in politische, kulturelle und soziale Einrichtungen (neusten auch in Städter und "Ländler") ist dagegen schwieriger zu erkennen und zu bekämpfen. Die Untersuchungen und persönlichen Aussagen einzelner Exponenten im vorliegenden Artikel sind eine Hilfe dazu. Herzlichen Dank dafür!

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Dass es in Dänemark keine SVP „braucht“, liegt einzig daran, dass die anderen Parteien in Migrationsfragen streng auf SVP-Linie sind, auch die Linken…

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Die SVP ist dafür da, dass mit emotionalen Themen davon abgelenkt wird, dass sie Politik für die Reichsten machen: verstärkte und beschleunigte Umverteilung von unten nach oben, Steuersenkung für Reiche, Abbau vom Sozialstaat.

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Wahrscheinlich gibt es verschiedene Faktoren, welche das Vertrauen beeinflussen. Das Verhalten der Opposition ist nur einer davon. Die Entscheide der Regierung sind wahrscheinlich noch wichtiger. Ob es für eine Gesellschaft gesund ist, sie per Regierungsentscheid in geimpft oder nicht zu unterteilen, wage ich zu bezweifeln.

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Ihr Hinweis auf unterschiedliche Faktoren, welche das Vertrauen beeinflussen, kann ich sehr unterstützen. Eine kleine Richtigstellung scheint mir aber bei Ihrem zweiten Satz angebracht: Die SVP ist keine Oppositionspartei, sondern eine Regierungspartei. Umso mehr hätte sie Verantwortung für Regierungsentscheide und die institutionellen Gremien zu übernehmen und umso demokratiefeindlicher ist ihr Verhalten.

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Zwei Wörter aus den Regierungsansprachen beim ersten Lockdown in CH u DK zeigen ein interessanten Unterschied zwischen die ‘Denkweisen’. Der BR sprach unsere ‘Eigenverantwortung’ an; die DK Regierung der ‘Samfundssind’ (Gemeinschaftssinn). Zwei Wörter, zwei Wege.
https://www.bbc.com/worklife/articl…d-a-nation

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Ich stimme zu. Ein grosser Teil ist aber auch in Dänemark Zufall und Glück. Das ähnliche Schweden hat einen anderen Weg gefahren. Heute weiss man, dass er weniger gut ist. Das Schweizer Selbstverantwortung Terrain ist schon lange da. Z.B. Die Alten nehmen den Jungen das Geld weg, GLP, JFDP; Scheinbehinderte, Land gegen Stadt, SVP; und man spricht über die Kapazität der Intensivstationen aber über die Long covid nur am Rande. Die Schweiz hat jetzt mit der Umsetzung des Zertifikat ein gutes „selbstverantwortliches“ Werkzeug (dank auch Europas). Jede und Jeder ist selber schuld, wenn sie und er nicht drinnen im Restaurant essen können. Schweiz ist Schweiz.

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Muttersprache NL
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Wirklich ein wesentlicher Unterschied ! Es leuchtet mir ein, dass der Gebrauch von "Gemeinschaftssinn" zu einem ganz anderen Verhalten der Bevölkerung führt.

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Wir hatten gerade ein junges ungeimpftes Paar aus Dänemark zu Besuch, die waren total erstaunt darüber, dass das hierzulande so ein Thema ist und wir darüber so gespalten.

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Wirtschaftsing. und Auslandschweizer
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„Denmark lukker ned“

Dänemark macht zu, hat die Premierministerin zu Beginn der Pandemie im nationalen TV gesagt. Eine Woche bevor die Schweiz in den Lockdown ging, bei viel geringeren Zahlen.

Und alle haben mitgemacht. Wenige Tage später: Desinfektionsmittel und Abstandsmarkierungen an allen öffentlichen Orten und in den Läden.

Und seither: Konsequente Massnahmen, eine einzige Informationsquelle, und eine Bevölkerung, die mitmacht.

Ich bin aktuell froh, in Dänemark zu leben.

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Werter Herr V., ich zitiere N. O. H. aus einem anderen Post weiter oben :

Eines finde ich neben dem beachtlichen Erfolg der dänischen Pandemiebewältigung bemerkenswert. Die Dänen scheinen keine Angst vor PIMS, Long Covid oder anderen schweren Verläufen bei Kindern zu haben. Oder habe ich etwas übersehen?

Können Sie allenfalls etwas dazu sagen wie diese Punkte von der dänischen Gesellschaft und den Behörden diskutiert und beurteilt werden?

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Chefredaktion
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Hier erfahren Sie mehr:

Über 90 Prozent der besonders Gefährdeten seien nun doppelt geimpft, zudem 45 Prozent der 12- bis 15-Jährigen einmal, sagt der Virologe Søren Paludan: «Wir können gut gewisse Ansteckungen in den Klassen zulassen, ohne dass man ganze Schulen schliessen muss.» (Zum Artikel in der Luzerner Zeitung von Anfang August).

Der entscheidende Unterschied ist die hohe Impfquote. Je weniger das Virus zirkuliert, desto geringer ist das Risiko für Kinder.

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Eines finde ich neben dem beachtlichen Erfolg der dänischen Pandemiebewältigung bemerkenswert. Die Dänen scheinen keine Angst vor PIMS, Long Covid oder anderen schweren Verläufen bei Kindern zu haben. Oder habe ich etwas übersehen?

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Generell scheinen die Dänen weniger Angst zu haben als wir hier in der Schweiz. Wurde eventuell Angst weniger geschürt?

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Chefredaktion
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Ja. Das steht im Beitrag. Es gab keine angstschürenden Politiker (oder Medien), die diffuse Ängste vor Impfungen bewirtschafteten oder Massnahmen infrage stellten oder faktenfrei von Durchseuchung redeten oder ein Theater wegen Zertifikaten machten. Alle erkannten die Gefahr – und alle machten mit, diese Gefahr einzudämmen.

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Chefredaktion
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Ab 12 Jahren wird geimpft. Bei einer Impfquote von über 75 Prozent ist die Zirkulation des Virus stark eingedämmt.

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Das ist richtig. Nichtsdestotrotz wissen wir ja, dass Kinder untereinander und auch Geimpfte das Virus weitergeben können. Und nicht nur Christian Drosten geht davon aus, dass früher oder später praktisch jeder und jede mit dem Virus in Kontakt kommt. Am Ende wird die Durchseuchung der unter 12-Jährigen also praktisch bei 100% liegen. Vom PIMS sind meines Wissens nach ganz überwiegend Kinder unter 12 Jahren betroffen.

Ich möchte keineswegs die dänische Vorgehensweise in Z. ziehen, aber es ist doch trotzdem bemerkenswert. Zumindest Kritikerinnen, die finden, dass man Kindern einem unverantwortlich hohen Risiko aussetzt, dürften keinen Gefallen am dänischen Vorgehen finden. Davon betroffen ist natürlich nicht die Argumentation, dass sich über die Kinder andere Altersgruppen anstecken können. Hier gibt es in der Schweiz bekanntermassen grössere Gruppen von Ungeimpften, die dann entsprechend gefährdet sind.

Es wäre interessant, ob im Vorfeld der Entscheidung, alle Massnahmen fallen zu lassen, in Dänemark darüber diskutiert wurde.

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Weiß man ob in Dänemark die unter 12 jährigen auch in den Prozentsatz miteinberechnet werden? Wenn ich richtig bin, dann machen wir das hier bei uns. Ohne die unter 12 Jährigen sind wir ja ähnlich weit. Gerne eine Richtigstellung wenn ich falsch liege oder etwas nicht einkalkuliert habe.

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interessiert
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«Die Dänen scheinen keine Angst vor PIMS, Long Covid oder anderen schweren Verläufen bei Kindern zu haben.»

Man negiert das Problem, genauso wie bei uns. Mal sehen, wie die Opfer dieser menschenverachtenden Politik später damit umgehen werden … 😬

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Chefredaktion
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Ich frage gerne nochmals: auf welche Evidenz und Vorort-Kenntnisse stützt sich diese Behauptung? Gutes Wochenende!

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Timo Würsch
Informationsarchitekt
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Es klingt für mich plausibel, dass Vertrauen - in die Behörden, aber auch innerhalb der Bevölkerung - in einer Pandemie viel hilft. Im Bezug auf die Schweiz finde ich deshalb dieses Zitat interessant:

«Die Menschen haben nicht nur ein Recht auf die Wahrheit. Sie können auch damit umgehen, selbst wenn es unangenehm ist. Was sie nicht bewältigen können, ist Unsicherheit.»

Sicherheit zu schaffen hat bei uns nicht wirklich geklappt. Gut gemeinte, aber oft nur mittelmässige offizielle Kommunikation; Massnahmen, die zwar sinnvoll sind, aber bei denen es schwierig ist, den Überblick zu behalten; Betroffene Teile der Wirtschaft, die nur halbherzig unterstützt wurden. Daran müssen wir arbeiten.

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Ein schöner Morgen und eine gute Nachricht. Ich wünschte mir, der Bundesrat und alle Schweizerinnen und Schweizer würden das lesen und ernst nehmen. Das Ranking ist nicht wichtig, wichtig ist die Gesinnung, die dazu führte.

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Der Preis, den Dänemark für seine innere Kohäsion und das grosse Vertrauen bezahlt, ist eine zutiefst fremdenfeindliche Gesellschaft, in der die regierenden Sozialdemokraten (!) das Asylrecht faktisch abschaffen wollen (nur als krassestes Beispiel einer horrend migrationsfeindlichen Politik) und dafür mit wehenden Flaggen gewählt werden.

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Chefredaktion
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Das dürfte tendenziell zutreffen. Interessant ist doch, dass die Schweiz kaum weniger fremdenfeindlich ist – und trotzdem haben wir die Pandemiepolitik vergeigt.

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In der Schweiz gibt es offensichtlich grössere Differenzen diesbezüglich, sonst hätte die SVP entweder die absolute Mehrheit oder die aktuelle SP wäre mit ihren Positionen eine Kleinstpartei.

Zudem hat Dänemark einen Ausländeranteil von etwa 10 Prozent und nicht wesentlich weniger strenge Einbürgerungsbedingungen als die Schweiz (7 Jahre Aufenthalt).

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Die zutiefst fremdenfeindliche Gesellschaft haben wir hier vor der Haustüre!

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Das würde ich gar nicht abstreiten, aber es gibt Abstufungen.

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was besticht: vertrauen, gegenseitig. letztlich entsteht daraus ein commitment. in einer krise braucht es dies, und zwar sowohl im parlament als auch im bundesrat. parteipolitik, profilierung, schwarzpeterlispiel in bezug auf verantwortung (kantone-bund) sind gift. wer durch eine krise führt, muss geeint auftreten, klar und transparent informieren bezüglich analyse der situation, der Ziele und der mittel, diese zu erreichen, fehler eingestehen, generell in vertrauen investieren. leider haben wir bereits ein hohes niveau und fertigkeit an techniken (und deren verharmlosung) in der schweiz erlangt, wenn es darum geht, interessen zu vertreten und wahre beweggründe zu vertuschen. kampagnen im vorfeld von abstimmungen sind bestes anschauungsmaterial, letztlich aber ungeeignet, vertrauen in den politischen apparat entstehen oder wachsen zu lassen. zentral interessiert: wie kommt vertrauen zustande? tatsächlich ist es so, dass man in zeiten von unsicherheit gerne zusammenrückt. gründe für unsicherheitsgefühle haben wir genug. es scheint, dass man nur allzu leicht und gern für eine innere kohäsion zu verstärkter aussenabgrenzung greift. darum ist es auch so gefährlich, anstatt argumente aufzuführen ängste zu bewirtschaften. inwiefern dieses phänomen für das referierte hohe vertrauen in dänemark eine rolle spielt, weiss ich nicht.
ich hoffe sehr, dass in der schweiz - wie es offenbar in dänemark der fall war und ist - das management der krise aufgearbeitet wird. und schlüsse daraus gezogen werden können, sonst wäre es zu schade ums papier.

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Ein toller Artikel! Und eine tolle Leistung von der Republik, immer wieder solche Juwelen zu finden - Danke dafür!

Ob wir Schweizer das auch schaffen?

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Senior Researcher
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Ohne E-ID, ohne elektronisches Patientendossier, mit Telephon und Fax - nein, bestimmt schaffen wir Schweizer das nicht.

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hier könnten wir fragen: warum haben wir diese technologischen Lösungen denn nicht? weil wir technologisch hinterher hinken? für mich ist es eher so, dass ich kein Vertrauen in diese Techniken habe und da sind wir wieder beim Vertrauen! Elektronisches Abstimmen? Lieber nicht, da ich den Betrug schon antizipiere und die Post hat es ja auch nicht fertig gebracht unser Vertrauen zu erhalten. In unserer Gesellschaft sind zunehmend alle (legal) gekauft, von gesponserten Universitäten über die Politik und Medien. Da habe ich eben kein Vertrauen in die Gemeinschaft.

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Wie sollte die Schweizer Bevölkerung ein breites Vertrauen aufbauen können, wenn es nicht einmal unsere Regierung schafft einheitlich und stringent zu kommunizieren?

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Welche Regierung genau? Die aus Bundesbern oder den Kantonen?

Bei uns (wie auch in Deutschland) zerfällt die Einigkeit in den Massnahmen doch sofort, wenn die Bundesregierung die Verantwortung an die Kantone/Bundesländer abgibt und erzeugt Verwirrung und Unfrieden. Das wird sehr schnell absurd, wenn in Basel-Stadt die Restaurants geschlossen werden und auf der anderen Strassenseite in Basel-Land (das ist ein realer Fall gewesen an der Kantonsgrenze) die Restaurants ganz regulär offen sind.

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Grundsätzlich beginnt es mit der Regierung in Bern. Im Moment darf man ja die Hoffnung haben, dass der grösste Querschläger zeitnah den Rücktritt bekannt geben wird.

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Theologe & Religionspädagoge
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Bemerkenswerter Beitrag. Vertrauen wurde in verschiedenen Diskussionen in der REPUBLIK schon als Schlüssel genannt.

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Das Vertrauen in die Regierung mag in Dänemark höher sein als in der Schweiz, allerdings bin ich auch über das hohe Vertrauen in der Schweiz überrascht. Die Bevölkerung wurde wochenlang belogen bezüglich Masken. Selbst bei hartnäckigen Nachfragen und hiess es Masken haben keine Wirkung. Später wurde behauptet Kinder seien nicht ansteckend.

Dr. Fauci hat die Bevölkerung auch angelogen bezüglich Masken, hatte aber den Anstand sich danach hinzustellen und die Lüge zuzugeben.

Persönlich bin ich geimpft, aber nicht weil ich unserer Regierung vertraue! Ich vertraue der wissenschaftlichen Gemeinschaft.

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Chefredaktion
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Ich glaube nicht, dass man den Begriff "Lüge" benutzen sollte. Für bewusstes Lügen der Schweizer Behörden gibt es bisher keinerlei Belege. Mit solchen Dingen ist es wie beim Arzt: bei einer Diagnose immer vom Naheliegendsten (Irrtümer, Pfusch) und nicht vom Unwahrscheinlichsten (Lüge, Verschwörung) ausgehen.

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Ich glaube nicht, dass man den Begriff Lüge benützen sollte.

Ich schon. Es scheint mir ziemlich unwahrscheinlich, dass das BAG nicht gewusst haben soll, das Masken nützen. Und ohnehin: Entweder war es gelogen oder inkompetent. Beides verdient kein Vertrauen. Vor allem aber gab es eben keine Rücktritte und der kommunikative „Spin“ sollte es alsogleich vergessen machen. Das hat wohl das Vertrauen am meisten unterminiert - neben der föderalen Kakophonie. Interessant ist die Frage, wie man in einer Situation Vertrauen erzeugen kann, in der es keine Gewissheit gibt und Fehler fast unvermeidlich sind. Mir scheinen PolitikerInnen und MedizinerInnen ein ähnliches Problem im Umgang mit Fehlern haben, das wohl mit einem antiquierten Verständnis von Autorität zu tun hat.

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Besserwisser
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An sich pflichte ich bei. Und es stimmt, dass der Vorwurf der Lüge viel zu leicht erhoben wird. Aber: Lüge ist die Behauptung einer Tatsache, von der man weiss, dass sie nicht stimmt. Es ist auch die Unterdrückung einer Tatsache, von der man weiss, dass sie relevant ist.

Und so stellt sich uns die Frage, ob denn die Verantwortlichen tatsächlich nicht wussten, dass Hygiene- und FFP2-Masken die Übertragung von Viren mindestens bremsen.

Das kann ja sein. Wenn ein "Verantwortlicher" in Seelisberg sein Heimetli betreibt und glaubt und verbreitet, dass Masken nur stören würden, ja, da glaube ich ohne weiteres, dass er nicht lügt, weil er es eben nicht besser weiss. Bei einer Schreibkraft beim BAG glaube ich das schon weniger - nicht wegen ihrer umfassenden Ausbildung, aber weil man dort auch als Schreibkraft recht häufig mit solchen Themen konfrontiert wird.

Wenn nun jemand beim BAG sich dafür interessiert hätte, was FFP2 etc. denn wohl bedeuten könnte, dann hätte diese Person bei Google "FFP2 Bedeutung" eingeben können. Als Antwort hätte er bekommen: "Schutzstufe FFP2, für Schutz gegen grobe, gesundheitsgefährdende trockene Partikel und Aerosole."

Da haben wir es ja schon. Und wenn die betreffende Person Google nun noch gefragt hätte, was denn Aerosole seien, so hätte er als Antwort bekommen: "Das Wort "Aerosol" ist aus dem griechischen abgeleitet und bedeutet "in Luft gelöst". Es beschreibt damit das, was gemeint ist, nicht ganz korrekt. Gemeint sind feste oder flüssige Partikel, die in einem gasförmigen Medium suspendiert - nicht gelöst - sind." Und wenn der betreffende Spezialist nun noch nach "Aerosol Viren Bedeutung2 gefragt hätte, so wäre ihm auch das erklärt worden. So einfach ist das.

Und für alle, die meinen, im Nachhinein sei jeder klüger: bei Google kann man den Zeitraum der Suche eingeben. Ich habe den Suchzeitraum auf vor 2001 gelegt.

Damit ergibt sich: die Leute müssen sich unglaublich angestrengt haben, nicht zu wissen, dass FFP2-Masken einen effektiven Schutz vor Verbreitung und auch einen gewissen Schutz vor Ansteckung bieten. Und dass das ein Spezialist nicht schon von den ersten Studiensemestern her wissen soll, ist höchstens damit zu erklären, dass er vielleicht Feinmechanik studiert und sich nicht weitergebildet hat und jedenfalls nicht Medizin, Biologie etc. studierte.

Und für alle, die denken, dass ich wieder viel zu miesepetrig sei: Lesen Sie doch das kleine Buch "Biedermann und die Brandstifter". Auch hier gibt sich der Held extreme Mühe, die Wahrheit nicht zu erkennen, bis sein Haus abbrennt.

P.S. So richtig wütend wurde ich im August, als gemäss unserem Hausarzt der Impfschutz nicht mehr vollständig war und die Behörden die dritte Impfung verweigerten, weil sie weiterhin

  • beobachten

  • prüfen

  • sondieren

  • abklären

  • kontrollieren und

  • koordinieren wollen. Wieder stellt man sich dumm, weil man Schiss hat, diesmal nicht davor, Fehler zuzugeben, sondern vor dem Diktaturgedröhn und ähnlicher Hetze der Seltsamen Vritzli Partei.

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Lüge, Inkompetenz, Staatsräson. Was auch immer es war, nichts davon ist positiv.

Suzanne Suggs, Professorin für Soziales Marketing an der Universität Lugano, hat für die Swiss National COVID-19 Science Task Force die Krisenkommunikation untersucht. Sie kommt zu ähnlichen Schlüssen wie Bearth: "Wir sahen, dass die Änderung der Empfehlungen bei vielen Menschen Misstrauen ausgelöst hat."

Quelle: https://www.swissinfo.ch/ger/politi…r/45986796

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Was mich bei der Thematik im Bezug auf die Schweiz sehr interessieren würde, wäre der Einfluss der Sprache auf dieses angesprochene Vertrauen.

Ich konsumiere beispielsweise hauptsächlich deutsche Medien, also aus CH, DE und AT. Daher prägten auch immer diese Nachbarn mein Bild mit. Bestimmte fragwürdigen Nachrichten tauchten denn auch meistens erst dort auf.

Ich nehme an, dass ist mit FR und CH, resp. IT und CH ähnlich?

Gab es in Dänemark weniger Einfluss von Medien aus anderen Ländern, weil diese nicht auf dänisch waren? Gibt es in unseren Sprachregionen statistisch relevante Unterschiede beim Vertrauen, welche darauf zurückzuführen sein könnten?

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Die Dänen (wie auch alle anderen Skandinavier) sprechen sehr gut englisch. Das hat auch damit zu tun, dass auch im Fernsehen alles im Original mit Untertiteln läuft - der Markt für die dänische Sprache ist einfach zu gering. Bei uns wird dieses Material im Normalfall aus Deutschland (bzw Italien oder Frankreich) bezogen, nur die Untertitelungen im Kino werden bei uns im eigenen Land produziert.
Die Skandinavier (das geht bis zu Island) sprechen in vielen Fällen auch erstaunlich gut neben Englisch auch Deutsch, weil sie das in der Schule häufig als zweite Fremdsprache wählen (die Option "Französisch" oder "Spanisch" kommt vielen, wie ich durch Nachfragen herausgefunden habe, eher nicht hilfreich vor).

Wie sich das auf den Medienkonsum auswirkt kann ich nicht wirklich beurteilen, aber die Skandinavier, wie ich sie erlebe, sind sehr viel Internationaler und schauen nicht nur über die nächste Grenze.

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Danke. Dann komme ich mit einer neuen These: Ein breiter Konsum/einfacher Zugang zu Medien, welche mich aufgrund von Kulturunterschieden weniger emotionalisieren, helfen gegen den Einfluss von Fake News. Aufgrund der Distanz ist es leichter diese als solche zu erkennen?! Vor allem, wenn Wochen später versucht wird, sie auf die eigene Kultur zu übertragen?! Dies hilft insbesondere unseriöse Quellen zu identifizieren?!

Beispielsweise hat mich immer wieder erstaunt, welche dummen Meldungen aus den USA kamen, resp. dort ihren Ursprung fanden. Eines der für mich Lächerlichsten war:

  • USA (Trump): Briefwahl = Wahlfälschung, ok... nur in Sonderfällen erlaubt, deshalb kann man es ja mal versuchen. Gleichzeitig werden Briefkästen abgebaut...

  • Wochen später seitens DE (AfD): Briefwahl = Wahlfälschung, ok... weniger verbreitet, aber trotzdem verbreitet und etabliert, deshalb schonmal wenig glaubwürdig

  • Wochen später seitens CH (Teile SVP): Briefwahl = Wahlfälschung, obwohl es bei uns seit Jahrzehnten einfach Standard ist... Das war einfach nur noch lächerlich...

Diese Schema taucht wiederholt auf.

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Warum vertrauen die Dän:innen ihrer Regierung? Es wird vieles aufgezählt. Könnte es sein, dass auch so viel Vertrauen da ist, weil Dänemark eine so extrem fremdenfeindliche Politik betreibt, von der auch bi-nationale Ehen stark getroffen werden? Bevor sich jemand wegen der Pandemie das dänische Modell wünscht, möchte ich mehr über oben erwähnte Zusammenhänge mit für mich faschistischen Zügen erfahren.

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Wirtschaftsing. und Auslandschweizer
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Ich lebe in DK, bin Schweizer, mit einer dänischen Frau verheiratet. Von Faschismus war ich nicht betroffen bisher, wohl aber von einem elektronischen Patientendossier, einer riesigen, schnellen Testinfrastruktur und einer solidarischen und gelassenen Bevölkerung, die der Regierung weitgehend vertraut.

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Dann fragen Sie mal, wie sich Menschen mit nicht-westlichem Hintergrund in Dänemark fühlen.

Beispielesweise jene Mutter eines 5 Monate alten Kindes, die wegen Lockdown keine Sprachkurse belegen konnte und wegen mangelden Sprachkenntnissen nach Kambodscha ausgeschafft wurde (ohne Kind, das blieb beim dänischen Partner).

Oder jenen, denen verboten wir, in gewissen Gebieten zu wohnen, damit dort der Ausländeranteil nicht über 30 Prozent steigt.

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Interessanter Punkt, der mir bisher noch gar nicht so bekannt war. Wenn dem so ist, kann es natürlich schon sein, dass eine fehlende Durchmischung sich positiv auf ein “Gemeinschaftsgefühl” auswirkt. Was, wenn dem so ist, sehr schade wäre für jede Gesellschaft. Ich persönlich begrüße eine kulturelle Vielfalt.

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Senior Researcher
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Meiner Meinung nach geht im Artikel der wichtigste Aspekt vergessen - wohl, weil es für den dänischen Korrespondenten zu selbstverständlich war: Dank der stattlichen E-ID und den damit verbunden elektronischen Patientendossiers wusste die Regierung immer genau, wie viele Bewohner Dänemarks (jaja, auch die Migranten sind Bewohner...) vom Virus betroffen waren, an COVID-19 erkrankten, genesen waren oder geimpft wurden.
Unser BAG hat von all dem keine Ahnung. Wie soll man vertrauen?

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Wie soll man vertrauen?

Indem man mutig seiner Intuition traut, wen oder was man für vertrauenswürdig hält.

Leider kommen (z.B. hierzulande und in Deutschland) dabei gerade zu viele Menschen zu gegensätzlichen Entscheidungen, d.h. sie anerkennen unterschiedliche Quellen und Personen als Vertrauensbasis. Ob das an einer fehlenden "E-ID und den damit verbunden elektronischen Patientendossiers" liegt, wage ich sehr zu bezweifeln. Meines Erachtens sind dafür sehr viele andere Faktoren viel massgeblicher.

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Naja mein Vertrauen ist schon nicht so hoch wenn man Zahlen über mehrere Systeme und Excel Tabellen trackt, dass dabei das Richtige herauskommt 😁

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Ich denke auch, dass das elektronische Patientendossier aus den von Ihnen genannten Gründen ein sehr wichtiger Faktor ist. Auch aus einem weiteren Grund war es wohl wichtig für den Erfolg der dänischen Impfkampagne. Auf Tagesschau.de ist zu lesen:

Effektives Benachrichtigungssystem

Dänemark ist bislang auch deshalb so erfolgreich, weil die Behörden auf zentral gespeicherte Patientendaten zurückgreifen können: Alle Menschen in Dänemark werden angeschrieben und können dann online Ort und Zeit ihrer Impfung buchen. Zur Auswahl stehen über 30 Impfzentren.

Wenn man angeschrieben wird, muss man sich zur Impfung irgendwie verhalten und es ist damit fast ein aktiver Prozess, sich nicht impfen zu lassen. Psychologisch gesehen ist es so etwas wie “Nicht-Freiwillige zurück!” statt “Freiwillige vor!”.

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Vertrauen ist der Schlüssel zu sämtlichen sozialer Interaktionen. In meiner Jugendzeit hatte ich viele Gespräche mit meiner Grossmutter im Zürcher Unterland - 5km von der Deutschen Grenze - über die Zeit während dem 2. Weltkrieg. Der Grossteil der Bevölkerung hatte Vertrauen in General Guisan. Selbstverständlich war die Informationslage der Bevölkerung eine komplett andere als heute. Aber die Handlungen der Verantwortlichen waren in Übereinstimmung, was in der Zeitung stand oder im Radio gesagt wurde. So hat meine Grossmutter erzählt, dass sie einen "Notfall" Rucksack gepackt hatten, inkl einem SBB Bilett nach Arth Goldau, wo die Zürcher Unterländer hin evakuiert würden. Glücklicherweise wurde es nicht notwendig.
Die Handlungen der Verantwortlichen heute stehen im Gegensatz zu damals, was das Vertrauen vieler in der Schweiz geschädigt hat.
Mich würde es interessieren, ob es eine ähnliche Untersuchung über das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung gibt wie in Dänemark?

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Vertrauen der Schweizer Bevölkerung

Daran sollte es nicht liegen...
https://ourworldindata.org/grapher/…RL~DNK~ISR

https://data.oecd.org/gga/trust-in-government.htm

Zu bedenken: Beim Guisan gab es massiv mehr externen Druck; "Querdenken" war sozial und gar existenziell gefährlich ("geistige Landesverteidigung"). Auch fehlte das heutige Überangebot an Fake News.

Ich nehme an, es ist auch stark themenspezifisch.

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Ist denn der Abstand von DK zum Rest der Welt signifikant? Irgend ein Land muss ja vorne liegen....

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Chefredaktion
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Kommt darauf an, was für Sie signifikant ist. Bisher 2658 Tote (Dänemark, ca. 5,8 Mio. Einwohner) vs. 11067 Tote (Schweiz, ca. 8 Mio. Einwohner), das ist in nackten, kalten Zahlen der Unterschied zwischen erfolgreicher und nicht erfolgreicher Politik.

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Danke Herr M. Signifikanz statistischer Ergebnisse wird nach Standards mathematisch errechnet. Diese nackten Zahlen brauchen Interpretation. Wir können sie nicht direkt verwenden, um auf grösseres Vertrauen der dänischen Bevölkerung in ihre Autoritäten zu schliessen. Das Ganze ist viel zu komplex. Drum bin ich ja so ratlos. Was wollen wir uns beweisen? Ich suche Antwort auf die Frage, ob die kurzfristige Kontrolle der Pandemie wirklich einen nachhaltigen Erfolg darstellt. Wir sind nicht im Ausnahmezustand, wir stehen an einer Weggabelung. Wollen wir weiter basteln oder unser Paradigma ändern? Was wird als Nächstes geschehen, sobald wir Corona „im Griff“ haben? Die erste, unsere typische Variante, Kontrolle erlangen, taugt doch gar nicht als Paradigma für die existentiellen Probleme der Menschheit. Deshalb ist der Wettbewerb, wer unter den reichen, „entwickelten“ Ländern die Nase vorn hat, so unwichtig wie nur irgend etwas. Für den Frieden, das Auskommen der Menschen mit der Natur und ein lebenswertes Leben ist etwas ganz Anderes signifikant. Da bin ich mir sicher.

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Danke für diesen Artikel! Es wäre zu wünschen, dass er ganz grosse Aufmerksamkeit findet.

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Dänemark ist das, was die Schweiz gerne wäre. Vielleicht braucht es ausser Vertrauen auch noch ein gewisses Mass an Offenheit. Bekanntermassen sind Länder, welche an Meer angrenzen, grundsätzlich weltoffener. Und gute Bildung korreliert ebenfalls mit Offenheit. Was alles wiederum die Impfbereitschaft erhöht. Und das Niveau in der Politik.
Einzig mit den Nerzfarmen gehen sie einen Irrweg. Das muss mit der Zeit noch weg.

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...und was der dänische Forscher ev unterschätzt: Dänische Behörden sind viel zielgerichteter auf die Bevölkerung zugegangen: Jede/r wurde angeschrieben, wenn er/sie mit Impfen dran war. Es wurde nicht nur mit mehr Vertrauen gearbeitet, sondern auch mit mehr Erwartung und durchaus auch mit etwas mehr Autorität. Ich bin mir nämlich nicht so sicher, ob das Vertrauen in die Politik in der Schweiz wirklich grundsätzlich schwächer ist. Demokratische Stabilität und Wohlstand sind ja mindestens gleich.
Klare adressierte Erwartung seitens des Staates und relativ grosse Offenheit und gute Bildung seitens der Bevölkerung erklären für mich die hohe Impfquote genauso. Vertrauen ist dann eher das "Nebenprodukt".

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Doch, ich glaube, das Vertrauen in die Behörden in der Schweiz ist grundsätzlich deutlich tiefer. Wenn in Skandinavien die Behörden sagen "mach dies oder jenes", dann wird das grossflächig gemacht - bei uns passiert dann meist das genaue Gegenteil und es wird sofort von Diktatur gesprochen nach dem Motto "alles, was der Staat will ist grundsätzlich zu hinterfragen".

Hat vielleicht auch ein klein wenig damit zu tun, dass die "Sie" Anrede ganz allgemein in Skandinavien nur gegenüber alten Menschen und dem Königshaus gebräuchlich ist. Ganz ungut kann es ausgehen, wenn man Polizisten gegenüber das "Sie" gebraucht - die fühlen sich dann sofort ausgegrenzt.

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Dänemark ist, was die Schweiz vielleicht mal war und hoffentlich nie mehr wird. Sie haben ein sehr romantisiertes Bild dieser Gesellschaft, die nur so funktioniert, wie sie es tut, weil sie alles „Fremde“ und Störende geradezu abstosst. Fast schon eine Art Stammesgesellschaft, um es extrem auszudrücken.

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Ok. Ich kann es nicht beurteilen, war nie dort.

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Wirtschaftsing. und Auslandschweizer
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Aus Neugier: Was ist der falsche Weg mit den Nerzfarmen? Die Nerze wurden im Zuge der Pandemie gekeult und das war zwar nicht legal, aber auch nicht falsch.

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Ich bin grundsätzlich gegegn diese Art von Nerzhaltung und Pelznutzung. Ironischerweise nimmt Christian Drosten an, dass genau aus diesen Qualzuchten in Asien daas Virus auf den Menschen übergesprungen ist. (Siehe Interview in der Republik mit Drosten). Ich nenne Corona seitdem "die Rache der gequälten Pelztiere".

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IRC User
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Ich bin noch nicht restlos überzeugt ob es wirklich vorbei ist in Dänemark. Ob die Impfquote mit 77% (von OWID [1]) reicht muss man abwarten. Auf jeden Fall ein gutes Anschauungsexemplar für andere Länder. Portugal hat ja jetzt auch geöffnet mit 88%, da hab ich schon mehr vertrauen. Beides natürlich Quoten von denen die Schweiz nur träumen kann.

[1] https://ourworldindata.org/explorer…NK~CHE~PRT

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Im Zusammenhang mit der Debatte wurde mir klar, dass Christoph M. ein glühender Bewunderer des dänischen Modells ist. Auf Wikipedia gibt es einen sehr ausführlichen Artikel zum Thema Einwanderung und Einwanderungspolitik in Dänemark seit 1945. Im Republikartikel wird "Vertrauen" (in die Regierung) als zentraler Bestandteil der erfolgreichen Coronabekämpfung genannt. Es ist wohl nicht zu kurz gegriffen wenn ich sage, die Regierung geniesst so viel Vertrauen, weil sie konsequent und mit immer schärferen Gesetzen gegen Einwanderung und Islam zum Vorteil der autochthonen Bevölkerung arbeitet. Dänemark setzt um, was sich die SVP für die Schweiz schon lange wünscht. Der Wunsch nach Beendigung der Pandemie ist wohl bei Allen sehr stark und der Wunsch zur Rückkehr zur Normalität ebenso. Nur: was genau können wir lernen von Dänemark? Was ist genau übertragbar vom scheinbaren Erfolgsmodell? Und Homogenität von Völkern, früher sagte man Reinheit, ist mir einfach verdächtig.

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Der Ansatz, dass Homogentität ein Gemeinschaftsgefühl zementiert ist spannend. Wie ich auch weiter unten auf Ihren ersten Kommentar geschrieben habe: für die Gesellschaft würde es nicht sprechen. Wir müssten trotz oder wegen Diversizität ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln können.

Es ist und bleibt aber bisher eine These, die hier aufgestellt wurde. Möchte man die Frage beantworten, was wir von Dänemark lernen können, dann muss man das vermutlich eher auf konsistente Kommunikation und Massnahmen abstützen. Wir hatten in der Schweiz ständige Kurswechsel, inkosistente Massnahmen, unklare Kommunikation und auch gebrochene Versprechen seitens BR. Da verwundert es wenig, dass die Bevölkerung kein Vertrauen hat.

Auch das ist natürlich nur eine These. Und da wir alle keine Glaskugel haben, müssten wir erst mal zurückblicken können um aus etwas Schlüsse ziehen zu können. Ich für meinen Teil bezweifle, dass wir da bereits angekommen sind, da auch Dänemark eben erst vor etwas mehr wie 2 Wochen die "Pandemie für beendet erklärt hat". Ob sie denn da wirklich beendet ist, wird sich erst noch herausstellen.

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interessiert
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Dänemark hat die Pandemie für beendet erklärt, aber nicht beendet – und prompt wachsen die Fallzahlen wieder exponentiell … 🤷🏻‍♂️

Eine Pandemie kann man nicht für beendet erklären, allein schon, weil es sich um ein globales Problem handelt, aber auch, weil «Jetzt habe ich keine Lust mehr!» bei einem Virus nicht funktioniert. Insofern erachte ich allein schon den Titel als irreführend.

Dazu passt leider auch, dass im Artikel das Wort «Kind» kein einziges Mal vorkommt. Kinder können – bekanntlich! – auch in Dänemark noch nicht geimpft werden. Was COVID-19 leider auch bei Kindern anrichten kann, ist für «Republik»-Leser:innen ja eigentlich kein Geheimnis … 😢

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Chefredaktion
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Vielen Dank für die Rückmeldung. Ich weiss nicht, auf welcher Basis Sie zu Ihren Schlüssen kommen, Herr S. Ich war letzte Woche in Dänemark und habe mir das vor Ort angeschaut. Man kann für eine Zero-Covid-Politik eintreten und trotzdem anerkennen, dass es auch andere erfolgreiche Modelle gibt. Mit mehr als halb so hohen Inzidenzwerten wie in der Schweiz und höchstens punktuell auftretenden Infektionsfällen in Schulen steht das Land schlicht an einem anderen Punkt als wir hierzulande – dank guter Politik und einer vernünftig handelnden Gesellschaft. Ob das jetzt den ganzen Winter über so bleibt? Wir werden sehen.

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interessiert
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«Ich weiss nicht, auf welcher Basis Sie zu Ihren Schlüssen kommen, Herr S.»

Wie erwähnt wachsen die Fallzahlen in Dänemark wieder exponentiell. Das sehen Sie beispielsweise deutlich bei https://ourworldindata.org/explorer…ry=CHE~DNK.

«Man kann für eine Zero-Covid-Politik eintreten und trotzdem anerkennen, dass es auch andere erfolgreiche Modelle gibt.»

Wer behauptet, andere Modelle seien erfolgreich, sollte bitte Klartext sprechen: Was bedeutet das in Bezug auf Tote, Kranke und Geschädigte? Können und wollen wir uns in der Schweiz beispielsweise leisten, dass mindestens ein paar 100'000 Menschen, darunter viele heutige Kinder, lebenslang kognitiv beeinträchtigt sind, weil wir nicht fähig oder willens sind, das Coronavirus einzudämmen?

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Das hat jetzt nichts mit Vertrauen zu tun ( Hoch spannendes Thema!) aber der Vollständigkeit halber müsste man vielleicht auch ergänzen, dass die Einreise nach Dänemark immer noch sehr restriktiv ist und sie nach wie vor ihr Ampelsystem aufrechterhalten haben.

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Chefredaktion
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Ich war letzte Woche in Dänemark. Die Einreise verlief aus dem Schengen-Raum ohne jede Kontrolle.

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Ich habe mich hier orientiert: https://en.coronasmitte.dk/covidtravelrules
Vielleicht machen sie wie die Schweiz auch nur Stichkontrollen

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Ich hoffe, dass es tatsächlich ein Schlusspunkt ist für Dänemark. Spannend.

Leider kenne ich das Land fast nur über die feine Fernsehserie Borgen. Mich würde interessieren, ob es bei der Nutzung von Social Media (mit deren Tendenz zu Bubbles und Selbstvergiftung) in Dänemark anders zugeht. Vielleicht hat jemand der Leser ja Einblicke, die er teilen mag. Ein Aspekt ist sicherlich auch, wie homogen in ihren Grundauffassungen die dänische Gesellschaft ist, die sich zuletzt ja für eine sehr restriktive Einwanderungspolitik entschieden hat. Und mutmaßlich viel für Integration leistet.

Mit dem Vertrauen ist es so, wie es der Philosoph Byung-Chul Han im Buch und im Interview beschreibt: "Es ist das Wesen von Vertrauen, dass es keiner Beweise bedarf."

Ist das Vertrauen erst einmal futsch, hilft auch keine Transparenz. Weil die längst zu einem Transparenztornado geworden ist. Mit immer neuen Daten von da und von dort, wortreich gedeutet, ehe schon wieder neue Daten hereinwirbeln aus Israel, Brasilien, Schweden und der Betrachter kaum noch folgen kann oder mag. Information Fatigue Syndrom.

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Gesamtsieger… Gewinner der Pandemie….. Rankings zu Unterhaltungszwecken. Es stösst mir immer wieder sauer auf. Wer gewinnt da was? Wie kommt man bitte auf diese Formulierung? Straight out of the Virologenbubble oder was? Oder eher der Boulevardbubble? Schon klar ist ein Zitat aber man hört sowas einfach ständig.

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Chefredaktion
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Ich verstehe, was Sie meinen. Aber man lernt halt von den Besten. Und wir in der Schweiz haben noch viel zu lernen.

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"In Israel hingegen, das aufgrund des einzig­artigen Zugangs zu Impf­stoffen die Pandemie lange Zeit am besten zu bewältigen schien, wurde nur Tage vor dem Konzert in Kopenhagen der bisherige Rekord der Infektions­fälle gebrochen: über 11’000 an einem einzigen Tag."

Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen, der sich besser mit den Statistiken auskennt als ich? Wie kommt es, dass in Israel mit auch hoher Impfquote die Situation so anders ist als in Dänemark, und wesentlich schlechter als in vielen Ländern mit tieferer Impfquote? Wäre da froh um etwas Unterstützung beim einordnen und interpretieren - vielen Dank!

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Israel ging innert Wochen und vor allen anderen Ländern von 0% geimpft auf 58% geimpft. Und seither ist es dort steckengeblieben. Dänemark hat jetzt eine höhere Impfquote.

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Wenn die Impfquote in der Schweiz zu tief ist wie ständig kommuniziert, müssten die zuständigen Institutionen (BR, BAG et al.) sich endlich fragen, warum sie so wenig Vertrauen vonseiten des Volkes geniessen.

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Märchentante*onkel
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Ein in der Diskussion bisher weniger diskutierter Aspekt ist die Tatsache, dass dieser Artikel über den Eurovision-Covidcontest von einem Dänen verfasst wurde. Läuft das nun unter (gesundem Selbst-)Vertrauen oder Eigenlob stinkt?
Allenfalls ist die Regel beim Song-Contest gar nicht so dumm, dass die Leute nicht für ihr eigenes Land voten dürfen.

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Genial, die Einfachheit der Umfrage. Das fasst wahrscheinlich den "Gesundheitszustand" einer Gesellschaft auf einfachste Art zusammen.

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Caspar Humm
Rechtsanwalt. Vater. Bürger. etc.
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Ich will ja die Party nicht verderben. Eine hohe Impfquote ist sehr wichtig.
Aber in Dänemark gehen die Zahlen bereits wieder nach oben. Das ist auch nicht erstaunlich. Die Impfung schützt sehr gut vor schweren Verläufen. Vor Long-Covid schützt die Impfung gemäss aktuellen Studien ca. 50% (https://twitter.com/MBattegay/statu…43919?s=20). Das ist gut, aber bei weitem nicht gut genug, um das Virus frei zirkulieren zu lassen. Vor der Übertragung schützt die Impfung am Anfang recht gut, aber das lässt über die Zeit nach. Gemäss aktuellem Drosten-Podcast (nachzulesen hier: https://www.ndr.de/nachrichten/info…ipt332.pdf) geht der Übertragungschutz "nach zwei Monaten flöten". Auch wenn das vielleicht etwas gar salopp formuliert ist und ein gewisser Schutz vor Übertragung bleibt, reicht die Impfung alleine zur Kontrolle der Pandemie kaum aus. Auch nicht bei hohen Impfquoten. Um die Pandemie zu beenden müsste man die Impfkmapagne nutzen, das Virus auszurotten. Leider hat die Politik zumindest in Europa das völlig verkannt, setzt weiter auf "Mitigation" (statt Eradikation) und hat munter in die Impfkampagne rein geöffnet. Den Preis dafür werden wir wahrscheinlich bitter bezahlen.

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Eradikation? Dann schliessen wir die Grenzen total und verkriechen uns geimpft in die Höhle. Schöne neue Welt. Wie wenn wir die Natur eradizieren könnten. Vielleicht brauchen wir doch noch ein paar neue Ideen, um gut über die Runde zu kommen.

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interessiert
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Ich finde faszinierend, aber auch erschreckend, in welchem Meinungskorridor bzw. Major Consensus Narrative sich der Chefredaktor in dieser Diskussion bewegt … 😬 Ich hoffe, es handelt sich bei diesem eingekauften Artikel um einen Ausrutscher, der früher oder später doch noch erkannt wird, und nicht um die neue Linie der «Republik». Allein der offensichtlich falsche Titel passiert überhaupt nicht zur bisherigen Linie der «Republik».

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Bitte erläutere doch deine Kritik genauer. Ich kann nichts dergleichen entdecken. Aber dein Standpunkt interessiert mich. Zu einseitig aufgrund der aktuellen Lage?

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Mich würde sehr interessieren wieviel die Dänen, resp. die Leute die dort leben, ins Ausland reisen und wieder zurück kommen. Das wäre doch wichtig bei einer Beurteilung.

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Wirtschaftsing. und Auslandschweizer
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Hoi Barbara, bin Schweizer, lebe in DK. War im letzten Jahr 3 mal in der Schweiz, jedesmal in den „Pausen“ zwischen den Wellen um nicht in die Rückreise Quarantäne zu müssen. Einmal mussten wir, aber nach zwei PCR Tests waren wir wieder draussen.

PS: Sitze grade im Flugzeug nach Zürich.

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Spannend zu verstehen wäre wie das fallende/ steigende Vertrauen gemessen wurde. Weiss hier jemand mehr darüber? (Aus ehrlichem Interesse)

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Es wäre noch interessant zu wissen, wie sich die Medien in Dänemark verhalten haben.
Wenn man sich die Fragen unserer Journalisten in den Pressekonferenzen oder diverse Artikel so angeschaut hat, konnte man sich nur an den Kopf fassen.

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Chefredaktion
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Dazu Michael Bang Petersen im ZDF: «Die dänischen Medien haben sich besonders früh darauf konzentriert, zu informieren. Sie haben auch Kritik geübt, aber der Fokus lag auf der Aufklärung.»

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LESER
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Vertrauen ist zugegebenermassen DER Kit unseres Zusammenlebens, nicht nur im Privaten, sondern auch im Geschäftlichen und in der Staatsführung. Für Realisten aber muss der Spruch doch nach wie vor lauten: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Und im Artikel wird auch dieses Problem hervorgehoben. Nur wenige wissen, wie eine Spritze mit mRNA funktioniert. In der hochtechnisierten Lebenswelt erleichtert uns das Vertrauen in Experten das Leben. Wir bezahlen dafür: In deren Ausbildung, für deren Service. Wir können so vieles 'abgeben'. All dem kann ich folgen. Und doch: Es bleibt der grundlegende Z., jenseits von Parteipolitik. Es ist ein Reflex, ein Instinkt, eine Intuition: Vielleicht ist das etwas Schweizerisches? Vielleicht ein Tick? Doch bin ich mir fast sicher: Wir werden bei der Verarbeitung dieser Krise, wenn nicht alles, so doch Vieles neu verhandeln müssen. Mühsam, möglicherweise schmerzhaft, letztlich aber befreiend.

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Als Ergänzung zum Artikel habe ich noch ein Interview mit dem dort erwähnten Psychologen Michael Bang Petersen auf ZDF Heute vom 01.10.21 gefunden. Die dänische Regierung hat da offensichtlich wirklich einen hoch kompetenten Berater zur Seite.

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was mich ärgert: dass wir das hier auch haben könnten. diesen vertrauensvollen umgang. aber irgendwie schaffen wir das nicht.

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Periodisch werden wir mit Vorbildern geschulmeistert, die nicht mit der Schweiz vergleichbar sind und bei denen sich im Nachhinein die grosse Erfolgsstory relativiert.

So war es mit Israel und aktuell scheint sich der grosse Erfolg in Dänemark mit dem Ansteigen der Fallzahlen auch schon wieder zu relativieren.

Die Schweiz war weniger restriktiv als andere Länder. Die hochansteckende Delta-Variante konnte so bei uns zu einer viel breiteren, natürlichen Grundimmunität führen.

Die aktuelle Impfquote in der Schweiz ist deshalb nun mehr als genügend. Im Gegenteil, mit dem wilden Drauflosimpfen auch von Genesenen Jungen riskieren wir mit dem erhöhten Nebenwirkungsrisiko nur die Reputation der Impfung. Nicht umsonst ist das BAG sehr vorsichtig in der Booster-Frage. Die Erfahrungen in anderen Ländern mit der ungezügelten, vorgezogenen Boosterei warnen uns.

Vor den nun zu Ende gehenden jüdischen Jahresend-Festtagen (Jom Kippur), wollte die israelische Regierung einen Lockdown verhängen. Der Protest in der Bevölkerung war zu gross, sie mussten es drauf ankommen lassen. Nun sehen wir den gleichen Erfolg wie in der Schweiz mit den weniger restriktiven Massnahmen. Vor den Festtagen vor 4 Wochen gab es noch 16’000 Neuansteckungen pro Tag. Nun, nach den vielen Festen mit grossen Menschenansammlungen sind es noch 3’000.

Wir können also nun getrost dem Spuk ein Ende setzen. Es gibt keine rechtlichen Grundlagen mehr für irgendwelche Massnahmen, geschweige den für ein Zertifikat. Selbst in Polizei und Justizkreisen gibt es inzwischen mit “Wir FÜR EUCH” eine schweizweite Bewegung, die die Aufhebung des unrechtmässigen Zertifikats fordert.

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Sehr beeindruckend, neben ihnen sind auch Kreise der Polizei und Justiz ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Virologie, nehme ich an.

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Was, schon vorbei? Das kommt halt davon, wenn man einen aufgeschlossenen Geist hat, Vertrauen in jene, die das Problem zu lösen versuchen und anpassungsfähig ist für neue, ungewohnte Umstände.

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Ich glaube, dass in den nördlichen Staaten etwas mehr wissenschaftliches Denken verbreitet ist. Offensichtlich glauben die Bürger dieser Staaten nicht sofort irgendwelche Fake News über mRNA, vor allem, wenn sie von Politikern stammen, welche sich als Experten in Sachen Virologie aufspielen. Sondern sie informieren sich. Was wir ja auch könnten, z.B. https://naturwissenschaften.ch/covi…explained/, dann verpuffen die Ammenmärchen von Leuten, welche die Impfungsangst für ihre Zwecke verwenden wollen.

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Und jetzt, einige Monate später, steigen die Infektionszahlen wieder rasant an. Es wiederholt sich das immer gleiche Schema: Ob Schweden, Israel, Dänemark, Portugal, etc. Erst werden die Länder als Vorbilder gepriesen, dann steigen die Zahlen und neue Länder werden für ihre gute Coronapolitik bewundert...Die Pandemie ist beendet, wenn die Natur sie beendet, nicht die Politik.

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Mit einer Anbetung des Vertrauens hatte es bei mir definitiv nicht zu tun, sondern klar mit Aussicht auf Bewegungsoptionen. Aber ich hatte das Impfen früher machen lassen, als wenn überhaupt geplant, weil es in einem langen Artikel hier hiess, es sei zunehmend erwiesen, dass die Impfung andere schützt. Und im mittleren Alter ist für mich nicht zu viel auf der Waagschale. Wie bei Masken gibt es ggf. auch einfach Wichtigeres, um auf die Strasse zu gehen, als dafür seine Lebensenergie zur Rebellion anzufachen.
Definitif keine Dritte, wenn nicht klar garantiert werden kann, dass Fieber und damit Krankschreibung, und einige Tage mehr Müdigkeit, ausgeschlossen werden kann (solches hatte ich seit 20 Jahren nicht mehr! Geht über Tetanus- oder Pockenimpfungen o.ä. mit leichtem Armdrücken wohl hinaus…).

KeineR liegt gern auf der Intensiv, aber ich habe für mich nicht mit Angst regieren lassen. Dazu hatte und habe ich im öV dienstlich täglich mit hunderten von Menschen aller Hygienestufen zu tun. Und ja, auch KollegInnen hatten es. Vielleicht ich ja schon im Herbst, lange müde, bevor irgendwas an Massnahmen entschieden war.

Es fand eine grosse, neue Situation und einige Länder waren und sind mehr überfordert gewesen, als andere. Ich bin nicht mit allem einverstanden, dennoch auch nicht verschworen. Ich gehe mal im Guten davon aus, samt Protektionismus selbst über eigentlich längst „offenen“ Grenzen, hat jedes Land erst mal sein Bestes an und mit Massnahmen versucht. Und ja, vermutlich gibt es diverse Interessen im Hintergrund ebenfalls dazu. Genauso wie die Gewohnheit an schwarz-weiss Fehlersuche und Schuldzuweisungen.

Ich denke etliche sind einfach - oder zwangsläufig - pragmatisch. Ich für meinen Teil muss schlicht meine alternde Mutter zwischen zwei Ländern reisend besuchen können und die Ausgrenzung würde kommen, war klar.
Definitiv sind die Öffnungen (und Atemfreiheit) der grösste Motivationsfaktor in dem Umfeld, in dem ich mich bewege, zügig und bald (nein, nicht „Freunde, Bekannte und Co.“).

Ich hoffe es gibt eine Lösung für die Existenzen, die nun für Veranstaltungen “konforme und nicht-konforme“ Newsletter unterteilen, wie es wohl heisst…? Für mich eine absurde Situation auch als hoffentlich bald wieder Teilnehmende, erst recht eigentlich, wenn ich ja nun geimpft bin… Warum muss ich mich dann an „die Anderen“ aufhängen?

Da ich nicht davon ausgehe, dass C. das Letzte war, was nun im Westen dazu - zu Leben und Vergänglichkeit - gehört (nicht weit entfernt wie Ebola etc. …), würde mich ganz greifbar sachlich, unter dem Hinweis gut aufgestelltes dänisches Gesundheitswesen interessieren, wie denn nun die Investitionspläne für die Zukunfts-Szenarien nach allem Geklatsche aussehen?

Und nun, eben, ja, nicht nur Symptom-Steuerung, sondern Ursachen behandelnd? „Ganzheitlich global/öko/bio systemisch“ betrachtete Nachhaltigkeit, neue/wiederzuerreichende Biodiversität, harte Grenzen im Antibiotika-Einsatz, Glyphosat, Massenproduktion vs. ausge-/erschöpften Konsumentenmärkten, Entkopplung von „Einkommen“ von „Produktion“, Grundsicherung, etc.

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Das Zeitintervall zwischen "Verschwörungstheorie" und Realität verkürzt sich immer mehr. Im Moment ca. 3 Monate.
(DK ist wieder im "Lockdown" trotz hochgejubelter "Impf-Quote") ...

Es ist einfacher, die Menschen zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind

Frei nach Mark Twain

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