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Einen Blumenstrauss an die GestalterInnen dieses Artikels, die digital-verspielten Darstellungen des knochentrockenen statistischen Inhalts zur «Teppichetage» ist gelungen, mit den quasi Crescendos und Decrescendos fast schon eine musikalische Begleitung.
Nicht wirklich eine Überraschung, bin offenbar ein Normalo der angesagten Tendenz: altermässig überm Etagendurchschnitt, männlich, letzter früherer Wohnort 8008, jetzt in einem italienischsprachigen 300-Seelen-Dorf. Huch, eine «2» taucht da auf! Wer mag das bloss sein, der (anscheinend kaum «die» ;-) andere?

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ichfürchte...
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Frage an die jüngsten Leser:innen:
Wie sind Sie zum Republik-Abo gekommen? Wie könnte die Republik den Anteil junger Leser:innen steigern? Wären Gratis-Abos für Junge eine gute Idee?

(ich habe vor 30 Jahren wohl nur aus einem Grund mit dem Zeitungslesen und damit auch mit dem Politik-Interessieren begonnen: die Zeitung lag auf dem Tisch, wenn ich vor der Schule alleine mein Frühstück ass und Musik hören war um 6.15 Uhr morgens verboten. Okayokay, anfangs las ich eigentlich nur den Sportteil :-)

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Es gibt ja diesen frei wählbaren “Ausbildungsbeitrag”, was mich als Student sehr angesprochen hat! Ich wollte unbedingt etwas zahlen, aber eine voller Abobetrag wäre schon eine zu grosse Hürde gewesen. Ich empfand das als grosszügig von der Republik und es brachte irgendwie auch sofort ein gewisses Vertrauen.
Gratis-Kampagnen würden mich nicht ansprechen, da Qualität erfahrungsgemäß nie gratis ist und ich generell gewisse Vorbehalte gegenüber starken Marketing-Kampagnen habe.

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Wie A. M. hat mich der frei wählbare Betrag sehr angesprochen, da ich noch in der Ausbildung bin. Super Angebot, aber zu wenig bekannt, denke ich.
Deshalb empfehle ich die Republik in meinem Umfeld weiter :-)

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Luciana Kolbeck
junge Frau in der Romandie
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Ich bin das erste Mal kurz nach dem Crowdfunding auf die Republik aufmerksam geworden, habe mich dann aber gegen ein Abo entschieden. Ich glaube ein fester Betrag für Studierende oder ein Probeabo hätten mir die Wahl leichter gemacht, ein anderer Grund war aber auch dass die Republik da (zumindest mein Eindruck) noch stärker nur auf die deutschsprachige Schweiz fokussiert war.

Den Ausschlag für mein Abo hat letztes Jahr glaube ich hauptsächlich die Corona-Krise gegeben und der Wunsch als Eingewanderte die Schweiz ausserhalb meines Kantons auch besser zu verstehen, und natürlich der tolle Journalismus der Republik, und dass ich inzwischen mehr Geld zur Verfügung habe.

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Nachdem wir immer mal wieder zu Hause über einen Republik-Artikel diskutiert hatten, wünschte sich mein Sohn ein eigenes Abo zu Weihnachten. Als 16-jähriger dürfte er wohl zu den jüngsten Verlegern gehören.

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Chefredaktion
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Das freut uns enorm. Und überbringen ihm an dieser Stelle die herzlichsten Grüsse!

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20 Jahre jung :)
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Vor ca. 2 Jahren hat mir mein Cousin & eine Freundin regelmässig Artikel geschickt. Da ich immer sehr begeistert war, schenkte mir mein Cousin das Jahresabo jetzt zum zweiten Mal.
Ich denke am "abschreckendsten" ist die ungewöhnliche Länge der Artikel (ich persönlich liebe sie). Mein Freundeskreis informiert sich öfters mit SRF News Videos auf Instagram - ein ganz anderer Schwerpunkt & eine andere Tiefe.
Und wahrscheinlich trägt die teils sehr herausfordernde Sprache auch zu einer kleinere Leser*innenschaft von jungen Menschen bei. Bei manchen sozial-/ politikwissenschaftlichen Artikeln, fällt es mir als Studentin einer Naturwissenschaft manchmal schon schwer, am Schluss eines Artikels das Gefühl zu haben, dass ich jetzt mehr weiss als davor (und nicht einfach verwirrt zu sein ;)).

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Software-Entwickler
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Ich liebe die Länge auch. Ich finde den Stil von Watson/Instagram/20min überhaupt nicht ansprechend. Das ist für mich intelektueller Fastfood (sowohl ein Grossteil der Themen wie auch die Aufmachung). Wenn mir nach so etwas ist, klopfe ich lieber dumme Sprüche mit meinen Leuten. Für meinen Geschmack könnte die Republik die Kaninchenbaue sogar noch ein paar Abzweigungen tiefer ausleuchten.

Ich empfehle, verwirrende Artikel entsprechend zu kommentieren. Die Republik kann ihre Sprache ohne Feedback kaum sinnvoll anpassen und ich habe bis jetzt selten solche Bemerkungen gelesen. Wäre schade, wenn nicht alle etwas lernen können. 😀

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Software-Entwickler
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Ich habe vom Crowdfounding gehört, aber erst als es schon vorbei war (war ja in den Medien, weil es so erfolgreich war). Ich fand es ein sehr faszinierendes Projekt. Auch ich habe mich vom frei wählbaren Beitrag überzeugen lassen, seit dem aber Jahr für Jahr meinen Beitrag erhöht.

Viele Junge (aus meinem Umfeld) scheinen sich nicht oder zu wenig Zeit zu nehmen, genug regelmässig so etwas wie die Republik zu lesen, damit sich eine Mitgliedschaft für sie lohnen würde. Obwohl die meisten davon durchaus politisch und gesellschaftlich interessiert sind.

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Kenne ich aus meinem Umfeld - manche lesen gerne mal zwischendurch einen längeren Artikel, aber nicht genug regelmässig. Manche sind durch Ausbildung/Job so eingespannt, dass sie bewusst kaum News lesen, auch wenn sie interessiert sind. Und einige interessiert es auch nicht.

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Leserin um die 30 Jahre
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Ich zähle mich jetzt mal zum jüngeren Publikum...
Bisher hat mich ehrlich gesagt Politik schlicht nicht interessiert. Und deshalb hatte ich auch kein Zeitungsabo. Das hat sich bei mir mit einem Jobwechsel geändert - wo ich gefordert bin zu Wissen was in der Welt (Schweiz) passiert. Und auch Zeit dafür finde.

Was mir bei der Republik auffällt, ist die gewählte Sprache. Ich denke, dass das jüngeres Publikum abschrecken kann. Man/frau muss denken beim Lesen, es ist keine seichte Unterhaltung für nebenbei. Was für mich klar die Qualität ausmacht....

Und zum Thema Diversität: ich würde mich freuen über vermehrte Perspektiven aus der ganzen CH - auch die Westschweiz (bin Bielerin).

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Beobachterin
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Lustige Statistik. Weiter so. Ich bringe alle meine Freundinnen mit, wenn ich es schaffe. 😅

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Bei der Lancierung der Republik hatten nach Angaben des Magazins drei in meinem Wohnort (4000 Einwohner) die Republik abonniert. Jetzt sind es vier. Wenn das so weitergeht kommt die Republik nach meiner Hochrechnung im Jahr 2036 in meinem Wohnort auf 10 Abos.

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Mit anderen Worten: Es dauert noch ein bisschen, bis wir in Ihrem Wohnort die Heldenimmunität erreichen. Aber die Richtung stimmt. 😉

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Was wird unter «Heldenimmunität» verstanden? 😜

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Eigentlich lese ich viel lieber auf Papier. Die Republik finde ich aber typografisch so gut gestaltet, dass ich mich sehr daran gewöhnt habe, sie auf dem Handy zu lesen. Und jetzt erfahre ich, wie sich das Medium über die Welt verbreitet - das ist toll, und natürlich möglich dank dem digitalen Format.

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Jan Hildebrandt
Informatiker
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Sehr schöne Visualisierung. Danke!

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Ich halte gar nichts von solchen veröffentlichten Statistiken. Mich stört es auch, wenn nach Abstimmungen und Wahlen Aussagen gemacht werden über Alter und Geschlecht der Abstimmenden und Wählenden. Für mich eine Verletzung des Wahlgeheimnisses.

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Ich finds interessant. Toll grafisch umgesetzt. Die Republik wird schweizweit gelesen mit den erwarteten urbanen Ballungen, vorwiegend von Typen wir mir (alt, weiss, männlich) - aber zum Glück nicht nur.

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Hallo Herr F.,
Nur kurz zu den Abstimmungen und Wahlen: Solche Aussagen basieren, zumindest wenn sie die gesamte Schweiz betreffen, immer auf Nachbefragungen, also auf telefonischen Umfragen – nicht auf den Abstimmungsdaten selbst. Mehr dazu: hier.

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Danke für die Aufklärung.

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Ups! Verstehen Sie vielleicht das Wahlgeheimnis falsch?

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Zur Kenntnis genommen.

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Leser
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Tolle Visualisierung! So geht Statisitik in lustvoll:-) Fast 30000 Verleger*innen.Beeindruckend.

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Sehr hübsch. Falls Sie es wirklich wissen wollen: Sie hätten vielleicht genügend Daten, um die Häufigkeit der Vornamen in der Teppichetage mit der Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung pro Jahrgang abzugleichen. Das ergäbe zusammen mit den bereits bekannten Altersangaben wohl ein einigermassen zuverlässiges Abbild der Altersstruktur.

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Guter Vorschlag, ausserdem steigt dann auch die Wahrscheinlichkeit, dass auch Kindergartenkinder Verlegerinnen sind ;-)

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Und wozu? Um statt Werbung Journalismus zielgruppenspezifisch zu betreiben?

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Software-Entwickler
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Wurde schon gesagt, aber: sehr schöne Visualisierungen!

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Dass eine solch hohe Geschlechterungleichheit besteht, finde ich interessant. Was sind denn eure Spekulationen zu diesem Thema? Ich könnte mir folgende Gründe vorstellen:

  • Viele Männer sind die zahlenden Abonnenten, die dann das Abo mit ihren Frauen teilen

  • Männer empfehlen die Republik eher anderen Männern als Frauen

  • die Themen sind für Frauen uninteressant (obwohl ich eigentlich denke/hoffe, dass Frauenthemen und Männerthemen ein Mythos sind).

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Ich weiss es nicht. Wir schreiben auch viel mehr über Männer als über Frauen. Und sind, wenig überraschend, nicht alleine damit. Der Spiegel veröffentlichte vor kurzem ein Analyse des Geschlechtverhältnisses in Beiträgen.

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(Wollte darauf hinaus, dass die Repräsentation in einer Publikation möglicherweise eine Rolle spielt, wer sie abonniert.)

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Luciana Kolbeck
junge Frau in der Romandie
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Ich finde es super, dass ihr das analysiert und auf dem Schirm habt. Seit ich angefangen habe mehr darauf zu achten und etwas mehr Diversität in meinen Medienkonsum zu bringen, hat sich eindeutig mein Horizont erweitert und ich bin inspirierter.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das ein Grund sein kann. Ein anderer ist vielleicht die leider immer noch eher ungleiche Freizeitverteilung vor allem in Familien mit Kindern.

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Ich teile mein Abo mit meiner Mitbewohnerin. Aus meiner Perspektive stimmt also zumindest diese Annahme.

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Beweis, dass seriös auch witzig sein kann, bravo

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Geschäftsführerin
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Tolle Visualisierung! Wenn aber die Vornamen sicher sind, könnte man aufgrund der Vornamenstatistik auch aufs ungefähre Alter schliessen, nicht? Denn wer nennt heute sein Baby Peter? Das weist eher auf ü50 hin.

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Beim BfS gibt es Vornamensstatistiken, welche man mit der Abo-Statistik korrelieren könnte. Aber da die Republik nicht Google oder Facebook heisst, sind solche Spielchen sicher kein Thema. Sonst wärs ein bisschen gruselig. Du würdest dein Geburtsdatum mit Absicht nicht angeben und die Republik mieche halt eine statistische Näherung deines Alters.

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Tolle Visualisierung! Genau, wollte ich auch sagen!

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Interessant wären auch Daten zum Leseverhalten: Welcher Artikel wurde am meisten gelesen? Welcher am kontroversesten disktutiert?

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Gerade vergangene Woche gabs was dazu: https://www.republik.ch/2021/03/05/…r-republik. Mehr Statistiken finden Sie in der Rubrik "Meta".

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Grossartig. Letztmals bin ich auf dem Kanal der New York Times auf ähnliche Weise in eine Visualisierung eingetaucht

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Luciana Kolbeck
junge Frau in der Romandie
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Ich ziehe bald um, und habe gesehen dass es in der neuen Postleitzahl eine Person gibt die auch VerlegerIn ist, hättet ihr nicht Lust solche kleinen VerlegerInnentreffen zu organisieren?

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Es gibt die Möglichkeit, Kompliz*in zu werden. Und es gibt auch (lokale) Kompliz*innen-Treffen – pandemiebedingt aber momentan keine.

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Luciana Kolbeck
junge Frau in der Romandie
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Danke für den Tipp, ich habe mich mal angemeldet.

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Vor einem Jahr (kurz vor Lockdown) war ich an einem Ausflug mit zusammengewürfelten Leuten aus der ganzen Schweiz, die gerne Bergsport machen und tanzen (ja, lustige Kombination, ich weiss). Irgendwie kam im Gespräch die Republik auf und über die Hälfte im Bus hatte die Republik bereits abonniert, der Rest hat sich dann überreden lassen auch mal reinzuschauen. Das war überraschend erfrischend so viele Mitleser anzutreffen.

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Diese Grafik ist so gut - wenn ich wünschen dürfte, würde ich sie im Cockpit (evtl. extended version) platzieren.

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Sehr schön gemacht! Als prototypischer Verleger (Andreas, Mann, 52 ;-) erlaube ich mir zwei Vorschläge für die Strategie: 1. Anteil der Verlegerinnen steigern. 2. Sprung über den Röstigraben. Danke!

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ichfürchte...
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Als Fan von SRF regional-diagonal schliesse ich mich an

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Danke für den Beitrag. Ihr könnt ja schon schreiben, dass ihr viel wert auf Datensicherheit setzt. Ich hoffe es ist euch aber bewusst, dass jeder Eintrag ins profil mit zwei klicks für jeden über Google ersichtlich ist? Das ist weder kaschiert noch irgendwas. Frei zugänglich für alle. Ich würde das jetzt nicht als irgendwelchen Anspruch an Datenschutz sehen. Soll einfach ein Kommentar sein. Es stört mich persönlich nicht stark. Aber es soll nur so gesagt sein.

Freundliche Grüsse

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Kann unter 'Profil bearbeiten' per Knopf an- oder abgestellt werden.

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Danke viel Mal für die schnelle Hilfe.

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Software-Entwickler
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Danke für den Kommentar. Ich war mir dem eigentlich bewusst, habe jetzt aber mal kontrolliert. Das Community-Profil hatte ich aktiviert, das öffentliche Profil nicht. Da ich mich und mein Community-Statement aber mit einer kurzen Internet-Suche (DuckDuckGo) gefunden habe, habe ich mich dazu entschlossen, auch das Community-Profil zu deaktivieren.

Ich finde es okay, dass die Community-Seite öffentlich ist. Müsste meiner Meinung nach aber nicht von Suchmaschinen indexiert werden (vor allem nicht einzelne Profile, die Community-Seite an sich – ok).

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kritischer zukunftsorientierter Bürger
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Interessant! Als Peter gehöre ich voll zum Republik-Mainstream. Anregung: analysieren Sie mal die Dialog-Beiträge: wer beteiligt sich wie mit welchem Echo im Dialog zu den Artikeln?

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Danke für die Anregung. Welche Fragen könnten wir damit beantworten?

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Naja, welche Frage wird mit der Auflistung der häufigsten Namen der Leserinnenschaft beantwortet? Das ist ja auch nur eine Spielerei oder steckt mehr dahinter?

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kritischer zukunftsorientierter Bürger
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Z.B.: wer kann aktiviert werden? Welche Themen sind kontrovers? Angenommen, die Republik findet aktive, kontroverse Diskussionen relevant: wie, wer verfasst solche Artikel? M.E. sind Klickraten ein weniger relevanter Indikator als Kommentare.

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kritischer zukunftsorientierter Bürger
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P.s. Die Codierung von Kommentaren ist natürlich anspruchsvoller als die Auszählung von PLZ in Vornamen, dafür aber interessanter.

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Wie viele Vollzeitäquivalente belegen die 40 Angestellten?

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Wir teilen uns im Schnitt rund 30 Vollzeitstellen, 30.2 waren es Ende Januar.

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Simon Dubach
Transistor
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Eine Anmerkung zu den Geschlechter: meine Ehepartnerin trägt (natürlich) die Hälfte der Kosten mit. Da das Abonnement aber auf mich ausgestellt ist, fehlt sie (natürlich) in der Statistik.

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Chefredaktion
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Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, Herr Dubach. Sie bestätigt die ja bereits im Beitrag geäusserte Vermutung, dass die Geschlechterstatistik Verzerrungen aufweist.

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Et voîlà, so auch bei uns. Und mittlerweile "bringt sie mehr nach Hause", also wäre ein Wechsel des Vornames angebracht? Gleichzeitig denke ich auch, dass (bei uns zumindest) der grosse Anteil an politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Beiträgen ihrem Anspruch fürs Gemüt zu wenig gerecht wird. Weiterhin viel Erfolg - Euren anregenden Mix aus Witz und Seriosität kannte ich zuvor nur von Georg Kreisler...

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Immer wieder interessant diese Einblicke hinter die Kulissen. Vielen Dank! Bei der Geschlechterverteilung der Festangestellten fehlt eine Person (18+22=40). Fehler oder nicht einem binären geschlecht zuzuordnen?

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Fehler! Eben korrigiert, Ende Januar waren 40 Personen angestellt.

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Warum der Frauenanteil derart tief ist macht mir am meisten "Sorgen". Hier besteht aus meiner Sicht Handlungsbedarf und die Gründe dafür sollte eingehend untersucht werden. Liegt es an den Themen? Braucht es mehr spezifische Frauenthemen? Oder liegt es einfach daran dass das Onlinemedium weiterhin hautptsächlich Männersache ist?

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Sabin Bieri
Nachhaltigkeitswissenschaftlerin
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Irgendwie kuschelig, zu lernen, dass Bern die Nummer zwei der Abos ist - obwohl mit grossem Abstand zu Züri. Und irgendwie nicht überraschend vor dem Hintergrund der dürren regionalen Medienlandschaft. Gibt's eigentlich Verbindungen der Republik oder des Project R teams zu denjenigen, die im Sinn haben, diesbezüglich etwas zu ändern? Republik-Filiale an der Länggasse?

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Chefredaktion
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Wie es in der Medienbranche immer so schön heisst: man tauscht sich aus, ja. Das Ziel der Republik und von Project R sowieso ist eine starke, vielfältige Medienlandschaft. Deshalb teilen wir Erfahrungen, Wissen und Fehlentscheidungen gerne.

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Auch seitens Project R GR: Werde Kompliz*in! Oder warum auch nicht gleich Genossenschaftsrätin! ;)

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Sehr schöne Übersicht!

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ursula & claudio bohren & magoni
Er Und Gänzen zu su und bito
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WerBinIch IchBinWer BinIchWer
SoOderSo IchZwinkere

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Beobachterin
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Wer bin ich?
Bin ich ... ?
Oder bin ich ... ?
Bin ich vielleicht ... ?
Manchmal denke ich, ich bin ... .
Oder bin ich doch ...?
Ach was, ich bin.

(Gedächtnisprotokoll frei nach einem alten Deutschbuch)
PS Machen Sie ihre Poesie wirklich zu dritt? Also Ursula, Claudio Bohren und Magoni?

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Wie den Frauenanteil in der Verlegerschaft erhöhen? Es ist ja bekannt, dass Frauen immer noch weniger verdienen als Männer. Also den Abopreis für sie senken! (In der Schweiz läuft doch alles über das Portmonee, 😂)

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Hier gibt es ein Problem mit den Grafiken, bei mir sind überall Fehler "Unable to retrieve pre-populated data for RevenueStats.segments"

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Patrick Venetz
Republik
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Ciao Laurenz. Danke für Ihre Meldung. Hat sich korrigiert.

Daten werden alle 24 Stunden generiert und für 24 Stunden gecached. RevenueStats.segments muss aber Platz machen, wenn Cache vollläuft (aka. Wichtigeres in den Cache muss). Das ist nicht ideal.

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Viel Cache hilft viel?
]:D
Jetzt sieht ea aud jeden Fall wieder richtig aus, merci!

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Ist/wäre das Geburtsdatum für alle sichtbar, oder nur für die "Statistiker"?

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Das ist für den Nutzer selbst, für Kolleginnen im Community-Support und Tech-Leute einsehbar.

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Danke für die Auskunft!

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Wieso macht mensch sich hier Sorgen, wenn rund 2/3 der Verleger°innen männlich sind? Ergebisgeichheit von Gruppen definiert anhand willkürlicher Personenmerkmale ist doch kein Ziel der Republik, oder? Was ist wohl der Männeranteil in der Leserschaft von People-Magazinen? Oder der Städter°innenanteil bei Zeitschriften zum Gartenbau?

Die komische Ansicht, dass eine nicht den Gesamtbevölkerungsanteilen entsprechende Vertretung von Personen mit willkürlich gewählten Eigenschaften (Geschlecht, Rasse o. ä.) in einem bestimmten Bezugsrahmen (z. B. Leser°innenschaft, geschäftliche Gremien) problematisch sei, basiert auf einer Gleichheitsideologie, die überall dort Diskriminierung und Unterdrückung finden will, wo anhand willkürlicher Indikatoren keine (Ergebnis-)Gleichheit zu beobachten ist. Empirisch orientierten Menschen sollte aber bewusst sein, dass es üblich ist, dass Menschen individuell oder evtl. auch im Mittel einer statistischen Gruppe unterschiedlich veranlagt, interessiert o. ä. sind. Deshalb sind ungleiche Ergebnisse (z. B. Geschlechteranteile) bei existierender Gleichbehandlung die Regel und nicht die Ausnahme – und ohne Weiteres schon gar kein Problem.

Da entsprechende Denkmuster (nicht nur bei der Republik) scheinbar medial erstarken, empfehle ich auch die kritische Beschäftigung mit der sog. (linken) Identitätspolitik und dem marxistischen Deutungsrahmen, der überall nur Machtkämpfe zwischen Gruppen erkennen möchte. Beides ist gut gemeint aber insb. zusammen sehr gefährlich, wenn zu Ende gedacht: Tribalismus, Freund-Feind-Denken, gruppenbezogene Zuschreibung von Attributen, Abkehr von der Anerkennung des Individuums und der gesellschaftlichen Solidarität mit Andersartigen. Das alles hatten wir schon einmal; es hat vor ca. 100 Jahren mit den schlimmsten Verbrechen der Menschheit geendet. Das Gefährliche war damals m. M. n. nicht primär die rechte oder linke Grundhaltung sondern die gezielte Ausnutzung von (evolutions- und gruppen-)psychologischen Mechanismen des Menschen. Deshalb sollten wir auch bei der linken Identitätspolitik sehr vorsichtig sein. Jordan Peterson kann das viel genauer erklären als ich; vielleicht 'mal ein Interview wert...

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Beobachterin
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Das sind spannende Gedanken. Ich weiss jedoch nicht, ob man über das alles so theoretisieren muss. Was mich betrifft, bin ich einfach froh, Frauen zu finden, egal wo, mit denen ich über alles unter dem Himmel plaudern und auch diskutieren kann. Die mich inspirieren. In der Republik ist es halt so (wie anderenorts), dass ich mich im Gespräch wieder häufiger an Männer wende, weil sie in der Mehrheit sind. Es genügt mir, dass viele Frauen wie ich froh sind, auf Geschlechtsgenossinnen zu treffen, die sich für dieselben Dinge interessieren. Vielleicht geht das den Frauen in der Redaktion ähnlich, und die Männer dort sind solidarisch. Überall sehe ich ähnliche Zahlenverhältnisse, genau wie Sie. Das ist die Realität, die viele Ursachen hat, Sie nennen einige. Aber mir missfällt, wenn manche aus dem allgegenwärtigen Männerüberhang eine einzelne von den vielen denkbaren Ursachen picken, die als Erklärung herhalten muss. Die von Ihnen beklagte Stigmatisierung und Identitätsmisere folgt in meiner Erfahrung aus dieser letzteren Vereinfachung. Alles fliesst, glücklicherweise.

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Vielen Dank für die Blumen, auch wenn sie nur für meinen Schmuck aus fremden Federn sind!

Ich kann Ihren Gedanken bzgl. Interaktion mit Ihresgleichen i. A. nachvollziehen, aber in diesem unpersönlich-abstrakten Rahmen hier? Ich wage zu behaupten, dass mir das Geschlecht i. A. nicht wichtig ist; was zählt, sind die Inhalte.

Wie aber bereits geschrieben, das beschriebene Denken greift je länger je mehr um sich und wir sehen auch heute, wie es vielerorts droht, kontraproduktiv zu werden, da müssen wir nicht 'mal über den Atlantik gucken: BLM-Extremist°innen triggern White Supremacists und Leute, mit Rassismus-affineren Zügen, gewisse Ausprägungen des Feminismus triggern Männer°, die dann gegen die Gruppe der Frauen° sind... Das geht so weit, dass in Deutschland die freie demokratische Wahl mit Geschlechterquoten für Wahllisten eingeschränkt werden soll, obwohl es allen freisteht, eine beliebige Zusammensetzung auf der eigenen Wahlliste festzulegen (Paritätsgesetz). Und auch bei uns wird beklagt, dass es zu wenige Frauen° im Parlament habe; dabei kann ja jede Person genau diejenigen wählen, die sie möchte (nur Frauen° oder Veganer°innen oder Atheist°innen etc.). Bei den Jungen Grünen gibt es sogar Redeverbot für Geschlecht XY, wenn der Vorredner bereits dem Geschlecht XY angehört hat... Wo soll das denn enden (wenn für jedes Persönlichkeits-/Identitätsmerkmal eine eigene Quotenregel zur Anwendung kommen soll)? => Anstatt gleicher Behandlung für alle, werden sich die grossen Minderheiten eine Sonderbehandlung gönnen und die Individuen, die nicht dazugehören, werden wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer Gruppe (Mehrheit bzgl. entspr. Merkmal) abgestraft – fast ein bisschen wie beim Rassismus oder Sexismus, nicht? Es wird also wegen einer vermuteten "strukturellen Diskriminierung" einer Minderheit eine tatsächliche Diskriminierung für Personen aus der Mehrheit per Gesetz eingeführt – ein bisschen wie bei den Kleidervorschriften beim Verhüllungsverbot geschehen.

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Stefan Gilgen
Markengeschichtenerzähler
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Wo zum Gugger seh‘ ich, welche Postleitzahl ich eingegeben habe?

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In die Auswertung fliesst die im Konto hinterlegte Adresse ein.

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