Republik-Dialog


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Beiträge zu «Lassen Sie uns über die Republik reden»

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Apropos: Die Ladies und Gentlemen am Morgen vermisse ich sehr. Guten Morgen (oder Abend) schreibt jede [onlinedredaktion], Grüezi zeigt höchstens, genau wie die Einladung an jenem GeburtstagsAbend, wo euer nicht nur physisches Zentrum innerhalb der Schweiz immer noch grossmehrheitlich liegt.

Ladies und Genlemen war sehr schön, erfrischend, gleichbleibend, speziell. Ein kleines Aufrichten jeden Morgen.

Zur Einladung fürs Geburtstagsfest: Sehr gern wäre auch ich mal wieder angereist. Ohne Vorlaufzeit - einige lesen auch mal nach getaner Arbeit erst am Abend - von einem Berner oder wo auch immer Vor-, Neben oder Land-Ort aus: keine Chance. (Aus anderen Gründen hab ich leider dann auch den Stadttheateranlass noch verpasst; ein kleines Bisschen auch wegen meinem damaligen Ärger. Doof, aber war so.)

Im Übrigen bin ich ebenfalls der Meinung, dass bei weitem nicht alles videoaufgezeichnet und gestreamt gehört.

Weder Feste noch Blattkritikrunden - der erste wäre bestimmt mit Livekamera viel aufgeregter oder auch einfach viel mehr showmässig verlaufen.

Von mir aus gesehen auch euer Bücherabend nicht. Eher schüchterne Menschen zum Beispiel schreiben sowas dann irgendwann von vorherein ab. Ich übrigens auch.

Trotzdem bin ich sehr glücklich über die wirklich sehr vielfältige, bunte, gut recherchierte oder auch zwischendurch immer mal sehr persönliche Berichterstattung. Natürlich wäre immer mehr noch möglich, Personalrekrutierung in anderen gesellschaftlichen Gruppen zum Beispiel auch noch. (VorOrt in Bern haben was ganz Spannendes grad gezeigt. Ausverkauft.)

Über die Tatsache, dass Frauen bzw. nicht-Männer hier in der Republik auch immer wieder konkret mitangesprochen werden, bin ich nach wie vor sehr glücklich - wenn auch leider viel weniger oft als am Anfang; und allzuoft fehlen weibliche Endungen: Leserinnen, Verlegerinnen, Arbeitgeberinnen, Aktionärinnen - ganz gewohnt genderspezifisch - auch hier gerade bei politischen Analysen sowie Wirtschaftsthemen, (sogar in Fällen, wo alle beteiligten Firmen an sich weiblich wären, also Arbeitgeberinnen statt -geber).

Geben ist genau so oft weiblich wie nehmen - vielleicht sogar öfter - und doch bleiben die Bilder in unseren Köpfen immer noch weiss, alt, männlich; leider des öfteren mal auch hier.

(Es sei denn im Bereich Care, also Pflegearbeit im weitesten Sinn, da sind die Bilder weiblich; auch hier kaum ein Umdenken in Sicht.) Die Leserin, der Pfleger, die Arbeitgeberin, der Arbeitnehmer. - Nein, kein Feminismus, schon gar nicht zu viel davon; ein winziger Ausgleich wäre das nur.

Im Übrigen: DIE Leserin gibt es genau so wenig wie DEN Leser, DIE Akteurin genau so wenig wie DEN Akteur. Oder natürlich auch umgekehrt.

Solch typisierende Einzahlformen müssten an sich komplett gestrichen werden aus unserem Vokabular. Mit genderwechselnden Pluralformen wären wir schon einen schönen Weitsprung weiter als bisher. Es gibt keine Typen, kein nur-Ich oder nur-Sie, auch keinen nur-Er; es gibt nur Menschen. Vielfältig, bunt und ein paar Millarden davon. [nein, keine geldwährung diesmal.] Sondern Menschen.
(Von Mineralien, Tieren, Pflanzen ganz zu schweigen; sie sind nochmals sehr viele mehr. Und sie werden uns alle wie unsere Erfindungen und Materialien überleben; tröstlich, nicht?)

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  1. Januar, 22.00 Uhr:
    Zwei Stunden zur Deadline. Eigentlich war ich fest entschlossen, das Projekt REPUBLIK weiter zu unterstützen. Euer Insidermeeting (deklariert als Infoabend für die sogenannten 'Verlegerinnen und Verleger') hat mich jedoch ziemlich stutzig gemacht.
    Im Klartext: Ich empfand die Veranstaltung geradezu peinlich unprofessionell. Falls sie, unter anderem, als Werbung und Aufruf zur Erneuerung des Abos gedacht war, hat sie zumindest in meinem Fall das Gegenteil bewirkt.

Vor einem Jahr habt Ihr mich mit Euren Ideen und Eurem Anspruch begeistert. Es hörte sich fast an, als würdet Ihr Euch aufmachen, den kritischen, unabhängigen, 'einzig wahren' Journalismus neu zu erfinden. Na ja.

Dass ein so ehrgeiziges Projekt nicht in ein paar Monaten erfolgreich auf die Beine zu stellen ist: geschenkt. Trotzdem denke ich, dass da doch Einiges schief läuft. Vor allem gestört hat mich die Attitüde Eurer Zugpferde: der gelangweilte (unsichere?) Manierismus des Philosophen Binswanger und die geradezu kindliche Begeisterung des verdienten Journalisten Constantin Seibt für die Wonnen der Werbung und des Marketing. Dilettanten in Ehren, aber gekonnter Journalismus wäre mir in diesem Zusammenhang lieber.

Übrigens und leider, für mich unübersehbar: das einzige Schwergewicht dieser Zusammenkunft war Roger de Weck.

22.30 Uhr: Der Countdown läuft. Allen Vorbehalten zum Trotz werde ich mein Abo erneuern. Eine zweite Chance hat jeder verdient.

Marilen Andrist

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Auch ich bin in der Republik verknallt!! Macht weiter so!

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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich finde den Namen "Republik" äusserst passend gewählt: Für eine funktionierende Republik ist eine unabhängige und kritische Presse unabdingbar. Dies gilt insbesondere für ein Land wie die Schweiz, wo es meines Erachtens im Moment zu wenig rechtliche Limiten und zu wenig Transparenz in Sachen politische Wahlkampffinanzierung gibt (immerhin gibt es: https://lobbywatch.ch/de). Das Projekt der Republik hat bei mir deshalb Begeisterung ausgelöst, und ich habe mich entschieden, trotz finanzieller Knappheit probehalber ein Monatsabonnement zu erstehen.
Leider musste ich in den vergangenen Monaten feststellen, dass mehrere Artikel der Republik mit feministischer Propaganda durchtränkt sind. Ich finde dies nicht nur enttäuschend sondern traurig. Eine unabhängige Presse ist für uns alle eine viel zu wichtige Sache, als dass wir es uns leisten könnten, Männer und Frauen gegeneinander auszuspielen oder gar gegeneinander aufzuhetzen. Vielmehr sollten wir alle gemeinsam für eine unabhängige Presse einstehen.
Ich bin durchaus bereit, eine unabhängige und seriöse Zeitung zu unterstützen, auch wenn sie ideologisch nicht auf meiner Linie ist. Ich habe aber keine Lust, Geld für eine Publikation auszugeben, welche es für nötig hält, herablassend, spottend oder verächtlich über Männer zu schreiben.
Ich hatte eigentlich vor, mein Monatsabonnement in ein Jahresabonnement umzuwandeln, bin mir jetzt aber nicht sicher, ob ich mein Abonnement behalten soll.
In der Hoffnung, dass die Republik den richtigen Weg doch noch finden wird
verbleibe ich hochachtungsvoll,

Stéphane Hess

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Ich vermisse die Möglichkeit, das Gespräch als Audio Datei herunterladen und dann offline hören zu können.

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Es war wohl ein schöner, erhellender, mutiger Abend mit fassbaren Anwesenden und viel Realität mit der man die eigenen Erwartungen wohl gut relativieren kann.
Fazit für mich: In der Republik sind und bleiben Journalisten unter sich. Sie reden über sich, finden sich gut, manchmal auch weniger, aber es ging den ganzen Abend nur um sie.
Der "Verleger" mit seinen Bedürfnissen kam in dieser Runde nicht vor.
Es ist ok, wenn die Redaktion zugibt dass sie noch immer nicht weiss, wohin die Reise geht, und dass es weitere Experimente braucht, um die Richtung auszuloten. Es geht aber gar nicht - meine Meinung - dass man den bezahlenden "Verleger" aus allem ausblendet, resp. der "Verleger" in dieser Diskussion nicht mal bewusst ausgeblendet wird, sondern - noch viel schlimmer - im Assoziationsapparat der Kern-Republik gar nicht vorzukommen scheint.
Wenn die Republik schon umsverrecken anders sein will, warum kommt sie nicht auf die Idee, den Leser mitbestimmen zu lassen? Ich meine so richtig, und nicht nur so zu tun als ob. Ein bisschen Ladies und Gentlemen reicht da nicht.

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han im Momänt zwar gar kei Chöle, s'isch au schaad
das meh g'redt worde isch über CHÖLE
und Chatze
statt über Qualitäät,
aber nomal es Jaar bin i paraat, z'zale, wänns Gaat.
Und wänn ihr emal e bessers Magazin wänd läse als eues Produkt, chaufed "Der ZeitPunkt" am Kiosk !!
LG
Colin
PS nomal en Tipp, schwinged de Binswanger, dänn hämmer ersch e schlagchräftigs Team.

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Im Video vom Abend im Kosmos wurde aus dem Publikum die wohltuende Bemerkung gemacht, wie schön angenehm das Lesen der Repbulik-Texte ist, weil man nicht durch Werbung unterbrochen wird. Das stimmt zu 100%! Wir empfinden die Lektüre ausserdem als äusserst angenehm, weil die Sprache der Texte fehlerfrei und klar ist. Eine sorgfältige Sprache, jedes Wort am richtigen Ort: was für ein Genuss, der zu einer guten Leseatmosphäre beiträgt.
Vielen Dank auch für die Möglichkeit, das Video der Diskussion zu schauen!

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Danke für den stream. Ich spüre den guten Geist des Teams. Roger de wecks schlusswort ist auch meines. Ganz toll das Sahnehäubchen der Protokollführerin....macht weiter so. Ich werbe wo ich kann.

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Die Republik und ich, das war bis jetzt ein heftiger Flirt an der Bar, eine Speeddatingkennenlern Runde, eine Verheissung auf mehr aber immer noch Zweifel darüber, ob das wirklich was wird mit uns. Nach heute Abend fast live dabei fühlt es sich an, wie wenn ich mit dir Republik einen Tag und eine Nacht in einem Lift eingesperrt in dein Wesen eingetaucht wäre. Jetzt erst glaube ich dich zu kennen und ich bin verknallt..ich glaube das wird was mit uns, echt jetzt.
Ein Satz heute Abend, eigentlich ein Wort beschreibt es am Besten: Ihr schreibt Atmosphäre, ihr schreibt nicht nur Worte.

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Liebe Mütter und Väter der Republik. Es braucht Euch ALLE. Gemeinsam seid Ihr stark. Herzlich.

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Als so genannte "blattkritikerin der ersten stunde" (= damaliges republik-label) interessiert mich der "stand der dinge/des irrtums" nach einem jahr selbstverständlich sehr. Nur, warum gibt es einen livestream (ich nehme an, ton und bild) an diesem abend? Verändert das nicht den ganzen anlass für alle anwesenden? Übrigens eine frage: Bei ersten streams war es nötig, sich über facebook einzuloggen; wo kann man den stream sehen, ohne einen facebookaccount zu haben?

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Leider beschäftigt, gibt's den steam auch später noch zu sehen?

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Fest entschlossen heute Abend vorbeizuschauen, habe ich mir am Freitag den Dok "die vierte Gewalt" angeschaut. Dannach war ich kuriert, einen Haufen links akademischer Gutmenschen, die post-it an die Fester kleber und mit Flipboards Brainstormings machen. Den Standort der Arbeitsplätze mag ich euch zwar gönnen, er rundet einfach den Eindruck ab, dass da vorallem eine Zeitung für die angestellten Journalisten gemacht wird und nicht ernsthafter, vom Anzeigenmarkt befreiten Journalismus. Willkommen in der Zeitungs-Show Repuplik!
Und Herrn Binswanger möchte ich raten, heute Abend während der Veranstaltung seine Fingernägel nicht abzugnagen; es sieht erstens nicht schön aus und zweitens versteht man die Menschen auch so schlecht, wenn sie ihre eigenen Griffel im Maul haben.

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