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Und während Monika Rinck spricht, kann man ihr hin und wieder ganz direkt beim gedanklichen Fein­tuning zusehen. Dann wölben sich die Augen­brauen vor und sie verengt die Augen zu kleinen Schlitzen, wie um den äusseren Blick ab- und den inneren scharf zu stellen. Der Kopf dreht sich leicht zur Seite und verharrt noch einen Moment lang so, wenn der Blick sich längst wieder geweitet hat. Als gelte es, schon rein physiologisch eine Tunnel­perspektive zu vermeiden.

Was für eine Buchvorstellung! Ganz grosses Klasse, wenn die Kritik selber zur Kunst wird und die Leserin mitstolpern darf, springen, lauschen, die Künstlerin durch die Augen des Kritikers beobachten und dann geradeaus mit Seitenblick auf eine Gang über die Zielgerade durch die offene Tür fallen, wo ein Fake-Fiaker vor dem Rotlicht wartet.
Vielen herzlichen Dank. Auch wenn ich nicht dazu komme, auch nur die Hälfte des Besprochenen zu lesen, bleibt doch ein Gefühl zurück, als hätte ich es getan.

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Tolle Besprechung die neugierig macht! Danke!

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Vielen Dank, lieber Daniel, für diese lebendige Besprechung!

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Es war eine Freude, diesen Text zu lesen und geradeaus mit Seitenblicken springend stolpern durch einen Gang with gang.

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"Es endlich anders sagen" (aber wie?) heisst es am Schluss. Im ersten Podcast (zu) viele Zitate von Benvenist (?) zum Gebrauch der Pronomen in der Lyrik, dabei Martin Buber nicht erwähnt, der ein ganzes Buch über ich und du geschrieben hat, das ich angelesen, dann weitergegeben habe. Eine so intelligente Frau, wer kann/mag den messerscharf formulierten Gedankengängen folgen?

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