Republik-Dialog


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Beiträge zu «Unser Plan – Ihr Plan»

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Ich tu was ich kann/ konnte. Ich hab das Verlegerabo verlängert und eine, nach meinen Möglichkeiten mögliche Spende angehängt. Ich weible in angemessener Korrektheit für potentielle neue Verleger, denn ich will, dass meine Republik weiter besteht. Der Artikel über die gilets jaunes ist der Beweis dafür, dass die Republik niemals sterben darf. Er, der Artikel, hat Licht ins Gemauschel der Neoliberalen Machthaber und deren Klientel gebracht. Aufklärung und Erklärung in die Wirrnisse der Zeit. Ich bleibe dran, wir Verleger erneuern und bleiben somit dran und ihr Journis bleibt dran.

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Lieber Herr Incondi, ganz herzlichen Dank für Ihr Lob und Ihre Mund-zu-Mund-Propaganda. Wir haben fest vor, eine Institution zu werden, der Weg dorthin ist allerdings steinig. Sorgen machen müssen Sie sich derzeit aber nicht. Herzlich, CM

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«Journalismus ist ein Kind der Aufklärung. Seine Aufgabe ist die Kritik der Macht.» – Manifest

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Genau. Und wer ist der Autor?

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Ich bin nicht sicher, ob das eine rethorische Frage ist...

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A. C.
· editiert

Vollmedium statt Ergänzung zum Duopol sein.
Wetter und Sport republikanisch cool und kurz. Ausland ultrawichtig, also ungefähr täglich eine Guardian-Zusammenfassung. Plus Karikaturen.
Zuletzt: die Leute sollten erfahren, dass wir existieren. Und sie haben Gelegenheit, uns kostenlos kennenzulernen.

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Ich finde Euer PRojekt super spannend und auch die Art wie Ihr mit Euren Verlegerinnen und Verleger kommuniziert unorthodox genial. Euer Szenarientool regt zum Spielen und Denken an. Was mir auffällt, ist dass der grösste Hebel die Erneuerungsrate ist. Im Marketing ist es auch kein Gehmeimnis, dass ein Zusatzverkauf an bestehende Kunden viel kosteneffizienter ist als die GEwinnung neuer Kunden. Viele grosse Unternehmen, vorallem die Telekommunikationsunternehmen vergessen diese Erkenntnis gerne und bieten Neukunden viel attraktivere Angebote an als ihrer bestehenden Kundschaft.
Vorgeschlagene Massnahmen:

  1. Also belohnt Eure bestehenden Kunden. z.B. einAbo für den Partner. Viele Paare brauchen einfach das gleiche Login um Repbulik zu lesen. Warum also nicht für z.B. Fr. 60.- mehr im Jahr ein Partnerabo für im gleichen Haushalt lebende Personen offerieren.

  2. "Refer a friend" - Wer einen Freund empfiehlt, der ein Jahr lang die Repbulik abonniert, erhält eine Verlängerung seines/ihres Abo um einen Monat.

  3. Jede Woche gibt es einen frei zugänglichen Artikel aus der Vorwoche. Wer 12 dieser Artikel oder den Link dazu auf FB/Twitter teilt, erhält einen Monat gratis Verlängerung. Schwierig zu kontrollieren, doch da würde ich auf die Ehrlichkeit der Kunden zählen.

  4. Wie viele Kunden aus dem Ausland habt Ihr? Falls es sehr wenige sind, warum nicht ein Auslandabo zum halben Preis anbieten als Kompensation für die vielen Artikel mit CH-Fokus. Doch erschliesst man sich vielleicht eine neue Kundengruppe.
    Auf jeden Fall danke ich Euch für Euer Engagement für das spannende Projekt und den unabhängigen, frechen und gut recherchierten Journalismus.

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Danke für Ihre guten Vorschläge, Herr F.! Aus den Erfahrungen des ersten Jahres können wir jetzt die nächste Phase planen. Da werden differenzierte Angebote sicherlich eine Rolle spielen. Herzlich, CM

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Wow! Danke für die prompte Reaktion Herr Moser. Man spürt das „feu sacré“.

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Meine Idee wäre es gewisse Artikel öffentlich zu machen. Wie sollen Neuabonnomenten gewonnen werden wenn sie nichts lesen können.

Ich persönlich würde die Abhängigkeit von bereits vorhandenen Verlegern (teilen der Artikel an Dritte) minimieren indem:
Artikel welche in anderen Zeitungen zitiert werden öffentlich sind
Eine Handvoll Artikel auch für nicht Abonommente lesbar sind, damit diese sich ein eigenens Bild machen können und sich nicht nur auf Propagande der vorhandenen Nutzer verlassen müssen.

Ein Kollege von mir meinte ebenfalls, dass er in anderen Medien links zu Republik Artikeln gesehen hat, diese aber danach natürlich nicht lesbar waren. Nach zwei/drei mal habe er gedacht die Republik sei ja mühsam so und danachte später auch, dass das Projekt wohl gescheitert ist.
Hier ist sicherlich eine Marketingstrategie nötig um darauf Aufmerksam zu machen, dass es dieses Projekt noch gibt. Die Frage ist welches Budget hier verwenden werden soll.

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Verlinkte Beiträge der Republik sind immer lesbar, Herr L., egal ob in den sozialen Netzwerken oder bei anderen Medien. Das Geschäftsmodell basiert auf der Teilbarkeit der Beiträge. Es ist eben gerade nicht eine Paywall, bei denen nur wenige Sätze gelesen werden können, bevor man bezahlen muss – das ergibt ein negatives Kundenerlebnis. Mit dem Marketing-Motor durch teilbare Beiträge haben wir im ersten Jahr ausserordentlich gute Erfahrungen gemacht. Erscheinen herausragende Beiträge in der Republik, steigt der Absatz direkt. Herzlich, CM

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Anonymous
· editiert
(unsichtbar)
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Anonymous
· editiert
(unsichtbar)
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Mein Szenario für ein Überleben der Republik:

  • Personal reduzieren und

  • eine fröhliche Mund-zu-Mund-Propaganda Kampagne in die Wege leiten

Hier das systemdynamische, interaktive Modell und die Hintergründe dazu.

Danke fürs Arbeiten und Denken für unabhängige News, Republik!

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Sehr schönes Tool. Zur Mund-zur-Mund Propaganda fällt mir spontan ein, vielleicht könnte es ein "Redaktionstool" für Verleger geben, bei der man eine Sammlung von Artikeln zusammenstellen und diese Compilation (Mixtape) an Freunde zu lesen ausleihen könnte :-) - so mal ins blaue gesprochen...

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Das geht doch heute schon…

a) Ich versende ab und an ein Artikel an Freunde - freue mich auf die Reaktion oder frage nach.
b) Bereits zum 2. Mal konnten wir Freunde oder Feinde 14 Tage mit der REPUBLIK beglücken.

In meinem Umfeld hat das zu 2 Abonnementen geführt (von denen ich weiss).

Allerdings kenne ich auch Menschen die haben das Abo aber keinen Artikel gelesen. Ich bin nicht sicher ob die erneuern werden - wenn doch schön.

Ich fühle mich als Abonnement auch nicht in der Pflicht zu werben.
Ich veranstalte keine TUPPERWARE Party für den Vertrieb der REPUBLIK.

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Guten Tag Herr T., Das ist eine spannende Idee. Werde ich mir aufschreiben. Bald sollte auch die Lesezeichen-Funktion kommen.

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Das Modell ist toll. Es macht Spass. Respekt!
Leider ist es für die finanzielle Zukunft der Republik völlig irrelevant.
Wenn man nicht weiss, mit welchem Produkt man welche Kunden zum Kauf motivieren kann, kann man nicht einfach die Startupzahlen so rechnen, als gäbe es auch nur die geringste Kontinuität.
Man kann nicht einfach von der Katze im Sack auf das Verhalten der Katze nach ihrer Freilassung schliessen. Oder - wenn sie kein Geld mehr verdienen, wird es auch mit der x-ten Simulation nich mehr.
Es ist meiner Ansicht nach im jetzigen Zeitpunkt nicht angebracht, sich über Geldverteilung den Kopf zu zerbrechen - oder das zu simulieren - wenn man sich jetzt mal zuerst ernsthaft Gedanken zum Produkt, den Markt und alternative Geldquellen machen sollte. Geldverteilen ist immer easy - mit oder ohne Simulation. Nicht easy ist es hingegen - das Geld zu verdienen.
Aber genau hier, scheinen einige den Sprung vom Angestellten (wer bekommt wieviel Lohn, Job, etc.) zur Führungskraft (wie verdiene ich Geld) noch nicht gemacht zu haben.

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Danke für den Kommentar, Herr Baron.

Tatsächlich sind genau systemdynamische Modelle das beste für die Simulation von domänenübergreifend komplexen Situationen - wie z.B. "Produkt, Markt und alternative Geldquellen".

Vielleicht könnten wir beide mal einen kreativen Vorschlag als Denkanstoss für das Republik-Team erarbeiten?

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Oliver Fuchs
Community Redaktor
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Vielen Dank Ihnen, Herr Schucan. Wir haben Ihr Szenario heute morgen in den Newsletter mitaufgenommen.

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Danke Ihnen für das grossartige Modell, lieber Herr Verleger! Wie Sie vielleicht gesehen haben, haben wir es im heutigen Newsletter mit all Ihren Kolleginnen und Kollegen geteilt. Herzlich, CM

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Danke für den Hinweis, Herr Redakteur! Jetzt ist auch die Inbox zero...
Als ernsthaftes Planungstool müssten wir noch ein paar weitere Details reinbauen zusammen.

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Manchmal denke ich, dass ich mit meinen zarten 55 Jahren schon sehr alt bin. Das ständige Abwegen ob das Geschriebene „links- oder rechtslastig“ ist, hängt mir zum Hals heraus. Mein gutbürgerlich denkender Vater, weltoffen und dem Menschen wohlgesinnt, sprach damals von den „Schwarzen“ oder den „Roten“. Erstere war die die CVP, zweitere die SP.
Wir führten in der Familie heftige Debatten, aber es wäre keinem von uns je in den Sinn gekommen, deswegen die Beziehung in Frage zu stellen.
Ich unterstütze die R nicht deshalb, weil ich alles gut finde. Aber ich widersetze mich immer wieder aufs Neue, das Gelesene auf „links und recht“ zu prüfen. Mich soll das Geschriebene bewegen, es soll etwas auslösen, auch wenn ich nicht gleicher Meinung bin.
Ich schaue seit Jahren kein Fernsehen mehr, Tageszeitungen lese ich nicht mehr. Um etwas aktuell zu bleiben, schaue ich hie und da auf das SRF App.

Eines hingegen ist mir in den letzten Jahren klar geworden: wenn sich der Journalismus aus irgend welchen Gründen dem Einheitsbrei unterwerfen muss, dann sind Alternativen wie die R dringend nötig.

Und zum Schluss stelle ich fest, dass Jammern weit mehr Energie braucht, als sich zu engagieren. Ich bin kein Journalist und lobbiere nicht.

In diesem Sinne: hält mich wach, liebe R Journalisten, auch wenn ich wenig zum Lesen komme. Und seid gewiss, dass ich selten einen Kommentar über einen Arrikel abgebe, weil mir die Zeit fehlt. Aber so lange ich begeistert bin über eure Alternative, bin ich dabei. Und dazu gehört auch das stille Fluchen über einen Artikel (und dem oder der Verfasserin)....

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Lieber Herr A.
Vielen Dank, Sie haben mir Zeit geschenkt indem Sie meine Gedanken bereits zu Wort gebracht haben. Und für Sie als Beweis: es hat also nichts mit dem Alter zu tun, bin ich doch tatsächlich 20 Jahre jünger als Sie.

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Liebe Frau Müller
Das ist sehr tröstend mit dem Alter ...ich habe schon an mir gezweifelt...😀

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Sie haben auch für mich geschrieben, Herr A., herzlichen Dank.
Der Republik gratuliere ich zum ersten Jubiläum!

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Herzlichsten Dank, Herr A.! Was das ewige Links-Rechts-Gedöns angeht, sprechen Sie mir aus dem (journalistischen) Herzen!

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Na ja, wenn man das Gedöns verdrängt, und dann ganz in der Echokammer gefangen auch nicht merkt, dass man in eine bestimmte Richtung tendiert, welche Abonnenten vergrault und das Schiff dann stranden lässt, dann mag das zwar ihre prgamatische Einstellung als bezahlter Angestellter sein, aber ist hoffentlich nicht die Einstellung einer hoffentlich bei ihnen noch anwesenden Führungsperson.

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R. F.
· editiert

Obwohl mir auch die Republik-Texte wichtig sind, finde ich doch das gemeinsame Erarbeiten von Szenarien zur Republik selbst sehr stimulierend und auch einmalig. Unglaublich einmalig: Erklär mir mal konkret, wie Wirtschaft funktioniert.
Das braucht Mut und Chuzpe und das gefällt mir ausserordentlich.

Es wäre interessant, man könnte auch Vergleiche zu anderen Verlagen und anderen Branchen schlagen. Mark Dittli?

Einnahmen

Ich habe mir das nochmals überlegt mit den Preisen.
Heute:
Abo und Mitgliedschaft
CHF 240 pro Jahr
Monats-Abo
CHF 22

Ich finde den Betrag, jetzt wo ein Jahr Texte verfügbar sind, definitiv zu tief. Vor allem auch im Vergleich mit anderen CH-Verlagen.

Vorschlag Jahresabo:
Ab 15. März: Abo auf mind. CHF 280.- (16.7% teurer als bisher).
Zwei-Jahresabo bei: CHF 480.- (statt 560.-).
Upgrade auf Zwei-Jahresabo sollte ebenfalls möglich sein.

Jahresabo Plus: CHF 380.- oder mehr (siehe unten)

Monatsabo:
Mindestens bei CHF 28.- ansetzen. D.h. CHF 336 für ein Jahr.

Neue Digitale Produkte

Hier würde ich mir publizistische Evergreens überlegen.
Dinge, die nachhaltig sind (B2B wie B2C).
Mit einem "Jahresabo Plus" hätte man darauf Zugriff. Diese neuen digitalen Produkte könnten aber auch einzeln, ohne Abo, gekauft werden.
Ich hätte da viele Ideen, aber ich lass es jetzt mal :)

Kosten

Bei den Zahlen müsst mir mich übrigens korrigieren. Ich hab jetzt nicht die Unterlagen zur Hand und habe nur Eure Zahlen aus dem obigen Artikel genommen.

Betrieb:
Betrieb: rund 2.2 Mio: 2.2 Mio / 240 = 9167 Abos
(mit CHF 280: nur noch 7858 Abos, 1309 Abos weniger, und da wärt ihr jetzt bereits im Trockenen.)
Das scheint mir jetzt grad relativ viel, 183'334/Monat für den Betrieb, vielleicht könnte man hier die Kosten etwas senken.

Pro Vollzeitstelle
Kosten-Kern Team: 2/3 von 6.5 Mio bei 36 Vollzeitstellen.
Da kommen wir auf ca. 120'000 pro Vollzeitstelle, was dem Bruttolohn von CHF 8000/Monat plus Sozialkosten, die vom Unternehmen getragen werden, entspricht.
Überlegen würde ich mir da allenfalls den Einheitslohn.
Für gewisse Tätigkeiten im Team finde ich das genug, für andere eher wenig. D.h. es könnte bei einem strikten Einheitslohn dazu führen, dass ihr gewisse Leute nicht anheuern könntet. Und das wäre schade.
Kinder, Erfahrung, Wert fürs Unternehmen sind Dinge, die ebenfalls in den Lohn einfliessen sollten. Einheitslöhne wären mir zu ungerecht. Ich würde da im Median auf 120'000 bleiben, aber die Löhne zwischen 100'000 und 140'000 positionieren. Es sollte ja auch möglich sein, Löhne bei ausserordentlicher Leistung zu erhöhen.

Wieviele Leser tragen eine Vollzeitstelle: 120'000/240 = 500 Abos
(mit CHF 280: nur noch 429, d.h. 71 Abos weniger pro Vollzeitstelle;
mit CHF 380: nur noch 316 Abos, d.h. 184 Abos weniger pro Vollzeitstelle)

Erneuerung der Abos

Alles unter 80% scheint mir problematisch, weil Euch dann innert 5-10 Jahren die Zielgruppe in der Schweiz ausgeht. Und von 80% gehe ich mindestens aus. Zudem sind Schweizer treue Kunden (im Unterschied z.B. zu den USA), und so werden sie auch mehrere Jahre bleiben.
Fällt die Erneuerung darunter, müsste man wohl baldigst beginnen auf den gesamten DACH-Markt zu erweitern. Was wiederum dem CH-Fokus schaden würde, der meiner Meinung nach strategisch zentral ist.

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Danke, Herr F., für das Teilen dieser Überlegungen, die strategischen Gremien haben all Ihre Punkte auf dem Radar, bis auf die Preiserhöhung. Hier sind wir bisher gut gefahren: 240 als Preis, den wir mindestens brauchen, mit flexibler Anpassung nach unten oder oben je nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit. Daraus resultiert für uns bisher ein klares Plus. Herzlich! CM

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Anonymous
· editiert
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Die Republik muss interaktiver werden. Die Republik muss packender werden, die Leser mehr mitreissen. Anspruchsvolle, lesenswerte Themen hat es genug. Wie wär's mit einer Kommentarfunktion unter dem Artikel ?

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Sie sind in der Kommentarfunktion unter dem Artikel. Herzlich, CM

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Ich glaube, da gibt es unterschiedliche Vorstellungen von "unter dem Artikel ..." ;)
Nach meinem Verständnis, ist die Kommentarfunktion nicht unter dem Artikel. Wenn ich einen Artikel kommentieren möchte, gelange ich auf einen neuen Screen und der Artikel ist nicht gleichzeitig sichtbar ...

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Nach dem Crowdfunding wähnte man sich im November-Newsletter 2017 bereits im Jahr vier des Businessplans. Diese Anfangseuphorie scheint nun verflogen und auch was den Businessplan betrifft, kommt man jetzt zu anderen Schlüssen. Daher frage ich mich: Wo ist man vom Weg bzw. vom Businessplan abgekommen?

Blieb die Anzahl (neuer) Abonnemente im ersten Jahr so deutlich unter den Erwartungen? Oder hat man, beflügelt von der grossen Unterstützung durch die Verlegerinnen und Verleger, schlicht mehr Geld ausgegeben als geplant? Und wenn ja, wofür? Für redaktionelle Inhalte und Leute die diese erarbeiten? Oder vor allem für Supportleistungen wie das von Grund auf selbst entwickelte IT-System, das nicht ganz billig gewesen sein dürfte?

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Lieber Herr Tschopp, weder ist die Euphorie verflogen noch sind wir vom Businessplan abgekommen. Wir sind mit dem heutigen Stand der Mitglieder und Abonnenten (rund 24'000) im Jahr 4 des ursprünglichen Businessplans – das hätte ich vor zwei Jahren nicht für möglich gehalten! Was wir jetzt tun, ist, die Annahmen für das erste Jahr mit den Erkenntnissen des ersten Jahres abgleichen und daraus die Strategie für die Zukunft entwickeln, d.h.: Liquiditätsmanagement. Herzlich, CM

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Lieber Herr Moser. Danke für die Rückmeldung. Ich weiss nur nicht, ob ich die auch wirklich verstehe. Der Businessplan hat wie geplant funktioniert bzw. wurde eingehalten, trotzdem ist man jetzt an einem Punkt wo man sagen muss: Wenn wir so weitermachen, sind wir Ende Jahr pleite? Das kann ich nicht nachvollziehen. Woran liegt's denn nun, dass man aus der Balance gekommen ist? Zu wenige Abonnemente? Zu hohe Kosten?

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Wie weiter mit der Republik? Die Mutter aller Tabus im Zusammenhang mit diesem hochriskanten, faszinierenden Journalismus-Experiment ist wohl seine sakrosankte, unantastbare Werbefreiheit. Trotzdem, ein paar ketzerische Gedanken dazu zu verschwenden, sei für einen kurzen Augenblick erlaubt. Es ist gleich vorbei und tut nicht wirklich weh. Und wem das trotzdem ganz und gar zuwider ist, braucht hier auch gar nicht weiter zu lesen.

Behauptung: Dem einen oder der andern R-Journalistin mag's wohl tief unten in der Magengrube klammheimlich ab und zu mal ein Bisschen ziehen. Kein wirklicher Schmerz, nicht der Rede wert. Und doch, war das nicht recht angenehm früher, sich ganz auf's Schreiben und Recherchieren konzentrieren zu können, mit grosszügiger Spesenregelung und ohne den nervtötenden Druck, sich auch noch mit unternehmerischen und rechtlichen Problemen, unlösbaren Finanzierungsfragen, Kosteneinsparungen, gar Kündigungen von Mitarbeitern herumschlagen zu müssen? Und gleichzeitig sollte der kreative Output vom Besten sein, was es in der Branche gibt. Geht das überhaupt zusammen? Oder sind da gar Mehrfachbeschädigungen leidend in Kauf zu nehmen?

Also zur Sache jetzt, dem Tabubruch: Wenn die Milchbüchleinrechnung, auch zur raffiniert aufgeblähten Milchbuchrechnung, einfach nicht aufgehen will und die Kohlen am Ende nicht stimmen, einfach nur fehlen, soll man dann ehrenvoll die Segel streichen und unbefleckt untergehen, dem System sei's geschuldet? Oder darf man in einer besinnlichen Minute mal überlegen, ob's denn wirklich so toxisch ist, zusätzliche Einnahmen durch ein paar Anzeigen zu generieren? Die elitäre Leserschaft und die bescheidene Reichweite sorgen automatisch und tröstlicherweise dafür, dass kein Unternehmen je auf die Idee kommt, Unsäglichkeiten wie etwa Katzenfutter oder Energieriegel in diesem Medium zu bewerben. Aber, könnten Anzeigen von Konzertveranstaltern, Schauspielhäusern, Kunsthäusern, Buchhandlungen, Bildungsinstituten usw. die Unabhängigkeit der R-Journalisten wirklich ernsthaft bedrohen? Die sind ja auch so total Abhängig vom Goodwill ihrer Leser, pardon, Verleger und deren Spendierfreudigkeit für eine gute Sache. Ist es nicht gar schädlicher für's Selbstbewusstsein, in diese erbärmliche Bettlerrolle zu verfallen, wie das zurzeit so penetrant der Fall ist?

Sicher müsste man sehr wohl überlegen, wie und wo solche bezahlten Anzeigen auftauchen sollten, um die sensible Leserschaft nicht vor den Kopf zu stossen. Und sicher würden die Finanzierungsprobleme damit nicht einfach gelöst sein, aber jeder Einnahmefranken zählt. Und sicher bräuchte es Grösse und Nerven, die Häme der ganzen Branche auszuhalten, die mit Genuss sich über das Zugeständnis des Scheiterns ohne Werbeeinnahmen ergehen würde.

Und, sollte dieser Beitrag zu langfädig ausgefallen sein, soll das als verdiente Retourkutsche an die ebenso quälenden Verlautbarungen der Republik verstanden werden. Okey?

Mit nur den besten Wünschen für das Weitergedeihen des Projekts!

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Anonymous
· editiert

Werbung wäre natürlich ein Unding - für die Redaktion. Hat man sich doch endlich eine Plattform geschaffen, auf der ein paar wenige Gleichgesinnte hinter ihrem Schreibtisch hervor sich unbedarft ihre eigene Welt ausdenken, im Engen Kreis der engeren Peergroup bejubeln und publizieren dürfen, ohne dass ihnen jemand aus der Praxis und dem richtigen Leben dreinreden tut.
Aus Sicht der "Verleger" - die ja eigentlich eh nichts zu sagen haben - stellt sich damit lediglich noch die Frage, was denn nun besser sei: Die republik-interne Meinung von einer Handvoll sich gegenseitig gut gesinnter Schreiber ohne, oder mit Mitsprache von Werbekunden serviert zu bekommen.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Mittun von Werbekunden durchaus ein Gegengewicht zum sich gegenseitig toll findenden Jubelclub sein könnte.

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Oliver Fuchs
Community Redaktor
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Sie verlassen uns ja bald. Ich wünsche Ihnen aufrichtig, dass Sie dann Ruhe finden und auftanken können - ich stelle mir einen Keyboardabend wie Ihren heutigen sehr, sehr anstrengend vor.

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Wie ist denn der Plan, was die Abo-Motivation angeht? Im Moment sind die Abonnentinnen ja eher Spender und Sponsorinnen, die etwas Gutes tun wollen, keine Käufer eines Produkts. Die Republik konkurriert mit Sea-Watch, Greenpeace und Médecins Sans Frontières.

Ist geplant, die Republik zu einem bestimmten Zeitunkt vom spendenfinanzierten Gratismagazin zum durch Verkauf finanzierten Produkt zu machen? Ab einem bestimmten Grad der Etablierung könnte sich das doch lohnen, oder nicht?

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Liebe(r) Frau/Herr Anonymous (warum eigentlich so ohne Namen?)
Meine Motivation, als Verlegerin geduldig und loyal zu bleiben, ist keineswegs die als Spenderin. Ich verstehe mich durchaus als Käuferin eines Produktes, nehme aber in Kauf, dass dieses noch nicht perfekt ist.
Ich anerkenne damit, dass das Erarbeiten neuer Strukturen und ein bereits perfekter Output nicht gleichzeitig stattfinden können - das dauert. Und kostet. Also bleibe ich geduldig und loyal - aber durchaus mit hohen Erwartungen an das Produkt.

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warum eigentlich so ohne Namen?

Um mit gutem Beispiel voran zu gehen. Auch Ihre Kommentare könnten alleine durch den Inhalt bestehen. Trauen Sie sich!

Ich frage nach dem Businessmodell. Zum Beispiel habe ich die Reportagen abonniert, weil ich sie sonst nicht lesen könnte. Wären die gratis zu haben, wie die Republik, würde ich wohl nicht zahlen. Ich kaufe im Sinne von "zahlst du nicht, kriegst du's nicht". Das kommt aus einem anderen Topf als Geld für die Republik, was dann schon mal wegfällt, wenn Sea-Watch gerade viel dringender Unterstützung aus meinem gute Taten Fonds zu benötigen scheint.

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