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Beobachter
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Erst Fast Science dann Post Science????

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Gopf, das mit dem HIV-Paper wusste ich noch nicht... Ausserdem: einer der wichtigsten Punkte ist definitiv seriöser Journalismus. Der Journalismus ist es nämlich, welcher die Infos - richtig oder falsch - an dIe Leute bringt. Was mich bei Studien in den Medien immer am meisten nervt, ist wenn Korrelation mit Kausalität gleichgesetzt wird. Daher ein grosses Merci an EUCH als verantwortungsvolles Medium!

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Ein hervorragend geschriebener Artikel. Gut recherchiert, prägnante Beispiele, leicht verständlich. Herzlichen Dank.

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Lieben Dank an die Republik! Und Gratulation, dass Ihr writermachen könnt! (Den Schreibfehler lass ich stehen, weil ich ihn mag!)

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Antonia Bertschinger
Ratsmitglied Project R Genossenschaft
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Vielen Dank, das war sehr erhellend! (Und ich staune - obwohl ich (viel zu) viel Zeit auf Twitter verbringe, habe ich weder vom HIV- noch vom Schlangenpaper je gehört. Ganz offensichtlich hatte ich Ende Januar das Coronavirus noch nicht so richtig auf dem Schirm als etwas, das mich betrifft... so kann man sich täuschen!)

Noch zu den Preprint-Veröffentlichungen: Ein Grund, warum Forscher*innen ihre Resultate dort möglichst schnell publizieren, ist, dass damit der Zeitpunkt der Fertigstellung eindeutig feststeht. In Fällen, wo mehrere konkurrierende Gruppen am selben Problem arbeiten, kann das wichtig sein. (Ob diese Art von Konkurrenz der Erkenntnis nützt oder schadet, sei dahingestellt - aber solange es sie gibt, ist der Zeitpunkt der Fertigstellung einer Arbeit entscheidend.)

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Danke!
Stimmt, dieser Aspekt (Zeitpunkt) hat es nicht in den finalen Text geschafft. Danke Ihnen für die Ergänzung auf diesem Kanal :).

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Die Schweiz ist jetzt der Staat mit dem geringsten Erfolg bei der Bekämpfung von Covid-19.
Die Zunahme der Infizierten ist immer noch 35% pro Tag.
Sogar die Lombardei machte es in dieser Phase besser als die Schweiz und konnte diese Rate wenigstens leicht nach unten drücken.
[link zu twitter] (https://twitter.com/MarkJHandley/st…1411530752)

Viel Kraft den Leuten die in den Spitälern arbeiten und in den nächsten Tagen eine Flutwelle von neuen Patienten erhalten werden. Traurig anzusehen wie diese Leute von unseren Politikern verheizt werden. Und auch von Leuten die gemeint haben es wäre unglaublich wichtig gewesen am letzten Sonntag im Strassenkaffee zu sitzen.

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Liebe Frau Kehrli,
Ich verstehe Ihre Angst und auch mir bereitet der Ausblick in die Zukunft Sorgen. Eine Sache möchte ich hier aber betonen: Durch die Inkubationszeit gibt es Verzögerung bis die Massnahmen der Wirkung zeigen. Die positiv getesteten von heute haben sich vermutlich vor ca. einer Woche angesteckt. Damals war das öffentliche Leben noch kaum eingeschränkt und es ist zu erwarten, dass sich einige infiziert haben.
Wir können nur hoffen, dass die beschlossenen Massnahmen vom Freitag und gestern noch rechtzeitig waren und die Kurve abflacht bevor wir unsere Spitäler zu sehr überlasten. Und natürlich kann jeder seinen Teil dazu beitragen, dass Risikogruppen besonders geschützt werden und dass sich das Virus auch unter nicht speziell gefährdeten möglichst wenig und langsam ausbreitet. Mit dem Finger auf andere zu zeigen hilft an dieser Stelle nicht.
Liebe Grüsse

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Liebe Frau W.,
Das ist mir schon klar, mit der Inkubationszeit. Aber ich denke in der Lombardei haben sie dieselbe Inkubationszeit wie in der Schweiz. Darum bleibt es bei der traurigen Tatsache, dass die Schweiz von allen Ländern am schlechtesten gegen Covid-19 kämpft. Wenn wir bedenken, dass wir das zweit-teuerste Gesundheitssystem haben, ist das doch relativ bedenklich. Und noch bedenklicher ist, dass die Leute im Gesundheitssystem gute Arbeit machen und es die Politiker vermasseln weil sie Angst haben unpopuläre Entscheidungen zu fällen.

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Liebe Frau W.

als sich die heute Erkrankten ansteckten, waren die das öffentliche Leben einschränkenden Massnahmen schon etwa 5 Tage in Kraft. Deswegen beobachtet man ja seit dem schwarzen Sonntag mit 800 Neuansteckungen ein Abflachen der Kurze. Gestern Montag hat Herr Koch vom BAG noch von 150 Neuansteckungen berichten müssen, mit dem kryptischen Satz, er bekomme nicht alle Testergebnisse rechtzeitig; heute waren es dann wieder 300. Die komisch gerundeten Zahlen zeigen, dass die genauen Informationen nicht mehr zur Verfügung gestellt werden (können?).
Die Abflachung ist vermutlich das Ergebnis der am 29. Februar getroffenen Massnahmen; diese waren also effektiv. Allerdings lassen Erfahrungen aus der Lombardei erwarten, dass nun nochmals ein Anstieg kommt, weil die mit der unnötigen Panikmache vom 13. März und dem noch unnötigeren Katastrophenalarm von gestern Montag einsetzenden Panikkäufe und Grenzschliessungen mit langen Warteschlangen, sowie der Verlagerung des Soziallebens ins Private, sich wieder in mehr Ansteckungen durchschlagen werden, vermutlich etwa in einer Woche. In der Lombardei ist dasselbe passiert. Die Menschen sitzen nun eng aufeinander statt zu zirkulieren.
Die nun geltenden Massnahmen sind vermutlich, wie in der Lombardei auch, eher kontraproduktiv, und strangulieren dazu Kulturschaffende, Selbständige, und viele Familienbetriebe und auch KMUs.
Es ist also kein Wunder, werden keine neuen Fallzahlen mehr veröffentlicht.

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Arzt im Ruhestand
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Super, wie ihr das macht. Danke für das hohe Niveau und die wichtigen Informationen.

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Gute Übersicht - Danke - Danke für die Sorgfalt

Sorgfältiger Journalismus ist ein Gut das rarer wird.

Gründe - Konzentration auf der einen Seite und husch-pfusch dafür schreierisch und klar falsch angepriesen auf der anderen Seite, führen zu einer Situation die mit Qualität und sorgfältigem Journalismus nichts mehr zu tun haben.

Beispiel:
TA - Online - für Abonnenten:
Das Virus befällt das Standortmarketing
Im Raum Zürich haben sich im vergangenen Jahr weniger Firmen angesiedelt. Doch das war wohl erst der Anfang.“ von Daniel Schneebeli, Redaktor Zürich @tagesanzeiger ABO+ 11:31

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Bedenkenswerter Hintergrund und Plädoyer für bedachtsamem Umgang mit der Infodemie. Merci.

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Ergänzung / Antwort:
Aufgrund deiner Antwort Vera Kehrli ist mir klar, dass ich mich zu unklar ausgedrückt habe. Die von dir aufgezählten Verhalten schreien alle Medien zig * pro Tag in die Welt.
Beim Schreiben vor 56 Minuten habe ich an die altbekannten Mittelchen zur Stärkung des Körpers gedacht:

  • wie heisse Bäder und anschliessendes Schwitzen im Bett (z.B. für 1 Std.) oder

  • Sauna-Baden (bei Temperaturen über 40 °C sterben Viren ab oder werden geschädigt) oder

  • Zuführen von vor Viren schützenden Lebensmitteln (z.B. Ingwer) oder

  • Sonnenbaden und so dem Körper die Vitamin D-Produktion auf natürlicher Basis ermöglichen (klar ohne Sonnenschutz, weil dieser die UV Strahlung, die der Körper benötigt, "draussen hält" - also Sonnenbad ohne Sonnenbrand, für Empfindliche langsam beginnen mit 10-15 Minuten) oder .....
    Da gibt es doch sicher noch viel mehr als ich weiss. Hier suche ich kreative glaubwürdige Berichterstatter, die dieses alte Wissen zur Bekämpfung von Erkältungs- bis zum Corona-Virus bekannt machen, ein mal pro Tag z.B. als Einleitung bei den Nachrichten um 12:30 genügt! Das habe ich mit meinen ersten Worten vor knapp 60 Minuten gemeint.

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Dieser Link war in der neuen Coronavirus-Republiknewsletter von gestern Abend zu finden: https://ethz.ch/de/news-und-veranst…enken.html
Vielleicht kann das weiterhelfen...

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Will heissen, Sie suchen natürliche Mittel, die das körpereigene Immunsystem stärken, oder? Dazu finden Sie im Netz über 400'000 Beiträge.

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Herr R., eine Website, die mich seit Jahren begleitet, und von der ich ausserordentlich viel gelernt und mit Erfolg angewandt habe:

https://spitzen-praevention.com/202…vorbeugen/

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Diese schnelle Wissenschaft ist schon sehr praktisch. Eine Herausforderung wird aber noch auf uns zu kommen. Der Impfstoff. Impfstoffe sind meistens teuer und patentiert. Auch die Herstellung ist nicht trivial. Wie werden wir damit umgehen? Haben wir für die Herstellung überhaupt die Ressourcen, wenn doch schon zu normalen Zeiten Mangel an Stoffen und Herstellern herrschen?

Aktuell lese ich öfters die Frage, warum man diese Art wissenschaftliche Zusammenarbeit so nicht auch bei Tuberkulose macht. Die Frage ist durchaus berechtigt.

Wie gehen wir also sicher, dass diese enge Zusammenarbeit auch nach Corona mit neuen gemeinsamen Zielen weitergeführt werden kann?
Wie sorgen wir dafür, dass nicht nur die Forschung, sondern auch die pharmazeutische Produktion den nötigen Wandel vollzieht?

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Ein sehr guter Artikel, der ein kritisches Licht auf das wissenschaftliche Schaffen wirft. Besten Dank!

Ist Fast Science aber schlechter oder besser als Slow Science oder ist es einfach schneller? Es gibt Unterschiede, das Problem ist aber vielleicht das gleiche?

Hier ein persönliches Beispiel aus dem Slow Science Bereich. Im letzten Jahr ist ein Paper im Frontiers in Microbiology erschienen, das behauptete das die Samen und das Fruchtfleisch von Äpfeln ein Hotspot für Bakterien sind (https://doi.org/10.3389/fmicb.2019.01629
). Diese Aussage sollte eine Überlegung wert sein! Es wurde auch betont, dass biologische Äpfel gute (Lactobacillus) und konventionelle Äpfel böse (Escherichia) Bakterien besitzen die man nicht einfach wegwaschen kann. Diese Neuigkeiten wurde von verschiedenen News-Channels blitzartig verbreitet (z.B.: https://www.sciencedaily.com, https://www.theguardian.com). Mein Versuch, diese Resultate zu reproduzieren ist aber kläglich gescheitert (https://www.gdc-docs.ethz.ch/Varia/…2019/site/
). Zum einen wurden ganz grobe Fehler bei der Analyse gemacht und zum anderen wurde die Resultate etwas sehr frei interpretiert. Die Arbeit wirft sicher auch ein schlechtes Licht auf den Review-Prozess zu diesem Artikel. Es gab auch Kritik von anderer Seite, so zum Beispiel auf pubpeer.com; einer Webseite wo bereits publizierte Artikel öffentlich besprochen werden können. Meine Bedenken zum Artikel wurden von den Autoren und vom Journal soweit ignoriert. Warum sollte sich das Journal auch darum kümmern? Die US$ 2,950 für den Artikel sind bezahlt, Arbeit getan! Warum sollten sich die Autoren Gedanken machen? Die Arbeit ist publiziert, Arbeit getan.

Ich möchte hier nicht die Relevanz von Apfel und Coronavirus vergleichen, sondern nur auf den Kern des Problems hinweisen.

Zum Schluss:

Wir müssen unsere Resultate publizieren, weil wir das Wissen teilen möchten aber auch weil wir daran gemessen werden. Der Druck hat Auswirkungen und wiederspielgelt sich in der «Reproducibility Crisis». Zudem ist das Publizieren von Artikeln (nicht unbedingt zu vergleichen mit dem Verbreiten von Wissen) ein lukratives Geschäft.

Hierzu zwei interessante Quellen:

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..ein ganz guter Artikel. Informativ, umfassend, sprachlich auf hohem Niveau. Diese Art von Wissenschaftsjournalismus brauchts!

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Danke, das freut uns sehr!

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Der Artikel zeigt auf, dass jeder sich hinterfragen muss, was ist möglich, was sagen andere und was zum guten "alten" Journalismus gehört. Das ist im Artikel gelungen.

Immer noch vermisse ich eine Anleitung, wie kann ich meinem Körper helfen, gesund zu bleiben, weil starke, angstlose Körper / Menschen mit viel höherer Wahrscheinlichkeit gesund bleiben. Hier leisten die Angst machenden Anleitungen der Verwaltungen und Medien sehr wenig. Angst macht krank. Warum wird mit dieser Angst gearbeitet? Was, wer steckt dahinter, hat ein Interesse?

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Immer noch vermisse ich eine Anleitung, wie kann ich meinem Körper helfen, gesund zu bleiben ...

Hände waschen, 2 m Abstand halten vor anderen Leuten, Versammlungen meiden, und all die anderen Massnahmen die seit Wochen ununterbrochen in den Zeitungen stehen.

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Und: Antworten gerade hierzu finden Sie auch in unserem neuen Covid-19-Uhr-Newsletter, in der ersten Ausgabe von gestern Abend: https://www.republik.ch/2020/03/16/covid-19

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Auf der ethz Seite ist dazu der gleiche Artikel wie im Seniorenweb ch erschienen. Toll, wenn jetzt auch Republik dahingehend recherchiert.

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Verena Goanna •in :)) Rothen
fotografie, texte, webpubl&lektorin
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Toitoitoi in die Republik! Häbet nech alli gsund!!
Und bis morn; guet Nacht.

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