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Danke, sehr spannend. — Lasst uns hoffen, dass die Frau gewählt wird!!

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Umfassendes Porträt, aber irgendwie alles fast zu schön um wahr zu sein und angesichts nur oberflächlicher Kritik etwas langweilig und ohne Relevanz. Keinerlei Brisanz, grenzt an Hofberichterstattung. Wieso wird nicht auf das Opfern des Datenschutzes zugunsten Wirtschafts- und Forschungsinteressen vertieft eingegangen (was in der Schweiz ja bezüglich dem Geheimtreffen Bundesrat - Wirtschaft zum Patientendossier mit Recht kritisiert wurde)?

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Adrienne Fichter
Redakteurin @ Republik
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Guten Tag Herr Cao. Zugegeben, es war eine grosse Herausforderung in ihrer Biographie zu wühlen, und die "Schattenseiten" von Frau Vestager aufzuspüren. In Brüssel ist man reihum begeistert,selbst die Gegner attestieren ihr hohe Kompetenz und finden nur gute Worte. Ich wurde erst fündig, als ich mit Protagonisten in Dänemark gesprochen habe. (Ihre sozialpolitische Haltung kann man positiv oder negativ bewerten, je nachdem ob Sie streng sozialdemokratisch gesinnt sind oder nicht, ich bin sicher die dänischen Sozialdemokraten würden dieses Porträt anders schreiben) Die Information bezüglich Datenschutz ist insofern ein "Primeur", das wurde bislang auch in den dänischen Medien nicht mal festgehalten. Auch die Kritiker haben sich zurückgehalten und die Datenschutzkritik sehr relativiert. Frau Vestager hat ihre Haltung immer sehr transparent gemacht und ausserdem gibt es gemäss Herrn Lund (dem Aktivisten) einen starken Konsens - von links bis rechts- bezüglich der Nutzung dieser Bürgerdatenbanken und deren Abfragen, das könne man nicht mal alleine Frau Vestager anlasten. Das habe fast schon Tradition. Kritischer wurde ihr Engagement zu eVoting bewertet. Sie versprach hierbei nur Pilotversuche und Testprojekte, aber der Gesetzesentwurf für die permanente Einführung lag schon vor. Das wurde stark kritisiert und auch verworfen. Ich habe das alles erwähnt, ich werde diese Punkte nicht noch mehr ausschlachten, wenn diese Punkte nicht einmal in der dänischen Politlandschaft und Medienszene für Aufsehen gesorgt haben. Das wäre unseriös und boulevardesque.

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Vielen Dank für die rasche und umfassende Ergänzung. Sehr gut, dass Sie sich als Autorin auf einen Dialog mit Leserin /Leser einlassen - das mag ich an der Republik - und sehr gut - m.E. - im Übrigen Ihre Recherchen zu digitalen Themen ! Danke dafür !! Sehr wichtig !

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Nicht gewusst, nicht gekannt. Ganzheitlich oder echt liberal könnte man diese Haltung nennen.

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Adrienne Fichter
Redakteurin @ Republik
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Das freut mich, denn es gab schon bereits eine Reihe von Porträts über sie in den Tageszeitungen und ich hatte gehofft, dass ich unsere LeserInnen doch noch etwas überraschen kann.

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Wo ist Weber nicht verhasst, wenn man fragen darf? Ausser vielleicht bei kleinen Teilen der CDU, welche wiederum europaweit verhasst ist wegen ihren falschen Rezepten für Europas Wirtschaft...
Endlich mal gute Neuigkeiten aus Brüssel.

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