Republik-Dialog


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Beiträge zu «Unser Plan – Ihr Plan»

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Ich tu was ich kann/ konnte. Ich hab das Verlegerabo verlängert und eine, nach meinen Möglichkeiten mögliche Spende angehängt. Ich weible in angemessener Korrektheit für potentielle neue Verleger, denn ich will, dass meine Republik weiter besteht. Der Artikel über die gilets jaunes ist der Beweis dafür, dass die Republik niemals sterben darf. Er, der Artikel, hat Licht ins Gemauschel der Neoliberalen Machthaber und deren Klientel gebracht. Aufklärung und Erklärung in die Wirrnisse der Zeit. Ich bleibe dran, wir Verleger erneuern und bleiben somit dran und ihr Journis bleibt dran.

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«Journalismus ist ein Kind der Aufklärung. Seine Aufgabe ist die Kritik der Macht.» – Manifest

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Vollmedium statt Ergänzung zum Duopol sein.
Wetter und Sport republikanisch cool und kurz. Ausland ultrawichtig, also ungefähr täglich eine Guardian-Zusammenfassung. Plus Karikaturen.
Zuletzt: die Leute sollten erfahren, dass wir existieren. Und sie haben Gelegenheit, uns kostenlos kennenzulernen.

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Ich finde Euer PRojekt super spannend und auch die Art wie Ihr mit Euren Verlegerinnen und Verleger kommuniziert unorthodox genial. Euer Szenarientool regt zum Spielen und Denken an. Was mir auffällt, ist dass der grösste Hebel die Erneuerungsrate ist. Im Marketing ist es auch kein Gehmeimnis, dass ein Zusatzverkauf an bestehende Kunden viel kosteneffizienter ist als die GEwinnung neuer Kunden. Viele grosse Unternehmen, vorallem die Telekommunikationsunternehmen vergessen diese Erkenntnis gerne und bieten Neukunden viel attraktivere Angebote an als ihrer bestehenden Kundschaft.
Vorgeschlagene Massnahmen:

  1. Also belohnt Eure bestehenden Kunden. z.B. einAbo für den Partner. Viele Paare brauchen einfach das gleiche Login um Repbulik zu lesen. Warum also nicht für z.B. Fr. 60.- mehr im Jahr ein Partnerabo für im gleichen Haushalt lebende Personen offerieren.

  2. "Refer a friend" - Wer einen Freund empfiehlt, der ein Jahr lang die Repbulik abonniert, erhält eine Verlängerung seines/ihres Abo um einen Monat.

  3. Jede Woche gibt es einen frei zugänglichen Artikel aus der Vorwoche. Wer 12 dieser Artikel oder den Link dazu auf FB/Twitter teilt, erhält einen Monat gratis Verlängerung. Schwierig zu kontrollieren, doch da würde ich auf die Ehrlichkeit der Kunden zählen.

  4. Wie viele Kunden aus dem Ausland habt Ihr? Falls es sehr wenige sind, warum nicht ein Auslandabo zum halben Preis anbieten als Kompensation für die vielen Artikel mit CH-Fokus. Doch erschliesst man sich vielleicht eine neue Kundengruppe.
    Auf jeden Fall danke ich Euch für Euer Engagement für das spannende Projekt und den unabhängigen, frechen und gut recherchierten Journalismus.

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Meine Idee wäre es gewisse Artikel öffentlich zu machen. Wie sollen Neuabonnomenten gewonnen werden wenn sie nichts lesen können.

Ich persönlich würde die Abhängigkeit von bereits vorhandenen Verlegern (teilen der Artikel an Dritte) minimieren indem:
Artikel welche in anderen Zeitungen zitiert werden öffentlich sind
Eine Handvoll Artikel auch für nicht Abonommente lesbar sind, damit diese sich ein eigenens Bild machen können und sich nicht nur auf Propagande der vorhandenen Nutzer verlassen müssen.

Ein Kollege von mir meinte ebenfalls, dass er in anderen Medien links zu Republik Artikeln gesehen hat, diese aber danach natürlich nicht lesbar waren. Nach zwei/drei mal habe er gedacht die Republik sei ja mühsam so und danachte später auch, dass das Projekt wohl gescheitert ist.
Hier ist sicherlich eine Marketingstrategie nötig um darauf Aufmerksam zu machen, dass es dieses Projekt noch gibt. Die Frage ist welches Budget hier verwenden werden soll.

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Mein Szenario für ein Überleben der Republik:

  • Personal reduzieren und

  • eine fröhliche Mund-zu-Mund-Propaganda Kampagne in die Wege leiten

Hier das systemdynamische, interaktive Modell und die Hintergründe dazu.

Danke fürs Arbeiten und Denken für unabhängige News, Republik!

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Manchmal denke ich, dass ich mit meinen zarten 55 Jahren schon sehr alt bin. Das ständige Abwegen ob das Geschriebene „links- oder rechtslastig“ ist, hängt mir zum Hals heraus. Mein gutbürgerlich denkender Vater, weltoffen und dem Menschen wohlgesinnt, sprach damals von den „Schwarzen“ oder den „Roten“. Erstere war die die CVP, zweitere die SP.
Wir führten in der Familie heftige Debatten, aber es wäre keinem von uns je in den Sinn gekommen, deswegen die Beziehung in Frage zu stellen.
Ich unterstütze die R nicht deshalb, weil ich alles gut finde. Aber ich widersetze mich immer wieder aufs Neue, das Gelesene auf „links und recht“ zu prüfen. Mich soll das Geschriebene bewegen, es soll etwas auslösen, auch wenn ich nicht gleicher Meinung bin.
Ich schaue seit Jahren kein Fernsehen mehr, Tageszeitungen lese ich nicht mehr. Um etwas aktuell zu bleiben, schaue ich hie und da auf das SRF App.

Eines hingegen ist mir in den letzten Jahren klar geworden: wenn sich der Journalismus aus irgend welchen Gründen dem Einheitsbrei unterwerfen muss, dann sind Alternativen wie die R dringend nötig.

Und zum Schluss stelle ich fest, dass Jammern weit mehr Energie braucht, als sich zu engagieren. Ich bin kein Journalist und lobbiere nicht.

In diesem Sinne: hält mich wach, liebe R Journalisten, auch wenn ich wenig zum Lesen komme. Und seid gewiss, dass ich selten einen Kommentar über einen Arrikel abgebe, weil mir die Zeit fehlt. Aber so lange ich begeistert bin über eure Alternative, bin ich dabei. Und dazu gehört auch das stille Fluchen über einen Artikel (und dem oder der Verfasserin)....

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Obwohl mir auch die Republik-Texte wichtig sind, finde ich doch das gemeinsame Erarbeiten von Szenarien zur Republik selbst sehr stimulierend und auch einmalig. Unglaublich einmalig: Erklär mir mal konkret, wie Wirtschaft funktioniert.
Das braucht Mut und Chuzpe und das gefällt mir ausserordentlich.

Es wäre interessant, man könnte auch Vergleiche zu anderen Verlagen und anderen Branchen schlagen. Mark Dittli?

Einnahmen

Ich habe mir das nochmals überlegt mit den Preisen.
Heute:
Abo und Mitgliedschaft
CHF 240 pro Jahr
Monats-Abo
CHF 22

Ich finde den Betrag, jetzt wo ein Jahr Texte verfügbar sind, definitiv zu tief. Vor allem auch im Vergleich mit anderen CH-Verlagen.

Vorschlag Jahresabo:
Ab 15. März: Abo auf mind. CHF 280.- (16.7% teurer als bisher).
Zwei-Jahresabo bei: CHF 480.- (statt 560.-).
Upgrade auf Zwei-Jahresabo sollte ebenfalls möglich sein.

Jahresabo Plus: CHF 380.- oder mehr (siehe unten)

Monatsabo:
Mindestens bei CHF 28.- ansetzen. D.h. CHF 336 für ein Jahr.

Neue Digitale Produkte

Hier würde ich mir publizistische Evergreens überlegen.
Dinge, die nachhaltig sind (B2B wie B2C).
Mit einem "Jahresabo Plus" hätte man darauf Zugriff. Diese neuen digitalen Produkte könnten aber auch einzeln, ohne Abo, gekauft werden.
Ich hätte da viele Ideen, aber ich lass es jetzt mal :)

Kosten

Bei den Zahlen müsst mir mich übrigens korrigieren. Ich hab jetzt nicht die Unterlagen zur Hand und habe nur Eure Zahlen aus dem obigen Artikel genommen.

Betrieb:
Betrieb: rund 2.2 Mio: 2.2 Mio / 240 = 9167 Abos
(mit CHF 280: nur noch 7858 Abos, 1309 Abos weniger, und da wärt ihr jetzt bereits im Trockenen.)
Das scheint mir jetzt grad relativ viel, 183'334/Monat für den Betrieb, vielleicht könnte man hier die Kosten etwas senken.

Pro Vollzeitstelle
Kosten-Kern Team: 2/3 von 6.5 Mio bei 36 Vollzeitstellen.
Da kommen wir auf ca. 120'000 pro Vollzeitstelle, was dem Bruttolohn von CHF 8000/Monat plus Sozialkosten, die vom Unternehmen getragen werden, entspricht.
Überlegen würde ich mir da allenfalls den Einheitslohn.
Für gewisse Tätigkeiten im Team finde ich das genug, für andere eher wenig. D.h. es könnte bei einem strikten Einheitslohn dazu führen, dass ihr gewisse Leute nicht anheuern könntet. Und das wäre schade.
Kinder, Erfahrung, Wert fürs Unternehmen sind Dinge, die ebenfalls in den Lohn einfliessen sollten. Einheitslöhne wären mir zu ungerecht. Ich würde da im Median auf 120'000 bleiben, aber die Löhne zwischen 100'000 und 140'000 positionieren. Es sollte ja auch möglich sein, Löhne bei ausserordentlicher Leistung zu erhöhen.

Wieviele Leser tragen eine Vollzeitstelle: 120'000/240 = 500 Abos
(mit CHF 280: nur noch 429, d.h. 71 Abos weniger pro Vollzeitstelle;
mit CHF 380: nur noch 316 Abos, d.h. 184 Abos weniger pro Vollzeitstelle)

Erneuerung der Abos

Alles unter 80% scheint mir problematisch, weil Euch dann innert 5-10 Jahren die Zielgruppe in der Schweiz ausgeht. Und von 80% gehe ich mindestens aus. Zudem sind Schweizer treue Kunden (im Unterschied z.B. zu den USA), und so werden sie auch mehrere Jahre bleiben.
Fällt die Erneuerung darunter, müsste man wohl baldigst beginnen auf den gesamten DACH-Markt zu erweitern. Was wiederum dem CH-Fokus schaden würde, der meiner Meinung nach strategisch zentral ist.

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Die Republik muss interaktiver werden. Die Republik muss packender werden, die Leser mehr mitreissen. Anspruchsvolle, lesenswerte Themen hat es genug. Wie wär's mit einer Kommentarfunktion unter dem Artikel ?

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Nach dem Crowdfunding wähnte man sich im November-Newsletter 2017 bereits im Jahr vier des Businessplans. Diese Anfangseuphorie scheint nun verflogen und auch was den Businessplan betrifft, kommt man jetzt zu anderen Schlüssen. Daher frage ich mich: Wo ist man vom Weg bzw. vom Businessplan abgekommen?

Blieb die Anzahl (neuer) Abonnemente im ersten Jahr so deutlich unter den Erwartungen? Oder hat man, beflügelt von der grossen Unterstützung durch die Verlegerinnen und Verleger, schlicht mehr Geld ausgegeben als geplant? Und wenn ja, wofür? Für redaktionelle Inhalte und Leute die diese erarbeiten? Oder vor allem für Supportleistungen wie das von Grund auf selbst entwickelte IT-System, das nicht ganz billig gewesen sein dürfte?

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Wie weiter mit der Republik? Die Mutter aller Tabus im Zusammenhang mit diesem hochriskanten, faszinierenden Journalismus-Experiment ist wohl seine sakrosankte, unantastbare Werbefreiheit. Trotzdem, ein paar ketzerische Gedanken dazu zu verschwenden, sei für einen kurzen Augenblick erlaubt. Es ist gleich vorbei und tut nicht wirklich weh. Und wem das trotzdem ganz und gar zuwider ist, braucht hier auch gar nicht weiter zu lesen.

Behauptung: Dem einen oder der andern R-Journalistin mag's wohl tief unten in der Magengrube klammheimlich ab und zu mal ein Bisschen ziehen. Kein wirklicher Schmerz, nicht der Rede wert. Und doch, war das nicht recht angenehm früher, sich ganz auf's Schreiben und Recherchieren konzentrieren zu können, mit grosszügiger Spesenregelung und ohne den nervtötenden Druck, sich auch noch mit unternehmerischen und rechtlichen Problemen, unlösbaren Finanzierungsfragen, Kosteneinsparungen, gar Kündigungen von Mitarbeitern herumschlagen zu müssen? Und gleichzeitig sollte der kreative Output vom Besten sein, was es in der Branche gibt. Geht das überhaupt zusammen? Oder sind da gar Mehrfachbeschädigungen leidend in Kauf zu nehmen?

Also zur Sache jetzt, dem Tabubruch: Wenn die Milchbüchleinrechnung, auch zur raffiniert aufgeblähten Milchbuchrechnung, einfach nicht aufgehen will und die Kohlen am Ende nicht stimmen, einfach nur fehlen, soll man dann ehrenvoll die Segel streichen und unbefleckt untergehen, dem System sei's geschuldet? Oder darf man in einer besinnlichen Minute mal überlegen, ob's denn wirklich so toxisch ist, zusätzliche Einnahmen durch ein paar Anzeigen zu generieren? Die elitäre Leserschaft und die bescheidene Reichweite sorgen automatisch und tröstlicherweise dafür, dass kein Unternehmen je auf die Idee kommt, Unsäglichkeiten wie etwa Katzenfutter oder Energieriegel in diesem Medium zu bewerben. Aber, könnten Anzeigen von Konzertveranstaltern, Schauspielhäusern, Kunsthäusern, Buchhandlungen, Bildungsinstituten usw. die Unabhängigkeit der R-Journalisten wirklich ernsthaft bedrohen? Die sind ja auch so total Abhängig vom Goodwill ihrer Leser, pardon, Verleger und deren Spendierfreudigkeit für eine gute Sache. Ist es nicht gar schädlicher für's Selbstbewusstsein, in diese erbärmliche Bettlerrolle zu verfallen, wie das zurzeit so penetrant der Fall ist?

Sicher müsste man sehr wohl überlegen, wie und wo solche bezahlten Anzeigen auftauchen sollten, um die sensible Leserschaft nicht vor den Kopf zu stossen. Und sicher würden die Finanzierungsprobleme damit nicht einfach gelöst sein, aber jeder Einnahmefranken zählt. Und sicher bräuchte es Grösse und Nerven, die Häme der ganzen Branche auszuhalten, die mit Genuss sich über das Zugeständnis des Scheiterns ohne Werbeeinnahmen ergehen würde.

Und, sollte dieser Beitrag zu langfädig ausgefallen sein, soll das als verdiente Retourkutsche an die ebenso quälenden Verlautbarungen der Republik verstanden werden. Okey?

Mit nur den besten Wünschen für das Weitergedeihen des Projekts!

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Wie ist denn der Plan, was die Abo-Motivation angeht? Im Moment sind die Abonnentinnen ja eher Spender und Sponsorinnen, die etwas Gutes tun wollen, keine Käufer eines Produkts. Die Republik konkurriert mit Sea-Watch, Greenpeace und Médecins Sans Frontières.

Ist geplant, die Republik zu einem bestimmten Zeitunkt vom spendenfinanzierten Gratismagazin zum durch Verkauf finanzierten Produkt zu machen? Ab einem bestimmten Grad der Etablierung könnte sich das doch lohnen, oder nicht?

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