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à propos Sponsoring: Ich hatte mich auf die Ausstellung von ROMAN SIGNER im Kunsthaus Zug gefreut. Die Nennung von "Glencore" als Hauptsponsor hat mich bisher vom Besuch abgehalten.
Bleibt noch die Frage: Wie wählt Signer die Objekte aus, an denen er Lunte legt?

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Das Kultursponsoring nimmt auch in der Schweiz wahrlich groteske Züge an: zum Beispiel hat seit kurzem der «Verband Schweizer Volksmusik» «SOCAR» als Presenting Partner. SOCAR ist ein Akronym und steht für «State Oil Company of Azarbaijan Republic». Da verpasst sich ein Staatsbetrieb eines mehr als zweifelhaften Regimes einen schweizerischen (=demokratischen), gemütlichen Anstrich und im Gegenzug gehen die Mitglieder schön fleissig für 4 Rappen weniger pro Liter an die Socar-Tankstelle tanken (nebst anderen monetären Vorteilen für die Verbandskasse). Und selbstverständlich faselt man etwas von «gleichen Werten» um die Verbindung zu rechtfertigen.

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Toller Artikel. Hito Steyerl ist generell eine sehr sympathische und geniale Künstlerin.

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Bedenklich ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass diese „Sponsoren“ einen grossen Teil des Kunstmarkts dominieren und damit - ohne sich je ernsthaft mit Kultur und Bildender Kunst auseinandergesetzt zu haben - bestimmen, was als „Kunst“ hochgejubelt und gehandelt wird.

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sehr gut - wird höchste zeit, 'ross und reiter' zu benennen. diese unmengen an geld, die sich in alle möglichen bereiche (kunst, fussball resp. sport allgemein etc.) einschleichen, inflationär wirksam werden - und niemand schaut dahinter. weil ja die hand, die füttert, nicht gebissen werden soll/darf. wie gut sich doch die guten alten sprichwörter nutzen lassen, merke ich grade.

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Wichtiger Beitrag - die verbreitete Haltung des „non olet“ in der Kunstwelt (und in der Politik... vgl. die Parteinfinanzierung) darf nicht unkritisiert bleiben.

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