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Wie es weiter geht mit Corona, weiss man nicht. Was man aber weiss, ist, dass die SVP weiss, dass die Pandemie jetzt vorüber ist.

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Ganz herzlichen Dank den AutorInnen für diese fundierte, unaufgeregte, gut verständliche und Mut machende Zusammenfassung des gegenwärtigen Standes unseres Wissens und Unwissens über die Corona-Pandemie!

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Danke für die netten Worte schon so früh am Morgen!

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M. L.
Musiker
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Und einmal mehr ein Beweis dafür, wie sehr es sich lohnt, Abonnent dieses für mich mit Abstand besten Mediums der Schweizer Presse zu sein. Ich ziehe meinen Hut. Respekt. Danke Frau Beck, Frau Kolly und Herr Fuchs! Unaufgeregt sachliche und seriöse Berichterstattung bedarf keines Buhlens um Klicks mittels reißerischer Schlagzeilen und Halbwahrheiten. Es braucht einfach nur journalistische Qualitäten, wie sie täglich in der "Republik" bestens gezeigt werden. Danke!

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Wir Danken! Auch dass Sie uns den Witz im Titel durchgehen lassen. 😉

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Einen Beitrag, welcher die aktuelle Situation und das Geschehen um Covid besser zusammenfasst möchte ich zuerst noch sehen :-)
Tolle Arbeit wurde hier geleistet- besten Dank dafür!

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Unaufgeregt, ohne Schuldzuweisungen (was ich besonders schätze), stellenweise witzig trotz des ernsten Themas: ich schliesse mich dem Dank an.

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Danke für den informativen, sachlichen und trotzdem witzigen Artikel! Für solche Arbeit zahle ich mein Abo gerne.

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J. W.
Muttersprache NL
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· editiert

Die Informationen zu der Pandemie sind eindeutig am präzisesten und umfassendsten in Der Republik.
Eine grosse Leistung! Vielen Dank liebe Autor:innen!

Ich hoffe, dass die Bedeutung der aerogene Übertragung auch ausserhalb der Republik mehr Beachtung findet. Es wäre besonders wichtig um die neuen „Risikogruppen „ (Kinder und Jugendliche) besser schützen zu können.

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Herzlichen Dank für eine perfekte Standortbestimmung, mit den genau richtigen Nuancen und das Benennen der unsicheren und sicheren Aspekte. Nach 1 1/2 Jahren intensiver Beschäftigung mit SARS-CoV-2 ist die Republik aus meiner Sicht das einzige Medium, auf das man sich verlassen konnte (und kann!). Danke.

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Merci vielmals für Ihre anerkennenden Worte, Herr M.

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Rolf Müller
Action Anthropologist
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· editiert

Soll ich zu "Corona" überhaupt noch etwas sagen?
Eher nicht, denn unbequeme Meinungen sind in den meisten Medien nicht erwünscht und eigentlich auch nicht erlaubt, auch dann nicht, wenn sie von ausgewiesenen Experten stammen.
Aber hin und wieder tröpfelt ein solcher unbequemer Kommentar in die Diskussionsspalten hinein und wird sogleich wie ein Krankheitserreger gesehen und behandelt.
Dass man solche Kommentare überhaupt noch zulässt, hat damit zu tun, dass man versucht, den Anschein einer demokratischen Auseinandersetzung aufrecht zu erhalten.
Eine Alibi-Übung, die sich bestens in das allgemeine "So tun als ob" von Regierungen, braven Untertanen und eigennützigen WählerInnen einfügt.
Sie tun so, als ob sie den Klimawandel bekämpfen würden und betreiben tatsächlich "Green Washing".
Sie tun so, als ob ihnen unsere Gesundheit am Herzen läge und subventionieren das Besprühen der Felder mit krebserregenden-, die Biodiversität killenden Pestiziden und das Leerfischen der Gewässer vor den Küsten Afrikas durch die industrielle Gross-Fischerei.
Und sie wollen weiterhin billiges Benzin, damit sie möglichst weit fahren können, in ihren verdienten "Urlaub vor der Normlität", in die sie aber möglichst schnell zurück wollen...
Schizophren ist das! Und selbstzerstörerisch.
Mir hat vor ca. 3 Wochen ein "verrückter" Unfall die Augen geöffnet.
An diesem Unfall waren keine Coronaviren beteiligt, sondern eine Landmaschine, meine Dummheit, mein Übermut und mein Perfektionismus.
Wenn alles "normal" abgelaufen wäre, müsste ich jetzt tot sein.
Aber ich hatte so unglaubliches Glück im Unglück, dass ich das Zusammentreffen von (nur allzu menschlicher) Beschränktheit und "Sechser im Lotto" nur mit "Gott" erklären kann!
Ein WUNDER ist geschehen, bei dem all das, was mich buchstäblich hätte zerquetschen und halbieren können, mich stattdessen GERETTET hat!
Und genau so wird es mit "Coronaviren" laufen.
Sie sind Teil des "Grossen Ganzen" (ohne Anfang und Ende) und gehören zu unserem Schicksal.
Sie können uns umbringen, oder stärker machen und glücklicher (weil dankbarer) für das, was (noch) IST!
Nun werden die Meinungen darüber, was "stärker" bedeutet, wieder weit auseinandergehen.
Die Einen werden Gelassenheit und Galgenhumor als Stärke sehen.
Die Anderen werden die Entwicklung neuer Impfstoffe und Schutzkonzepte als Stärke sehen.
Aus dieser Debatte möchte ich mich raushalten, da ich mich immer noch so fühle, als wäre ich ein aus der kurz an mich herangetretenen Hölle zurückgekehrter Geist, der noch etwas herumwandeln darf, damit er endlich einsieht, was er alles verpasst hätte, wenn ihm nicht geholfen worden wäre...

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Hallo Herr M.,

Merci für's Teilen Ihrer Gedanken und Erfahrungen – schön, sind Sie (hoffentlich gesund) diesem Unfall entkommen!
Auch unbequeme Meinungen sind erlaubt. Aber man muss natürlich auch immer mit Gegenrede rechnen, wenn man Meinungen kundgibt (auch als Expertin oder Experte) oder Dinge schreibt, die nachweisbar falsch sind.
Übrigens, zum Thema «sich aus Debatten raushalten»: vielleicht wird Ihnen, falls Sie ihn nicht eh schon kennen, dieser Artikel gefallen, der für (ab und zu) weniger Meinung und Debatte plädiert, dafür mehr Beschreibung und Erzählung..
Haben Sie einen schönen Tag!

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Rolf Müller
Action Anthropologist
·
· editiert

Ich habe doch nichts gegen die Gegenrede!
Ich habe aber etwas gegen Zensur und Gleichschaltung!
Das ist doch ein wesentlicher Unterschied.
Danke für den Lese-Tip!

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J. W.
Muttersprache NL
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Lieber Herr M.,
Ein weiser Lehrer sagt dazu: „ First Common Sense, then Divine Sense”.
Macht Sinn für mich…

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Ich teile Ihre Frustration, dass wir uns nach der alten Normalität sehnen und unsere vorherige Lebensweise vielleicht doch nicht so sehr hinterfragen haben wie ich mir das gewünscht hätte. Jetzt ist wieder Sommer, EM, Urlaub dran und es scheint als wären die positiven Aspekte von den letzten Monaten vergessen geraten.
Bei Ihnen scheint der Unfall dies bewirkt zu haben.
Trotzdem sollten wir meiner Meinung nach nicht zu sehr dem Fatalismus verfallen. Obwohl man auch argumentieren kann, dass unsere jetztige Denkweise uns wohl bald an den Rand des Abgrunds bringen wird. Ob es nun von einer Pandemie oder einer anderen Konsequenz unseres lieblosen Umgang mit der Natur ausgelöst wird, werden wir noch sehen.

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Rolf Müller
Action Anthropologist
·

Das Schicksal annehmen hat nichts mit Fatalismus zu tun, sondern mit "Aufgehoben sein in dem, was Einen umgibt".
Es ist eine Art von Geborgenheit, die über die Geborgenheit in einer familiären Gemeinschaft hinaus geht und die auch als "Spiritualität" bezeichnet werden kann.
Ich denke, dass ich den Zugang zur Spiritualität (die ich klar vom "Religiösen" (kulturell eingeengten) abgrenzen und abheben möchte) nach diesem dramatischsten Unfall-Wunder definitiv gefunden habe!
Vielleicht muss es so sein.
Schliesslich ist auch in den Niederungen des Kapitalismus nichts gratis...

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Geht nur genauso. Und ich frage mich wie unabhängig denkende eher linke Menschen wie auch dieses sonst kritische Medium auf auf die Angstmacherei hereinfallen, alle noch so haarsträubenden Massnahmen brav mitmachen, ja propagieren und kuschendes verhalten praktizieren!

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Wenn die delta Variante doppelt so ansteckend und gefährlicher ist aber nicht mal 50% geimpft sind habe ich wenig Hoffnung für den Herbst. Es braucht Anreize oder eine Belohnung fürs impfen. Solidarität Argumente nützen nicht bei Menschen die sich bis jetzt nicht haben impfen lassen. Vermutlich fast nur besonders egoistische, Esoteriker, Wutbürger oder bildungsresistente Menschen haben sich noch nicht angemeldet. Man muss gezielt auf diese Bevölkerungsgruppe zugehen und ihnen etwas bieten ohne infantile Trotzreaktionen auszulösen.

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Ich habe das Impfverhalten der Fachhochstudenten der ZHAW betrachtet. Die Impfgegner sind die weiblichen Studentinnen der Gesundheit und der Sozialen Arbeit. Das sind nicht bildungsferne Schichten. Junge Frauen meinen, Impfungen würden sie steril machen.

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Stimmt die kenne ich auch und es gibt noch viele weitere Gruppen von Menschen. Man muss gezielt auf diese Gruppen zugehen und die Bedenken ernst nehmen. Das mit der Unfruchtbarkeit kann man problemlos widerlegen. Rauchen, Alkohol, Übergewicht und Stress können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Das ist wissenschaftlich gesichert. Und sogar Schweizer Grundwasser könnte mittlerweile problematisch sein.

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Diese gebildeten jungen Frauen haben völlig recht mit ihrer Vorsicht. Die Proteinart der Spike Proteine (die ja im Kern der Impfantwort bekämpft werden) spielt auch eine Rolle bei der Uterus/Plazenta Bildung. Da Keiner über das unbekannte Langzeitgisiko dieser genmanipulierten Impfstoffe aufklärt ( die Aussage wäre nämlich das Risiko ist gänzlich unbekannt) ist das voll verständlich. Die Impfung wäre ein weiterer Eingriff in die natürlichen Gegebenheiten, derer es bereits genug gibt.

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Mich interessiert, worauf Sie Ihre Aussage stützen?

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B. J.
· editiert

Hm. Dann vielleicht als ersten Schritt erstmal aufhören, eine mit grosser Wahrscheinlichkeit ziemlich durchmischte Menschengruppe pauschal abzuwerten?

fast nur besonders egoistische, Esoteriker, Wutbürger oder bildungsresistente Menschen

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Unglücklich formuliert aber ich wäre nicht überrascht wenn ca 80% dieser Liste zugeordnet werden könnten. Es gibt auch noch Menschen die sich nicht impfen lassen können oder bei denen die Impfung nichts bringen würde. Für diese Menschen ist es besonders wichtig, dass die anderen sich impfen lassen.

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S. R.
Veterinärepidemiologe| Uni Zürich
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Immunität bei Haus- und Nutztieren ist ähnlich ungleich verteilt wie bei Menschen. Meist sogar stärker agregiert, denn Tierhaltende impfen meist alle Tiere oder keines. Das Konzept der Herdenimmunität (Anteil an Unempfänglichen für eine Infektionskrankheit) wird von Humanepidemiologen leider falsch verstanden. Es geht dabei nicht um den Schutz einzelner vor der Erkrankung, sondern nur darum, dass zu wenig Empfängliche vorhanden sind, damit eine Infektionskrankheit überleben kann (Rt<1). Je höher die Herdenimmunität desto schneller läuft sich eine Epidemie tot (in einer begrenzten Population = Herde). Sie kann aber jederzeit von "außen" wieder eingetragen werden. Das sind natürlich künstliche Konzepte, denn durch Handel bzw. Migration ist keine Population völlig abgeschottet, und alle werden ständig neu durchmischt.
Grundsätzlich wird die Herdenimmunität jedoch verwendet, um abzuschätzen, ob bei Eintragen eines Erregers eine exponentielle Vermehrung möglich ist oder nicht. Darin unterscheiden sich Mensch und Tier in keiner Weise. Die Vorstellung, dass "unsere Herde" an der Grenze aufhört, ist selbstverständlich unsinnig und deshalb ist es so wichtig, dass wir eine hohe Herdenimmunität weltweit erreichen. Erst dann läuft sich das Virus möglicherweise tot.

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Vielen Dank, Herr R., für diese klaren Worte vom Experten.
Zusammenfassend an die Adressen der Herren Drosten, Berset etc: Die Herdenimmunität existiert, sie wird erreicht werden, und ein Prozentsatz der Bevölkerung wird nicht mit dem Virus in Berührung kommen.
Wie gross bzw. klein dieser Prozentsatz ist, das hängt davon ab, wie stark das Virus seine Infektiosität noch erhöhen wird, wie lange das Virus ausserhalb des Körpers infektiös bleibt (abhängig von Faktoren wie UV-Strahlung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit) und unserem Kontaktverhalten.
Und ganz konkret: Im Moment ist die Herdenimmunität so gut wie erreicht: Die Infektionen tendieren gegen Null und die Positivrate der Tests entspricht ungefähr der Falsch-Positiv-Rate. Aber das kann sich ändern:

  • wenn sich infektiösere Varianten verbreiten

  • weil die Tage kürzer werden, ...
    d.h. ob im Herbst der dannzumalige Anteil Immuner noch für Herdenimmunität ausreicht, wissen wir zurzeit noch nicht sicher.
    In einem kann ich Ihre Ueberlegung aber nicht nachvollziehen. Reisebewegungen von Populationen, welche die Herdenimmunität erreicht haben, sind unproblematisch. Auch wenn sich eines der nichtimmunen Individuen in einem Hotspot infiziert, läuft sich das Virus anschliessend daheim wieder tot, weil es nach wie vor nicht genug (d.h. weniger als R 1.0) infizierbare Individuen findet. Anders wäre es, wenn der ganze Hotspot auf Reisen geht - dann kann die Herdenimmunität örtlich wieder verlorengehen.

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S. R.
Veterinärepidemiologe| Uni Zürich
·

Lieber Herr R. Im Prinzip stimmt Ihre Überlegung. Das Problem ist, dass bei einer erneuten Einführung des Virus wieder ein kleiner (empfänglicher) Teil der Population krank wird. Wie lange es dauert, bis sich die Vermehrung tot läuft, hängt vom Anteil empfänglicher Individuen ab - je kleiner der Anteil, desto schneller geht es. Wenn innerhalb dieses Zeitraumes immer wieder neue Infektionen importiert werden, bleibt die Krankheit trotzdem in der Population, obwohl zu wenig Empfängliche da wären, um sie zu unterhalten. Es liegt dann eine Art Fliessgleichgewicht vor, bei dem Import und Aussterben sich die Waage halten. D.h. es bleibt ein Ansteckungsrisiko bestehen, obwohl theoretisch die Epidemie aussterben sollte.

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Nur ist es so, dass Menschen ein vielfach volatileres Bewegungsmuster aufweisen als es eine Kuh- oder Schafherde hat. Wenn man nur schon eine Familie mit mehreren Kindern im schulpflichtigen Alter anschaut, dann gibt es fast unendlich viele unkontrollierte Kontakte. Bei Menschen in kapitalistisch organisierten Wirtschaftssystemen ist Herdenimmunität faktisch ein Ding der Unmöglichkeit, wie die bereits jetzt wieder überall aufflammenden Hotspots durch die Fussball-EM eindrücklich beweisen. Es müsste eine weltweite Durchimpfungsrate von weit über 90% erreicht werden, weil die Impfungen ja auch unter Laborbedingungen bloss eine Wirksamkeit von gut 80% erreichen, welche in der rauen Alltagswelt noch mal deutlich tiefer liegen dürfte.
Bei Tieren wird nicht umsonst bei fast allen Epidemien auf Massentötungen zurückgegriffen.

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S. R.
Veterinärepidemiologe| Uni Zürich
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Lieber Herr Reber, Sie wären wahrscheinlich überrascht, wie häufig ein Tier, das nicht zur Hühner- oder Schweinegattung gehört, sein soziales Umfeld wechselt. Aber natürlich nicht so hochfrequent wie Schulkinder. Wobei auch hier die sozialen Kontaktnetze über die Zeit relativ stabil sind (man trifft meist dieselben Menschen).
Bezüglich Keulung (Massentötung) wäre ich nicht so kategorisch: der größte Teil der Tierseuchen wird über Massnahmen kontrolliert, die nicht auf Tötung beruhen. Die Methode ist äußerst kostspielig und wird eigentlich nur bei hochansteckenden Tierseuchen in Betracht gezogen.

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Der Virus wird durch nichts aufzuhalten sein. Er ist der Wissenschaft, der Medizin und den Politikern Jahr-Millionen vor-aus. Unser Immunssystem kann damit umgehen, wenn wir ihm die Chance geben, den Virus selber zu bekämpfen. Ohne Dritteinmischungen, und vieles mehr.

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Was sagen die vielen Corona-Toten aus? Das deren Immunsystem nicht stark genug war?

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Andere Winter-Grippen führten zu mehr Toten. Wir verzeichneten ein Untersterblichkeit. Jeder Baum bekommt mit dem Alter dürre Äste. Die Herbst-Winde brechen sie jeweils ab. So sehe ich es auch mit der Überalterung in unsere Zivilisation. Die Natur regelt vieles zum Besten. Und wir wollen um keinen Preis loslassen. Ich bin auch ü 65 und kämpfe nicht gegen die Natur an.

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H. B.
Sensibilisiert
·
· editiert

Einmal mehr schätze ich die übersichtliche und aktualisierte Präsentation der Republik zu diesem Thema, besten Dank dafür. Was mir noch fehlt, ist eine sorgfältige Analyse zum Einsatz von Desinfektionsmassnahmen. Ich erinnere mich an Bilder von Spraydesinfektionen ganzer Strassenzüge in gewissen Ländern, diese halte ich für völlig sinnlos. Was ist der Erkenntnisstand zur Händedesinfektion? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, eine Übertragung über Gegenstände und Hände sei nahezu bedeutungslos im Vergleich zur Übertragung durch Aerosole.

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Adrienne Fichter
Redakteurin @ Republik
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Danke 100000 an alle drei Kolleg:innen!

Meine Frage: gibt es ein Learning aus dem Fall UK? Impfrate hoch, Delta dominant...aus dem Text lese ich: Einreise war das Problem und auch die fallende Maskenpflicht an Schulen könnten ein Treiber sein. Gäbe es noch etwas?

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Danke Dir, liebe Kollegin! Ein wichtiges Learning wäre aus meiner Sicht, dass die zweite Impfdosis nun extrem wichtig geworden ist. Grossbritannien hat im Frühling im Zug von Alpha die Erstimpfungen priorisiert - nun deuten die Zahlen der NHS in die Richtung, dass das gegen Escape-Varianten nicht genügend ausreicht. Es häufen sich ja die Berichte, dass auch in der Schweiz nicht alle konsequent beide Termine wahrnehmen....

Eine Einschränkung dazu: Soeben sind endlich erste Zahlen zur One-Shot-Impfung von Johnson & Johnson erschienen. Und sie sind besser als befürchtet: https://twitter.com/angie_rasmussen…66925?s=20

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Adrienne Fichter
Redakteurin @ Republik
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Grazie mille!

"Es häufen sich ja die Berichte, dass auch in der Schweiz nicht alle konsequent beide Termine wahrnehmen...." Hab ich auch gelesen. Was für ein dekadentes Luxusproblem.

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Pardon, aber die Passwörter passen wieder mal wunderbar: "verhärmt dengeln Sülze" :-)
Ich bin nicht so begeistert von der Übersicht: Es ist die gleiche Front-Bericht-Denke wie seit 1 1/2 Jahren - immerhin diesmal in den Formulierungen einigermassen sachlich.
Positiv habe ich hier wohl zum ersten Mal einen solchen Satz gelesen:
"Wann Sie sich nochmals impfen müssen, hängt mitunter davon ab: ... wie fit Ihr Immunsystem ist " (abgesehen indirekt bezüglich "Vorerkrankungen")
Wie das Immunsystem aber dazu kommt, wie es unterstützt werden könnte und was die Impfung damit macht ... - nicht die Laus - ist das die Aufgabe von Glück / Gott / ???
Zu Ihrer ganzen Informations-Politik lesen Sie doch mal den aktuellen Schweizer Monat - nicht unbedingt meine Heimat, aber ab und zu liest man da AutorInnen, die denken:
https://schweizermonat.ch/die-grosse-verkehrung/
https://schweizermonat.ch/disqualif…t-diskurs/
... aber lesen Sie's mit etwas 'Witz', sonst verpassen Sie leicht das Wesentliche (was ich damit meine ;-)

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Ich glaube nicht, dass diese beiden, durchaus bedenkenswerten, Beiträge dem in der Republik geschriebenen etwas entgegen halten. Man sagt ja immer, wir seien mündige Bürgerinnen und Bürger. Und wenn ich nicht weiss, wie mein Immunsystem mit dem Virus zurechtkommt, mache ich eine Risikoabschätzung gestützt auf das zugängliche und bestenfalls gesicherte Wissen über Wirkung und Nebenwirkungen der Impfung. In meinem Fall habe ich mich für die Impfung entschieden. Ich schimpfe niemanden COVidiot, der es nicht tut.

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Und ich nenne niemanden (wie auch immer)-Idioten", der/die sich entscheidet, sich impfen zu lassen. Ich persönlich tue es sicher nicht, viele meiner besten FreundInnen haben es schon getan ...
Worum es mir geht, ist dass sie REPUBLIK seit 1 1/2 Jahren nach Belieben Etiketten (Idioten ist noch nett) verteilt hat und systematisch und teils extrem polemisch nur Infos zulässt, die ins Konzept einer militärstrategischen Bekämpfung eines nie wirklich bekannten Virus passen - und damit leider auch die verhehrende volksverdummende Impfkampagne ("Geh Dich impfen, damit Du wieder Reisen / Deine Freunde einladen / ... kannst" - und dieses 'Sperrfeuer' lassen sie jetzt auch auf 12 jährige Kinder los - auch wenn sie damit offenbar ohne Bedenken die Familie sprengen).
Und dazu wird regelmässig Wissenschaftlichkeit bemüht, die in der passenden Einschränkung des Blicks ("ein 'Experte' hat gesagt, das sei Unsinn") längst nichts mehr mit seriöser Wissenschaft zu tun hat ! (5+5=10 ? - nur wenn es sich nicht bei den einen 5 um Äpfel und bei den anderen 5 um Sommersprossen handelt)
Der vorliegende Artikel gibt sich zwar sachlicher - und ist in diesem Sinne ganz gut geschrieben; - inhaltlich repetiert er nur die alten eindimensionalen Erkenntnisse und Extrapolations-Kapriolen.

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... immerhin 1 like gegen 19 dislikes ! :-)
Aber Ihr könnt auch gerne unter Euch bleiben ...

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Mir fehlt hier zum Thema Covid ein anderer, Blickwinkel, wie ihn Dr.med. Johannes Wilkens und Dr. med. F. Meyer im Buch
„Corona natürlich behandeln“ u.a. darstellen. Ein Blickwinkel der mich zu Lebensstilveränderung inspiriert und nicht nur zurück zum Alten…..

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Lucia Herrmann
Community @ Republik
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· editiert

Guten Morgen Frau S.
Der andere Blickwinkel, den Sie sich hier wünschen, würde meines Erachtens das fördern, was als in letzter Zeit als «false balance» also als falsche Gleichgewichtung bezeichnet worden ist. Der Virologe Christian Drosten hat das Problem im Interview mit der Republik vor kurzem gut auf den Punkt gebracht:

(Frage): False balance?
(Drosten): Dass man sagt: Okay, hier ist eine Mehrheits­meinung, die wird von hundert Wissenschaftlern vertreten. Aber dann gibt es da noch diese zwei Wissenschaftler, die eine gegenteilige These vertreten. In der medialen Präsentation aber stellt man dann einen von diesen hundert gegen einen von diesen zweien. Und dann sieht das so aus, als wäre das 50:50, ein Meinungs­konflikt. Und dann passiert das, was eigentlich das Problem daran ist, nämlich dass die Politik sagt: «Na ja, dann wird die Wahrheit in der Mitte liegen.» Das ist dieser falsche Kompromiss in der Mitte.

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Das Problem ist nur, dass diese 100 Wissenschaftler nicht unabhängig voneinander zu ihren Thesen kommen. Es ist also unsinnig zu sagen, dass das Verhältnis 100:2 ist. Natürlich ist es auch nicht einfach 50:50 und liegt irgendwo zwischen diesen Extreme. Wissenschaft ist auch kein demokratischer Prozess, bei dem eine Mehrheit entscheidet.

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Alles am Beitrag gefällt mir, aber sollten Profitansprüche in Katastrophenzeiten nicht in Hintergrund treten? Sind wir verpflichtet, Profiten oberste Bedeutung zuzugestehen?

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Die Republik macht in diesem Beitrag weder für sich noch für die Schweizer Bevölkerung Profitansprüche. Aber der Bundesrat - wahrscheinlich auf Geheiss der Pharmamultis - wehrt sich gegen die Aufhebung des Patentschutzes für die Impfstoffe. Ich frage mich, was aus dem Vorstoss von US-Präsident Biden, ebendies zu tun, geworden ist.

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Falsch! Die Fallzahlen sinken nicht (mehr). Sie sind seit 2 Tagen wieder am Steigen…

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Danke für diesen Artikel. Ich habe eine Frage, welche die Autoren oder die Community evtl. beantworten können: wenn dann bald einmal 60% geimpft und 10% genesen, dann sind noch 30% ansteckbar. Oder sagen wir 33%. Das würde heissen, dass wir eine dreimal niedrigere Ansteckungszahl bzw. -gefahr haben. Und wenn ich weiter davon ausgehe, dass unser Gesundheitssystem ca. 3000 Infizierte absorbieren kann (evtl. sind es auch das Doppelte), dann gewinne ich den Eindruck, dass wir “es” jetzt laufen lassen, also noch mehr lockern können. Die Nicht-Impfwilligen tragen ihr Risiko, für welches ich eigentlich nicht auch noch Verantwortung übernehmen möchte. Ich bin mir bewusst, dass sich einige wenige Menschen nicht impfen lassen können, das sollten wir mit Schutzmaßnahmen und Testen im Griff haben. Bin gespannt auf Eure Überlegungen. Danke

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Ich habe viel mehr den Eindruck, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr an neue Massnahmen halten wollen werden um Impfunwillige zu schützen. Jedenfalls in meinem Familien- und Bekanntenkreis hat das Thema Corona tiefe Gräben gezogen. Ich glaube jede Community (auch diese hier in der Republik-Kommentarspalte) hat dies erlebt.

Somit glaube ich, wird es viele Geimpfte geben, die sich die letzten Monate immer an Massnahmen gehalten haben und sich freuen endlich wieder weniger Restriktion erleben, die überhaupt kein Verständnis für neue Massnahmen für Leute haben, die sich nicht impfen wollten. Ab Herbst zu sagen "Selber Schuld" scheint mir nicht abwegig, obwohl es genauso egoistisch ist, wie sich einige Impfunwillige oder Corona-Leugner verhalten haben.

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Kann mir jemand das mit den Tests für ungeimpfte für das Zertifikat erklären?
So wie ich das verstehe, bezahlt der Bund bloss den Schnelltest, nicht aber einen PCR-Test.
Als Ungeimpfter, ungetesteter (bei meiner fraglichen Infektion galt die Weisung, ich solle einfach Zuhause bleiben) erhalte ich nach meinem bisherigen Verständnis mit einem Schnelltest kein Zertifikat und müsste jedes mal einen PCR-Test selber finanzieren?
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

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Ja, Sie sind nicht auf dem neuesten Stand: Es gelten sowohl Antigentest als auch PCR Test für das Zertifikat, sie haben aber andere Geltungsdauern. Wie lange, steht in der FAQ zum Zertifikat auf der Website des BAG.
Seit kurzem muss auch der PCR in der Apotheke nicht mehr selbst bezahlt werden, auch nicht für Auslandsreisen.

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Interessanter Hinweis, dass der Bund Tests für Auslandsreisen finanziere. Auf der BAG-Seite konnte ich eine andere Angabe hierzu finden: https://www.bag.admin.ch/bag/de/hom…esten.html

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M. F.
Apotheker
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Seit kurzem muss auch der PCR in der Apotheke nicht mehr selbst bezahlt werden, auch nicht für Auslandsreisen.

Das ist so nicht richtig, der PCR Test für eine Reise wird (wie bisher) nicht vom Bund bezahlt.

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Exzellent! Danke.

Kleiner Vorschlag für “Impfresistente”:
Bitte unterschreiben Sie und tragen mit sich eine klare Notiz, dass Sie im Falle einer Coronaerkrankung auf eine Hospitalisierung verzichten. Danke.

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S. K.
Mitdenkend
·
· editiert

Witz im Titel gefällt, Artikel sehr! Blick in die Zeit nach δ Pro Max 5G gefällig? Das wäre dann ε. Aber wer weiss, was nach Epsilon kommt? ζ oder ϝ? Oder was?

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Hervorragend, danke!

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Danke für die tolle Übersicht. Was mir fehlt ist die Auseinandersetzung mit diesen Mutationen. Was braucht es, bis eine solche Mutation entsteht? Anzahl Wirte, Zeit etc. Und wie kann es sein, bei all den Einschränkungen und Massnahmen, dass sich eine solche Mutation von Indien in heute bis zu 90 Ländern verbreitet? Das deutet doch auf enorme Reiseaktivitäten und sehr schlechtes einhalten der Massnahmen hin, oder nicht? Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.

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D. R.
· editiert

Besten Dank für diesen nüchternen und sehr sachlichen Artikel. Auch ich verlasse mich bei diesem Thema gerne auf die Republik und möchte dieses unabhängige Medium auf keinen Fall missen!
Was mich ein wenig stört an der Form der Berichterstattung, ist die starke Fokussierung auf das Individuum, wobei wie selbstverständlich junge, gesunde Personen im Mittelpunkt stehen. Was ist mit jenen, auf die diese Attribute nicht zutreffen, und die vielleicht einen etwas anderen Blick auf diese Krankheit haben? Wie steht es um die Ursachen dieser Pandemie und wie können bzw. sollen wir als Gesellschaft bzw. weltweit damit umgehen? Die Strategie, die Krankheit "wegzuimpfen", funktioniert ja bei diesem Virus (und dies auch nur in der westlichen Welt), aber vielleicht nicht bei künftigen...
Ein weiterer Punkt, der in der Berichterstattung immer zu kurz kommt (nicht nur in der Republik), ist das Schicksal der Infiszierten und Genesenen. Und damit meine ich nicht Fälle von Long-Covid, sondern die Effekte im Sinne der Herdenimmunität, wie sie Herr R. in seinem Kommentar präzisiert hat. Mittlerweile dürfte dieser Anteil an der Bevölkerung ja auch erheblich sein. Trotzdem liest man davon, und zur Frage, wie lange diese Immunität im Vergleich zur Impfung anhält, eigentlich nie etwas...

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Lieber Herr R.,

Danke für Ihr Feedback.
Der Fokus auf Fragen, die fürs Individuum relevant sind, ist hier durchaus so gewollt. Fragestellungen mit breiterem Fokus haben wir auch immer wieder behandelt, in anderer Form — die ersten Beispiele, die mir hierzu in den Sinn kommen, finden Sie hier und hier.

Wir sind aber immer froh um Hinweise auf mögliche blinde Flecken — wenn Sie also bestimmte dringliche Fragen haben, was nicht-so-junge oder nicht-so-gesunde Personen angeht, lassen Sie es uns gerne wissen, wenn Sie mögen.

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(durch User zurückgezogen)

Bis wir das ganze griechische Alfabet durchdeklimiert bei Omega angelangt sind, wird es noch eine Weile gehen.

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Wir sind nicht weiter als 2020. Damals hatten wir schützende Massnahmen. Heute hat die Minderheit eine Impfung, mehr haben wir nicht.

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Die Politik kann Covid als Krankheit wegdefinieren. Gibt's nicht mehr. Mit - Jetzt tut nicht so zickig - hat sich's erledigt.

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Angesichts der neusten Entwicklungen und der nachlassenden Wirksamkeit der Mutationen halte ich es für gerechtfertigt, wenn die Massnahmen für Geimpfte vor allem im Winter aufgehoben werden und für Ungeimpfte sollten sie weiterhin gelten. Wenn die Impfgegner im Herbst immer noch keinen Grund sehen sich zu impfen und die Impfquote deswegen tief bleibt, sind Massnahmen für den solidarischen Teil der Bevölkerung nicht zu rechtfertigen.
Die Geimpften, die voraussichtlich trotz Impfung und nachlassender Wirksamkeit an Covid sterben werden gehen alle auf das Konto der Impfgegner.
Dieses Mal sollten die Egoisten nicht gewinnen!

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